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Von alten Grabrechten und einer echten Schnapsidee

Die Sonne strahlt, aber es ist eiskalt. In der Nacht hat es gefroren – und das Mitte Oktober. Doch heute ist Erntezeit. Also warm anziehen, vor allem gutes Schuhwerk an die Füße. Treffpunkt ist bei der Bielerhöhe am Silvretta-Stausee auf einer Meereshöhe von gut 2 000 Metern. Unmittelbar an der Grenze zwischen den Gemeinden Gaschurn im Vorarlberger Montafon und Galtür im Tiroler Paznaun. Mit Spitzhacke auf dem Rücken geht’s zu Fuß noch eine Stunde in den Berg hinein. Dann beginnt die eigentliche Arbeit. Objekt der Begierde ist die Wurzel des Enzians. Die des Gelben Enzians, genauer gesagt.

Entenhausen liegt im Fichtelgebirge

Mal ehrlich: Viele Dinge, die man im Leben wenigsten einmal gemacht haben muss, sind einfach nicht möglich. Wer hat als Kind, als Jugendlicher, selbst noch im reiferen Erwachsenenalter nicht davon geträumt, mal nach Entenhausen zu reisen und dort auf Donald Ducks Spuren zu wandeln, die süße Daisy zu treffen und in Onkel Dagoberts berühmtem Geldspeicher ein erfrischendes Goldbad zu nehmen.

Pandemie bestimmte den Kurs der NickoVision

Nur noch einmal das Stäbchen in die Nase, 15 Minuten warten, dann kann es endlich auf die Kabine der MS NickoVision gehen, die in Frankfurt am Osthafen angelegt hat. Es ist die erste Flusskreuzfahrt in Deutschland nach dem letzten Lockdown und alle 84 Passagiere sind froh, dass es endlich wieder losgeht. Auch wenn die Route noch nicht ganz klar ist. Die Pandemie bestimmt den Kurs auf dem Rhein.

Mit der „World Voyager“ durch die Kanarischen Inseln

Es weht eine steife Brise, als Kapitän Hans Söderholm die World Voyager gegen 20 Uhr aus dem Hafen von Teneriffa steuert. Es ist erst die dritte Tour des 2020 gebauten Expeditionsschiffes, das am 10. April 2021 mit einem umfangreichen Hygienekonzept die Hochseekreuzfahrtsaison von nicko cruises eröffnen konnte. Dank der Pandemie nahezu ein Jahr später als geplant. Die Route führt von Teneriffa nach La Palma, El Hierro, La Gomera, Fuerteventura und Lanzarote. Vor uns liegen 913 Seemeilen.

Drachen, Schafe und ein Wattwurm

Vor uns der Nordseeküsten-Strand. Der Wind pfeift uns um die Ohren. So laut, dass wir kaum hören können, was uns unser Nebenmann nur wenige Meter weiter zuruft. Die nächste steife Brise drückt und zieht an uns. Die Kinder juchzen vor Glück. Perfektes Wetter für ihr neues Hobby: Drachensteigen lassen. Ein bisschen Leine geben, jetzt wieder gegenstemmen. Sich mit dem Körper eindrehen, wenn die Windrichtung wechselt. Es dauert nicht lang, bis Mads (7) und Leonard (4) richtige Drachenbändiger sind. Allein schon deswegen hat sich der Urlaub an der Nordseeküste gelohnt.

Himmlische Gefühle und teuflische Legenden

Dieser Berg strahlt eine ungeheure Anziehungskraft aus. Nein, die Höhe allein ist es nicht. Schließlich sprechen wir hier „nur“ von 1357 Metern. Ob es daran liegt, dass der Gipfel des Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald über eine „Himmelsleiter“ zu erreichen ist? Möglich. Vielleicht auch an der Achterbahn der Gefühle, die sich unterwegs fast automatisch einstellt. Es geht über Felsblöcke, durch Mischwälder, vorbei an alten und toten Bäumen, aber auch an jungem Gehölz, das zu neuem Leben erwacht.

Finca mit Vorsicht

Der Gärtner ist aktiv. Pfirsichfarbener Oleander, pfeilschlanke Pinien, knorrige Olivenbäume und filigranes Lampenlutzergras am Pool, dessen nachtblau schimmerndes Wasser zu einer Abkühlung einlädt – all diese Naturschätze warten auf Nasris unermüdlichen Einsatz. Auf der Finca Son Bleda, in alten Klostergemäuern aus dem 11. Jahrhundert im Nordwesten der Insel, existiert ein Mallorca ganz ohne Corona, aber mit leckeren Tapas, Traum-Meerblick und munteren Ausflügen in die Bergwelt des Tramuntana Gebirges, an den Strand von Sóller oder sogar ins städtische Palma.

So richtig auf Touren kommen: Einmal mit dem Fahrrad um den ganzen Bodensee

Sportgerät abstellen. Schuhe aus, Socken weg und die müden Füße im kühlen Nass ein wenig baumeln lassen. Oder noch besser: Rein in die Fluten und ein paar Runden schwimmen. Ein Moment, den man auf dieser Tour immer wieder genießen kann. Sogar länderübergreifend. Zum Beispiel morgens in Deutschland, mittags in Österreich und am späten Nachmittag in der Schweiz.

„Ein menschliches Leben reicht nicht aus, um diesen Planeten kennen zu lernen“

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr wurde mit Kapitän Kjell Holm, der erste Kapitän von TUI Cruises, in den Ruhestand verabschiedet. Wie kein anderer Kapitän hat der sympathische Finne die Mein Schiff Flotte geprägt und mitentwickelt. Gut 55 Jahre fuhr er zur See. Rund 10 davon für TUI Cruises. Ob bei Gästen oder Crew – bei allen war er gleichermaßen beliebt.

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