Kategorie: Service

Verspätungen von Zügen, Ausfall von Flügen, Ihr Recht auf Reisen oder Zollbestimmungen – Die Rubrik Service des Reiseressorts von BREITENGRAD53.de behandelt Themen, die Ihnen auf Reisen helfen können.

Digitale Briefkästen für Vielreisende

Wer viel reist, kennt das Problem: Der Post-Berg wächst. Nicht nur der aus Briefen, die auf herkömmliche Weise von der Gelben Post gebracht werden, sondern auch der der elektronischen Briefe. Viele der rund sechs Millionen Deutschen, die privat oder geschäftlich viel auf Reisen sind, lassen sich ihre Post aufwendig nachschicken – und verpassen dennoch wichtige Termine.

Wer viel reist, kennt das Problem: Der Post-Berg wächst. Nicht nur der aus Briefen, die auf herkömmliche Weise von der Gelben Post gebracht werden, sondern auch der der elektronischen Briefe. Viele der rund sechs Millionen Deutschen, die privat oder geschäftlich viel auf Reisen sind, lassen sich ihre Post aufwendig nachschicken – und verpassen dennoch wichtige Termine. Kein Wunder, dass der Markt der Dienstleister wächst, die helfen wollen, die Post-Berge abzubauen.

Sie heißen Caya oder Condecco, Digitalkasten, Dropscan, Movinga, myDropmail oder SubmitBox – fast zwei Dutzend Anbieter tummeln sich auf dem Markt der Digitalisierung von Briefpost. Die meisten ähneln sich in ihrer Arbeitsweise: Sie werden vom Reisenden beauftragt und informieren die Deutsche Post per Nachsendeauftrag, dass ihre Briefe für die zwei, vier oder sechs Monate der Abwesenheit beim Dienstleister abgegeben werden. Der scannt die Schriftstücke und sendet sie dem Kunden innerhalb weniger Stunden als pdf-Datei via E-Mail-Account oder App zu.

Der Vorteil: Der Reisende muss nicht ständig jemanden bitten, den Briefkasten regelmäßig zu leeren und wichtige Korrespondenz zu öffnen oder nachzusenden, damit man keine Fristen versäumt. Stattdessen kann er von unterwegs aus über sein Smartphone selbst reagieren, wenn er es für notwendig hält – vom Strand auf Mallorca, von der Lodge in Südafrika oder vom Hafen in Piräus aus.

Die Postscan-Services erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Selbst die Deutsche Post fährt mit auf dem Zug. Ihre digitale Ergänzung zum Briefkasten an der Haustür heißt E-Postscan und kostet 24,99 Euro pro Monat. Alle Originale werden verwahrt und nach der Rückkehr von der Reise auf die analoge Weise ausgeliefert. Zum Vergleich: Die im vergangenen Jahr gegründete Firma Digitalkasten erhebt von Privatpersonen eine monatliche Gebühr von 20 Euro. Darin enthalten ist zwar die unbegrenzte Digitalisierung der Post, wer die Originale aber länger als 30 Tage im Safe archivieren möchte, muss 50 Cent pro Brief und Monat extra berappen. Will der Kunde die Originale haben, zahlt er für jede bis zu 15 Dokumente umfassende Sammelsendung 2,50 Euro plus Versandkosten.

Das Kölner Startup Evy Solutions geht mit seiner App Companion einen Schritt weiter als andere Anbieter: Neben der täglichen Post, die spätestens 24 Stunden nach Eingang aufbereitet in der App zur Verfügung steht, fließen auch E-Mails inklusive PDF-Anhängen in den mobilen Assistenten ein. Damit kann die gesamte Post – unabhängig von der Quelle – zentral verwaltet werden. Evy nutzt dafür eine im eigenen Haus entwickelte künstliche Intelligenz. Sie wertet die Inhalte sämtlicher Dokumente aus, verschlagwortet sie und gibt dem Nutzer Handlungsempfehlungen.

Wichtige Termine und Fristen werden erkannt und in den persönlichen Kalender übernommen. Benachrichtigungen (per Push-Funktion oder SMS) halten über wichtige Ereignisse und Vorgänge auf dem Laufenden. Michael Vogel, einer der beiden Firmengründer, ist auf diese Idee gekommen, als er als selbständiger Unternehmensberater es leid war, bei Zwischenstopps im Büro Berg an Briefpost durchzugehen, „um festzustellen, dass die Hälfte Werbung war und ich wichtige Termine verpasst hatte“. Vogel betont, dass durch das Scannen allein der Dokumentenberg lediglich digitalisiert wird, „Nutzer aber weiterhin jedes Dokument öffnen, auf Relevanz prüfen und bearbeiten muss“. Der

Software-Experte Arian Storch entwickelte die neue App für Android Geräte und Apples iOS. Wichtig: Die digitalisierten Dokumente werden mit modernen Verschlüsselungstechniken verarbeitet. Gespeichert werden sie direkt in der App und stehen damit – anders als bei den reinen Scan-Diensten – auch ohne Internet zur Verfügung. Die Preise beginnen bei zehn Euro im Monat. Für monatlich 20 Euro gibt es eine Flatrate für die gesamte Briefpost. Demnächst soll es auch eine Bezahlfunktion geben. Dann kann der Reisende Rechnungen direkt via App bezahlen – und anschließend an seinen Steuerberater weiterleiten.

 

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Mit diesen Apps wirst Du zum Experten für die Reiseplanung

Der nächste Urlaub oder ein Wochenendtrip mit Freunden steht vor der Tür? Die liebe Familie wartet sehnsüchtig auf einen Besuch? Das bedeutet erstmal: Die Reiseplanung muss erledigt werden. Immer mehr Menschen nutzen dafür das Internet als Recherche- und Buchungstool. 2016 haben 43 Prozent der Deutschen im Internet eine Reise gebucht, Tendenz steigend. Zum Vergleich: 2001 waren es nur vier Prozent.

Der nächste Urlaub oder ein Wochenendtrip mit Freunden steht vor der Tür? Die liebe Familie wartet sehnsüchtig auf einen Besuch? Das bedeutet erstmal: Die Reiseplanung muss erledigt werden. Immer mehr Menschen nutzen dafür das Internet als Recherche- und Buchungstool. 2016 haben 43 Prozent der Deutschen im Internet eine Reise gebucht, Tendenz steigend. Zum Vergleich: 2001 waren es nur vier Prozent. 

Online-Reiseplanung – viele Wege führen ans Ziel

Es gibt verschiedene Plattformen und Angebote, die bei der Reiseplanung helfen und versprechen, die jeweils besten Routen mit den verschiedenen Verkehrsmitteln zu liefern. Am Ende der Suche hat man die Wahl zwischen Fernbus, Zug oder Flug, manchmal werden auch Sharing-Dienste mit in die Suche einbezogen.

Häufig wird aber mehr als ein Verkehrsmittel benötigt, um ans Ziel zu kommen. Die Ergebnisse müssen also im nächsten Schritt vom Suchenden selbst kombiniert werden. Ein Puzzle-Spiel, das zuweilen sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Denn nicht jeder hat das Glück (oder Pech) einen Flughafen in direkter Nähe zu haben. Bei Reisen zu weiter entfernten Zielen heißt es dann meist, erstmal einen Flug raussuchen und dann schauen, wie man rechtzeitig zum Flughafen kommt. Gibt es mehrere Flughäfen in der Nähe, wird diese Suche so lange wiederholt, bis die besten Optionen gefunden sind. Klingt kompliziert?! Ist es bisweilen auch. Gut zu wissen, welche Apps bei der Reiseplanung helfen können.

Welche App kann was?

Soviel vorweg: es gibt zahlreiche Routenplaner im Internet. Wir werfen einen Blick auf die, die sich auf die Planung von weiteren Reisen spezialisiert haben. Da wären zum Beispiel GoEuro, fromAtoB, Rome2Rio und Qixxit. GoEuro und fromAtoB vergleichen verschiedene Verkehrsmittel für die gewünschte Route und listen diese als Alternativen auf. Rome2Rio und Qixxit gehen einen Schritt weiter. Wir haben das mal für die Reisesuche von Wolfsburg nach Palma de Mallorca ausprobiert und stellen euch die Ergebnisse hier vor.

GoEuro findet Flüge ab Hannover und Hamburg und bietet die Zusatzoption “Inklusive Flughafenanbindung” an. Gut, denn die Reise soll ja in Wolfsburg starten. Schaut man sich dann die Ergebnisse der Suche an, leider die Enttäuschung: In der App erscheint der Hinweis, dass man mit dem PKW/Taxi 3 Stunden und 38 Minuten nach Hamburg benötigt, jedoch ohne weitere Detailinfos oder Alternativen zum Auto. Also wieder eine neue Suche auf einer anderen Webseite starten.

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GoEuro bietet an, Anreiseoptionen zum Flughafen anzuzeigen. Wir bekommen aber nur die Info, wie lange die Fahrt mit dem PKW zum Flughafen Hamburg dauert. (Quelle: Screenshot GoEuro Android App)

Nächster Versuch: fromAtoB. Hier bekommen wir ausschließlich Flüge ab Hannover angezeigt ohne Hinweis auf die Anreisemöglichkeiten zum Flughafen. Würden wir Emojis in unseren Texten verwenden, käme jetzt der Smiley mit dem geraden, schmalen Strich als Mund…

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fromAtoB zeigt uns nur die Flugergebnisse an, ohne Anreiseoptionen oder die Zeit, die man für die Anreise benötigt. (Quelle: Screenshot fromAtoB Android App)

Bei Rome2Rio, einem Anbieter mit Sitz in Melbourne, Australien, wird es auf den ersten Blick etwas konkreter. Gleiche Suchanfrage und binnen kürzester Zeit spuckt die App verschiedene Optionen von mehreren Flughäfen aus und zeigt die Reisekette an. Sehr informativ. Aber: Preise werden nur geschätzt und die Verkehrsmittel nicht logisch zu einer Reisekette miteinander kombiniert. Also folgt auch hier weiteres Suchen und Vergleichen. Und wieder kommt mir dieser Smiley in den Sinn…

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Rome2Rio gefällt uns schon besser. Hier wird ein möglicher Reiseverlauf angezeigt, allerdings ohne konkrete Preise und Reisezeiten. (Quelle: Screenshot Rome2Rio Android App)

Qixxit, kombinieren Sie!

Dies wäre kein Ratgebertext, wenn er keine Lösung präsentieren würde. Deshalb stellen wir euch zu guter Letzt den Reiseplaner Qixxit vor. Qixxit vergleicht Fernbus, Zug und Flüge und – jetzt kommt’s – kombiniert sie bei Bedarf miteinander.

Was heißt das konkret an unserem Beispiel Wolfsburg-Palma? Wir erhalten Routenvorschläge für die Flughäfen Hannover, Hamburg, Bremen, Berlin und Leipzig. In der App werden auf einer Karte die besten Optionen direkt mit Gesamtpreis und Dauer der Reise angeteasert. Das gibt sofort einen guten Überblick. Wie lange man allein dafür mit der eigene Suche gebraucht hätte! Über die Filter lassen sich die Ergebnisse nach Dauer, Umstiegen, Preis, Abfahrtszeit, etc. filtern und eingrenzen. Und das beste: Die gesamte Reisekette wird angezeigt. Man weiß also sofort, welchen Zug oder Fernbus man nehmen muss, um rechtzeitig am Flughafen zu sein.

Die Buchung der Tickets ist ebenfalls unkompliziert: Zugtickets für die Deutsche Bahn kann man direkt in der App buchen, hat man die FlixBus App installiert, “springt” man für die Buchung direkt dorthin und Flugtickets bekommt man direkt bei der Airline oder dem Provider des Angebots. Wir finden: Eine super Lösung, die langes Suchen auf zig Webseiten der Vergangenheit angehören lässt. Dafür gäbe es als Emoji einen Smiley mit einem breiten Grinsen.

qixxit - Reiseplaner app

Klarer Favorit: Qixxit. Vergleicht verschiedene Abflughäfen, sagt uns, wie und wann wir dorthin kommen und was die gesamte Reise kostet. (Quelle: Screenshot Qixxit Android App)

Die App wurde erst vor Kurzem komplett überarbeitet. Auf Nachfrage teilte man uns mit, dass weitere Features und Verkehrsanbieter hinzukommen und die Apps für Android und iOS schon etwas weiter sind als die Webseite. Und es stimmt, die Apps machen derzeit mehr Spaß als die Webseite. Wir sind jedenfalls gespannt, wie es mit Qixxit weitergeht und behalten die Berliner im Auge.

