Was für eine Weite. Welch’ ein magischer Platz! Diskret liegt das Hideaway zwischen den Feriendörfern „Weissenhäuser Strand“ und Hohwacht eingebettet.  Das 75 Hektar große Parkähnliche Areal, mit Feldern, Wiesen, Wäldern und einem knapp drei Kilometer langem Sandstrand, ist einer der Orte, die einem schon bei Ankunft den Atem stocken lassen. (Fast) zu schön, um wahr zu sein. In mehreren Bau-Schritten entsteht hier ein luxuriöses Dorf, das für Deutschland einzigartig ist. Das „Weissenhaus Grand Village Resort & SPA am Meer“, an der Ostseeküste Schleswig Holsteins, ist wohl eines der ambitioniertesten Hotel-Großprojekte der letzten Jahre überhaupt. Rund 70 Millionen Euro steckte  der unkonventionelle Selfmade-Millionär und Ex-AOL-Chef Jan-Eric Büttner bis dato in das über 400 Jahre alte Dorf und verwandelt es schrittweise in ein 5*****plus-Luxus-Resort.

Weissenhaus Grand Village Resort & SPA am Meer

Rund 70 Millionen Euro steckte der unkonventionelle Selfmade-Millionär und Ex-AOL-Chef Jan-Eric Büttner bis dato in das über 400 Jahre alte Dorf und verwandelt es schrittweise in ein 5*****plus-Luxus-Resort.             (Fotos: Weissenhaus Grand Village Resort)

Erst vor Kurzem wurden die Suiten im weißen Schloss eröffnet, das mit den drei Dutzend weiteren, historischen Gebäuden im Gutshausstil, viel Platz für eine illustre Gästeschar bietet. Derzeit treffen rund 160 Angestellte, auf maximal 120 Gäste. Doch der wahre Luxus für verwöhnte Großstadtseelen liegt in der puren Natur und der Ursprünglichkeit dieses Ortes. Eine dörfliche Idylle, in der die Gäste sich auf Kopfstein gepflasterten Wegen zurück versetzt fühlen, in eine längst vergangene Zeit. Natürlich ohne dabei auf all’ die  Annehmlichkeiten zu verzichten, die ein edles Haus der Luxusklasse so bietet. In vergangenen Jahrhunderten wurden an solchen Orten fulminante Sommerfeste voller Lebensfreude abgehalten, man feierte am Hofe sich selbst- und das pralle Leben. Diese Kultur soll in naher Zukunft im „Weissenhaus“ wieder aufblühen.

Um das neue Prunkstück der deutschen Luxushotellerie zu beleben, sind für die Zukunft erlesene Events geplant. Die Veranstaltungen werden Jedermann, bei Kauf eines Tickets, zugänglich sein. Goodie für die Hotelgäste: Der Besuch der Events ist im Zimmerpreis enthalten und somit Teil des „Weissenhaus“-Gesamterlebens.  Lesungen, Theateraufführungen, hochkarätige Klassik- und Jazzkonzerte sind geplant, aber auch Modernes, wie etwa ein Auftritt der Hamburger Band „Revolverheld“ oder Chill-out in der „Beach Lounge“, mit internationalen DJ’s. Im Sommer bietet das 400-Plätze zählende Amphitheater die perfekte Location, in den kühleren Jahreszeiten  die „Reetscheune“, mit aufwendiger Glaskonstruktion, durch die in der ehemaligen Pferdscheune das Reetdach von innen illuminiert wird.

Die meisten Häuser sind aus dem 17. Jahrhundert

Torhaus in Weissenhaus

Aufwendig restauriert – Das Torhaus von hinten.

Die meisten der Häuser auf dem weitläufigen Gutsgelände sind, genau wie die Reetdachscheune, aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das weiße Schloss, brannte im Jahr 1896 bis auf die Grundmauern nieder und wurde danach im Stil des Neo-Barock wieder aufgebaut. Es diente lange Zeit als Eventlocation für Hochzeiten, bis Büttner es mit der Umsetzung seiner ehrgeizigen Pläne wach küsste. Liebevoll und bis ins kleinste Detail werden die Gutshäuser rund herum nun nach und nach restauriert.

