Kreuzfahrt

Was ist bei Kreuzfahrten mit Kindern zu beachten, was kann ich tun, wenn mir an Bord schlecht wird oder reicht meine Versicherung auf Kreuzfahrten aus? Viele Fragen zum Thema “Kreuzfahrt” werden in der Rubrik “Schiffe” von unserer Serviceredaktion beantwortet. Günstige Frühbucher Angebote für den nächsten Urlaub gibt’s hier!

Die richtige Versicherung für eine Kreuzfahrt

Die Kreuzfahrtbranche boomt, auch immer mehr Deutsche gehen an Bord. Doch wer kommt für die Behandlungskosten auf, wenn ein Passagier auf hoher See erkrankt? Wer zahlt, wenn in die Kabine eingebrochen wird? Und was verändert sich beim Landgang?

Die Kreuzfahrtbranche boomt, auch immer mehr Deutsche gehen an Bord. Doch wer kommt für die Behandlungskosten auf, wenn ein Passagier auf hoher See erkrankt? Wer zahlt, wenn in die Kabine eingebrochen wird? Und was verändert sich beim Landgang?

Pool-Landschaften, Kinos, Kletterhallen – Kreuzfahrtschiffe bieten immer spannendere Aktivitäten für Groß und Klein. Auch viele Deutsche genießen die Vorteile einer Schiffsreise: Allein im vergangenen Jahr sind laut Statista rund 2,2 Millionen Deutsche an Bord gegangen, fast dreimal so viele wie noch zehn Jahre zuvor. Die Experten der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG) klären darüber auf, welche Versicherungen auf Reisen nicht fehlen sollten.

Reicht meine gesetzliche Krankenversicherung an Bord aus?

Bei Landgängen greift die Versicherung wie bei einem normalen Urlaub im Ausland. Der gesetzliche Versicherungsschutz umfasst lediglich das, was die inländische Krankenkasse Versicherten zahlen würde. Dies gilt auch nur in europäischen Ländern und in den Ländern, mit denen Deutschland ein Sozialabkommen getroffen hat.

Wer während der Kreuzfahrt jedoch ernsthaft erkrankt und zum Bordarzt muss, sollte wissen: Beim Versicherungsschutz auf dem Schiff kommt es nicht darauf an, in welchem Land man unterwegs ist, sondern in welchem Heimathafen das Schiff registriert ist. Achtung: Viele Schiffe fahren nicht unter europäischer Flagge! „Eine private Auslandskrankenversicherung ist in jedem Fall sinnvoll“, erklären die Versicherungsprofis der DVAG. „Sie deckt alle Eventualitäten ab, auch einen teuren Rücktransport per Helikopter ans Festland.“ Kostspielige Behandlungen an Bord, die oft privat abgerechnet werden, und der Rücktransport an Land oder ins Heimatland sind bei der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen.

Brauche ich eine Reisegepäckversicherung?

„Wird in die Schiffskabine eingebrochen und der Laptop gestohlen, kommt die Hausratversicherung für den Schaden auf, sofern diese eine Außenversicherung einschließt und Schiffsreisen nicht ausgenommen sind“, wissen die DVAG-Berater. Hat man eine solche nicht abgeschlossen oder will sein Gepäck unterwegs absichern, bietet sich eine Reisegepäckversicherung an.

Welche Versicherungen brauche ich noch für die Reise?

Sowohl zuhause als auch auf Reisen gilt: Eine private Haftpflicht- und eine Unfallversicherung sind auf jeden Fall ratsam. Denn ein Unfall oder ein versehentliches Malheur kann leicht passieren und dabei gravierend ins Geld gehen. Tipp: Meist sind diese Versicherungen auch im Ausland gültig. Passagiere sollten ihre Policen vor der Reise sicherheitshalber noch mal überprüfen.

Hinweis: Pressemitteilung

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Eine Kreuzfahrt mit Kindern – worauf ist zu achten?

Grenzenlosen Luxus zu genießen und exotische Reiseziele zu besuchen, das ist der Reiz, den eine Kreuzfahrt auf viele ausübt. Doch auch andere Argumente sprechen für den Urlaub auf dem Schiff. Dort ist es abwechslungsreich und es gibt viel zu sehen. Eigentlich ideal für den Urlaub mit Kindern. Worauf man als Familie dabei achten muss, erfahren Sie hier.