Und jetzt: Viel Spaß bei der Planung eurer nächsten Reise!

Egal wohin eure nächste Reise geht: Wir wünschen euch viel Spaß bei der Reiseplanung und hoffen, euch mit diesem Text ein paar gute Tipps an die Hand gegeben zu haben. Es gibt natürlich noch weitere digitale Reiseplaner, sie alle vorzustellen, hätte den Rahmen hier gesprengt. Unsere Auswahl erhebt also keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

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Interview mit Sternekoch Johan Lafer: “Meine Neugier treibt mich an!”

Johann Lafer ist immer auf Achse. Heute in Hamburg zur Produktion einer TV Sendung, morgen in seinem Restaurant Stromburg und übermorgen im Flieger, um für sein Magazin “Lafer” neue Orte und kulinarische Highlights zu entdecken. Reisen gehört für den Spitzenkoch zum Alltag. Von Zeit zu Zeit ist er auch als Gastkoch auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs.

Johann Lafer ist immer auf Achse. Heute in Hamburg zur Produktion einer TV Sendung, morgen in seinem Restaurant Stromburg und übermorgen im Flieger, um für sein Magazin “Lafer” neue Orte und kulinarische Highlights zu entdecken. Reisen gehört für den Spitzenkoch zum Alltag. Von Zeit zu Zeit ist er auch als Gastkoch auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Hier hat ihn auch Autor Torben Knye getroffen und die Chance genutzt, ihn zum Thema Reisen zu interviewen.

Zur Person Johan Lafer

Johan Lafer (Jahrgang 1957, verheiratet, 2 Kinder) wurde in der Steiermark geboren und absolvierte eine Koch-Lehre in Graz. Seine erste Station nach dem Bundesheer in Österreich war das Berliner Hotel Schweizer Hof. Es folgten das Le Canard in Hamburg sowie die Schweizer Stuben in Wertheim und das Münchner Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann. Lafer hat seit Jahren einen Micheln Stern für sein eigenes Restaurant auf der Stromburg im Hunsrück.

Interview mit Johan Lafer (2 von 3)

Autor Torben Knye (links) im Interview mit Starkoch Johan Lafer. (Fotos: TK)

breitengrad53: Johan Lafer, warum reisen Sie gern?

Johan Lafer: Immer nur zu Hause zu sein, ist auf Dauer langweilig. Reisen öffnet den eigenen Horizont. Andere Länder und Städte zu sehen sowie neue (Essens-)Kulturen kennenzulernen – das verschafft mir neue Inspiration. Gerade für mich als Koch ist es sehr wichtig und bereichernd immer neue Anreize zu bekommen, um neue Gerichte zu entwickeln.

breitengrad53: Wohin reisen Sie besonders gern?

Lafer: Malaysia ist mein Lieblingsreiseland. Ich liebe die Natur, die Inseln und Strände, aber vor allem die Märkte und Garküchen. Mit meinem Freund und Chefkoch Wai Look Chow erkunde ich mit dem Moped die Gegend und mache immer wieder neue kulinarische Entdeckungen.

“Geschmack ist ein weltweit verbindendes Element”

breitengrad53: Man spricht oft von „kulinarischen Reisen“. Warum gehören Essen und Reisen zusammen?

Lafer: Ich glaube, dass der Geschmack ein weltweit verbindendes Element ist. Beim Reisen in fremde Länder werden die Sinne geschult, über die Nase und den Gaumen und auch über das Berühren seltener Früchte und Gemüse nähern wir uns dem Fremden. Das inspiriert auf der einen Seite und lädt ein, sich in fremde Kulturen einzufühlen.

breitengrad53: Reisen und arbeiten – schließt sich das aus?

Lafer: Jein. Einerseits braucht man sicherlich auch mal Urlaub, wo man alles andere hinter sich lässt und einfach die Akkus auflädt. Andererseits gehört Arbeit und das Vergnügen für mich oft zusammen. Wenn ich zum Beispiel auf einem Kreuzfahrtschiff als Gastkoch unterwegs bin, lasse ich es mir nicht nehmen, auch meine Freizeit zu genießen. Zum Beispiel liege ich gern mal zwei Stunden am Pool, entspanne auf dem Sonnendeck, gehe in das Fitnessstudio oder sitze an der Bar. Aber in erster Linie ist Reisen für mich auch immer Inspiration, meine Neugier treibt mich an.

breitengrad53: Dann ist es ja sehr praktisch, dass Sie für ihr Printmagazin „Lafer“ viel unterwegs sind?

Lafer: Natürlich! Für die Reportagen und Geschichten reise ich um die halbe Welt und entdecke kulinarische Geschichten, die wirklich außergewöhnlich sind. Von der Olivenernte über die Trüffel-„Jagd“ bis hin zu Streifzügen über asiatische Märkte ist einiges dabei.  So bringt die Arbeit doppelt Spaß.

Steiermark und Malaysia ziehen Lafer immer wieder an

breitengrad53: Sie sprechen von außergewöhnlichen Erlebnissen. Gibt es ein Reiseerlebnis, an welches Sie sich besonders gern erinnern?

Lafer: Da fällt mir die Entscheidung wirklich schwer, es gibt viele Orte, an denen ich Menschen getroffen habe, die mich sehr berührt haben. Ob das die Pflücker bei der Olivenernte in der Toskana oder die Weinbauern an der Nahe waren… Es gibt zwei Orte, an die es mich immer wieder zieht: meine Heimat Steiermark und Malaysia.

breitengrad53: Und welches würden Sie lieber vergessen?

Lafer: Ich bin begeistert über die Gastfreundschaft, die ich überall auf der Welt erleben durfte, daher wäre es sehr unhöflich, hier über vermeintlich nicht so schöne kulinarische Erlebnisse zu berichten. Nur so viel, der Genuss von Schafsaugen hat mich mal eine Nacht wach gehalten …

Johan Lafer, bitte ergänzen Sie…

breitengrad53: Berge oder Meer? Und warum?

Lafer: Beides – Meer im Sommer, die Berge im Winter

breitengrad53: Mein letztes Reiseziel war…

Lafer: San Sebastian für eine Reportage in meinem Magazin

breitengrad53: Wohin ich gerne noch einmal reisen und würde und warum…

Lafer: Immer wieder in die Steiermark, weil es meine Heimat ist.

breitengrad53: Natur oder Wellnesshotel?

Lafer: Unbedingt Natur!

breitengrad53: Was sollte jeder in seinem Leben einmal gesehen haben?

Lafer: Das Meer und die Berge – egal wo.

Johan Lafer – Das Journal für den guten Geschmack

Interview mit Johan Lafer (3 von 3)Das Magazin lädt ein in die Welt von Johann Lafers. Es nimmt Leserinnen und Leser mit auf neue, inspirierende und spannende Reisen in die kreative, sich stets erneuernde Welt des guten Geschmacks. Mit ca. 40 exquisiten, saisonal abgestimmten und vom Chef selbst kommentierten Rezepten bietet es ein verführerisches, integriertes Kochbuch und wird damit zum Sammlerobjekt. Jede Ausgabe erhält zusätzlich ein inhaltliches Leitmotiv. Johann Lafer präsentiert sich authentisch und zeitgemäß – überraschend, überzeugend, sympathisch. Für 2018 sind vier Ausgaben geplant (Jahreszeiten-Verlag, Hamburg, im Handel für 5,- Euro).

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Sechs außergewöhnliche Hotels

Im Urlaub darf es ja gern mal etwas Besonderes sein – warum nicht mal ein besonders außergewöhnliches Hotel? Hotelbar, Wellnessbereich, Fitness-Center und eigener Balkon – alles Dinge, die ohne Frage den Aufenthalt in einem Hotel bereichern. Es geht aber noch ausgefallener: Was sagen Sie zu einer Übernachtung in einem Weinfass, auf einem Luxusschiff außer Dienst oder auf einer Märchenburg?

Im Urlaub darf es ja gern mal etwas Besonderes sein – warum nicht mal ein besonders außergewöhnliches Hotel?  Hotelbar, Wellnessbereich, Fitness-Center und eigener Balkon – alles Dinge, die ohne Frage den Aufenthalt in einem Hotel bereichern. Es geht aber noch ausgefallener: Was sagen Sie zu einer Übernachtung in einem Weinfass, auf einem Luxusschiff außer Dienst oder auf einer Märchenburg?

23.000 Liter Weinfass

Haben Sie schon mal in 15.000 oder 23.000 Liter Weinfässern übernachtet? Die Schweizer Weinfässer des Hotels Vrouwe van Stavoren überzeugen mit einem Mix aus rustikaler Atmosphäre und luxuriöser Ausstattung. Obwohl die Fässer von außen nicht groß erscheinen, erwartet Sie im Innenraum eine geräumige Lounge, ein gemütliches Doppelbett mit Flachbildfernseher und sogar ein geräumiges Badezimmer.

Wer noch mehr Komfort sucht, kann sich auch für eines der Wellness-Weinfässer entscheiden. Hier ist der Wohnbereich zugleich der Wellnessbereich zugleich.  Eine Doppel-Sprudelbadwanne und eine Luxus-Dampfbaddusche laden zum völligen entspannen ein. Auch die Umgebung rund um die bauchigen Hotelzimmer hat einiges zu bieten, denn das Hotel liegt direkt am Ijsselmeer und nur wenige Minuten von der Strandpromenade entfernt.

Auf hoher See

Willkommen am Board der SS Rotterdam! Als ehemaliges Flaggschiff der Holland-Amerika-Linie segelte dieses prächtige Schiff schon über viele Meere. Inzwischen liegt der Luxusliner fest verankert im Hafen von Rotterdam und wartet als schwimmendes Hotel auf Städteurlauber. Gäste können sich auf eleganten 1950er-Jahre-Stil freuen, der in allen 254 Zimmern der SS Rotterdam zu finden ist. An Deck haben Sie außerdem die Möglichkeit, vom schicken Außenpool aus, den Blick auf die Skyline von Rotterdam zu genießen.

Märchenurlaub auf der Burg

Darf ich bitten, eure Majestät? Ein ganz besonderer Aufenthalt erwartet Sie im hessischen Burghotel Trendelburg. Das mittelalterliche 4*-Schloss steht ganz im Zeichen des Märchens Rapunzel und hinter den über 700 Jahren alten Mauern steckt viel Liebe zum Detail. 22 historisch eingerichtete Zimmer laden zum Märchenurlaub ein. Hat man den 40 Meter hohen Rapunzelturm erklommen, wird man außerdem mit einer fantastischen Aussicht über die sanften Hügel von Nordhessen belohnt.

Romantik meets Luxus

Im Herzen von Brügge wartet der perfekte Ort für eine romantische Auszeit mit dem nötigen Quäntchen Luxus. Das 5-Sterne-Hotel Duke´s Palace Bruges ist in einem prachtvollen Palast aus dem 15. Jahrhundert zu Hause und hält neben wunderschönem Interieur auch ein Wellnesscenter und einen sage und schreibe 3000 qm großen Garten bereit. Entspannung pur ist hier also immer an der Tagesordnung.  Die Lage des Hotels ist außerdem perfekt für romantische Abendspaziergänge durch eine der schönsten Städte Europas – nur fünf Gehminuten trennen Sie vom Grote Markt mit dem berühmten Glockenturm Belfried.

FletcherHotel

Ausgestattet wurde das Fletcher Hotel vom weltberühmten Architekten Robert Kolenik, der für die Lounge des Hotels einen der größten Kronleuchter der Welt entworfen hat.

Willkommen in der Zukunft

Nähert man sich Amsterdam auf der Autobahn A2, wird der Blick vom imposanten Turm des Fletcher Hotels Amsterdam festgehalten. Futuristisch-rund und komplett mit Glas umhüllt thront das Hotel über der Schnellstraße und verspricht Luxus pur im Inneren.

Ausgestattet wurde das Design-Hotel vom weltberühmten Architekten Robert Kolenik, der für die Lounge des Hotels einen der größten Kronleuchter der Welt entworfen hat. Er hängt über der Bar im Skyrestaurant Pi auf der achtzehnten Etage des Hotels. Von hier aus haben Sie übrigens eine atemberaubende Aussicht auf Amsterdam. Cocktailabende mit Fingerfood oder Live-Klaviermusik machen den Aufenthalt perfekt.

