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Laos: Kein Land für ungeduldige Touristen

Sucht man einen Ort, an dem nicht viel los ist, der aber vor Ursprünglichkeit und grüner Natürlichkeit protzt, ist man in Laos genau richtig. Das „Jewel of the Mekong“ ist…

Dschungelwasserfall in Laos

Sucht man einen Ort, an dem nicht viel los ist, der aber vor Ursprünglichkeit und grüner Natürlichkeit protzt, ist man in Laos genau richtig. Das „Jewel of the Mekong“ ist kein Urlaubsland für ungeduldige Touristen. Aber ein idealer Startpunkt für eine Rundreise durch eine andere Welt.

Laos liegt in Südostasien und grenzt an Vietnam, China, Thailand und an Kambodscha. In Laos gibt es einfach nichts Aufregendes: keine großen Straßen, keine Autobahnen, keine Industrie, kaum Eisenbahn, keine Wolkenkratzer und auch keine Ambition größere Siedlungen zu bauen. Doch was Laos zu bieten hat, sind atemberaubende Landschaften und unglaublich viel Geschichte. Wie zum Beispiel die einstige Hauptstadt des laotischen Königreiches Luang Prabang mit den heiligen Grotten von Pak Ou oder den Kuang Si Wasserfall.

Absolut sehenswert auch die charmante „Kleinstadt“ Vientiane, die seit 1975 Hauptstadt von Laos ist und auf Lao „Vieng Chan“ heißt, was so viel wie die „Stadt des Mondes“ bedeutet. In der Stadt leben etwa 350.000 Einwohner und sie gilt als das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes.

Das Nachbarland Kambodscha liegt am Golf von Thailand und wird geprägt von Gebirgen, Landschaft und dem Mekong, einem der zehn längsten Flüsse der Welt, der sich auch durch Laos schlängelt. Die Hauptstadt Phnom Penh liegt im Süden des Landes am Tonle Sap, einem Ausläufer des Mekong. Absolut sehenswert in der Stadt ist die Vielfalt an Geschichte, die vom Wat Phnom , einem spirituellen Zentrum auf einem ca. 27 m hohen künstlichen Hügel, einem Königspalast mit Thronhalle und Silberpagode sowie dem Zentralmarkt (Phsar Thmei), ein einzigartiges Art-Déco-Gebäude und vielen französischen Kolonialvillen bis zum Königspalast aus dem 19. Jahrhundert reicht.

Fährt man weiter auf der Rundreise durch Laos, Kambodscha und Vietnam kommt man am Ende in Vietnam an, einem weiteren unterschätzen Urlaubsland in Asien. Über Vietnam gibt es bereits einen Artikel von mir: Vietnam: Jede Menge Holzdschunken und wahnsinnig viel zu sehen.

Foto: http://www.there-and-back-again.eu  / pixelio.de

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Taiwan – das unentdeckte Urlaubsziel

Viele Urlaubsziele in Asien und vor allem Südostasien sind bereits von unzähligen Touristen besucht worden. Thailand, Vietnam und Malaysia sind ganz vorne auf der Liste. Trotz der Langstreckenflüge ist es sehr erschwinglich geworden, weshalb diese Länder oftmals aus allen Nähten vor Touristen explodieren.

Die Tempel Chinas sind reich verziert.

Viele Urlaubsziele in Asien und vor allem Südostasien sind bereits von unzähligen Touristen besucht worden. Thailand, Vietnam und Malaysia sind ganz vorne auf der Liste. Trotz der Langstreckenflüge ist es sehr erschwinglich geworden, weshalb diese Länder oftmals aus allen Nähten vor Touristen explodieren.

