Kategorie: USA

USA – Traumziele erreichen mit einer Fernreise, mit Reisen nach Europa und in alle Welt. Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Angebote gibt’s hier…

Snowmass – Aspen’s kleine Schwester

Snowmass ist die „kleine Schwester“ von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.

Snowmass ist die “kleine Schwester” von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.

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Beste Bedingungen zum Skifahren in Snowmass, Colorado. Nur der Wind weht kräftig. (Fotos: Jörg Baldin. Titelbild: Fotolia.de/ #94226189)

Snowmass bietet für Bretterfans leichte Hänge oder Abfahrten, auf die sich nur geübte Skifahrer wagen sollten und die bis auf fast 4.000 Höhenmeter raufgehen. Da wird die Luft auf dem Berg ganz schön dünn… Für mich war es das beste Skigebiet, dass ich in der Region Aspen/Snowmass kennengelernt und besucht habe. Leere und sehr gut präparierte Pisten können die Besucher der Region erwarten.

Ich hatte das Glück, dass in der Nacht zuvor Neuschnee gefallen ist, und ich bei strahlendem Sonnenschein die Abfahrten genießen konnte. Dennoch ein Tipp für alle Besucher: Mütze und Schal nicht vergessen. Der Wind peitscht einem ziemlich stark an den Bergspitzen um die Ohren. Was dann folgte, war ein Skitag, der nicht mehr zu toppen ist: Pulverschnee, Sonnenschein und vollkommen leere Pisten. Genial.

Nach dem erfolgreichen Tag auf der Piste kann ich als Après Ski-Bar die „Ranger Bar“ vor dem Hotel „The Westin“ empfehlen. Hier gibt es belgisches Bier und gemütliches Ambiente. Für mich die beste Bar in Snowmass, in der es zudem auch das leckerste Bier gibt.

Tipp
Erwähnenswert ist auch die Region „Elk Camp“ und die dortigen Aktivitäten. Regelmäßig findet dort am Freitagabend eine Veranstaltung statt, bei der Livemusik, eine Feuershow und ganz viel Aktivitäten für Kinder angeboten werden.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung!

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Art-déco-Mekka Miami: Feel the Sunshine

Wer in Miami Beach durch die Straßen schlendert, fühlt sich wie einer der obercoolen Rauschgiftfahndern Sonny Crocket und Ricardo Tubbs. In der Kultserie Miami Vice rasten die beiden Glamour-Boys mit ihren Luxusschlitten durch die Straßen Miamis oder preschten mit schnellen Jachten durch die Biscayne Bay – im Hintergrund immer die bonbonbunte Art-déco-Kulisse von Miami Beach. Die beiden smarten Jungs in ihren pastellfarbenen Sakkos und Lederslippern jagen zwar schon lange keine knallharten Gangster mehr, doch der lässig-coole Lebensstil à la Miami Vice ist immer noch präsent.

Wer in Miami Beach durch die Straßen schlendert, fühlt sich wie einer der obercoolen Rauschgiftfahndern Sonny Crocket und Ricardo Tubbs. In der Kultserie Miami Vice rasten die beiden Glamour-Boys mit ihren Luxusschlitten durch die Straßen Miamis oder preschten mit schnellen Jachten durch die Biscayne Bay – im Hintergrund immer die bonbonbunte Art-déco-Kulisse von Miami Beach. Die beiden smarten Jungs in ihren pastellfarbenen Sakkos und Lederslippern jagen zwar schon lange keine knallharten Gangster mehr, doch der lässig-coole Lebensstil à la Miami Vice ist immer noch präsent.

Vor allem ist Miami Beach in den USA nach wie vor das Mekka für Art-déco-Fans, die aus aller Welt kommen, um einmal im Leben den berühmten Ocean Drive mit seinen reliefverzierten Häusern in Erdbeerrot, Mintgrün und Sonnengelb entlangzubummeln.