1.000 Meter über dem Alltag

Auf dem Jagdgut Wachtelhof in Österreich beginnt der Urlaub 1.000 Meter hoch über dem Alltag. Das Designhotel im alpenländischen Chalet-Stil liegt inmitten der unberührten Natur des Pinzgauzer Tals. Der Aufenthalt hier ist deshalb ein einzigartiger und unvergesslicher Mix aus Natur und Kultur. An kaum einem anderen Ort, wird Tradition, Tracht und Folklore noch so großgeschrieben wie in der Region Pinzgau.

Im Sommer lockt die Umgebung mit idyllischen Wander- und Mountainbike-Strecken und im Winter können Sie sich auf die Pisten des Skigebiets Maria Alm-Hochkönig freuen. Nach einem aktiven Tag in den Bergen lässt es sich wunderbar im hoteleigenen Wellnesscenter entspannen.

Hinweis: Kooperationsartikel

Fotonachweis: Titelfoto (c) Bookerzzz

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Spanisch in Spanien lernen

Sprachen öffnen Türen zu neuen Kulturen und internationalen Freundschaften. Wenn du – wie wir – ein großer Fan der spanischen Kultur bist, ist der einzige Weg komplett in diese faszinierende…

Sprachen öffnen Türen zu neuen Kulturen und internationalen Freundschaften. Wenn du – wie wir – ein großer Fan der spanischen Kultur bist, ist der einzige Weg komplett in diese faszinierende Kultur einzutauchen, um die Sprache zu erlernen.

Von Bastian Behrmann

Es scheint so, dass spanisch als Fremdsprache immer beliebter wird. Am besten funktioniert das Spanisch lernen, wenn man es direkt mit Einheimischen praktiziert. Mit der neuen Sprach-Austauschplattform Abroadwith ist das Finden eines lokalen Gastgebers einfacher denn je zuvor.

Die neue einfache Möglichkeit, direkt interessante lokale Menschen zu finden und sie zu kontaktieren, hat es vielen Sprachschülern ermöglicht, eine tolle kulturelle Erfahrung zu erleben. Ob es aber nun wirklich nur am Abbau von Barrieren und an immer beliebter werdenden Musik, Literatur und Tanzkultur liegt, oder dass man sich mit fast 400 Millionen Muttersprachlern verständigen kann, ist natürlich schwer zu beantworten.

Hier also die fünf beliebtesten Städte der Abroadwith Sprachstudenten in Spanien, um die Sprache zu erlernen und in die Kultur einzutauchen:

Alicante

Alicante und seine benachbarte Küste Costa Blanca, bieten einige der buntesten und charmantesten Strände entlang der spanischen Ostküste. 300 Tage Sonne im Jahr laden dazu ein, die atemberaubenden Landschaften zu erkunden. Ob es nun die Küste ist oder die Gebirgskette Sierra de Aitana – es ist eine ideale Landschaft für Fahrradfahrer und Wanderer.

Alicantes Innenstadt bietet überraschend viel Kultur mit vielen Möglichkeiten, um die spanische Sprache zu lernen. Das Gute ist, dass der regionale Akzent – besonders für Anfänger – einfach zu verstehen ist. Auch die Mietpreise für Zimmer sind in der Stadt noch relativ erschwinglich.

Neben der Party-und Musikszene bietet die Gegend eine große Anzahl von Events. Alcoy ist zum Beispiel der beste Platz, um sich “Das Fest der Mauren und Christen” anzusehen. Denia kann mit Fallas aufwarten, bei dem sie große Pappmachéfiguren verbrennen. Benidorm setzt sich mit Top-Musikfestivals und Karneval in Szene und Jalon erwacht mit der jährlichen Weinernte zum Leben.

Granada

Granada ist die Hauptstadt der Provinz Granada in Andalusien. Die Stadt ist geprägt von seinem Studentenleben. Die Universität mit den jungen Menschen ist deutlich spürbar in der Stadt. Die Kombination aus spanischer, maurischer und europäischer Kultur und die noch erschwinglichen Preise locken Studenten aus der ganzen Welt in die Stadt. Der urbane, granadische Akzent in den Großstädten ist der klarste Akzent Andalusiens, aber der ländliche Akzent in der Provinz ist für den Nicht-Muttersprachler schwer zu verstehen.

Mit über 2.000 Erasmus Studenten jedes Jahr ist Granada eine Topadressen für Studenten in Europa. Die Stadt bietet viele Aktivitäten. Die höchste Gebirgskette Spaniens, das Sierra Nevada Skigebiet, und die Küste sind nur dreißig Minuten vom Stadtzentrum entfernt. Die wundeschönen Strände in Costa Tropical sind schnell zu erreichen. Aufgrund des milden Klimas während des ganzen Jahres wachsen sogar Zuckerrohr und Mangos in dieser Region.

Valencia

Die drittgrößte Stadt in Spanien ist Valencia. Die Stadt steht oft im Schatten der “großen Schwestern” Madrid und Barcelona, braucht sich aber nicht zu verstecken.  In Valencia ist das Leben viel entspannter.

Valencia ist nicht nur von einigen – scheinbar unberührten Stränden eingerahmt. Auch die Architektur, mit seinen altmodischen und doch weltlichen Gebäuden, ist ein Grund, um hier herzukommen. Valencia’s Akzent ist klar und einfach zu verstehen. Kulturell ist die Stadt bekannt für ein schillerndes Nachtleben der lebhaften LGBTI Gemeinschaft, den zahlreichen Museen, wundervollen Landschaften und Wanderwegen, sowie auch für seine deliziösen Paella und Orchate.

Die beste Zeit für einen Besuch ist während des weltberühmten Festivals “Fallas”, wenn wunderschöne Pappmachèfiguren gebaut werden, die in der Nacht von St. Joseph Mitte März wieder in Brand gesteckt werden.

Barcelona

Barcelona, die Hauptstadt Kataloniens, ist eines der beliebtesten Reiseziele für Sprachstudenten, um Spanisch zu lernen. Die Region Katalonien hat zwei Amtssprachen: Spanisch und Katalanisch. In Ämtern und Schulen wird überwiegend Katalanisch gesprochen. Auch viele Vorlesungen an der Universität in Barcelona werden auf Katalanisch abgehalten. Trotz der politischen Eigenständigkeit Kataloniens, sprechen viele Katalanen auch Spanisch. In Barcelona ist es also kein Problem, sich auf spanisch zu verständigen.

Besonders erwähnenswert ist die malerische Architektur. Der Architekt Gaudí hat – wie kein anderer – das Stadtbild geprägt. Viele seiner architektonischen Meisterwerke sind heute Wahrzeichen der Stadt – allen voran natürlich die Sagrada Familia. Aber auch die kulinarische Szene, die ausgedehnten Strände – allen voran der Stadtstrand Barceloneta und die katalanische Kultur machen die Stadt so besonders.

Die Altstadt “Ciutat Vella“ und das gotische Viertel sind nur einige der historischen Viertel in Barcelona. Für die, die der Hektik der Großstadt entfliehen möchten, hat Barcelonas Umgebung viel zu bieten. Im Norden, bei den Collserola Bergen, befindet sich ein perfekter Platz für eine Wanderung am Wochenende. Für die, die gerne ein ganzes Wochenende außerhalb der Stadt verbringen möchten, sind die Pyrenäen, Cadaqués oder Girona mit zweieinhalb Stunden Fahrt von der Innenstadt, zu empfehlen.

Da Barcelona ein sehr beliebtes Ziel für “Spanischlerner” ist, gibt es dort Hunderte von Sprachprogrammen, die alle individuellen Wünsche erfüllen. Barcelonas Akzent ist klar und einfach zu verstehen, gebraucht aber auch einige katalanische Ausdrücke und Redewendungen.

Madrid

Madrid, Spaniens Hauptstadt, hat zweifellos das größte Kultur- und Sprachangebot aller spanischen Städte. Die zentrale Lage macht Madrid zu einem guten Ausgangsort für Reisen in die anderen Regionen Spaniens. Madrid ist bekannt für gutes Essen, Museen, kulturelle Aktivitäten und ein ereignisreiches Nachtleben.

Madrids Akzent ist klar und einfach zu verstehen und wird deshalb als das Standard Spanisch angesehen. Also der perfekte Ort für Sprachreisen auf Anfängerniveau. Auch weil die Stadt anderen Kulturen gegenüber sehr aufgeschlossen ist.

Madrid ist eine freundliche und bequeme Stadt. Ein Aspekt von Madrids eigener Kultur ist das Leben in den Stadtteilen. Für die, die sich in einer Großstadt ein bisschen überfordert fühlen, erscheint Madrid viel kleiner, wenn man sich in der eigenen Nachbarschaft bewegt. Es gibt eine freundliche, familiäre Gesinnung in den meist traditionell geprägten Stadtvierteln. Viele Verkäufer merken sich schon nach ein paar Einkäufen die Namen ihrer Kunden und sprechen sie direkt an.

Mit Chueca beherbergt Madrid außerdem die größte LGBTI Gemeinschaft in Europa. Bis in die 1990er Jahre war Chueca ein gefährliches Viertel mit Drogenkriminalität und Prostitution. Das hat sich geändert, seit Schwule und Lesben sich des Viertels angenommen, Wohnungen gekauft und Geschäfte eröffnet haben.

Nördlich von Madrid können Sprachstudenten per Bus in nur 30 Minuten die wunderschöne Sierra de Guadarrama  erreichen. Toledo und Segovia sind auch tolle Gebiete für einen Wochenendausflug.

Der Erfahrungsbericht beruht auf dem Abroadwith Report 2016 in dem wir unsere Sprachstudenten zu ihrem Aufenthalt befragt haben und außerdem wissen wollten, was ihnen besonders gefallen hat und was sie im Besonderen einem Freund empfehlen würden.

Hinweis: Kooperationsartikel

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Eine Kreuzfahrt mit Kindern – worauf ist zu achten?

Grenzenlosen Luxus zu genießen und exotische Reiseziele zu besuchen, das ist der Reiz, den eine Kreuzfahrt auf viele ausübt. Doch auch andere Argumente sprechen für den Urlaub auf dem Schiff. Dort ist es abwechslungsreich und es gibt viel zu sehen. Eigentlich ideal für den Urlaub mit Kindern. Worauf man als Familie dabei achten muss, erfahren Sie hier.

Grenzenlosen Luxus zu genießen und exotische Reiseziele zu besuchen, das ist der Reiz, den eine Kreuzfahrt auf viele ausübt. Doch auch andere Argumente sprechen für den Urlaub auf dem Schiff. Dort ist es abwechslungsreich und es gibt viel zu sehen. Eigentlich ideal für den Urlaub mit Kindern. Worauf man als Familie dabei achten muss, erfahren Sie hier.

Das Leben an Board ist schon etwas ganz Besonderes. Während der Tage auf See wird den Gästen vieles geboten. Die Aktivitäten reichen von Sport über Wellness, den obligatorischen Pool und auch Animation und Spiel. Auch für Kinder ist diese Reiseform geeignet – sofern einige wichtige Faktoren beachtet werden.

Kreuzfahrt mit Kindern

Alter der Kinder

Vorab: Vor der Geburt ist es mit den Kreuzfahrten so eine Sache. Eine Frau, die die 23. Schwangerschaftswoche erreicht hat, darf in der Regel nicht mehr mitfahren. Diese Regel wurde zu ihrem Schutz aufgestellt, um weder sie noch das Kind während des weiteren Verlaufs der Schwangerschaft zu gefährden.

Ist das Kind aber bereits auf der Welt, spricht eigentlich nichts gegen eine Kreuzfahrt. Idealerweise sollten Kinder allerdings bereits die ersten zwölf Lebensmonate hinter sich haben. Vermutlich wird es in diesem Lebensalter noch nicht viel von dem Animationsprogramm oder den Landgängen mitbekommen, aber für die Eltern kann der Urlaub mit dem Nachwuchs dennoch zum erinnerungswürdigen Ereignis werden.

Kreuzfahrt mit KIndern

Animation und Kinderbetreuung

Für ältere Kinder ab drei Jahren gibt es häufig eine kostenlose Betreuung. Ob diese im Reisepreis enthalten oder gebührenpflichtig ist, hängt vom jeweiligen Reiseveranstalter ab. Aufs Babyphone sollte man sich an Board lieber nicht verlassen, dies ist der Bauweise der Schiffe geschuldet. Ältere Kinder können sich – zumindest auf großen Schiffen – über ein buntes Kinderprogramm freuen.

