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Entschädigung bei Flugverspätung

Reisenden steht eine Entschädigung bei Flugverspätung oder Annulierungen von bis zu 600 Euro zu. Trotzdem verzichten viele Fluggäste auf die Durchsetzung ihrer Rechte. Verspätete oder ausgefallene Flüge sind mit viel…

Reisenden steht eine Entschädigung bei Flugverspätung oder Annulierungen von bis zu 600 Euro zu. Trotzdem verzichten viele Fluggäste auf die Durchsetzung ihrer Rechte. Verspätete oder ausgefallene Flüge sind mit viel Ärger und einem großen Zeitverlust verbunden. Kein Wunder, dass da auch die Entspannung und Freude über den Urlaub auf der Strecke bleiben.

Zum Glück gibt es seit 2004 jedoch eine entsprechende EU-Richtlinie, die Fluggästen in vielen Fällen eine Entschädigung bei Flugverspätung zusichert. Dabei ist klar geregelt, wann und in welcher Höhe diese ausbezahlt wird. Viele Betroffene verzichten jedoch trotzdem auf das Geld, das ihnen zusteht. FairPlane hat es sich jedoch zum Ziel gesetzt, genau das in Zukunft zu verhindern.

Bis zu 600 EUR Entschädigung bei Flugverspätung

Flugverspaetung Schadenersatz

Die Fluggastrechteverordnung der EU beinhaltet eine klare Regelung der Entschädigungen bei Flugverspätung und Annulierung für Passagiere. In Abhängigkeit von der Flugdistanz liegt der Betrag dabei zwischen 250 und 600 Euro pro Passagier. Für Flüge mit einer Wegstrecke von bis zu 1.500 Kilometern ist eine Zahlung von 250 Euro zu erwarten. Eine Summe von 400 Euro gibt es für Flugstrecken zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern und die maximale Entschädigung von 600 Euro wird bei einer Entfernung von über 3.500 Kilometern gezahlt. Dies gilt bei Reisen mit EU-Fluglinien oder bei Flügen, die an einem EU-Flughafen starten. Stets zu beachten ist, dass die Entschädigungssummen unabhängig von jenem Preis gelten, der für das jeweilige Flugticket bezahlt wurde! So kann es also durchaus vorkommen, dass Sie für einen Billigflug um 99 Euro von Hamburg nach Lissabon mit ganzen 400 Euro entschädigt werden.

Professionelle Hilfe bei Entschädigungsforderungen

Trotz klarer Regelungen verzichten viele Fluggäste noch immer auf Ihre Ansprüche. Dies liegt zum einen an der noch immer herrschenden Unkenntnis über die Rechtslage, zum anderen aber auch an den nicht selten erfolgreichen „Abwimmel-Strategien“ der Fluggesellschaften. So kommt es immer wieder vor, dass Airlines auf Forderungen der Reisenden lediglich mit knappen Standardschreiben reagieren. Dabei berufen sie sich auf sogenannte außergewöhnliche Umstände und “höhere Gewalt” und weisen die Entschädigungsansprüche deshalb zurück. Aus Unsicherheit oder Angst vor einem langwierigen Gerichtsverfahren geben viele Fluggäste an dieser Stelle auf und lassen die Angelegenheit auf sich beruhen. Gut beraten ist daher, wer seine Ansprüche von vornherein durch einen professionellen Anbieter wie FairPlaine prüfen lässt, der sich auf die Durchsetzung von Entschädigungen nach der Fluggastrechteverordnung spezialisiert hat.

Vorsicht bei Kulanzangeboten!

Neben faulen Ausreden werden von Fluglinien auch immer wieder Kulanzangebote herangezogen, um sich aus der Affäre ziehen zu können. Beispielsweise werden “großzügige” Beträge von 100 Euro oder Wertgutscheine für einen weiteren Flug mit der Airline angeboten. Fluggästen mit Entschädigungsanspruch, die sich auf ein solches Angebot einlassen, entgeht mit großer Wahrscheinlichkeit eine Menge Geld. Die angebotenen Zahlungen liegen nämlich in aller Regel weit unter dem Betrag, der den Betroffenen rechtlich zusteht. Ein derartiges Kulanzangebot ist zudem ein deutliches Zeichen dafür, dass der Entschädigungsanspruch tatsächlich berechtigt ist und keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, die die Airline von einer Zahlung befreien. Deshalb sollte auch die volle Entschädigungssumme beansprucht werden. Um die Forderung schnell, erfolgreich und risikofrei durchsetzen zu können, ist das Beauftragen des erfahrenen Experten-Teams von FairPlane ratsam. Durch das vorhandene juristische Know-How und den Zugang zu spezifischen Flug- und Wetterdaten sind die Erfolgschancen viel höher, als bei dem Versuch, die Forderung im Alleingang geltend zu machen. Während die Profis am Werk sind, können Sie sich getrost zurücklehnen und sich auf die wohlverdiente Entschädigungszahlung freuen!

