Ratgeber

Was müssen Sie beachten, wenn Sie mit Kindern in den Urlaub fahren wollen? Wo können Sie ein Visum für die USA oder Kanada bestellen? In der Rubrik “Ratgeber” gibt unsere Serviceredaktion Tipps für Ihren Urlaub. Günstige Frühbucher Angebote für den nächsten Urlaub gibt’s hier!

Der Tatonka Travel Trolley M im Test

Wer viel reist, weiß, dass qualitativ hochwertige Gepäckstücke immens wichtig sind. Wenn man ständig unterwegs ist, dann ist nämlich nichts nerviger als die kleinen Mängel: schwergängige Kofferrollen, klemmende Teleskop-Griffe oder…

Wer viel reist, weiß, dass qualitativ hochwertige Gepäckstücke immens wichtig sind. Wenn man ständig unterwegs ist, dann ist nämlich nichts nerviger als die kleinen Mängel: schwergängige Kofferrollen, klemmende Teleskop-Griffe oder auch die schlechte Verarbeitung von Nähten, die zu aufgeplatzten Koffern auf dem Gepäckrollband am Flughafen führen, machen die Reise zu einer Tortur.

Dementsprechend war mein Anspruch hoch, als ich mich kürzlich auf die Suche nach einem neuen Koffer machte. Bei 30-40 beruflichen Reisetagen im Jahr war für mich Qualität oberste Priorität, preislich sollte es die Mittelklasse sein. Zudem sollte der Koffer als Handgepäck bei Flügen zulässig sein.

Meine Wahl fiel auf den Tatonka Travel Trolley M, den ich in diesem Beitrag vorstellen und durchleuchten möchte. Der Koffer wurde mir dabei freundlicherweise vom Hersteller zur Verfügung gestellt.

Der Tatonka Travel Trolley M im Überblick

Mit 60 Litern Volumen bietet der Rollkoffer von Tatonka viel Platz für das Gepäck. Die Qualität der verarbeiteten Materialien ist hervorragend. Das Polyestermaterial ist robust, flexibel, farbbeständig und durch die besondere Beschichtung komplett wasserundurchlässig. Man merkt hier deutlich, dass Tatonka als qualitativer hochwertiger Outdoorhersteller weiß, wie man widerstandsfähige Materialien einsetzt.

IMG_0950 - Tatonka Travel Trolley M - Torben Knye

Der Tatonka Travel Trolley M im Test (Fotos: Torben Knye – Titelfoto: Fotolia/117489524)

Das stabile und leicht laufende Rollensystem macht den Koffer auch vollbepackt leicht beweglich. Schade ist nur, dass die Rollen nicht auch quer fahren, was in den engen Gängen von Bahn und Flugzeug ein großer Vorteil wäre. Der arretierbare Teleskop-Griff ist komfortabel und ohne Probleme ausziehbar.

Auch bei den Zugriffsmöglichkeiten hat der Hersteller mitgedacht: Neben dem Hauptfach verfügt der Tatonka Travel Trolley M über ein großes, unterteiltes Frontfach, das sowohl von innen als auch von außen zugänglich ist. Mit einem schnellen Griff hat man hier zum Beispiel Zugang zu Reiseunterlagen oder Laptop.

Ausstattung (so wie vom Hersteller beschrieben):

  • Kompressionsriemen im Hauptfach
  • Drei robuste, gepolsterte Handgriffe
  • Abschließbare Reißverschlussschieber
  • Stabiler Nr.10-Zweiwegereißverschluss
  • Rollensystem mit Teleskopgriff
  • Leise PU-Rollen
  • Schlüsselhalter
  • Hauptfach mit Netzabdeckung
  • Reißverschluss-Fronttasche
  • Großes, unterteiltes Reißverschluss-Frontfach von innen und außen zugänglich
  • Inklusive multifunktionalem Gurtband zur Fixierung des Handgepäcks am Teleskopgriff oder als Kompressionsriemen einsetzbar
  • Namensschild

Mein Fazit zum Test

Drei Monate intensives Testen liegt hinter mir. Ob mit der Bahn, per Auto oder im Flugzeug – fast alle Reisearten hat der Trolley von Tatonka mit mir mitgemacht. Und sich bewährt – so viel sei schon mal gesagt.