Wer sichergehen möchte, dass für den Nachwuchs gut gesorgt ist, tut gut daran, sich nach speziellen Familienfahrten und -programmen umzusehen. Aber auch andere Formate beinhalten oft spezielle Angebote für die Kids. Auch nach den Sprachkenntnissen der Betreuer sollte man sich übrigens erkundigen.

Kreuzfahrt mit KIndern

Unterbringung: Kabine oder Suite

Bleibt die Frage nach der Unterbringung. Typischerweise ist eine Kabine auf einem Kreuzfahrtschiff etwa zwischen 16 und 20 Quadratmeter groß. Meist gibt es im Raum ein Doppelbett, manchmal gibt es zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten wie ein Sofabett oder eine ausklappbare Schrankwand mit Matratze. Wer mehr Platz braucht, sollte besser über eine Suite nachdenken.

Eine Kreuzfahrt mit Kindern Last Minute zu buchen, ist nicht zu empfehlen. Lieber sollte man sich im Vorfeld nach Sonderaktionen und Rabatten erkundigen. Zwar bietet nicht jeder Reiseveranstalter spezielle Tarife für Familien an, aber bei einigen ist sogar die kostenlose Unterbringung kleiner Kinder bei den Eltern im Preis enthalten.

Praktisches Reisegepäck

Eine Schwierigkeit bei Familienurlauben besteht auch darin, sich für die richtigen Gepäckstücke zu entscheiden. Bei Koffer 24 gibt es verschiedene Kofferkategorien, die je nach Dauer der Reise und Beanspruchung geeignet sind. Ein stabiler Schalenkoffer mit Rollen ist in jedem Fall zu empfehlen. Darin sind die Gepäckstücke gut geschützt und für die lieben Kleinen bleibt zusätzlich noch immer eine Hand frei.

Hinweis: Kooperationsartikel

Fotonachweis: © istock.com/noblige / istock.com/noblige / istock.com/Yobro10

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Flugreisen: Was darf ins Handgepäck?

Wer mit dem Flugzeug nach Marrakesch oder New York fliegt, muss sich im Vorfeld um viele wichtige Dinge kümmern. Ein besonderes Thema ist auch immer vor jeder Flugreise das Handgepäck….

Wer mit dem Flugzeug nach Marrakesch oder New York fliegt, muss sich im Vorfeld um viele wichtige Dinge kümmern. Ein besonderes Thema ist auch immer vor jeder Flugreise das Handgepäck. Auch wenn Sie sich damit größtenteils auskennen, lohnt es sich immer, das Wissen zu updaten, denn es können immer wieder Veränderungen auftreten. Daher macht es Sinn, sich vor dem Flug noch einmal die Seiten der Fluggesellschaft und des Abflughafens anzuschauen.

Wichtig sind auch die Bestimmungen im Ankunftsland, denn dort gibt es häufig Unterschiede zu Deutschland. Je nach Reiseklasse gibt es oft ebenfalls verschiedene Regelungen. Und je nach Laune des Sicherheitsbeamten können sich ebenfalls bestimmte Dinge unterscheiden. Was darf mit ins Flugzeug?

Die Flüssigkeiten-Regelung

Seit einigen Jahren gibt es als Schutz vor Anschlägen mit Flüssigsprengstoff eine allgemeingültige Regelung, wie Flüssigkeiten im Handgepäck transportiert werden dürfen. Und dazu gehören nicht nur rein flüssige Dinge, sondern auch gel- und cremeartige Substanzen wie Zahnpasta, Honig und Sirup.

Die Flüssigkeiten-Regelung besagt, dass alles was als Flüssigkeit gilt, nur in einen 100-Milliliter-Behälter in einer durchsichtigen und wiederverschließbaren 1-Liter-Tüte transportiert werden darf. Jeder Gast darf zudem nur einen dieser 1-Liter-Beutel in seinem Handgepäck mitführen. Neben diesen so gepackten Dingen von Zuhause, dürfen auch standardmäßig alle Dinge aus dem Duty Free Shop im Handgepäck transportiert werden.

Maniküreartikel im Handgepäck

In der Regel sind alle Maniküreprodukte, deren Klingenlänge die 6 Millimeter nicht überschreiten, im Handgepäck zulässig. Vielen Menschen ist das dennoch zu unsicher und sie entscheiden sich für einen Transport im Check-in-Gepäck, gerade wenn sie die Maniküreprodukte nicht ständig benötigen. Ein Grund für diese Unsicherheiten können auch immer wieder veränderte Bestimmungen sein. Denn in einigen Fällen sind nur Papierfeilen erlaubt. Wer Rasierklingen im Handgepäck mitnehmen möchte, sollte sich für solche mit Gitter entscheiden.

Medikamente und ärztliche Bescheinigung

Flüssige Medikamente unterliegen einer Ausnahmeregelung. Sie dürfen auch ohne Beutel im Handgepäck mitgeführt werden. Holen Sie sich jedoch eine ärztliche Bescheinigung ab, die sie auch während der Reise zu einem Medikamentenzugriff berechtigt. Damit sollte es kein Problem sein, auch die Diabetikerspritzen im Handgepäck dabei zu haben. Krücken und Tabletten sind generell kein Problem. Mehr Infos dazu, finden Sie hier.

Sportgeräte, Musikinstrumente und elektronische Geräte

Sportliche Fahrgäste sollten daran denken, dass das Mitführen bestimmter Sportgeräte im Handgepäck nicht gestattet ist. Dazu gehören neben Baseball- und Tennisschläger auch Skateboards. Musikalische Gäste haben weniger Probleme und dürfen zum Beispiel Instrumente bis Gitarrengröße mitnehmen. Bei größeren Instrumenten wie einem Kontrabass, muss ein weiterer Platz dazu gebucht werden. Geräte wie Handy, Laptop und Tablet können problemlos ins Handgepäck. E-Zigaretten dürfen nicht ins Check-in-Gepäck, sondern müssen ins Handgepäck.

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Wo und wie viel Trinkgeld geben?

Als Tourist genießt man auf Urlaubsreisen einen besonderen Komfort beim Umgang mit jeder Art von Servicediensten – sei es der aufmerksame Taxifahrer, die gute Bedienung in einem Restaurant oder das…

Als Tourist genießt man auf Urlaubsreisen einen besonderen Komfort beim Umgang mit jeder Art von Servicediensten – sei es der aufmerksame Taxifahrer, die gute Bedienung in einem Restaurant oder das Personal im Hotel. Ein netter und freundlicher Service wird dementsprechend mit einem kleinen Trinkgeld Bedacht.

Doch nicht in allen Ländern ist Trinkgeld gleich Trinkgeld, deshalb möchten wir Ihnen im Folgenden wichtige Richtlinien über die Gepflogenheiten von Trinkgeldern in verschiedenen Ländern geben. Denn in manchen Ländern wird die Zugabe eines Trinkgelds zum Rechnungsbetrag sogar als Beleidigung aufgefasst. Deshalb hier ein Überblick über die üblichen Trinkgelder in den beliebtesten Urlaubszielen:

Mittel- und Südeuropa – kleines Trinkgeld in Café und Restaurants ist Pflicht

Bei einer Urlaubsreise nach Frankreich, Italien, Spanien und Portugal ist es üblich, dass die Rechnung auf einem kleinen Teller gebracht wird. Darauf können Gäste von Restaurants, Bistros, Cafés und Bars dann neben dem Rechnungsbetrag ein kleines Trinkgeld liegen lassen. Doch sind in manchen Restaurants größerer Touristenhochburgen schon die Servicedienste in der Rechnung enthalten. In diesem Fall raten wir Ihnen nur einen Kleinstbetrag liegen zu lassen.

Skandinavien – Trinkgeld meistens schon in der Rechnung enthalten

In Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland wird die Serviceleistung im Hotel oder im Restaurant meistens schon mit auf die Rechnung gesetzt. So sollten Sie hier nicht mehr als fünf Prozent zusätzliches Trinkgeld verteilen.

Nordafrika – die Reise nach Ägypten, Marokko, Tunesien und Co.

Ähnlich wie in Deutschland kann man den Knigge für Trinkgeld auch in den nordafrikanischen Ländern anwenden. Dabei gilt es im Restaurant ein Trinkgeld von maximal zehn Prozent zu geben und im Taxi aufzurunden. Auch das Hotelpersonal freut sich über ein kleines Handgeld in Höhe von fünf oder zehn Euro.

China und Japan – andere Sittlichkeiten in Fernost

In traditionellen Restaurants in Japan und China wird das Geben von Trinkgeldern als Affront angesehen. Doch gilt es in den Touristenzentren Taxifahrer und Servicepersonal mit einem kleinen Trinkgeld eine Freude zu machen. Hier lautet die Regel: Je weiter Sie sich von den Touristenmagneten fortbewegen, desto tiefer tauchen Sie in die Traditionen und Kultur in Fernost ein. Notfalls können Sie das Trinkgeld weglassen und dem Reiseservice mit großer Höflichkeit entgegentreten.

USA und Kanada – Servicedienste müssen belohnt werden

Durch die niedrigen Löhne von Dienstleistern in den USA und Kanada sind viele Mitarbeiter auf die Trinkgelder angewiesen. Sie bekommen dafür einem aufmerksamen Service im Taxi und Restaurant. Daher gilt es in den USA und Kanada freundliche Dienstleister mit bis zu 15 Prozent Trinkgeld zu belohnen.

Hinweis: Kooperationsartikel / Titelbild: Edler von Rabenstein / fotolia.de

 

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Flug stornieren – so machst du es richtig!

Ein Flug in spontane Badeferien oder für ein prickelndes Wochenende in einer quirligen Metropole ist schnell gebucht. Wer den Urlaub nicht antreten kann, glaubt oft, dass das Geld für das…

Ein Flug in spontane Badeferien oder für ein prickelndes Wochenende in einer quirligen Metropole ist schnell gebucht. Wer den Urlaub nicht antreten kann, glaubt oft, dass das Geld für das Ticket verloren ist, weil die Airlines auf dem geschlossenen Kaufvertrag bestehen. Doch du kannst durchaus dein Flugticket stornieren. Hier erfährst du, wie.

Der Urlaub ist gebucht, das Ticket für den Flieger liegt griffbereit und die Koffer sind gepackt – und auf einmal tritt eine Situation ein, die du nicht vorhersehen konntest und die du dir sicher auch nicht gewünscht hast. Eine plötzliche Sportverletzung, ein unvorhergesehener Prüfungstermin an der Uni oder der Chef, der wegen einer Krankheitswelle im Betrieb eine Urlaubssperre verhängt – es gibt zahlreiche Gründe, weswegen ein Trip mit dem Flieger kurzfristig platzen kann. Das bringt nicht nur eine Enttäuschung mit sich, sondern auch den Ärger darüber, dass das Geld für das Flugticket verloren scheint. Anfragen bei der entsprechenden Airline werden oft schon nach wenigen Worten mit einer klaren Absage beantwortet, wenn man seinen Flug stornieren möchte.

Flugticket stornieren ist möglich

Fluglinien lehnen eine Rückerstattung oft ab und verweisen auf ihre AGBs. Solche Stornoklauseln, die den Passagier unangemessen benachteiligen, sind oft unwirksam. Die Flugstornierung ist in vielen Fällen nämlich möglich und könnte vom Ticketkäufer eingeklagt werden. Sogar bei „nicht stornierbaren“-Tickets. Doch wissen Fluggesellschaften genau, dass sich nur wenige Privatleute mit einer Airline beziehungsweise der dahinter stehenden Rechtsabteilung einlassen. Vielleicht hast auch du schon einmal über einen solchen Schritt nachgedacht und dieses Vorhaben wieder verworfen, weil du den vermeintlich verlorenen Ticketgebühren nicht auch noch auf hohen und unberechenbaren Anwaltskosten sitzenbleiben wolltest?

Viele Menschen kommen zudem auch gar nicht auf die Idee, den nicht angetretenen Flug stornieren zu wollen, da sie ohnehin nicht glauben, dass dies möglich ist.