Als Visionär Jan-Eric Büttner das Gelände 2005 von der Grafenfamilie Platen-Hallermundt für 7 Millionen Euro erstand, war es ziemlich verfallen, doch die Magie des besonderen Ortes, den der neue Schlossherr schon als Kind häufig mit seinen Eltern besuchte,  gab den Ausschlag für seinen Kaufentschluss. In Zukunft, so seine Vision, soll das „Weissenhaus“ auf der internationalen Liste der „100 Plätze die man im Leben gesehen haben muss“, auf jeden Fall seinen festen Rang haben. Ein verwegener Gedanke? Keineswegs! Das lässig-edle Resort, laut Büttner „ein Ort fernab spießiger Konventionen“,  hat in seiner Einzigartigkeit gute Chancen, aufgenommen zu werden. Absolute Exklusivität und Intimität ist gewährleistet- und das zum Glück ganz ohne Zäune! „Promispotting“ wie etwa im „Grandhotel Heiligendamm“ wird es hier nicht geben, denn das „Weissenhaus“ bietet allein durch seine weitläufige Gutsstruktur Privatsphäre auf ganz natürlichem Wege. So ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich der neue Top-Spot im Norden, zu einem echten „place to be“ entwickelt, der auch auf internationaler Ebene ganz weit oben mitspielen könnte.

Kostenfreier Strandkorb und Strandsauna inklusive

Die derzeit bereits fertig gestellten 43 Zimmer und Suiten, die auf das Schloss und verschiedene, mit vielen behördlichen Auflagen nach strengstem Denkmalschutz bereits sanierte Gebäude verteilt sind, sind an den Wochenenden schon jetzt lange im Voraus ausgebucht. Denkmalgerecht wurden die einzelnen Gebäude renoviert. Marode Wände wurden mit Original-Backsteinen wieder aufgebaut, Dächer neu gedeckt, Fenster und Türen nach historischem Vorbild angefertigt. Gern bezahlen die Hotelgäste dafür Zimmerpreise, die ab 350 Euro aufwärts beginnen. Darin enthalten ist die sog. „Weissenhaus Pauschale“,mit diversen Inklusivleistungen, wie Frühstück, kostenfreier Strandkorb, Strandsauna, freier Eintritt ins SPA, kostenlose Minibar, WLAN & Sky TV, freier Eintritt zu Konzerten & Theater und Parkplatznutzung. Das rechnet sich doch dann schon wieder. Ihren Preis wert sind die Beherbergungen allemal.

Wohnbeispiel Weissenhaus

So sieht der Wohnbereich einer Suite in der Deichkate aus, viel Platz und ganz edel mit Kamin.

Wohnbeispiel Weissenhaus

Die derzeit bereits fertig gestellten 43 Zimmer und Suiten, die auf das Schloss und verschiedene, mit vielen behördlichen Auflagen nach strengstem Denkmalschutz bereits sanierte Gebäude verteilt sind, sind an den Wochenenden schon jetzt lange im Voraus ausgebucht.

Seit drei Wochen sind auch die 17 Schloss-Suiten zu bewohnen. Jedes der Zimmer ist individuell designt, alles vom Feinsten, im klassischen Neo-Barock-Stil und sanften Farbtönen gehalten. Besondere Highlights sind die Fernseher in den Bädern, frei stehende Badewannen, eine eigene Sauna auf dem Zimmer oder offene Kamine. Wer in der 100qm großen, gräflichen Suite wohnt, genießt den freien Blick von den Balkonen, bis hinunter zum Meer und kann vom Zimmer aus die Galloway-Rinder auf der Weide betrachten.

Ein Touch California-Feeling ist unverkennbar

Die geräumigen Zimmer, Suiten und Familienapartments in den umliegenden Gutsgebäuden, sind im edlen Landhausstil arrangiert. Im Beach-Cottage, mit direktem Strandzugang und in Gutsgebäuden wie der „Meierei“, der alten „Schmiede“  oder dem „Torhaus“, unterstreichen  viele weiße und blaue Akzente das nordisch-maritime Flair. Ein Touch California-Feeling ist unverkennbar und natürlich vom Geschmack des in  Kalifornien lebenden Hausherrn Büttner geprägt.

Das 1.500 qm große SPA, die „Schlosstherme“ wurde erst vor Kurzem eröffnet. Zehn Behandlungsräume (hier plattdeutsch „Anwennruum“ genannt), ein Hamam, 3 Saunen, eine „Schneekammer“ („Schneefük“), in der erhitzte Saunagänger erfrischende Abkühlung finden, ein Innenpool und ein 20 Meter langes Außenbecken, warten auf ihre verwöhnten Kunden. Das vielfältige Treatment-Programm bietet Wellness und Entspannung nach den fünf Elementen an. Spezielle Bernsteinpeelings oder Bodywraps für das heimische Kräuter aus dem eigens angelegten Kräutergarten verwendet werden, stehen auf dem Behandlungsplan.

