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Illinois – Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

“Bridget!“ Der Ruf von der Theke ist laut und unüberhörbar. Gut so. Das bestellte Essen ist also fertig und wartet darauf, abgeholt zu werden. Natürlich ein doppelter Cheeseburger. Überbackene Champignons und frittierte Zwiebelringe dazu. Noch ein paar Pommes nach Art des Hauses? Warum nicht. Das „Cozy Dog Drive In“ ist aber nicht nur für sein kultiges und authentisches Essen bekannt. In diesem Diner in Springfield sitzt man direkt an der ehemaligen Route 66, die ursprünglich fast 4000 Kilometer lang war und von Chicago bis nach Santa Monica in Kalifornien führte.

Bridget!“ Der Ruf von der Theke ist laut und unüberhörbar. Gut so. Das bestellte Essen ist also fertig und wartet darauf, abgeholt zu werden. Natürlich ein doppelter Cheeseburger. Überbackene Champignons und frittierte Zwiebelringe dazu. Noch ein paar Pommes nach Art des Hauses? Warum nicht. Das „Cozy Dog Drive In“ ist aber nicht nur für sein kultiges und authentisches Essen bekannt. In diesem Diner in Springfield sitzt man direkt an der ehemaligen Route 66, die ursprünglich fast 4000 Kilometer lang war und von Chicago bis nach Santa Monica in Kalifornien führte.

Und man spürt diesen besonderen Spirit, der von der amerikanischen „Mutter aller Straßen“ nach wie vor ausgeht. Man trifft auf Einheimische, Touristen, natürlich auf Harley-Fahrer, sogar auf zwei Sheriffs – und auf den Inhaber Josh Waldmire. Er hat deutsche Wurzeln. „Ja, die Legende lebt“, erzählt er und berichtet davon, dass sein Diner 1960 von seinem Großvater Edwin gegründet wurde.

Disney meets History

Dass Illinois mehr, viel mehr ist als „nur“ Chicago, zeigt sich auf der Rundreise durch diesen Bundesstaat im Mittleren Westen jeden Tag aufs Neue. Gerade die Hauptstadt Springfield strahlt eine äußerst heimelige Atmosphäre aus. Zum Beispiel im Park „Lincoln Memorial Garden“, nur ein paar Meilen vom Stadtkern entfernt. Pelikane auf dem Springfield See zu beobachten, unzählige Eichhörnchen, auch ein paar Rehe, das tut an diesem herrlichen Spätsommernachmittag so richtig gut.

Illinois - Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

Zeit für eine Ruhepause am Lake Springfield. Bild: Geiselhart

Begonnen hat der Tag mit einem Besuch im „Abraham Lincoln Presidential Museum“. „In diesem Museum trifft Disney auf Geschichte“, hatte Tourismus Manager Jeff Berg angekündigt. Stimmt absolut. Abraham Lincoln, dem großen Sohn der Stadt, der vor seiner Präsidentschaft in Springfield gearbeitet hat und hier auch begraben liegt, wird in diesem wunderschön aufgemachten Museum auf typisch amerikanische Weise gehuldigt. Eine gute Adresse zum Abendessen ist „Obed & Isaac’s Microbrewery“ – nicht nur des Bieres und der Atmosphäre wegen. Hier oder in einem anderen der mehr als 200 Restaurants sollte man sich die Springfield-Spezialität, einen original „Horseshoe“, unbedingt einmal schmecken lassen. Wer nicht ganz soviel Hunger hat, für den reicht übrigens ein „Ponyshoe“ locker.

Illinois - Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

“Disney meets History”: Im Lincoln Presidential Museum in Springfield wird dem großen Sohn der Stadt auf typisch amerikanische Weise gehuldigt. Bild: Geiselhart

Deutsches Bier, Weihnachtsmarkt und Co.

Tags zuvor führte der Weg nach Ottawa, nur etwa 90 Autominuten von Chicago entfernt und damit auch eine interessante Adresse für Touristen, die im Rahmen eines Tagesausflugs der Millionenmetropole für ein paar Stunden den Rücken kehren wollen. Im kultig eingerichteten „The Lone Buffalo“ schmeckt das Bier hervorragend. Es ist vor Ort gebraut, streng nach dem deutschen Reinheitsgebot, versteht sich. Der Hopfen kommt aber aus der Region, die Gerste auch.

Illinois - Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

Er macht auch beim Zapfen seines eigenen Biers im “The Lone Buffalo” in Ottawa eine gute Figur: Peter Limberger stammt aus dem Odenwald – fühlt sich aber in seiner Wahlheimat Illinois rundum wohl. Bild: Geiselhart

Alles trägt die Handschrift von Peter Limberger. Er ist im Odenwald aufgewachsen, blickt auf eine spannende und abwechslungsreiche Biographie zurück, war auf der ganzen Welt zuhause und hat jetzt endgültig den Platz gefunden, an dem er alt werden möchte – zusammen mit seiner Frau Inga Carus und den beiden Adoptivtöchtern. Inga Carus‘ Ur-Ur-Großvater hieß Eduard Hegeler. Er stammte aus einer Bremer Kaufmannsfamilie und hatte an der Bergbauakademie in Freiberg, Sachsen studiert. Er war schon um 1850 in den Mittleren Westen der USA gezogen, um dort eine Zinkproduktion aufzubauen – und baute in LaSalle das Hegeler-Carus Mansion, ein riesiges Herrenhaus, das heute einer Stiftung gehört und zum Museum geworden ist.

Illinois - Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

Inga Carus und Peter Limberger kümmern sich leidenschaftlich um den Erhalt des Herrenhauses “Hegeler Carus Manion”, das von Inga Carus’ Ur-Ur-Großvater Eduard Hegeler in LaSalle gebaut wurde. Bild: Geiselhart

Die Region um Ottawa und LaSalle strukturell zu stärken, liegt Peter Limberger und Inga Carus besonders am Herzen. Zum Beispiel organisierte man im vergangenen Advent erstmals einen „Chris Kringle“ Markt – die dazu benötigten Weihnachtshütten kamen aus Deutschland. An weiteren Ideen mangelt es dem Odenwälder nicht. „Mir schwebt vor, mit unserm neu gegründeten Immobilienentwicklungsunternehmen in Ottawa einen Marktplatz ganz nach deutschem Modell in der Stadtmitte zu schaffen, mit Brunnen, Fußgängerzone, Schachspiel und Glockenturm mit sich bewegenden Figuren“, so seine Vision.

Im besonderen Fokus liegt unter anderem die 1000 Hektar große Hopfenfarm, auch ein Möbel- und Innenausbaubetrieb. Mit Herzblut kümmern sich Peter Limberger und Inga Carus für den Erhalt des Hegeler-Carus Mansion und hoffen, dafür auch kulturinteressierte Touristen aus Deutschland zu begeistern.

Deutsche Traditionen zum Greifen nah

Wie man deutsche Traditionen über viele Generationen hinweg pflegt, das weiß man in der „Southwestern Illinois German Heritage Area“, die nahe der Grenze zu Missouri liegt, genau.Orte wie „Wartburg“, „Darmstadt“, „New Hanover“, „Saxtown“ oder „Paderborn“ wurden von deutschen Auswanderern in der Mitte des 19.Jahrhunderts gegründet.

„Ich habe schon immer hier gewohnt“, sagt Arlene Baum, die in allen historischen Fragen erste Ansprechpartnerin in der lutherischen Kirchengemeinde in Wartburg ist. Ihre Ur-Ur-Großeltern hießen „Schmidt“ und waren um 1850 aus Westfalen gekommen. „Die deutschen Traditionen haben in unserer Kirche nach wie vor einen hohen Stellenwert“, erzählt sie. „Zum Beispiel findet bei uns seit ewigen Zeiten jedes Jahr am Karfreitag ein Gottesdienst in deutscher Sprache statt – auch wenn die meisten Gottesdienstbesucher die Worte mittlerweile nicht mehr verstehen können. Am Heiligen Abend wird in der Mitternachtsmesse eine Strophe von „Stille Nacht“ ebenfalls auf Deutsch gesungen. Und im Jahresverlauf freuen sich die Gemeindemitglieder auch mal auf ein zünftiges Bratwurst-Dinner.“ Deutsche Wurzeln hat auch David Braswell. Er hat im benachbarten Maeystown vor 30 Jahren ein Haus gekauft, das 1862 als „Hotel und Saloon“ gebaut wurde. Nach aufwendiger Renovierung ist heute daraus die außergewöhnliche Bed & Breakfast Pension „Corner George Inn B&B“ geworden, in der nach wie vor der Geist der Gründerzeit lebt.

Illinois - Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

“Das ist das Bett meines Ur-Ur-Großvaters”. David Braswell hat deutsche Wurzeln – seine Bed & Breakfast Pension wurde 1862 als “Hotel und Saloon” erbaut. Bild: Geiselhart

Ein echter Geheimtipp sind die heiligen Hügel von „Cahokia Mounds“. Sie liegen nahe des Mississippi und sind eine der spektakulärsten Ausgrabungsstätten indianischer Kulturen in den USA. In Cahokia Mounds finden Besucher Reste einer Hochkultur, die um die Zeit um 1200 nach Christus ihre Blüte erlebte. Bis zu 25 000 Menschen lebten nach neuesten Erkenntnissen auf einem etwa neun Quadratkilometer großen Areal und in vorgelagerten Siedlungen des Umlands. Neben dem Sonnenkalender hinterließen sie 120 religiöse Stätten, die sich heute als große Erdhügel präsentieren. Seit 1982 steht Cahokia Mounds auf der UNESCO-Liste der Weltkulturgüter. Besucher können die Ausgrabungsstätten täglich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kostenlos besichtigen. Und hier vielleicht auch in Ruhe darüber nachdenken, dass Illinois wirklich viel mehr als „nur“ Chicago ist.

Illinois - Deutsche Spuren auf Schritt und Tritt

Die Ausgrabungsstätten in “Cahokia Mounds” zeigen Reste einer indianischen Hochkultur, die ihre Blüte um 1200 nach Christus erlebte. Bild: Cahokia Mounds

Hinweis in eigener Sache: Die Reise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien und/oder Tourismus-Agenturen. Wir legen sehr großen Wert auf eine unabhängige und neutrale Berichterstattung, daher sind die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihre eigenen.
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Chicago – die Stadt der breiten Schultern

Hier muss man einfach gewesen sein. Im Millenium-Park einmal vor „The Bean“ zu stehen, möglichst schrille und verzerrte Selfies zu machen, das gehört in jedem Fall zu den „Must-Do’s“ in Chicago. Aber nicht nur das: Den Willis Tower hochzufahren, auf der 103. Etage den Schritt auf einen der vier Glasbalkone zu wagen und neben der atemberaubenden Aussicht auf die Millionenmetropole auch den ungehinderten Blick in 400 Meter Tiefe zu genießen, auch das lässt man sich als Tourist kaum entgehen. Keine Frage, in Chicago ist alles ein wenig größer – nicht nur zu Lande, auch auf dem Wasser. Der Michigan See – einer der fünf großen nordamerikanischen Binnengewässer – ist mehr als 100 Mal größer als der Bodensee und auch größer als die ganze Schweiz.

Hier muss man einfach gewesen sein. Im Millenium-Park einmal vor „The Bean“ zu stehen, möglichst schrille und verzerrte Selfies zu machen, das gehört in jedem Fall zu den „Must-Do’s“ in Chicago. Aber nicht nur das: Den Willis Tower hochzufahren, auf der 103. Etage den Schritt auf einen der vier Glasbalkone zu wagen und neben der atemberaubenden Aussicht auf die Millionenmetropole auch den ungehinderten Blick in 400 Meter Tiefe zu genießen, auch das lässt man sich als Tourist kaum entgehen. 

 

Keine Frage, in Chicago ist alles ein wenig größer – nicht nur zu Lande, auch auf dem Wasser. Der Michigan See – einer der fünf großen nordamerikanischen Binnengewässer – ist mehr als 100 Mal größer als der Bodensee und auch größer als die ganze Schweiz.

Rush Hour auf dem Chicago River

Und doch sind es gerade auch die vermeintlich unspektakulären Erlebnisse, die einen Besuch in Chicago so faszinierend machen. Zum Beispiel eine sportliche Kajaktour auf dem Chicago River, die pünktlich zum Sonnenuntergang beginnt. „Freut euch auf ein tolles Spektakel, auf herrliche Ausblicke und natürlich aufs nächtliche Feuerwerk“, begrüßt Coach Trevor seine zehnköpfige internationale Gruppe. Kurze technische Einweisung und ein paar Lektionen über Sicherheit und das korrekte Paddeln, und schon kann’s losgehen. Nicht so schnell: Auch auf dem Wasser herrschen Verkehrsregeln. „Auf dem Chicago River ist manchmal Rush Hour wie auf der Michigan Avenue“, ermahnt Trevor. „Also immer schön rechts halten, nicht zu nah an die Hafenmauer ran und den Fluss nur nach meiner Anweisung queren“.

 

Die ersten Paddelschläge sind schnell gemacht. Glück gehabt: Der Wind kommt von Osten, bläst also in den Rücken. Der Blick geht nach vorn in Fahrtrichtung, aber auch nach rechts und links und vor allem steil nach oben. Zum Beispiel auf den 365 Meter hohen, von der Architektin Jeanne Gang entworfenen Vista-Tower. Der Flussverkehr nimmt zu. Man muss sich also die Wasserstraße mit vielen gelben Wassertaxis und Ausflugsbooten teilen. Auch die Wellen werden nicht kleiner. Die Höhe des Trump Tower ist erreicht. Die ersten Partyschiffe tauchen auf und sorgen für Stimmung. Mittlerweile ist es stockdunkel geworden. Und auf dem Rückweg muss gegen den strammen Gegenwind angekämpft werden. Nach zweieinhalb Stunden ist der Ausgangspunkt erreicht. Jetzt heißt es durchschnaufen, sich über Glückshormone – und das nächtliche Feuerwerk freuen, das die Chicagoer Nacht erhellt.