Du bekommst auf jeden Fall Geld zurück

Die Höhe der Rückerstattung der Ticketkosten ist abhängig davon, wie lange vor Abflug du storniert hast. Hatte nämlich die Fluglinie genug Zeit deinen Sitzplatz weiterzuverkaufen, muss sie dir bis zu 95 Prozent zurückerstatten. Stornierst du erst paar Tage vor Abflug oder verpasst den Flug sogar, wird die Rückerstattung geringer ausfallen. Du bekommst aber auf jeden Fall einen Teil der Kosten zurück. Steuern und Gebühren, welche die Fluglinie nur zahlen muss, wenn du tatsächlich mitgeflogen bist, müssen dir zu 100 Prozent erstattet werden. Wenn du einen Flug schon vor längerer Zeit storniert hast und nichts über deine Rechte wusstest,  hast du noch bis zu 30 Monate nach Abflugdatum Zeit deinen Anspruch geltend zu machen.

So kommst du zu deiner Rückerstattung

  1. Storniere deinen Flug schriftlich und direkt bei der Airline

Das geht entweder per E-Mail oder, falls von der Airline verlangt, per Online-Formular. Hilfe zur Ticket-Stornierung findest du zum Beispiel hier https://ticketrefund.de/flugstornierung-bei-airlines/ oder auch hier http://www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/flugstorno-rueckzahlung

Tipp: Speicher dir einen Beweis der Stornierung ab. Also die E-Mail aufheben bzw. einen Screenshot der Online-Stornierung anfertigen.

  1. Reisestornoversicherung abgeschlossen

Solltest du eine Reisestornoversicherung abgeschlossen haben, überprüfe ob diese deinen Stornierungsgrund abdeckt. Sollte der Grund nicht abgedeckt werden, hast du trotzdem die Möglichkeit einen Teil der Ticketkosten erstattet zu bekommen.

Tipp: Eine Reisestornoversicherung ist weiterhin sinnvoll. Denn, wenn sie deinen Stornierungsgrund abdeckt, bekommst du, egal ob du 2h oder bereits 1 Monat  vor Abflug storniert hast, je nach Vertragsvereinbarung, trotzdem einen hohen Anteil der Ticketkosten erstattet

  1. Rückerstattung bei der Airline einfordern

Hast du keine Reisestornoversicherung oder deckt diese deinen Grund nicht ab, kannst du selber dein Glück versuchen oder einen Anwalt beauftragen.

Tipp: Wenn du keine Rechtschutzversicherung hast oder selber nicht weiterkommst, helfen dir Plattformen wie https://ticketrefund.de/ weiter. Diese arbeiten mit auf Fluggastrechte spezialisierten Anwälten zusammen und übernehmen deinen Fall ohne Risiko für dich. Das bedeutet, dir wird nur im Erfolgsfall eine faire Provision abgezogen, der Rest der Ticketkosten fließt in deine Urlaubskasse zurück.  Wichtig ist nur, dass du den Flug vor Abflug selber storniert hast.

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Beliebte Reiserouten mit dem Wohnmobil

Imposante Berglandschaften ziehen an uns vorbei, an den Steilküsten bricht sich das Meer und rauscht in unseren Ohren, vor uns die Weite der Wüste. Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs,…

Urlaub mit dem WohnmobilImposante Berglandschaften ziehen an uns vorbei, an den Steilküsten bricht sich das Meer und rauscht in unseren Ohren, vor uns die Weite der Wüste. Wir sind mit dem Wohnmobil unterwegs, wo es nicht in erster Linie darum geht, anzukommen, sondern den Weg zu genießen. Reisen im Caravan stehen für Freiheit, Abenteuer und Unabhängigkeit. Wir können unsere Route individuell bestimmen und haben doch alles Notwendige in unserer mobilen Unterkunft dabei.

Interessante Ziele in Europa

Manchmal brauchen wir gar nicht weit weg zu fahren, um atemberaubende Landschaften und außergewöhnliche Städte zu entdecken. Mitten in Europa herrscht eine solche Vielfalt an Kulturen, Traditionen und Naturbildern. Die österreichischen Berge bieten ein beeindruckendes Panorama: schneebedeckte Gipfel, saftig-grüne Täler und kristallklare Flüsse und Bäche. Auf der Reise mit dem Wohnmobil nach Südfrankreich durchqueren wir die Schweiz.

Vom Genfer See bis zur Côte d’Azur überbrücken wir insgesamt 16.000 Höhenmeter auf einer Strecke von 700 Kilometern. An unserem Ziel erwarten uns luxuriöse Städte wie Nizza, Monaco und St. Tropez. Wir gönnen uns ein kühles Bad im Mittelmeer, bevor wir weiterziehen und das Hinterland entdecken: die duftenden Lavendelfelder der Provence oder den Nationalpark „Parc du Verdon“ mit den beeindruckenden Schluchten und Talsperren des Flusses Verdon.

Mit dem Wohnmobil in Übersee

Die Route 66 von Chicago bis nach Santa Monica ist eine der beliebtesten Reiserouten der Welt. Ihr Name ist Kult und viele träumen davon, einmal über diese Straße zu fahren. Ein Teil der Strecke verläuft durch Arizona. Auf unserem Weg durch den Bundesstaat passieren wir berühmte Nationalparks und die tiefen Schluchten des Grand Canyon. Mit dem Wohnmobil können wir ganz nah dran sein.

Auch auf der anderen Seite des Erdballs sind Caravans die beste Möglichkeit, ein Land wie Australien oder Neuseeland zu entdecken. Die Routen uns führen zum Ayers Rock oder nach Melbourne und Canberra. Auf unserem Weg begegnen uns Kängurus und Wombats. Bei einem Ausflug auf die Insel Raymond Island im Südosten Australiens können wir Koalas in freier Wildbahn beobachten. Auf der Baldwin Street in Neuseeland müssen wir richtig Gas geben – 35 Prozent Straßengefälle sind zu überwinden.

Tipps für die Reisevorbereitung

Eine Reise mit dem Wohnmobil will gut geplant sein, dann wird der Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis. Wer keinen eigenen Campingwagen hat oder fern der Heimat unterwegs ist, kann ein Wohnmobil bei verschiedenen Anbietern mieten. Dabei sind bestimmte Punkte zu beachten und zu vergleichen, damit das Modell in Ausstattung, Budget und Service genau den Vorstellungen entspricht.

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Flugverspätung: So gibt’s Geld zurück!

Welcher Viel-Reisende kennt das nicht? Der Flug ist verspätet, gestrichen oder überbucht. Ärgerlich! Was viele Reisende nicht wissen: Die EU hat für solche Fälle ein kleines Trostpflaster entwickelt: die Europäische…

Welcher Viel-Reisende kennt das nicht? Der Flug ist verspätet, gestrichen oder überbucht. Ärgerlich! Was viele Reisende nicht wissen: Die EU hat für solche Fälle ein kleines Trostpflaster entwickelt: die Europäische Verordnung über Fluggastrechte. Diese ist seit 2004 in Kraft. Sie sieht Entschädigungen von bis zu 600 Euro pro Person und Flug vor.

Im vergangenen Jahr gab es in Deutschland mehr als 10.000 verspätete oder annullierte Flüge. Die betroffenen Passagiere könnten eine Entschädigung fordern. Doch tatsächlich macht das nur jeder zehnte Reisende. So bleiben jährlich hunderte Millionen Euro in den Büchern der Fluggesellschaften, die eigentlich ihren Kunden zustehen. Dabei sind in der EU-Verordnung alle Fragen geregelt. Die Entschädigungssummen beispielsweise sind gestaffelt: Bei Kurzstrecken bis 1.500 Kilometer stehen den Passagier 250 Euro zu, bei Mittelstrecken (1.501 – 3.500 Kilometer) 400 Euro, bei Langstrecken über 3.500 Kilometer gibt es bei einer Verspätung zwischen drei und vier Stunden 300 Euro, bei vier Stunden und mehr 600 Euro. Nicht zahlen müssen die Gesellschaften nur dann, wenn “außergewöhnliche Umstände” vorliegen, die nicht von ihnen beeinflusst werden können. Dazu zählen etwa Streik, Terror und besonders schlechtes Wetter.

Nicht alle Fluggasthelfer-Portale glänzen

In Berlin wurde vor Jahren eine Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) eingerichtet. Sie soll sich um Streitfälle kümmern. 2015 wurde 10.446 mal „außergerichtlich eine Streitbeilegung erzielt“, so Geschäftsführer Heinz Klewe. Den Schlichter anrufen (www.soep-online.de) kann ein Reisender allerdings erst, wenn er sich vorher an die jeweilige Airline gewandt und ihr die Möglichkeit einer „Nachbesserung“ gegeben hat. Musterschreiben findet man im Internet. Der auf Fluggastrechte spezialisierte Hamburger Anwalt Moritz Diekmann hat auf seiner Website einen Mahnschreiben-Generator eingerichtet, über den Passagiere kostenlos in Eigenregie einen Brief mit ihren Ansprüchen erstellen können. Die Crux: Obwohl die Rechtslage klar ist, bremsen und blockieren viele Airlines. Briefe und Mails von Passagieren werden nicht beantwortet, ein „medizinischer Notfall“ als Begründung für eine Unregelmäßigkeit vorgeschoben.

Deutlich einfacher erscheint da der Weg über so genannte Fluggasthelfer. Diese Dienstleister nehmen dem Passagier, der sich nicht selbst mit der Airline herumschlagen will, die unangenehme Arbeit ab. Mittlerweile existieren mehr als ein Dutzend Fluggasthelfer-Portale. Doch nicht alles ist Gold, was da angeboten wird. Leistungen und Kosten der Dienstleister sind sehr unterschiedlich. Vergleichen lohnt sich. Das hat sich auch das unabhängige Online-Verbrauchermagazin „Finanztip“ gedacht und fünfzehn Anbieter unter die Lupe genommen.

Das Vorgehen aller untersuchten Portale ist ähnlich: Der Passagier gibt zunächst auf der Website die Flugdaten an, übergibt die Flugunterlagen und stellt dem Dienstleister eine Vollmacht aus. Der kann damit in seinem Namen tätig werden. Anhand von bisheriger Rechtsprechung, Wetterdaten und Informationen der Flughäfen prüft der Portal-Betreiber die Ansprüche. Besteht Aussicht auf Erfolg, bietet er an, die Forderung durchzusetzen. Das allerdings kann dauern – nicht selten fünf oder sechs Monate. Wenn der Fall vor Gericht geht, können sogar eineinhalb oder zwei Jahre verstreichen, bis es zu einer Entscheidung kommt. Im Erfolgsfall behalten die Portale, die ähnlich wie ein Inkasso-Unternehmen arbeiten, 25 bis 30 Prozent der Entschädigung plus Mehrwertsteuer ein. Bei 400 Euro für einen verspäteten Flug gehen also zwischen knapp 120 Euro und über 140 Euro an den Helfer, den Rest erhält der Passagier. Anbieter dieser Dienstleistung sind etwa die Niederländische euclaim.de, die Nürnberger Flugrecht.de und die Wiesbadener Fairplane.de

EUflight.de wird empfohlen

Fluggäste, die nicht warten können oder wollen, sollten Dienstleister nutzen, die sofort Geld überweisen. Diese arbeiten wie Factoring-Unternehmen. Sie kaufen dem Fluggast seine Ansprüche ab und übernehmen Kosten und Prozessrisiken zu 100%. Diese Anbieter, zu denen beispielsweise EUflight.de, Flightcash.de und Wirkaufendeinenflug.de gehören, überweisen dem Passagier innerhalb von 24 bis 48 Stunden die Summe, die nach Abzug ihres Honorars übrigbleibt. Dafür, dass der Dienstleister in Vorleistung geht, behält er meist einen größeren Anteil der Entschädigung ein – bis zu 50 Prozent. „Finanztip“ hat fünf Sofortentschädiger getestet und empfiehlt als einzigen Anbieter EUflight.de. Das Unternehmen ist bereits seit Juli 2015 am Markt und nimmt eine Service-Gebühr von lediglich 35 Prozent plus Mehrwertsteuer. Laut Geschäftsführer Lars Watermann hat EUflight.de bisher über 960.000 Euro an rund 4.000 Fluggäste ausgezahlt: „Besonders häufig haben Türkei- oder Karibik-Flüge Verspätungen.“ Relativ pünktlich sind die Airlines KLM, Lufthansa und Germania, weniger gut sind Air Berlin, Condor, Eurowings und einige der süd-ost-asiatischen Airlines. Unrühmlicher Spitzenreiter war kürzlich ein Thailand-Flug der Eurowings mit über 30 Stunden Verspätung.

