Kategorie: Costa Rica

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Costa Rica: Pures Leben im Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo…

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo unterhalten sich zwei Menschen auf Spanisch. Das gedämpfte Gelächter klingt zu mir herüber. „Pura Vida!“ Es ist Frühstückszeit in der Mawamba Lodge im Tortuguero Nationalpark. Plötzlich wird die Atmosphäre unterbrochen: „Look, Look, Look!“ – mit zügigem Schritt kommt unser Guide und Biologe Alex auf uns zu und winkt uns heran. Das Frühstück kann jetzt warten. Wir verlieren keine Zeit und folgen ihm denn wir wissen, dass es wieder etwas zu entdecken gibt. Einen Vogel, oder eine Schlange? Dieses Mal zeigt Alex uns ein Stachelschwein. Ganz entspannt hängt es an einem Ast im Baum und schaut auf uns herab. Tier müsste man sein. Wir befinden uns mitten im Nationalpark Tortuguero in Costa Rica und entdecken das Land von seiner puren und wilden Seite. Eine echte Begegnung zwischen Mensch und Natur. Spannender kann eine Reise nicht sein!

Der Tortuguero Nationalpark

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - von oben

Der Tortuguero Nationalpark aus der Vogelperspektive – durchzogen von Flußarmen und saftig grünem Regenwald.

Der Platz an den die Schildkröten kommen – Tortuguero Nationalpark

Der Park ist besonders, denn hier findet jedes Jahr Unglaubliches statt: Schildkröten kommen in den Tortuguero Nationalpark, um ihre Eier abzulegen. Diesem tollen Naturschauspiel verdankt der Tortuguero Nationalpark auch seinen Namen. „Tortuga“ bedeutet auf Spanisch „Schildkröte“. Auch den ständig wachsenden Tourismus haben die Einwohner den Meeresschildkröten zu verdanken. Im Nordosten von Costa Rica liegt der Tortuguero Nationalpark auf etwas 20.000 Hektar und steht seit 1975 unter Naturschutz. Seit dieser Zeit dient der Nationalpark den Einheimischen als zuverlässige Einkommensquelle. Aber nicht nur Schildkörten sind hier heimisch: Krokodile, Faultiere, Kaimane, Affen, Pfeilgiftfrösche, Flußschildkröten und Gewehrkugelameisen gibt es im Dschungel von Tortuguero zu entdecken. Außerdem fühlen sich hier unterschiedlichste Vogelarten sehr wohl. Knapp die Hälfte der in Costa Rica verzeichneten Reptilien- und Vogelarten erwarten mich auf meiner Reise durch Costa Rica.

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - Schildkroetenstrand-2

An diesen Strand in Tortuguero kommen jedes Jahr die Schildkröten zur Eiablage

Mit dem Flugzeug, Auto und Boot geht’s Richtung Tortuguero Nationalpark

Zurück zum Anfang meiner Reise. Noch in Deutschland entdecke ich am Sonntag morgen, dass mein Zubringerflug von Hamburg nach Frankfurt gecancelt ist. Trotz aller Bemühungen lässt sich auch keine Flugverbindung für den Tag buchen. So geht es recht spontan fünf Stunden früher für mich mit der Bahn Richtung Frankfurt los. Am Flughafen Frankfurt treffe ich die ersten Mitreisenden und um 22 Uhr deutscher Zeit hebt mein Condor-Flieger ab, um dann nach neun Stunden Flug pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Airport Alajuela in der Nähe von San Jóse zu landen.Tortuguero ist ausschließlich auf dem Wasser- oder Luftweg zu erreichen

Hier empfängt uns Alex (Alejandro) Castro. „Pura Vida!“ ruft er uns entgegen und begrüßt uns mit dem typischen Spruch und Lebensgefühl der Menschen in Costa Rica. Als studierter Fachmann begleitet er uns die nächsten Tage und bringt uns die Tier- und Pflanzenwelt von Costa Rica näher. „Pura Vida“ – das wird hier zu allem gesagt. Bitte! Danke! Toll! Das gefällt mir – Pures Leben!