Vor dem Test habe ich lange überlegt, was für eine Art Trolley für mich die richtige ist. Bisher hatte ich einen Hartschalenkoffer. In diesem Fall habe ich mich bei dem Koffer extra gegen einen diese Art von Reisegepäck entschieden. Denn bei dem Gegenstück ist man beim Packen des Koffers wesentlich flexibler, da das softe Material „mitarbeitet“ und so der Platz bzw. das Volumen deutlich besser nutzbar ist.

Das kann aber auch zum Verhängnis werden, da man so die Kontrolle über die Maße des Gepäckstückes verliert. Schnell geht der Koffer dann nicht mehr als Handgepäck im Flieger durch. Hier ist auch die Achillesverse des getesteten Koffers zu finden. Laut Herstellerangaben liegen seine Abmessungen im leeren Zustand bei 55 x 36 x 24 cm und damit eigentlich innerhalb der von der IATA (Internationale Luftverkehrs-Vereinigung) empfohlenen Maximalgröße von  56 cm × 45 cm × 25 cm. Allerdings haben die meisten inneuropäischen Fluglinien ganz individuelle Größenangaben, was den Koffer am Check-In leider oft „durchfallen“ lässt. Denn meist sind in der Tiefe nur 20 cm erlaubt, was den Tatonka Travel Trolley M dann somit das ein oder andere Mal als Handgepäck disqualifiziert.

Insgesamt ist der Tatonka Travel Trolley M aber ein wirklich überzeugendes Gepäckstück: robust, optisch ansprechend, geräumig und mit einer guten Aufteilung. Er ist ein idealer Koffer für kurze Reisen bis zu einer Woche (zumindest für mich als mitteleuropäischen Durchschnittsmann ;-)). Für Geschäftsreisende, die nur ein bis zwei Tage unterwegs sind, würde ich etwas Kleineres empfehlen. Dann kann man auch sicher sein, dass der Koffer als Handgepäck im Flieger durchgeht.

Der Koffer kann direkt bei Tatonka im Onlineshop unter www.tatonka.de für 180 € kaufen. Es macht Sinn z.B. bei Amazon nach dem Tatonka Travel Trolley M zu suchen. Hier beträgt der Preis nur rund 160 €. Es gibt ihn übrigens auch in der etwas größeren Variante Tatonka Travel Trolley L mit rund 80 Liter Volumen.

Hinweis: Kooperationsartikel

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Barfuß oder Bergschuh? Tipps für den richtigen Schuh

Nach meiner Wanderung durch den Dschungel in Laos weiß ich, wie wichtig richtige Schuhe sind. Doch welcher Schuh ist für die Wanderung geeignet, welcher ist der richtige Schuh, um auf…

Nach meiner Wanderung durch den Dschungel in Laos weiß ich, wie wichtig richtige Schuhe sind. Doch welcher Schuh ist für die Wanderung geeignet, welcher ist der richtige Schuh, um auf den Berg zu “kraxeln”?

Welcher Schuh ist am besten geeignet? Welche Arten von Schuhen gibt es überhaupt? Hikingschuhe und Wanderstiefel zum Beispiel können für leichte und fortgeschrittene Wanderungen, gerne auch im Mittelgebirge genutzt werden. Trekkingstiefel werden für noch unwegsameres Gelände und das Mitführen von schwerem Gepäck benötigt und können auch im Hochgebirge eingesetzt werden. Sollen Berge ohne vorgegebene Wege bestiegen werden, Felsen oder eisbedeckte Berge wie etwa Gletscher, sind qualitativ hochwertige Bergstiefel das richtige Schuhwerk.

Bergschuhe 2

Was ist der Unterschied zwischen Wanderschuh und Bergschuh

Bergschuhe haben im Vergleich zu normalen Wanderschuhen in der Regel eine deutlich härtere Sohle mit gutem Profil und speziellen Einkerbungen, an denen sogenannte Kipphebelsteigeisen befestigt werden können; mit diesen werden die Stiefel steigeisentauglich und können auch in Gletscher-Regionen genutzt werden.