Miami Beach ist Mekka für Art-déco-Fans

Wer dieses Baudesign der 1930er-Jahre liebt, sollte es sich nicht nehmen lassen, in einem stilechten Haus zu nächtigen. Ein Schmuckstück ist das Como Metropolitan Miami Beach Hotel in einem Gebäude von Albert Anis, der als einer der führenden Art-déco-Architekten Miamis gilt. Mit tropischen Farben und fröhlicher Ornamentik verlieh er dem ursprünglich aus Frankreich stammenden Art-déco eine exotische Note. Im Como-Hotel an der Collins Avenue, das 2014 komplett renoviert wurde, sind viele liebenswerte Details aus den 1930er-Jahren wie der Terrazzo-Boden und die mit Glaskugeln verzierten Galeriegeländer erhalten geblieben. Aufgefrischt wurde das immerhin schon fast 100 Jahre alte Art-déco-Design durch moderne Stilelemente, ausgefeilte Technik und charmante Details – eine reizvolle Mischung für einen stilvollen Aufenthalt.

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Alle Fotos by Jutta Lemcke

Wer sich in das lässige, unprätentiöse Beachlife-Design des Como-Hotels verliebt hat, wird auch gerne an den Ocean Drive fahren, um diese Vorzeigestraße des Art-déco zu erkunden. Hier reiht sich ein bonbonbuntes Haus an das nächste, es locken Hotels, angesagte Restaurants und stylische Bars. Oldtimer cruisen mit offenem Verdeck durch die Gassen und selbstverliebte Schönheiten zeigen ihre modellierten Bodys in schrillen Outfits. Mit einem Cocktail in der Hand genießen die Müßiggänger die Sonne und lassen den Tag an sich vorbeiziehen. Entlang der Strandpromenade finden sich eingezäunte Plätze mit Reckstangen und allerlei anderem Gerät – nicht etwa für Kinder zum Spielen, sondern für Bodybuilder, die dort versuchen, ihre sowieso ideal geformten Körper noch weiter zu perfektionieren.

Hier werden Muskeln trainiert, von denen der Normalsterbliche noch nicht einmal weiß, dass sie existieren. Zuschauer sind übrigens durchaus willkommen, schließlich geht es in Miami Beach vor allem ums eins: Sehen und Gesehen werden. Doch keine Bange, selbst wer selber lange kein Fitnessstudio mehr von innen gesehen hat, wird wie selbstverständlich in diese lässige Gemeinde aufgenommen und kann am Strand oder am Ocean Drive den easy way of life genießen.

Sahnestücke des Art-déco zwischen 5th und 14th Street

Die Sahnestücke des Art-déco finden sich zwischen 5th und 14th Street. Wie wäre es also mit einem Eistee vor dem Colony Hotel oder einem Snack im News Café, das als Stammkneipe der Berühmtheiten gilt und deshalb regelmäßig von Touristen auf Promisuche aufgesucht wird? Kubanisches Flair bieten das Larios on the Beach oder das Mango’s Tropical Café. Der Vorteil: Alles liegt dicht beisammen, so dass beim Bummeln jede Menge Zeit bleibt, um eine Pause einzulegen und dem Treiben zuzuschauen. Wer genug hat, schlendert hinüber zum Lummus Park oder gleich an den Strand mit den originellen quietschbunten Life-Guard-Hütten und lässt sich das herrlich warme Golfstromwasser um die Füße plätschern. Ein toller Tipp für alle Fußmüden: Miami Beach lässt sich wunderbar mit dem Fahrrad erkunden. Überall finden sich City-Bike-Stationen, an denen per Kreditkarte Zweiräder ausgeliehen werden können. Die Rückgabe ist ganz unkompliziert an irgendeiner anderen Station ganz nach Lust und Laune möglich – das garantiert volle Flexibilität und ermöglicht eine sehr entspannte Art, auf Entdeckungstour zu gehen. Wer architektonisch tiefer eintauchen und mehr über die Art-déco-Fassaden erfahren möchte, kann eine der 90-minütigen Führungen buchen, die vom Art Deco District Welcome Center organisiert werden. Oder er leiht sich dort einen Audioguide und macht sich auf eigene Faust auf einen Streifzug zu den circa 800 Art-déco-Gebäuden in South Beach.