Alex verliert keine Zeit und macht sich mit uns von Alajuela mit dem Auto direkt auf den Weg in Richtung Tortuguero. Vom westlichen Rand von San José fahren wir in Richtung Karibik. Dafür durchqueren wir einmal San José. Danach geht es auf den Highway 32, der uns in einem Bogen nach Nordosten bringen wird. Wir durchfahren den Nationalpark Braulio Carrillo mit seinen beeindruckendem Wald und enlos wirkende Bananenplantagen ziehen an uns vorbei. Einmal stoppen wir zwangsläufig, um den Bananenseilzug durchzulassen, der von einem Arbeiter mit purer Muskelkraft gezogen wird. Bananen sind eines der Top-Export Produkte in Costa Rica.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichen wir La Pavona. Die beliebteste und günstigste Route nach Tortuguero führt über Cariari und La Pavona. Für uns endet hier die Reise mit dem Auto, denn wer die Natur im Nationalpark exklusiv erleben möchte, der erreicht diesen nur mit dem Boot.  Ab La Pavona (Rancho La Suerte) fahren Boote etwa um 07:30, 13:30 sowie 16:30 Uhr. Allerdings empfiehlt es sich hier, immer genau mit dem Anbieter der Tour vorher abzustimmen.

Boote werden ab jetzt das Transportmittel der nächsten zwei Tage für uns sein. In La Pavona warten sie bereits auf Urlauber, Naturforscher, Einheimische und uns. Die nächsten ein bis zwei Stunden tauche ich bereits komplett in die Natur von Costa Rica ein. Der Weg zur Mawamba Lodge führt uns durch das Flusssystem von Tortuguero. Unfassbar und schön ist die Natur hier. „Look!, Look!, Look!“ – rechts sehen wir einen Barethroated Tiger Heron, links wartet ein Kaiman auf uns. Fledermäuse sind so gut getarnt, dass wir sie mit bloßem Auge kaum erkennen.

 

Mein Bett mitten im Tortuguero Nationalpark – die Mawamba Lodge

Unser Ziel, die Mawamba Lodge ist erreicht. Das besondere an unserer Unterkunft ist die Lage, denn zu beiden Seiten ist die Lodge von Wasser umgeben. Während der Boots-Anleger an dem Flussarm liegt, grenzt das Gelände der Loge auf der anderen Seite an den Strand. Hierher kommen von Juli bis Oktober die Meeresschildkröten zur Eierablage. Dann ist in der Mawamba Lodge und im Tortuguero Nationalpark Hochsaison. Mit speziellen Nachtlampen machen sich die Guides dann in sehr kleinen Gruppen mit den Besuchern auf den Weg zum Strand und beobachten die Tiere.

Wir freuen uns, dass wir in der Nebensaison hier sind und die Ruhe genießen dürfen. Zwar sehen wir keine Meeresschildkröten, dafür entdecken wir auch in der Lodge viele Tiere. Das Stachelschwein hängt im Baum, der Elefantenkäfer klammert sich an einen Ast und riesige Leguane stehen regungslos im Schatten der Palmen. Nachts habe ich das Gefühl, mein Bett steht direkt in der Natur. Überall höre ich die Geräusche der Tiere im Dschungel.

