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Auf nach Norwegen – Mit der Fähre nach Oslo

Ich hab es schon wieder getan. Ich bin mit der Color Line zum zweiten Mal von Kiel nach Oslo gefahren und wieder war es im Dezember. Neu war allerdings, dass mein großer Sohn Gustav (4,5 Jahre) mit dabei war. Es war eine Reise voller Überraschungen für mich und viel Spaß für Gustav.

Ich hab es schon wieder getan. Ich bin mit der Color Line zum zweiten Mal von Kiel mit der Fähre nach Oslo gefahren und wieder war es im Dezember. Neu war allerdings, dass mein großer Sohn Gustav (damals fast 5 Jahre alt) mit dabei war. Es war eine Reise voller Überraschungen für mich und mit viel Spaß für Gustav.

Fähre nach Oslo

Auf der Reise ging es mir um mehrere Dinge gleichzeitig: Reise mit der Fähre von Kiel nach Oslo auf Familientauglichkeit prüfen, Übernachtungsmöglichkeiten in der Stadt testen und vor allem mich und meinen Sohn auf Reisetauglichkeit testen. Also gleich drei Wünsche auf einmal…

Die Reise mit der Color Line ist relativ entspannend und für Kinder sicherlich ein Erlebnis. Gustav liebt Schiffe und für ihn war natürlich nichts spannender, wie endlich auf das Schiff zu kommen und alles zu entdecken. Das Boarding ist trotz des großen Schiffes schnell erledigt und so konnten wir unser Zimmer – leider nur mit Promenadenblick – weit vor der Abfahrt aus Kiel in Beschlag nehmen. Der erste Eindruck aus dem Bauch der „Color Fantasy“: Sieht aus wie eine große Shopping-Mal mit Geschäften und Restaurants. Zur Begrüßung spielt die Band im Pub am Eingang und irgendwie fühlt man sich gleich willkommen. Das bleibt auch so…

Wir haben Kiel gegen 14 Uhr verlassen, leider komplett verhüllt im Nebel und mit begleitendem Nebelhorn des Schiffes. Irgendwie ein mulmiges Gefühl, denn mir kommen sofort die Bilder von dem riesigen gekenterten Schiff in den Kopf. Die verfliegen aber auch so schnell wieder, wie der Nebel auf der offenen Ostsee und es trit langsam Entspannung ein. Bei mir vor allem. Gustav drängt schon lange darauf, endlich in das Schwimmbad des Bootes zu gehen. Also gut.

Jörg Baldin in Oslo_2
Jörg Baldin in Oslo_3

Das Schwimmbad (Aqualand) ist recht nett, vor allem für Kinder. Mit einer großen Rutsche, einer kleinen Rutsche, einem Babybecken, einem Strömungskanal und zwei Whirlpool bin ich von der Ausstattung positiv überrascht. Den Preis von rund 8,50€ für eine Stunde pro Person halte ich dennoch etwas übertrieben, aber gut. Warum die Badezeit auch nur auf eine Stunde begrenzt ist, kann ich auch nicht richtig nachvollziehen, denn das Bad ist fast leer.

Nach einer Stunde sind wir dann ausgetobt und hungrig in die Pizzeria des Schiffes.
Buffet zu buchen war mir irgendwie zu teuer, denn Gustav isst maximal wie in großer Spatz und da Kinder ab 4 Jahren den vollen Preis (46,80€ Abendbrot im Weihnachtszeitraum und 16,50€ für das Frühstück) zahlen müssen hab ich die Pizzeria als Abendbrot vorgezogen. Das Thema Preise auf dem Schiff ist sowieso eine Sache für mich. Auch wenn Norwegen generell teurer ist, finde ich viele Dinge maßlos überteuert. 6,90€ für ein norwegisches Bier, 13€ für eine Pizza, die nicht besser schmeckt, als die Pizza von Wagner bei Aldi, einen Burger mit Pommes und Cola für über 20€ oder selbst ein kleiner Croissant zum Frühstück für 3,10€ hinterlassen bei mir doch einen bitteren Beigeschmack.

Jörg Baldin in Oslo_4

Einen sehr positiven Eindruck bei uns hat allerdings das abendliche Showprogramm gemacht. Sowohl auf der Fahrt von Kiel nach Oslo (Musikmadley aus den 80iger Jahren) als auch zurück (70iger / 80iger Jahre-Musik) war das Programm richtig, richtig gut. Auch wenn auf der Rückfahrt die Gruppe mit dem Multi-Kulti-Programm etwas übertrieben hat. Warum der Sahne-Mix von Udo Jürgens (und ich mag den…) mit blauen Wuscheln auf dem Kopf und blauen Federn um die Hüften mit skandinavischem Akzent („Mit seck- und seckzich Jahren”) etwas ins lächerliche gezogen wird, entzieht sich meiner Kenntnis? Aber dennoch: Bisher das beste Programm eines Schiffes, Hotels etc., das ich bisher gesehen habe. Wenn dafür die überhöhte Preise genutzt werden, um die sehr gute Künstler zu buchen, ist das auch für mich ok.

Ansonsten gibt es für Kinder das Kids-Corner (ok bis 6 Jahre), Adventure Planet (eher für Teens), das Aqualand und das Teen’s Plaza (auch eher für Teens).