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Mit Glamour und Liegesitzen nach Finnland

Das Wachstumspotenzial kommt aus dem Osten. Hongkong, China, Korea, Japan, … Nicht nur die Betreiber des neuen Istanbuler Mega-Flughafens, auch Finnair und der vergleichsweise kleine Helsinki-Airport rechnen sich gute Chancen…

Das Wachstumspotenzial kommt aus dem Osten. Hongkong, China, Korea, Japan, … Nicht nur die Betreiber des neuen Istanbuler Mega-Flughafens, auch Finnair und der vergleichsweise kleine Helsinki-Airport rechnen sich gute Chancen aus, vom wachsenden Passagieraufkommen aus und in die asiatischen Länder zu profitieren. “Schließlich sind wir für Asien der nächstgelegene europäische Airport”, betont Juha Järvinen, Chief Commercial Officer bei Finnair. Die Airline befinde sich in einem langsamen, aber stetigen Steigflug: 2015 hat sie über 10 Millionen Passagiere befördert. Sie fliegt 70 Städte in Europa an, 17 in Asien und drei in den USA. In Deutschland bedient Finnair vier Destinationen: Berlin, Düsseldorf,  Frankfurt, Hamburg und München.

Businessclass ist Flagship-Produkt bei Finnair

Die Einführung des Airbus A350 sei für Finnair der Schlüssel zum Wachstum und für mehr Kundenzufriedenheit: Ende September hat die teilstaatliche Airline als erster europäischer Betreiber ihren ersten Airbus A350-900 übernommen. Inzwischen sind vier A350 auf Asien-Routen im Einsatz, Ende dieses Jahres werden sieben Maschinen in Gebrauch sein. Und 2023 sollen dann alle der 19 bestellten Airbus-Zweistrahler ausgeliefert sein und die kleinere A340 ersetzt haben.

Die A350 punktet durch:

  • eine bessere Treibstoffeffizienz
  • mehr Platz für Passagiere und Fracht. Das macht sich im Passagierraum durch mehr Beinfreiheit und in der Businessklasse durch komfortable Einzelsitze mit Beinauflagen bemerkbar
  • ein verbessertes Belüftungssystem sorge für spürbar bessere Luftqualität: „Der Passagierauch nach einem langen Flug weniger müde“, verspricht Järvinen.

„Wir bringen Glamour zurück in die Businessklasse“,  sagte Järvinen bei einer Pressekonferenz in Helsinki. Die Marketing-Strategen der Airline setzen auf die großen Trends dieser Zeit: Food, Design und ein regionaler Touch sollen den Flug mit Finnair zum unverwechselbaren Erlebnis machen – unter dem Slogan „being nordic“. Dazu hat die Fluggesellschaft finnische und asiatische Starköche an Bord geholt: Auf den Flügen von Helsinki Richtung Asien gibt es jetzt Menüs von finnischen Top-Köchen wie Sasu Laukkonen, Chef des Restaurants Chef & Sommelier in Helsinki. Die Businesspassagiere, die von Osten einfliegen, werden mit Kreationen des aus dem chinesischen TV bekannten Taiwanesen Steven Liu verwöhnt.

Für das grüne Gewissen

Wie wichtig die Asiaten für Finnair sind, zeigt sich auch an der Auswahl der Gerichte:  So wurden vegetarische Gerichte durch asiatische ersetzt, weil die der Klientel aus dem Osten besser schmecken.

Finnair-Gabi Kuester-04

Das Menü in der Businessclass kommt vom Starkoch.

Für nordisches Flair soll auf allen Flügen der Blaubeersaft sorgen, der anstelle von Orangensaft ganz oben auf dem Serviertisch des Bordpersonals zum Ausschank bereit steht. Die gehaltvollere Variante ist der „Signaturedrink“ von Finnair „Bluesky“ mit Blaubeerenlikör und französischem Champagner. Das grüne Bewusstsein der Fluggäste wird beim Dessert befruchtet: Für das handwerklich hergestellte Eis der Marke Jymy wird Milch vom finnischen Biobauernhof verwendet. Denn „being nordic“ soll wohl auch heißen: Hier im Norden ist die Welt noch in Ordnung.

Stopover in Helsinki

Auf dem Weg von oder aus den europäischen Metropolen besticht das Drehkreuz Helsinki durch kurze Wege und schnelle Anschlüsse. Wenn es nach den Kooperationspartnern der halbstaatlichen Airline geht, dann können die Zwischenstopps auch gerne etwas länger ausfallen: Die Hauptstadt und die Tourismusregionen des Landes sollen durch spezielle Stopover-Pakete promotet werden.

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Die drei besten Spots von Rio de Janeiro

An der Copacabana und am Wörthersee, starke Männer sind nie passé. An der Copacabana und am Schotterteich, bei Muskeln werden alle Mädchen weich“ – Es gibt unzählige Lieder, die immer wieder ein Ziel beschreiben: Rio de Janeiro. Ich bin ein Kind der 80ziger Jahre und spontan fällt mir genau diese Zeile der Gruppe „Erste Allgemeine Verunsicherung“ ein, wenn ich an Rio de Janeiro in Brasilien denken muss.

„An der Copacabana und am Wörthersee, starke Männer sind nie passé. An der Copacabana und am Schotterteich, bei Muskeln werden alle Mädchen weich“ – Es gibt unzählige Lieder, die immer wieder ein Ziel beschreiben: Rio de Janeiro. Ich bin ein Kind der 80ziger Jahre und spontan fällt mir genau diese Zeile der Gruppe „Erste Allgemeine Verunsicherung“ ein, wenn ich an Rio de Janeiro in Brasilien denken muss. Aber, es gibt in der Stadt noch viele andere interessante Dinge zu sehen und deshalb stelle ich Euch heute meine Top 3 in Rio de Janeiro vor.