Begegnung mit dem Regenwald im Tortuguero Nationalpark

Am nächsten Morgen starten wir unseren Tag um fünf Uhr noch direkt vor dem Frühstück. Durch die Zeitverschiebung (minus acht Stunden) macht es uns nichts aus so früh auf den Beinen zu sein. Laut Alex ist jetzt die beste Zeit, um die Natur beim Erwachen zu beobachten. Wir legen mit dem Boot ab. Bereits die Boots-Tour zu den kleineren Nebenflüssen im Tortuguero Nationalpark ist ein Erlebnis. Das Boot gleitet auf dem breiten Flussarm dahin, nur begleitet vom Rauschen des Wassers und Summen des Elektromotors. Die meisten von uns schließen die Augen und genießen den Fahrtwind im Gesicht. Spätestens jetzt sind wir wach. Zielgerichtet bringt uns der Fahrer zu den kleineren Flussarmen im Tortuguero Nationalpark. Mir wird erst jetzt die Gewaltigkeit des Regenwaldes richtig bewusst. Riesige Bäume, Farne und Lianen bilden ein undurchdringliches Dickicht aus Pflanzen. „Look! Look! Look!“ – Wir sehen die ersten Affen, danach gleich einen American Anhinga (Schlangenvogel), der neben einer Black River Turtle (Schwarze Flussschildkröte) das Gefieder trocknet.

Darf`s ein bischen touristischer sein? Ausflug ins kleine Dorf Tortuguero

Das Dorf Tortuguero liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem karibischen Strand und dem breiten Urwaldfluss, der parallel zum Strand verläuft. Nur etwa 500 Menschen leben im Dorf. Während früher viele von ihnen vom Fischfang lebten, widmen sie sich jetzt dem ständig wachsenden Tourismus. Auch die Einheimischen erledigen alles auf dem Wasserweg und damit ist das Boot das wichtigste Transportmittel. Braucht man ein Boot, stellt man sich einfach ans Ufer und winkt ein Wassertaxi herbei.

Tortuguero ist der einzige Ort im Nationalpark und deshalb wundert es mich nicht, dass ein Ausflug in das Dorf bei vielen Urlaubern mit auf dem Programm steht. Von unserer Lodge aus ist der Ort nur 20 Gehminuten entfernt und so schlendern wir über den Strand dorthin, bummeln entspannt die Promenade im Dorf entlang und lauschen der Musik, die hier und da gespielt wird. Irgendwo sitzen zwei Männer rauchend auf der Terrasse ihres bunten Hauses. Woanders im Dorf werden Kokosnüsse verkauft und am Ende der Straße vergnügen sich die Affen auf einem Baum. Jetzt, außerhalb der Hochsaison lässt es sich hier entspannt bummeln. In der Hochsaison schieben sich die Menschenmassen durch die kleine Straße im Dorf.

Regenzeit und trotzdem nach Costa Rica? Ein Statement zum Reisen in der Nebensaison

Jetzt ist Anfang Juni und die Regenzeit hat bereits begonnen. Das sollte niemanden davon abhalten noch Costa Rica zu kommen, denn jetzt ist hier Nebensaison und in allen Hotels und Lodges hat man Ruhe vor großen Menschenmengen. Tiere lassen sich leichter beobachten und die Preise sind generell günstiger als in der Hochsaison. Einmal am Tag regnet es jetzt in der Regel. Der Schauer ist kurz aber heftig. Und danach kann man weiter warme Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad genießen. Die Hotels haben sich auf die Regengüsse eingestellt und bieten Schirme an. Wir hatten jetzt im Juni sogar Glück und es gab nur einen kurzen Schauer innerhalb von drei Tagen, die wir im Tortuguero Nationalpark waren.