Bergstiefel haben zudem einen höheren Schaft, der mehrere Funktionen erfüllt: zum einen bietet er insgesamt mehr Stabilität und Halt. Der Schaft bietet dem Bandhalteapparat und dem Sprunggelenk selbst eine höhere Stabilität und Schutz, insbesondere bei unwegsamem Gelände, wo der Fuß leicht umknicken kann. Zudem bestehen der Bergstiefel und besonders der Schaft aus mehreren Schichten, um eine optimale Isolation gegen Kälte zu bieten. Eine Gamasche am oberen Ende des Schaftes ist besonders wichtig um das Eindringen von Schnee zu verhindern.

Das Material von Bergschuhen ist im Optimalfall eine Mischung aus Textil bzw. Kunststoffmaterialien und echtem Leder: das Textil ist wichtig, um das Gewicht zu reduzieren und an bestimmten Stellen des Schuhs mehr Flexibilität zu gewährleisten. Das Leder macht den Bergstiefel insgesamt robuster und weniger verschleißanfällig gegenüber spitzen Steinen und Geröll. Zudem isoliert Leder und ist gut für das Fußklima. Das Obermaterial sollte besonders steif  und robust sein. Gleichzeitig ist eine eingearbeitete Gore-Tex Membran essentiell, um bei Nässe die Füße trocken zu halten und eine gewisse Atmung des Schuhs zu ermöglichen. Qualitativ hochwertige Bergstiefel haben heutzutage fast alle die Kombination aus Textil, Goto-Tex und Leder.

Auf was man beim Kauf von Bergschuhen achten sollte

Beim Kauf eines Bergschuhs für anspruchsvolle Bergbegehungen sollten somit folgende Kriterien auf jeden Fall erfüllt sein:

  • der Schuh muss bequem sein und optimal passen, Bergschuhe dürfen ruhig eng sitzen
  • vor dem Beginn der Bergtour die Schuhe einlaufen
  • es sollte ein Schuh mit Schaft (Stiefel) gewählt werden mit Isolation und Gamasche
  • das Material sollte robust und eher steif sein, eine Kombination aus echtem Leder, Textil und Goto-Tex Membran ist optimal
  • die Sohle sollte fest und steigeisentauglich sein, das Profil darf nicht verschlissen sein

Tipp: nur mit geeigneten und hochwertigen Wandersocken in die Bergstiefel steigen, um Scheuerstellen zu vermeiden. Ist echtes Leder mit verarbeitet müssen die Wanderstiefel besonders gut vor und nach jeder Bergbesteigung gepflegt werden.

Wer sich immer noch nicht sicher ist, der kann auf die Tipps  des bekannten Alpinisten Stefan Glowacz bauen. Er gibt auf der Beratungsseite von Zalando die notwendigen Tipps zum richtigen Bergschuh.

HInweis: Kooperationsartikel // Fotos: Zalando

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Wo und wie viel Trinkgeld geben?

Als Tourist genießt man auf Urlaubsreisen einen besonderen Komfort beim Umgang mit jeder Art von Servicediensten – sei es der aufmerksame Taxifahrer, die gute Bedienung in einem Restaurant oder das…

Als Tourist genießt man auf Urlaubsreisen einen besonderen Komfort beim Umgang mit jeder Art von Servicediensten – sei es der aufmerksame Taxifahrer, die gute Bedienung in einem Restaurant oder das Personal im Hotel. Ein netter und freundlicher Service wird dementsprechend mit einem kleinen Trinkgeld Bedacht.

Doch nicht in allen Ländern ist Trinkgeld gleich Trinkgeld, deshalb möchten wir Ihnen im Folgenden wichtige Richtlinien über die Gepflogenheiten von Trinkgeldern in verschiedenen Ländern geben. Denn in manchen Ländern wird die Zugabe eines Trinkgelds zum Rechnungsbetrag sogar als Beleidigung aufgefasst. Deshalb hier ein Überblick über die üblichen Trinkgelder in den beliebtesten Urlaubszielen:

Mittel- und Südeuropa – kleines Trinkgeld in Café und Restaurants ist Pflicht

Bei einer Urlaubsreise nach Frankreich, Italien, Spanien und Portugal ist es üblich, dass die Rechnung auf einem kleinen Teller gebracht wird. Darauf können Gäste von Restaurants, Bistros, Cafés und Bars dann neben dem Rechnungsbetrag ein kleines Trinkgeld liegen lassen. Doch sind in manchen Restaurants größerer Touristenhochburgen schon die Servicedienste in der Rechnung enthalten. In diesem Fall raten wir Ihnen nur einen Kleinstbetrag liegen zu lassen.