Top 1 – Der Zuckerhut

Wer Rio besucht, der sollte auf jeden Fall den 395 Meter hohen Berg „erklimmen“, der die Form eines Zuckerhutes und deshalb auch seinen Namen hat. Besucher können den Gipfel ganz bequem mit der Seilbahn (genannt O Bondinho) erreichen, die vollverglast einen fantastischen Blick auf die die Guanabara-Bucht mit dem Stadtviertel Botafogo und Flamengo bietet. Auch zu sehen sind die Strände Praia Vermelha, Leme und eben diese weltberühmte Copacabana, die man alle vom Gipfel des Zuckerhuts sehen kann.

Top 2 – Cristo Redentor

50 Jahre lang war diese monumentale Christusstatue die größte ihrer Art auf der Welt, ehe die Polen 2010 in Świebodzin die Statue von Christus König von Świebodzin errichtet haben. Trotzdem ist Cristo Redentor ein absolutes Highlight bei einem Besuch in Rio de Janeiro. Die 30 Meter hohe Statue auf auf dem Berg Corcovado wurde 1931 eingeweiht und blickt auf den Zuckerhut. Im Inneren der Stahlbetonstatue befindet sich eine Kapelle, in der 150 Personen Platz haben. Warum sich ein Besuch der Statue lohnt? Am 7. Juli 2007 wurde der Cristo Redentor in Portugal zu einem der „Neuen Sieben Weltwunder“ gewählt.

Top 3 – Copacabana

Und natürlich darf die vielbesungene Copacabana nicht fehlen, wenn man die Top 3 von Rio de Janeiro aufzählt. Weniger bekannt ist, dass es sich bei der Copacabana eigentlich um einen Stadtteil in der Zona Sul handelt, der zwischen Atlantik und Favelas liegt. Wenn Touristen allerdings von der Copacabana sprechen, meinen sie den vier Kilometer langen Sandstrand, der vor allem in den 30er und 40er berühmt geworden ist. In seiner Blütezeit war er ein Inbegriff für die “Reichen und Schönen”, die den Stadtteil und den Strand zu einem mondänen Badeort gemacht haben. Es entstanden vornehme Hotels, Restaurants und Nachtclubs, in denen sich die damaligen VIPs gerne gezeigt haben. Der etwa vier Kilometer lange Strand wird im Volksmund auch „Princesinha do Mar“ (Kleine Meerprinzessin) genannt.

Tipp: Wer kostengünstig nach Brasilien fliegen will, kann das mit der Airline „LAN“ machen, die von Frankfurt nach Rio de Janeiro fliegt. Na dann, viel Spaß: „At the Copa, Copacabana, the hottest spot north of Havana. Music and passion were always the fashion. At the Copa, they fell in love.“ (Text aus dem Lied “Copacabana” von Barry Manilow)

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Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie

Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina’s letzter Teil über ihren…

Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina’s letzter Teil über ihren Besuch in Lissabon.

Der Abend beginnt in den Gassen des Bairro Alto und sehr spät in der Nacht oder am frühen Morgen werden die ehemaligen Docks unter der Tejo-Brücke oder am Bahnhof Santa Apolónia. angesteuert. Tagsüber sind sie triste Ansammlungen von Lagerschuppen am Kai, doch in der Dunkelheit verwandelt sich das Viertel zum “Place to be” für das chice Szenevolk.

Wer will, kann dort auch nach Mitternacht zum Friseur gehen, Kunstgalerien besuchen und natürlich tanzen, bis der Morgennebel den Fluss in ein surreales Licht taucht. US-Schauspieler John Malkovich ist Betreiber eines der schönsten Etablissements, dem “Bica do Sapato” Stilecht im 60er-Jahre-Design beim Hollywoodstar essen und sich stärken für den anschließenden Besuch im Club “LuxFragil”, einer Intuition für Nachtschwärmer seit Jahren, so könnte der perfekte Abend aussehen.

Strassenverkaeufer Lissabon

Nur nicht zu lange in den Federn bleiben, auch wenn meine kleine Altbauwohnung so heimelig ist, dass ich sie am liebsten gar nicht verlassen möchte. Doch es gibt so vieles zu entdecken. Spannend und berauschend ist der Mix der Stadt, denn Lissabon ist kosmopolitisch. Menschen unterschiedlichster Kulturen leben wie in einem bunten Schmelztiegel, friedlich miteinander, Egal ob in der Mode, in der Musikszene, bei Design, Kunst, Theater, Küche oder im Nachtleben, hier herrscht ein afrikanisch-lateinamerikanischer Stilmix, der 24 Stunden lang vibriert- und das überall. Lissabons Altstadt ist bequem zu erlaufen, doch gemütlicher und mit leicht nostalgischem Flair gewürzt, ist eine Fahrt mit der historischen Straßenbahn, Linie 28, die am Prachtplatz “Rossio” startet und auch nach über 100 Jahren Betrieb noch die steilsten Steigungen meistert.

Lissabon ist eine romantische Stadt

Mit ratternden Sound schraubt sich die hölzerne Tram immer weiter nach oben und gewährt stets neue Aussichten und Einblicke, in das alltägliche Leben. Je weiter sich die Bahn ins Graça-Viertel hocharbeitet, desto abenteuerlicher wird es. Die Straßen werden immer enger, es wäre ein Leichtes, durch das heruntergekurbelte Fenster nach den Auslagen zu greifen, die liebevoll aufgetürmt vor der Obstläden liegen.