Die Saison für die Beobachtung der Schildkröten

Wer unbedingt die Schildkröten beobachten möchte für den lohnt sich eine Reise zwischen Juli und September in den Tortuguero Nationalpark. In dieser Zeit füllt sich der Park mit Touristen und Naturliebhabern. Dann kommen die Schildkröten aus dem Meer, um am Strand in Tortuguero ihre Eier abzulegen. Früher wurde die Grüne Meeresschildkröte von den Einheimischen gejagt und verarbeitet. Da die Schildkröte vom Aussterben bedroht ist, wurde sie 1975 unter Naturschutz gestellt. Selbst heute sind die Einheimischen bemüht die Population der Schildkröten zu schützen. Während der Brutzeit kommen freiwille Helfer nachts an die Strände und patrollieren, um Feinde der Schildkröte fernzuhalten. Wer sich für eine freiwillige Mithilfe interessiert, findet bei den Costa Rica Volunteers Informationen zu Naturschutz-Projekten. Auch die Besichtigung durch Touristen wird streng kontrolliert. Das faszinierende Ereignis der Eiablage erfolgt nur in Begleitung eines offiziellen Guides. Dabei erhalten alle Beobachter spezielle Nachtlampen und auch das Fotografieren ist verboten. Die unnatürliche Lichtquelle könnte die Schildkröte während der Eiablage stören und sind nicht erwünscht. Die Chancen den Schildkröten bei der Eiablage zuzuschauen sind kurz nach dem Sonnenaufgang am besten. Sind die jungen Schildkröten dann geschlüpft, beginnen sie ihren beschwerlichen Weg zum Meer. Dort warten zur Brutzeit bereits Haie auf die kleinen Schildkröten und nur ein Bruchteil der geschlüften Tiere schafft den Weg ins offene Meer. Im Park gibt es eine wissenschaftliche Forschungsstation, die sich darauf spezialisiert hat das Verhalten der Schildkröten zu untersuchen.

Warum es sich lohnt einen Guide zu buchen

Ein Guide ist für den Besuch von Nationalparks sehr empfehlenswert. Mit ihm zusammen wird die Tour mit dem Boot oder der Walk durch den Nationalpark erst zu einem richtigen Erlebnis. Man lernt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt besser kennen, man taucht auch viel tiefer in das Land und die Kultur ein.

  • Der Guide hat Tipps für die besten Regionen im Land und in den Nationalparks parat und damit steigt die Wahrscheinlichkeit interessante Tiere und Pflanzen zu entdecken.
  • Mit Kenntnissen über die Tier- und Pflanzenwelt veranschaulicht der Guide die komplexen Zusammenhänge in den Ökosystemen der Nationalparks.
  • Mit dem Guide kann man zielgerichtet nach Tieren und Pflanzen suchen, die man gern sehen möchte, da er Plätze, Nistplätze und das Verhalten kennt.
  • Er hilft die Augen zu schulen und die anderen Sinne zu schärfen. Man lernt selbst, Tiere und Pflanzen in den Nationalparks zu entdecken.
  • Er kennt die Orte und Plätze an denen giftige Tiere leben und kann Dich damit vor Bissen und Stichen schützen.
  • Er kennt Land und Leute und kann das Lebensgefühl transportieren.
  • Der Guide hat viele Kontakte und kann diese nutzen, um die Tour noch interessanter zu gestalten.
  • Er gibt viele Hintergrundinformationen zum Naturschutz und kennt die Regeln des Landes.
  • Er hat Kenntnis über das Wetter des Landes und kann vor jedem Ausflug in die Natur die entsprechende Empfehlung für Kleidung geben.
  • Er ist meistens mit hochwertigen Ferngläsern ausgestattet und so sieht man auch Tiere ganz nah, die eigentlich weit entfernt sind.

Hier kommen noch ein paar Impressionen von der Reise zusammengefasst von der lieben Andrea Morgenstern, die mit unserer Gruppe unterwegs war.

Weitere Nationalparks in Costa Rica

Neben dem Tortuguero Nationalpark gibt es in Costa Rica noch 25 weitere Nationalparks, die eine Reise wert sind.

  • Arenal Volcano National Park
  • Barbilla National Park
  • Barra Honda National Park
  • Braulio Carrillo National Park
  • Cahuita National Park
  • Carara National Park
  • Chirripó National Park
  • Cocos Island National Park
  • Corcovado National Park
  • Diria National Park
  • Guanacaste National Park
  • Irazú Volcano National Park
  • Juan Castro Blanco National Park
  • La Amistad International Park
  • La Cangreja National Park
  • Las Baulas National Marine Park
  • Los Quetzales National Park
  • Manuel Antonio National Park
  • Maquenque National Park
  • Palo Verde National Park
  • Piedras Blancas National Park
  • Poás Volcano National Park
  • Rincón de la Vieja Volcano National Park
  • Santa Rosa National Park
  • Tapantí National Park
  • Tenorio Volcano National Park
  • Turrialba Volcano National Park

Tipps für die Reise durch Costa Rica

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Hinweis: Die Reise in den Tortuguero Nationalpark Costa Rica erfolgte in Kooperation mit Visit Costa Rica.