Grenzenlosen Luxus zu genießen und exotische Reiseziele zu besuchen, das ist der Reiz, den eine Kreuzfahrt auf viele ausübt. Doch auch andere Argumente sprechen für den Urlaub auf dem Schiff. Dort ist es abwechslungsreich und es gibt viel zu sehen. Eigentlich ideal für den Urlaub mit Kindern. Worauf man als Familie dabei achten muss, erfahren Sie hier.

Das Leben an Board ist schon etwas ganz Besonderes. Während der Tage auf See wird den Gästen vieles geboten. Die Aktivitäten reichen von Sport über Wellness, den obligatorischen Pool und auch Animation und Spiel. Auch für Kinder ist diese Reiseform geeignet – sofern einige wichtige Faktoren beachtet werden.

Kreuzfahrt mit Kindern

Alter der Kinder

Vorab: Vor der Geburt ist es mit den Kreuzfahrten so eine Sache. Eine Frau, die die 23. Schwangerschaftswoche erreicht hat, darf in der Regel nicht mehr mitfahren. Diese Regel wurde zu ihrem Schutz aufgestellt, um weder sie noch das Kind während des weiteren Verlaufs der Schwangerschaft zu gefährden.

Ist das Kind aber bereits auf der Welt, spricht eigentlich nichts gegen eine Kreuzfahrt. Idealerweise sollten Kinder allerdings bereits die ersten zwölf Lebensmonate hinter sich haben. Vermutlich wird es in diesem Lebensalter noch nicht viel von dem Animationsprogramm oder den Landgängen mitbekommen, aber für die Eltern kann der Urlaub mit dem Nachwuchs dennoch zum erinnerungswürdigen Ereignis werden.

Kreuzfahrt mit KIndern

Animation und Kinderbetreuung

Für ältere Kinder ab drei Jahren gibt es häufig eine kostenlose Betreuung. Ob diese im Reisepreis enthalten oder gebührenpflichtig ist, hängt vom jeweiligen Reiseveranstalter ab. Aufs Babyphone sollte man sich an Board lieber nicht verlassen, dies ist der Bauweise der Schiffe geschuldet. Ältere Kinder können sich – zumindest auf großen Schiffen – über ein buntes Kinderprogramm freuen.

Wer sichergehen möchte, dass für den Nachwuchs gut gesorgt ist, tut gut daran, sich nach speziellen Familienfahrten und -programmen umzusehen. Aber auch andere Formate beinhalten oft spezielle Angebote für die Kids. Auch nach den Sprachkenntnissen der Betreuer sollte man sich übrigens erkundigen.

Kreuzfahrt mit KIndern

Unterbringung: Kabine oder Suite

Bleibt die Frage nach der Unterbringung. Typischerweise ist eine Kabine auf einem Kreuzfahrtschiff etwa zwischen 16 und 20 Quadratmeter groß. Meist gibt es im Raum ein Doppelbett, manchmal gibt es zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten wie ein Sofabett oder eine ausklappbare Schrankwand mit Matratze. Wer mehr Platz braucht, sollte besser über eine Suite nachdenken.

Eine Kreuzfahrt mit Kindern Last Minute zu buchen, ist nicht zu empfehlen. Lieber sollte man sich im Vorfeld nach Sonderaktionen und Rabatten erkundigen. Zwar bietet nicht jeder Reiseveranstalter spezielle Tarife für Familien an, aber bei einigen ist sogar die kostenlose Unterbringung kleiner Kinder bei den Eltern im Preis enthalten.

Praktisches Reisegepäck

Eine Schwierigkeit bei Familienurlauben besteht auch darin, sich für die richtigen Gepäckstücke zu entscheiden. Bei Koffer 24 gibt es verschiedene Kofferkategorien, die je nach Dauer der Reise und Beanspruchung geeignet sind. Ein stabiler Schalenkoffer mit Rollen ist in jedem Fall zu empfehlen. Darin sind die Gepäckstücke gut geschützt und für die lieben Kleinen bleibt zusätzlich noch immer eine Hand frei.