Skandinavien – Trinkgeld meistens schon in der Rechnung enthalten

In Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland wird die Serviceleistung im Hotel oder im Restaurant meistens schon mit auf die Rechnung gesetzt. So sollten Sie hier nicht mehr als fünf Prozent zusätzliches Trinkgeld verteilen.

Nordafrika – die Reise nach Ägypten, Marokko, Tunesien und Co.

Ähnlich wie in Deutschland kann man den Knigge für Trinkgeld auch in den nordafrikanischen Ländern anwenden. Dabei gilt es im Restaurant ein Trinkgeld von maximal zehn Prozent zu geben und im Taxi aufzurunden. Auch das Hotelpersonal freut sich über ein kleines Handgeld in Höhe von fünf oder zehn Euro.

China und Japan – andere Sittlichkeiten in Fernost

In traditionellen Restaurants in Japan und China wird das Geben von Trinkgeldern als Affront angesehen. Doch gilt es in den Touristenzentren Taxifahrer und Servicepersonal mit einem kleinen Trinkgeld eine Freude zu machen. Hier lautet die Regel: Je weiter Sie sich von den Touristenmagneten fortbewegen, desto tiefer tauchen Sie in die Traditionen und Kultur in Fernost ein. Notfalls können Sie das Trinkgeld weglassen und dem Reiseservice mit großer Höflichkeit entgegentreten.

USA und Kanada – Servicedienste müssen belohnt werden

Durch die niedrigen Löhne von Dienstleistern in den USA und Kanada sind viele Mitarbeiter auf die Trinkgelder angewiesen. Sie bekommen dafür einem aufmerksamen Service im Taxi und Restaurant. Daher gilt es in den USA und Kanada freundliche Dienstleister mit bis zu 15 Prozent Trinkgeld zu belohnen.

Hinweis: Kooperationsartikel / Titelbild: Edler von Rabenstein / fotolia.de

 

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So tauchen Sie im Urlaub richtig!

(PM) Farbenprächtige Korallenriffe, bunte Meerestiere und faszinierende Tiefen – für Viele ist es ein lang gehegter Traum die Unterwasserwelt schwerelos zu entdecken. Dennoch löst der tatsächliche Gedanke daran oft Unbehagen…

Tauchen Urlaub ratgeber

So tauchen Sie im Urlaub richtig. Foto: © ERV / istock.com/ultramarinfoto, Vladan Milisavljevic

(PM) Farbenprächtige Korallenriffe, bunte Meerestiere und faszinierende Tiefen – für Viele ist es ein lang gehegter Traum die Unterwasserwelt schwerelos zu entdecken. Dennoch löst der tatsächliche Gedanke daran oft Unbehagen aus, denn unter Wasser zu sein, ist für die meisten ein ungewohntes Gefühl. So scheuen viele aus Angst den ersten Schritt. Mit der richtigen Vorbereitung und dank einer guten Ausrüstung ist Tauchen heute aber nicht gefährlicher als Schwimmen, Segeln oder Surfen. Wer einmal die Leidenschaft für den Tauchsport entdeckt hat, wird vom Anfänger sicher ganz schnell zum Wiederholungstäter. Die ERV (Europäische Reiseversicherung) gibt einige Tipps für den Unterwassersport.