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Costa Rica: Pure life at Tortuguero national park

Tortuguero National park: Hot steaming coffee, bright-coloured fresh fruit on my plate and I’m looking up where the sun-rays are making their way through the palm leaves. Two people are…

Tortuguero National park: Hot steaming coffee, bright-coloured fresh fruit on my plate and I’m looking up where the sun-rays are making their way through the palm leaves. Two people are talking in Spanish somewhere near me. I can hear their muffled laughter. „Pura Vida!“ It is breakfast time at Mawamba Lodge in Tortuguero National Park. Suddenly, the silence is interrupted: „Look, look, look!“ – our guide and biologist Alex comes up to us with quick steps and waves us to come nearer. Our breakfast can wait for now. We do not waste any time and follow our guide, because we know there is something new for us to discover. A bird, or maybe a snake? This time, Alex shows us a porcupine which is hanging very relaxed on a branch of a tree, looking down to us. Having an animal life like this would be great. We are in the middle of the Tortuguero National Park in Costa Rica and are discovering the country from its purest and wildest sides. A real encounter between human beings and nature. There is no journey more exciting than this!n!

Tortuguero National Park

Costa Rica - Tortuguero National Park - from above2

Tortuguero National Park with rivers and rainforest – view from the airplane

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The place that turtles come to – Tortuguero National Park

This park is special because every year something incredible happens: Turtles are coming to the Tortuguero National Park to lay their eggs. The Tortuguero National Park even got his name from this great spectacle of nature. „Tortuga“ means „Turtle“ in Spanish. The sea turtles also meaningfully contribute to the constantly growing tourism rates. The Tortuguero National Park is located in the north east of Costa Rica and the 20.000 hectare area is under conservation since 1975. Since that time, the National Park provides a reliable source of income for many locals. But the park is not only the home of turtles: Crocodiles, sloths, caimans, monkeys, dartfrogs, river turtles and bullet-ants can be discovered in the jungle of Tortuguero. Furthermore, a variety of bird species is living in this area. Almost half of all in Costa Rica registered reptile and bird species are expecting me on my journey through Costa Rica.

Costa Rica - Tortuguero National Park - turtle beach

To this beach the turtles will come for hatching their eggs

With plane, car and boat, the journey to Tortuguero National Park begins

Back to the beginning of my journey. Still in Germany, I discover on Sunday morning that my feeder flight from Hamburg to Frankfurt was canceled. Despite of all efforts, there is no possibility for me to book another flight on the same day. Spontaneously, I have to leave five hours earlier with the train to Frankfurt. At Frankfurt Airport I meet the first fellow travelers and at 10pm German time my Condor flight departs in the direction of Airport Alajuela near San José where we arrive after nine hours flight just in time for the sunrise. Tortuguero can only be reached by water or by air

Here, Alex (Alejandro) Castro is welcoming us. „Pura Vida!“ he calls out for us and greets us with the typical saying and attitude towards life of the people in Costa Rica. He accompanies us for the next days as an acknowledged expert and gives us a broader understanding of Costa Rica‘s flora and fauna. „Pura Vida“ – that’s what they call everything here. Thank you! You are welcome! Great! I like that – pure life!

Alex does not waste time and we directly start our journey with the car from Alajuela in direction Tortuguero. From the western edge of San José we drive in the direction of the Caribbean. At first, we travel through San José. After that, Highway 32 will take us to the north-east in a wide arc. We cross the Braulio Carillo National Park with its impressive forest and we pass by seemingly never-ending fields of banana plantations. Once we have to stop in order to let the banana pulley pass, which is pulled only by a single worker’s muscle strength. Bananas are one of the top export products in Costa Rica.

