Schlagwort: Entspannung

Der perfekte Strandurlaub

Entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen…wer möchte das nicht ?! Also Koffer packen, Familie ab ins Auto und auf in den Urlaub. Holland stand als Urlaubsdestination noch nie…

Entspannen und einfach mal die Seele baumeln lassen…wer möchte das nicht ?! Also Koffer packen, Familie ab ins Auto und auf in den Urlaub. Holland stand als Urlaubsdestination noch nie auf meiner Agenda. Warum eigentlich nicht? Holland und Urlaub? Besser wäre doch das Mittelmeer oder noch besser die Karibik. Dachte ich bis dato auch…doch dann kam Holland und wie sagt man so schön „….und es hat Zoom gemacht“ 🙂

Allein die Fahrt nach Holland, genauer gesagt Hoek van Holland war absolut problemlos. Von meinem Wohnort aus waren wir in knapp 380 km und knapp 4 Stunden Fahrt genau da, wo Entschleunigung, Erholung und pure Lebensfreude die nächsten 7 Tage mein Leben bestimmen sollten. Das Ziel: Die Landal Beach Villas in Hoek van Holland.

Seit April 2016 existieren diese wunderschönen kleinen Ferienhäuser direkt am Meer und lassen sogar die Herzen eingefleischter Hollandfans höher schlagen.

Der erste Blick aufs Meer – ein Gedicht

Als ich meinen Wagen auf dem Parkplatz abstelle, die Tür öffne und meine Füße aus dem Auto schwinge, fühle ich schon den ersten Sand unter meinen Schuhen. Die Sonne scheint. Ich schließe meine Augen und höre im Hintergrund das Rauschen des Meeres. Ein Gefühl von Glück überkommt mich.

Direkt am Parkplatz gelegen befindet sich die Rezeption der Landal Beach Villas. Der Service – freundlich und absolut hilfsbereit. „Sie können Ihre Koffer gerne in den Gepäckraum stellen. Wir bringen diese dann direkt zu ihrer Wohnung“ sagt uns die nette Mitarbeiterin am Service. Ein weiteres Lächeln huscht über mein Gesicht. Kein Schleppen, kein Hieven…einfach nur den Schlüssel in die Hand nehmen und der Urlaub kann starten!

Vorbei an den Dünen und dem feinen Sand gehen wir einen kleinen Weg in Richtung Meer. Die Häuser liegen in unmittelbarer Entfernung zur Rezeption. Also keine langen Wege.

Und nach nur wenigen Schritten ist er da …der Moment, dieser Anblick, den ich von da an in mich aufsaugen werde. Ein kilometerlanger Strand und das endlose Meer – das alles direkt vor meiner Haustür. Wirklich ein wahr gewordener Traum.

Moderner Landhausstil á la IKEA

Von außen betrachtet wirken die Landal Beach Villas eher schlicht und unscheinbar. Doch im Inneren findet man alles, was das Herz begehrt.

In unteren Stockwerk gibt es neben einem gemütlichen Schlafsofa einen Esstisch, eine voll ausgestattete Küche sowie einen großen Kühlschrank.

Die Küche verfügt über einen Gasherd, eine Mikrowelle, eine Spülmaschine sowie einen Wasserkocher und mein absolutes Highlight „eine Nespressomaschine“. An Kochutensilien hat mir eigentlich nichts gefehlt. Von Besteck, Geschirr, Kochlöffeln sowie Kartoffelstampfer 🙂 bis hin zu genügend Töpfen und Pfannen war alles ausreichend vorhanden. Neben der Küche befindet sich das Bad mit Toilette und Dusche. Im oberen Stockwerk gibt es ein Schlafzimmer mit einem atemberaubenden Blick auf das Meer sowie ein weiteres Schlafzimmer mit 2 getrennten Betten.

Und wenn man so durch die Zimmer geht fühlt man sich fast wie in einer perfekten IKEA Wohnlandschaft. Alles ist bis ins kleinste Detail aufeinander abgestimmt. Nicht zu kitschig und absolut funktional. Nebeneinander gereiht stehen den Gästen aktuell 74 Ferienwohnung zu Verfügung. Auf knapp 60 qm können hier 4-6 Personen übernachten.

Wir waren mit 5 Personen – 2 Erwachsene, 3 Kinder sowie 1 Hund unterwegs. Aktuell sind 20 Wohneinheiten nämlich auch mit Hund beziehbar. Diese Wohneinheiten liegen direkt an einem Hundestrand. Ideal also für einen unbeschwerten Urlaub mit Kind und Kegel.

Urlaub direkt am Strand – ein Traum geht in Erfüllung

Mein Traum war es schon immer direkt am Strand zu übernachten. Morgens von den ersten Sonnenstrahlen gekitzelt zu werden und noch aus dem Bett heraus das Meer und den Strand zu erblicken. Na…wer hat auch schonmal davon geträumt ? 🙂

Doch seit unseren Tagen in Hoek van Holland weiß ich … dieser Traum kann wahr werden und muss noch nicht mal horrend viel kosten! Genau das war damals nämlich meine Befürchtung. So eine Lage und dieser Komfort müssen doch ein Vermögen kosten.In der Nebensaison kosten die Villas für insgesamt 7 Tage zwischen 700-900 Euro. Hier kommt es immer auf den Tag der Ankunft an. Es gibt aber auch die Möglichkeit nur ein Wochenende, eine Kurzwoche oder eben auch 2 Wochen zu buchen. In den Ferien sind die Preise natürlich teurer. Aber auch hier kann man hier und da ein Schnäppchen ergattern.

Schlemmen und Genießen in unmittelbarer Nähe

Was gehört zu einem guten Urlaub? Neben einem bequemen Bett natürlich das gute Essen. Zumindest für mich. Wer mag, kann sich den kompletten Urlaub über verwöhnen lassen und braucht dabei noch nicht einmal den Kochlöffel zu schwingen. Knapp 250 m von den Villas entfernt gibt es eine Vielzahl an Beach Clubs. Hier ist für jeden Geldbeutel etwas dabei. Schlemmen und genießen ist hier überhaupt kein Problem.

Meine Favoriten waren:

Beachclub Royal – dieser Strandclub wurde schon mehrfach zum „besten Strandclub der Niederlande gewählt“

Villa on the Beach – gemütlicher Treffpunkt mit köstlichem Essen und einer großen Auswahl an holländischem Bier!

Wer jedoch auch mal gerne kochen möchte, findet in unmittelbarer Nähe der Villas, knapp 1,5 km entfernt, das Zentrum von Hoek van Holland mit genügend Einkaufsmöglichkeiten. Und wer Holland kennt, weiß – auch Sonntags kann man hier einkaufen!

Morgens kann man sich unter anderem bequem die am Vortag bis 11 Uhr bestellten Brötchen an der Rezeption abholen und so genussvoll in den Tag starten. Die Preise sind hier natürlich ein wenig teurer wie beim Bäcker – aber dafür muss man eben nicht ins Auto steigen und durch die Gegend düsen 🙂

Hoek van Holland und Umgebung

Dieser Küstenort ist nicht nur wegen des schönes 250 Meter breiten und 3,5 km langen Strandes bekannt. Pro Jahr fahren hier ungefähr 70.000 Schiffe auf dem Nieuwe Waterweg entlang in Richtung Rotterdam. Von Segelschiffen, großen Kreuzfahrtschiffen wie aktuell auch wöchentlich die AIDAPrima , kleinen Frachtern bis zu Mammuttankern und sogar Bohrinseln.

Von den Villas aus kann man diese Schiffe wunderbar beobachten – ohne jegliche Lärm oder Geruchsstörung. Zudem ist dieser wunderbare Strand ideal für kleine und große Drachenjäger. Was für Kitesurfer ein wahres Paradies ist war auch für meine Kids der Himmel auf Erden. Sie haben innerhalb der 7 Tage ein neues Hobby entdeckt und täglich ihre Drachen gen Himmel fliegen lassen. Egal wie stark der Wind wehte.

Wer die Tage nicht nur am Strand verbringen möchte, kann rund um Hock van Holland natürlich so Einges erleben.

Rotterdam & Hafen

Knapp 30 km entfernt liegt Rotterdam und bietet neben dem modernsten Hafen Europas zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Ideal für einen Tagesausflug!

Fort 1881 – Historische Pantzerfort

Das Fort 1881 gilt als am besten erhaltene Küstenbefestigung der Niederlande. Es wurde zur Verteidigung des Großraums Rotterdam gebaut. Vor Ort findet Ihr Fotos aus der deutschen Besatzungszeit sowie Dokumentationen zum Thema Atlantikwall.
Weitere Ausflugsmöglichkeiten findet Ihr auf der offiziellen Website von Hoek van Holland.

Mein Fazit: Die Landal Beach Villas sind der ideale Ort für ein paar Tage Erholung. Egal ob als Paar oder als Familie. Der Strand, die Lage, die Villas, die Beach Clubs, das Essen….einfach alles war stimmig.

Selten habe ich so einen entspannten und wunderbaren Urlaub mit der kompletten Familie verlebt. Es war einfach perfekt…die Kids konnten toben und spielen während wir die Sonne genossen haben. Hatten die Kids Hunger…kein Problem. Der Kühlschrank stand in unmittelbarer Nähe 🙂

 

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Entschädigung bei Flugverspätung

Reisenden steht eine Entschädigung bei Flugverspätung oder Annulierungen von bis zu 600 Euro zu. Trotzdem verzichten viele Fluggäste auf die Durchsetzung ihrer Rechte. Verspätete oder ausgefallene Flüge sind mit viel…

Reisenden steht eine Entschädigung bei Flugverspätung oder Annulierungen von bis zu 600 Euro zu. Trotzdem verzichten viele Fluggäste auf die Durchsetzung ihrer Rechte. Verspätete oder ausgefallene Flüge sind mit viel Ärger und einem großen Zeitverlust verbunden. Kein Wunder, dass da auch die Entspannung und Freude über den Urlaub auf der Strecke bleiben.

Zum Glück gibt es seit 2004 jedoch eine entsprechende EU-Richtlinie, die Fluggästen in vielen Fällen eine Entschädigung bei Flugverspätung zusichert. Dabei ist klar geregelt, wann und in welcher Höhe diese ausbezahlt wird. Viele Betroffene verzichten jedoch trotzdem auf das Geld, das ihnen zusteht. FairPlane hat es sich jedoch zum Ziel gesetzt, genau das in Zukunft zu verhindern.

Bis zu 600 EUR Entschädigung bei Flugverspätung

Flugverspaetung Schadenersatz

Die Fluggastrechteverordnung der EU beinhaltet eine klare Regelung der Entschädigungen bei Flugverspätung und Annulierung für Passagiere. In Abhängigkeit von der Flugdistanz liegt der Betrag dabei zwischen 250 und 600 Euro pro Passagier. Für Flüge mit einer Wegstrecke von bis zu 1.500 Kilometern ist eine Zahlung von 250 Euro zu erwarten. Eine Summe von 400 Euro gibt es für Flugstrecken zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern und die maximale Entschädigung von 600 Euro wird bei einer Entfernung von über 3.500 Kilometern gezahlt. Dies gilt bei Reisen mit EU-Fluglinien oder bei Flügen, die an einem EU-Flughafen starten. Stets zu beachten ist, dass die Entschädigungssummen unabhängig von jenem Preis gelten, der für das jeweilige Flugticket bezahlt wurde! So kann es also durchaus vorkommen, dass Sie für einen Billigflug um 99 Euro von Hamburg nach Lissabon mit ganzen 400 Euro entschädigt werden.

Professionelle Hilfe bei Entschädigungsforderungen

Trotz klarer Regelungen verzichten viele Fluggäste noch immer auf Ihre Ansprüche. Dies liegt zum einen an der noch immer herrschenden Unkenntnis über die Rechtslage, zum anderen aber auch an den nicht selten erfolgreichen „Abwimmel-Strategien“ der Fluggesellschaften. So kommt es immer wieder vor, dass Airlines auf Forderungen der Reisenden lediglich mit knappen Standardschreiben reagieren. Dabei berufen sie sich auf sogenannte außergewöhnliche Umstände und “höhere Gewalt” und weisen die Entschädigungsansprüche deshalb zurück. Aus Unsicherheit oder Angst vor einem langwierigen Gerichtsverfahren geben viele Fluggäste an dieser Stelle auf und lassen die Angelegenheit auf sich beruhen. Gut beraten ist daher, wer seine Ansprüche von vornherein durch einen professionellen Anbieter wie FairPlaine prüfen lässt, der sich auf die Durchsetzung von Entschädigungen nach der Fluggastrechteverordnung spezialisiert hat.