Oslo hat uns kalt erwischt. Allerdings habe ich damit auch gerechnet und so sind wir dick eingepackt zur nächsten S-Bahn-Station gegangen und in Richtung Hostel gefahren. Das Hostel „Anker Hostel“ liegt super zentral in der Nähe des Hauptbahnhofes und ist ein sehr einfaches Hostel, in deren Zimmer zwei Betten, ein Tisch, ein Schrank und eine kleine Küche vorhanden sind. Für unsere Zwecke vollkommen in Ordnung, sauber und auf alle Fälle weiter zu empfehlen, wenn man keinen Luxus braucht.

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Was absolut nicht in Ordnung war, war die Kooperation mit dem Frühstücksrestaurant “Azmar” nebenan.
Für 55 Kronen (etwa 8€) pro Person war das Frühstück eine absolute Frechheit. Keine Brötchen sondern trockenes Weißbrot in einer zerknüllten Bäckertüte, zwei weitere alte Bäckertüten, in denen nur noch die Reste von Broten lagen, kalter Kaffee, der auf meinen Wunsch kurz warmgemacht worden ist, zwei (!) Tetra-Paks Milch, aus denen die Milch nur noch rausbröckelte machten das Frühstückserlebnis spannend. Immerhin gab es eine Sorte Käse, Wurst und Marmelade. Ich bin allerdings mit Gustav schnell geflüchtet und hab in der Stadt gefrühstückt. Sorry Leute, aber das geht wirklich nicht!

Oslo selbst kann man super mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erkunden. Doch im Winter ist die Stadt eher grau und vor allem dunkel, so dass bei mir nicht so unbedingt ein positives Gefühl aufkam. Wir sind zum „FRAM“-Museum gefahren und haben uns die FRAM angesehen. Das Schiff wurde bei den drei berühmten Polarexpeditionen von Fridtjof Nansen (1893-1896), Otto Sverdrup (1898-1902) und Roald Amundsen (1910-1912) eingesetzt und es ist absolut beeindruckend zu sehen, wie einfach damals Menschen gereist sind, um ein Ziel zu verfolgen.

Klar durfte auf unserem Besuch aus der Holmenkollen nicht fehlen. Als Skisprungfan ist der Besuch der relativ neuen Sprunganlage sehr spannend. Gustav hat allerdings mehr beeindruckt, dass eine Pistenraupe die Landezone in fast 90 Grad-Winkel nur an einem Seil hängend präpariert hat. Sehr geil… Auch den Berg Holmenkollbakken kann man ganz einfach mit der U-Bahn erreichen.

Jörg Baldin in Oslo_6

Zwischendurch habe ich mich noch mit einer Bloggerfreundin aus Holland getroffen, die seit ein paar Monaten in Oslo wohnt. Claudia hat mir erzählt, dass sie für ihre 60qm-Wohnung in der Innenstadt knapp 2.000€ Miete zahlt (kalt). Ok, dass erklärt wahrscheinlich auch, warum irgendwie alles teurer ist in Oslo. Ich vermute mal, dass dort die Gehälter auch deutlich höher sind als bei uns in Deutschland. Wer soll sich das sonst leisten?

Leider reicht die Zeit nicht, Oslo intensiv zu erkunden. Mein Tipp: Lieber zwei Übernachtungen einplanen. Wer gerne ins Museum geht, dem empfehle ich die Oslo-Card. Hier sind die Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln sowie fast alle Museumsbesuche im Preis inbegriffen.

Oslo im Winter mache ich nicht nochmal, Oslo im Sommer muss schön sein und so werde ich wohl nochmal im Sommer nach Oslo fahren und mir die Stadt im Sonnenschein, am Hafen mit tollen Cafés oder bei einem Bummel durch die Einkaufsstraßen anschauen. Ohne zu frieren…

Fazit meiner drei Wünsche der Reise:
1. Fähre ist nur bedingt Kleinkindtauglich und in vielen Dingen viel zu teuer. 2. „Anker Hostel“ in Oslo war vollkommen ok, Frühstück im angrenzenden Lokal der Horror. 3. Freue mich schon auf die nächste Tour mit Gustav, hat viel Spaß gemacht.

Hinweis: Ich wurde von Color Line und Hostelbookers Deutschland auf diese Reise eingeladen.

Titelbild: Fotolia.de #150829632 | Urheber: orpheus26

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Die Stadt der zwei Gesichter (2 von 2)

Macau by night… Das zweite Video meiner kurzen Reise nach China zeigt Macau in der Nacht. Zu sehen ist unter anderem das Hotel “The Venetian”, in dem sich das grösste…

Venetian Macao mit Grand Canal Shoppes

Macau by night… Das zweite Video meiner kurzen Reise nach China zeigt Macau in der Nacht. Zu sehen ist unter anderem das Hotel “The Venetian”, in dem sich das grösste Casino der Welt befindet und zudem kurz vor Weihnachten die gesamte Außenfront mit Kunstschnee und einer Weihnachts-Lasershow ausgestattet wurde.

Einen ausführlichen Text über die Reise nach Macau finden Sie hier…
Fotos über die Reise nach Macau finden Sie hier…
Das erste Video über die Reise nach Macau finden Sie hier…

Hinweis: Ich wurde von noble kommunikation und macau government tourist office auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür!

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Eine Reise nach “China light”

[dropcapss]R[/dropcapss]eisen bedeutet für mich in der Regel früh aufstehen. Und so war es draußen noch stockdunkel, als ich den Weg nach Macau angetreten bin. Um zwei Uhr klingelte der Wecker….

[dropcapss]R[/dropcapss]eisen bedeutet für mich in der Regel früh aufstehen. Und so war es draußen noch stockdunkel, als ich den Weg nach Macau angetreten bin. Um zwei Uhr klingelte der Wecker. Aufgeregt und vollkommen übermüdet bin ich den langen Weg nach China angetreten. Es sollte für mich das erste Mal Asien sein und was soll ich sagen? Ich fand’s super.