Oben und unten bestimmten schon immer das Leben in der Stadt. Ende des 19. Jahrhunderts konstruierten findige Ingenieure drei Schrägaufzüge, um Ober- und Unterstadt miteinander zu verbinden und schufen mit dem Elevador de Santa Justa auch gleich das Wahrzeichen des modernen Zeitalters. Die 32 Meter hohe Stahlkonstruktion, unweit des Rossio, diente zur damaligen Zeit als Transportmittel. Heute ist der Aufzug eher ein beliebtes Fotomotiv der Touristen und beherbergt ein winziges Freiluft-Café auf der obersten Plattform, mit spektakulärem Ausblick auf die Stadt. Ganz besonders schön ist es bei Sonnenuntergang, wenn der Tejo in sanftes Rosa getaucht wird und die Liebespaare auf den klapprigen Stühlen Platz nehmen.

dorade in lissabon

Lissabon ist eine romantische Stadt, das ist auch am nächsten Morgen im Alfama-Viertel zu spüren, es liegt ein Hauch von Wehmut und Nostalgie in der Luft, der das Herz berührt. Käfige mit Kanarienvögel hängen vor den typischen Häusern, im maruelinischen Stil, mit farbigen Azulejo-Kacheln. Sehnsüchtige Fado-Weisen klingen aus weit geöffneten Fenstern, der dicke Fischhändler sortiert seine Ware in der Auslage. Der Blick bleibt an einem übergroßen Plakat hängen, “Alfama é fácil de amar” – Alfama ist leicht zu lieben. Das gilt für ganz Lissabon, die gefühlvollen Melodien des Fado und der Wunsch, ganz schnell wieder dorthin zurückzukehren, werden mich nie wieder loslassen. Und jetzt habe ich hier sogar ein richtiges Zuhause gefunden!

[toggle title=”Sightseeing-Tipps”]Castelo Sáo Jorge: Hoch über der Stadt thront die Burg. Der Blick über die Stadt und den Tejo wird Sie verzaubern und die Gärten laden zu romantischen Spaziergängen ein.
Torre de Belém: Das Wahrzeichen der Stadt liegt etwas außerhalb. In der frühen Abenddämmerung leuchtet der weiß schimmernde Turm am eindrucksvollsten. Belém.
Eléctrico Nr. 28: Die altersschwache, hölzerne Bahn, passiert auf ihrer regulären Strecke, alle wichtigen Sehenswürdigkeiten. ab Prazeres- oder Martin Moniz
Miradouro de Santa Luzia: Einer der besten Aussichtspunkte, mitten im alten Viertel Alfama. Am schönsten bei Sonnenaufgang! Tram 28 bis Santa Luzia
Stadtteil Alfama – ein undurchsichtiges Labyrinth aus Plätzen, Gassen und Treppen
Elevador de Santa Justa – der eiserne Aufzug verbindet Ober- und Unterstadt
Parque das Nacoes – Das futuristische Expogelände aus dem Jahre 1998 – ist heute ein Freizeitpark mit großer Shoppingmall und Aquarium – ein gelungener Kontrast zur Altstadt.
Fado-Museum – Klangvolll durch die Geschichte des Fado. Hier kann man wunderbar einen verregneten Nachmittag verbringen und den melancholischen Weisen lauschen.
Lisboa Story Center – Lissabons Geschichte für alle Sinne, zum riechen, hören, fühlen… interaktives Museum mit überraschenden Momenten. Terreiro do Paco 78 www.lisboastorycentre.pt[/toggle]

[toggle title=”Ausgehen”]O Faia – Edler Fadoclub mit traditionellem Fado und leckerem Menü – Rua da Barroca, 56 – Bairro Alto – www.ofaia.com

Maria da Mouraria – Wie ein Wohnzimmer wirkt das familiäre Fado-Restaurant. Hier singen viele junge Talente, kein Wunder, Inhaber xx ist vom Hauptberuf Musikproduzent. Largo da Severa, 2 – Mouraria www.mariadamouraria.pt
Lux-Frágil: Toller Flussblick von der Terrasse, wechselnde, internationale DJ’s, cooles, modisches Publikum und gut gemixte Drinks. Di.- So. 18-6 Uhr, Av. Infante D. Henrique, Armazém. www.luxfragil.com
Cafe Suave: Statt Kaffee, gibt es hier leckere Longdrinks, Bier und Wein. Das „Suave“ ist das ausgelagerte Wohnzimmer der hippen Lissabonner Musiker- und Literatenszene. http://www.lisbonlux.com/lisbon-bars/cafe-suave.html
Hot Clube de Portugal: Der schummerige Jazzclub ist eine Institution. In dem kleinen Kellergewölbe traten schon Jazzgrößen wie Pat Metheny auf. Di. und Mi. finden Jamsessions statt. Pr. Da Alagria 39/ Restauradores www.isa.utl.pt/HCP/ushome.html
Noobai Café – Bis Mitternacht kann man in dieser Outdoor-Lounge mit zwei Terrassen sitzen und den spektakulären Blick auf die rote Brücke Ponte 25 de Abril und die andere Tejo-Seite bewundern – bei DJ Musik und guten Drinks. Rua de Santa Catarina21 www.noobaicafe.com[/toggle]