Vorsicht bei Kulanzangeboten!

Neben faulen Ausreden werden von Fluglinien auch immer wieder Kulanzangebote herangezogen, um sich aus der Affäre ziehen zu können. Beispielsweise werden “großzügige” Beträge von 100 Euro oder Wertgutscheine für einen weiteren Flug mit der Airline angeboten. Fluggästen mit Entschädigungsanspruch, die sich auf ein solches Angebot einlassen, entgeht mit großer Wahrscheinlichkeit eine Menge Geld. Die angebotenen Zahlungen liegen nämlich in aller Regel weit unter dem Betrag, der den Betroffenen rechtlich zusteht. Ein derartiges Kulanzangebot ist zudem ein deutliches Zeichen dafür, dass der Entschädigungsanspruch tatsächlich berechtigt ist und keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, die die Airline von einer Zahlung befreien. Deshalb sollte auch die volle Entschädigungssumme beansprucht werden. Um die Forderung schnell, erfolgreich und risikofrei durchsetzen zu können, ist das Beauftragen des erfahrenen Experten-Teams von FairPlane ratsam. Durch das vorhandene juristische Know-How und den Zugang zu spezifischen Flug- und Wetterdaten sind die Erfolgschancen viel höher, als bei dem Versuch, die Forderung im Alleingang geltend zu machen. Während die Profis am Werk sind, können Sie sich getrost zurücklehnen und sich auf die wohlverdiente Entschädigungszahlung freuen!

Allen Lesern von breitengrad53.de bietet Fairplane jetzt einen Gutschein von 5 Euro für das Paket FairPlane Standard an. Einfach gleich auf die Seite von FairPlane schauen und den Code BG061605 mit eingeben.

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Sri Lanka: Ayurveda bringt Doshas ins Gleichgewicht

Hupende Busse, knatternde „Tuk Tuks“, scheinbar lebensmüde Radfahrer, Kühe auf den Straßen, Frauen in leuchtenden Saris, weiße Dagobas und bunte Hindutempel, wilde Affen und Buddha-Figuren – so bunt ist Sri…

Hupende Busse, knatternde „Tuk Tuks“, scheinbar lebensmüde Radfahrer, Kühe auf den Straßen, Frauen in leuchtenden Saris, weiße Dagobas und bunte Hindutempel, wilde Affen und Buddha-Figuren – so bunt ist Sri Lanka. Das entspannende Kontrast-Programm ist eine Ayurveda-Kur im Siddhalepa Health Resort in Wadduwa, bei der Körper, Geist und Seele entgiften und erholsam in Fluss kommen. Ein angenehmer Nebeneffekt: Die Haut wird straffer und ganz nebenbei purzeln die Kilos, ohne Hungern und Selbstkasteiung. BREITENGRAD53-Autorin Liane Ehlers hat es ausprobiert.

Die Fahrt von Colombos Flughafen nach Wadduwa dauert eineinhalb Stunden. Dann plötzlich diese Stille. Wir sind von der Hauptstraße auf einen unscheinbaren Weg abgebogen, erreichen nach zehn Minuten das Siddhalepa Ayurveda Health Resort, das direkt am Indischen Ozean liegt, eingebettet in einen Park aus 300 verschiedenen tropischen Bäumen, die sonst nirgendwo an den Küsten wachsen. Es gibt nur noch das Zwitschern der Vögel, das Quieken der Streifenhörnchen, Endlosstrände und den Sound der Wellen. Ganz gelegentlich mal das Rauschen des Zuges von Colombo nach Galle, das man aber kaum wahrnimmt.

Hatha-Yoga am Pool

Ommmmm…… Alles fließt. In der Ruhe und im tiefen Durchatmen liegt die Kraft, morgens um sieben Uhr beim Hatha-Yoga am Pool unter Palmen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich jeden Morgen so früh dazu aufraffen könnte. Aber wenn ich’s weglasse, fehlt mir was. Aus dem deutschen Winter kommend, nach kalorienreichen Weihnachts- und Karnevalstagen, ist besonders in der Fastenzeit eine Ayurveda-Kur im feucht-warmen Klima Sri Lankas genau das Richtige, um Körper, Geist und Seele eine Entgiftung und Erholungspause zu gönnen.

Sri Lanka - Ayurveda - Liane Ehlers-019

Hatha-Yoga am Pool (c) Fotos: Liane Ehlers

Ayurveda ist Anamnese mit Pulsdiagose

Ayurveda, das ist das „Wissen vom langen Leben“. Jeder Mensch sei ein Abbild des Kosmos, erfahre ich. Wie er bestehe auch der Mensch aus Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum. Zur Gesundung gilt es, die drei Doshas (Bio-Energien) Vata, Pitta und Kapha auszugleichen. Die müssen jedem Typ entsprechend in ein harmonisches  Gleichgewicht gebracht werden. Vata steht für leicht gestresst, Pitta ist eher ein feuriger Typ. Europäer haben meistens einen hohen Kapha-Anteil. Das heißt, sie sind leicht träge und für asiatische Verhältnisse ein wenig zu dick. Nachdem meine  Ayurveda-Ärztin Dr. Arunakanthi (38) das nach einer gründlichen Anamnese mit  Puls-Diagnose und sehr persönlicher Befragung  geklärt hat, legt sie die Behandlung fest.

Ayurvedisch essen mit Genuss

Körper-, Kopf- und Fuß-Massagen mit Kräuterölen für Reinigungs- und Verjüngungskuren, ayurvedische Medikamente und ein von Dr. Arunakanthi verordneter Speiseplan sorgen dafür, dass alles erholsam in Fluss kommt.  In dem mit zahlreichen „Green Awards“  ausgezeichneten Resort kann man am ayurvedischen Buffet zwischen Fisch- und vielen Gemüse-Curries, Dhal-Curry aus gelben Linsen frischem Obst und süßen Sesambällchen wählen. Dieser Dosha-Ausgleich ist ein Genuss und so gut wie fettfrei, was der Chefkoch bei einem Kochkurs demonstriert.

Die flinken Hände von Therapeutin Semirha (44) lockern beim Massieren mit reichlich Kräuteröl und Säckchen voll Kräuterreis die Muskulatur. Kräuterbäder sorgen für Entspannung. Shirodhara (Öl-Stirnguss) und sonntägliche Meditation bringen Ruhe ins Gehirn. Wer kein Ayurveda im „Siddhalepa“ macht, meist sind das mitgereiste Ehemänner,  kann im  Strandrestaurant am gleich daneben aufgebauten Buffet die leckere internationale Küche genießen.

Männer entdecken heilsame Kraft

Aber immer mehr Männer entdecken auch die heilsame Kraft des Ayurveda für sich. Lag ihr Anteil vor zehn Jahren noch  unter zehn Prozent, steigt er jetzt  kontinuierlich. Holger (42), Eventmanager aus Düsseldorf, und Jan (51), Zahnarzt aus Köln, sind begeistert. Sie haben sich auf die Kur, zu der auch ein Verzicht auf Alkohol, Kaffee und Zigaretten gehört, voll eingelassen und wollen auf jeden Fall wiederkommen.

Kein Quecksilber in der Medizin

Fünf Ayurveda-Ärztinnen und 16 Therapeuten (fünf männliche) arbeiten im Therapiezentrum. Der Spa-Manager spricht fließend Deutsch und kann bei Bedarf Übersetzungshilfe leisten, denn Umgangssprache ist Englisch. Dr. Arunakanthi hat, wie ihre Kolleginnen sechs Jahre studiert. Zwei Tage die Woche arbeitet sie auch im Siddhalepea Hospital in Colombo. Die Eigentümerfamilie des Resorts blickt auf eine über 200jährige ärztliche Tradition zurück. In diesem Resort muss man keine Angst haben, durch Quecksilber oder Schwermetalle vergiftet zu werden.

Seit dem Gesundheits-Skandal, der Ende 2015 durch die deutschen Medien ging, haben die Ayurveda-Resorts in Sri Lanka einen Rücklauf verspürt. Das habe das Gesundheitsministerium veranlasst, sichere Resorts zu zertifizieren, wie Marketingchef Ushan Edirisinghe  bei einem Besuch der Produktionsstätten am Stadtrand von Colombo erklärt. Einmal die Woche bietet das Resort eine kostenlose Besichtigung an. „Wir verwenden hier kein Quecksilber“, erklärt er. „Die Produktion findet unter ständiger Aufsicht eines Arztes statt.“

Beim Besuch in der Fabrik erfahre ich viel über die Herstellung ayurvedischer Medizin aus Blüten, Blättern, Rinden und Wurzeln.  Aralu, Bulu und Nelli heißen die „Zaubermittel“ aus der Natur, die Dr. Arunakanthi mir verordnet hat. Sie entgiften den Körper und lassen die Pfunde in Verbindung mit den wohltuenden Massagen von  Semirha ganz nebenbei schmelzen: Fünf Kilo in 14 Tagen! Gut gelaunt und total entspannt kann ich jetzt in den kommenden Frühling heimfliegen.


[toggle title=”Anreise”]Emirates fliegt ab Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt via Dubai nach Colombo. SriLankan Airlines fliegt ab Frankfurt direkt nach Colombo. Allgemeine Auskünfte gibt es auf der Länderseite des Auswärtigen Amtes. Für die Einreise besteht Visumpflicht. Vorab die Adresse www.eta.gov.lk nutzen.[/toggle]

[toggle title=”Lage”]Das Siddhalepa Ayurveda Health Resort hat 50 Zimmer in Bungalow-Form und liegt direkt am Strand von, etwa 65 km südlich vom Flughafen Colombo. Im Strand-Restaurant bietet es Mahlzeiten (ayurvedisch und international) als HP. Bei Zubuchung einer Ayurveda-Kur ist auch das Mittagessen darin enthalten. Die Anlage verfügt über einen Swimmingpool. Getränke (Ayurveda-Tee und warmes Wasser sind kostenlos) gibt es den ganzen Tag über im Restaurant neben der Empfangshalle. Siddhalepa hat Dependancen in Berlin, Bad Homburg und Bad Schandau.[/toggle]

[toggle title=”Fit und aktiv”]Hatha-Yoga täglich um 7 und 17 Uhr, sonntags geführte Meditation, Fitnessraum. Einmal wöchentlich: Kochkurs, Führung durch den Gemüse- und Kräutergarten, Besichtigung der Medizinfabrik. Buchbar bei Dertour-Reisebüros: Preisbeispiel: Siddhalepa Ayurveda Resort in Wadduwa (4 Sterne), 1 Übernachtung/DZ/HP, ab 42 Euro/ Person. Die Ayurveda-Kur kann zugebucht werden. Ermäßigungen für Ayurveda-Kur: ab 6 Tagen 5%, ab 13 Tagen 8%, ab 21 Tagen 11 %. Für Dertour-Gäste gibt es zudem 55+ und 60+ und Single-Vorteile.[/toggle]

[toggle title=”Reise-Lektüre”]„Sri Lanka“, Reise-Know how-Verlag, 22,50 Euro. „Sri Lanka“, Reise-Taschenbuch von Martin H. Petrich, Dumont, 17,99 Euro.[/toggle]

 

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Die Welle, die einen Namen trägt

Der Wind ist stürmisch und die Wellen drücken ununterbrochen an Land. Ich paddle den Wellenbergen entgegen, um nach draußen zu kommen. Dorthin wo die Wellen brechen zur perfekten Position ins…

Der Wind ist stürmisch und die Wellen drücken ununterbrochen an Land. Ich paddle den Wellenbergen entgegen, um nach draußen zu kommen. Dorthin wo die Wellen brechen zur perfekten Position ins Lineup. Sobald ich eine Welle überwinde, bläst mir der Wind die Gischt in meinen Nacken. Es gibt nur mich, mein Board und den Atlantik. Pure Natur. Ich bin lebendig. Glücksgefühle breiten sich aus. Ich wundere mich, dass das Surf-Rezept bei mir immer wieder aufgeht. Tiefe Zufriedenheit in mir macht sich breit.