Radtour quer durch Chicago

Auch bei der Radtour am nächsten Morgen kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Vor allem deshalb, weil man Chicago von einer ganz anderen, unbekannten Seite kennenlernen darf. Startpunkt ist Downtown bei „Bobby’s Bike Hike“. Fern der üblichen Touristenrouten geht es auf der North Side raus in die Natur, zu Stadtparks und malerischen Stränden. Zwei Dänen, ein englisches Ehepaar und zwei Deutsche gehören zu der kleinen Gruppe, die von Guide Gabe nicht nur ortskundig geführt, sondern bei Stopps auch informiert und kurzweilig unterhalten wird. Es gilt, mit oder gegen den Wind zu radeln, vorbei am Adler Planetarium, Shedd Aquarium, am Field Museum of Natural History – auch zum legendären Footballstadion der Chicago Bears.

„Wisst Ihr, wann die Bears den Super Bowl gewonnen haben?“, will Gabe wissen – um selbst die Antwort schnell hinterher zu schieben. Natürlich erklärt Gabe auch, wie die vier Sterne auf die Stadtflagge gekommen sind. Einen spektakulären Blick auf die Skyline gibt’s auf der Northerly Island, einer knapp 100 Hektar großen – künstlich geschaffenen – Halbinsel. Sie ist die Realität gewordene Vision von Daniel H. Burnham, Chicagos berühmtem Architekten und wurde in den 1930ern anlässlich Chicagos zweiter Weltausstellung angelegt. Vor 20 Jahren stand Northerly Island kurz davor, zu einer Landebahn für Flugzeuge zu werden – und ist dank später politischer Einsichten doch die Heimat von Enten, Gänsen und zahlreicher anderer Wasservögel geblieben.

Chicago – die Stadt der breiten Schultern

Chicago hat viele Namen. Man nennt die Stadt „Windy City“, nicht nur der steifen Brise wegen. Auch deshalb, weil hier die Politiker in früheren Zeiten ihr Fähnchen allzu oft in den Wind gehalten haben. Die Millionenmetropole am Südwestufer des Lake Michigan wird in Anlehnung an ein Gedicht von Carl Sandburg aber auch gern „City of Big Shoulders“ – die Stadt der breiten Schultern – genannt. Also eine personifizierte Arbeiterstadt und ein Produkt einer historischen Akkumulation. Wie auch immer: Chicago ist eine Stadt mit reicher Geschichte und vielen Kulturen. Die knapp drei Millionen Einwohner haben ganz unterschiedliche Wurzeln, viele Deutsche sind darunter, auch Osteuropäer. Und dass der Chicago River jedes Jahr am St. Patricks Day grün eingefärbt wird, ist natürlich den zahlreichen irischen Einwanderern geschuldet.

“Chicago ist anders”

„Chicago ist different – Chicago ist anders“, sagt Pilar Ellis, Marketing Managerin des im Herzen der Altstadt gelegenen „Warwick Allerton Hotel“. Chicago werde oft unterschätzt, dabei müsse ihre Stadt den Vergleich mit New York nicht scheuen, gerade auch in kultureller Hinsicht. „Auch viele Shows und Musicals haben hier ihren Anfang genommen, bevor sie am Broadway große Erfolge feierten“, sagt sie. „Different“ ist auch die Architekturszene. Bestes Beispiel dafür ist das Warwick Allerton, quasi eine Hommage an die Geschichte und ein Kontrapunkt zu den es umgebenden anderen Wolkenkratzern.

Es wurde in den 1920ern in der Jazz Ära erbaut und hat sich sein authentisches Flair bis heute erhalten. Aus einem ehemaligen „Gentlemen’s Club“, der ab 1930 auch für Frauen zugelassen wurde, ist ein Hotel mit gehobenem modernem Anspruch und gleichzeitig historischem Ambiente geworden. Hier finden viele Kongresse statt, der traumhafte „Tip Top Tap Ballroom“ im 23. Stock ist nicht nur bei Hochzeitspaaren beliebt, und das Hotel wird auch dank seiner idealen Lage zum perfekten Ausgangspunkt für touristische Aktivitäten. Nicht zuletzt darf man sich auf Schritt und Tritt gegenwärtig sein, dass hier schon Stars wie Frank Sinatra, Sammy Davis Junior, Muhammad Ali oder Elvis Presley übernachtet haben.

Chicago - die Stadt der breiten Schultern

Ein echtes Erlebnis: Ein Baseball Spiel der Chicago White Sox. Bild: Geiselhart

Zeit für ein gutes Abendessen. Zum Beispiel im Restaurant „Sunda“ im belebten Viertel River North. Hier wird asiatische Fusionsküche mit der Gastfreundschaft des Mittleren Westens verbunden. Mit Erfolg: Das von Michelin empfohlene Konzept wurde unter anderem als „Best New Restaurant“ und „Sexiest Restaurant“ ausgezeichnet. Was steht am nächsten Tag an? Die Tourismusexpertinnen Ann Tok und Abigail Phillips empfehlen ein Spiel der „White Sox“. Keine schlechte Idee – und die Chance, Baseball nicht nur aus nächster Nähe zu betrachten, sondern auch die Spielregeln endlich mal zu verstehen.

Hinweis in eigener Sache: Die Reise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien und/oder Tourismus-Agenturen. Wir legen sehr großen Wert auf eine unabhängige und neutrale Berichterstattung, daher sind die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihre eigenen.
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Unsere Top 10 Restaurant-Tipps in San Francisco

San Francisco erleben und genießen – und das mit allen Sinnen. Überhaupt kein Problem. Für Gourmetliebhaber ist San Francisco ein wahres Mekka. Ein wahr gewordener Food-Traum. Wir haben für Euch unsere Top 10 Restaurant-Tipps rausgesucht und – ganz wichtig – alle selbst probiert! Auf die Teller, fertig, Los!

San Francisco erleben und genießen – und das mit allen Sinnen. Überhaupt kein Problem. Für Gourmetliebhaber ist San Francisco ein wahres Mekka. Ein wahr gewordener Food-Traum. Wir haben für Euch unsere Top 10 Restaurant-Tipps rausgesucht und – ganz wichtig – alle selbst probiert! Auf die Teller, fertig, Los!

Kitava

Das gesund auch lecker sein kann beweist das kleine aber feine KITAVA.  Der erste Eindruck beim Betreten des Lokals – Clean und Transparent ohne den überflüssigen Schnick – Schnack. Hier konzentriert man sich zu 100% auf gesunde Lebensmittel und deren Zubereitung. Der Gast wird dafür mit einem unverfälschten Geschmackserlebnis belohnt. Sehr lecker! 

Adresse: 2011 Mission Steht –  San Francisco – CA 94110

WESBURGER ‘N’ MORE

Burger & Fries – die gibt es im WES Burger´n´more in Hülle und Fülle. Allein das Restaurant und dessen Einrichtung sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Unzählige Details und Accessoires entführen den Gast in die amerikanischen 50er Jahre. Musikbox und Leuchtreklame inklusive. Zudem weht ein Hauch Mexiko durch das Lokal. Bitte unbedingt probieren – Horchata! Ein süsses Reismilchgetränk mit einem Hauch Zimt! Unglaublich lecker 🙂 

Adresse: 2240 Mission Street – San Francisco – CA 94110

Tacolicious

Tacos, Mole, Tequila uvm…. Hier im Tacolicious wird man buchstäblich nach Mexiko katapultiert. Mit allen Sinnen. Insgesamt 3 Standorte hat das Tacolicious in San Francisco. Wir haben uns mal ein wenig im Ladenlokal im Mission District umgesehen. 

Von außen klein und unscheinbar  – doch im Inneren des Lokals tobt das Leben. Egal ob an den zahlreichen Tischen oder direkt an der Bar. Neben den typischen mexikanischen Speisen kann man zudem aus einer Vielzahl von Tequila und Mezcal Sorten wählen. 

Adresse: 741 Valencia Street – San Francisco – CA 94110

Craftsmen & Wolves

Klein aber fein! Aber wer Lust auf außergewöhnliche Speisen hat – egal ob herzhaft oder süss – ist hier genau richtig. Kleine Meisterwerke erwarten hier die Gäste. Jedes für sich ein Genuss.

Craftsmen & Wolfes hat insgesamt 2 Standorte in San Francisco. Wir haben den in der Valencia Street besucht. Ein absolutes Highlight ist der Rebel Within – ein herzhafter Muffin mit einer Füllung aus Wurst, Zwiebeln und einem hart gekochten Ei. 

Adresse: 746 Valencia Street – San Francisco – CA 94110

Dandelion Chocolate

Der Schoko-Himmel befindet sich wahrlich in San Francisco. Genauer gesagt im Dandelion Chocolate. Hier gibt es Schokolade in wirklich allen Variationen. Egal ob als Tafel, Praline, Kuchen oder Getränk. Wer mag, kann während eines kleinen Snacks den Mitarbeitern bei der Produktion über die Schulter schauen – und manchmal sogar die ein oder andere Schokoladensorte probieren. Ganz ehrlich – wir wollten hier eigentlich nicht mehr weg 🙂

Adresse: 740 Valencia St (at 18th) – San Francisco – CA 94110

Bi Rite Creamery

Aber es gibt ja auch noch andere süsse Leckereien in San Francisco. Ein ganz besonderer Leckerbissen befindet sich in der 3692 18th Street. Ein von insgesamt 2 Standorten der Bi Rite Creamery. Neben den klassischen Eissorten wie Vanille und Schoko gehört das kleine Lokal zu denjenigen, die z.B. auch mal Basilikum-Erdbeer Eis anbieten. Die Rechnung geht auf. Die Eisliebhaber stehen für ein Eis gerne mal 30 Minuten oder auch länger an. Wir haben das Eis probiert und können es nur empfehlen. Cremig, erforschend und wirklich sehr lecker! 

Adresse: 3692 18TH ST. – San Francisco – CA 94110

Sutro´s im Cliff House

Wer mal ein wenig abseits des Stadttrubels essen möchte und zudem noch eine wunderbare Aussicht genießen will, der sollte das Sutro´s im Cliff House ansteuern. 

Aus jedem Blickwinkel des Restaurants gibt es viel zu sehen – z.B. die berühmten Seal Rocks, den Pazifischen Ozean, die Ruinen von Sutro Bath und den Eingang zum Golden Gate.

Adresse: 1090 Point Lobos Ave –  San Francisco – CA 94121

Dorian 

In einem ganz anderen Teil von San Francisco – im Marina District – befindet sich das Dorian. Stylish und definitiv ein Hot-Spot. Hier sind das Essen und die Getränke genauso wichtig, wie das Sehen und Gesehen werden 🙂 

Treffpunkt für alle ist die überdimensionale Bar. Entweder man verbringt den Abend hier und genießt die tollen Cocktail Variationen oder man entschließt sich im abgetrennten Nebenraum zu essen. Wir haben uns für einen kleinen Snack entschieden – den Writer´s Block sowie die mit Parmesan überbackenen Pommes mit Trüffel-Dip. Köstlich 🙂 

Wer gerne ausgiebiger essen möchte, sollte auf keinen Fall den Sonntags-Brunch im Dorian verpassen. Schlemmen in Hülle und Fülle 🙂 

Adresse: 2001 Chestnut Street  – San Francisco – CA 94123

The Grove 

Ein Hauch von Wild Wild West weht durch The Grove. Besucher haben schnell das Gefühl in einer Farmer- oder auch Blockhütte einzukehren, oder wie sie selbst gerne sagen – einem Wohnzimmer. Holz und Stein dominieren. Insgesamt 4 Standorte gibt es in San Francisco. Wir haben uns in der Fillmore Street ein wenig umgeschaut und natürlich auch genascht. 

Das Essen – bodenständig und wirklich sehr lecker. Egal ob Sandwiches, Hot Dogs, Salate oder Suppen. Hier geht keiner hungrig raus. Die Portionen sind sehr gut. 

Adresse: 2016 Gilmore Street – San Francisco – CA 94115

Redwood Room im Clift Hotel 

Eine Bar, die sie während ihres San Francisco Besuches unbedingt gesehen haben müssen. Nicht nur wegen des Interieurs – auch wegen der leckeren Drinks 🙂 

Achten Sie auf jeden Fall auf die Bilder im Redwood Room. Zu bestimmten Uhrzeiten hat man schnell das Gefühl beobachtet zu werden….:)  Mehr verraten wir aber nicht! 

Adresse: 495 Geary Street – San Francisco – CA 94102

 

Wem all diese Tipps noch nicht genügen, der kann sich auf eine interessante und vor allem extrem leckere Food-Tour mit Lisa und Edible Excursions begeben. In lockerer Atmosphäre könnt ihr nicht nur tolle Restaurants entdecken, sondern erfahrt auch noch mehr über deren Geschichte und Entstehung.

Unsere Top 10 Restaurant-Tipps in San Francisco

Top 10 Restaurant-Tipps in San Francisco: Mit dabei Lisa von Edible Excursions.

 

Hinweis: Werbung, da Orts- & Markennennung. Die Reise erfolgte auf Einladung von San Francisco Travel.

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Snowmass – Aspen’s kleine Schwester

Snowmass ist die „kleine Schwester“ von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.

Snowmass ist die “kleine Schwester” von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.