[toggle title=”Genuss”]Mercado da Ribeira – Lissabons größter Wochenmarkt und Gourmet-Foodtempel in einem, mit Dependancen der besten Küchenchefs Lissabons. Cais do Sodre
Manteicaria Londrina – Leckere, portugiesische Spezialitäten, z.B. Portwein, Rohmilchkäse aus der Serra de Estrella u.a. für zuhause. Rua das Portas de Santo Antao 55/ Restauradores
Bica do Sapato: Das In-Restaurant, ist in einem ehemaligen Speicher direkt am Tejo untergebracht. Probieren Sie unbedingt die Ravioli mit Krebsfüllung, ein Genuss! . Avenida Infante Dom Henrique, Armazem 8, www.bicadosapato.com
Panadaria das Mercés: Die Bäckerei im Bairro Alto, ist bis auf Samstag, jede Nacht durchgehend geöffnet – und immer voll! Alles frisch, direkt aus dem Ofen. Unbedingt die „Pao com Chourico“ testen! Travessa das Mercés 12, Tel. +351/21 3463054
Royale Cafe: Bei frisch gepressten Säften und hausgemachten Scones lässt es sich perfekt in den Tag starten. Largo Raphael Bordallo Pinheiro 29
Estufa Real: Lunch im Gewächshaus, ein entspannter Spot für einen Sightseeing-Break, mitten im Botanischen Garten. Calcada do Galvao, Jardim Botanico da Ajuda www.estufareal.com
Bota Alta: Kunst, wohin das Auge blickt, dazu vorzügliche, rustikale Küche aus dem Alentejo. Das „Bota“ ist immer gut besucht und frühes Kommen (ab 19 Uhr) sichert die besten Plätze. Travessa de Queimada 37/ Baixa, Tel. +351/21 3427959[/toggle]

[toggle title=”Allgemeine Infos”]http://www.visitlisboa.com

http://www.golisbon.com[/toggle]

Die beiden Teile von Tina’s Reise durch Lissabon

Teil 1: Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken
Teil 2: Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie

Hinweis: Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von “Visit Lisboa” – www.visitlisboa.com, der portugiesischen Airline TAP Portugal www.flytap.com und der internationalen Apartmentvermittlung Only Apartments, www.only-apartments.de statt.

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Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken

Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina’s erster Teil über ihren…

Das klangvolle, portugiesische Wort „Saudade“, steht für Melancholie und tiefste Sehnsucht und prägt das Lebensgefühl der Lissabonner genauso, wie ihre nahezu unbändige Sucht nach Leben! Tina’s erster Teil über ihren Besuch in Lissabon.

Immer wieder zieht es mich in die portugiesische Metropole… che saudade… kaum bin ich weg, befällt mich so etwas wie ein leises Heimweh, den Wunsch zurückzukehren, einfach zu bleiben, dort zu leben, zumindest auf Zeit. Diesmal mache ich alles richtig und buche mir ein Apartment, mitten Im Amüsiervierteil Bairro Alto. Die Stadt, die mir so vertraut ist zu erleben, als würde ich wirklich dort leben, ist meine Devise für ein langes Wochenende. Mein kleiner französischer Balkon, geht auf die enge Gasse hinaus. Mehr Lissabon geht nicht! Die kuschelige Zweizimmerwohnung ist nur wenige Schritte vom Aussichtspunkt Miradouro de São Pedro de Alcântara und der “Funicular”, einer Jahrhunderte alten Bahn, die Ober- mit Unterstadt verbindet, entfernt. Im Haus gegenüber baumelt die Wäsche auf der Leine. Eine Katze hat sich malerisch im Fenster gegenüber drapiert.

Lissabon Praça do Comércio

Blick auf den Praça do Comércio. In der Mitte des Platzes steht die Reiterstatue von José I. (Foto: Greta Pasemann)

Damit ich mich auch gleich Zuhause fühle, erklärt mir der Besitzer Jorge, der bei meiner Ankunft schon auf mich wartet, allerhand Praktisches. Der nächste Supermarkt? Nur 250 Meter entfernt. Snacks “to go” soll ich mir im “Vitaminos” in der Rua Garrett der portugiesischen Fast Food-Variante, mit leckeren Salaten und frisch gepressten Säften besorgen- und die besten Natas, die sündigen Vanilleplunder-Teilchen in der berühmten “Cafeteria A Brasileira” im Chiado. Das edle Viertel grenzt direkt ans Bairro Alto an. Hier naschte schon der bekannte Schriftsteller Fernando Pessoa. Ein würdiger Ort für eine reisende Autorin, um sich Inspirationen für die nächsten Geschichten zu besorgen. Die werden hier automatisch geliefert, denn das legendäre Cafe im Art Deco-Stil, das schon im Jahre 1907 seine Pforten öffnete, ist “place to be” für halb Lissabon- und natürlich auch für die Touristen aus aller Welt.

Im Herbst ist Lissabon ideal für einen Kurztrip

Mit vielen weiteren Tipps ausgerüstet, mache ich mich auf, Neues zu entdecken und Altbekanntes wieder zu finden. Gerade im Herbst ist die Stadt am Tejo ideal für einen Kurztrip. Die Hitze des Sommers ist aus den dicken Mauern der Häuser gewichen, die Tage sind angenehm mediterran, die Abende sind von weicher, lauer Luft erfüllt und statt Pauschaltouristen, treffen Besucher allerorts auf herzliche Einheimische, die sich und das Leben feiern. Einige Anbieter fliegen inzwischen direkt ab München nach Lissabon.