Nach etwa elf Stunden Flugzeit mit “Cathay Pacific” hatte ich das erste Mal asiatischen Boden unter meinen müden Füßen. Wir waren von Frankfurt nach Hongkong geflogen und mussten jetzt auf dem Flughafen rund drei Stunden auf unsere Überfahrt nach Macau warten. Was mir gleich in Hongkong aufgefallen ist, war – na klar – die asiatischen Schriftzeichen überall und die ununterbrochene Weihnachtsmusik, die aus den vielen Lautsprechern dudelte. Anfangs fand ich das ja noch ganz lustig, aber nach drei Stunden „Vollbetankung“ kann einem klassische Weihnachtsmusik gehörig auf die Nerven gehen.

In 45 Minuten mit Highspeed nach Macau

Um 10:15 Uhr war es dann soweit und wir konnten auf die Fähre nach Macau, die in knapp 45 Minuten mit Highspeed übers Wasser düst. Von der Überfahrt habe ich selbst nichts mitbekommen, da ich – kaum gesessen – in einen komatösen Kurzschlaf gefallen bin. Die mittlerweile knapp 24 Stunden Reisezeit und sieben Stunden Zeitverschiebung steckten mir dann doch in den Knochen. Zum Glück konnten wir in unserem wirklich tollen Hotel „Mandarin Oriental“ erst mal verschnaufen und den Blick auf den Macau Tower und ein Teil der Stadt werfen. Im 23. Stock in der Badewanne unmittelbar am Fenster zu entspannen, wird sicherlich ein „Magic Moment“ dieser Reise für mich bleiben. Und auch das Essen dort – übrigens unter der Leitung der Österreicherin Hildegard Anzenberger – war ein Traum.

Skyline von Macau

Die Skyline von Macau. Die Stadt hat einige Hochhäuser und interessante Gebäude.

Das Programm, dass mich in Macau erwartete war spannend: Ich sollte die macanesische Küche kennenlernen, die traditionelle und die moderne Architektur der Stadt, tolle Hotels sehen und ein bisschen die Kultur verstehen, die hinter dieser ehemaligen Kolonie Portugals steckt. Erst 1999 wurde Macau an die Chinesen zurückgegeben, und seitdem befindet sich die Stadt unter chinesischer Sonderverwaltung. Dass macht sich vor allem bei der Einreise bemerkbar, denn als EU-Bürger reicht ein normaler Reisepass aus. Visum braucht man – anders als in China – nicht.

Pauluskirche in Macau

Die Pauluskirche in Macau ist inzwischen ein Wahrzeichen der Stadt geworden.

Macau ist die Stadt mit der größten Verkehrsdichte der Welt und auch mit der größten Unfallquote, gemessen an den Einwohnern pro Quadratkilometer, was unsere Gruppe leider auch gleich am zweiten Tag schmerzhaft kennenlernen musste. Ein Zusammenstoß mit einem Motorroller – und davon gibt es massig in Macau – brachte „uns“ eine gebrochene Nase, eine Schnittverletzung auf der Nase, die mit sieben Stichen genäht werden musste, Rippenprellungen, ein geschwollenes Bein und einen riesen Schock ein. Zum Glück, so muss man es heute sehen, ist nicht mehr passiert und wir konnten auch die Rückreise gemeinsam wieder antreten.

Balkon in China-Town in Macau

Typische Balkon in China-Town in Macau. Da die Zimmer nicht sehr groß sind, wir der Balkon einfach als Wohnraum mitgenutzt und ist daher mit Gittern abgesperrt.

Echte Macanesen haben einen Elternteil aus Portugal und einen aus China. So ist auch die typische macanesische Küche zu sehen – halb Asia, halb Portugal. Dennoch dominiert für mich die portugiesische Seite in der Stadt. Das kann daran liegen, dass an vielen Stellen in der Stadt portugiesisch gesprochen wird. Und es gibt noch viele weitere Dinge, die diese Stadt vom traditionellen China unterscheidet, wie unser Guide Joao Sales erklärt: „In Macau gibt es keine Geburtenrate. Hier haben Frauen die Möglichkeit Führungspositionen zu besetzen.“ Macau sei eine moderne Stadt mit eher demokratischen Grundzügen. So erhalte die Regierung einen Auftrag der Bürger, bestimmte Gesetze oder Richtlinien einzuführen. Nun ja…

Aber eins ist Macau ganz bestimmt: „Sauber!“ Es ist die einzige Stadt, die ich bisher kennengelernt habe, die Hundetoiletten hat. Jeder Hundehalter ist dafür verantwortlich, dass die Hunde lernen auf solche „Toiletten“ zu gehen. Andernfalls kommt der Hund in die Suppe? Quatsch! „In Macau werden Hunde nicht gegessen“, sagt unser Guide. Aber die Regelung greift, und so kommt es nicht selten vor, dass Hundebesitzer den Hunden mit einem Stück Zeitung hinterherlaufen und bei jedem „Sitzversuch“ des Hundes, diesem die Zeitung unter den Hintern schieben. Könnte so Thai-Chi entstanden sein?

Das Stadtbild ist geprägt von Armut und Reichtum. Auf der einen Seite gibt es Viertel, in denen Asiaten auf verrosteten alten Friseurstühlen unter freiem Himmel Haare schneiden und auf der anderen Seite gibt es Läden, da ist alleine das Haarwasser mehr wert als das Monatseinkommen einer asiatischen Familie. Das Ungleichgewicht wird vor allem im Dunkeln sichtbar. Leuchtende, glänzende, funkelnde Hochhäuser mit vielen Casinos auf der einen Seite und Straßen voller Armut auf der anderen Seite.

