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AIDAnova: Manche mögen’s XXL

Kapitän Vincent Cofalka eilt über die Brücke – von backbord bis steuerbord muss er beachtliche 50 Meter zurücklegen. Sein nobel designter Arbeitsplatz spannt sich über die gesamte Schiffsbreite der AIDAnova, der jüngsten Tochter der Rostocker Kussmundflotte. Doch Cofalka stört das nicht. Der 47-Jährige ist gebürtiger Österreicher und erklärt mit alpenländischem Tonfall: „Das ist schon lässig, der Boss auf der Brücke dieses Schiffs zu sein.“

Einmal Neuseeland und zurück

Die Nachmittagssonne taucht die Sydney Harbour Bridge in goldenes Licht. Tausende von Menschen säumen das Ufer vor dem berühmten Opera House. Langsam wendet Kenneth Harstrom sein Schiff im Hafen von Sydney. Die nächsten zehn Tage wird es unser schwimmendes Zuhause sein. Jetzt zeigt der bunt bemalte Rumpf der Norwegian Jewel in Richtung offene See. Die Passagiere genehmigen sich einen Abschiedsdrink auf Australien und schauen nach vorne.

Rock ‘n‘ Roll auf MS Hamburg

Sing as loud as you can now, bring the whole night through – Ungewöhnliche Töne erklangen aus dem Inneren des kleinen Kreuzfahrtschiffes “MS Hamburg”, irgendwo auf der Strecke zwischen Hamburg und London. Wo sonst auf den Touren eher "Santa Maria" von Roland Kaiser gespielt wird, ging es bei der ersten rockigen Kreuzfahrt „Rock the Boat“ richtig laut zu. Fünf Tage "Stairway to heaven" auf Deck 4 mit “The Rattles”, “John Diva & the Rockets of Love” und “Mutz”.

Niemand kennt „Burn Out“ auf Hecla Island

Hecla Island – für die Einwohner dieser kleinen Insel auf dem Lake Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba ist „Burn Out“ ein Fremdwort. Warum? Auf der Insel gibt’s, wenn überhaupt, nur schlechten oder gar keinen Handyempfang. Die Welt um einen herum ist so unendlich schön und ruhig. Schuld an eventuell aufflackerndem Stress haben die "Moose". Das sind große Elche, die gelegentlich die Straßen kreuzen oder die vielen kleinen Mücken, die die Ruhe stören.

Winnipeg und der „Große Geist“ von Manitou

Winnipeg, den Namen der Stadt hatte ich vorher schon einmal gehört. Manitoba, die Provinz in Kanada? Zumindest der Klang lag mir ein wenig aus den Filmen von Karl-May in den Ohren und hat tatsächlich etwas mit dem „Großen Geist“ von Manitou zu tun. Die Provinz liegt in Kanada und zumindest das Land hat auf den ersten Blick erstaunlicher Weise etwas mit meiner Heimat Schleswig-Holstein gemeinsam.

Absolute Ruhe oder actionreicher Tag? Willkommen auf Sentosa

Sentosa? Bei vielen Europäern ist es ein noch wirklich unbeschriebenes Blatt. Egal ob Backpacker, Familienreisender oder Geschäftsmann – für einen Großteil der Reisenden in Richtung Asien, Australien oder Neuseeland liefert Singapur eine schöne Möglichkeit für einen Zwischenstopp. Genau dort befinden wir uns – genaugenommen auf der Insel Sentosa. Die kleine Perle im Schatten der Skyline von Singapur.

K-Pop, Kimchi und Co. – Südkorea in 24 Stunden

Normalerweise habe ich meist eine grobe Ahnung was mich in einer neuen Destination erwartet. Vorstellungen, Ahnungen, die sich durch Gespräche oder gar Fotos und Co. entwickeln. Bei Südkorea war dies jedoch nicht der Fall. Als ich vor meiner Reise meinen Freunden von meinem Trip nach Seoul berichtete, spürte man direkt eine unterschwellige Furcht und Kommentare wie „Hast Du keine Angst“ waren an der Tagesordnung. Ich ließ mich davon nicht beirren und ließ mich ohne weitere Gedanken auf das Abenteuer ein.

Travemünde – La Belle Epoque an der Ostsee

Mit dem Zug bis an den Strand – ohne Stau und ohne Stress. Das geht in Travemünde. Nur ein paar Schritte vom Jugendstil-Bahnhof entfernt beginnt der feine weiße Sand der Ostsee. Das Örtchen, auch als kleine Schwester der 20 Kilometer entfernten Hansestadt Lübeck bekannt, ist ohne Auto erreichbar. Und damit hat das historische Ostseebad einen echten Vorteil gegenüber dem aufgetakelten Timmendorfer Strand und dem spießigen Grömitz: Gestresste Großstädter steigen in Hamburg in die Bahn und sind in etwas mehr als einer Stunde an der See.

Friluftsliv in Nordnorwegen

Früher wäre so eine Unternehmung lebensgefährlich gewesen. Vor etwas mehr als hundert Jahren sind in diesem stärksten Gezeitenstrom der Welt – einem Strudel zwischen den Fjorden bei Bodø in Nordnorwegen - regelmäßig Fischerboote mit Mann und Maus spurlos verschwunden. Sagen und Mythen rund um Meeresungeheuer und böse Geister ranken sich um das Naturphänomen. Dabei handelt es hier „nur“ um eine Strömung die durch den engen Fjord in der Nähe von Bodø durch die Gezeiten verursacht wird.

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