Wer sich aber wirklich auf ein Abenteuer einlassen möchte und bislang unentdeckte Pfade für sich selbst entdecken will, der findet in Taiwan ein perfektes Urlaubsziel. Das Land hat eine gute Infrastruktur für das Volk und vielfältig schöne, unangetastete Regionen, die zu einem kulturellen wie landschaftlichen Genuss einladen. In der Hauptstadt Taipeh kann man sich schon mal durch das tobende Chaos der Großstadt kämpfen und auf vielen Nachtmärkten seinem Shopping-Bedürfnis nachgehen. Zudem ist die Taipeh auch visuell sehr eindrucksvoll: die Skyline steht denen in den USA und Hong Kong in nichts nach. Bis zur Erbauung des höchsten Gebäudes in Dubai war der Taipei 101 der größte Wolkenkratzer der Welt. Mit Expressfahrstühlen können Besucher bis auf die Aussichtsplattform hoch fahren und einen ungekannten, spektakulären Ausblick genießen.

Taipeh 101

War bis zur Eröffnung des Burj Khalifa in Dubai das höchste Gebäude der Welt, der Taipei 101.

Doch auch fernab der Großstadt hat Taiwan vieles zu bieten. Darunter gehören die Gebirge. Zum Wandern und Genießen der Natur sind es diese Landschaften, die schon einige Touristen bezaubern konnten. Dazu kommt der Fakt, dass vieles in Taiwan günstiger ist als in anderen asiatischen Ländern. Die Regierung übt sich derzeit darin, das Land strukturell so attraktiv wie möglich für Besucher zu machen. Wer gerne seine Zeit im Casino verbringt, kann sich etwa im neu eröffneten Casino Resort auf der taiwanesischen Insel Matsu austoben.

Paradiesische Strände hingegen erwarten einen im Süden des Landes: ein Sommerurlaub vom Feinsten, ganz weit weg von Unruhen und überfüllten Küsten. Der Urlaub verspricht viel Ruhe. Die taiwanesische Kultur zwischen Tradition und Moderne ist dazu auch sehr flexibel. Egal, ob man kulinarische Köstlichkeiten oder den eleganten Luxus der westlichen Welt sucht: alles ist vorhanden. Sehr empfehlenswert ist das Penghu Archipel, welches aus 64 unterschiedlichen Inseln besteht. Diese Inseln liegen zwischen Taiwan und Festland-China. Hier sind die Bewohner noch sehr gebunden an die Traditionen des Landes. Ein kulturelles Abenteuer erschließt sich so für jeden Besucher, der seinen Horizont erweitern und die natürliche Gastfreundschaft der Taiwanesen beanspruchen möchte. Die lokale Spezialität der Penghu sind die frischen, köstlichen Meeresfrüchte.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten, aber auch Freizeit und Sport sind in Taiwan denkbar. Wer sich ein ganzheitliches Bild machen möchte, der fängt mit seiner Reise in Taipeh an und kämpft sich auf eigene Faust durch das überaus freundliche Land. Durch den industriellen Wert, den das Land hat, ist Englisch doch weit verbreitet. Obwohl es hier und da zu Schwierigkeiten kommen kann, ist es auch als Ausländer möglich, sich im Land zu orientieren.

Fotos: Michaela Trummer / pixelio.de (Text) und Jens Korallus / pixelio.de (Titel)

Inserenten: Dieser Artikel wurde unterstützt von der Hansen-Mediengruppe.

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Ost trifft West – die malaiische Insel Penang

Inder, Chinesen, Araber, Portugiesen, Niederländer und zuletzt auch die Briten – sie alle haben die Insel Penang vor der Westküste Malaysias durch ihre Anwesenheit über die Jahrzehnte geprägt. Chinesische Clanhäuser,…

Penang, eine Stadt mit Tradition.

Inder, Chinesen, Araber, Portugiesen, Niederländer und zuletzt auch die Briten – sie alle haben die Insel Penang vor der Westküste Malaysias durch ihre Anwesenheit über die Jahrzehnte geprägt. Chinesische Clanhäuser, buddhistische Tempel, Moscheen, Kirchen, belebte „night markets“ (mit dem besten Essen in Südostasien) und eine aufstrebende Kunstszene, all das macht Penang zu einer einzigartigen Destination, die man bei einem Aufenthalt in Südostasien nicht auslassen sollte.