Surfen auf Fuerteventura

Surfen am Nachmittag in El Cotillo auf Fuerteventura

Perfekte Bedingungen am Spot „El Cotillo“

Zusammen mit acht anderen Gleichgesinnten habe ich mich nachmittags auf den Weg zum Surfen gemacht. Von unserer Unterkunft in Corralejo auf Fuerteventura sind wir mit dem Surfbus über eine Offroadpiste zu den Stränden der Nordküste gestartet. Wir sind die „Intermediates“ unseres Surfcamps: alles Surfer, die bereits erste Erfahrungen mit dem Wellenreiten gemacht haben. Im anderen Bus sitzen unsere Surfbeginner. Zusammen suchen wir den richtigen Spot für unsere Surfsession und bleiben letztlich am Spot „El Cotillo“. Wir sind nicht die Ersten an diesem Nachmittag und genießen den Blick auf die Küste und die Surfer, die sich bereits im Wasser tummeln. Felsen aus Lavagestein umranden die Sandstrände und bilden die perfekte Kulisse für einen tollen Surftag. Die Wellen schlagen kraftvoll an die Felsen. Für unsere Sicherheit erklärt uns unser italienisch stämmiger Surflehrer Gabri bis ins Detail die Bedingungen vor Ort. Gala und Daniel, die spanischen Surflehrer, kümmern sich um die Beginner. Die Drei wissen genau wo die Strömungen verlaufen, wo Felsen unter Wasser sind und wo die „best position“ für den „takeoff“ ist. Immer wieder fragen sie „do you understand this?“ Alle nicken brav. Soweit die Theorie, es geht an die Umsetzung. Nach den Dehnübungen und Aufwärmspielen am Strand können wir es nicht erwarten mit den Boards ins Wasser zu kommen. “Ich taufe Dich auf den Namen: Andreas!”Heute ist einer von uns in besonderer Mission hier: Andreas. Er ist bereits seit 14 Tagen im Camp und hat sich über die letzten zehn Surflessons vom absoluten Anfänger zum Intermediate-Surfer verbessert. Seinen Aufenthalt auf Fuerteventura möchte er an seinem letzten Tag nun abschließend krönen. „Wenigstens eine grüne Welle möchte ich surfen und zur Belohnung bekommt sie meinen Namen“, berichtet er freudestrahlend. Voller Enthusiasmus springt er hoch und demonstriert uns: „Hiermit taufe ich Dich auf den Namen: ANDREAS!“. Wir amüsieren uns und witzeln darüber, dass dies ja ein kurzes Vergnügen wird. Umso mehr freuen wir uns, als er es im Wasser tatsächlich schafft, seine Welle zu surfen. Wir jubeln. Er grinst breit. Surfen verbindet uns alle.

Französische Törtchen mitten im nirgendwo

Auf dem Rückweg ins Surfcamp, als Gabri vor einem unscheinbaren Haus irgendwo im nirgendwo anhält, ahnen wir nicht, welche Leckereien hier auf uns warten. In der kleinen französischen „Pasteleria El Goloso de Lajaresbekommen wir neben dem typischen „Café con Leche“ eine erlesene Auswahl an feinsten Törtchen und Gebäckstücken. Von der Dachterrasse mit urigen Möbeln aus Baumstämmen genieße ich nun – nach zweieinhalb Stunden Surfen – mit nassen Haaren den Blick über die Landschaft der Insel und kann mich ganz in Ruhe der Geschmacksexplosion hingeben – Praline-Mousse-au-Chocolat mit einem überraschenden Crisp-Erlebnis. Hm. Ein echter Geheimtipp. Das sollte sich niemand entgehen lassen. Augen schließen und genießen.

Surfhouse, Essen, Feiern

Zwischen den Surfsessions treffen sich alle Gruppen – vom Beginner zum Intermediate – im Surfcamp in Corralejo. Unsere Surflehrer Gabri plant die nächsten Tage. Die Erlebnisse des Tages werden ausgetauscht, essen gekocht oder einfach nur entspannt. An manchen Tagen reißt jemand die Musik auf und lässt alle Mitbewohner an seinem Musikgeschmack teilhaben. Andere Tage plätschern bei ruhigen Gesprächen, Gitarrenmusik oder einer Runde Tischtennis gemächlich dahin. Einige reisen alleine, andere sind mit Freunden da. Wie unterschiedlich die Leute im Camp auch sind, eins verbindet alle, sie wollen surfen lernen oder sich verbessern. Man lernt immer wieder neue Leute kennen und kleine Gruppe finden sich zusammen, um gemeinsam die Insel zu erkunden, essen zu gehen oder abends die Clubs unsicher zu machen.

Oft haben diejenigen, die schon länger im Camp sind, gute Tipps und so lerne ich in Corralejo zwei tolle spanische Restaurants kennen. In der Tapasbar „Casa Domingo“ verbringe ich nette Stunden bei „Boquerones Fritos“ (Frittierte Sardellen) und Weißwein zwischen Spaniern, die hier zum Mittag einkehren. Am Abend gehen wir Campbewohner mehr als einmal ins „Avendia“. Die Familie Ruiz bietet hier die echte spanische Küche an. Neben leckeren Fischgerichten gibt es auch Paella zum moderaten Preis. Unbedingt probieren!

Den Abschluss des einwöchigen Trips mit Surfen, Ruhe und Entspannung und netten Leuten, feiern wir im „Avenida“. Nach ein paar Gläsern Wein und Surfgesprächen sind wir uns einig: es gibt einen nächsten Surf-Besuch auf Fuerteventura. Wer weiß, vielleicht bekommt eine Welle dann auch meinen Namen.

Hinweis: Die Autorin wurde von Planet Surfcamps eingeladen.

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Von entspannten Ski-Minis und Alpakas

Urlaub mit den lieben Kleinen ist immer etwas Besonderes und stellt uns Eltern regelmäßig vor neue Herausforderungen. Bevor die kleinen Zwerge mit in den Urlaub reisten, war aus heutiger Sicht…

Urlaub mit den lieben Kleinen ist immer etwas Besonderes und stellt uns Eltern regelmäßig vor neue Herausforderungen. Bevor die kleinen Zwerge mit in den Urlaub reisten, war aus heutiger Sicht vieles „einfach“ und „normal“. Aber was ist schon normal? Ausschlafen, in Ruhe ein gutes Buch lesen, das Abendessen ohne Unterbrechung ganz entspannt genießen oder einfach einmal auf der Terrasse sitzen und nur dem flirrenden Sonnenlicht hinterherschauen. Sich treiben lassen.

Blick vom Berg auf Oberjoch

Unser Ziel für die nächsten Tage: Oberjoch. Das Dorf liegt auf 1136m Höhe. Der Oberjochpass gilt mit 107 Kurven als die kurvenreichste Straße Deutschlands.

Auf der Suche nach einem kleinen Stückchen Urlaubsnormalität machten wir uns in diesem Jahr die Mühe und gaben der Winter-Urlaubs-Vorbereitung etwas mehr Raum. Mit dem Ziel, die kleinen Energiebündel zufriedenzustellen und auch uns Eltern ein Stückchen Erholung und Freizeit zu bescheren. Wir entschieden uns für ein Kinderhotel in Oberjoch und begaben uns damit in die Hände von echten „Familienprofis“.

Nach knapp acht Stunden sind Berge in Sicht

Mit unserem Auto starteten wir um 3 Uhr Nachts unsere achteinhalb Stunden lange Reise quer durch Deutschland auf der Suche nach dem ultimativen Familien-Winterurlaub. Bereits die Anreise ist ein Erlebnis, denn wir “Flachlandindianer” schlängeln uns in der letzten Stunde durch die Berge. Wir entdecken hier und da den Schnee auf den – noch entfernten – Spitzen. Unsere Vorfreude auf den ersten gemeinsamen Winterurlaub steigt. Nach vier Stunden Schlafen, vier Stunden „Sind-wir-bald-da-Fragen“ und vier längeren Bewegungspausen erreichten wir gegen 14 Uhr unser Hotel im Allgäu.

Terasse Oberjoch

Endlich am Ziel. Entspannung findet man auf der Terasse des Hotels mit Blick auf das Skigebiet. Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt. (Alle Fotos: Greta Pasemann)

Das “Kinderhotel Oberjoch” macht seinem Namen alle Ehre, denn bereits im Eingangsbereich werden wir von märchenhaften Riesen-Fliegenpilzen und einer Spielelandschaft begrüßt. Unsere Kinder vergraben sich sofort unter Riesenbausteinen und wir können ganz in Ruhe einchecken.

Kind müsste man sein

Eine halbe Stunde später sitze ich bereits entspannt auf der großen Hotelterrasse mit Blick auf das Ski-Gebiet Oberjoch und lasse die Sonnenstrahlen auf meinem Gesicht tanzen. Meine Kinder kundschaften inzwischen den Spielplatz an der Terrasse aus und schließen die ersten Freundschaften. So einfach ist es, Freunde zu finden: Kind müsste man sein.

Kinderskikurs

Skikurs für Kinder.

Direkt im Hotel leihen wir uns Skier, Snowboard & Co. für die nächsten Tage aus und melden die Kinder zum Test-Skikurs an. Unserem kleinen Mann (knapp 3 Jahre alt) sind die festen Schuhe und der Helm noch nicht ganz geheuer und sein erster Skiversuch endet in einer Wein- und Schluchz-Arie auf dem hoteleigenen Mini-Ski-Gelände. Wir melden ihn einfach wieder ab. Dem Großen (6 Jahre alt) gefällt es umso mehr und er fährt die nächsten Tage vormittags mit Kinder-Betreuung und Shuttle direkt in das „Schneekinderland“, während wir zu zweit auf die Pisten gehen. Der Kleine wird in der Zeit im Miniclub betreut. Den gesamten Tag pendelt ein Shuttle zwischen Hotel und Skigebiet hin und her. Praktisch und flexibel kommen wir so zum Hotel, für einen kurzen Besuch ins “Schneekinderland” oder zurück auf die Pisten. Ist der Kleine mit dabei, leihen wir uns einfach einen Buggy aus, den das Hotel kostenlos zur Verfügung stellt.

Normalität und Entspannung für die Eltern

Die Nachmittage und Abende verbringen wir im Pool, dem hauseigenen Kletterwald oder wir statten den beiden Alpakas „Picasso“ und „Puschkin“ einen Besuch ab. Die Kinder treffen ihre “Kumpels” zu den Essenszeiten im Restaurant oder verabreden sich zur Zaubershow mit ihren neuen Freunden. Abends gehen sie müde und zufrieden mit ihre Kuscheltier-Alpakas im separaten Kinderzimmer mit Doppelstockbett schlafen. Und wir Eltern schalten das Babyfon an, trinken in Ruhe ein Glas Wein an der Hotelbar und freuen uns über die schönen Urlaubstage – einfach ein bisschen Normalität und Zeit für uns.

In ein paar Tagen geht’s weiter nach Österreich zur längsten Rodelabfahrt meines Lebens.

Impressionen vom Hotel

Zimmer im Kinderhotel Oberjoch

Zimmer im Kinderhotel Oberjoch

Zimmer im Kinderhotel Oberjoch

Zimmer im Kinderhotel Oberjoch

Impressionen Kinderhotel Oberjoch

Schwimmbad mit tollem Außenbecken.

 

Impressionen Kinderhotel Oberjoch

Der Eingangsbereich des Hotels bietet viel Raum für die spielenden Kinder.

[toggle title=”Anfahrt”]Sie fahren mit dem Auto die Autobahn A7 bis zur Abfahrt Oy-Mittelberg. Folgen Sie dann der B 309 bis zur Abzweigung Nesselwang. Fahren Sie geradeaus weiter auf die B 310. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 20 km.
Am Ortseingang von Oberjoch fahren Sie geradeaus weiter auf der Bundesstraße bis Sie links eine kleine Tankstelle sehen. Biegen Sie hier rechts ab. Mit der Bahn fahren Sie bis Sonthofen und anschließend mit dem Bus nach Bad Hindelang / Oberjoch weiter. Mit dem Taxi fahren Sie ca. 15 Minuten bis zum Oberjoch. Mit dem Flugzeug können Sie bis zum Flughafen Memmingen anreisen (ca. eine Stunde vom Oberjoch entfernt, alternativ München, Stuttgart ca. 2 Stunden).[/toggle]

[toggle title=”Unterkunft”]Das “Kinderhotel Oberjoch” ist ein kinderfreundliches Hotel, das auf 1.200 m Höhe liegt – in Deutschlands höchstem Bergdorf. Es bietet eine Kombination von breitem kulinarischem Angebot, umfangreichen Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie Spielmöglichkeiten und Kinderbetreuung. Alle Einrichtungen des Familienhotels sind auf Kinder abgestimmt – zum Beispiel der Sportbereich, der ein separates Kinderhallenbad bietet.[/toggle]

[toggle title=”Skigebiet”]Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt.Es erwarten Sie 9 Lifte, 33 km präparierte Skipisten sowie das Schneekinderland auf über 20.000 qm. Der Skipass und das Schneekinderland sind gratis mit der Bad Hindelang PLUS Card.[/toggle]

Hinweis: Die Autorin wurde vom Kinderhotel Oberjoch zu dieser Reise eingeladen. In diesem Zusammenhang wird auf die Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit bei BREITENGRAD53 hingewiesen.