Das größte Casino der Welt ist in Macau

Glücksspiel wird in Macau in 34 Casinos betrieben. Darunter ist auch das größte Casino der Welt, das „The Venetian“. Während in Deutschland zumindest auf den Stil viel wert gelegt wird (Sakko etc.), während man seine Kohle verspielt, ist es in Macau vollkommen egal, wie man dort hingeht. Hauptsache man spielt. Und das machen die Asiaten gerne.

Hotel "The Venetian" in Macau

Das Hotel “The Venetian” in Macau wird in der Winterzeit mit einer Lasershow in Szene gesetzt.

Vielleicht noch kurz ein paar Worte zu dem Hotel & Casino „The Venetian“. Vollkommen abgefahren, vollkommen kitschig – mehr fällt mir dazu eigentlich nicht ein, denn in dem Hotel gibt es drei Kanäle, auf denen man mit Gondeln umherkutschiert werden kann. Die Asiaten lieben es und nehmen teilweise mehr als zwei Stunden Wartezeit in Kauf. Cool war die Weihnachtsdekoration des Hotels. Der gesamte Vorplatz wurde mit Kunstschnee künstlich in eine Winterlandschaft verwandelt. Ein riesiger, blaugeschmückter Tannenbaum stand vor dem Hotel und sogar eine Eisbahn war aufgebaut. In der Dunkelheit wurde per Lasershow die gesamte Front des riesigen Gebäudes in Winter „gelegt“ und alle 30 Minuten zeigte eine Laser- und Musikshow ein Weihnachtsmärchen.

Grabstein eines Mannes aus Plön (Holstein) in Macau

Ein Grabstein eines Mannes aus Plön (Holstein) in Macau, der offensichtlich mit dem Schiff in die Stadt gekommen und dort gestorben ist.

Beim Stadtbummel sind wir an einem Friedhof vorbei gekommen, auf dem alte Seefahrer bestattet worden sind. Auch deutsche Namen sind unter den Toten und für mich war es erstaunlich, dass ausgerechnet ein Mann aus meiner Nachbarstadt dort begraben liegt. F.W. Schnitgers aus Plön in Holstein, geb. am 31. Mai 1773 und gestorben am 30. Mai 1807 wurde dort nach vielen Leiden – wie es auf der Tafel steht – beigesetzt. Wie klein die Welt doch auch früher schon war…

Ja, was ist mein Fazit aus der Reise in die asiatische Welt? Macau ist ein toller Ort, weil er viel Geschichte hat und gleichzeitig sehr modern ist. Das Stadtbild ist geprägt von asiatischer und portugiesischer Architektur, die Küche ist super. Wer abends gerne ausgeht, findet hier Orte, um gepflegt zu essen oder zu feiern. Einen längeren Urlaub würde ich in Macau nicht machen. In einer Woche hat man alles von der Stadt gesehen und wird am Ende, wie ich, doch sehr begeistert sein.

Mehr von Macau

Unbekanntes Macau: Skyfall oder Skywalk – Dim Sum oder Caldo verde?
Video: Macau am Tag (Teil 1 von 2)
Video: Macau in der Nacht (Teil 2 von 2)
Bilder: Eine Fotoreise quer durch Macau

[toggle title=”Weitere Infos zu Macau erhalten Sie in Deutschland”]Fremdenverkehrsbüro Macau Schenkendorfstr. 1, 65187 Wiesbaden Telefon: 0611 – 26767-30 E-Mail: [email protected] www.macau-info.de[/toggle]

Hinweis: Ich wurde von noble kommunikation und macau government tourist office auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür!

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Die Stadt der zwei Gesichter (1 von 2)

Macau ist die Stadt der zwei Gesichter. Das erste Video meiner kurzen Reise nach China zeigt Macau am Tag. Zu sehen sind der Red Market, der A-Ma-Tempel sowie einige Ausschnitte aus dem täglichen Leben der Stadt.

Macau bei Tag

Macau ist die Stadt der zwei Gesichter. Das erste Video meiner kurzen Reise nach China zeigt Macau am Tag. Zu sehen sind der Red Market, der A-Ma-Tempel sowie einige Ausschnitte aus dem täglichen Leben der pulsierenden Stadt.

Einen ausführlichen Text über die Reise nach Macau finden Sie hier…
Fotos über die Reise nach Macau finden Sie hier…

Hinweis: Ich wurde von noble kommunikation und macau government tourist office auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür!

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Malta: wo sich Hochkulturen die Klinke in die Hand gegeben haben

Reisende, die Entspannung mit Naturgenuss und eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen verbinden wollen, sind auf Malta goldrichtig. Auch wer im Urlaub eine qualitativ hochwertige Sprachschule besuchen möchte, wird auf der Sonneninsel im…

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Reisende, die Entspannung mit Naturgenuss und eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen verbinden wollen, sind auf Malta goldrichtig. Auch wer im Urlaub eine qualitativ hochwertige Sprachschule besuchen möchte, wird auf der Sonneninsel im südlichen Mittelmeer fündig. Afrikaner, Griechen, Römer und – last but not least – Briten haben auf den 316 Quadratkilometern Maltas (nicht ganz die Fläche Bremens) eine Vielzahl von Spuren hinterlassen.

