Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im Norden und im Süden Karibikträume, mitten im Atlantik, wahr werden lassen – nur vier Stunden Flug von Deutschland entfernt.

Paradiesische Zeiten, jedes Mal anders

Jede der sieben Kanarischen Inseln ist auf ihrer Art besonders: Gran Canaria und Teneriffa locken mit umfangreichem Nightlife und touristischen Attraktionen, Lanzarote mit der unwirklichen Mondlandschaft im Nationalpark Timanfaya und die Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro mit Natürlichkeit und Stille. Wer jedoch endlose Sandstrände und Karibikfeeling sucht, ist auf Fuerteventura genau richtig. Die sanfte Ostküste ist allgemein ruhiger und zum Baden und Surfen ideal geeignet, während die windige Westküste mit hohen Wellen und starken Strömungen für lange Wanderungen oder für Surfausflüge inmitten der herrlichen Natur zu empfehlen ist.

Dünenlandschaft trifft Traumstrände im Norden

Wunderschön sind die Traumstrände des Nordens um den Urlaubsort Corralejo: Östlich des Stadtzentrum zieht sich die Dünenlandschaft kilometerlang gen Süden und bietet jedem einen Rückzugsort in überwältigender Stille. Anders als der durchgängige flache Sandstrand von Jandia im Süden der Insel wird der Strand von Corralejo immer wieder von Lavarücken durchzogen und bildet so eine natürliche Unterteilung mit vielfältiger Vegetation. Die einzelnen Strandabschnitte teilen Sonnenanbeter, Surfer, Kite-Surfer, Taucher und FKK-Anhänger unter sich auf. Corralejo ist die erste Wahl für alle Urlauber, die abends gerne noch einmal zu einem Shoppingbummel, kalten Drinks und zum Tanzen die Hotelanlage verlassen möchten, denn im Ortszentrum dauert die Party bis spät in die Nacht hinein.

Die Karibik Europas: Jandia Playa

Besonders paradiesisch gibt sich der Süden von Fuerteventura mit den langen Sandstränden auf der Halbinsel Jandia. Zwar sind auch hier in den letzten Jahren verschiedene Urlaubsorte und weitläufige Resorts entstanden, doch meist genügt ein kleiner Spaziergang durch den weißen feinen Sand, um Ruhe und Einsamkeit zu finden. Schließlich erstreckt sich der Sandstrand hier über sagenhafte 21 Kilometer Länge von Morro Jable im äußersten Süden bis zur Costa Calma im Norden. Aktivurlauber nutzen die Strecke gerne zu langen Spaziergängen oder zum Joggen. Empfehlenswert ist der lange Strand auch für Surfer, die hier von steifen atlantischen Brisen und sehr viel Platz profitieren.

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Ideales Revier für Kiteurfer

Entlang der 21 Kilometer langen Küste gibt es einige sehenswerte Strände: Costa Calma, Esquinzo Playa, Mal Nombre, El Salmo und Sotavento. Ein echter Geheimtipp ist dazu der Strand von Confete auf der nördlichen Seite der Jandia-Halbinsel. Aufgrund des meist hohen Wellengangs und der starken Winde ist das Baden hier nicht empfehlenswert, doch der breite menschenleere Strand, hinter dem die Berge des Naturparks Jandia aufragen, verströmt eine ganz besondere Atmosphäre. Kein Wunder, dass sich hier auch das größte Mysterium von Fuerteventura verbirgt, die Villa Winter, die der Deutsche Gustav Winter 1937 aus nie geklärten Gründen in der Einöde errichten ließ. Gerüchte fabulieren von einem U-Boot-Stützpunkt für Hitlers Marine.

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Titelbild: © istock.com/Antagain, Galeriebilder: © Greta Pasemann