Vergnügungssüchtige aus Miami stürzen sich ins Nachtleben

Am Abend wandelt sich das Bild in South Beach. Dann kommen Vergnügungssüchtige über die Bucht aus Downtown Miami und stürzen sich ins Nachtleben, das hier bunt, schrill und auch ein wenig snobby ist. Viele starten mit einem Cocktail auf einer Rooftop-Bar in die Nacht. Eine der beliebtesten ist die C-Level Rooftop-Bar direkt am Ocean Drive auf dem Dach des Hotels The Clevelander. Ebenfalls eine Top-Adresse ist The 1 Rooftop in der 18. Etage des 1 Hotel. Hier warten ein Wahnsinnsblick, leckere Cocktails und einer der schönsten Pools in Miami. Als Dresscode für die Rooftop-Bars gilt übrigens „Miami-chic“ – das bedeutet, dass man mit lässig-schicker Kleidung goldrichtig liegt – easy way of living also auch in puncto Styling.

Weitere Informationen zur Reise nach Miami Beach

Übernachten: Como Metropolitan Miami Beach, 2445 Collins Ave, Miami Beach, Florida. Stilvolles Art-déco-Haus mit 74 Zimmern, direkt am Strand und zentral zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gelegen.

Art déco: Erste Anlaufstelle ist das Art Deco Welcome Center direkt am Ocean Drive, 1001 Ocean Drive, Miami Beach, Florida

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Christmas-Shopping in New York

New York macht süchtig, genauer gesagt sehnsüchtig. Egal, wie oft man in die Stadt am Hudson und East River reist, „hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, wie eingefleischte New York-Fans von der City schwärmen. Nach 18 Jahren Abstinenz habe auch ich bei einem vorweihnachtlichen Besuch meine Liebe zur Stadt, die niemals schläft, neu entdeckt. Der Beamte bei der Einreisekontrolle am JFK-Airport ist freundlich, und die Kontrolle geht zügig voran. Jetzt kann das Abenteuer New York beginnen.

New York macht süchtig, genauer gesagt sehnsüchtig. Egal, wie oft man in die Stadt am Hudson und East River reist, „hier gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, wie eingefleischte New York-Fans von der City schwärmen. Nach 18 Jahren Abstinenz habe auch ich bei einem vorweihnachtlichen Besuch meine Liebe zur Stadt, die niemals schläft, neu entdeckt. Der Beamte bei der Einreisekontrolle am JFK-Airport ist freundlich, und die Kontrolle geht zügig voran. Jetzt kann das Abenteuer Christmas-Shopping in New York beginnen.

In 45 Minuten um die Welt

Seit Ende des 19. Jahrhunderts der Fahrstuhl erfunden wurde, ist New York mit dem Bau der Wolkenkratzer in die Höhe geschossen. Manhattan (der kleinste der fünf New Yorker Stadtteile), ist von einer unglaublichen Dichte. In den Häuserschluchten gibt es wenig Sonne, das Leben findet in den Geschäften, den Jazzclubs und Theatern sowie auf der Straße statt. Was nicht verwundert, kostet ein 40-Quadratmeter- Apartment doch über 3000 Dollar Miete im Monat.  In 45 Minuten reist man mit der Subway „rund um die Welt“: vom Times Square bis nach Chinatown. Kaum sonst irgendwo erlebt man so viele unterschiedliche Kulturen auf engstem Raum. Egal ob Harlem, Little Italy und Chinatown (besser wäre Asiatown, denn heute leben dort Menschen aus ganz Asien), jedes Viertel hat seine ganz eigene Atmosphäre.

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Christmas-Shopping in New York. (Fotos: Liane Ehlers)

Die längste Straße ist der Broadway. Mit 25 Kilometern ist sie die   älteste und gleichzeitig längste Nord-Süd-Durchquerung. Die Orientierung in der Stadt fällt leicht, denn die Straßen sind wie ein Schachbrettmuster angelegt. Ein zentraler Punkt ist der Times Square. Das Glitzerdreieck nördlich der Kreuzung von Broadway, 7th Avenue/ 42nd Street ist weltberühmt und bekannt für seine Leuchtreklamen, die die Nacht zum Tag machen. Viele der Geschäfte am Times Square haben bis Mitternacht geöffnet.