Lissabon vereint Gegensätze auf faszinierende Weise: Mondäne Prachtbauten längst vergangener Zeiten, treffen auf futuristische Glaspaläste, Tradition und Moderne leben in trauter Eintracht miteinander und nirgendwo ist die Seefahrer-Geschichte so spürbar, wie in den Kopfsteingepflasterten Gassen am Hafen. Nostalgisches Flair weht durch die Stadt, doch hinter den alten Fassaden schlägt das moderne Herz der Lisboas. Die Stadt ist trendy, ohne Zweifel!

Standseilbahnen in Lissabon

Die Standseilbahnen in Lissabon (Ascensores de Lisboa) verbinden die tiefer gelegene Teile der Altstadt mit den höheren Teilen. (Foto: Greta Pasemann)

Die Altstadtviertel, wie meine neue Heimat, das Bairro Alto, der Chiado oder Alfama lassen sich wunderbar zu Fuß erkunden. Etwas Kondition braucht man dafür schon, denn es geht ständig hoch und runter, doch es lohnt sich, denn links und rechts, in den engen Altstadtgassen, verstecken sich tolle Boutiquen, coole Designshops, quirlige Bars und zahlreiche Restaurants, zum Teil so diskret, dass man sie erst auf dem zweiten Blick entdeckt.

Auf den sieben Stadthügeln, zwischen Ober- und Unterstadt, pulsiert das Leben. Gerade 500.000 Einwohner zählt das Zentrum Lissabons, mit Außenbezirken liegt die Bevölkerung allerdings bei rund 2,7 Millionen.

Der Zauber der Stadt erschließt sich über alle Sinne. Lissabon zu entdecken heißt sehen, riechen, fühlen, schmecken- und hören. Die Seele Lissabons liegt im Fado begründet, jene melancholisch-schönen Lieder die kleine Geschichten erzählen, vom Alltagsleben vor Ort. Von Liebe und Leid, Trauer und Glück. So traurig der Fado für unsere Ohren manchmal auch klingen mag, eigentlich, so erzählt eine der bekanntesten, modernen Fado Sängerinnen, Mafalda Arnauth, die sogar von der New York Times als spannendste Entdeckung des modernen Fado gefeiert wurde, ist dieser Gesang letztendlich nur pure Lebensfreude, die geballte Ladung Leben. Und diese Stadt ist voll davon. Momente, die berühren, festgehalten in Liedern, die die Seele öffnen. Besungen wird, was nahe liegt. Ob der Sonnenaufgang über dem Castelo São Jorge, der alten Festung, die erhaben über der Stadt thront, das Alfama-Viertel mit seinem engen Gassen-Gewirr, der Fluss Tejo, der unaufhaltsam dem atlantischen Ozean entgegen strömt… Die ganz spezielle Melodie Lissabons, vermischt sich dem Geschrei der Möwen und dem salzigen Geruch des Meeres.

“Bom dia” in Bairro Alto

Im Viertel Bairro Alto ein paar Muße-Stunden zu verbringen bedeutet, durch unterschiedlichste Epochen zu wandeln, vor einer Kulisse, die jedes opulente Filmset blass erscheinen lässt. Die Vormittage gehören der älteren Generation. Alles wirkt ein wenig verschlafen, entschleunigt. Im Zeitlupentempo bewegen sich die Anwohner durch ihre vertraute Umgebung, erledigen ihren Einkauf, verweilen auf einen Bico, fast beißenden Espresso in der Bar, plaudern mit ihren Nachbarn hängen Wäsche auf oder genießen einfach nur selbstzufrieden den Sonnenschein auf ihrem Balkon- und grüßen mit einem herzlichen “Bom dia”, all’ die, die vorbeischlendern.

Lissabon - Cafe

Trendige Boutiquen, Cafés, Buchläden, Friseure und Musikshops öffnen in Lissabon ihre Pforten – und das bis weit nach Mitternacht.

Am späten Nachmittag verändert sich die Szenerie. Mit knarrenden Geräuschen werden die dunklen Rolläden der Geschäfte hoch gezogen, hinter denen sich die Parallelwelt des Bairro Alto verbirgt: Trendige Boutiquen, Cafés, Buchläden, Friseure und Musikshops öffnen ihre Pforten – und das bis weit nach Mitternacht. Abends strömen die jüngeren Lissabonner in “mein” Viertel. Die Bars schließen nicht vor drei Uhr morgens. Handgemalte Schilder weisen den Weg zu Designer-Shops mit integrierter Disco und zu den derzeit angesagtesten Nachtclubs. Vieles, was eben noch einer privaten Wohnung aussah, entpuppt sich plötzlich als Mini-Cafe oder Private-Bar mit internationalen DJ’s..

Gleich um die Ecke liegt der perfekte Ort für Musikfans, der “Hot Clube”, der berühmteste Jazz-Club der Stadt und das “O Faia”, ein Fado-Restaurant, in dem die crème de la crème der Fado-Szene auftritt. Wohlfühlorte, von denen es in Lissabon unzählige gibt, herrlich unprätentiös und entspannt. Vielleicht ist es gerade diese Unaufgeregtheit, die “Lisboa” diese etwas entrückte, verzauberte Atmosphäre verleiht.

