Durch die Alpen mit dem Range Rover Evoque

Eine Fahrt von Nord- nach Süddeutschland

Die Lesezeit beträgt etwa: 4 Minuten, 20 Sekunden

Der Kofferraum ist bis zur Unterkante voll bepackt, das Navigationssystem ist auf “Allgäu” programmiert und der iPod mit der besten Reisemusik ist am Soundsystem angeschlossen – der Range Rover Evoque ist startklar. Die Reise zum Oberjoch im Allgäu kann starten, vor uns liegen 911 Kilometer, eine Fahrt von Nord- nach Süddeutschland.

„Geil!“ – Die Bewertung von Kindern kann so einfach sein und ist manchmal auch zutreffend. Auch bei Autos. Obwohl der Range Rover Evoque aussieht, wie ein bulliger Geländewagen, so ist es eigentlich ein SUV (Sport Utility Vehicle – Geländelimusine). Die Designer von Land Rover haben ganze Arbeit beim Bau des „kleinen“ Range Rovers geleistet, denn immer noch drehen sich die Menschen auf der Straße um, wenn ein Evoque an ihnen vorbeifährt. Und das obwohl der SUV schon einige Zeit auf dem Markt ist.

Range Rover Evogue begeistert Kinder und Fahrer

Oft sind es bei Kindern die spielerischen Elemente, die sie begeistern. Beim Range Rover Evoque ist es vor allem die Ambiente-Innenraumbeleuchtung, die in den verschiedensten Farben eingestellt werden kann. Die Kinder haben sich auf der Hinfahrt für lila entschieden, auf der Rückfahrt für grün. Auch der wie von Zauberhand selbst öffnende und schließende Kofferraum bringt die Kinder zum Staunen. Star Wars lässt grüßen.

Vor allem auch bei den nagelneuen adaptiven Voll-LED-Scheinwerfern, die bei Nacht für eine optimale Ausleuchtung der Fahrbahn sorgen sollen. Die Automatik-Einstellung sorgt dafür, dass das Fernlicht automatisch an- und ausgeschaltet wird, sobald ein Fahrzeug vor einem fährt oder entgegenkommt. Auf den Serpentinen im Allgäu blinkt die optimale Ausleuchtung der Strasse wie eine Lichtorgel: Kurve links, Licht geht an der linken Wagenseite an, Kurve recht, Licht geht links aus und rechts an. So geht es rund sieben Kilometer bergauf, von Bad Hindelang bis zu unserem Ziel, dem “Kinderhotel Oberjoch“.

„Auf die Straße Du dich konzentrieren sollst!“ So ähnlich muss der Befehl an die Designer von Land Rover im Jedi Ritter-Stil geklungen haben, als sie den Range Rover Evoque geplant haben. Denn es gibt zahlreiche solcher kleinen Goodies, die den Fahrer des Wagens schnell vergessen lassen, in einem SUV zu sitzen. Wie zum Beispiel auch die unterschiedlichsten Einstellungen der Außenkameras. Vor allem die Sicht von oben auf das Auto begeistert Kinder und Fahrer. Wie von einer Drohne gefilmt, sieht der Fahrer auf dem Display des Acht-Zoll-Touchscreen seinen Range Rover Evoque von oben und kann in Echtzeit ziemlich detailliert sehen, was um sein Fahrzeug passiert. “Viel zu sehen, Du noch hast!”

“InControl Touch” ist das Herzstück

Apropos Touchscreen: Auch das Infotainmentsystem “InControl Touch”, mit dem Audio, Video, Telefon, Navigationssystem, Kameras und viele andere Dinge des Fahrzeugs eingestellt und gesteuert werden, sorgt für einige Aha-Effekte. So wurde das vom Smartphone bekannte „Wischen“ für einen Seitenwechsel auf dem Touchscreen übernommen. Über die Funktion “InControl Apps” lassen sich zahlreiche Smartphone-Apps über den mittig am Armaturenbrett platzierten Touchscreen steuern.

Bei so viel Technik wird man leicht vom eigentlichen Sinn eines Autos abgelenkt, denn es dient der Menschheit vor allem immer noch dazu, um von A nach B zu kommen. Und so wundert es kaum, dass der Range Rover Evoque auch auf der Straße eine gute Figur macht. Wer mit 195 km/h über die Autobahn donnert, vergisst ganz schnell, in einem Geländewagen oder SUV zu sitzen. Der Range Rover muss sich vor keiner Mittel- oder Oberklasse verstecken. Ganz im Gegenteil: Der Wagen ist hervorragend verarbeitet, alle verbauten Materialen sind edel, praktisch und dezent platziert. Einzig und alleine der kleine Tank ist bei längeren Touren etwas lästig. Mehr als 500 Kilometer sind bei flotter Geschwindigkeit kaum drin.

Doch auch abseits der befestigten Straßen macht der Range Rover richtig viel Spaß. Wie seine größeren Brüder von Land Rover hat der Evoque das Terrain Response System an Bord. Auf der Mittelkonsole können per Tastendruck die Bodenverhältnisse (Asphalt, Schlamm, Sand und Gras/Schnee) ausgewählt werden und das System regelt automatisch die Schaltcharakteristik, Gasannahme und die Funktion des ESP.

Range Rover Evoque kann mehr als mancher Geländewagen

Der Range Rover Evoque kann mehr als viele SUV und auch mehr als manche Geländewagen. Selbst als Familienkutsche hat sich der Wagen ausgezeichnet: Hinten sitzt man einigermaßen komfortabel, der Kofferraum fasst 550 bis 1.445 Liter. Wer – wie wir – mit zwei kleinen Kindern reist, für den ist das kein Problem. Der Range Rover Evoque startet preislich bei 34.500 Euro und ist damit kein Schnäppchen. Man muss sich den SUV aus dem Hause Land Rover leisten können. Am Ende gibt es aber nur wenige Fahrzeuge in dieser Kategorie, die dem Rang Rover Evoque das Wasser reichen können.

Unser Fahrzeug
Der Range Rover Evoque HSE, den wir für unseren Roadtrip zur Verfügung gestellt bekommen haben, war ein TD4 Diesel mit 132 kW (180 PS), 4 Zylinder, 1.999 cm3 Hubraum und 9 Gang Automatikgetriebe.

Bilder der Tour mit dem Range Rover Evoque auf Instagram

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Hinweis: Vielen Dank an Land Rover Deutschland, die uns den Range Rover Evoque zur Verfügung gestellt haben.

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