So findet der Besucher an fast jeder Ecke imposante Relikte der Hochkulturen, in deren Einflussbereich Malta im Laufe der Jahrhunderte geraten ist. Besonders gilt das für die quirlige Hauptstadt Valletta, die als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, und für das pittoreske Mdina im westlichen Zentrum Maltas. Die frühere Inselkapitale thront weithin sichtbar auf einem fast 200 Meter hohen Ausläufer des Dingli-Plateaus und bildet mit ihren mittelalterlichen Wehrmauern auf arabischen Fundamenten, ihren prächtigen Palästen aus der Ritterzeit und ihrer reich verzierten Kathedrale ein einzigartiges Freilichtmuseum.

Steinzeit-Tempel und Jugend-Mekka

Faszinierende Einblicke in eine noch weit ältere Hochkultur gewähren die aus dem dritten und vierten Jahrtausend vor Christus stammenden megalithischen Tempel auf Malta und auf der kleineren Nachbarinsel Gozo. Weniger spektakulär, aber ebenfalls eindrucksvoll, ist das weitgehend ursprüngliche Leben in zahlreichen kleinen Fischerdörfern, wie z.B. in Marsaxlokk an der Südostküste mit seinen bunt bemalten, „Luzzus“ genannten Fischerbooten. Im Nordosten Maltas hat sich der an einer malerischen Bucht gelegene ehemalige Fischerort St. Julian’s zu einem quirligen Anziehungspunkt für die Jugend der Insel entwickelt. Hier residiert auch die renommierte, unter britischer Leitung stehende Sprachschule Maltalingua. Die von allgemeinem Englisch über Business Englisch bis hin zu international anerkannten Sprachexamen reichenden Sprachkurse kann man z.B. über den Reisevermittler Sprachdirekt buchen.

Am Busen der Natur auf Madonnas Spuren

Um die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erkunden, mietet man einen Leihwagen oder nutzt das gut ausgebaute Busnetz. Das weitgehend unberührte und bei Naturliebhabern besonders beliebte Gozo erreicht man mit der Fähre von Sa Maison am Pieta Greek nahe Valletta oder von Cirkewwa an Maltas Nordspitze aus. Zu den Attraktionen der auf halbem Weg zwischen Gozo und Malta gelegenen ehemaligen Gefängnisinsel Comino gehört die Befestigungsanlage Santa Marija Tower, von deren Turm aus man einen ausgezeichneten Blick auf die „Blaue Lagune“ hat. Zur großen Popularität dieses Badeparadieses bei Einheimischen und Touristen haben nicht zuletzt die hier gedrehten Tauchszenen Madonnas im Film „Stürmische Liebe“ beigetragen – womit zu guter Letzt auch die amerikanische Popkultur ihre Visitenkarte auf Malta hinterlassen hat.

Inserenten: Dieser Artikel wurde unterstützt von Sprachdirekt GmbH. Fotos hfr

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Meine Fotoreise quer durch Macau

[dropcapss]W[/dropcapss]enn ich Macau beschreiben soll, dann würde ich es mit einer Suppenschüssel vergleichen und das soll überhaupt nicht negativ klingen. Ich liebe Eintopf, und so bin ich auch ein klein…

[dropcapss]W[/dropcapss]enn ich Macau beschreiben soll, dann würde ich es mit einer Suppenschüssel vergleichen und das soll überhaupt nicht negativ klingen. Ich liebe Eintopf, und so bin ich auch ein klein wenig in Macau verliebt.

In Macau wird portugiesische und chinesische Küche in einen Topf gegeben, genauso wie asiatische und portugiesische Architektur. Schlendert man durch die Straßen der Stadt, hört man ein Stimmengewirr aus beiden Ländern. Mein allererster Besuch in Asien war toll.

Vielleicht soviel schon vorweg: Skywalk ist wegen schlechtem Wetter ausgefallen und auch der Skyfall war ein totaler Reinfall, denn so richtig spielt der neue James Bond gar nicht in Macau. Naja… Wie ich schon in einem früheren Bericht geschrieben habe, bin ich von noble kommunikation und macau government tourist office auf die Reise nach Macau eingeladen worden. Ich war vorher noch nie in Asien und war richtig gespannt, was mich dort erwartet. Jetzt bin ich richtig begeistert von der Nachbarstadt Hongkongs, die aber nicht sehr viel mit China gemeinsam hat. Ich habe viel gesehen, viel erlebt und nehme euch jetzt im ersten Teil meiner Macau-Serie mit auf eine Fotoreise.

Meine Fotoreise quer durch Macau

Sehr früh ging es für mich nach Frankfurt und dann weiter mit Cathay Pacific Airways nach Hongkong. Übrigens kann ich die Premium Economy der Airline sehr empfehlen, wenn für Business Class das Geld nicht ganz reicht..

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Der erste Blick auf die Skyline von Macau aus dem Bus…

Mein Hotelzimmer und der Blick aus dem Zimmer war atemberaubend. Aus dem 23. Stockwerk des Mandarin Oriental sah ich genau auf den Macau Tower…

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In Macau ist auch die Architektur durcheinandergewürfelt. Historische Gebäude sind umgeben von modernen Neubauten und exklusiven Hotels…

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Überall auf den Strassen wird gehandelt und verkauft. Auf den Strassen erhält man die günstigeren Waren, in den Shopping-Mals in den Hotels finden sich überwiegend exklusive Shops. Die Währung in Macau heißt Pataca (MOP$), mit dem aber auch nur dort bezahlt werden kann. 10 Pataca entsprechen in etwa 1 EUR.
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Streetlive in Macau…
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Der A-Ma Tempel gehört zu den wichtigsten Tempel der Stadt und aus diesem Grund herrscht dort auch ziemlicher Betrieb… Generell stehen an jeder Ecke der Stadt Schreine…

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Das war die Fotoreise durch Macau. Das erste Video zur Tour seht ihr hier…

Hinweis: Ich wurde von noble kommunikation und macau government tourist office auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür! Die in dem Artikel geschilderten Ansichten und Meinungen sind und bleiben aber meine eigenen.