Gesundheit & Fitness sind Trumpf

Tauchen lernen kann eigentlich jeder. Dennoch sollte vor dem ersten Tauchgang der Besuch beim Arzt geplant werden. “Anfängern ist oft nicht bewusst, dass Tauchen eine physische sowie mentale Belastungsprobe bedeutet. Tauchen sollte daher nur, wer sich körperlich 100% fit fühlt und ist”, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäischen Reiseversicherung). Der Arzt prüft bei einer sogenannten Tauchtauglichkeitsuntersuchung, ob der Körper den Belastungen standhält. Von einem Tauchgang absehen sollten Personen mit Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Epilepsie. Während der Schwangerschaft ist das Tauchen untersagt. Auch im Falle einer Erkältung empfiehlt es sich, an Land zu bleiben. Neben der Gesundheit spielt auch die persönliche Fitness eine wichtige Rolle. Dafür kann schon vor dem Urlaub einiges getan werden. Durch Joggen lässt sich die Kondition beispielsweise innerhalb kürzester Zeit deutlich steigern.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Tauchtauglichkeitsuntersuchung bestanden? Dann steht als nächstes die Ortswahl für das Abenteuer auf dem Programm. Der erste Tauchkurs kann natürlich in der Heimat absolviert werden, aber warum diesen nicht gleich mit dem nächsten Urlaub kombinieren? Gerade für Anfänger gilt es, sich die Wahl des Reiselandes wohl zu überlegen. “Es gibt viele wunderschöne Tauchgebiete mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt, aber besonders Einsteiger sollten darauf achten, dass die Gewässer eher flach sind und über eine angenehme Wassertemperatur verfügen”, rät Birgit Dreyer. Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist für den ersten Tauchgang zum Beispiel perfekt geeignet. Aber auch das Rote Meer oder die Malediven versprechen ein unvergessliches Taucherlebnis.

Ist die Entscheidung für eine Urlaubsdestination gefallen, geht es an die Auswahl der richtigen Tauchschule. Anbieter sollten hinsichtlich Sicherheit und Professionalität sorgfältig miteinander verglichen werden. Auch die Gruppengröße ist ein wichtiges Kriterium. Die empfohlene maximale Gruppengröße liegt bei acht Teilnehmern. “Besonders bei größeren oder kostspieligeren Reisen – wie etwa einer Tauchreise – ist es ratsam eine entsprechende Reiseversicherung abzuschließen. Denn sollte etwas dazwischen kommen, bleibt man sonst auf den meist recht hohen Stornokosten sitzen”, empfiehlt Dreyer. Und für den Fall, dass während des Urlaubs etwas passiert, sollte auch eine Reisekrankenversicherung mit ins Gepäck.

Grundsätzlich ist der sogenannten “Dive Buddy” unter Wasser die wichtigste Person. Man sollte ihm vertrauen und sich mit ihm wohlfühlen. Also gleich den besten Freund mit zum Kurs anmelden, dann kann nichts schiefgehen.

Das gilt es unter & über Wasser zu beachten

Natürlich ist eine qualitativ hochwertige Tauchausrüstung das A und O. Aber eine eigene Ausrüstung ist nicht zwingend notwendig. Diese wird für gewöhnlich von der Tauchschule zur Verfügung gestellt. Der Kauf einer eigenen Tauchmaske schadet allerdings nicht. Ein kleiner Trick, um das Beschlagen der Maske unter Wasser zu verhindern, ist übrigens, diese mit ein wenig Zahnpasta einzureiben und mit Süßwasser abzuspülen. Gegen die Anfangsnervosität hilft es, vor dem ersten Tauchgang die wichtigsten Regeln, die während des Tauchkurses erlernt wurden, noch einmal durchzusprechen. Wichtig ist:

  • Wohlfühlen ist beim Tauchen das oberste Gebot
  • Ausreichend Trinken reduziert das Risiko einer Dekompressionskrankheit
  • Sorgfältiger Sicherheitscheck der Ausrüstung mit dem Tauchpartner
  • Handzeichen noch einmal durchgehen
  • Unter Wasser immer auf einen rechtzeitigen Druckausgleich achten
  • Verantwortungsvoller Umgang mit der Unterwasserflora und -fauna
  • Panik vermeiden
  • Aufstiegsgeschwindigkeit nicht überschreiten (10 m / min, die letzten 10 m noch langsamer)

Und danach?

Nach dem ersten Tauchgang ist Entspannen angesagt. Eine Ruhephase gilt es zwingend vor dem Rückflug zu beachten, damit die Sauerstoffsättigung im Körper wieder auf den Normalzustand gebracht werden kann. Diese liegt je Tauchintensität zwischen 24 und 48 Stunden. In der Zwischenzeit am besten schon über den nächsten Tauchurlaub nachdenken. Denn auch fürs Tauchen gilt: “Übung macht den Meister.”