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Beste Bedingungen zum Skifahren in Snowmass, Colorado. Nur der Wind weht kräftig. (Fotos: Jörg Baldin. Titelbild: Fotolia.de/ #94226189)

Snowmass bietet für Bretterfans leichte Hänge oder Abfahrten, auf die sich nur geübte Skifahrer wagen sollten und die bis auf fast 4.000 Höhenmeter raufgehen. Da wird die Luft auf dem Berg ganz schön dünn… Für mich war es das beste Skigebiet, dass ich in der Region Aspen/Snowmass kennengelernt und besucht habe. Leere und sehr gut präparierte Pisten können die Besucher der Region erwarten.

Ich hatte das Glück, dass in der Nacht zuvor Neuschnee gefallen ist, und ich bei strahlendem Sonnenschein die Abfahrten genießen konnte. Dennoch ein Tipp für alle Besucher: Mütze und Schal nicht vergessen. Der Wind peitscht einem ziemlich stark an den Bergspitzen um die Ohren. Was dann folgte, war ein Skitag, der nicht mehr zu toppen ist: Pulverschnee, Sonnenschein und vollkommen leere Pisten. Genial.

Nach dem erfolgreichen Tag auf der Piste kann ich als Après Ski-Bar die „Ranger Bar“ vor dem Hotel „The Westin“ empfehlen. Hier gibt es belgisches Bier und gemütliches Ambiente. Für mich die beste Bar in Snowmass, in der es zudem auch das leckerste Bier gibt.

Tipp
Erwähnenswert ist auch die Region „Elk Camp“ und die dortigen Aktivitäten. Regelmäßig findet dort am Freitagabend eine Veranstaltung statt, bei der Livemusik, eine Feuershow und ganz viel Aktivitäten für Kinder angeboten werden.

Hinweis in eigener Sache: Die Reise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien und/oder Tourismus-Agenturen. Wir legen sehr großen Wert auf eine unabhängige und neutrale Berichterstattung, daher sind die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihre eigenen.
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Art-déco-Mekka Miami: Feel the Sunshine

Wer in Miami Beach durch die Straßen schlendert, fühlt sich wie einer der obercoolen Rauschgiftfahndern Sonny Crocket und Ricardo Tubbs. In der Kultserie Miami Vice rasten die beiden Glamour-Boys mit ihren Luxusschlitten durch die Straßen Miamis oder preschten mit schnellen Jachten durch die Biscayne Bay – im Hintergrund immer die bonbonbunte Art-déco-Kulisse von Miami Beach. Die beiden smarten Jungs in ihren pastellfarbenen Sakkos und Lederslippern jagen zwar schon lange keine knallharten Gangster mehr, doch der lässig-coole Lebensstil à la Miami Vice ist immer noch präsent.

Wer in Miami Beach durch die Straßen schlendert, fühlt sich wie einer der obercoolen Rauschgiftfahndern Sonny Crocket und Ricardo Tubbs. In der Kultserie Miami Vice rasten die beiden Glamour-Boys mit ihren Luxusschlitten durch die Straßen Miamis oder preschten mit schnellen Jachten durch die Biscayne Bay – im Hintergrund immer die bonbonbunte Art-déco-Kulisse von Miami Beach. Die beiden smarten Jungs in ihren pastellfarbenen Sakkos und Lederslippern jagen zwar schon lange keine knallharten Gangster mehr, doch der lässig-coole Lebensstil à la Miami Vice ist immer noch präsent.

Vor allem ist Miami Beach in den USA nach wie vor das Mekka für Art-déco-Fans, die aus aller Welt kommen, um einmal im Leben den berühmten Ocean Drive mit seinen reliefverzierten Häusern in Erdbeerrot, Mintgrün und Sonnengelb entlangzubummeln.

Miami Beach ist Mekka für Art-déco-Fans

Wer dieses Baudesign der 1930er-Jahre liebt, sollte es sich nicht nehmen lassen, in einem stilechten Haus zu nächtigen. Ein Schmuckstück ist das Como Metropolitan Miami Beach Hotel in einem Gebäude von Albert Anis, der als einer der führenden Art-déco-Architekten Miamis gilt. Mit tropischen Farben und fröhlicher Ornamentik verlieh er dem ursprünglich aus Frankreich stammenden Art-déco eine exotische Note. Im Como-Hotel an der Collins Avenue, das 2014 komplett renoviert wurde, sind viele liebenswerte Details aus den 1930er-Jahren wie der Terrazzo-Boden und die mit Glaskugeln verzierten Galeriegeländer erhalten geblieben. Aufgefrischt wurde das immerhin schon fast 100 Jahre alte Art-déco-Design durch moderne Stilelemente, ausgefeilte Technik und charmante Details – eine reizvolle Mischung für einen stilvollen Aufenthalt.

Miami Beach - Jutta Lemcke - DSCF3349_korr

Alle Fotos by Jutta Lemcke

Wer sich in das lässige, unprätentiöse Beachlife-Design des Como-Hotels verliebt hat, wird auch gerne an den Ocean Drive fahren, um diese Vorzeigestraße des Art-déco zu erkunden. Hier reiht sich ein bonbonbuntes Haus an das nächste, es locken Hotels, angesagte Restaurants und stylische Bars. Oldtimer cruisen mit offenem Verdeck durch die Gassen und selbstverliebte Schönheiten zeigen ihre modellierten Bodys in schrillen Outfits. Mit einem Cocktail in der Hand genießen die Müßiggänger die Sonne und lassen den Tag an sich vorbeiziehen. Entlang der Strandpromenade finden sich eingezäunte Plätze mit Reckstangen und allerlei anderem Gerät – nicht etwa für Kinder zum Spielen, sondern für Bodybuilder, die dort versuchen, ihre sowieso ideal geformten Körper noch weiter zu perfektionieren.

Hier werden Muskeln trainiert, von denen der Normalsterbliche noch nicht einmal weiß, dass sie existieren. Zuschauer sind übrigens durchaus willkommen, schließlich geht es in Miami Beach vor allem ums eins: Sehen und Gesehen werden. Doch keine Bange, selbst wer selber lange kein Fitnessstudio mehr von innen gesehen hat, wird wie selbstverständlich in diese lässige Gemeinde aufgenommen und kann am Strand oder am Ocean Drive den easy way of life genießen.

Sahnestücke des Art-déco zwischen 5th und 14th Street

Die Sahnestücke des Art-déco finden sich zwischen 5th und 14th Street. Wie wäre es also mit einem Eistee vor dem Colony Hotel oder einem Snack im News Café, das als Stammkneipe der Berühmtheiten gilt und deshalb regelmäßig von Touristen auf Promisuche aufgesucht wird? Kubanisches Flair bieten das Larios on the Beach oder das Mango’s Tropical Café. Der Vorteil: Alles liegt dicht beisammen, so dass beim Bummeln jede Menge Zeit bleibt, um eine Pause einzulegen und dem Treiben zuzuschauen. Wer genug hat, schlendert hinüber zum Lummus Park oder gleich an den Strand mit den originellen quietschbunten Life-Guard-Hütten und lässt sich das herrlich warme Golfstromwasser um die Füße plätschern. Ein toller Tipp für alle Fußmüden: Miami Beach lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Überall finden sich City-Bike-Stationen, an denen per Kreditkarte Zweiräder ausgeliehen werden können. Die Rückgabe ist ganz unkompliziert an irgendeiner anderen Station ganz nach Lust und Laune möglich – das garantiert volle Flexibilität und ermöglicht eine sehr entspannte Art, auf Entdeckungstour zu gehen. Wer architektonisch tiefer eintauchen und mehr über die Art-déco-Fassaden erfahren möchte, kann eine der 90-minütigen Führungen buchen, die vom Art Deco District Welcome Center organisiert werden. Oder er leiht sich dort einen Audioguide und macht sich auf eigene Faust auf einen Streifzug zu den circa 800 Art-déco-Gebäuden in South Beach.

Vergnügungssüchtige aus Miami stürzen sich ins Nachtleben

Am Abend wandelt sich das Bild in South Beach. Dann kommen Vergnügungssüchtige über die Bucht aus Downtown Miami und stürzen sich ins Nachtleben, das hier bunt, schrill und auch ein wenig snobby ist. Viele starten mit einem Cocktail auf einer Rooftop-Bar in die Nacht. Eine der beliebtesten ist die C-Level Rooftop-Bar direkt am Ocean Drive auf dem Dach des Hotels The Clevelander. Ebenfalls eine Top-Adresse ist The 1 Rooftop in der 18. Etage des 1 Hotel. Hier warten ein Wahnsinnsblick, leckere Cocktails und einer der schönsten Pools in Miami. Als Dresscode für die Rooftop-Bars gilt übrigens „Miami-chic“ – das bedeutet, dass man mit lässig-schicker Kleidung goldrichtig liegt – easy way of living also auch in puncto Styling.

Weitere Informationen zur Reise nach Miami Beach

Übernachten: Como Metropolitan Miami BeachArt-déco-Mekka Miami: Feel the Sunshine, 2445 Collins Ave, Miami Beach, Florida. Stilvolles Art-déco-Haus mit 74 Zimmern, direkt am Strand und zentral zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelegen.

Art déco: Erste Anlaufstelle ist das Art Deco Welcome Center direkt am Ocean Drive, 1001 Ocean Drive, Miami Beach, Florida

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Christmas-Shopping in New York

New York macht süchtig, genauer gesagt sehnsüchtig. Egal, wie oft man in die Stadt am Hudson und East River reist, „hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, wie eingefleischte New York-Fans von der City schwärmen. Nach 18 Jahren Abstinenz habe auch ich bei einem vorweihnachtlichen Besuch meine Liebe zur Stadt, die niemals schläft, neu entdeckt. Der Beamte bei der Einreisekontrolle am JFK-Airport ist freundlich, und die Kontrolle geht zügig voran. Jetzt kann das Abenteuer New York beginnen.

New York macht süchtig, genauer gesagt sehnsüchtig. Egal, wie oft man in die Stadt am Hudson und East River reist, „hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, wie eingefleischte New York-Fans von der City schwärmen. Nach 18 Jahren Abstinenz habe auch ich bei einem vorweihnachtlichen Besuch meine Liebe zur Stadt, die niemals schläft, neu entdeckt. Der Beamte bei der Einreisekontrolle am JFK-Airport ist freundlich, und die Kontrolle geht zügig voran. Jetzt kann das Abenteuer Christmas-Shopping in New York beginnen.

In 45 Minuten um die Welt

Seit Ende des 19. Jahrhunderts der Fahrstuhl erfunden wurde, ist New York mit dem Bau der Wolkenkratzer in die Höhe geschossen. Manhattan (der kleinste der fünf New Yorker Stadtteile), ist von einer unglaublichen Dichte. In den Häuserschluchten gibt es wenig Sonne, das Leben findet in den Geschäften, den Jazzclubs und Theatern sowie auf der Straße statt. Was nicht verwundert, kostet ein 40-Quadratmeter- Apartment doch über 3000 Dollar Miete im Monat.  In 45 Minuten reist man mit der Subway „rund um die Welt“: vom Times Square bis nach Chinatown. Kaum sonst irgendwo erlebt man so viele unterschiedliche Kulturen auf engstem Raum. Egal ob Harlem, Little Italy und Chinatown (besser wäre Asiatown, denn heute leben dort Menschen aus ganz Asien), jedes Viertel hat seine ganz eigene Atmosphäre.

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Christmas-Shopping in New York. (Fotos: Liane Ehlers)

Die längste Straße ist der Broadway. Mit 25 Kilometern ist sie die   älteste und gleichzeitig längste Nord-Süd-Durchquerung. Die Orientierung in der Stadt fällt leicht, denn die Straßen sind wie ein Schachbrettmuster angelegt. Ein zentraler Punkt ist der Times Square. Das Glitzerdreieck nördlich der Kreuzung von Broadway, 7th Avenue/ 42nd Street ist weltberühmt und bekannt für seine Leuchtreklamen, die die Nacht zum Tag machen. Viele der Geschäfte am Times Square haben bis Mitternacht geöffnet.

Grüne Lungen im Betondschungel

Die zahlreichen Parks der City, besonders der große Central Park entlang der Luxus-Meile Fifth Avenue, sind die grünen Lungen im Betondschungel. Am Wochenende sind dort die Straßen für Autos gesperrt.   Jogger, Radfahrer, Fahrrad-Rikschas und Pferdekutschen drehen dann  ihre Runden.  An der Central Park West/72nd Street  liegt das exklusive Dakota-Building, von dort  hat man einen atemberaubenden Blick auf den Park. Hier steht zurzeit für 26 Millionen Dollar das Luxus-Apartment der kürzlich verstorbenen Hollywood-Legende Lauren Bacall zum Verkauf. Im Park befindet sich die Gedenkstätte „Strawberry Fields“, die Yoko Ono nach John Lennons Tod gestaltet hat.

Donald’s Welt

Weiter südlich, auf der Ostseite an der 5th Ave, steht der Trump Tower. Vor der Eingangstür tun schwer bewaffnete Polizisten ihren Dienst. Im Untergeschoss gibt es ein Bistro und Geschäfte mit allen möglichen Trump-Souvenirs sowie die schicksten Toiletten von Manhattan. Sie sind öffentlich und kostenlos, denn so kann ihr  Besitzer sie von der Steuer absetzen.

Highlights ohne High Heels

Highheels sollte Frau fürs Christmas-Shopping in New York  besser zuhause lassen. In der Stadt, die niemals schläft, sind Turnschuhe die bessere Wahl, um zu Fuß von einem Geschäft zum anderen, von einer  Attraktion zur nächsten  zu gelangen. Und davon besitzt New York unzählige: American Museum of Natural History, das Metropolitan Museum of Art, Empire State Building, Top of the Rock,  Guggenheim Museum, Statue of Liberty & Ellis Island, und das 9/11 Memorial & Museum, um nur einige zu nennen. Am besten und schnellsten entdeckt man sechs der Top-Sehenswürdigkeiten mit dem New York CityPASS. Hier kann man bis zu 42 Prozent gegenüber den regulären Eintrittspreisen sparen, und vor allem muss man nicht an den Kassen endlos Schlange stehen.