Schlosstherme

Das 1.500 qm große SPA, die „Schlosstherme“ wurde erst vor Kurzem eröffnet und bietet einen Innenpool und ein 20 Meter langes Außenbecken.

Das SPA wird für die Hotelgäste 24 Stunden täglich geöffnet sein und ist durch einen „Erlebnistunnel“ mit dem Schlossgebäude verbunden, der in Zukunft kunstvoll illuminiert wird und den Transfer von Zeit und Raum symbolisieren soll. Wer nicht chillen will, darf aktiv sein.Das Angebot ist riesig. Auf dem Gelände werden verschiedenste Aktivitäten wie Yoga, Pilates, Standup-Paddling und Kitesurfen angeboten. Passionierte Reiter können in Zukunft auch ihre Lieblingspferde mitbringen, ein Golfplatz ist ganz in der Nähe und eine Kinderbetreuung im ehemaligen Gärtnerhaus sorgt dafür, dass die Eltern der kleinen Gäste sich auch mal ganz entspannt zurücklehnen können.

Die Atmosphäre ist edel, aber unkonventionell und leger

„Lässige Souveränität“  ist die Philosophie des Hauses. Gäste und Personal begegnen sich auf Augenhöhe, was eine ungezwungene, entspannte Atmosphäre schaffen soll. Die Räumlichkeiten tragen typisch plattdeutsche Begriffe wie „Peerstall“ und eine Gesichtsbehandlung in der Schlosstherme“ nennt sich dann auch schon mal „Opdoon – Entfalten“ oder „Besünners“- besonders, für eine Spezialbehandlung. Für einige Ankömmlinge, die den manchmal etwas angestaubten Stil traditioneller Grandhotels schätzen, könnte das eine spannende Gradwanderung sein. Die Atmosphäre ist edel, aber unkonventionell und leger und lässt sich wohl am ehesten mit luxuriösen Insel-Hideaways vergleichen, die ihre Gäste nicht starren und verstaubten Regeln unterwerfen, sondern sie einfach sein lassen – und dass im herkömmlichen Gebrauch des Wortes. Der Fokus liegt auf Entspannung und Entschleunigung. Wer hier eincheckt, für den soll der Alltag draußen bleiben und alle Sinne für das Schöne geöffnet werden.

Bootshaus - Ausblick Vogelnest

Das „Bootshaus“, direkt am Strand, wurde bereits im Jahre 2012 eröffnet und hat sich längst als lohnendes Ausflugsziel herum gesprochen.

Natürlich ist auch zu Genüge für das leibliche Wohl gesorgt. Das „Bootshaus“, direkt am Strand, wurde bereits im Jahre 2012 eröffnet und hat sich längst  als lohnendes Ausflugsziel herum gesprochen. Serviert wird  Fusion-Küche unter dem Motto „California Cuisine made in Holstein“.  In diesem lässigen Ambiente wird auch das Frühstücksbüffet eingenommen.  Zuckerschnuten  zieht es ins kleine rote Zelt, unweit der Steilküste. Im „Erdbeercafe“ gibt es alles rund um die süße Frucht und gleich nebenan lockt das Strandbistro „Alte Liebe“ mit Gourmet-Currywurst.  Eine „Strand-Bar“ mit gemütlichen Loungemöbeln und Sonnensegeln, lädt zum chillen ein. Das Cafe der „Schlosstherme“ setzt auf vegetarisch inspirierte leichte Gerichte und wer die regionale, rustikalere Küche sucht, wird ab Herbst diesen Jahres im „Peerstall“ fündig. Lukullisches Flaggschiff des Hauses ist das Gourmet-Restaurant „Courtier“, benannt nach Jaques Courtier, dem Schlachtenmaler der Romantik, dessen imposante großflächige Bilder die hohen Wände des Restaurants zieren. Mit dem eigens für das „Weissenhaus“ entwickelten Gourmetkonzept, hat Küchenchef Dehn und seine Crew, die Ambition einen Michelin-Stern zu erkochen. Seine raffinierte Melange aus lokalen Produkten, kombiniert mit Einflüssen aus aller Welt, hat ihn immerhin schon jetzt 15 Gault Millau-Hauben eingebracht und erfüllt höchste kulinarische Ansprüche. Der Stern kann kommen…

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung des „Weissenhaus – Grand Village & SPA Resort