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Unbekanntes Macau: Skyfall oder Skywalk – Dim Sum oder Caldo verde?

Wenn am Dienstag der Flieger ab Frankfurt in Richtung Hongkong abhebt, bin ich richtig gespannt, was mich die nächsten sechs Tage erwartet. Mein Ziel ist Macau, für viele das „Las…

SenatsplatzWenn am Dienstag der Flieger ab Frankfurt in Richtung Hongkong abhebt, bin ich richtig gespannt, was mich die nächsten sechs Tage erwartet. Mein Ziel ist Macau, für viele das „Las Vergas“ aus Asien. Seit 1999 ist Macau wieder in chinesischer Hand. Vorher gehörte es seit Mitte des 16. Jahrhunderts zu Portugal, und genau das macht es für mich so reizvoll. Ich mag die chinesische und die portugiesische Architektur… und die Küche.

Doch was steht auf dem Programm, dass von noble kommunikation und macau government tourist office erstellt worden ist? Als erstes geht’s ja mit Cathay Pacific nach Honkong, von da aus mit der Fähre nach Macau und dort ins Mandarin Oriental Hotel, einem der angesagtesten Hotels der Stadt. Am Abend fahren wir zum Macau Tower, der mit 338 Metern einen hervorragenden Blick über die Stadt bietet. Abgefahren ist auch die Möglichkeit, dort einen sogenannten „Skywalk X“ zu machen. Dabei geht man auf einem 1,5m breiten Außenring ohne Geländer und nur mit Haltegurt gehalten um den Turm herum. Ich bin am überlegen, ob ich mich da mal raufwagen soll.
Skywalker beim "Skywalk X" mit Blick auf MacauAm nächsten Tag machen wir einen Spaziergang durch das historische Zentrum Macaus, das 2005 von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannt worden ist. Hier freue ich mich besonders auf den Mix aus chinesischer und portugiesischer Geschichte. Highlight soll hier der A-Ma Tempel sein. Ich bin auch sehr gespannt auf den Senatsplatz, der quasi als Stadtzentrum dient und mit Steinmosaiken im Wellenmuster gefliest worden ist.

Weiter geht’s zum “Red Market”, einer riesigen Markthalle, die in den dreißiger Jahren erbaut worden ist. Hier gibt’s alles, was das Herz eines Koches begehrt: Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst etc.

Am Freitag starten wir die zweite „Walking Tour“. Diesmal sehen wir uns die alten chinesischen Bereiche an und starten bei „Camoes Garten“. Dieser Park soll über enge Pfade verfügen die sich zwischen uralten Bäumen entlangschlängeln. Bin sehr gespannt. Richtig Lust habe ich aber darauf, bei einer lokalen Tai Chi Klasse mitzumachen, die dort täglich stattfinden. Danach besuchen wir die engen Straßen und Stadtteile, die Ian Flemming dazu inspiriert haben sollen, den neuesten James Bond „Skyfall“ auch in Macau zu drehen. Finde ich dort den Geist von „007“? Geschüttelt und nicht gerührt…

Der Samstag steht ganz im Zeichen des Glücksspiels. Wie sollte es auch anders sein, am Casino kommt man in Macau nicht vorbei. Da ich absolut noch nie Glück im Spiel gehabt habe, werde ich mich auf das Zuschauen beschränken und freue mich, wenigstens einmal im Leben im Kreise der Reichen und Schönen dieser Welt zu sein.

Ach Macau, irgendwie freue ich mich auf Dich!

P.S.: Wer Lust hat, kann die Tour auf Twitter und Instagram verfolgen. Unter dem Hashtag #b53macau veröffentliche ich alle wichtigen, spannenden Infos und Fotos.

Foto: Fremdenverkehrsbüro Macau

Hinweis: Ich bin von noble kommunikation und macau government tourist office auf diese Reise eingeladen worden. Herzlichen Dank dafür. Die Meinungen und Ansichten bleinen meine eigenen.

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Laos: Kein Land für ungeduldige Touristen

Sucht man einen Ort, an dem nicht viel los ist, der aber vor Ursprünglichkeit und grüner Natürlichkeit protzt, ist man in Laos genau richtig. Das „Jewel of the Mekong“ ist…

Dschungelwasserfall in Laos

Sucht man einen Ort, an dem nicht viel los ist, der aber vor Ursprünglichkeit und grüner Natürlichkeit protzt, ist man in Laos genau richtig. Das „Jewel of the Mekong“ ist kein Urlaubsland für ungeduldige Touristen. Aber ein idealer Startpunkt für eine Rundreise durch eine andere Welt.

Laos liegt in Südostasien und grenzt an Vietnam, China, Thailand und an Kambodscha. In Laos gibt es einfach nichts Aufregendes: keine großen Straßen, keine Autobahnen, keine Industrie, kaum Eisenbahn, keine Wolkenkratzer und auch keine Ambition größere Siedlungen zu bauen. Doch was Laos zu bieten hat, sind atemberaubende Landschaften und unglaublich viel Geschichte. Wie zum Beispiel die einstige Hauptstadt des laotischen Königreiches Luang Prabang mit den heiligen Grotten von Pak Ou oder den Kuang Si Wasserfall.