Exklusive Bahnhöfe

Auf der To-do-Liste sollte auch Lower Manhattan stehen. Vom neuen One World Trade Center („Freedom Tower“, 541 m) mit seiner Aussichtsplattform hat man einen tollen Rundblick über die Stadt. Ebenfalls einen Besuch wert ist der daneben liegende Jahrhundertbahnhof „The Oculus“ vom spanischen Architekten Santiago Calatrava – mit fast vier Milliarden Dollar Baukosten ist er einer der teuersten der Welt. Sein weißes Gerüst aus Stahl und Glas mit den beiden weit auseinander liegenden, flügelähnlichen Dächern scheint sich wie ein Phönix aus der Asche zu erheben. Auf den unteren Ebenen liegen die Bahnsteige verschiedener U-Bahn-Linien und 35.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Besichtigung kostet ebenso wenig wie die des Grand Central Terminals (von 1871) mit seinen zehn Kronleuchtern, der zahlreiche Kostbarkeiten beherbergt. Dank Jackie Kennedy wurde er vor zwei Jahrzehnten vor dem Abriss bewahrt und renoviert.

Souvenirs mit Kultstatus

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New York hat seinen ganz eigenen, faszinierenden Rhythmus. Es kann extrem teuer sein, muss aber nicht. Outlet-Center wie das 21 Centuries am Ground Zero oder die großen Outlets vor den Toren der Stadt machen’s möglich. Menschen mit  kleinerem Geldbeutel können Designermode zu erschwinglichen Preisen auch in den zahlreichen kleinen Geschäften in SoHo erstehen. Ein Blick lohnt  auch in die Shops vom Museum of Modern Art (MoMA), dem Guggenheim-Museum oder der Metropolitan-Opera. Hier findet Frau zu zivilen Preisen attraktive Geschenke für Daheimgebliebene.

Weihnachtsbeleuchtung am Saks

Abends strömen die Besucher in die Musical-Theater in Jeans und Turnschuhen. In den Händen halten sie Einkaufstüten vom Nobel-Kaufhaus Saks gegenüber dem Rockefeller Center, wo sich die Menschen wegen der Weihnachts-Deko an den Schaufenstern die Nasen platt drücken,  oder vom Kaufhaus Macy‘s , 7th Ave. Andere tragen Designertüten von Viktoria Secret, Armani, Tommy Hilfiger und Co. Die 45 Musiktheater entlang des Broadways sind Abend für Abend gut besucht, einige gar auf Monate ausverkauft, wie das angesagte „Hamilton“ am Times Square.

Dinner in der Keksfabrik

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Wer dann noch den Black Friday nach Thanks Giving Ende November nutzt, kehrt vielleicht stolz wie Carrie Bradshaw in der TV-Erfolgsserie  „Sex and the City“ in sein Hotel zurück, nachdem er zuvor in einer der angesagtesten Gegenden im Meatpacking District (frühere Schlachthöfe) oder im  Chelsea Market (ehemalige Keksfabfik) nahe Ground Zero gut gespeist hat.

New York bedeutet Veränderung: Die Ausstellungen in den Museen auf der „Museumsmeile“ – ein Teil der Fifth Avenue beim Central Park – wechseln monatlich, und irgendwo entsteht trotz engster  Bebauung immer wieder ein neuer Wolkenkratzer, wie z.B. das „RIU Plaza New York Times Square“ im Herzen Manhattans, das vor gut einem Jahr eröffnet hat. Weil das  Stadthotel mit 647 modernen Zimmern gut gebucht ist, baut die spanische Hotelkette jetzt das zweite Hotel am Times Square.

Die Touristendichte nimmt ständig zu, über 60 Millionen waren es im vergangenen Jahr. Kein Wunder, dass die Stadt niemals schläft! Nur morgens, wenn die Sonne aufgeht und die Skyline in ein goldenes Licht taucht, dann hat man am an den Brooklyn-Hights neben der bekannten Brookly-Bridge für einen kurzen Augenblick das Gefühl „diese Stadt gehört mir allein“.

Reise-Informationen zum Christmas-Shopping in New York

Anreise: Direktflüge (ca. 9 Stunden) gibt es ab Frankfurt bei verschiedenen Airlines.

Hoteltipp: Das 4* RIU Plaza Hotel Times Square liegt zentral zwischen Times Square und der 5th Avenue. Eine Übernachtung ist ab 67,50 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Infos: www.riu.com

New York CityPASS: Hier kann man sechs Top-Sehenswürdigkeiten ansehen und  spart bis zu 42 Prozent gegenüber den regulären Eintrittspreisen. Vor allem muss man nicht an den Kassen endlos Schlange stehen. 107,78 Dollar Erw., 86,58 für Kinder ab 7 Jahren. https://de.citypass.com/new-york

Infos zu Musicals: Alles über Musicals und Tickets gibt es unter www.broadwaycollection.com

Reiseführer: Mehr Infos im Reiseführer „New York“ mit Karte, 120 S., Sebastian Moll, Dumont, 11,99 Euro.

Mehr Infos unter: www.nycgo.com

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

 

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Pulverschnee und Après Ski auf 3.417 m Höhe

Aspen – wohl kaum ein anderer Ort auf der Welt wird mit Prominenten, Schnee, Sonne, Skifahren und viel Geld in Verbindung gebracht, wie das kleine Städtchen in Colorado (USA). Aspen ist der reichste Ort der Vereinigten Staaten und zählt gleichzeitig zu den reichsten Städten der Welt. Kein Wunder also, dass sich hier die wichtigsten und reichsten Menschen versammeln.

Aspen – wohl kaum ein anderer Ort auf der Welt wird mit Prominenten, Schnee, Sonne, Skifahren in den USA und viel Geld in Verbindung gebracht, wie das kleine Städtchen in Colorado (USA). Aspen ist der reichste Ort der Vereinigten Staaten und zählt gleichzeitig zu den reichsten Städten der Welt. Kein Wunder also, dass sich hier die wichtigsten und reichsten Menschen versammeln.

skifahren in den usa

Für alle Skifahrer in Aspen ein heißer Tipp: Die Hütte “Cloud 9”. (Fotos: Jörg Baldin)

Ein Haus in Aspen kostet im Schnitt 1,5 Mio. US$

1879 wurde in der Gegend um Aspen Silber entdeckt und damit der Grundstein für die heutige Region gelegt. Die Ureinwohner waren die Yuta, vielen bekannt als bunte Indianer aus den meisten Karl-May-Filmen. Nachdem ein Vertrag mit dem Stamm den Besitz geregelt hatte, konnte die Bahnlinie bis nach Aspen erweitert werden und somit der Silberabbau starten.

Der Durchschnittspreis eines Hauses in Aspen liegt bei 1,5 Millionen US$. Daher gibt es innerhalb des Ortes auch eine interessante Redewendung: „Entweder man lebt in Aspen und hat drei Häuser oder man hat drei Jobs.“ Teuer ist es hier überall. Wer hier Skilaufen geht, kann aber durchaus auf bekannte Hollywoodstars oder Musiker treffen, die hier Häuser besitzen und sich gerne mal im Café unters Volk mischen, wie zum Beispiel Jack Nicholsen oder Kevin Costner.

Zwei Skigebiete bis 3.417m Höhe

In Aspen gibt es zwei Skigebiete, die schnell erreichbar sind: Aspen Highlands und Aspen Mountain. Letzterer ist der Berg, an dem die Prominenz unterwegs ist und der vor allem für anspruchsvolle Skifahrer geeignet ist. Wer hier unterwegs ist, der bekommt ein atemberaubendes Panorama auf die Rocky Mountains. Die Gondel startet mitten im Ort und befördert einen auf 3.417 m Höhe. Da wird die Luft schon mal dünn, wenn man schwer bepackt durch den Schnee sprintet.

Die Qualität der Pisten ist mit europäischen Verhältnissen überhaupt nicht zu vergleichen. Die breiten Schneisen sind perfekt präpariert und Skifahrer können die Bretter oder das Snowboard im Tiefschnee oder auf bearbeiteten Pisten lange laufen lassen. Hier gibt es einfach kaum andere störende Skifahrer, die einem im Weg stehen. Teilweise fährt man fast alleine auf der Piste, und das selbst in der Hochsaison. Ein Schlaraffenland für Skifahrer…

„Wir haben über 320 Sonnentage im Jahr“, sagt erzählt Skiguide Steve bei der Begrüßung. Sonne und Pulverschnee, so was gibt’s in Europa seltener. In Aspen fast immer. Der Grund ist die geringe Luftfeuchtigkeit, die den Schnee sehr trocken werden lässt. Selbst für ungeübte Skifahrer ist es dort fast kein Problem, im Tiefschnee zu fahren. Und so ist es vor allem für die Frühaufesteher ein traumhaftes Erlebnis, morgens als Allererster überhaupt aus der Gondel zu steigen und durch die unberührte, mit Pulverschnee bedeckte Natur, zu fahren.

Après Ski a lá Aspen mit Champagner

Auch Après Ski gibt es in Aspen. Zwar tönen keine „Nackte Friseusen“ aus den Lautsprechern, wie in den Alpen und es gibt auch keine Polonäse durch das Lokal, dafür fließt hier – wie sollte es anders sein – reichlich Champagner durch die Kehlen der meistens gut gekleideten und betuchten Skifahrer. Wer Lust hat, springt in einen der vielen Hot Tubs, natürlich in Badekleidung und nicht im „European Style“ nackt…

Absolut erwähnenswert ist eine kleine Hütte in den Aspen Highlands. Sie heißt „Cloud 9“ und ist eine alte Unterkunft der Mountain Patrol, die bereits vor vielen Jahren in eine alpine Hütte mit Restaurant umgebaut worden ist. Wer hier essen will, sollte unbedingt einen Tisch reservieren und die Kreditkarte nicht vergessen. Spezialitäten sind Käsefondue oder Raclette. Das Essen ist sehr lecker und gegen 15 Uhr kann schon mal die Restaurantatmosphäre den Klängen lauter Musik aus den Lautsprechern weichen. Wenn dann alle Hemmungen fallen, kommt es regelmäßig vor, dass die Gäste auf den Tischen in Skischuhen tanzen. Wie locker bei vielen hier der Geldbeutel sitzt, zeigt ein Blick auf die Speisekarte: Eine Flasche Champagner kostet hier 625 US$. Kein Wunder, dass eine 8-köpfige Gruppe in diesem Jahr während eines Mittagessen rund 12.000$ auf den Kopf gehauen hat, wie uns unser Guide erzählt. Ach, wenn Geld keine Rolle spielt…

Weitere Reiseinformationen zum Skifahren in den USA

Tipp für eine Unterkunft

Empfehlenswert ist das Hotel Limelight in Aspen. Es hat eine ganz spezielle Atmosphäre, liegt mitten in der Stadt und verfügt über schöne Zimmer, die mit Kamin, Kaffeemaschine, großem Bad und einem riesigen Bett ausgestattet sind.

Einreise in die USA

Die Einreise in die USA erfordert Geduld und wer nach Aspen reisen möchte, sollte vorher einige Dinge bachten. Deutsche benötigen kein Visum, wenn sie als Tourist für maximal 90 Tage in den USA bleiben wollen. Benötigt wird ein elektronischer Reisepass, auf dem alle biometrischen Daten gespeichert sind. Der Pass muss zwingend bis zum Ende der gesamten Reise gültig sein. Vorläufige Reisepässe oder Kinderreisepässe sind nur mit einem Visum gültig.

Neben dem gültigen Reisepass ist eine elektronische Einreiseerlaubnis für USA-Reisende Pflicht. Der Esta Antrag muss mindestens 72 Stunden vor der Abreise gestellt werden. Für zwei Jahre bleibt die ESTA für jede USA-Reise gültig – allerdings nur, wenn der Reisepass in der Zwischenzeit nicht abläuft.

Hinweis: Kooperationsartikel

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Glücklich macht, was schmeckt

New York ist eine der schönsten und lebendigsten Städte der Welt. Und meine absolute Lieblingsstadt. Sie setzt Maßstäbe in Kunst, Kultur, Sport oder Musik. Aber auch kulinarisch hat “The Big…

New York ist eine der schönsten und lebendigsten Städte der Welt. Und meine absolute Lieblingsstadt. Sie setzt Maßstäbe in Kunst, Kultur, Sport oder Musik. Aber auch kulinarisch hat “The Big Apple” einiges zu bieten. Die Stadt ist auch hier ein echter Schmelztiegel. Ob zum Beispiel italienisch, chinesisch, japanisch oder der typische New Yorker Hot Dog am Straßenwagen – die Auswahl ist schier unendlich. Glücklich macht, was schmeckt. Und muss nicht immer die große, teure Küche sein. New York ist vor allem bekannt für das gute Fast Food, welches oft „Organic“ ist, also mit Biozutaten hergestellt wird.

Immer wenn ich in New York bin, sind kulinarische Streifzüge deshalb für mich ein echtes Muss. Inspirationen liefern mir dabei vor allem die zahlreichen New Yorker Stadtmagazine, wie das Time Out Magazin und natürlich auch viele spannende Blogs. Ich könnte jetzt Dutzende tolle Restaurants aufzählen, deswegen ist mir die Auswahl auch sehr schwer gefallen, mich auf drei zu beschränken. Ich hab es trotzdem versucht.