EUflight.de bietet seine Dienste auch Betrieben an, deren Mitarbeiter viel fliegen. „Wie Privatleute können auch Unternehmen aus den zurückliegenden drei Jahren Dienstreisen von Mitarbeitern geltend machen“, erläutert Watermann. Da der Entschädigungsanspruch gegen die Airline dem Gesetz nach beim Fluggast liegt, also dem Mitarbeiter, sollte die Abtretung der Ansprüche über interne Reiserichtlinien oder Klauseln in den Arbeitsverträgen geregelt sein.

Fazit: Wer auf eine etwas höhere Entschädigung spekuliert, aber monatelange Wartezeiten und das Risiko in Kauf nehmen möchte, möglicherweise ganz leer auszugehen, weil der Anspruch letztlich nicht durchzusetzen ist, wendet sich an eine Inkasso-Firmen. Wer Rechtssicherheit und Bargeld innerhalb von 24 Stunden will, sollte die Sofortentschädigung des von „Finanztip“ empfohlenen Anbieters wählen.

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Ab in den Wohnmobilurlaub: Tipps & Tricks

Wohnmobilurlaub – Schon darüber nachgedacht? Wer gern spontan und flexibel reisen möchte, für den ist Campen mit dem Wohnmobil eine tolle Möglichkeit den Urlaub zu verbringen. Auf Komfort braucht niemand…

Wohnmobilurlaub – Schon darüber nachgedacht? Wer gern spontan und flexibel reisen möchte, für den ist Campen mit dem Wohnmobil eine tolle Möglichkeit den Urlaub zu verbringen. Auf Komfort braucht niemand verzichten. Das Mini-Zuhause lässt sich gemütlich einrichten und macht unabhängig. Individueller kann man kaum reisen. Fernab vom Massentourismus und Pauschalurlaub entdeckt man mit dem Wohnmobil versteckte Orte und nette Hotels. Damit wird der Wohnmobilurlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis. Im folgenden Artikel gibt es Tipps und Tricks für den Urlaub mit dem Wohnmobil. Wie finde ich das passende Wohnmobil? Was muss ich bei der Miete beachten? Hier beantworten wir diese Fragen. Viel Spaß beim Lesen!

Das passende Fahrzeug für den Wohnmobilurlaub finden

Für den ersten Urlaub mit dem Wohnmobil braucht man nicht gleich ein Eignes kaufen. Es empfiehlt sich erst einmal ein Fahrzeug zu mieten. Damit kann die Art des Reisens getestet werden. Auch wenn es manchmal so klingt – Campen ist nicht jedermanns Sache. Mit dem Mieten eines Reisemobiles geht man kein Risiko ein und kann sich in Ruhe vom Camping zu überzeugen.

Firmen, die Wohnmobile zum Camping verleihen, gibt es viele. Entweder entscheidet man sich für die lokal ansässigen Fahrzeugvermietungen oder informiert sich im Internet. Auf einigen Portalen kann man sich weltweit über Wohnmobile informieren. So ist es kein Problem sein Wohnmobil direkt am gewünschten Zielort im Ausland zu reservieren. Die Mietpreise bewegen sich zwischen rund 80 und 170 Euro pro Tag. Die Kosten hängen von Modell und der Saison ab. Die Saison in Deutschland sieht so aus:

  • Vorsaison: Januar bis März
  • Nachsaison: Oktober bis Dezember
  • Nebensaison: April
  • Zwischensaison: Mai und Juni
  • Hauptsaison: Juli bis September

Die Saisonangaben variieren von Vermieter zu Vermieter, können aber als Orientierung dienen. Wer sparen möchte und nicht an Ferienzeiten gebunden ist, der macht vor allen Dingen in der Vor- und Nachsaison gute Schnäppchen. In Zwischen- und Hauptsaison hingegen sind die Preise höher, da Wohnmobile jetzt deutlich mehr nachgefragt werden.

Wohnmobilurlaub Tipps Tricks - © Memorycatcher pixabay.com

Überzeugte Wohnmobil-Liebhaber, die entschlossen sind, sich ein Fahrzeug anzuschaffen, sparen besonders bei Gebrauchtfahrzeugen. Ähnlich wie bei Pkws sinkt der Wert von Wohnmobilen relativ schnell, so dass sich die Investition in ein nagelneues Fahrzeug nicht lohnt. In Schleswig-Holstein bietet beispielsweise die „Wohnmobil-Galerie“ Gebrauchtfahrzeuge an. Hier findet man über 200 gebrauchte Wohnmobile. Für jeden Bedarf gibt`s passende Modelle. Und sollte beim Händler nicht das perfekte Fahrzeug zu finden sein, lohnt es sich im Internet die Fahrzeugmärkte zu durchsuchen.

Welche Art von Wohnmobil ist eigentlich ideal und passt zu mir? Diese Frage stellen sich Käufer bei der Anschaffung. Welche Größe und welche Extras benötige ich? Paare mit Kindern sind mit einem Alkoven oder vollintegrierten Wohnmobil gut beraten. Sie bieten Platz für vier Personen. Besonders komfortabel sind die vollintegrierten Ausführungen. Für zwei bis drei Reisende reicht ein teilintegriertes Modell. Weniger anspruchsvolle Touristen kommen auch mit einem kompakten Camping-Bus aus. Zwei Personen reisen damit gut, allerdings lässt der Komfort in Sachen Wohnraum zu wünschen übrig. Für mehrwöchige Touren lohnt es sich über ein richtiges Wohnmobil nachzudenken.

Achtung Preisfallen – Wohnmobilurlaub gut vorbereiten!

Einer der häufigsten Stolpersteine beim Mieten eines Wohnmobils sind die inkludierten Frei-Kilometer. Reichen diese nicht aus, kann der Urlaub schnell sehr teuer werden. Eventuell muss man mit dem Vermieter sprechen, um diese anzupassen. Auch das nicht angemeldete Mitnehmen von Haustieren kann Probleme verursachen. Stellen Vermieter bei der Abgabe des Wohnmobils einen erhöhten Verschmutzungsgrad durch Tierhaare fest, dürfen sie Zusatzkosten für die aufwändigere Reinigung verlangen.

Hinweise zu Versicherungen für den Wohnmobilurlaub

Bei Mietfahrzeugen sind Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung üblich. Damit der Versicherungsschutz auch bei mehreren Fahrern gilt, sind alle Fahrer beim Vermieter anzugeben. Die Selbstbeteiligung sollte nicht zu hoch sein. Oft beträgt sie über 1.000 Euro. Beim Kauf eines eigenen Wohnmobils hängt der Versicherungsschutz von Alter und Zustand ab. Eine ergänzende Verkehrsrechtschutzversicherung kann bei Streitigkeiten hilfreich sein, ist aber kein Muss.

Stellplätze reservieren im Wohnmobilurlaub

Da Campingplätze in der Haupt- und Zwischensaison oft überfüllt sind, sollte im Vorfeld ein Stellplatz reserviert werden. So vermeidet man unnötiges Warten oder die Suche nach einem neuen Campingplatz. In der heutigen Zeit bieten viele Campingplatz-Verwaltungen die Online-Reservierung an. Somit ist die Buchung im Vorfeld sehr entspannt. Wer auf seiner Wohnmobiltour gern flexibel bleibt, der sollte sich darauf einstellen, dass der Campingplatz ausgebucht sein kann. Dann ist es sinnvoll eine Liste im Plätzen in der näheren Umgebung parat zu haben, um eine Alternative zu haben.

Wild Campen, das Campen außerhalb von ausgewiesenen Campingplätzen, ist an den meisten Orten verboten und kann zu hohen Bußgeldern führen. Besonders in Naturschutzgebieten und auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ist das Campen nicht gestattet. Die gesetzlichen Regelungen sind länderspezifisch unterschiedlich. Auf dem CamperDays Blog gibt es zum Wildcamping einen informativen Beitrag.

Wohnmobilurlaub was beachten, © LaBailif pixabay.com

Der Führerschein-Check

In Deutschland, Europa oder auf weltweit: Vor Reiseantritt muss geprüft werden, ob der Führerschein für das Fahren eines Fahrzeuges im Wohnmobilurlaub ausreicht. „Die Führerscheinklasse B ist für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3.500 kg geeignet und für die Fahrzeuge mit mehr als 3.500 kg zulässigen Gesamtgewicht wird die Führerscheinklasse C1 benötigt“, schreibt der ADAC auf seiner Internetseite. Beim Mieten spielt auch das Alter des Fahrers eine Rolle. Viele Vermieter verlangen Fahrpraxis.

Wohnmobil richtig beladen

Beim Beladen des Wohnmobils ist das maximale Gesamtgewicht, welches im Fahrzeugschein aufgeführt ist, von großer Bedeutung. Bei Unfällen kann ein überschrittenes Gesamtgewicht dazu führen, dass die Versicherung die Regulierung von Schäden verweigert oder von einer Mitschuld aufgrund des längeren Bremsweges ausgegangen wird. Um Personen- und Sachschäden vorzubeugen, muss das Gepäck für den Wohnmobilurlaub zuverlässig gesichert werden. Zwei Tipps:

  1. Während der Fahrt muss Gepäck mit Fixiergurten festgezurrt oder in verschließbare Schränke verstaut werden.
  2. Schwere Lasten immer tief platzieren, Leichtes oberhalb, um eine optimale Lastenverteilung zu gewährleisten.

Testfahrten mit dem Wohnmobil machen

Testfahrten sollten mit leerem und mit beladenem Fahrzeug gemacht werden. Das Gewicht hat entscheidende Auswirkungen auf das Fahrverhalten. Auf Testfahrten bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wie sich das Wohnmobil in Kurven, auf Autobahnen und bei Wind verhält. Auch die Sichtverhältnisse und der Bremsweg lernt man besser einzuschätzen. Testfahrten geben Sicherheit und sollten selbstverständlich sein.

Sicheres Fahren mit dem Wohnmobil

Weitere Urlaubstipps zum Campen im Überblick:

© Fotos: pixabay.com, MemoryCatcher Foto 1 und 2, LaBailif Foto 3
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Entschädigung bei Flugverspätung

Reisenden steht eine Entschädigung bei Flugverspätung oder Annulierungen von bis zu 600 Euro zu. Trotzdem verzichten viele Fluggäste auf die Durchsetzung ihrer Rechte. Verspätete oder ausgefallene Flüge sind mit viel…

Reisenden steht eine Entschädigung bei Flugverspätung oder Annulierungen von bis zu 600 Euro zu. Trotzdem verzichten viele Fluggäste auf die Durchsetzung ihrer Rechte. Verspätete oder ausgefallene Flüge sind mit viel Ärger und einem großen Zeitverlust verbunden. Kein Wunder, dass da auch die Entspannung und Freude über den Urlaub auf der Strecke bleiben.

Zum Glück gibt es seit 2004 jedoch eine entsprechende EU-Richtlinie, die Fluggästen in vielen Fällen eine Entschädigung bei Flugverspätung zusichert. Dabei ist klar geregelt, wann und in welcher Höhe diese ausbezahlt wird. Viele Betroffene verzichten jedoch trotzdem auf das Geld, das ihnen zusteht. FairPlane hat es sich jedoch zum Ziel gesetzt, genau das in Zukunft zu verhindern.

Bis zu 600 EUR Entschädigung bei Flugverspätung

Flugverspaetung Schadenersatz

Die Fluggastrechteverordnung der EU beinhaltet eine klare Regelung der Entschädigungen bei Flugverspätung und Annulierung für Passagiere. In Abhängigkeit von der Flugdistanz liegt der Betrag dabei zwischen 250 und 600 Euro pro Passagier. Für Flüge mit einer Wegstrecke von bis zu 1.500 Kilometern ist eine Zahlung von 250 Euro zu erwarten. Eine Summe von 400 Euro gibt es für Flugstrecken zwischen 1.500 und 3.500 Kilometern und die maximale Entschädigung von 600 Euro wird bei einer Entfernung von über 3.500 Kilometern gezahlt. Dies gilt bei Reisen mit EU-Fluglinien oder bei Flügen, die an einem EU-Flughafen starten. Stets zu beachten ist, dass die Entschädigungssummen unabhängig von jenem Preis gelten, der für das jeweilige Flugticket bezahlt wurde! So kann es also durchaus vorkommen, dass Sie für einen Billigflug um 99 Euro von Hamburg nach Lissabon mit ganzen 400 Euro entschädigt werden.