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Reisevorbereitung und Sicherheit im Urlaub mit Kindern

Wohin soll es gehen – Australien, Asien oder Afrika? Kein Reiseland war mir zu fern und kein Abenteuer groß genug. Mit dem Surfbrett durch die Wellen gleiten, über Riffe, Steine,…

Wohin soll es gehen – Australien, Asien oder Afrika? Kein Reiseland war mir zu fern und kein Abenteuer groß genug. Mit dem Surfbrett durch die Wellen gleiten, über Riffe, Steine, mit Delphinen und Haien in einem Gewässer schwimmen. Mit Flipflops einen Berg auf Madeira besteigen oder mit Bauchschmerzen auf Bali den „Balibelly“ kurieren – das gehörte auf meinen Reisen dazu. Oft war ich bereits unterwegs als mir das ein oder andere Detail der fehlenden Reisevorbereitung auffiel. Hier fehlte eine Impfung, dort eine Kreditkarte oder eine Auslandreisekrankenversicherung. Kein Problem!

Ich war Studentin und auf mich allein gestellt. Keine Verpflichtungen, keine Ängste. Was fehlte, wurde einfach improvisiert und auf das Glück vertraut. Nette und hilfsbereite Menschen kreuzten meinen Weg und machten diese Momente sogar noch besonders. Von einem älteren Ehepaar wurde mir bei einem Kaffee in ihrer Wohnung Sydney erklärt, während ich auf den Reifenservice wartete, an einem einsamen Campingplatz wartete ich sieben Tage, bis endlich mein Geld aus Deutschland überwiesen wurde und ich die Weiterreise antreten konnte. In der Regel lief alles glatt.

All diese Erlebnisse in meinem Alter zwischen 20 und 30 möchte ich nicht missen und doch hat sich in den letzten acht Jahren etwas verändert. Inzwischen habe ich zwei wundervolle Kinder – meine Reiselust ist geblieben. Unsere Familienurlaube verlaufen inzwischen etwas „organisierter“ und die Sicherheit und Gesundheit der Familie nimmt heute in der Reisevorbereitung etwas mehr Raum ein.

Angstfrei die Welt erkunden

Natürlich übertreiben wir es nicht. Abenteuer, neue Eindrücke und Erlebnisse, andere Kulturen und Menschen, all das sollen auch meine Kinder kennenlernen. Angstfrei die Welt erkunden und in Kontakt mit neuen Themen kommen – das wünsche ich mir für die zwei Jungs. Als Eltern soll man auch loslassen und trotzdem die Basis an Sicherheit für einen geschützten Rahmen schaffen. Deshalb sind wir inzwischen recht routiniert unsere Reise-Vorbereitungen als Familie zu treffen. Für uns zusammenfassend können wir sagen, dass wir bei den Reisen mit den Kids immer eine Krankenversicherung hatten. Seit wir unseren Wien-Urlaub spontan wegen Krankheit eines Sohnes absagen mussten und auf Kosten in Höhe von 600 Euro sitzen geblieben sind, ist noch die Reiserücktrittsversicherung dazugekommen. Sonst sind aus meiner Sicht wirklich essentiell nur noch die Kreditkarte und vollständige Reiseunterlagen (Tickets, Pässe, Ausweise, Visum) mit Dokumentenkopien, falls diese verloren gehen oder entwendet werden) Alles andere kann zur Not vor Ort gekauft werden. Hin und wieder empfiehlt sich noch die Mitnahme eines Sicherheitssitzes für die Kinder und auch eine gut organisierte Reiseapotheke hat sich bei uns ebenfalls als sinnvoll herausgestellt.

Unsere persönliche Urlaubscheckliste der WICHTIGEN Dinge:

Geld

  • Kreditkarte
  • EC-Karte
  • Etwas Bargeld

Versicherungen

  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung

Reiseunterlagen

  • Visum
  • Ausweis und Reisepass noch gültig (mind. 6 Monate)
  • Auslandsführerschein
  • Tauchschein

TIPP: Alle Dokumente entweder kopieren oder ein Foto mit dem Handy machen und mitnehmen.

