Reiseziele

Entenhausen liegt im Fichtelgebirge

Mal ehrlich: Viele Dinge, die man im Leben wenigsten einmal gemacht haben muss, sind einfach nicht möglich. Wer hat als Kind, als Jugendlicher, selbst noch im reiferen Erwachsenenalter nicht davon geträumt, mal nach Entenhausen zu reisen und dort auf Donald Ducks Spuren zu wandeln, die süße Daisy zu treffen und in Onkel Dagoberts berühmtem Geldspeicher ein erfrischendes Goldbad zu nehmen.

Mit der „World Voyager“ durch die Kanarischen Inseln

Es weht eine steife Brise, als Kapitän Hans Söderholm die World Voyager gegen 20 Uhr aus dem Hafen von Teneriffa steuert. Es ist erst die dritte Tour des 2020 gebauten Expeditionsschiffes, das am 10. April 2021 mit einem umfangreichen Hygienekonzept die Hochseekreuzfahrtsaison von nicko cruises eröffnen konnte. Dank der Pandemie nahezu ein Jahr später als geplant. Die Route führt von Teneriffa nach La Palma, El Hierro, La Gomera, Fuerteventura und Lanzarote. Vor uns liegen 913 Seemeilen.

Argentinische Lebensart mitten in Mecklenburg

Strietfeld bei Dalwitz in Mecklenburg-Vorpommern: 40 Kilometer bis Rostock, 20 bis Güstrow. Hamburg ist zwei Autostunden entfernt, Berlin auch - weit genug, um den Alltag hinter sich zu lassen, und nah genug, um sich eine spontane Auszeit am Wochenende zu gönnen. Hier gibt es Wiesen und Felder soweit das Auge reicht, hübsch restaurierte Guts-und Herrenhäuser. Und: Glückliche Kühe. Eine Herde brauner, flauschiger Paarhufer – es sind Red Angus Rinder – grast friedlich auf einer Anhöhe.

Drachen, Schafe und ein Wattwurm

Vor uns der Nordseeküsten-Strand. Der Wind pfeift uns um die Ohren. So laut, dass wir kaum hören können, was uns unser Nebenmann nur wenige Meter weiter zuruft. Die nächste steife Brise drückt und zieht an uns. Die Kinder juchzen vor Glück. Perfektes Wetter für ihr neues Hobby: Drachensteigen lassen. Ein bisschen Leine geben, jetzt wieder gegenstemmen. Sich mit dem Körper eindrehen, wenn die Windrichtung wechselt. Es dauert nicht lang, bis Mads (7) und Leonard (4) richtige Drachenbändiger sind. Allein schon deswegen hat sich der Urlaub an der Nordseeküste gelohnt.

Himmlische Gefühle und teuflische Legenden

Dieser Berg strahlt eine ungeheure Anziehungskraft aus. Nein, die Höhe allein ist es nicht. Schließlich sprechen wir hier „nur“ von 1357 Metern. Ob es daran liegt, dass der Gipfel des Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald über eine „Himmelsleiter“ zu erreichen ist? Möglich. Vielleicht auch an der Achterbahn der Gefühle, die sich unterwegs fast automatisch einstellt. Es geht über Felsblöcke, durch Mischwälder, vorbei an alten und toten Bäumen, aber auch an jungem Gehölz, das zu neuem Leben erwacht.

Finca mit Vorsicht

Der Gärtner ist aktiv. Pfirsichfarbener Oleander, pfeilschlanke Pinien, knorrige Olivenbäume und filigranes Lampenlutzergras am Pool, dessen nachtblau schimmerndes Wasser zu einer Abkühlung einlädt – all diese Naturschätze warten auf Nasris unermüdlichen Einsatz. Auf der Finca Son Bleda, in alten Klostergemäuern aus dem 11. Jahrhundert im Nordwesten der Insel, existiert ein Mallorca ganz ohne Corona, aber mit leckeren Tapas, Traum-Meerblick und munteren Ausflügen in die Bergwelt des Tramuntana Gebirges, an den Strand von Sóller oder sogar ins städtische Palma.

So richtig auf Touren kommen: Einmal mit dem Fahrrad um den ganzen Bodensee

Sportgerät abstellen. Schuhe aus, Socken weg und die müden Füße im kühlen Nass ein wenig baumeln lassen. Oder noch besser: Rein in die Fluten und ein paar Runden schwimmen. Ein Moment, den man auf dieser Tour immer wieder genießen kann. Sogar länderübergreifend. Zum Beispiel morgens in Deutschland, mittags in Österreich und am späten Nachmittag in der Schweiz.

Wale. Endlich!

Mein Blick ist auf die Wasseroberfläche gerichtet. Auf der Suche nach schwarzen Finnen gleitet der Katamaran fast lautlos vor der Küste Teneriffas über den Atlantik. Zehn Meter vor mir schwimmen zwei dunkle Schatten im türkis-blauen Wasser und kommen langsam an die Wasseroberfläche: Wale. Endlich!

Auszeit im Gutshaus gegen Coronablues

In keinem Bundesland gibt es so viele Schlösser und Gutshäuser wie in Mecklenburg Vorpommern. Für gestresste Städter ist das insbesondere in Zeiten von Lockdown und Coronablues ein Segen, denn nirgendwo kann man so gut entschleunigen wie in einem kühlen, geräumigen Gutshaus.

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