Professionelle Hilfe bei Entschädigungsforderungen

Trotz klarer Regelungen verzichten viele Fluggäste noch immer auf Ihre Ansprüche. Dies liegt zum einen an der noch immer herrschenden Unkenntnis über die Rechtslage, zum anderen aber auch an den nicht selten erfolgreichen „Abwimmel-Strategien“ der Fluggesellschaften. So kommt es immer wieder vor, dass Airlines auf Forderungen der Reisenden lediglich mit knappen Standardschreiben reagieren. Dabei berufen sie sich auf sogenannte außergewöhnliche Umstände und “höhere Gewalt” und weisen die Entschädigungsansprüche deshalb zurück. Aus Unsicherheit oder Angst vor einem langwierigen Gerichtsverfahren geben viele Fluggäste an dieser Stelle auf und lassen die Angelegenheit auf sich beruhen. Gut beraten ist daher, wer seine Ansprüche von vornherein durch einen professionellen Anbieter wie FairPlaine prüfen lässt, der sich auf die Durchsetzung von Entschädigungen nach der Fluggastrechteverordnung spezialisiert hat.

Vorsicht bei Kulanzangeboten!

Neben faulen Ausreden werden von Fluglinien auch immer wieder Kulanzangebote herangezogen, um sich aus der Affäre ziehen zu können. Beispielsweise werden “großzügige” Beträge von 100 Euro oder Wertgutscheine für einen weiteren Flug mit der Airline angeboten. Fluggästen mit Entschädigungsanspruch, die sich auf ein solches Angebot einlassen, entgeht mit großer Wahrscheinlichkeit eine Menge Geld. Die angebotenen Zahlungen liegen nämlich in aller Regel weit unter dem Betrag, der den Betroffenen rechtlich zusteht. Ein derartiges Kulanzangebot ist zudem ein deutliches Zeichen dafür, dass der Entschädigungsanspruch tatsächlich berechtigt ist und keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen, die die Airline von einer Zahlung befreien. Deshalb sollte auch die volle Entschädigungssumme beansprucht werden. Um die Forderung schnell, erfolgreich und risikofrei durchsetzen zu können, ist das Beauftragen des erfahrenen Experten-Teams von FairPlane ratsam. Durch das vorhandene juristische Know-How und den Zugang zu spezifischen Flug- und Wetterdaten sind die Erfolgschancen viel höher, als bei dem Versuch, die Forderung im Alleingang geltend zu machen. Während die Profis am Werk sind, können Sie sich getrost zurücklehnen und sich auf die wohlverdiente Entschädigungszahlung freuen!

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So tauchen Sie im Urlaub richtig!

(PM) Farbenprächtige Korallenriffe, bunte Meerestiere und faszinierende Tiefen – für Viele ist es ein lang gehegter Traum die Unterwasserwelt schwerelos zu entdecken. Dennoch löst der tatsächliche Gedanke daran oft Unbehagen…

Tauchen Urlaub ratgeber

So tauchen Sie im Urlaub richtig. Foto: © ERV / istock.com/ultramarinfoto, Vladan Milisavljevic

(PM) Farbenprächtige Korallenriffe, bunte Meerestiere und faszinierende Tiefen – für Viele ist es ein lang gehegter Traum die Unterwasserwelt schwerelos zu entdecken. Dennoch löst der tatsächliche Gedanke daran oft Unbehagen aus, denn unter Wasser zu sein, ist für die meisten ein ungewohntes Gefühl. So scheuen viele aus Angst den ersten Schritt. Mit der richtigen Vorbereitung und dank einer guten Ausrüstung ist Tauchen heute aber nicht gefährlicher als Schwimmen, Segeln oder Surfen. Wer einmal die Leidenschaft für den Tauchsport entdeckt hat, wird vom Anfänger sicher ganz schnell zum Wiederholungstäter. Die ERV (Europäische Reiseversicherung) gibt einige Tipps für den Unterwassersport.

Gesundheit & Fitness sind Trumpf

Tauchen lernen kann eigentlich jeder. Dennoch sollte vor dem ersten Tauchgang der Besuch beim Arzt geplant werden. “Anfängern ist oft nicht bewusst, dass Tauchen eine physische sowie mentale Belastungsprobe bedeutet. Tauchen sollte daher nur, wer sich körperlich 100% fit fühlt und ist”, weiß Birgit Dreyer, Reiseexpertin der ERV (Europäischen Reiseversicherung). Der Arzt prüft bei einer sogenannten Tauchtauglichkeitsuntersuchung, ob der Körper den Belastungen standhält. Von einem Tauchgang absehen sollten Personen mit Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder Epilepsie. Während der Schwangerschaft ist das Tauchen untersagt. Auch im Falle einer Erkältung empfiehlt es sich, an Land zu bleiben. Neben der Gesundheit spielt auch die persönliche Fitness eine wichtige Rolle. Dafür kann schon vor dem Urlaub einiges getan werden. Durch Joggen lässt sich die Kondition beispielsweise innerhalb kürzester Zeit deutlich steigern.

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Tauchtauglichkeitsuntersuchung bestanden? Dann steht als nächstes die Ortswahl für das Abenteuer auf dem Programm. Der erste Tauchkurs kann natürlich in der Heimat absolviert werden, aber warum diesen nicht gleich mit dem nächsten Urlaub kombinieren? Gerade für Anfänger gilt es, sich die Wahl des Reiselandes wohl zu überlegen. “Es gibt viele wunderschöne Tauchgebiete mit einer beeindruckenden Unterwasserwelt, aber besonders Einsteiger sollten darauf achten, dass die Gewässer eher flach sind und über eine angenehme Wassertemperatur verfügen”, rät Birgit Dreyer. Das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens ist für den ersten Tauchgang zum Beispiel perfekt geeignet. Aber auch das Rote Meer oder die Malediven versprechen ein unvergessliches Taucherlebnis.

Ist die Entscheidung für eine Urlaubsdestination gefallen, geht es an die Auswahl der richtigen Tauchschule. Anbieter sollten hinsichtlich Sicherheit und Professionalität sorgfältig miteinander verglichen werden. Auch die Gruppengröße ist ein wichtiges Kriterium. Die empfohlene maximale Gruppengröße liegt bei acht Teilnehmern. “Besonders bei größeren oder kostspieligeren Reisen – wie etwa einer Tauchreise – ist es ratsam eine entsprechende Reiseversicherung abzuschließen. Denn sollte etwas dazwischen kommen, bleibt man sonst auf den meist recht hohen Stornokosten sitzen”, empfiehlt Dreyer. Und für den Fall, dass während des Urlaubs etwas passiert, sollte auch eine Reisekrankenversicherung mit ins Gepäck.

Grundsätzlich ist der sogenannten “Dive Buddy” unter Wasser die wichtigste Person. Man sollte ihm vertrauen und sich mit ihm wohlfühlen. Also gleich den besten Freund mit zum Kurs anmelden, dann kann nichts schiefgehen.

Das gilt es unter & über Wasser zu beachten

Natürlich ist eine qualitativ hochwertige Tauchausrüstung das A und O. Aber eine eigene Ausrüstung ist nicht zwingend notwendig. Diese wird für gewöhnlich von der Tauchschule zur Verfügung gestellt. Der Kauf einer eigenen Tauchmaske schadet allerdings nicht. Ein kleiner Trick, um das Beschlagen der Maske unter Wasser zu verhindern, ist übrigens, diese mit ein wenig Zahnpasta einzureiben und mit Süßwasser abzuspülen. Gegen die Anfangsnervosität hilft es, vor dem ersten Tauchgang die wichtigsten Regeln, die während des Tauchkurses erlernt wurden, noch einmal durchzusprechen. Wichtig ist:

  • Wohlfühlen ist beim Tauchen das oberste Gebot
  • Ausreichend Trinken reduziert das Risiko einer Dekompressionskrankheit
  • Sorgfältiger Sicherheitscheck der Ausrüstung mit dem Tauchpartner
  • Handzeichen noch einmal durchgehen
  • Unter Wasser immer auf einen rechtzeitigen Druckausgleich achten
  • Verantwortungsvoller Umgang mit der Unterwasserflora und -fauna
  • Panik vermeiden
  • Aufstiegsgeschwindigkeit nicht überschreiten (10 m / min, die letzten 10 m noch langsamer)

Und danach?

Nach dem ersten Tauchgang ist Entspannen angesagt. Eine Ruhephase gilt es zwingend vor dem Rückflug zu beachten, damit die Sauerstoffsättigung im Körper wieder auf den Normalzustand gebracht werden kann. Diese liegt je Tauchintensität zwischen 24 und 48 Stunden. In der Zwischenzeit am besten schon über den nächsten Tauchurlaub nachdenken. Denn auch fürs Tauchen gilt: “Übung macht den Meister.”

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Reisevorbereitung und Sicherheit im Urlaub mit Kindern

Wohin soll es gehen – Australien, Asien oder Afrika? Kein Reiseland war mir zu fern und kein Abenteuer groß genug. Mit dem Surfbrett durch die Wellen gleiten, über Riffe, Steine,…

Wohin soll es gehen – Australien, Asien oder Afrika? Kein Reiseland war mir zu fern und kein Abenteuer groß genug. Mit dem Surfbrett durch die Wellen gleiten, über Riffe, Steine, mit Delphinen und Haien in einem Gewässer schwimmen. Mit Flipflops einen Berg auf Madeira besteigen oder mit Bauchschmerzen auf Bali den „Balibelly“ kurieren – das gehörte auf meinen Reisen dazu. Oft war ich bereits unterwegs als mir das ein oder andere Detail der fehlenden Reisevorbereitung auffiel. Hier fehlte eine Impfung, dort eine Kreditkarte oder eine Auslandreisekrankenversicherung. Kein Problem!

Ich war Studentin und auf mich allein gestellt. Keine Verpflichtungen, keine Ängste. Was fehlte, wurde einfach improvisiert und auf das Glück vertraut. Nette und hilfsbereite Menschen kreuzten meinen Weg und machten diese Momente sogar noch besonders. Von einem älteren Ehepaar wurde mir bei einem Kaffee in ihrer Wohnung Sydney erklärt, während ich auf den Reifenservice wartete, an einem einsamen Campingplatz wartete ich sieben Tage, bis endlich mein Geld aus Deutschland überwiesen wurde und ich die Weiterreise antreten konnte. In der Regel lief alles glatt.

All diese Erlebnisse in meinem Alter zwischen 20 und 30 möchte ich nicht missen und doch hat sich in den letzten acht Jahren etwas verändert. Inzwischen habe ich zwei wundervolle Kinder – meine Reiselust ist geblieben. Unsere Familienurlaube verlaufen inzwischen etwas „organisierter“ und die Sicherheit und Gesundheit der Familie nimmt heute in der Reisevorbereitung etwas mehr Raum ein.

Angstfrei die Welt erkunden

Natürlich übertreiben wir es nicht. Abenteuer, neue Eindrücke und Erlebnisse, andere Kulturen und Menschen, all das sollen auch meine Kinder kennenlernen. Angstfrei die Welt erkunden und in Kontakt mit neuen Themen kommen – das wünsche ich mir für die zwei Jungs. Als Eltern soll man auch loslassen und trotzdem die Basis an Sicherheit für einen geschützten Rahmen schaffen. Deshalb sind wir inzwischen recht routiniert unsere Reise-Vorbereitungen als Familie zu treffen. Für uns zusammenfassend können wir sagen, dass wir bei den Reisen mit den Kids immer eine Krankenversicherung hatten. Seit wir unseren Wien-Urlaub spontan wegen Krankheit eines Sohnes absagen mussten und auf Kosten in Höhe von 600 Euro sitzen geblieben sind, ist noch die Reiserücktrittsversicherung dazugekommen. Sonst sind aus meiner Sicht wirklich essentiell nur noch die Kreditkarte und vollständige Reiseunterlagen (Tickets, Pässe, Ausweise, Visum) mit Dokumentenkopien, falls diese verloren gehen oder entwendet werden) Alles andere kann zur Not vor Ort gekauft werden. Hin und wieder empfiehlt sich noch die Mitnahme eines Sicherheitssitzes für die Kinder und auch eine gut organisierte Reiseapotheke hat sich bei uns ebenfalls als sinnvoll herausgestellt.