Grüne Lungen im Betondschungel

Die zahlreichen Parks der City, besonders der große Central Park entlang der Luxus-Meile Fifth Avenue, sind die grünen Lungen im Betondschungel. Am Wochenende sind dort die Straßen für Autos gesperrt.   Jogger, Radfahrer, Fahrrad-Rikschas und Pferdekutschen drehen dann  ihre Runden.  An der Central Park West/72nd Street  liegt das exklusive Dakota-Building, von dort  hat man einen atemberaubenden Blick auf den Park. Hier steht zurzeit für 26 Millionen Dollar das Luxus-Apartment der kürzlich verstorbenen Hollywood-Legende Lauren Bacall zum Verkauf. Im Park befindet sich die Gedenkstätte „Strawberry Fields“, die Yoko Ono nach John Lennons Tod gestaltet hat.

Donald’s Welt

Weiter südlich, auf der Ostseite an der 5th Ave, steht der Trump Tower. Vor der Eingangstür tun schwer bewaffnete Polizisten ihren Dienst. Im Untergeschoss gibt es ein Bistro und Geschäfte mit allen möglichen Trump-Souvenirs sowie die schicksten Toiletten von Manhattan. Sie sind öffentlich und kostenlos, denn so kann ihr  Besitzer sie von der Steuer absetzen.

Highlights ohne High Heels

Highheels sollte Frau fürs Christmas-Shopping in New York  besser zuhause lassen. In der Stadt, die niemals schläft, sind Turnschuhe die bessere Wahl, um zu Fuß von einem Geschäft zum anderen, von einer  Attraktion zur nächsten  zu gelangen. Und davon besitzt New York unzählige: American Museum of Natural History, das Metropolitan Museum of Art, Empire State Building, Top of the Rock,  Guggenheim Museum, Statue of Liberty & Ellis Island, und das 9/11 Memorial & Museum, um nur einige zu nennen. Am besten und schnellsten entdeckt man sechs der Top-Sehenswürdigkeiten mit dem New York CityPASS. Hier kann man bis zu 42 Prozent gegenüber den regulären Eintrittspreisen sparen, und vor allem muss man nicht an den Kassen endlos Schlange stehen.

Exklusive Bahnhöfe

Auf der To-do-Liste sollte auch Lower Manhattan stehen. Vom neuen One World Trade Center („Freedom Tower“, 541 m) mit seiner Aussichtsplattform hat man einen tollen Rundblick über die Stadt. Ebenfalls einen Besuch wert ist der daneben liegende Jahrhundertbahnhof „The Oculus“ vom spanischen Architekten Santiago Calatrava – mit fast vier Milliarden Dollar Baukosten ist er einer der teuersten der Welt. Sein weißes Gerüst aus Stahl und Glas mit den beiden weit auseinander liegenden, flügelähnlichen Dächern scheint sich wie ein Phönix aus der Asche zu erheben. Auf den unteren Ebenen liegen die Bahnsteige verschiedener U-Bahn-Linien und 35.000 Quadratmeter Verkaufsfläche. Die Besichtigung kostet ebenso wenig wie die des Grand Central Terminals (von 1871) mit seinen zehn Kronleuchtern, der zahlreiche Kostbarkeiten beherbergt. Dank Jackie Kennedy wurde er vor zwei Jahrzehnten vor dem Abriss bewahrt und renoviert.

Souvenirs mit Kultstatus

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New York hat seinen ganz eigenen, faszinierenden Rhythmus. Es kann extrem teuer sein, muss aber nicht. Outlet-Center wie das 21 Centuries am Ground Zero oder die großen Outlets vor den Toren der Stadt machen’s möglich. Menschen mit  kleinerem Geldbeutel können Designermode zu erschwinglichen Preisen auch in den zahlreichen kleinen Geschäften in SoHo erstehen. Ein Blick lohnt  auch in die Shops vom Museum of Modern Art (MoMA), dem Guggenheim-Museum oder der Metropolitan-Opera. Hier findet Frau zu zivilen Preisen attraktive Geschenke für Daheimgebliebene.

Weihnachtsbeleuchtung am Saks

Abends strömen die Besucher in die Musical-Theater in Jeans und Turnschuhen. In den Händen halten sie Einkaufstüten vom Nobel-Kaufhaus Saks gegenüber dem Rockefeller Center, wo sich die Menschen wegen der Weihnachts-Deko an den Schaufenstern die Nasen platt drücken,  oder vom Kaufhaus Macy‘s , 7th Ave. Andere tragen Designertüten von Viktoria Secret, Armani, Tommy Hilfiger und Co. Die 45 Musiktheater entlang des Broadways sind Abend für Abend gut besucht, einige gar auf Monate ausverkauft, wie das angesagte „Hamilton“ am Times Square.