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In the Mix – Malaysia

Einsame Inseln und glamouröse Städte… Das asiatische Land mit spannender Ethno-Vielfalt, bietet die perfekte Mischung für Reisende, die Abwechslung suchen. Breitengrad53-Autorin Tina Engler hat die schönsten Plätze des asiatischen Multi-Kulti-Staates…

Einsame Inseln und glamouröse Städte… Das asiatische Land mit spannender Ethno-Vielfalt, bietet die perfekte Mischung für Reisende, die Abwechslung suchen. Breitengrad53-Autorin Tina Engler hat die schönsten Plätze des asiatischen Multi-Kulti-Staates erkundet.

Schrille indische Klänge in tropisch-schwüler Hitze, die mir fast den Atem nimmt. Es ist fast Mitternacht, doch das Thermometer zeigt immer noch 30 Grad. Trompeten mischen sich mit lauten Trommeln. Ganz Malakka scheint auf den Beinen zu sein, die Stadt vibriert und erstrahlt im hellsten Lichterglanz. Aufwendig geschminkte Inderinnen in farbenfrohen Saris, tanzen im Schein des Feuerwerkes. Bunte Raketen erleuchten den Fluss. Über mir regnet es glitzerndes Konfetti. Ich werde zum Teil einer Kulisse, die jedem kitschigen Filmset locker die Schau stehlen würde. Die überschäumende Freude der Tanzenden springt auf mich über. Ich kann mich nicht entziehen.

Bollywood lässt grüßen

Ich erlebe eine gigantische Show zu Ehren der indischen Gottheiten. Gern lasse ich mich in diese fremde, exotische Welt entführen. Mehr Bollywood geht nicht! Deepawali (oder auch Diwali), ist so eine Art hinduistisches Weihnachten, das mit einer großen mythologischen Bedeutung behaftet ist. Das Gute siegt über das Böse, das Licht über die Dunkelheit. Ein schöner Gedanke, gerade in unserer heutigen Zeit. Das größte indische Fest wird nirgends in Malaysia so groß und pompös gefeiert, wie an der Südwestküste des Landes. Die kleine Hafenstadt verströmt das charmante Flair längst vergangener Zeiten. Ein Hauch Indochine weht durch die engen, mit Kopfstein bepflasterten Gassen. Es fällt leicht sich vorzustellen, wie es damals war, als Malakka noch als florierende Handelsstadt galt. Ein Ort, wie aus dem Bilderbuch, gelegen an einer der wichtigsten Handelsrouten zwischen China, Indien und dem Mittleren Osten und vor Jahrhunderten der größte Hafen der ganzen Region.

Malakka River

Der Name Malakka bezeichnet auch die Meerenge, den gleichnamigen Fluss und einen Berg.

Zeitmaschine

Der Atem der Geschichte weht noch heute wie eine frische Brise vom Meer. Ein Platz, an dem sich einst die Wege von Seide und Gewürzen kreuzten und viele Schriftsteller auf Inspiration hofften, indem sie einfach nur in das atmosphärische Treiben eintauchten. Chinesische und hinduistische Tempel säumen die engen Gassen. Hinter Jahrhundertealten Gemäuern sind chice Bed & Breakfasts entstanden, Cafes, Galerien und Boutiquen. Das ist der touristische Teil, der viele Besucher aus aller Welt herzieht. In anderen Gassen, nur ein paar Meter weiter, wird noch echtes Handwerk geboten und vom Gefühl her, reise ich wie in einer Zeitmaschine um Epochen zurück, während ich den bunten Alltag der Stadt auf mich wirken lasse. Über den Dächern erschallt der Ruf des Muezzins. Der ehemalige Piratenstützpunkt ist eine islamisch geprägte Stadt mit Raum für alle großen Religionen Asiens. In friedlicher Eintracht leben sie auf kleinem Raum miteinander.

Der Name Malakka bezeichnet auch die Meerenge, den gleichnamigen Fluss und einen Berg. Im frühen 15. Jahrhundert blühte der Handel mit Seide, Gewürzen und Keramik. Zur damaligen Zeit erstreckte sich Malakka von der Ostküste Sumatras bis zur Ostküste der Malaiischen Halbinsel. In den folgenden Jahrhunderten stritten sich dann Portugiesen, Holländer und Franzosen um die Stadt, die geografisch ausgesprochen günstig liegt.

Mit der Zeit entwickelte sich das benachbarte Singapur immer mehr zum Handelsmittelpunkt und stellte Malakka schon bald in den Schatten. Doch der Dornröschenschlaf, in den der Ort dann versank, währte nur kurz. Ab dem 19. Jahrhundert wurde das vom Opiumqualm verhangene Provinzstädtchen, getrieben durch den Ehrgeiz der Babas (an der Meerenge von Malakka geborene Chinesen) zum größten Kautschukproduzenten der Welt, was der Stadt erneut immensen Reichtum verschaffte.

Nachts zieht eine phantasievolle Fahrrad-Rickschaflotte durch die Straßen. Alles blinkt, Hello Kitty und Winnetou geben sich als wilde Dekorationen auf den Gefährten ein fröhlich-lautes Stelldichein, Musik wummert aus den kleinen Lautsprechern. Von der verschlafenen Verträumtheit des Tages keine Spur mehr, jetzt zeigt sich Malakka als lebenslustiger Touristenmagnet, von dem jedes Jahr Hunderttausende von Besuchern aus aller Welt angezogen werden.

Bright light – big city

Nur vier Autostunden von Malakka entfernt, liegt die Hauptstadt des Landes, Kuala Lumpur. Die 1,6 Millionen Einwohner zählende Stadt, gilt unter Trendsettern als eine der hippsten Destinationen in Asien und fasziniert mich auf Anhieb. Alt und neu, Moderne und Tradition, malaiische, chinesische und indische Kultur liegen dicht beieinander. Unübersehbar zeigt sich der kulturelle Dreiklang in den engen Gassen rund um den Central Market. Das grüne Gebäude aus den Zwanziger Jahren verströmt noch heute orientalische Sinnlichkeit. Überall duftet es verführerisch. Knallrote Tandoori-Chicken schauen, von den Haken baumelnd auf mich herab, während ich mein „Teppan Mee“, Nudeln mit Gemüse für einen Euro verzehre und frischen Mangosaft schlürfe.

Kuala Lumpur

Kuala Lumpur bei Nacht. (Foto: Hasselkuss PR)

Die besten Mitbringsel erstehe ich auf dem Nachtmarkt in Chinatown, rund um die Petaling Street. Schon von Weitem leuchten mir die roten Neonschriftzeichen entgegen. Auf dem Markt ist Feilschen ein „must“ und ganz einfach, denn die Amtssprache ist Englisch. Es gelingt mir eine grüne Ledertasche für umgerechnet zehn Euro zu kaufen, ein echtes Schnäppchen! Auch hier in Chinatown ist bunter Multi-Kulti Mix zu finden. Der Duft von Hibiskus weht durch die Straßen. Indische Frauen beten vor den vielarmigen Götterfresken des Sri Maha Mariamman Tempels. Neblige Räucherstäbchenschwaden ziehen aus dem chinesischen Guandi Tempel herüber und verschleierte Teenager hantieren mit ihren Smartphones vor Mc Donalds.

Nightfever in KL

Zur Einstimmung auf die Nacht schlürfe ich einen leckeren „Mai Tai“ in der Bar im 21.Stock des Traders Hotels, genau gegenüber der 485 Meter hohen Zwillingstürme, den „Petronas Towers“. Sie werden mit Tausenden von Watt angestrahlt und leuchten silbern in der Dunkelheit. Es fällt mir schwer, mich von diesem Blick auf die Stadt zu lösen, doch schließlich möchte ich noch das Nachtleben erkunden. Mit dem Taxi fahre ich in den angesagtesten Club der Stadt, dem „Zouk KL“. Hunderte von edel gestylten Partygängern haben sich vor dem Eingang gruppiert, um Einlass zu finden. Heute Nacht legt Resident– DJ Shazz auf. Seinem grooviger Mix aus House, Soul und  Electronic, kann auch ich mich nicht entziehen und finde erst bei Morgengrauen zurück zum Hotel. Nur einige Stunden später muss ich schlaftrunken wieder raus aus den Federn, denn schon am Vortag habe ich mir ein Ticket für die „Petronas Towers“ besorgt.

Mutprobe in schwindelnder Höhe

Mit dem Fahrstuhl fahre ich in den 83. Stock und wandle über die gläserne Brücke zwischen den Zwillingstürmen. 304 Meter Vollverglasung sind nichts für schwache Nerven. Es ist verdammt hoch und mir wird schon etwas flau im Magen, aber die Aussicht belohnt mich. Spektakulär! Im Anschluss bummele ich durch die riesige Mall „KLCC“, die zu Füßen der Türme liegt. Hier sind alle Labels angesiedelt. Da viele internationale Marken in Malaysia produzieren lassen, sind die Preise für unsere Verhältnisse günstig. Nachmittags erkunde ich den historischen Stadtkern. Rund um den Merdeka Square ist die britische Vergangenheit der Stadt spürbar und viele koloniale Prachtbauten reihen sich aneinander. Nur ein paar Straßen weiter und ich befinde mich in „Little India“, gleich daran schließt sich „Little Arab“, Klein Arabien an. Wo sonst kann man binnen eines Tages eine Weltreise machen?

Malaysia: Teepflücker bei der Arbeit

Teepflücker bei der Arbeit. (Foto: Dr. Bernd Kregel)

High Tea in den Bergen

Nach soviel Stadtluft steht mir der Sinn nach purer Natur und Entspannung. Die finde ich, gerade mal drei Stunden von KL entfernt, in den Cameron Highlands. Das große Teeanbaugebiet ist eine grüne Oase für Stadtneurotiker. Kleine Dörfer, in denen die Zeit still steht, inmitten eines gigantischen Urwalds. Nur an einigen Stellen hat der Bauboom der vergangenen Jahre deutliche Spuren hinterlassen und stört die Idylle. Ansonsten fühle ich mich, als wäre ich in einem riesigen Naturpark. Bunte Schmetterlinge kitzeln meine Nase und kleine Cafes am Wegesrand, im typisch britischen Kolonialstil, verströmen englisches Flair, fernab der europäischen Heimat. Mein Guide ist ein echtes Naturkind. Er ist hier aufgewachsen und steht der Modernisierung des Gebietes ausgesprochen kritisch gegenüber. Kein Wunder, denn er kennt diese Welt noch aus seinen Kindertagen, als es nichts gab, außer wilden Wasserfällen, Waldpfaden, Orchideen und Tieren, die versteckt im Dschungel lebten. Vom Cafe der „Boh Teaplantation“ , schaue ich auf ein Meer aus sanften, plüschigen Hügel. Der Tee wuchert in allen Grünschattierungen und schmeckt köstlich. Hier wird noch der klassisch britische High Tea zelebriert. Die Scones mit Clodded Cream sind ein Gedicht. Der Platz eine Wohltat für alle Sinne.

Cameron Highland 2

Cameron Highland 2

Leg dich nicht mit Affen an!