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Alle Fotos: Torben Knye

Essen in New York: Katz’s Delicatessen

Ein “Must Eat”, wenn man in New York is(s)t. Ohne einen Besuch bei Katz’s ist für mich ein New York Aufenthalt nicht komplett. Das Essen ist fantastisch: das koschere Essen ist einfach und trotzdem sehr lecker. Seit fast 130 Jahren haben sich das Angebot und die Rezepte des jüdischen Delis nicht geändert. Und der Erfolg gibt den Besitzern Recht. Man sollte unbedingt eines der leckeren Sandwiches bestellen. Meine Favoriten sind die Truthahn- oder Pastrami-Varianten im leckeren Roggensandwich.

Neben den Sandwiches sind die sogenannten ‘Cutter’ die Stars des Ladens. Das sind die Männer, die die verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten für die Sandwiches schneiden. Es hilft übrigens, wenn man gleich bei der Bestellung dem Cutter einen Dollar in einen der auf der Theke stehenden Plastikbecher steckt. Dann bekommt nämlich eine besonders großzügige Portion.

Achja: Die gastronomische Institution in der Lower Eastside ist übrigens der Ort, wo die Orgasmus-Szene von “Harry und Sally” gedreht wurde. Man kann sich auch genau an den Tisch sitzen, wo die beiden gesessen haben :-).

Mehr über Katz’s Delicatessen findet ihr unter: www.katzsdelicatessen.com

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Fette Sau – Bier, Fleisch und Barbecue

Geräuchertes Fleisch, leckerer Kartoffelsalat, knusprige Pommes und dazu köstliches New Yorker Craft Beer – das ist das Wohlfühlrezept der “Fetten Sau”. Das schräge, leicht schrabbelige Hinterhof-Garagen-Restaurant liegt in Williamsburg, dem angesagtesten Teil von Brooklyn. Hier geht es ganz einfach um Bier, Fleisch und Barbecue. So wie Männer es lieben. Gezahlt wird nach Gewicht des ausgesuchten Essens. Eine wirkliche Offenbarung sind übrigens die Baked Beans, die eigentlich Bacon oder BBQ Sauce Beans heißen müssten, den genau diese beiden Geschmäcker dominieren die leckere Beilage. Schon beim Schreiben läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Die Zutaten werden, so wie die hippen New Yorker es lieben, von Lieferanten aus der Gegend bezogen. Das Fleisch hat entweder Bio-Qualität oder kommt von kleinen, natürlich betriebenen Farmen. Deswegen ändert sich fast täglich das Fleischangebot, da dieses in kleinen verfügbaren Mengen eingekauft wird.

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Dazu gönnt man sich eines oder mehrere der leckeren New Yorker Biere aus den Microbreweries aus der Nachbarschaft. Besonders empfehlenswert ist dabei das Brooklyn Lager, welches mittlerweile auch bei uns im Edeka zu kaufen gibt. Für mich immer eine willkommene Erinnerung an New York. Das Bier fließt in der fetten Sau direkt von  der abgefahrenen Bierzapfanlage in Einmachgläser in verschiedenen Größen. Statt normalen Griffen ist die Anlage mit Küchengeräten wie Messern oder Kellen als Griffersatz ausgestattet. Abgerundet wird das Essen mit einem der zahlreichen amerikanischen Whiskeys, die auf der Karte stehen. Standardmarken wie Jim Beam sucht man dabei übrigens vergeblich. Augenmerk wird auf ganz besondere Craft Whiskys aus ganz Amerika gelegt.

Mehr Infos: www.fettesaubbq.com

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Ellens Stardust Diner – Erlebnisgastronomie pur

Gute Burger bekommt man in New York in vielen Restaurants. Und wer Burger liebt, wird auch das Ellens Stardust Diner lieben. In diesem typischen Diner mitten auf dem Broadway bekommt man nicht nur sensationelle Burger gebraten, sondern auch Erlebnisgastronomie pur geboten. Fast alle KellnerInnen haben eine Theater- oder/und Gesangsausbildung und das bekommt man während des Essens lautstark, hochprofessionell und mit viel Spaß präsentiert. Von Musicalsongs über Lieder aus den Sixties und Seventies bis zu aktuellen Hits – die Bedienungen wissen genau wie sie ihre erstklassigen Stimmen einzusetzen haben. Das wird auch dadurch bestätigt, dass viele der singenden Kellner sogar direkt von den Musical-Shows um die Ecke abgeworben wurden. Heute noch in Ellens Stardust, morgen schon auf den Brettern, die die Welt bedeuten – mitten auf dem Broadway.

 

Meine Burger/Sandwich-Empfehlungen

  • Be Bop a Lula Burger mit American Cheese, Bacon, Karamellisierten Zwiebeln & sautierten Pilzen
  • Captain Video Sandwich mit gegrillter Hähnchenbrust, Bacon, Guacamole, Salsa, Jack Cheese auf einem Brioche Brötchen. Dazu geriffelte Pommes.

Dazu passt eine eiskalte Vanilla Coke (Vincent Vega lässt grüßen) oder einer der sensationellen Milkshakes.

Mehr Infos: www.ellensstardustdiner.com

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New York: Eine Stadt, die niemals schläft

“Ich möchte aufwachen in einer Stadt, die niemals schläft” – Schon Frank Sinatra besang in seinem Lied “New York, New York” das, was ich spürte, bevor ich überhaupt einen Fuß auf den Boden dieser riesigen Metropole in den USA gesetzt hatte.

Ich möchte aufwachen in einer Stadt, die niemals schläft – Schon Frank Sinatra besang in seinem Lied “New York, New York” das, was ich spürte, bevor ich überhaupt einen Fuß auf den Boden dieser riesigen Metropole in den USA gesetzt hatte. Während die “Europa 2” gemächlich den Hudson River in Richtung “Pier 90” fuhr und die Skyline von New York immer konkreter wurde, umso mehr hatte ich das Gefühl, das sich Adrenalin in meinen Adern breit machte. Empire State Building, Rockefeller Center, Times Square, Manhattan – Alles was ich bisher nur aus diversen Hollywoodfilmen kannte, war zum Greifen nah. Sehen konnte ich es schon und auch spüren.

Die Amerikaner haben schon einen besonderen Humor. Vor allem, wenn es um die Einreise ins Land geht. Die Einreisekontrolle in New York war so ein Fall. Alle Gäste mussten das Schiff verlassen, durch eine Ausweiskontrolle, Reisepass und ESTA vorlegen und dann in einer großen Halle am Pier warten, bis der letzte Gast die “Europa 2” verlassen hat. Dann durften alle wieder an Bord und wir konnten die Expedition New York starten.

„I want to wake up in that city that doesn’t sleep“

Hundert Dinge gingen mir durch den Kopf, als ich auf der 12th Avenue am Manhattan Cruise Terminal stand. Mein erster Gedanke: Die Taxis sehen tatsächlich so aus wie im Film. Aber das die Wagen im Inneren so eng sind, hätte ich dann doch nicht gedacht. Während eine Plexiglasscheibe den Fahrer schützt, flimmern hunderte Werbebotschaften über einen Bildschirm im Fond des Taxis. Werbung wohin das Auge reicht.

Als erstes geht’s zum Rockefeller Center

Mein erstes Ziel war das Rockefeller Center, das etwa ein Kilometer vom Schiff entfernt ist. Zu Fuß braucht man dafür vielleicht eine halbe Stunde. Mit dem Auto in New York etwas länger. In dieser Stadt scheint jeder mit dem Auto ins Zentrum zu fahren, um dann in langen Schlangen in Schritttempo voranzukommen. Ein Wahnsinn!

Rockefeller Center bei Nacht

Rockefeller Center bei Nacht.

Und weil jedem Fahrer während der Wartezeit langweilig ist, wird fleißig gehupt. Hupen scheint eine Art Volkssport der New Yorker zu sein. Vielleicht ein Grund, weshalb die Stadt auch nie schlafen kann.

Das Rockefeller Center liegt an der Rockefeller Plaza, in der Nähe der berühmten 5th Avenue. Hier ist auch das weltberühmte Schwarz-Weiß-Bild entstanden, auf dem Bauarbeiter während der Mittagspause in schwindelerregender Höhe auf einer Stahlstange sitzen, eingereiht von Wolkenkratzern in der Nachbarschaft. Und genau in diese Höhe habe ich mich auch begeben. Allerdings bin ich die 70 Stockwerke ganz bequem mit einem Turbo-Aufzug hoch gefahren. Auf dem „Top Of The Rock“ können die Besucher auf mehr als 16.700 Quadratmetern und auf drei Etagen den einzigartigen Ausblick auf die Stadt genießen. Für mich ein Schlüsselerlebnis bei dem Besuch der Metropole, denn mehr als auf New York aus 260 Metern Höhe bei Sonnenuntergang zu blicken, geht nun wirklich nicht. Zumal die Plattform eine nahezu ungehinderte Sicht auf die vielen Wolkenkratzer und Sehenswürdigkeiten bietet, darunter das Empire State Building oder den Central Park.



Weltberühmte Eisbahn in New York

Am Fuße des Rockefeller Center befindet sich im Winter auch die weltberühmte Eisbahn, die schon in vielen Hollywood-Filmen als Kulisse gedient hat. Wer denkt, hier eine große Bahn anzutreffen, irrt gewaltig. Eher klein, dafür aber mit sehr vielen Schlittschuhläufern gefüllt, die während der Weihnachtszeit oftmals mit Weihnachtsmannmützen ausgestattet sind.

Blick vom Rockefeller Center _1

Postkartenmotiv: Viele Besucher nutzen die Aussichtsplattform des Rockefeller Center, um unvergessliche Aufnahmen der Stadt zu machen. (Fotos: Jörg Baldin)

Mein Weg führt mich weiter auf die 5th Avenue, der Top-Einkaufsstraße in New York. Auch hier wimmelte es nur so von Menschen, die offensichtlich alle auf der Suche nach dem passenden Weihnachtsgeschenk waren. Natürlich durfte hier ein Besuch beim wahrscheinlich bekanntesten Kaufhaus der Stadt nicht fehlen: „Saks Fifth Avenue“. Prall gefüllt mit Weihnachts-Deko innen und einer Weihnachts-Lasershow draußen und auch hier Menschenmassen, die auf der einen Seite ins Kaufhaus strömten und auf der anderen Seite wieder raus, vollgepackt mit Einkaufstüten.

Kaufhaus Saks in New York

Auch das Kaufhaus “Saks” in New York ist zur Weihnachtszeit reichlich dekoriert.

Etwa einen Kilometer weiter kommt man auf den Times Square, einer weiteren weltberühmten Straße der Stadt. Hier findet man knapp 40 Theater, die MTV-Studios und das Verlagsgebäude “One Times Square”, in dem sich auch die New York Times befindet. Jedes Jahr zu Sylvester versammeln sich um die eine Million Menschen, um zu sehen, wie der Times Square Ball 60 Sekunden vor Mitternacht unter dem ohrenbetäubendem Countdown des Publikums herabgelassen wird.

Mein Tag endet schließlich in einer der bekanntesten Roof-Top-Bars der Stadt, dem „The Roof“ im legendären Viceroy Hotel in Manhattan bei einem Glas Caipirinha. Morgen geht’s auf die Brooklyn Bridge, nach Soho, zum High-Line und ins “Baltazar Restaurant”. „I want to wake up in that city that doesn’t sleep“ – Ich glaube, ich gehe jetzt erst mal schlafen..

Times Square

Superhelden als Fotograf: Auf dem Times Square in New York ist alles möglich.

Wichtige Reiseinformationen

Einreise

Für die Einreise in die USA ist eine Reisegenehmigung erforderlich. Das ESTA wird online beantragt und in der Regel erhält man innerhalb weniger Stunden die Bestätigung. Dieser Antrag muss bei der Einreise mitgenommen werden.

Anreise

Die Anreise per Schiff ist mit Abstand die beste Lösung, um nach New York zu kommen. Man fährt ganz gemütlich an der Freiheitsstatue vorbei und kann schon von weitem die Skyline von New York erkennen.

Hinweis in eigener Sache: Die Reise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien und/oder Tourismus-Agenturen. Wir legen sehr großen Wert auf eine unabhängige und neutrale Berichterstattung, daher sind die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihre eigenen.
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Amerikaner lieben deutsches Bier aus Portland

Als Bierliebhaber hat man im Ausland oft so seine Probleme. Auch in den Vereinigten Staaten. In der Wirtschaftsmetropole Portland im US-Staat Oregon ist das allerdings anders. Dort kann man abends…

Als Bierliebhaber hat man im Ausland oft so seine Probleme. Auch in den Vereinigten Staaten. In der Wirtschaftsmetropole PortlandAmerikaner lieben deutsches Bier aus Portland im US-Staat Oregon ist das allerdings anders. Dort kann man abends gemütlich in der Kneipe sitzen und sein „Kölsch“, „German Pale Ale“ oder „Weißbier“ genießen. Und es schmeckt – garantiert. Das Bier ist nämlich streng nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, der Hopfen kommt aus Tettnang und das Malz aus Bamberg und Heidelberg. Und der Brauer heißt Tobias Hahn, ein gebürtiger Freiburger. Er hat vor einem Dreivierteljahr zusammen mit seinem Geschäftspartner Nick Greiner das „Rosenstadt“-Bier auf den Markt gebracht – mit Erfolg.

Nur zwei Auslandssemester waren in den USA geplant

„In unserer Stadt gibt es eine Vielzahl von Brauereien und die PortlanderAmerikaner lieben deutsches Bier aus Portland sind als Bierkenner bekannt – umso mehr schätzen sie Geschmack und Qualität“, weiß Tobias Hahn. Vor mehr als 20 Jahren wollte der heute 44-Jährige im Rahmen seines Biologiestudiums eigentlich nur ein oder zwei Auslandssemester in den Vereinigten Staaten verbringen. Ans Bierbrauen hat er damals auch noch nicht gedacht. Doch dann kam alles anders.