Egal wie man nach Penang reist, mit dem Bus oder per Auto, die Anfahrt von Butterworth über die Penang Bridge und den Golf von Malakka ist recht spektakulär. Penang heißt nicht nur die Insel, sondern auch die Region, zu der auch noch die Insel Seberang Perai und ein Küstenstreifen der malaiischen Halbinsel gehört. Die Hauptstadt der Insel Penang, Georgetown, bietet jede Menge Übernachtungsmöglichkleiten in allen Preisklassen, vom Backpacker Hostel bis hin zu luxuriösen Hotels.

Das Zentrum der 400.000 Einwohnerstadt ist leicht zu Fuß zu erkunden. Bei einem Rundgang durch Penang sticht das bunte Gemisch an Religionen und Ethnien ins Auge. Wenn man den Spaziergang zum Beispiel an der Strandpromenade beginnt, am Padang Kota Lama, dem Park gleich neben dem Rathaus, dann sieht man auch schon das aus dem 18. Jahrhundert stammende Fort Cornwallis. Für 3 malaiische Ringit kann man sich das Fort von innen ansehen und mehr über die britische Kolonialherrschaft in Penang erfahren. Der Kong Hock Keon Tempel ist ein taoistischer Tempel, der Guanyin gewidmet ist, und ebenso beeindruckt wie der chinesisch-buddhistische Kek-Lok-Si Tempel. Die Bevölkerung Penangs ist zu 44.6% muslimisch, zu 35.6% buddhistisch. Weiter gibt es in Penang ungefähr 8.7%  Hindus, 5,1% Christen und 4,6% Taoisten.

Kulinarische Köstlichkeiten

Direkt an der Strandpromenade befindet sich auch einer der vielen „night markets“. Im Gegensatz zum „Red garden night market“ direkt im Zentrum von Penang ist dieser aber vorwiegend von Einheimischen besucht und nicht nur aufgrund des köstlichen Essens zu empfehlen. Penang und die Hauptstadt Georgetown sind tatsächlich weit über Malaysias Landesgrenzen für die kulinarischen Köstlichkeiten berühmt. Jede der vertretenen Kulturen in der Stadt hat ihre eigenen Köstlichkeiten mitgebracht und so kann man in Georgetown Leckerbissen aus Indien, China, Thailand und eben Malaysia an jeder Straßenecke genießen. Im Januar gibt es drei große Feste, bei denen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt: Das Hindu-Fest Thaipusam mit großer Prozession, die Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan und das zweiwöchige chinesische Neujahrsfest.

Penang, eine Stadt mit Tradition.Kunst und Kultur in Georgetown

In Penang spielt sich das Leben auf der Straße ab. Das Penang World Music Festival (vom 30. März bis zum 1.April) ist neben dem jährlichen George Town Festival (vom 15. Juni bis zum 15 Juli) eines der kulturellen Highlights. Einen ganzen  Monat lang finden neben Ausstellungen auch Lesungen lokaler und internationale Künstler statt. Und auch wenn man außerhalb der Festivalzeit durch die Straßen von Georgetown schlendert, fallen die zahlreichen kleinen Galerien auf, wie die Unique Penang Art Gallery.

In und um Georgetown

Außerdem ist Georgetown ein toller Ausgangspunkt für Ausflüge, wie zum Beispiel einen Besuch am Penang Hill, den man zu Fuß oder auch per Seilbahn erreichen kann. An sonnigen Tagen bietet sich ein unglaublicher Ausblick. Wer zu Fuß unterwegs ist, kommt auch an den botanischen Gärten von Penang am Fuße des Penang Hill vorbei. Von dort dauert es mit dem Taxi ungefähr 25 Minuten bis man wieder in Zentrum von Georgetown angekommen ist.

Weiterreise

Von Georgetown gibt es gute Verbindungen innerhalb von Malaysia aber auch nach Thailand. Kula Lumpur beispielsweise ist mit dem Nachtbus in gut 5 Stunden zu erreichen, Khota Baru an der Ostküste ist 7 Fahrstunden von Penang entfernt. Auch Busverbindungen an die thailändische Grenze und dann weiter an verschiedene Destinationen in Thailand kann man von Georgetown aus bestens organisieren.

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