Die beiden Teile von Tina’s Reise durch Lissabon

Teil 1: Lissabon – Die Melodie der Lebenslust als Local entdecken
Teil 2: Zwischen geballter Lebenslust und sanfter Melancholie

Hinweis: Die Reise fand mit freundlicher Unterstützung von “Visit Lisboa” – www.visitlisboa.com, der portugiesischen Airline TAP Portugal www.flytap.com und der internationalen Apartmentvermittlung Only Apartments, www.only-apartments.de statt.

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Sea Cloud 2: In Lissabon war das iPhone weg

Die gute Nachricht zuerst: Ich bin tatsächlich auf dem Großsegler Sea Cloud 2. Wer hätte das gedacht? Im Schnelldurchlauf… Lufthansa streikt in Deutschland, Streik der Fluggesellschaft in Lissabon, Kamera und…

Die gute Nachricht zuerst: Ich bin tatsächlich auf dem Großsegler Sea Cloud 2. Wer hätte das gedacht? Im Schnelldurchlauf… Lufthansa streikt in Deutschland, Streik der Fluggesellschaft in Lissabon, Kamera und iPhone geklaut beim Security-Check in Lissabon, knapp fünf Stunden Verspätung des Fliegers in Lissabon, die Sea Cloud 2 aufgrund starken Windes nicht in Ponta Delgada, erste Nacht im Hotel verbracht. Puh, das geht ja gut los…

Rettungsuebung auf der Sea Cloud 2

Rettungsübung auf der Sea Cloud 2 in Ponta Delgada

Wenn erst mal der Wurm drin ist! Nachdem ich aufgrund des Streiks der Lufthansa gezittert hatte, ob es überhaupt mit der Sea Cloud 2 am Dienstag auf die Azoren geht, war ich erleichtert, als mein Flug von Frankfurt nach Lissabon nicht auf der Liste der gestrichenen Flüge stand. Ein Anruf der Reederei am Montag machte mich allerdings wieder unruhig, denn nicht nur die Lufthansa hat Lust auf Streik, sondern auch die Kollegen der SATA in Portugal. Und genau der Flug, mit dem ich nach Ponta Delgada fliegen sollte, war gestrichen. Die Insel ist nicht unbedingt Dreh- und Angelpunkt der Airlines, und so gab es tatsächlich nur noch einen Flug, der überhaupt in Frage kam. Also hat mich die Reederei auf diesen Flug gebucht. Der Haken an der Geschichte: 6 Uhr ab Hamburg nach Lissabon fliegen. Also klingelte der Wecker um 1:50 Uhr, denn das Taxi sollte mich um 2:20 Uhr abholen. Sollte… Der Taxifahrer hatte offensichtlich Navi-Karten aus den 70er Jahren, als unser Haus noch gar nicht gebaut war. Irgendwann hatte der Fahrer mich gefunden und die Tour konnte starten. Dass wir unterwegs aufgrund einer Vollsperrung wegen eines Unfalls drehen und einen Umweg in Kauf nehmen mussten, will ich nur kurz am Rande erwähnen. Wie gut, dass ich immer mehr Zeit einplane.

Bis nach Lissabon ging dann alles planmäßig. TAP, die portugiesische Airline, ist überpünktlich in Lissabon gelandet, ich musste mein Gepäck in Empfang nehmen und bei der SATA wieder aufgeben. Danach bin ich dann ganz entspannt mit der U-Bahn vom Flughafen in die sehr schöne Stadt gefahren. Der Flieger sollte erst um 13:30 Uhr starten und ich hatte noch über vier Stunden Zeit bis zum Abflug.

In Lissabon habe ich mir erst mal ein nettes Kaffee gesucht, bin etwas durch die Stadt gegangen, habe schöne Bilder gemacht und bin dann so wieder zum Flughafen gefahren, dass ich bequem zum Boarding gehen konnte. Wenn, ja, wenn dieser blöde Streik nicht gewesen wäre, hätte der Tag noch gut enden können. Allerdings war ich beim Lesen des Hinweises „Delayed 17:30“ nicht sonderlich erfreut. Ich frage mich, ob man dafür nicht eine Entschädigung für Flugverspätungen bekommen kann? Jetzt vier Stunden auf dem Flughafen warten, darauf hatte ich nun wirklich keine Lust. Also, wieder in die Stadt und das Schicksal nahm weiter seinen Lauf.

Blick aus dem Hotel auf Hafen Ponta Delgarda

Blick aus dem Hotel auf Hafen Ponta Delgada

Zurück am Airport ging es zum Security-Check. Alle meine Sachen mussten auf das Laufband. Vor mir ein Pärchen, mit Flüssigkeiten im Handgepäck. Nach mir ein drängelnder Mann von der Security. Also packte ich mein Notebook, mein Notebook-Bag, meinen Rucksack und eigentlich auch mein iPhone und meine Kamera ein, doch die waren nicht mehr da. Irgendwer muss die Sachen aus der Box genommen haben. Die Polizei hat gleich die Überwachungsbänder überprüft, konnte aber nur sehen, wer vor und nach mir dran war. Die Frau nach mir war schnell gefunden, doch die hatte weder Kamera noch das inzwischen ausgeschaltete iPhone dabei. Die anderen beiden vor mir haben die fünf Zivilbeamten nicht gefunden. Tschüss Kamera, tschüss iPhone – schön war die Zeit mit euch… So ein Mist.