Die Halbinsel Penang ist die nächste Station meiner Reise. Purer Dschungel, lange Sandstrände und mittendrin die quirlige Kleinstadt Georgetown. Im kolonialen Stadtkern des Insel-Hauptortes, haben in den ehemaligen chinesischen Handelshäusern Boutiquehotels, Galerien und Restaurants eröffnet. Die Atmosphäre ist entspannt. Ich nehme mir für umgerechnet 2 Euro eine Fahrradrikscha und lasse mich durch die engen Gassen kutschieren. Der Hauch längst vergangener Zeiten ist auf jedem Meter zu spüren. Garküchen, „Hawker Stalls“ verbreiten köstlichen Duft. Eine Wahrsagerin liest mir die Hand und sagt mir viele Reisen und spannende Begegnungen voraus. Sie trifft voll ins Schwarze, denn Letztere habe ich dann gleich danach ein paar Kilometer von Georgetown entfernt, im Botanischen Garten. In dem großangelegten Park springen zahlreiche Affen durch die Bäume und schäkern mit den Besuchern. Als ich mich einer Brücke nähere, gruppiert sich eine Affenfamile so davor, dass ich diese nicht passieren kann. Ich nähere mich vorsichtig und sie fletschen ihre Zähne. Wenn einen plötzlich 20 Affen ihr Gebiss zeigen, macht das ganz schön Eindruck. Voller Respekt ziehe ich mich zurück und die Affen lachen sich kaputt. Sie wollten mich einfach nur ärgern. Danke dafür!

Beachlife Penang

Beachlife Penang

Ein kurzer Abstecher auf die „Tropical Fruit Farm“ macht mich als Vegetarierin schlichtweg glücklich. Auf dem riesigen Areal unweit des Hauptbadeortes Batu Feringghi, werden rund 130 verschiedene Früchte und Gemüsearten angebaut. Nach dem kleinen Rundgang über die Farm teste ich mich bei einem gigantischen Früchtebüffet durch die verschiedensten Aromen. Drachenfrüchte, Ananas, Mango und selbst Durian, die berühmt-berüchtigte Stinkfrucht, schmecken so lecker und intensiv, dass es mir in Zukunft schwer fallen wird, in europäischen Gefilden exotische Früchte zu genießen. Hier werden sie direkt von Sträuchern und Bäumen geerntet. Was für ein Unterschied. Maracuja, „Passionfruit“ ist mein persönliches Highlight, absolutes Suchtpotential – so köstlich!

Vom Penang Hill, auf den mich eine altersschwache Cablecar durch dichten Urwald bringt, genieße ich aus luftigen 783 Metern Höhe, die Aussicht auf das grüne Eiland.

Nach drei Tagen Sightseeing auf Penang, bin ich reif für die nächste Insel und fliege nach Langkawi. Der rund 100 Kalksteininseln zählende Archipel ist, aufgrund seiner ursprünglichen Natur, von der UNESCO zum Welt-Geopark erklärt worden und ein Wander- und Unterwasserparadies.

Insel der Traumstrände- Langkawi

langkawi

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Weltweit berühmt geworden, ist Langkawi jedoch wegen ihrer vielen Traumstrände. Im Norden, am einsamen Strand von Tanjung Rhu, einem der, laut Lonely Planet, zehn schönsten Strände der Welt, beziehe ich mein Quartier. Ursprünglich hatte ich vor, die Insel zu erkunden, doch dieser Ort entspricht dem perfekten Tropenparadies und lädt zum süßen Nichtstun ein. Herrlich entspannt verbringe ich die letzten Tage zwischen Hängematte und Liegestuhl- oder lasse mich von einem der Taxiboote für ein paar Euro zu einem der anderen Bilderbuch-Strände fahren. Sightseeing auf Langkawi verschiebe ich auf meinen nächsten Besuch. Es stehen eine Menge unerledigter Punkte auf meiner Liste. Macht nichts, schließlich hat mir die weise Frau in Georgetown viele Reisen prophezeit. Ich komme sicher schnell wieder.

[toggle title=”Infos”]www.tourismmalaysia.com[/toggle]

[toggle title=”Veranstalter”]Der private Reiseveranstalter Tischler Reisen, bietet maßgeschneiderte Individualreisen und interessante Gruppenreisen an, so z.B. die 7-tägige Rundreise „Malaysia deluxe“ www.tischler-reisen.de[/toggle]

[toggle title=”Shopping”]KL ist ein Eldorado für Shoppingsüchtige. Trendy Boutiquen und moderne Einkaufszentren konzentrieren sich an der Jalan Tuanku Abdul Rahman, der Jalan Masijd India und im „Golden Triangle“ an der Jalan Bukit Bintang, Jalan Sultan Ismail und Jalan Ampang. Im „Fahrenheit 88“, einer supermodernen Mall, unbedingt das „Factory Outlet“ aufsuchen. Diesel, Mango, Hilfiger etc. zu Tiefstpreisen. Asiatische Designer-Boutiquen mit der neuesten Mode findet man im „Pavillon“, an der Bukit Bintang. Chinatown ist perfekt für Schnäppchenjäger. An der Jalan Petaling und Jalan Hang Lekir ist jeden Abend Kleider- und Warenmarkt (17-22 Uhr). Im malaiischen Stadtteil Kampung Bahru ist der Straßenmarkt Pasar Minggu ein Erlebnis (Sa 18-23 Uhr, Sonntags 6-13 Uhr | Jalan Raja Muda). Die Jalan Kia Peng ist eine hippe Wohngegend mit vielen Galerien, Boutiquen, Restaurants und Nachtclubs. Georgetown auf Penang lockt mit vielen kleinen Boutiquen. Exotische Secondhand-Mode findet man in der Lebuh Chulia und Lebuh Bishop, das chicste Einkaufszentrum ist das Guernsey Plaza.[/toggle]

[toggle title=”Food”]In den kleinen Garküchen an den Straßen in Kuala Lumpur und Penang werden die leckersten Gerichte gebraten. Für ein bis zwei Euro bekommt man eine komplette Mahlzeit. Unbedingt probieren: Yam Put, leckere Blätterteigpasteten mit Huhn, Gemüse oder Fisch, Oyster Omelette, Omelette mit frischen Austern und das Erbe britischer Vergangenheit, den Carrot Cake, leckerer Karottenkuchen. Eine günstige Alternative zu den Restaurants sind auch die Foodcourts in den Einkaufszentren. Im KLCC und im Pavillon ist die Auswahl riesig und von Indisch, bis hin zu Sushi oder Pizza ist für Jeden was dabei. Auf Penang ist der Guernsey Drive am Abend die beste Adresse für leckere Garküchen- und so ganz nebenbei bekommt man viel vom lokalen Leben mit.[/toggle]

Hinweis: Die Reise erfolgte mit freundlicher Unterstützung von Tourism Malaysia und Turkish Airlines 

Fotos: Tina Engler, Hasselkuss PR, Dr. Bernd Kregel

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Costa neoRomantica: Die Langsamkeit neu entdecken

Mit „Slow-Cruise“ und „Slow-Food“ will die italienische Costa-Reederei zurück zu den Kreuzfahrtursprüngen: Statt Trubel mehr Luxus und private Atmosphäre auf kleineren Schiffen (unter 800 Kabinen). Noch läuft nicht alles perfekt,…

Mit „Slow-Cruise“ und „Slow-Food“ will die italienische Costa-Reederei zurück zu den Kreuzfahrtursprüngen: Statt Trubel mehr Luxus und private Atmosphäre auf kleineren Schiffen (unter 800 Kabinen). Noch läuft nicht alles perfekt, und nicht allen Gästen hat sich das Konzept bisher erschlossen, aber der Weg klingt vielversprechen. Ich habe das „neo-Konzept“ auf der „Costa neoRomantica“ auf dem Weg von Rom nach Athen ausprobiert.

Rom/Kalamata – Viele Kreuzfahrer kommen bei Dimitris Kouvelakis in Messene wohl nicht vorbei, denn der Hafen von Kalamata, der 45 Auto-Minuten entfernt liegt, befindet sich abseits der üblichen Mittelmeerrouten. Die „Costa neoRomantica“, die mit 789 Kabinen zu den kleineren schwimmenden Hotels gehört, „ist in diesem Jahr das erste Kreuzfahrtschiff, das hier anlegt“, erzählt Fremdenführerin Helena, die aus Athen extra auf den Peleponnes angereist ist.

Dimitris Kouvelakis strahlt als wir seinen kleinen Kramladen an der Durchgangsstraße oberhalb der antiken Stadt Messene betreten. Dort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Manche Preisschilder haben schon Patina angesetzt. Zwischen Souvenirs für Touristen und ein paar schönen Antiquitäten finden sich auch Lebensmittel für den täglichen Bedarf, zum Beispiel Feigen und Olivenöl in Blechkanistern.

Olivenöl aus Kalamata

Die Gegend um Kalamata ist berühmt für ihr hervorragendes Olivenöl. Der Mittsechziger öffnet eine kleine Blechflasche und taucht einen Zahnstocher hinein, um uns probieren zu lassen. Einfach köstlich! Der Kauf fällt leicht. Mit der typisch griechischen Gastfreundschaft holt der grauhaarige Mann eine Zwei-Liter-Flasche selbstgebrannten Tsipouro, so heißt der griechische Trester, aus dem Hinterzimmer, schenkt uns in Mini-Plastikbechern ein und bietet uns Brot an. Beim zweiten Tsipouro müssen wir passen wir.

Costa neoRomantica

Wenig bekanntes Ziel: Die antike Stadt Messene ist von Kalamata aus in einer Dreiviertelstunde erreichbar.

Durch eine abwechslungsreiche Hügellandschaft mit Feigenbäumen und uralten Olivenhainen geht es zurück zur „Costa neoRomantica“. Das Kreuzfahrtschiff liegt fast im Herzen von Kalamata, direkt an einer belebten Promenade der 70.000-Einwohner-Stadt. Dort haben wir noch reichlich Zeit für einen City- und Strandbesuch.

Kalamata ist eines der neuen Ziele auf der Route „Meisterwerke der Antike“, die von Savona bis Athen durchs östliche Mittelmeer führt, und dem jüngsten Marketing-Konzept von Costa-Kreuzfahrten geschuldet. Mit der „neoCollection“ setzt die Reederei neben dem Massenmarkt mit 3.000 und mehr Passagieren seit kurzem auf ein Nischen-Produkt: „Slow Cruise“ und „Slow Food“ sollen den Genuss des Reisens im langsameren Rhythmus auf kleineren Schiffen erlebbar machen.

Costa-Club-Mitglied und 13-maliger Wiederholer

Ein deutscher Gast in den Sechzigern, „Costa-Club-Mitglied und 13-maliger Wiederholer“, wie der Mann aus Celle stolz berichtet, vermisst den großen Theatersaal auf der „Costa neoRomantica“, ist mit den anderen Neuerungen „aber sehr zufrieden“. Vor allem lobt er das Essen und die „Enoteca“ mit über 120 Weinen, in der Sommelier Nunzio für 20 Euro wundervolle Weinproben mit den dazu passenden Käsesorten zelebriert. Wer sich lieber allein durch die Weine durchprobieren möchte, kann auch das. Wie bei einem Bankautomaten schiebt man seine Bordkarte in einen Automaten, drückt beim entsprechenden Wein auf einen Knopf, und schon fließt der Rebensaft ins Glas. Abgerechnet wird bei Abreise über die Bordkarte.

Costa neoRomantica

Ein Stück Italien auf See: echter Pizza-Holzofen. Fotos: Liane Ehlers

Manchem Gast ist allerdings gar nicht bewusst, dass er sich auf einer „Slow -Cruise-Reise“ befindet und was das eigentlich bedeutet: unbekanntere Ziele, langsamer fahren und längere Liegezeiten in den Häfen (12, 15 oder 48 Stunden). Die Langsamkeit neu entdecken, so lautet die Devise. Ausflüge in kleineren Gruppen. Mit dieser Form des Reisens will Costa zurück zu den Kreuzfahrtursprüngen. Zielgruppe sind Paare und kleine Freundeskreise.
Neu auf den „Slow-Cruise-Reisen“ ist auch das Gastronomie-Konzept, das auf der italienischen „Slow-Food-Bewegung“ basiert: Gegen kulinarische Beliebigkeit soll helfen, dass nur in den Topf kommt, was in der Ziel-Region wächst. Auf der Speisekarte sind diese Gerichte durch Mini-Schmetterlinge gekennzeichnet. Ein Angebot, aber kein Muss. Der Pizza-Holzofen mit echtem Feuer bringt ein Stück Italien auf die „Costa neoRomantica“.