Absolut sehenswert auch die charmante „Kleinstadt“ Vientiane, die seit 1975 Hauptstadt von Laos ist und auf Lao „Vieng Chan“ heißt, was so viel wie die „Stadt des Mondes“ bedeutet. In der Stadt leben etwa 350.000 Einwohner und sie gilt als das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum des Landes.

Das Nachbarland Kambodscha liegt am Golf von Thailand und wird geprägt von Gebirgen, Landschaft und dem Mekong, einem der zehn längsten Flüsse der Welt, der sich auch durch Laos schlängelt. Die Hauptstadt Phnom Penh liegt im Süden des Landes am Tonle Sap, einem Ausläufer des Mekong. Absolut sehenswert in der Stadt ist die Vielfalt an Geschichte, die vom Wat Phnom , einem spirituellen Zentrum auf einem ca. 27 m hohen künstlichen Hügel, einem Königspalast mit Thronhalle und Silberpagode sowie dem Zentralmarkt (Phsar Thmei), ein einzigartiges Art-Déco-Gebäude und vielen französischen Kolonialvillen bis zum Königspalast aus dem 19. Jahrhundert reicht.

Fährt man weiter auf der Rundreise durch Laos, Kambodscha und Vietnam kommt man am Ende in Vietnam an, einem weiteren unterschätzen Urlaubsland in Asien. Über Vietnam gibt es bereits einen Artikel von mir: Vietnam: Jede Menge Holzdschunken und wahnsinnig viel zu sehen.

Foto: http://www.there-and-back-again.eu  / pixelio.de

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Taiwan – das unentdeckte Urlaubsziel

Viele Urlaubsziele in Asien und vor allem Südostasien sind bereits von unzähligen Touristen besucht worden. Thailand, Vietnam und Malaysia sind ganz vorne auf der Liste. Trotz der Langstreckenflüge ist es sehr erschwinglich geworden, weshalb diese Länder oftmals aus allen Nähten vor Touristen explodieren.

Die Tempel Chinas sind reich verziert.

Viele Urlaubsziele in Asien und vor allem Südostasien sind bereits von unzähligen Touristen besucht worden. Thailand, Vietnam und Malaysia sind ganz vorne auf der Liste. Trotz der Langstreckenflüge ist es sehr erschwinglich geworden, weshalb diese Länder oftmals aus allen Nähten vor Touristen explodieren.

Wer sich aber wirklich auf ein Abenteuer einlassen möchte und bislang unentdeckte Pfade für sich selbst entdecken will, der findet in Taiwan ein perfektes Urlaubsziel. Das Land hat eine gute Infrastruktur für das Volk und vielfältig schöne, unangetastete Regionen, die zu einem kulturellen wie landschaftlichen Genuss einladen. In der Hauptstadt Taipeh kann man sich schon mal durch das tobende Chaos der Großstadt kämpfen und auf vielen Nachtmärkten seinem Shopping-Bedürfnis nachgehen. Zudem ist die Taipeh auch visuell sehr eindrucksvoll: die Skyline steht denen in den USA und Hong Kong in nichts nach. Bis zur Erbauung des höchsten Gebäudes in Dubai war der Taipei 101 der größte Wolkenkratzer der Welt. Mit Expressfahrstühlen können Besucher bis auf die Aussichtsplattform hoch fahren und einen ungekannten, spektakulären Ausblick genießen.

Taipeh 101

War bis zur Eröffnung des Burj Khalifa in Dubai das höchste Gebäude der Welt, der Taipei 101.

Doch auch fernab der Großstadt hat Taiwan vieles zu bieten. Darunter gehören die Gebirge. Zum Wandern und Genießen der Natur sind es diese Landschaften, die schon einige Touristen bezaubern konnten. Dazu kommt der Fakt, dass vieles in Taiwan günstiger ist als in anderen asiatischen Ländern. Die Regierung übt sich derzeit darin, das Land strukturell so attraktiv wie möglich für Besucher zu machen. Wer gerne seine Zeit im Casino verbringt, kann sich etwa im neu eröffneten Casino Resort auf der taiwanesischen Insel Matsu austoben.

Paradiesische Strände hingegen erwarten einen im Süden des Landes: ein Sommerurlaub vom Feinsten, ganz weit weg von Unruhen und überfüllten Küsten. Der Urlaub verspricht viel Ruhe. Die taiwanesische Kultur zwischen Tradition und Moderne ist dazu auch sehr flexibel. Egal, ob man kulinarische Köstlichkeiten oder den eleganten Luxus der westlichen Welt sucht: alles ist vorhanden. Sehr empfehlenswert ist das Penghu Archipel, welches aus 64 unterschiedlichen Inseln besteht. Diese Inseln liegen zwischen Taiwan und Festland-China. Hier sind die Bewohner noch sehr gebunden an die Traditionen des Landes. Ein kulturelles Abenteuer erschließt sich so für jeden Besucher, der seinen Horizont erweitern und die natürliche Gastfreundschaft der Taiwanesen beanspruchen möchte. Die lokale Spezialität der Penghu sind die frischen, köstlichen Meeresfrüchte.

Geschichte und Sehenswürdigkeiten, aber auch Freizeit und Sport sind in Taiwan denkbar. Wer sich ein ganzheitliches Bild machen möchte, der fängt mit seiner Reise in Taipeh an und kämpft sich auf eigene Faust durch das überaus freundliche Land. Durch den industriellen Wert, den das Land hat, ist Englisch doch weit verbreitet. Obwohl es hier und da zu Schwierigkeiten kommen kann, ist es auch als Ausländer möglich, sich im Land zu orientieren.