Tobias Hahn lebt zusammen mit seiner Frau Melissa und seinen beiden Kindern Caleb und Olivia in einem ruhigen Wohnviertel Portlands.  Man sitzt gemütlich im eigenen Garten, die Tomaten und Zucchini wachsen gut. Der Gastgeber stellt ein paar Proben seines Bieres auf den Tisch. Einfach lecker – da fühlt man sich doch gleich wie zuhause. Man kommt ein wenig ins Plaudern. Tobias Hahn erzählt, dass er nach dem Abitur mit seinem Studium an Albert-Ludwig-Universität begonnen hat. Nichts Außergewöhnliches also für einen Freiburger. Das universitäre Austauschprogramm, das ihn nach dem Vordiplom nach Tucson /Arizona führte, gefiel ihm gut – so gut, dass er dort sein Studium abschloss, seinen Doktor in Mikrobiologie und Immunologie machte und dann in der Krebsforschung arbeitete.

Weil sein Labor verlegte wurde, führte 2008 der weitere berufliche Weg nach Portland und ins dortige „Providence Cancer Center“ – bis schließlich die Forschungsgelder gestrichen wurden und er als mittlerweile zweifacher Familienvater damit auch seinen Job los war. Also blieb mehr Zeit, um sich als „Hausmann“ um die Erziehung seiner Kinder zu kümmern – seine Frau praktizierte damals schon als Kinderärztin. Und dann traf er eines Tages auf Nick Greiner, der mit einer deutschstämmigen Frau verheiratet ist, ebenso seine Kinder jeden Samstag zur Schule der deutsch-amerikanischen Gesellschaft brachte und als Projektmanager in einer ähnlichen Situation wie Tobias Hahn war.

Nach 18 Monaten Testphase war das „Rosenstadt“-Bier geboren

Weil beide Männer schon immer was für gutes Bier übrig, und für den Eigenbedarf auch mal im hauseigenen Keller gebraut hatten, ergab schnell eins das andere. Warum sich nicht zusammentun und das Bierbrauen professionell betreiben? Streng nach deutschem Reinheitsgebot, versteht sich. Nach 18 Monaten Testphase war das „Rosenstadt“-Bier geboren. Ein Name, der für Tobias Hahn und Nick Greiner auf der Hand lag – schließlich ist PortlandAmerikaner lieben deutsches Bier aus Portland als „City of Roses“ bekannt. Heute werden bereits rund 80 Restaurants und Bars mit dem deutschen Bier beliefert und 90 Hektoliter pro Monat – derzeit noch außer Haus – gebraut.

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Ein gutes Team: Tobias Hahn (rechts) und sein Geschäftspartner Nick Greiner beliefern mittlerweile rund 80 Restaurants und Bars in Portland mit ihrem „Rosenstadt“-Bier. (Fotos: Geiselhart)

„Wenn es weiter aufwärts geht, erfüllt sich vielleicht auch unser Traum von einer eigenen Brauerei“, blickt Tobias Hahn optimistisch in die Zukunft. In ein paar Wochen geht’s im Sommerurlaub mit der ganzen Familie nach Freiburg. Dann gibt’s  ein Wiedersehen mit seiner Mutter, seinem Bruder und mit vielen Freunden und Bekannten. Dass man sich gleich bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen eine Butterbrezel gönnt, das steht für die ganze Familie jetzt schon fest. Aber auch, dass der erste Stopp in einer Freiburger Brauerei gemacht wird. „Das Bier und die Weißwürste lasse ich mir auf keinen Fall entgehen“, freut sich Tobias Hahn.

Weitere Informationen zu Portland

Info Portland

PortlandAmerikaner lieben deutsches Bier aus Portland überzeugt durch ein charmantes Kleinstadtflair, ist gleichzeitig aber das wirtschaftliche Zentrum des im Nordwesten der USA gelegenen Bundesstaates Oregon. Die Stadt hat rund 600 000 Einwohner – im Großraum Portland leben 2,2 Millionen Menschen. Portland ist auch idealer Ausgangspunkt für Rundreisen durch Oregon. Weitere Informationen und Kontakt: www.travelportland.de, www.TravelOregon.de, E-Mail: [email protected], Telefon +49 89 6890638-42


Anreise

Condor fliegt im Sommer 2016 viermal wöchentlich ab Frankfurt nonstop nach Portland.


Bezahlen in Portland

In den USA zahlt man mit US$, Euro werden in den wenigstens Geschäften akzeptiert. In den meisten Restaurants und Geschäften werden aber die gängigen Kreditkarten akzeptiert. Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie auch in den USA kostenlos Geld beziehen können? Auf unserer Seite Geld im Urlaub finden Sie eine Übersicht über kostenlose Kreditkarten.


Reiseführer für Portland

Es gibt zahlreiche Reiseführer über Portland. Eine Auswahl an Reiseführern für PortlandAmerikaner lieben deutsches Bier aus Portland finden Sie hier.


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Auf dem Oregon-Trail 2.0

Sich im Wilden Westen mal wie ein richtiger Cowboy fühlen. Die wechselvolle Geschichte der Indianer und der ersten Siedler reflektieren. Entlang der rauen Pazifikküste atemberaubende Ausblicke genießen. Im Landesinnern fernab…

Sich im Wilden Westen mal wie ein richtiger Cowboy fühlen. Die wechselvolle Geschichte der Indianer und der ersten Siedler reflektieren. Entlang der rauen Pazifikküste atemberaubende Ausblicke genießen. Im Landesinnern fernab jedes Massentourismus unberührte Landschaften und Naturwunder auf sich wirken lassen. Ja, es gab sicher viele Gründe, sich im Frühsommer 2016 auf eine Rundreise durch den US-Staat Oregon zu machen. Einer davon war nicht zuletzt die vergleichsweise unproblematische Anreisemöglichkeit. Der Direktflug mit Condor von Frankfurt nach Portland dauert knapp elf Stunden. Wenn man die neunstündige Zeitverschiebung mit einbezieht, kommt man also zwei Stunden später an, als man abgeflogen ist – und kann noch am selben Abend sein erstes Bier genießen.

Portland ist so etwas wie die Welt-Bier-Hauptstadt

Kaum zu glauben, aber Portland ist so etwas wie die Welt-Bier-Hauptstadt. Hier sind 53 Brauereien angesiedelt – mehr als in jeder anderen Stadt der Welt – und es kommen ständig neue dazu. „Die Portlander sind echte Bierkenner“, sagt der gebürtige Freiburger Tobias Hahn. „Umso mehr weiß man also ein gutes deutsches Bier zu schätzen.“ Der promovierte Mikrobiologe und Immunologe hat inzwischen sein ursprüngliches Hobby zum Beruf gemacht – und ist zusammen mit seinem Geschäftspartner Nick Greiner – Bierbrauer geworden. Vor neun Monaten haben die beiden ihr Bier „Rosenstadt“ auf den Markt gebracht. Rosenstadt ist übrigens ein überaus passender Name, schließlich ist Portland auch als „City of Roses“ bekannt. Dass er sich in der 600 000 Einwohner zählenden Wirtschaftsmetropole des Landes, die sich ihr typisches kleinstädtisches Flair bewahrt hat, so richtig wohl fühlt, das glaubt man Tobias Hahn gerne. Als idealer Ausgangspunkt für eine Stadterkundung erweist sich das stilvolle Hotel Monaco in Downtown Portland.

Als nächste Station wird Astoria angesteuert – nahe der Mündung des Columbia-River. Start einer traumhaften Küstenfahrt. Keine schlechte Idee, ein wenig für Bewegung zu sorgen, zu Fuß den 200 Meter über der Stadt thronenden „Astoria Column“ zu erklimmen und sich anschließend im luxuriösen Cannery Pier Hotel & SpaAuf dem Oregon-Trail 2.0 bei einer Massage ein wenig verwöhnen zu lassen. Am nächsten Tag geht es entlang dem „Highway 101“ in Richtung Süden. Stopp am „Ecola State Park“ – ein absolutes Muss. Ein- und Ausblicke auf die schroffe Küstenlandschaft, die man sich wirklich nicht entgehen lassen darf. Frisch gebackene Kekse am Abend eines aufregenden Tages als Appetitanreger? Keine Seltenheit in amerikanischen Hotels und eine nette Geste – auch im „Elizabeth Inn“ in Newport.

Toketee Falls – ein spektakulärer Wasserfall

„Ihr werdet es mir nicht glauben, aber von den Leuten, mit denen ich hier spreche, sind höchstens zehn Prozent aus Oregon“, sagt am nächsten Morgen Senior Ranger John Mare, der am „Cape Perpetua“ – etwa drei Kilometer südlich von Yachats gelegen – Freiwilligendienst leistet. „Viele Besucher kommen aus Kanada, aber auch aus Europa und allen anderen Teilen der Welt.“ Warum sie alle hierherkommen, ist beim Blick über unzählige Kilometer der Oregon-Küstenlinie selbsterklärend. Fast alleine darf sich der Tourist bei der wunderschönen kleinen Wanderung zu den „Toketee Falls“ fühlen – ein spektakulärer Wasserfall von knapp 40 Meter Höhe in einer Schlucht des „North Umpqua River“. Gut hundert Treppenstufen werden da allzu gerne in Kauf genommen. Ende einer spannenden Küstenfahrt in North Bend – zur Ruhe kommen im außergewöhnlichen Ambiente eines „Tower Room“ des „Mill Casino Hotel“.

Es geht ins Landesinnere. Die Straßen werden ruhiger, die Autos seltener. Tagesziel ist der kristallklare „Crater Lake“, ein vulkanisches Becken, das sich bildete, als der „Mount Mazama“ vor 7 700 Jahren eruptierte. Überraschung: Es schneit auf einer Meereshöhe von etwa 2 000 Metern – und wie. Und das Mitte Juni. Wer war darauf schon eingestellt. Nicht wenige der Touristen posieren gut gelaunt in kurzen Hosen. Bei der Einkehr im „Crater Lake Lodge“ darf man sich am Feuer des offenen Kamins aufwärmen und sich für eine Nacht wie in einem noblen Schweizer Chalet fühlen.





Aufwärmen ist am nächsten Abend in der Sauna des wunderschön im Boutique-Stil gehaltenden „Oxford Hotel“ in Bend angesagt. Und sich der Vorfreude einer durchaus anspruchsvollen Wanderung auf den „Smith Rock“ hingeben. Er gehört zu den sogenannten „Sieben Wundern Oregons“, ebenso wie die „Painted Hills“, deren unglaubliches Farbenspiel in der Nachmittagssonne ganz besondere Facetten von gelb, gold, schwarz oder rot preisgeben und dem Betrachter nichts als ehrfürchtiges Staunen abverlangen. Übernachtung in der Einsamkeit des Gästehauses der Wilson Ranch in Fossil. Man fühlt sich wie auf dem Oregon-Trail 2.0 und glaubt die Situation der ersten Farmer, die sich im Westen eine bessere Zukunft versprachen, fast erahnen zu können. Familiäre Atmosphäre dann beim Frühstück am kommenden Morgen, das die Farmchefs Nancy und Phil Wilson persönlich vorbereiten. Eier, Speck und frisch gebackene Muffins sind eine gute Grundlage für das, was anschließend kommt: Rauf aufs Pferd und zeigen, was man drauf hat – beim Reiten und wenn es darum geht, den richtigen Cowboys bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen oder vielleicht sogar ein wenig beim Zusammentreiben der Rinderherde unter die Arme zu greifen. „Für mich ist das wie eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, sagt Michelle aus Seattle. „Und für meine Kinder eine ganz spezielle Erfahrung.“

Pendleton wird zum Nabel der Rodeo-World

Vorletzte Station: Die Kleinstadt PendletonAuf dem Oregon-Trail 2.0, die jedes Jahr Anfang September beim „Pendleton Round-Up“ zum Nabel der Rodeo-World wird. Das „Pendleton House Bed and Breakfast“, das 1917 im italienischen Renaissance Stil erbaut wurde, ist zentral gelegen und strahlt einen Charme aus, dem sich der Besucher kaum entziehen kann. Besonderer Höhepunkt: Das Frühstück wird Punkt 8.30 Uhr vom Chef nicht nur serviert, sondern zelebriert. Heute ein Kirschtörtchen als Entrée, perfekte Eier „Benedikt“ – von glücklichen, selbst gehaltenen Hühnern – und nicht zuletzt viele gut erzählte Geschichten. „What a lovely place“, sagt Layne aus Portland, die hier zusammen mit ihrem Mann Ross ihren Geburtstag gefeiert hat. Treffen mit Bobbie Conner. Sie ist indianisch-stämmig und Direktorin des „Tamastslikt Cultural Institute“ – ein Museum, das an historischer und damit genau an der richtigen Stelle steht, um auf die oft leidvolle Geschichte der ursprünglichen Besitzer dieses weiten Landes aufmerksam zu machen und sie auch für die kommenden Generationen zu bewahren.

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Die Kleinstadt Pendleton wird jedes Jahr Anfang September beim „Pendleton Round-Up“ zum Nabel der Rodeo-World. (Fotos: Geiselhart)

Es wird Zeit, die vergangenen elf Tage Revue passieren, Körper und Geist ein wenig zur Ruhe kommen zu lassen, bevor am nächsten Tag der Rückflug von Portland nach Frankfurt auf dem Programm steht. Ein Appartement in den großzügigen „Columbia Cliff Villas“ in Hood River bietet dazu genügend Gelegenheit. Noch einmal das unvergleichliche Panorama von Bergen und Tälern, von Klippen und rauschenden Flüssen genießen. Es heißt Abschied zu nehmen von einem faszinierenden Land, das soviel Abwechslung zu bieten hat. Ein Land, in das man allzu gerne zurückkehren möchte.