Dafür, dass das neo-Konzept keine Eintagsfliege bleibt, soll auch die auf vier Jahre angelegte Kooperation mit der noblen Gastronomie-Universität in Pollenzo garantieren, an der renommierte Spitzenköche und Winzer lehren. Und dann sind da noch die abendlichen Tischzeiten zwischen 18.30 und 22.30 Uhr: Man kommt, wenn man Hunger hat; wählt den Tisch, den man möchte; mit Leuten, die man mag – alles ganz entspannt. Wer dann vielleicht doch mal warten muss? Dem hilft ein Pieper, der den Gast von der Bar zum Essen ruft, wenn der Tisch frei ist.

Statt großer Show-Bühne ist auf der „Costa neoRomantica“ feines Entertainment auf vielen Ebenen angesagt. Die Geräuschkulisse ist gedämpft, die Musikfarbe angenehm. Ein Fitness-Studio im Bug mit Blick aufs Meer und ein großes Samsara-Spa helfen Stressgeplagten bei der Entspannung. Für jüngere Kinder gibt es einen kleinen Squok-Club; für Teenager sind größere Schiffe allerdings die bessere Wahl.

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[tabs-header-group open=”one” active=”yes”] Die Reederei [/tabs-header-group]
[tabs-header-group open=”two”] Die Routen [/tabs-header-group]
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Zur Costa Flotte gehören 15 Schiffe. Die „neoCollection“ umfasst die drei älteren, komplett umgebauten Schiffe: „Costa neoRomantica“ (789 Kabinen), „Costa neoRiviera“ (624 Kabinen) und ab Januar die „Costa neoClassica“ (654 Kabinen). Sie steuern auch kleine, unbekanntere Häfen an. Die Liegezeiten betragen bis zu zwei Tagen.

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Am 20. Mai 2015 wir die „Costa neoRomantica“ den Hamburger Hafen erstmals im Slow-Cruise-Tempo verlassen. Die Routen führen u.a. zur Mitternachtssonne über den Polarkreis hinaus zu den Lofoten, ans Nordkap oder von Amsterdam ins Baltikum mit zwei Tagen Liegezeit in St. Petersburg. Die „Costa neoRiviera“ ist u.a. rund um Afrika, im Indischen Ozean und zu den schönsten Mittelmeerinseln unterwegs. Die „Costa neoClassica“ läuft mit Mauritius, La Reunion, Madagaskar und Mahe´ Traumziele für Hochzeitsreisende an.

Mehr Infos unter: www.costakreuzfahrten.de

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Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung von Costa-Kreuzfahrten.

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„Nordisch by nature“ trifft auf „California feeling“

Was für eine Weite. Welch’ ein magischer Platz! Diskret liegt das Hideaway zwischen den Feriendörfern „Weissenhäuser Strand“ und Hohwacht eingebettet.  Das 75 Hektar große Parkähnliche Areal, mit Feldern, Wiesen, Wäldern…

Was für eine Weite. Welch’ ein magischer Platz! Diskret liegt das Hideaway zwischen den Feriendörfern „Weissenhäuser Strand“ und Hohwacht eingebettet.  Das 75 Hektar große Parkähnliche Areal, mit Feldern, Wiesen, Wäldern und einem knapp drei Kilometer langem Sandstrand, ist einer der Orte, die einem schon bei Ankunft den Atem stocken lassen. (Fast) zu schön, um wahr zu sein. In mehreren Bau-Schritten entsteht hier ein luxuriöses Dorf, das für Deutschland einzigartig ist. Das „Weissenhaus Grand Village Resort & SPA am Meer“, an der Ostseeküste Schleswig Holsteins, ist wohl eines der ambitioniertesten Hotel-Großprojekte der letzten Jahre überhaupt. Rund 70 Millionen Euro steckte  der unkonventionelle Selfmade-Millionär und Ex-AOL-Chef Jan-Eric Büttner bis dato in das über 400 Jahre alte Dorf und verwandelt es schrittweise in ein 5*****plus-Luxus-Resort.

Weissenhaus Grand Village Resort & SPA am Meer

Rund 70 Millionen Euro steckte der unkonventionelle Selfmade-Millionär und Ex-AOL-Chef Jan-Eric Büttner bis dato in das über 400 Jahre alte Dorf und verwandelt es schrittweise in ein 5*****plus-Luxus-Resort.             (Fotos: Weissenhaus Grand Village Resort)

Erst vor Kurzem wurden die Suiten im weißen Schloss eröffnet, das mit den drei Dutzend weiteren, historischen Gebäuden im Gutshausstil, viel Platz für eine illustre Gästeschar bietet. Derzeit treffen rund 160 Angestellte, auf maximal 120 Gäste. Doch der wahre Luxus für verwöhnte Großstadtseelen liegt in der puren Natur und der Ursprünglichkeit dieses Ortes. Eine dörfliche Idylle, in der die Gäste sich auf Kopfstein gepflasterten Wegen zurück versetzt fühlen, in eine längst vergangene Zeit. Natürlich ohne dabei auf all’ die  Annehmlichkeiten zu verzichten, die ein edles Haus der Luxusklasse so bietet. In vergangenen Jahrhunderten wurden an solchen Orten fulminante Sommerfeste voller Lebensfreude abgehalten, man feierte am Hofe sich selbst- und das pralle Leben. Diese Kultur soll in naher Zukunft im „Weissenhaus“ wieder aufblühen.

Um das neue Prunkstück der deutschen Luxushotellerie zu beleben, sind für die Zukunft erlesene Events geplant. Die Veranstaltungen werden Jedermann, bei Kauf eines Tickets, zugänglich sein. Goodie für die Hotelgäste: Der Besuch der Events ist im Zimmerpreis enthalten und somit Teil des „Weissenhaus“-Gesamterlebens.  Lesungen, Theateraufführungen, hochkarätige Klassik- und Jazzkonzerte sind geplant, aber auch Modernes, wie etwa ein Auftritt der Hamburger Band „Revolverheld“ oder Chill-out in der „Beach Lounge“, mit internationalen DJ’s. Im Sommer bietet das 400-Plätze zählende Amphitheater die perfekte Location, in den kühleren Jahreszeiten  die „Reetscheune“, mit aufwendiger Glaskonstruktion, durch die in der ehemaligen Pferdscheune das Reetdach von innen illuminiert wird.

Die meisten Häuser sind aus dem 17. Jahrhundert

Torhaus in Weissenhaus

Aufwendig restauriert – Das Torhaus von hinten.

Die meisten der Häuser auf dem weitläufigen Gutsgelände sind, genau wie die Reetdachscheune, aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das weiße Schloss, brannte im Jahr 1896 bis auf die Grundmauern nieder und wurde danach im Stil des Neo-Barock wieder aufgebaut. Es diente lange Zeit als Eventlocation für Hochzeiten, bis Büttner es mit der Umsetzung seiner ehrgeizigen Pläne wach küsste. Liebevoll und bis ins kleinste Detail werden die Gutshäuser rund herum nun nach und nach restauriert.

Als Visionär Jan-Eric Büttner das Gelände 2005 von der Grafenfamilie Platen-Hallermundt für 7 Millionen Euro erstand, war es ziemlich verfallen, doch die Magie des besonderen Ortes, den der neue Schlossherr schon als Kind häufig mit seinen Eltern besuchte,  gab den Ausschlag für seinen Kaufentschluss. In Zukunft, so seine Vision, soll das „Weissenhaus“ auf der internationalen Liste der „100 Plätze die man im Leben gesehen haben muss“, auf jeden Fall seinen festen Rang haben. Ein verwegener Gedanke? Keineswegs! Das lässig-edle Resort, laut Büttner „ein Ort fernab spießiger Konventionen“,  hat in seiner Einzigartigkeit gute Chancen, aufgenommen zu werden. Absolute Exklusivität und Intimität ist gewährleistet- und das zum Glück ganz ohne Zäune! „Promispotting“ wie etwa im „Grandhotel Heiligendamm“ wird es hier nicht geben, denn das „Weissenhaus“ bietet allein durch seine weitläufige Gutsstruktur Privatsphäre auf ganz natürlichem Wege. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich der neue Top-Spot im Norden, zu einem echten „place to be“ entwickelt, der auch auf internationaler Ebene ganz weit oben mitspielen könnte.

Kostenfreier Strandkorb und Strandsauna inklusive

Die derzeit bereits fertig gestellten 43 Zimmer und Suiten, die auf das Schloss und verschiedene, mit vielen behördlichen Auflagen nach strengstem Denkmalschutz bereits sanierte Gebäude verteilt sind, sind an den Wochenenden schon jetzt lange im Voraus ausgebucht. Denkmalgerecht wurden die einzelnen Gebäude renoviert. Marode Wände wurden mit Original-Backsteinen wieder aufgebaut, Dächer neu gedeckt, Fenster und Türen nach historischem Vorbild angefertigt. Gern bezahlen die Hotelgäste dafür Zimmerpreise, die ab 350 Euro aufwärts beginnen. Darin enthalten ist die sog. „Weissenhaus Pauschale“,mit diversen Inklusivleistungen, wie Frühstück, kostenfreier Strandkorb, Strandsauna, freier Eintritt ins SPA, kostenlose Minibar, WLAN & Sky TV, freier Eintritt zu Konzerten & Theater und Parkplatznutzung. Das rechnet sich doch dann schon wieder. Ihren Preis wert sind die Beherbergungen allemal.

Wohnbeispiel Weissenhaus

So sieht der Wohnbereich einer Suite in der Deichkate aus, viel Platz und ganz edel mit Kamin.

Wohnbeispiel Weissenhaus

Die derzeit bereits fertig gestellten 43 Zimmer und Suiten, die auf das Schloss und verschiedene, mit vielen behördlichen Auflagen nach strengstem Denkmalschutz bereits sanierte Gebäude verteilt sind, sind an den Wochenenden schon jetzt lange im Voraus ausgebucht.

Seit drei Wochen sind auch die 17 Schloss-Suiten zu bewohnen. Jedes der Zimmer ist individuell designt, alles vom Feinsten, im klassischen Neo-Barock-Stil und sanften Farbtönen gehalten. Besondere Highlights sind die Fernseher in den Bädern, frei stehende Badewannen, eine eigene Sauna auf dem Zimmer oder offene Kamine. Wer in der 100qm großen, gräflichen Suite wohnt, genießt den freien Blick von den Balkonen, bis hinunter zum Meer und kann vom Zimmer aus die Galloway-Rinder auf der Weide betrachten.

Ein Touch California-Feeling ist unverkennbar

Die geräumigen Zimmer, Suiten und Familienapartments in den umliegenden Gutsgebäuden, sind im edlen Landhausstil arrangiert. Im Beach-Cottage, mit direktem Strandzugang und in Gutsgebäuden wie der „Meierei“, der alten „Schmiede“  oder dem „Torhaus“, unterstreichen  viele weiße und blaue Akzente das nordisch-maritime Flair. Ein Touch California-Feeling ist unverkennbar und natürlich vom Geschmack des in  Kalifornien lebenden Hausherrn Büttner geprägt.

Das 1.500 qm große SPA, die „Schlosstherme“ wurde erst vor Kurzem eröffnet. Zehn Behandlungsräume (hier plattdeutsch „Anwennruum“ genannt), ein Hamam, 3 Saunen, eine „Schneekammer“ („Schneefük“), in der erhitzte Saunagänger erfrischende Abkühlung finden, ein Innenpool und ein 20 Meter langes Außenbecken, warten auf ihre verwöhnten Kunden. Das vielfältige Treatment-Programm bietet Wellness und Entspannung nach den fünf Elementen an. Spezielle Bernsteinpeelings oder Bodywraps für das heimische Kräuter aus dem eigens angelegten Kräutergarten verwendet werden, stehen auf dem Behandlungsplan.

Schlosstherme

Das 1.500 qm große SPA, die „Schlosstherme“ wurde erst vor Kurzem eröffnet und bietet einen Innenpool und ein 20 Meter langes Außenbecken.

Das SPA wird für die Hotelgäste 24 Stunden täglich geöffnet sein und ist durch einen „Erlebnistunnel“ mit dem Schlossgebäude verbunden, der in Zukunft kunstvoll illuminiert wird und den Transfer von Zeit und Raum symbolisieren soll. Wer nicht chillen will, darf aktiv sein.Das Angebot ist riesig. Auf dem Gelände werden verschiedenste Aktivitäten wie Yoga, Pilates, Standup-Paddling und Kitesurfen angeboten. Passionierte Reiter können in Zukunft auch ihre Lieblingspferde mitbringen, ein Golfplatz ist ganz in der Nähe und eine Kinderbetreuung im ehemaligen Gärtnerhaus sorgt dafür, dass die Eltern der kleinen Gäste sich auch mal ganz entspannt zurücklehnen können.