Fotos: Michaela Trummer / pixelio.de (Text) und Jens Korallus / pixelio.de (Titel)

Inserenten: Dieser Artikel wurde unterstützt von der Hansen-Mediengruppe.

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Ost trifft West – die malaiische Insel Penang

Inder, Chinesen, Araber, Portugiesen, Niederländer und zuletzt auch die Briten – sie alle haben die Insel Penang vor der Westküste Malaysias durch ihre Anwesenheit über die Jahrzehnte geprägt. Chinesische Clanhäuser,…

Penang, eine Stadt mit Tradition.

Inder, Chinesen, Araber, Portugiesen, Niederländer und zuletzt auch die Briten – sie alle haben die Insel Penang vor der Westküste Malaysias durch ihre Anwesenheit über die Jahrzehnte geprägt. Chinesische Clanhäuser, buddhistische Tempel, Moscheen, Kirchen, belebte „night markets“ (mit dem besten Essen in Südostasien) und eine aufstrebende Kunstszene, all das macht Penang zu einer einzigartigen Destination, die man bei einem Aufenthalt in Südostasien nicht auslassen sollte.

Egal wie man nach Penang reist, mit dem Bus oder per Auto, die Anfahrt von Butterworth über die Penang Bridge und den Golf von Malakka ist recht spektakulär. Penang heißt nicht nur die Insel, sondern auch die Region, zu der auch noch die Insel Seberang Perai und ein Küstenstreifen der malaiischen Halbinsel gehört. Die Hauptstadt der Insel Penang, Georgetown, bietet jede Menge Übernachtungsmöglichkleiten in allen Preisklassen, vom Backpacker Hostel bis hin zu luxuriösen Hotels.

Das Zentrum der 400.000 Einwohnerstadt ist leicht zu Fuß zu erkunden. Bei einem Rundgang durch Penang sticht das bunte Gemisch an Religionen und Ethnien ins Auge. Wenn man den Spaziergang zum Beispiel an der Strandpromenade beginnt, am Padang Kota Lama, dem Park gleich neben dem Rathaus, dann sieht man auch schon das aus dem 18. Jahrhundert stammende Fort Cornwallis. Für 3 malaiische Ringit kann man sich das Fort von innen ansehen und mehr über die britische Kolonialherrschaft in Penang erfahren. Der Kong Hock Keon Tempel ist ein taoistischer Tempel, der Guanyin gewidmet ist, und ebenso beeindruckt wie der chinesisch-buddhistische Kek-Lok-Si Tempel. Die Bevölkerung Penangs ist zu 44.6% muslimisch, zu 35.6% buddhistisch. Weiter gibt es in Penang ungefähr 8.7%  Hindus, 5,1% Christen und 4,6% Taoisten.

Kulinarische Köstlichkeiten

Direkt an der Strandpromenade befindet sich auch einer der vielen „night markets“. Im Gegensatz zum „Red garden night market“ direkt im Zentrum von Penang ist dieser aber vorwiegend von Einheimischen besucht und nicht nur aufgrund des köstlichen Essens zu empfehlen. Penang und die Hauptstadt Georgetown sind tatsächlich weit über Malaysias Landesgrenzen für die kulinarischen Köstlichkeiten berühmt. Jede der vertretenen Kulturen in der Stadt hat ihre eigenen Köstlichkeiten mitgebracht und so kann man in Georgetown Leckerbissen aus Indien, China, Thailand und eben Malaysia an jeder Straßenecke genießen. Im Januar gibt es drei große Feste, bei denen auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt: Das Hindu-Fest Thaipusam mit großer Prozession, die Feierlichkeiten zum Ende des Fastenmonats Ramadan und das zweiwöchige chinesische Neujahrsfest.

Penang, eine Stadt mit Tradition.Kunst und Kultur in Georgetown

In Penang spielt sich das Leben auf der Straße ab. Das Penang World Music Festival (vom 30. März bis zum 1.April) ist neben dem jährlichen George Town Festival (vom 15. Juni bis zum 15 Juli) eines der kulturellen Highlights. Einen ganzen  Monat lang finden neben Ausstellungen auch Lesungen lokaler und internationale Künstler statt. Und auch wenn man außerhalb der Festivalzeit durch die Straßen von Georgetown schlendert, fallen die zahlreichen kleinen Galerien auf, wie die Unique Penang Art Gallery.

In und um Georgetown

Außerdem ist Georgetown ein toller Ausgangspunkt für Ausflüge, wie zum Beispiel einen Besuch am Penang Hill, den man zu Fuß oder auch per Seilbahn erreichen kann. An sonnigen Tagen bietet sich ein unglaublicher Ausblick. Wer zu Fuß unterwegs ist, kommt auch an den botanischen Gärten von Penang am Fuße des Penang Hill vorbei. Von dort dauert es mit dem Taxi ungefähr 25 Minuten bis man wieder in Zentrum von Georgetown angekommen ist.

Weiterreise

Von Georgetown gibt es gute Verbindungen innerhalb von Malaysia aber auch nach Thailand. Kula Lumpur beispielsweise ist mit dem Nachtbus in gut 5 Stunden zu erreichen, Khota Baru an der Ostküste ist 7 Fahrstunden von Penang entfernt. Auch Busverbindungen an die thailändische Grenze und dann weiter an verschiedene Destinationen in Thailand kann man von Georgetown aus bestens organisieren.

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