Unsere persönliche Urlaubscheckliste der WICHTIGEN Dinge:

Geld

  • Kreditkarte
  • EC-Karte
  • Etwas Bargeld

Versicherungen

  • Auslandsreisekrankenversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung

Reiseunterlagen

  • Visum
  • Ausweis und Reisepass noch gültig (mind. 6 Monate)
  • Auslandsführerschein
  • Tauchschein

TIPP: Alle Dokumente entweder kopieren oder ein Foto mit dem Handy machen und mitnehmen.

Gesundheit

  • Impfschutz/ Impfpass
  • Reisapotheke vollständig?

Technik (für den Reiseblogger unverzichtbar)

  • Handydatenpaket fürs Ausland aufstocken oder lokale Datenkarte vor Ort kaufen
  • Kamera aufladen, Ladekabel und Ersatzkarten (Akkus mitnehmen)
  • Notebook
  • Steckdosenadapter, Dreifachsteckdose

Da jeder Mensch andere Bedürfnisse an Sicherheit hat, empfehle ich Jedem, sich vorher eingehend Gedanken zum Urlaub zu machen. Was möchte man machen? Braucht man ein Auto? Wie gefährlich sind die Aktivitäten und möchte man sich und seine Familie absichern?

Infografik "Sicher im Urlaub"

 Kooperationsartikel

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Parken am Flughafen – So kommen Sie günstig weg

SERVICE – 17.04.15 – Die Koffer sind gepackt und im Auto verstaut. Der Urlaub kann beginnen. Damit die Parkplatzsuche am Flughafen nicht zum Stress-Faktor wird, ist es ratsam, sich vorab…

SERVICE – 17.04.15 – Die Koffer sind gepackt und im Auto verstaut. Der Urlaub kann beginnen. Damit die Parkplatzsuche am Flughafen nicht zum Stress-Faktor wird, ist es ratsam, sich vorab über Stellplatzmöglichkeiten am Terminal zu informieren. Schon seit Jahren herrschen an deutschen Flughäfen paradiesische Umstände für Parkplatzbetreiber: Die Anreise mit dem eigenen Auto wird immer beliebter. Wer hingegen online vergleicht und im Voraus reserviert, vermeidet ewiges Herumkurven in überfüllten Parkhäusern und überteuerte Preise.

Eine Online-Stichprobe für den Airport Nürnberg liefert Parkplatz-Angebote ab 5,- € pro Tag. Darunter finden sich private Anbieter in Flughafennähe mit gratis Shuttle-Service zum Terminal genauso wie flughafeneigene Parkhäuser. Der Unterschied liegt zum einen beim Preis, zum anderen im Service. Private Parkplatzbetreiber bieten häufig noch Zusatzleistungen, wie einen Waschservice oder Werkstattdienste an.

Ein anderer Trend ist das Valet Parking. Hier wird das Auto bei Ankunft am Flughafen an einen Servicemitarbeiter übergeben und auf einem bereits reservierten Parkplatz abgestellt. Nach dem Urlaub steht das Auto dann wieder direkt am Terminal bereit.

Parken am Terminal ist teuer

Dank Geld-zurück-Garantien, Frühbucherrabatten und saisonalen Specials bestätigt sich die alte Faustregel, dass Parkplätze näher am Terminal teurer sind als abgelegenere, übrigens nicht zwangsläufig.

Ein praktischer Tipp: Mit der richtigen App lässt sich selbst noch in letzter Sekunde ein verhältnismäßig günstiger Parkplatz finden. Vergleichs-Portale à la Parkopedia erweisen sich als sehr hilfreich. Mittlerweile hat auch fast jeder Flughafen eine eigene App mit nützlichen Informationen – Parkinfos eingeschlossen.

Für Frühflieger und Weitgereiste lohnt es sich eine Übernachtung im Flughafen-Hotel mit gratis Parkplatz zu buchen. Viele Hotels verfügen über ein nicht voll ausgeschöpftes Stellplatz-Kontingent. Das Auto bleibt einfach während der Abwesenheit, in den Übernachtungsgebühren für bis zu 2 Wochen inklusive, auf dem hoteleigenen Parkplatz stehen.

Wem das alles zu viel der Reiseplanung ist, dem sei der Gang in ein Reisebüro seines Vertrauens empfohlen. Die Vermittlung und Beratung zu Flughafen-Parkplätzen ist auch für Reisebüro-Mitarbeiter schon lange kein Neuland mehr. (Foto: Holiday Extras)

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Braucht man ein Visum, um in die USA zu reisen?

SERVICE – 24.05.15 – Obwohl es als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet wird, gelten in Amerika strenge Einreisebestimmungen für deutsche Touristen: Für einen visafreien Aufenthalt in den USA müssen sie…

SERVICE – 24.05.15 – Obwohl es als Land der unbegrenzten Möglichkeiten bezeichnet wird, gelten in Amerika strenge Einreisebestimmungen für deutsche Touristen: Für einen visafreien Aufenthalt in den USA müssen sie vier verschiedene Auflagen erfüllen, um die sie sich im Vorfeld kümmern sollten. Welche das sind, wird im Magazin von MrSmoke erläutert.

Visum USA: Was muss ich beachten?

Normalerweise braucht man ein klassisches Visum für die Einreise in die USA – es sei denn, die folgenden vier Voraussetzungen werden erfüllt:

  1. Man wohnt in einem Land, das am „US Visa Waiver“-Programm teilnimmt, und besitzt ein Dokument, das die zugehörige Staatsbürgerschaft bestätigt. Welche Länder dazu zählen, wird hier aufgelistet.
  2. Man besitzt einen gültigen Reisepass für die geplante Dauer des Auslandaufenthalts, der die Auflagen des „US Visa Waiver“-Programm einhält. Je nachdem, ob das Dokument vor dem 26.10.2005 oder nach 26.10.2006 ausgestellt wurde, muss es andere Anforderungen erfüllen.
  3. Man hat eine elektronische Einreiseerlaubnis, die sogenannte ESTA (Electronic System for Travel Authorization). Hierbei handelt es sich um ein Dokument, das spätestens 72 Stunden vor der Abreise beantragt werden muss.
  4. Man hat die benötigten API-Daten (Advanced Passenger Information) rechtzeitig übermittelt – hierbei handelt es sich unter anderem um den Namen, die Passnummer und die Aufenthaltsadresse vor Ort. Die Daten werden von der Fluggesellschaft an die US-Behörden weitergeleitet.

In dem Fall braucht man kein Visum, um in die USA zu fliegen. Und damit es am Flughafen zu keinerlei weiteren Verzögerungen kommt, weil man sich zum Beispiel nicht an die Vorschriften bezüglich des Handgepäcks gehalten hat, folgen im nächsten Absatz noch ein paar weitere Tipps.

Einreise in die USA: Was darf ins Handgepäck?

Die amerikanischen Gepäckbestimmungen unterscheiden sich im Wesentlichen nicht großartig von denen anderer Länder, dennoch sind die US-Behörden besonders streng, wenn es um verbotene Inhalte geht. Deshalb werden hier noch einmal die wichtigsten Vorschriften aufgelistet:

  • Das Handgepäck darf nicht größer als 56 x 45 x 25 Zentimeter sein.
  • Flüssigkeiten dürfen nur in einem durchsichtigen Plastikbeutel (verschließbar, max. 1 Liter Fassungsvermögen) im Handgepäck mitgeführt werden.
  • Pro Flüssigkeit darf die Verpackungsgröße 85 Milliliter nicht überschreiten.
  • Für lebenswichtige Medikamente gibt es Ausnahmen, diese müssen jedoch ärztlich bescheinigt werden.
  • Es sollte selbstverständlich sein, dass keine Waffen jeglicher Art im Handgepäck mitgeführt werden dürfen. Welche Gegenstände dazu zählen, wird in diesem Artikel verraten.
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Augen auf: Fallstricke bei Airbnb und Co.

SERVICE – 27.02.15 – Es muss nicht immer ein Hotel oder eine Ferienwohnung sein: Viele Reisende steigen lieber in privaten Unterkünften ab. Gebucht wird über das Internet, in nur wenigen Minuten….

Foto: Wimdu

Foto: Wimdu

SERVICE – 27.02.15 – Es muss nicht immer ein Hotel oder eine Ferienwohnung sein: Viele Reisende steigen lieber in privaten Unterkünften ab. Gebucht wird über das Internet, in nur wenigen Minuten. Aber es gibt einige Fallstricke, die man beachten sollte.

Teilen und tauschen, dieser Trend hat sich auch beim Urlaub durchgesetzt: Vielen Touristen sind Hotels zu teuer und zu unpersönlich. Und Schlafsäle in Hostels und Jugendherbergen bieten wenig Privatsphäre. Dem Bedarf nach einer Alternative kommen die Vermittler von Privatunterkünften entgegen.

Gastgeber und Urlauber müssen sich auf den Seiten der Portale registrieren und ein Profil hinterlegen. Je schöner die Bilder der Unterkunft und je genauer die Beschreibung, umso begehrter sind die Objekte. Nach dem Aufenthalt können die Nutzer detailliert bewerten, wie ihnen die Unterkunft gefallen hat. Auch persönliche Kommentare sind möglich. Gleichzeitig kann der Gastgeber das Verhalten seiner Besucher beurteilen. «Wichtig ist, auf diese guten Bewertungen zu achten», sagt Axel Willmann, Reiserechtsexperte aus Brühl bei Köln.

Airbnb, Wimdu oder 9Flats: So heißen die Unternehmen, die weltweit Wohnungen, Villen, Boote, Baumhäuser und sogar Schlösser vermitteln. Generell sind die Portale nur Vermittler. Bezahlt wird bei der Buchung, das Geld wird aber erst 24 Stunden nach dem Einchecken an den Vermieter überwiesen – das soll die Sicherheit geben, dass alles so ist wie erwartet. Die Vermittler garantieren, dass sie bei der Bereitstellung einer Ersatzunterkunft helfen, wenn der Gast mit der gebuchten Bleibe unzufrieden ist oder sie nicht der Beschreibung entspricht. Es kann nicht sein, dass ein Gastgeber die gebuchte Wohnung nicht zur Verfügung stellen will. «Jede Buchung ist eine vertragliche Vereinbarung, an die sich Gast und Gastgeber halten müssen», erklärt Wimdu-Sprecherin Rebecca Pendleton.

Bei schmutziger Wohnung hilft nur aufräumen

Findet man allerdings eine schmutzige Wohnung vor, «hilft oft faktisch nur aufräumen – oder sich kommunikativ mit dem Vermieter auseinanderzusetzen», sagt Rechtsanwalt Willmann. «Eventuelle Gewährleistungsansprüche oder Minderungsrechte bestehen nur gegenüber dem Vermieter.» Die Durchsetzung kann sich vor allem schwierig gestalten, wenn man eine Unterkunft im Ausland gebucht hat: «Dann ist schon die erste Frage, welches Mietrecht Anwendung findet.»

Wer als Gast etwas kaputtmacht, kann den Schaden seiner Haftpflichtversicherung melden. Am besten dokumentiert man vorher und hinterher mit Fotos den Zustand der Unterkunft. Airbnb bietet aber eine Garantie, die Schäden von bis zu 700 000 Euro abdecken soll. 9flats und Wimdu bieten Versicherungen, die bis zu 500 000 Euro an Erstattung in Aussicht stellen.

Etwas anders funktioniert das Prinzip Haustausch: Dabei handelt es sich um einen seit vielen Jahren etablierten Weg, fremde Orte zu erkunden. Zahlreiche Plattformen bieten Haustausch-Partner an, etwa Haustauschferien, Haustausch, Intervac Homeexchange – oder Homelink.

Bei letzterem Anbieter zahlt der Nutzer 140 Euro Jahresbeitrag. Der Haustausch-Vermittler ist seit 1977 als eingetragener Verein tätig. «Man kann im Jahr so viel verreisen, wie man möchte», sagt Vorsitzender Manfred Lypold. Enthalten ist eine Tausch- und Rücktrittsgarantie. Ein Tauschvertrag regelt Rechte und Pflichten der Teilnehmer. Weltweit machen 13 500 Familien beim Haustausch über Homelink mit, in Deutschland sind es rund 1100.

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