Weitere Infos zur Rundreise Oregon

Anreise: Condor fliegt im Sommer 2016 viermal wöchentlich ab Frankfurt nonstop nach Portland.

Weitere Informationen: Weitere Informationen und Kontakt: www.condor.de, www.travelportland.de, www.TravelOregon.de, E-Mail: [email protected], Telefon +49 89 6890638-42

Geld im Urlaub: Gesetzliches Zahlungsmittel in den USA ist der US$. Geld kann an jedem Bankschalter in Island gewechselt werden. Die meisten Geschäfte akzeptieren EC- und Kreditkarten. Geldautomaten stehen fast überall zur Verfügung. Mehr Tipps zur Zahlung im Ausland im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt!

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Auf den Spuren von Zuckerberg und Obama

Sie quietscht und ächzt mit der schweren Last auf den alten Metallschienen. Die U-Bahn in Boston. So laut, dass sich die wartenden Passagiere am Bahnsteig der Station Park Street die…

Sie quietscht und ächzt mit der schweren Last auf den alten Metallschienen. Die U-Bahn in Boston. So laut, dass sich die wartenden Passagiere am Bahnsteig der Station Park Street die Ohren zuhalten müssen. Hier stand vor ein paar Jahren auch Mark Zuckerberg, der Erfinder von Facebook, und hielt sich wahrscheinlich die Ohren zu. Jetzt zählt er zu den reichsten Menschen der Welt. Die Red Line der MBTA Subway hält nach wenigen Stationen an der wohl berühmtesten Universität der Welt, in Harvard. Dort haben auch Barack Obama und Bill Gates studiert. Ein Besuch in Boston.

Das ist Boston

Der Engländer William Blaxton war es, der sich 1625 als erster Europäer in dem Gebiet der Stadt an der Ostküste der heutigen USA angesiedelt hat. Er selbst kaufte Land von den Puritanern, die die Besitzrechte über die dortige Kolonie hatten. Nur fünf Jahre später, am 17. September 1630, erhielt die inzwischen entstandene Siedlung den Namen Boston, die Stadt war geboren. Weltbekannt wurde Boston durch die Tea Party, die am 16. Dezember 1773 stattfand. Proteste gegen eine Erhöhung der Teesteuer durch das britische Parlament lösten den Unabhängigkeitskrieg aus.

Reisebericht Boston - Joerg Pasemann - Reiseberichte - 1183

Bosten aus der Vogelperspektive. Wer auf dem Prudential Bildung in Boston das Skywalk Obervatory besucht, kann die Stadt wunderbar von oben betrachten. Hier sieht man die vielen kleinen Reihenhäuser. (Alle Fotos: Jörg Pasemann)

Heute gehört Boston zu den attraktivsten Städten in den USA. Der Einfluss der Einwanderer aus England, Irland, Italien, Polen, Russland und Deutschland ist überall in der Stadt zu finden. Sie alle haben Teile ihrer Traditionen und Kulturen in die Stadtentwicklung eingebracht. Vor allem in den wunderschönen Ortsteilen Back Bay und Beacon Hill sind die Einflüsse nicht zu übersehen. Kleine Reihenhäuser aus roten Backsteinen, teilweise mit winzigen Vorgärten, haben auch die Film-Industrie auf die Idee gebracht, Boston für viele Kinofilme und TV-Serien (z.B Good Will Hunting, Departed – Unter Feinden) als Drehort auszuwählen.

Boston gehört zu den wohlhabendsten und kulturell reichsten Städten der USA. Mit der wohl berühmtesten Universität der Welt, Harvard, und dem weltbekannten Institut MIT (Massachusetts Institute of Technology) ist Boston auch im Bereich der Bildung eine absolute Top-Adresse des Landes. Rund 60 Hochschulen sind in Boston und Umgebung ansässig.

Beacon Hill als Kulisse für viele Kino-Filme

Viele haben mit Matt Damon und Minnie Driver als Will Hunting und Skylar in „Good Will Hunting“ gelitten, die sich in einer Bar in Boston kennengelernt und verliebt haben. Die „L Street Tavern“ ist in der 8th Street in Boston zu finden. Die berühmte Sitzbank aus dem Film steht im Boston Common, einem großen Park zwischen Downtown und Beacon Hill. Viele TV- und Kino-Produktionen sind in Beacon Hill entstanden. Der Stadtteil besticht durch elegante Backsteinhäuser, Gassen aus Kopfsteinpflaster, historischen Gaslaternen und winzigen aber wunderschönen Gärten. Kein Wunder, dass Beacon Hill heute als einer der begehrenswertesten und teuersten Stadtteile von Boston gilt.

Freedom Trail – Eindrücke über das historische Boston

Eine rund vier Kilometer lange rote Linie auf dem Boden führt die Besucher in Boston zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der „Freedom Trail“ zählt zu den wichtigsten Touristenattraktionen. Er führt vom Boston Common, dem ältesten öffentlichen Park der USA, durch die Innenstadt, über den Charles River nach Charlestown bis zum Bunker Hill Monument und verbindet damit viele historische Bauten. Spannend auf der Route durch die Geschichte Bostons ist der Granary Burying Ground. Der Friedhof, der 1660 an den Tremont Street gegründet worden ist, zieht viele Besucher und Schulklassen an, denn hier sind einige historische und bekannte Persönlichkeiten beerdigt worden. So liegen dort unter anderem drei Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten sowie fünf Opfer des Massakers von Boston. An vielen der 2.345 Gräber weht die amerikanische Flagge.

Sehenswert auf dem „Freedom Trail“ ist auch das Old State House, ein historisches Verwaltungsgebäude an der Kreuzung der Washington/State Street in Boston. Umrahmt wird das Backsteinhaus, das im Jahr 1713 erbaut worden ist, von etlichen Wolkenkratzern des Bostoner Finanzdistrikts. Es ist das älteste noch stehende öffentliche Gebäude und beinhaltet ein Heimatmuseum.

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Zwei Welten: Das Old State House ist umgeben von Wolkenkratzern aus dem Financial District in Boston.

Harvard – Auf den Spuren von Mark Zuckerberg und Barrack Obama

Harvard gilt als die Eliteuniversität in den USA. Immerhin wurden dort acht US-Präsidenten ausgebildet. Mit Mark Zuckerberg (Erfinder von Facebook) und Barack Obama gehören zwei Absolventen von Harvard zu den wohl mächtigsten Menschen der heutigen realen und virtuellen Welt. Auch Bill Gates hat in Harvard sein Studium begonnen. Über 18.000 Studenten besuchen derzeit die älteste Hochschule der USA, die immer wieder zu den besten der Welt gekürt wird.

Reichtum ist dabei keine Aufnahmevoraussetzung. Die Studiengebühren an der Universität von Neuengland betragen rund 60.000 Euro, die oftmals mit einem Stipendium gedeckelt werden können. Als Aufnahmevoraussetzung müssen die Bewerber unter anderem ein Empfehlungsschreiben zweier Lehrer vorlegen sowie die englische Sprache perfekt beherrschen.

Cape Cod – Vom Town Crier zum romantischen Dünen-Dinner

Cape Cod ist eine Halbinsel im Südosten von Massachusetts. Wer von Boston aus auf die Insel möchte, kann den langen Weg mit dem Auto zurücklegen oder eine der Fähren nutzen, die vom Hafen in Boston in knapp 90 Minuten nach Cape Cod pendeln. Wer Glück hat, der wird direkt am Steg in Provincetown vom traditionellen Town Crier begrüßt, der mit der Glocke in der Hand und traditionellem Gewand der Pilgrims für Aufmerksamkeit sorgt. Town Crier waren lange Tradition in Neuengland, denn sie waren es, die die neuesten Nachrichten auf den Straßen laut rufend verbreitet haben.

Neben dem Town Crier findet man neben traumhaften Stränden jede Menge Geschichte auf der Halbinsel und in Provincetown. So segelte 1620 das Segelschiff Mayflower über den Atlantik und brachte die ersten englischen Siedler (Pilgrims) nach Neuengland. Sie gründeten die Kolonie Plymouth (Plymouth Colony) im heutigen Massachusetts und spielten als Pioniere in der amerikanischen Folklore eine besondere Rolle. Ihnen haben die Amerikaner unter anderem Thanksgiving zu verdanken. Zum Andenken an die erste Landung der Pilgrims an der Ostküste wurde von 1907 bis 1910 das „Pilgrim Monument“ erbaut. Das Monument ist die höchste, ganz aus Granit gebaute Struktur in den USA und ist eine Reproduktion des Torre Del Mangia in Sienna (Italien) Wer die 116 Treppen und 60 Rampen schafft und noch genug Luft zum Atmen hat, erhält einen sehr schönen Ausblick über Provincetown und Cape Cod. Bei gutem Wetter ist sogar die Silhouette von Boston zu erkennen.

Provincetown in Massachusetts hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur Künstlerkolonie und Urlaubsregion – vor allem für Schwule und Lesben – entwickelt. Mitte der 70er Jahre zogen zunehmend Homosexuelle nach Provincetown an die Ostküste. 1978 wurde die Provincetown Business Guild (PBG) gegründet, die den Tourismus für Schwule und Lesben fördern sollte. Inzwischen sind über 200 Betriebe Mitglied der PBG. Sicherlich auch ein Grund dafür, warum Provincetown mittlerweile zu den bekanntesten Urlaubszielen von Homosexuellen an der amerikanischen Ostküste gehört.

Wer Provincetown auf Cape Cod besichtigt hat und etwas Romantisches oder auch Ruhe braucht, der sollte eine Dünentour mit dem Jeep machen. Von Provincetown geht es in kleinen Gruppen durch die Dünen der Insel. Am Ende jeder Tour wartet ein leckeres Barbecue am Strand, Sonnenuntergang inklusive. Auf dem Weg dorthin findet man jede Menge interessante Pflanzen, atemberaubende Ausblicke sowie tolle kleine Häuser in den Dünen, die weder fließendes Wasser noch Elektrik haben. Mehr Romantik geht nun wirklich nicht.

Weitere Reiseinformationen zu Boston

Anreise nach Boston

airberlin – airberlin fliegt seit Mai 2016 ganz neu von Düsseldorf nach Boston und bietet die Verbindung vier Mal pro Woche an. Immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags hebt ein Airbus A330-200 von airberlin in Düsseldorf ab. Anschlussflüge gibt es ab Berlin, Dresden, Hamburg, München, Nürnberg, Stuttgart sowie ab Sylt. Das Langstreckenflugzeug ist mit 290 Sitzen ausgestattet. Davon 19 in der Business Class und 271 in der Economy Class. Mehr Beinfreiheit bekommt man bei airberlin in der Economy Class, wenn man einen der 46 XL Seats bucht. Für 79€ pro Flug gibt es 20 Prozent mehr Beinfreiheit, die während der Flugzeit von rund sieben Stunden nach Boston für mehr Komfort sorgen. Übrigens eignet sich Boston auch als Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Neuengland oder als Kombiziel mit New York. Zu den Angeboten von airberlin nach Boston.

Unser Test der airberlin-Business Class: Die Business Class im Airbus A320-200 hat 19 Sitzplätze, von denen jeder Gast seinen Platz vom Gang aus direkt erreichen kann. Die Sitze lassen sich zu einem Bett von 182cm Länge ausfahren, auf denen aber auch größere Passagiere bequem liegen können. Per Knopfdruck fährt der Sitz in verschiedene Positionen. Besonders raffiniert: die Massagefunktion. Jeder Sitz ist mit einem 15“-LED-Monitor mit Touchscreen, Fernbedienung und noise-cancelling Kopfhörern ausgestattet. Auch beim Essen wird nicht gespart: ein leckeres Drei-Gänge-Menü, kleine Snacks, ausgewählte Weine, Champagner und den für airberlin kreierten Mampe Cocktail lassen den Flug nach Boston schnell vergehen. Mehr zur Business Class von airberlin!


Beste Reisezeit nach Boston

Boston und Cape Cod haben von Juni bis August heiße, teilweise feuchte Sommer und von November bis Februar sehr frostige und teilweise stark verschneite Winter. Idealerweise becuht man die Stadt an der Ostküste der USA im April / Mai (Spätfrühling) oder im September / Oktober (Herbst). Wem aber die klimatischen Verhältnisse egal sind, der kann Boston das ganze Jahr über besuchen, da die Stadt das ganze Jahr reizvoll ist. Cape Cod ist im Winter so gut wie ausgestorben. Nur wenige Einwohner bleiben auf der Halbinsel, der Rest zieht in der kalten Jahreszeit in wärmere Regionen. Ein Tipp: Ende August, Anfang September startet das neue Semester, zu dem mehrere tausend Studenten nach Boston reisen.


Essen & Übernachten in Boston

Nine Zero – Das Nine Zero – Hotel ist ein kleines Boutique-Hotel in unmittelbarer Nähe zum Boston Common und zum Zentrum der Stadt. Die U-Bahn-Station Park Street ist nur wenige Meter entfernt. Die Zimmer sind in einem modernen Design gehalten und wer das Glück hat, in den höheren Etagen zu wohnen, der bekommt mit den Zimmern noch einen Blick über Teile der Stadt inklusive. Zum Hotel gehört eine Bar, die auch von den Einwohnern gerne aufgesucht wird. Zu den Angeboten des Nine Zero Hotels

Fairmont Copley Plaza – Es ist eines der traditionellsten Hotels in der Stadt und bietet mit der Oak Bar eine großartige Location, um gut und reichlich zu essen. Im Fairmont Copley Plaza wurden bereits Filme gedreht, weil die Kulisse des Hotels und der Bar im Stil der 50iger- und 60iger-Jahre gehalten ist.