 

After approximately two and a half hours we arrive in La Pavona. The most common and convenient route to Tortuguero goes via Cariari and La Pavona. Our journey with the car ends here, because for those who want to explore the nature in the national park exclusively, it is only accessible with the boat. Boats are leaving from La Pavona (Rancho La Suerte) approximately at 07:30, 13:30 and 16:30. However, it is recommended to make arrangements with the tour providers beforehand.

Boats will be our means of transport for the next two days. In La Pavona, they are already waiting for tourists, natural scientists, locals and us. During the next one to two hours I already completely delve into Costa Rica’s nature. The route to the Mawamba Lodge takes us through the river system of Tortuguero. The nature here is incredibly beautiful. „Look!, Look!, Look!“ – on the right we can see a Barethroated Tiger Heron, on the left a caiman is waiting for us. The Bats are so well-camouflaged that they are barely visible to the naked eye.

My bed in the middle of Tortuguero National Park – the Mawamba Lodge

We arrive at our destination, the Mawamba Lodge. The special feature of our accommodation is its location, because the lodge is surrounded by water on both sides. While the landing pier is located on a branch of the river, the other side of the lodge’s compound adjoins to the beach. This is where the sea turtles come between July and October to lay their eggs. During this time, the Mawamba Lodge and Tortuguero National Park experience their peak season. Guides and small groups of tourists proceed to the beach at night and observe the animals with the help of special night lamps.

We are happy that we came during the off-peak season and can enjoy the silence. We may not be able to see sea turtles, but we discover a lot of different animals at the lodge. The porcupine hanging from the tree, an elephant beetle is clinging to a branch of a tree and huge iguanas are standing motionless in the shade of palm trees. At night, I have the feeling that my bed is located directly in the nature. I can hear the noises of animals in the jungle everywhere.

The first encounter with the rainforest in Tortuguero National Park

The next morning, we start our day before breakfast at five o’ clock. Because of the time difference (minus eight hours) we don’t have a problem with getting up so early. According to Alex, now it’s the best time to observe nature’s awakening. We depart with the boat. The boat tour to the smaller tributary streams of the Tortuguero National Park is already an adventure. The boat floats on the wide branch stream, accompanied only by the sound of the water and the purring electric motor. Most of us close their eyes and enjoy the airstream in their faces. At this point in time, everyone is fully awake. The driver purposefully takes us to the smaller tributary streams in the Tortuguero National Park. Only now, I completely realize the massiveness of the rainforest. Huge trees, ferns and vines create an impenetrable covert made of plants. “Look!, Look!, Look!” – we can see the first monkeys, and directly afterward an American Anhinga standing next to a Black River Turtle and trying to dry his feathers.

 

What about a more touristic tour? Trip to the small village Tortuguero

The village Tortuguero is located on the small strip of land between the Caribbean beach and the broad jungle river that runs parallel to the beach. The village has only about 500 inhabitants. While in earlier times many of them could earn a living from fishing, they concentrate more on the steadily growing tourism these days. Even the locals handle all their tasks by water, which is why boats are the most important means of transport. If you need a boat, just position yourself near the riverside and flag down one of the water taxis.

Tortuguero is the only village in the National Park which is why it doesn’t surprise me that a trip to the village is part of most of the tourists’ programs. From our lodge it only takes 20 walking minutes to the village, so we walk there along the beach, stroll around on the promenade of the village and listen to the music that is played here and there. Somewhere, two men sit on the terrace of their colorful house, smoking. Somewhere else, coconuts are sold and in the end of the street the monkeys enjoy their life in a tree. Now, during the off-season it is easy to take a relaxed stroll through the village. During the high season you can find crowds of tourists pushing each other through the small street of the village.

 

Traveling to Costa Rica during the rainy season?