Hinweis: Kooperationsartikel

Fotonachweis: © istock.com/noblige / istock.com/noblige / istock.com/Yobro10

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Seekrankheit – Alle Landratten an Deck

Sommerzeit ist Reisezeit. Die einen machen sich mit dem Auto auf den Weg in den Urlaub, andere fliegen in ihr Urlaubsland und wieder andere machen statt am Meer Urlaub auf…

Seekrankheit

Sommerzeit ist Reisezeit. Die einen machen sich mit dem Auto auf den Weg in den Urlaub, andere fliegen in ihr Urlaubsland und wieder andere machen statt am Meer Urlaub auf dem Meer. Für Kreuzfahrer ist der Weg auch gleichzeitig das Ziel, egal ob auf einer Mittelmeer-, Karibik- oder Donaukreuzfahrt.

Leider kann es im Auto, im Flieger sowohl als auch auf dem Schiff passieren, dass man plötzlich einen unangenehmen Begleiter an Bord hat – die Reisekrankheit. Während die betroffenen im Flieger und Auto meist nach ein Paar stunden wieder festen Boden unter den Füßen haben und sich damit auch die Reisekrankheit vorerst wieder verabschiedet, leidet so mancher Schiffsreisende manchmal Tagelang. Grund hierfür sind die besonders widersprüchlichen Signale, die der Körper Wahrnimmt. In unruhigen Gewässern wirkt sich dieses Reizchaos besonders heftig aus. Das auf und ab des Schiffes steht im Widerspruch zum optisch stabilen Raum. Der Gleichgewichtssinn nimmt eine Bewegung wahr, die das Auge nicht sieht. Gleichzeitig spüren die Drucksensoren des Körpers, dass er sich im Raum bewegt. Diese sich widersprechenden Signale versetzen den Körper in Alarmbereitschaft. Warum der Körper darauf mit Übelkeit, Müdigkeit und Kopfschmerz reagiert, verrät Netdoktor auf seiner Infoseite zur Seekrankheit.

Die heilende Kraft des Horizontes

Prinzipiell kann jeder Mensch einmal von der Seekrankheit betroffen sein, selbst Tiere leiden mitunter darunter. Babys sind weitestgehend immun gegen die widersprüchlichen Sinneseindrücke auf Reisen, ihr Körper kennt ein ähnliches Szenario noch aus dem Mutterleib. Warum Frauen häufiger als Männer betroffen sind, ist noch nicht eindeutig geklärt. Migränepatienten gehören ebenfalls oftmals zur Risikogruppe. Warum ist auch hier weitestgehend ungeklärt. Fakt ist: meist verschwindet das unangenehme Gefühl in der Magengegend nach wenigen Stunden bis Tagen von allein. Man kann jedoch gegen die plötzlich eintretende Übelkeit vorbeugen bzw. das Ganze etwas entschärfen. Wer merkt, dass er auf See plötzlich von leichtem Kopfschmerz und Müdigkeit geplagt wird, wird meist an Deck geschickt, um den Horizont im Auge behalten zu können. Die optischen Signale stimmen wieder mit dem Gleichgewichtssinn überein, der Körper stellt wieder auf Normalbetrieb um. Hilft das nicht, legt man sich am besten hin und schließt die Augen. Schläft man dabei ein, umso besser. Im Schlaf wird der Gleichgewichtssinn deaktiviert und man fühlt sich nach dem Aufwachen besser. Um der Übelkeit vorzubeugen, kann man auf rezeptfreie Mittel aus der Apotheke zurückgreifen. Die muss man aber rechtzeitig vor Reiseantritt einnehmen.

Übrigens: auf großen Kreuzfahrtschiffen ist die Wahrscheinlichkeit, seekrank zu werden, relativ gering, denn die großen Schiffe sind heutzutage mit Stabilisatoren ausgestattet, wodurch sie sich auch bei aufgewühlter See kaum bewegen. Auf Fährschiffen und Segelbooten ist die Gefahr deutlich höher. Aber auch das lässt sich aushalten, denn nach einiger Zeit stellt sich der Körper auf die widersprüchlichen Reize ein, die Symptome verschwinden und nach anfänglichen Startschwierigkeiten kann die Reise endlich genossen werden.

Bildquelle: von Oliver Ruhm © CC BY 2.0

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