Gesundheit

  • Impfschutz/ Impfpass
  • Reisapotheke vollständig?

Technik (für den Reiseblogger unverzichtbar)

  • Handydatenpaket fürs Ausland aufstocken oder lokale Datenkarte vor Ort kaufen
  • Kamera aufladen, Ladekabel und Ersatzkarten (Akkus mitnehmen)
  • Notebook
  • Steckdosenadapter, Dreifachsteckdose

Da jeder Mensch andere Bedürfnisse an Sicherheit hat, empfehle ich Jedem, sich vorher eingehend Gedanken zum Urlaub zu machen. Was möchte man machen? Braucht man ein Auto? Wie gefährlich sind die Aktivitäten und möchte man sich und seine Familie absichern?

Infografik "Sicher im Urlaub"

 Kooperationsartikel

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Braucht man ein Visum, um in die USA zu reisen?

SERVICE – 24.05.15 – Obwohl es als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet wird, gelten in Amerika strenge Einreisebestimmungen für deutsche Touristen: Für einen visafreien Aufenthalt in den USA müssen sie…

SERVICE – 24.05.15 – Obwohl es als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet wird, gelten in Amerika strenge Einreisebestimmungen für deutsche Touristen: Für einen visafreien Aufenthalt in den USA müssen sie vier verschiedene Auflagen erfüllen, um die sie sich im Vorfeld kümmern sollten. Welche das sind, wird im Magazin von MrSmoke erläutert.

Visum USA: Was muss ich beachten?

Normalerweise braucht man ein klassisches Visum für die Einreise in die USA – es sei denn, die folgenden vier Voraussetzungen werden erfüllt:

  1. Man wohnt in einem Land, das am „US Visa Waiver“-Programm teilnimmt, und besitzt ein Dokument, das die zugehörige Staatsbürgerschaft bestätigt. Welche Länder dazu zählen, wird hier aufgelistet.
  2. Man besitzt einen gültigen Reisepass für die geplante Dauer des Auslandaufenthalts, der die Auflagen des „US Visa Waiver“-Programm einhält. Je nachdem, ob das Dokument vor dem 26.10.2005 oder nach 26.10.2006 ausgestellt wurde, muss es andere Anforderungen erfüllen.
  3. Man hat eine elektronische Einreiseerlaubnis, die sogenannte ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Hierbei handelt es sich um ein Dokument, das spätestens 72 Stunden vor der Abreise beantragt werden muss.
  4. Man hat die benötigten API-Daten (Advanced Passenger Information) rechtzeitig übermittelt – hierbei handelt es sich unter anderem um den Namen, die Passnummer und die Aufenthaltsadresse vor Ort. Die Daten werden von der Fluggesellschaft an die US-Behörden weitergeleitet.

In dem Fall braucht man kein Visum, um in die USA zu fliegen. Und damit es am Flughafen zu keinerlei weiteren Verzögerungen kommt, weil man sich zum Beispiel nicht an die Vorschriften bezüglich des Handgepäcks gehalten hat, folgen im nächsten Absatz noch ein paar weitere Tipps.

Einreise in die USA: Was darf ins Handgepäck?

Die amerikanischen Gepäckbestimmungen unterscheiden sich im Wesentlichen nicht großartig von denen anderer Länder, dennoch sind die US-Behörden besonders streng, wenn es um verbotene Inhalte geht. Deshalb werden hier noch einmal die wichtigsten Vorschriften aufgelistet:

  • Das Handgepäck darf nicht größer als 56 x 45 x 25 Zentimeter sein.
  • Flüssigkeiten dürfen nur in einem durchsichtigen Plastikbeutel (verschließbar, max. 1 Liter Fassungsvermögen) im Handgepäck mitgeführt werden.
  • Pro Flüssigkeit darf die Verpackungsgröße 85 Milliliter nicht überschreiten.
  • Für lebenswichtige Medikamente gibt es Ausnahmen, diese müssen jedoch ärztlich bescheinigt werden.
  • Es sollte selbstverständlich sein, dass keine Waffen jeglicher Art im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Welche Gegenstände dazu zählen, wird in diesem Artikel verraten.
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