Leinwand auf der B 301 der SATA

Leinwand der B 310 der SATA

Ein weiterer Grund, warum ich auch froh bin, jetzt auf der Sea Cloud 2 zu sein ist die Boeing 310 der SATA. Ein Mitreisender auf dem Schiff sagte mir gerade, dass dieses Modell seit über zehn Jahren nicht mehr gebaut wird. Mal abgesehen davon, dass die Maschine sehr alt war, haben die bei der SATA bis heute wohl nicht mitbekommen, dass es Menschen gibt, die größer als 1,50 Meter sind. Die Sitze im Design alter Ohrensessel waren so eng zusammengestellt, das ich nicht gerade sitzend meine Beine anwinkeln konnte. Highlight des Fliegers ist allerdings eine Leinwand in der Mittelreihe, die von den Stewards per Hand runtergezogen wird und auf der Filme mit Untertiteln per Beamer gezeigt werden. Nein, nicht in schwarz-weiß, ja, in Farbe… Zum Glück dauerte der Flug nur zwei Stunden, und ich bin am Ende ja auch heil angekommen.

Blick auf Ponta Delgarda beim Auslaufen

Blick auf Ponta Delgada beim Auslaufen

Am Flughafen wurden wir dann von der Sea Cloud in Empfang genommen und alle waren irgendwie froh aufs Schiff zu kommen. Pustekuchen! Sea Cloud II hat die Tour aufgrund schlechtem Wetters nicht bis nach Ponta Delgada geschafft. Also hab ich die erste Nacht im Hotel verbracht und jetzt, ja, jetzt sitze ich in meiner sensationellen Kabine auf diesem tollen Schiff und schreibe dieses Text. Wir sind ausgelaufen, die Crew ist zum ersten Mal in die Rahen geklettert und hat die Segel gesetzt. Ich hoffe, alle Katastrophen liegen hinter mir und die Reise kann beginnen. Endlich…

Mehr über die Reise mit der Sea Cloud 2 erfahrt ihr morgen. Erster Stopp ist in Horta auf der Insel Faial.



Tagebuch über die Reise mit der Sea Cloud 2


Hinweis: Ich wurde von der Reederei Sea Cloud Cruises auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank!

 

3 Kommentare zu Sea Cloud 2: In Lissabon war das iPhone weg

Meine Fotoreise quer durch Macau

[dropcapss]W[/dropcapss]enn ich Macau beschreiben soll, dann würde ich es mit einer Suppenschüssel vergleichen und das soll überhaupt nicht negativ klingen. Ich liebe Eintopf, und so bin ich auch ein klein…

[dropcapss]W[/dropcapss]enn ich Macau beschreiben soll, dann würde ich es mit einer Suppenschüssel vergleichen und das soll überhaupt nicht negativ klingen. Ich liebe Eintopf, und so bin ich auch ein klein wenig in Macau verliebt.

In Macau wird portugiesische und chinesische Küche in einen Topf gegeben, genauso wie asiatische und portugiesische Architektur. Schlendert man durch die Straßen der Stadt, hört man ein Stimmengewirr aus beiden Ländern. Mein allererster Besuch in Asien war toll.

Vielleicht soviel schon vorweg: Skywalk ist wegen schlechtem Wetter ausgefallen und auch der Skyfall war ein totaler Reinfall, denn so richtig spielt der neue James Bond gar nicht in Macau. Naja… Wie ich schon in einem früheren Bericht geschrieben habe, bin ich von noble kommunikation und macau government tourist office auf die Reise nach Macau eingeladen worden. Ich war vorher noch nie in Asien und war richtig gespannt, was mich dort erwartet. Jetzt bin ich richtig begeistert von der Nachbarstadt Hongkongs, die aber nicht sehr viel mit China gemeinsam hat. Ich habe viel gesehen, viel erlebt und nehme euch jetzt im ersten Teil meiner Macau-Serie mit auf eine Fotoreise.

Meine Fotoreise quer durch Macau

Sehr früh ging es für mich nach Frankfurt und dann weiter mit Cathay Pacific Airways nach Hongkong. Übrigens kann ich die Premium Economy der Airline sehr empfehlen, wenn für Business Class das Geld nicht ganz reicht..

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Der erste Blick auf die Skyline von Macau aus dem Bus…

Mein Hotelzimmer und der Blick aus dem Zimmer war atemberaubend. Aus dem 23. Stockwerk des Mandarin Oriental sah ich genau auf den Macau Tower…

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In Macau ist auch die Architektur durcheinandergewürfelt. Historische Gebäude sind umgeben von modernen Neubauten und exklusiven Hotels…

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Überall auf den Strassen wird gehandelt und verkauft. Auf den Strassen erhält man die günstigeren Waren, in den Shopping-Mals in den Hotels finden sich überwiegend exklusive Shops. Die Währung in Macau heißt Pataca (MOP$), mit dem aber auch nur dort bezahlt werden kann. 10 Pataca entsprechen in etwa 1 EUR.
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Streetlive in Macau…
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Der A-Ma Tempel gehört zu den wichtigsten Tempel der Stadt und aus diesem Grund herrscht dort auch ziemlicher Betrieb… Generell stehen an jeder Ecke der Stadt Schreine…

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Das war die Fotoreise durch Macau. Das erste Video zur Tour seht ihr hier…

Hinweis: Ich wurde von noble kommunikation und macau government tourist office auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür! Die in dem Artikel geschilderten Ansichten und Meinungen sind und bleiben aber meine eigenen.

6 Kommentare zu Meine Fotoreise quer durch Macau

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