Row 34 – Diese Austern Bar ist in ein Treffpunkt vieler Arbeiter und Einwohner von Boston. Es gibt im Row 34 natürlich Austern in allen Variationen und dazu unzählige Biere und Weine aus aller Welt.


Bezahlen in Boston

Die Währung in Boston und Cape Cod ist US-Dollar. Wer eine Kreditkarte besitzt, kann Bargeld direkt am Geldautomaten abheben. Geldautomaten befinden sich in Boston und in Provincetown auf allen größeren Straßen und in den meisten Einkaufszentren. In den Restaurants und Geschäften werden Kreditkarten der Marken Visa und Mastercard akzeptiert. Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie auch in Boston kostenlos Geld beziehen können, finden Sie auf unserer Seite Geld im Urlaub eine Übersicht über kostenlose Kreditkarten.


Reiseführer für Boston

Es gibt zahlreiche Reiseführer über Boston und Cape Cod. Eine Auswahl finden Sie hier. Broschüren und weitere Infos gibt’s unter [email protected] oder Tel. +49 61 02 – 88479-160.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung von airberlin und Massachusetts Office of Travel und Tourism statt.

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Es darf schon ein bisschen sportlich sein

Treffpunkt 8.30 Uhr, Deck Neun – Sportdeck. Vielleicht war die Nacht ein wenig kurz, aber egal. Heute Morgen geht’s ran an den Speck und beim „Fascial Balance“ um ein neuartiges, effektives Ganzkörpertraining. „Seid ihr gut drauf?“, fragt Fitnesstrainerin Yvonne Buhmann in die Runde der etwa 20 sportlichen Frühaufsteher und erntet wohlwollendes Kopfnicken. 30 Minuten schweißtreibendes Training machen Laune – und sorgen für das angenehme Bewusstsein, das anschließende ausgiebige Frühstück auch verdient zu haben.

Treffpunkt 8.30 Uhr, Deck Neun – Sportdeck. Vielleicht war die Nacht ein wenig kurz, aber egal. Heute Morgen geht’s ran an den Speck und beim „Fascial Balance“ um ein neuartiges, effektives Ganzkörpertraining. „Seid ihr gut drauf?“, fragt Fitnesstrainerin Yvonne Buhmann in die Runde der etwa 20 sportlichen Frühaufsteher und erntet wohlwollendes Kopfnicken. 30 Minuten schweißtreibendes Training machen Laune – und sorgen für das angenehme Bewusstsein, das anschließende ausgiebige Frühstück auch verdient zu haben. Muße, sich am ersten Seetag auf die vor zwei Tagen in Miami begonnene Kreuzfahrt in die nordöstliche Karibik zu freuen, bleibt schließlich noch genug.

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Radfahren bei strammem Gegenwind am Strand von Port Canaveral – eine ausreichende Anzahl an Mountainbikes ist bei den Aida-Schiffen immer an Bord. Bild: Geiselhart

Die Frage, ob eine luxuriöse Seefahrt mit dem Gedanken an eine aktive und sportlich durchaus ambitionierte Entspannung in Einklang zu bringen ist, braucht man sich auf einem Schiff der AIDA-Flotte nicht zu stellen. „Unsere Sportangebote gehören für uns zur Grundphilosophie des legeren Reisens und sind ganz auf die Wünsche unserer Kunden abgestimmt“, bringt Heiko Schliek, General-Manager der AIDAvita, die Konzeption seines Hauses auf den Punkt. Wie die Umsetzung aussehen kann, davon konnte man sich schon am Vortag in Port Canaveral bei einer „Bikingtour“ überzeugen. Bei knappen 30 Grad im Schatten geht es per Mountainbike durch die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts entstandene Retortenstadt – in ruhigem Tempo, dafür bei strammem Gegenwind entlang des Banana River zur Indian Lagoon.

Mit dem Mountainbike auf Tour bei 30 Grad

Die in Aussicht gestellten Alligatoren bekommt man an diesem Tag zwar nicht zu Gesicht. Spaß hat’s trotzdem gemacht, sicher auch wegen der Badepause und des Eintauchens ins 29 Grad warme Meerwasser, aber auch wegen der herrlichen Einblicke, die der Kreuzfahrttourist bei den konventionellen Busausflügen eben nicht zu sehen bekommt. Kurzer Stopp beim Exploration Tower mit Blick aufs Kennedy Space Center. Dann geht’s nach erstrampelten 25 Kilometern zurück auf Schiff – mit einem guten Körpergefühl und der Erkenntnis, dass man sich den Kuchen am Nachmittag mit gutem Gewissen schmecken lassen darf. Und wer immer noch nicht genug hat, der legt am frühen Abend beim „Indoor-Cycling“ mit Gleichgesinnten noch eine Schippe drauf, powert sich eine volle Stunde genussvoll aus und kann gleichzeitig das Auslaufen der AIDAvita aus einer ganz anderen Perspektive genießen.

Ein Bad am Wasserfall von “Fluch der Karibik”

Relaxt im heißen Sand liegen oder im Ausflugsprogramm doch lieber für etwas Bewegung sorgen? Darüber mag man natürlich unterschiedlicher Auffassung sein. Zum Beispiel auch auf Puerto Rico. Wer ein paar Schweißtropfen im tropischen Klima nicht scheut, auf den wartet im Nationalpark El Yunque ein einzigartiges Naturerlebnis. Bei einer Wanderung durch den „Big Tree Trail“ des Regenwalds darf sich der Kreuzfahrtgast an 240 tropischen Baumarten, an allen erdenklichen Farnarten und Orchideen, auch an den Geräuschen der Frösche und der „Puerto Rico Woodpeckers“ erfreuen. Gutes Schuhwerk und ein wenig Kondition sind allerdings schon erforderlich. Auf teilweise unbefestigten, glitschigen Wegen geht es rauf und runter. Abkühlung bringt ein Bad an einem Wasserfall, der auch exotisch genug war, um als Drehort für „Fluch der Karibik“ zu dienen.

„Stretch&Relax-Kurs“ an Deck Neun der AIDAvita

Doch zurück zum Deck Neun der AIDAvita. „Atme tief in deinen Bauch“, sagt die Trainerin am Ende des „Stretch&Relax-Kurs“ und am Ende eines phantastischen Kreuzfahrttages. Das wohlige Gefühl, das sich einstellt, sollte eine Weile anhalten. Morgen ist ein neuer Tag. Es geht nach Samana in die Dominikanische Republik und bei einer „Canopy Tour“ über zehn verschiedene Plattformen und mit Hochseilen über die Gipfel des Regenwalds. Adrenalin pur ist in jedem Fall garantiert. Und Zeit, um sich an den herrlichen karibischen Stränden zu entspannen, gibt’s an den nächsten Tagen noch reichlich.

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Sich richtig auspowern und dabei den Blick aufs offene Meer genießen – beim schweißtreibenden Indoor Cycling kein Problem. Fotos: Geiselhart

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Ganzkörper-Workout gefällig? Beim reichhaltigen Sport-Programm an Bord ist für jeden etwas dabei.

Titelfoto: Fotolia/SeanPavonePhoto

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New York aus der Vogelperspektive

New York – Der „Paradiesvogel“ aus Köln/Bonn ist sicher gelandet. Wer sich allerdings die wahren Paradiesvögel der Stadt ansehen möchte, der sollte sich etwas länger auf dem Times Square aufhalten….

New York – Der „Paradiesvogel“ aus Köln/Bonn ist sicher gelandet. Wer sich allerdings die wahren Paradiesvögel der Stadt ansehen möchte, der sollte sich etwas länger auf dem Times Square aufhalten. Hier trifft man Spiderman, Batman, Elvis, diverse Toy-Story-Figuren, das Times-Square-Baby, Iron Man oder die grüne Fee. Wer es allerdings lieber etwas ruhiger und höher mag, für den ist ein Blick aus der Vogelperspektive die bessere Wahl. Auf dem Rockefeller Center befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Blick auf die pulsierende Stadt bietet.

Und ein – vor allem in Deutschland – bekannter Paradiesvogel stößt am zweiten Tag unserer Reise zu uns: Thomas Gottschalk. Gummibärchen-Botschafter von HARIBO, der auf dieser Tour natürlich nicht fehlen darf. Auf der Citytour mit dem offenen Doppeldeckerbus erklärt er auf seine humorvolle Art und Weise diese Großstadt. Erzählt von seinen Erlebnissen mit Prominenten, die hier in der Stadt wohnen oder von der Lebenseinstellung der Amerikaner. Gottschalk ist eben Gottschalk. Immer für einen Scherz zu haben. Auch wenn in New York einige Straßen wegen eines Umzugs gesperrt sind: Wer Gottschalk kennt, weiß, dass ihn das nicht daran hindert, die ernst blickenden Polizisten auf der Straße mit einem lockeren Spruch zu überreden. Doch in New York klappt das nicht. Niemand kennt hier den großen blonden Showmaster aus „Germany“. Und so muss der Bus brav weiter geradeaus fahren. „Egal! Dann machen wir die Stadtrundfahrt eben nur mit Rechts abbiegen, wenn links alles gesperrt ist…“, weist Tommy den Fahrer an. Die Gäste im Bus lachen und sind zufrieden, Thomas Gottschalk auch – Dafür liebt das deutsche Publikum den großen Showtitan: Nie um eine Ausrede verlegen.

New York bebt – Überall ist Lärm, überall Hektik

Wer Ruhe und Erholung sucht, der sollte New York weiträumig umfahren. Die Stadt lebt, nein bebt: Überall ist Lärm, überall blinkt es. In den Restaurants flimmern an jeder Ecke große Bildschirme mit Nachrichten- oder Sportsendungen. Der Times Square ist ein einziger riesiger Bildschirm. Menschen versammeln sich vor einer großen Leinwand auf dem Times Square und freuen sich, wenn sie sich auf einer Videowand sehen. Burn-Out-Shopping durch ständigen Lärm und visuelle Reizüberflutung. Wenn ich hier leben würde, ich wäre der erste Mensch mit dieser Krankheit. Oder man trifft eben diese „Filmfiguren“, die sich gerne mit Urlaubern fotografieren lassen und dafür Geld kassieren. Aufgrund der Vielzahl dieser Figuren scheint das ein lukratives Geschäft zu sein. Vor allem, wenn die Indios, die in Deutschland in den Fußgängerzonen „El cóndor pasa“ singen, in New York lieber als „Iron Man“ verkleidet als Fotomotiv herumlaufen.

Highline New York

Die “High Line Park” ist eine Art “Park auf Stelzen”. Eine alte Hochbahn-Trasse wurde 2009 zu einem Erholungspark umgebaut. (Fotos: Jörg Pasemann)

Aber es gibt auch wunderschöne Stellen in New York. Der „High Line Park“ im Meatpacking District zum Beispiel. Hier wurde 2009 eine alte Hochbahn-Trasse zu einer Art “Park auf Stelzen” umgebaut, der tolle Einblicke in die Stadt und auf den Hudson River bietet. Oder der „Central Park“, die Lunge der New Yorker, der mitten in der Stadt liegt. Neben den zahlreichen Wegen, auf denen die New Yorker spazieren gehen können, fanden hier schon legendäre Konzerte Stadt: Simon and Garfunkel haben hier zum Beispiel am 19. September 1981 vor einer halben Million Besuchern kostenlos gespielt. Ein weiterer Anziehungspunkt ist „Strawberry Fields“, die Gedenkstätte für John Lennon, die Yoko Ono errichtet hat. Zu finden ist diese Gedenkstätte unweit des Dakota Buildings, vor dem John Lennon am 8. Dezember 1980 einem Attentat zum Opfer fiel.

Top of the Rock bietet atemberaubenden Blick

Sehr gut zu sehen ist der gesamte Central Park von der Aussichtsplattform „Top oft the Rock“ auf dem Rockefeller Center. Diesen Anblick sollte sich jeder New York-Besucher gönnen, denn der Blick von da oben über die gesamte Stadt ist atemberaubend. Wer von dem anstrengenden Stadtbummel großen Appetit hat, den würde ein Essen im „Gallagher’s Steakhouse“ gefallen. Schon in der Schaufensterscheibe ist gut zu erkennen, welche Spezialitäten das Restaurant anbietet: Ein ganzer Kühlraum voller Rindersteaks.

Die kurze Zeit reich eigentlich nicht aus, um alle wichtigen Orte in New York zu sehen: “Ground Zero” zum Beispiel. Dort, wo am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers geflogen sind und 2.749 Menschen starben, befindet sich das “World Trade Center Memorial”, das an die Opfer und den Anschlag erinnern soll. Oder ein Spaziergang über die “Brooklyn Bridge”, das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Von der Brücke aus bietet sich ein toller Blick über den East River auf die Skyline der Stadt.

Nach drei Tagen New York heißt es Abschied nehmen von der Stadt, die niemals schläft. Der TUIfly-Tropifrutti-Flieger macht sich auf den Rückflug nach Deutschland. An Bord sind 60 zufriedene Gewinner, die New York bei schönem Wetter und Thomas Gottschalk kennengelernt haben und mit jeder Menge tollen Eindrücken nach Hause kommen. Und wie sagt Marco Alfter von HARIBO am Ende der Reise auf dem Flughafen in Köln/Bonn so schön: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“ Recht hat er!

 

Hinweis: Der Autor wurde von TUIfly und HARIBO auf diese Reise eingeladen.

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