Die Atmosphäre ist edel, aber unkonventionell und leger

„Lässige Souveränität“  ist die Philosophie des Hauses. Gäste und Personal begegnen sich auf Augenhöhe, was eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre schaffen soll. Die Räumlichkeiten tragen typisch plattdeutsche Begriffe wie „Peerstall“ und eine Gesichtsbehandlung in der Schlosstherme“ nennt sich dann auch schon mal „Opdoon – Entfalten“ oder „Besünners“- besonders, für eine Spezialbehandlung. Für einige Ankömmlinge, die den manchmal etwas angestaubten Stil traditioneller Grandhotels schätzen, könnte das eine spannende Gradwanderung sein. Die Atmosphäre ist edel, aber unkonventionell und leger und lässt sich wohl am ehesten mit luxuriösen Insel-Hideaways vergleichen, die ihre Gäste nicht starren und verstaubten Regeln unterwerfen, sondern sie einfach sein lassen – und dass im herkömmlichen Gebrauch des Wortes. Der Fokus liegt auf Entspannung und Entschleunigung. Wer hier eincheckt, für den soll der Alltag draußen bleiben und alle Sinne für das Schöne geöffnet werden.

Bootshaus - Ausblick Vogelnest

Das „Bootshaus“, direkt am Strand, wurde bereits im Jahre 2012 eröffnet und hat sich längst als lohnendes Ausflugsziel herum gesprochen.

Natürlich ist auch zu Genüge für das leibliche Wohl gesorgt. Das „Bootshaus“, direkt am Strand, wurde bereits im Jahre 2012 eröffnet und hat sich längst  als lohnendes Ausflugsziel herum gesprochen. Serviert wird  Fusion-Küche unter dem Motto „California Cuisine made in Holstein“.  In diesem lässigen Ambiente wird auch das Frühstücksbüffet eingenommen.  Zuckerschnuten  zieht es ins kleine rote Zelt, unweit der Steilküste. Im „Erdbeercafe“ gibt es alles rund um die süße Frucht und gleich nebenan lockt das Strandbistro „Alte Liebe“ mit Gourmet-Currywurst.  Eine „Strand-Bar“ mit gemütlichen Loungemöbeln und Sonnensegeln, lädt zum chillen ein. Das Cafe der „Schlosstherme“ setzt auf vegetarisch inspirierte leichte Gerichte und wer die regionale, rustikalere Küche sucht, wird ab Herbst diesen Jahres im „Peerstall“ fündig. Lukullisches Flaggschiff des Hauses ist das Gourmet-Restaurant „Courtier“, benannt nach Jaques Courtier, dem Schlachtenmaler der Romantik, dessen imposante großflächige Bilder die hohen Wände des Restaurants zieren. Mit dem eigens für das „Weissenhaus“ entwickelten Gourmetkonzept, hat Küchenchef Dehn und seine Crew, die Ambition einen Michelin-Stern zu erkochen. Seine raffinierte Melange aus lokalen Produkten, kombiniert mit Einflüssen aus aller Welt, hat ihn immerhin schon jetzt 15 Gault Millau-Hauben eingebracht und erfüllt höchste kulinarische Ansprüche. Der Stern kann kommen…

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung des „Weissenhaus – Grand Village & SPA Resort

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Winnetou lebt: Auf den Spuren eines Kino-Helden

Über 150 Kilometer Wanderwege durchziehen den Nationalpark Paklenica, der für seine wunderschönen Canyons und ausgezeichneten Kletterouten bekannt ist. Wir ziehen es vor, mit Jeeps die über 1400 Meter Höhenunterschied zu…

Über 150 Kilometer Wanderwege durchziehen den Nationalpark Paklenica, der für seine wunderschönen Canyons und ausgezeichneten Kletterouten bekannt ist. Wir ziehen es vor, mit Jeeps die über 1400 Meter Höhenunterschied zu überwinden, um zu einigen Drehorten der Winnetou-Filme zu gelangen.

Starigrad/Paklenica – Bei der Jeep-Fahrt durch den kroatischen Nationalpark werden Jugenderinnerungen wach. Noch nie war ich Winnetou (Pierre Brice), dem Schwarm meiner Jungend, so nah. Seit etwa zehn Jahren hat Kroatien den Winnetou-Tourismus so richtig entdeckt. Tausende Fans kommen jedes Jahr – manche sogar für zwei Wochen -, nur um an den Film-Drehorten auf den Spuren ihres Idols zu wandeln. Die meisten sind über 50.

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Blick vom Plateau auf den tief eingeschnittenen Canyon des Flusses Zrmanja. Hier wurden Winnetou und Old Shatterhand Blutsbrüder.

Vom Paklenica-Motel, wo in den 60er-Jahren die Filmstars wohnten und wo sich seit 2009 ein Winnetou-Museum befindet, starten wir. Vor zwei Jahren hat Winnetou-Darsteller Pierre Brice mit seiner Frau Hella dort vorbei geschaut, 2013 kam Marie Versini (Nscho-tschi, Winnetous Schwester) zu Besuch und diesem Jahr Hollywood-Ikone Elke Sommer (sie spielte die weibliche Hauptrolle in „Unter Geiern“). Stolz zeigt uns Museumsführer Zvonimir Cubelic (38) das Original-Schlafzimmer von Karin Dor (Ribanna, Winnetous große Liebe). Über 40 Jahre nach Abschluss der Dreharbeiten ist Zvonimir eigentlich die „Generation nach Winnetou“, aber er kennt alle elf Filme der Serie, sieben wurden in dieser Region gedreht.

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Mit dem Jeep auf steilen Straßen unterwegs

Endlich erreichen wir den Kult-Ort

Nachdem Zvonimir uns noch einmal Martin Böttchers berühmte Winnetou-Melodie von seinem Handy vorgespielt hat, geht es in fünf Jeeps über Schotterpisten und scharfe Haarnadelkurven zügig bergauf zu den Drehorten. Marin Marasovic, Chef-Guide und Besitzer einer Foto-Safari-Agentur, gibt das Tempo vor. Immer wieder halten wir für einen Fotostopp mit wunderbaren Ausblicken auf eine atemberaubende Berglandschaft, Küste und Meer, treffen auf wilde Pferde und werden in einer Koba mit einem landestypischen Mittagessen verwöhnt.

Dann endlich erreichen wir den Kult-Ort. Es ist wohl eines der berühmtesten Bilder der Winnetou-Filme, wenn nicht gar der deutschen Filmgeschichte: Der schroffe Felsen des Velebit-Massivs im Paklenica Nationalpark (Dalmatien), vor dem sich die Blutsbrüder Winnetou und Old Shatterhand (Lex Barker) in „Winnetou III“ gleich zu Anfang des Films die Hand reichen.

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Der Kult-Ort: Marin Marasovic hält zum Vergleich ein Buch mit dem berühmten Bild in die Höhe.

Marin Marasovic hält zum Vergleich ein Buch mit dem berühmten Bild in die Höhe. Kein Teilnehmer der Jeep-Tour will sich dieses Foto-Motiv entgehen lassen. Auf der Wiese, am Fuß des Kraters vor dem Felsen, wo die traurige Szene des Sterbens von Nscho-tschi in den Armen von Old Shatterhand gedreht wurde, sind noch Überreste der steinernen Gräber von Apatschen-Häuptling Intschu-tschuna (Winnetous Vater) und Nscho-tschi zu sehen. Allerdings haben Touristen einige Steine mitgehen lassen. Auch das legendäre Filmplakat für „Winnetou I“ wurde dort aufgenommen. Weiße und Indianer haben sich in der Region viele blutige (Film-)Kämpfe geliefert.

Minen-Warnschilder aus dem Krieg stehen am Straßenrand

Der Rückweg ist weniger steil, die Straße etwas komfortabler. Gelegentlich sehen wir am Straßenrand Minen-Warnschilder für die angrenzenden Zonen. Auch wenn der Krieg gegen Serbien in den 90er-Jahren schon eine Weile zurückliegt, noch sind nicht alle Gebiete komplett geräumt. „50 Männer aus der Region sind hier gefallen“, erzählt Marin Marasovic, als wir an einer kleinen Kapelle anhalten. Die Kroaten blicken optimistisch in die Zukunft, vor allem in die touristische, aber die echten Kriegswunden werden noch länger brauchen, bevor sie ganz verheilt sind.

[tabs slidertype=”top tabs”] [tabcontainer] [tabtext]Anreise[/tabtext] [tabtext]Hotel[/tabtext] [tabtext]Ausflüge[/tabtext] [tabtext]Weitere Infos[/tabtext] [/tabcontainer] [tabcontent] [tab]Germanwings fliegt von verschiedenen Flughäfen in Deutschland nach Zadar. Vom Flughafen bis zum Falkensteiner Hotel & Spa Iadera sind es nur 23 Kilometer.[/tab] [tab]Das Fünf-Sterne-Haus Falkensteiner Hotel & Spa Iadera liegt an der Spitze der privaten Halbinsel Punta Skala, nur 12 km von Zadar entfernt am Meer. Der große Wellness-, Beauty- und Fitnessbereich mit mehr als 6.000 m² und das Acquapura Spa bieten eine hervorragende Möglichkeit zur Entspannung. Das Hotel ist Mitglied von The Leading Hotels of the World.[/tab] [tab]Die Fahrtzeit bis zum Nationalpark Paklenica dauert etwa 40 Minuten, die Fahrt nach Zadar ca. 15 Minuten. In der Stadt aus dem 14. Jahrhundert haben Byzantiner, Griechen und Römer ihre bis heute sichtbaren Spuren hinterlassen. Zadar liegt in unmittelbarer Nähe von sechs Nationalparks. Vor der Zadars Küste erstreckt sich das blaue Meer der Adria mit über tausend kleinen Inseln.[/tab] [tab]www.visitzadar.net

www.tzzadar.hr

www.falkensteiner.com

www.rivijera-paklenica.hr

www.hotel-rajna.com[/tab] [/tabcontent] [/tabs]

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung von TUI, Kroatischem Fremdenverkehrsamt und Falkensteiner Hotel & Spa Iadera.

2 Kommentare zu Winnetou lebt: Auf den Spuren eines Kino-Helden

Die Sonne strahlt über beide Ohren – Urlaub in der Türkei

Eine leichte Brise vom ägäischen Meer streichelt meine braungebrannte Haut, leise Lounge Musik verwöhnt meine Ohren und die Sonne strahlt über beide Ohren vom blauen Himmel auf mich hinab –…

Sonnenaufgang in der Bucht von Sarigerme

Sonnenaufgang in der Bucht von Sarigerme

Eine leichte Brise vom ägäischen Meer streichelt meine braungebrannte Haut, leise Lounge Musik verwöhnt meine Ohren und die Sonne strahlt über beide Ohren vom blauen Himmel auf mich hinab – Ich liege in Gedanken immer noch am Strand in der Ägäis und genieße die wundervollen Tage.

Wir können uns in diesem Jahr ja auch nicht über den Sommer in Deutschland beschweren. Seit Wochen ist bestes Wetter und der Schönberger Strand vor meiner Haustür ist rappelvoll mit Urlaubern. Als ich mich auf den Weg in die Türkei in das Puravida Resorts Seno gemacht habe, bin ich mit kurzer Hose und Flip-Flops in den Flieger gestiegen und so quasi auch wieder zurück gekommen. Dass der Sommer die Türkei und auch Europa fest in der Hand hat, konnte ich gut vom Himmel aus beobachten. Von Dalaman bis Hamburg waren fast keine Wolken zu sehen. Und trotzdem ist der Sommer in der Türkei etwas ganz anderes, als der Sommer in Deutschland. Logisch… Während die Ostsee quasi mit 21 Grad an der oberen Skala des Thermometers angekommen ist, bin selbst ich mit Freude in die Ägäis gesprungen: 27 Grad und dazu klares türkisblaues Wasser. Traumhaft!