It is the beginning of June now and the rainy season has already begun. However, this shouldn’t stop anyone to come to Costa Rica because it is low season then and you can find silence instead of big crowds in every hotel and lodge. It is easier to observe animals and prices are generally lower than during high season. Usually, it rains once a day and the showers are short but intense. And afterward you can continue to enjoy warm temperatures between 27 and 30 degrees. The hotels are well prepared for the showers of rain and offer umbrellas to their guests. We were quite lucky in June and experienced only one short shower during the three days that we spent in Tortuguero National Park.

The season for observing sea turtles

People who really want to observe the turtles are advised to travel to Tortuguero National Park between July and September. During that time, the park is getting crowded with tourists and nature-lovers. The turtles come from the sea to lay their eggs at the beach in Tortuguero. In the past, green sea turtles were hunted and prepared by the locals. Because the turtle is at risk of extinction it was declared as a protected animal in 1975. Even today, locals are trying to protect the turtle populations. During the breeding time, voluntary helpers come to the beaches at night, patrolling to keep the turtle’s enemies away. Who is interested in this projects will find on the site of Costa Rica Volunteers more informations. People who really want to observe the turtles are advised to travel to Tortuguero National Park between July and September. During that time, the park is getting crowded with tourists and nature-lovers. The turtles come from the sea to lay their eggs at the beach in Tortuguero. In the past, green sea turtles were hunted and prepared by the locals. Because the turtle is at risk of extinction it was declared as a protected animal in 1975. Even today, locals are trying to protect the turtle populations. During the breeding time, voluntary helpers come to the beaches at night, patrolling to keep the turtle’s enemies away.

Why it’s worth it to book a private guide

It is highly recommendable to have a guide for visiting National Parks. Together with a guide, the tour with the boat or walking distances through the National Park will become a real adventure. One the one hand you get to know the flora and fauna much better and on the other hand you can dive much deeper into the country and its culture.

  • A guide can give advice on the best regions in the country and in the National Parks and the probability increases to see interesting animals and plants.
  • With his knowledge about flora and fauna the guide can illustrate more complex links between the ecosystems of the National Parks.
  • Together with the guide you can look for animals and plants that are of special interest for you, because he knows places, nesting sites and behavior of those.
  • He will help you to train your eyes and sharpen other senses so that you can learn to discover animals and plants by yourself in the National Parks.
  • He knows places where poisonous animals live and can therefore protect you from bites and stings.
  • He knows the country and people and can convey their sense of life.
  • The guide has many contacts and can use these to make the tour even more interesting.
  • He provides you with background information about the conservation of nature and knows the rules of the country.
  • He has knowledge about the weather conditions in the country and can make recommendations for appropriate clothing during the tours.
  • He is mostly equipped with valuable binoculars and you can zoom in on animals that are actually far away.

In this film you will find some impressions of the journey. Andrea Morgenstern travelled with us and has put together some impressive moments.

Other National Parks in Costa Rica

There are 25 National Parks to discover in Costa Rica

  • Arenal Volcano National Park
  • Barbilla National Park
  • Barra Honda National Park
  • Braulio Carrillo National Park
  • Cahuita National Park
  • Carara National Park
  • Chirripó National Park
  • Cocos Island National Park
  • Corcovado National Park
  • Diria National Park
  • Guanacaste National Park
  • Irazú Volcano National Park
  • Juan Castro Blanco National Park
  • La Amistad International Park
  • La Cangreja National Park
  • Las Baulas National Marine Park
  • Los Quetzales National Park
  • Manuel Antonio National Park
  • Maquenque National Park
  • Palo Verde National Park
  • Piedras Blancas National Park
  • Poás Volcano National Park
  • Rincón de la Vieja Volcano National Park
  • Santa Rosa National Park
  • Tapantí National Park
  • Tenorio Volcano National Park
  • Turrialba Volcano National Park

Some Tipps for the tour to Costa Rica

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Hinweis: Die Reise in den Tortuguero Nationalpark Costa Rica erfolgte in Kooperation mit Visit Costa Rica.

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