Zimmer mit Blick auf Baba

Das Puravia Resorts Seno liegt am Ende einer kleinen Bucht bei Sarigerme und unterscheidet sich schon optisch deutlich von den anderen drei Hotels, die dort noch zu finden sind: Es sind mehrere kleine Häuser, die am Berg liegen, kein großer Klotz. Alle Zimmer haben damit Meerblick und eine traumhafte Sicht auf die vorgelagerte Insel namens Baba, die dem Strand Schutz vor den großen Wellen gibt. Es gibt zwei Strände, die zum Hotel gehören und perfekt für Familien mit kleineren Kindern sind. Das Wasser fällt ganz flach ab und man kann locker 30 Meter weit ins Wasser gehen, bevor die eigenen Knie das Wasser fühlen dürfen.

Das Puravida Resorts Seno

Das Puravida Resorts Seno in der Türkei ist vom Wasser aus kaum zu sehen. Die Gebäude sind alle weitläufig in den Hügel reingebaut.

Urlaub für Eltern mit und ohne Kind

Das Konzept des Puravida Resorts Seno hatte ich schon kurz in meinem Artikel „36 Grad und es wird noch heißer…“ erklärt. Für mich als dreifacher Vater ist in Urlaubsregionen vor allem die Frage nach der Kinderbetreuung interessant und wichtig. Hier einen Weg zwischen Ruhe / Entspannung und Aktion zu finden, ist sicherlich nicht einfach. Schon gar nicht, wenn Kinder sich dort auch wohlfühlen und austoben sollen. Und das finde ich hier wirklich perfekt gelöst. Die Kinder haben einen eigenen Kids Club mit Wasserrutschen und Pools und werden dort liebevoll betreut. Außerdem gibt es fast jeden Abend eine Kids Disco, Kids Yoga, Kochen für Kinder und vieles mehr. Also jede Menge Aktion unter Aufsicht und mit vielen gleichaltrigen Kindern. Während die Kinder spielen, können sich die Eltern in Ruhe am Strand erholen. Wer keine Kinder hat, kann in sogenannten „Adults-Only“-Zonen entspannen oder unbedingt im „First Date“-Restaurant speisen. Auch hier haben Kinder unter 18 Jahren keinen Zutritt.

Kids Club von oben

Der “Kids Club” vom Puravida Resorts Seno von oben.

Kochen mit dem Koch: “Hobby Kitchen”

Apropos Speisen: Auf jeden Fall das Angebot „Hobby Kitchen“ in Anspruch nehmen. Hier kochen die Gäste in kleinen Gruppen ihr 4-Gänge-Menu selbst und müssen es dann am Schluss auch essen. Unter Anleitung eines Kochs werden zuerst die Zutaten vorbereitet und dann in der Küche selbst gebraten, gegrillt oder fritiert. Für mich als leidenschaftlicher Koch eine tolle Erfahrung und nebenbei habe ich – neben einem leckeren türkischen Menu – auch sehr nette Menschen während der „Hobby Kitchen“ kennengelernt. Das Rezept gibt’s dann für Zuhause mit.

Jörg Baldin im "Hobby Kitchen" im Puravida Resorts Seno

Die Verantwortlichen des Hotels legen viel Wert darauf, dass das Puravida Resorts Seno kein Clubhotel ist. Niemand wird dort zur Teilnahme von irgendwelchen Aktionen oder Spielen gezwungen. Wenn ich aber einen Tipp abgeben sollte, welche Veranstaltung man auf gar keinen Fall verpassen darf, dem würde ich die „White Party“ empfehlen, die jeden Donnerstag Abend mit unterschiedlichen Programmen stattfindet. In meinem Fall bedeutete das: Barfuß im Strandsand tanzen, spektakuläre Feuershow, dezent beleuchtete Bucht mit Fackeln und Kerzen, gute Musik und viele gekühlte Getränke.

Ausflug nach Secret Valley

Auch einen Ausflug habe ich mitgemacht: Secret Valley. Mit einem Kanu war ich ja schon oft in meinem Leben unterwegs, doch noch nie mit einem Tretkanu. Tretkanu? Richtig gelesen. Es ist ein ganz normales Kanu, das allerdings keine Paddel hat. Man sitzt auf dem Kanu, hat eine Rückenlehne und tritt, wie beim Fahrrad, kräftig in die Pedale. Die Technik hat sich der Hersteller in der Natur kopiert. Wie die Flossen bei einer Schildkröte, so bewegen sich auch die beiden „Ruder“ des Kanus, bei jeder Bewegung unter dem Kanu. Das hat den Vorteil, dass das Boot recht schnell nach vorne gleitet und gleichzeitig stabil im Wasser liegt. So hat man herrlich beide Hände frei, um sich die traumhafte Gegend anzusehen und auch zu fotografieren. Die Fahrt mit den Kanus startet auf einem Stausee und führt durch tiefe Schluchten und tolle Gegenden. Auch ein Bad in dem Fluss ist empfehlenswert und – im Gegensatz zum Meer – auch richtig erfrischend.

Ausflug nach Secret Valley

Leider war der Aufenthalt für mich zu kurz, um wirklich alle Angebote ausprobieren zu können. Es gibt noch so viele Möglichkeiten, um den Urlaub an der Ägäis nicht langweilig werden zu lassen: Wassersport aller Art, Ausflüge ins Binnenland, Sportangebote quasi rund um die Uhr, Tanzkurse usw.

Fazit: Die türkische Ägäis ist auf jeden Fall eine gute Alternative zu den sonstigen Urlaubsregionen rund ums Mittelmeer. Durch den weitläufigen Strand und die doch übersichtliche Anzahl an Hotels ist hier viel mehr Ruhe zu finden, als an der türkischen Riviera oder auf Mallorca. Das Puravida Resorts Seno bietet einen hohen Standard, Zimmer mit traumhaften Ausblick, eine gute Küche und viel Spielraum für einen erholsamen Urlaub, mit oder ohne Kinder. Und der Transfer vom Flughafen dauert auch nicht länger als 30 Minuten.

Danke an das Team vom Puravida Resorts Seno…

team Puravida resorts seno

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland ins Puravida Resorts Seno eingeladen. Vielen Dank!

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36 Grad, und es wird noch heißer… Urlaub in der Türkei

Da sitze ich nun bei 36 Grad im Schatten unter dem Sonnenschirm an der türkischen Ägäis, trinke literweise Wasser und freue mich darauf, gleich ins nur wenig kühlere Wasser (27…

Blick vom Puravida Resorts Seno auf die Bucht

Da sitze ich nun bei 36 Grad im Schatten unter dem Sonnenschirm an der türkischen Ägäis, trinke literweise Wasser und freue mich darauf, gleich ins nur wenig kühlere Wasser (27 Grad) zu gleiten. Was für ein tolles Plätzchen Erde das hier doch ist. Meine ersten Eindrücke vom Puravida Resorts Seno in Sarigerme…

Es ist nicht mein erster Besuch in der Türkei. Allerdings war ich bisher immer an der bekannteren Riviera mit den Städten Antalya, Belek oder Lara. Mein letztes Mal ist auch schon ein paar Jahre her. Schon damals stürmten tausende Osteuropäer an die türkische Küste. Manchmal freundliche, in der Gruppe oftmals laute Gesellen. Für viele Urlauber die Ruhe und Erholung suchen, ist das Grund genug, nicht wieder in diese Region zu fahren. Hier, an der Ägäis ist das anders. Zumindest im Puravida Resorts Seno. Hier sind die Deutschen noch unter sich und somit entfällt auch das morgendliche Liegen belegen an den zahlreichen Pools oder am Strand.

Generell macht das Resorts von TUI auf den ersten Blick einen sehr schönen Eindruck. Die Bungalows sind in den Berghang gebaut und so hat jedes Zimmer Blick auf die wunderschöne Bucht und die vorgelagerte Insel. Das Puravida-Konzept teilt die Anlage quasi in zwei Teile. Die Pura-Ebene steht für Entspannung und Ruhe und die Vida-Ebene für das Aktive und Gesunde. Damit kommen irgendwie alle Urlauber hier auf ihre Kosten. Die Eltern können entspannt Urlaub machen, weil ihre Kinder hier gut aufgehoben und betreut sind und wer gar keine Kinder hat, der findet in den „Adults only“-Ebenen Ruhe und Entspannung. Das gilt auch fürs Abendessen. Es gibt hier Themenrestaurants, die teilweise nur für Erwachsene, also ab 18 Jahren, gebucht werden können: Schön romantisch zu zweit, mit Kerzenschein und das À-la-carte-Restaurant heißt treffenderweise dann auch „First Date“.

Bei mir stehen die nächsten Tage auch noch interessante Dinge an. So will ich auf jeden Fall einmal mit dem Boot an der Küste entlang fahren, die tolle Kinderbetreuung etwas genauer unter die Lupe nehmen (man weiß ja nie), gemeinsam mit dem Koch des Hauses in der “Hobby Kitchen” kochen, und ich freue mich schon auf die „White Party“ am Donnerstag am Strand. Aber jetzt erst mal husch, husch ins Wasser…

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland ins Puravida Resorts Seno eingeladen. Vielen Dank!

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Malta: wo sich Hochkulturen die Klinke in die Hand gegeben haben

Reisende, die Entspannung mit Naturgenuss und eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen verbinden wollen, sind auf Malta goldrichtig. Auch wer im Urlaub eine qualitativ hochwertige Sprachschule besuchen möchte, wird auf der Sonneninsel im…

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Reisende, die Entspannung mit Naturgenuss und eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen verbinden wollen, sind auf Malta goldrichtig. Auch wer im Urlaub eine qualitativ hochwertige Sprachschule besuchen möchte, wird auf der Sonneninsel im südlichen Mittelmeer fündig. Afrikaner, Griechen, Römer und – last but not least – Briten haben auf den 316 Quadratkilometern Maltas (nicht ganz die Fläche Bremens) eine Vielzahl von Spuren hinterlassen.

So findet der Besucher an fast jeder Ecke imposante Relikte der Hochkulturen, in deren Einflussbereich Malta im Laufe der Jahrhunderte geraten ist. Besonders gilt das für die quirlige Hauptstadt Valletta, die als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, und für das pittoreske Mdina im westlichen Zentrum Maltas. Die frühere Inselkapitale thront weithin sichtbar auf einem fast 200 Meter hohen Ausläufer des Dingli-Plateaus und bildet mit ihren mittelalterlichen Wehrmauern auf arabischen Fundamenten, ihren prächtigen Palästen aus der Ritterzeit und ihrer reich verzierten Kathedrale ein einzigartiges Freilichtmuseum.

Steinzeit-Tempel und Jugend-Mekka

Faszinierende Einblicke in eine noch weit ältere Hochkultur gewähren die aus dem dritten und vierten Jahrtausend vor Christus stammenden megalithischen Tempel auf Malta und auf der kleineren Nachbarinsel Gozo. Weniger spektakulär, aber ebenfalls eindrucksvoll, ist das weitgehend ursprüngliche Leben in zahlreichen kleinen Fischerdörfern, wie z.B. in Marsaxlokk an der Südostküste mit seinen bunt bemalten, „Luzzus“ genannten Fischerbooten. Im Nordosten Maltas hat sich der an einer malerischen Bucht gelegene ehemalige Fischerort St. Julian’s zu einem quirligen Anziehungspunkt für die Jugend der Insel entwickelt. Hier residiert auch die renommierte, unter britischer Leitung stehende Sprachschule Maltalingua. Die von allgemeinem Englisch über Business Englisch bis hin zu international anerkannten Sprachexamen reichenden Sprachkurse kann man z.B. über den Reisevermittler Sprachdirekt buchen.

Am Busen der Natur auf Madonnas Spuren

Um die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erkunden, mietet man einen Leihwagen oder nutzt das gut ausgebaute Busnetz. Das weitgehend unberührte und bei Naturliebhabern besonders beliebte Gozo erreicht man mit der Fähre von Sa Maison am Pieta Greek nahe Valletta oder von Cirkewwa an Maltas Nordspitze aus. Zu den Attraktionen der auf halbem Weg zwischen Gozo und Malta gelegenen ehemaligen Gefängnisinsel Comino gehört die Befestigungsanlage Santa Marija Tower, von deren Turm aus man einen ausgezeichneten Blick auf die „Blaue Lagune“ hat. Zur großen Popularität dieses Badeparadieses bei Einheimischen und Touristen haben nicht zuletzt die hier gedrehten Tauchszenen Madonnas im Film „Stürmische Liebe“ beigetragen – womit zu guter Letzt auch die amerikanische Popkultur ihre Visitenkarte auf Malta hinterlassen hat.

Inserenten: Dieser Artikel wurde unterstützt von Sprachdirekt GmbH. Fotos hfr

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