Dinner in der Keksfabrik

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Wer dann noch den Black Friday nach Thanks Giving Ende November nutzt, kehrt vielleicht stolz wie Carrie Bradshaw in der TV-Erfolgsserie  „Sex and the City“ in sein Hotel zurück, nachdem er zuvor in einer der angesagtesten Gegenden im Meatpacking District (frühere Schlachthöfe) oder im  Chelsea Market (ehemalige Keksfabfik) nahe Ground Zero gut gespeist hat.

New York bedeutet Veränderung: Die Ausstellungen in den Museen auf der „Museumsmeile“ – ein Teil der Fifth Avenue beim Central Park – wechseln monatlich, und irgendwo entsteht trotz engster  Bebauung immer wieder ein neuer Wolkenkratzer, wie z.B. das „RIU Plaza New York Times Square“ im Herzen Manhattans, das vor gut einem Jahr eröffnet hat. Weil das  Stadthotel mit 647 modernen Zimmern gut gebucht ist, baut die spanische Hotelkette jetzt das zweite Hotel am Times Square.

Die Touristendichte nimmt ständig zu, über 60 Millionen waren es im vergangenen Jahr. Kein Wunder, dass die Stadt niemals schläft! Nur morgens, wenn die Sonne aufgeht und die Skyline in ein goldenes Licht taucht, dann hat man am an den Brooklyn-Hights neben der bekannten Brookly-Bridge für einen kurzen Augenblick das Gefühl „diese Stadt gehört mir allein“.

Reise-Informationen zum Christmas-Shopping in New York

Anreise: Direktflüge (ca. 9 Stunden) gibt es ab Frankfurt bei verschiedenen Airlines.

Hoteltipp: Das 4* RIU Plaza Hotel Times Square liegt zentral zwischen Times Square und der 5th Avenue. Eine Übernachtung ist ab 67,50 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Infos: www.riu.com

New York CityPASS: Hier kann man sechs Top-Sehenswürdigkeiten ansehen und  spart bis zu 42 Prozent gegenüber den regulären Eintrittspreisen. Vor allem muss man nicht an den Kassen endlos Schlange stehen. 107,78 Dollar Erw., 86,58 für Kinder ab 7 Jahren. https://de.citypass.com/new-york

Infos zu Musicals: Alles über Musicals und Tickets gibt es unter www.broadwaycollection.com

Reiseführer: Mehr Infos im Reiseführer „New York“ mit Karte, 120 S., Sebastian Moll, Dumont, 11,99 Euro.

Mehr Infos unter: www.nycgo.com

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

 

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Pulverschnee und Après Ski auf 3.417 m Höhe

Aspen – wohl kaum ein anderer Ort auf der Welt wird mit Prominenten, Schnee, Sonne, Skifahren und viel Geld in Verbindung gebracht, wie das kleine Städtchen in Colorado (USA). Aspen ist der reichste Ort der Vereinigten Staaten und zählt gleichzeitig zu den reichsten Städten der Welt. Kein Wunder also, dass sich hier die wichtigsten und reichsten Menschen versammeln.

Aspen – wohl kaum ein anderer Ort auf der Welt wird mit Prominenten, Schnee, Sonne, Skifahren in den USA und viel Geld in Verbindung gebracht, wie das kleine Städtchen in Colorado (USA). Aspen ist der reichste Ort der Vereinigten Staaten und zählt gleichzeitig zu den reichsten Städten der Welt. Kein Wunder also, dass sich hier die wichtigsten und reichsten Menschen versammeln.

skifahren in den usa

Für alle Skifahrer in Aspen ein heißer Tipp: Die Hütte “Cloud 9”. (Fotos: Jörg Baldin)

Ein Haus in Aspen kostet im Schnitt 1,5 Mio. US$

1879 wurde in der Gegend um Aspen Silber entdeckt und damit der Grundstein für die heutige Region gelegt. Die Ureinwohner waren die Yuta, vielen bekannt als bunte Indianer aus den meisten Karl-May-Filmen. Nachdem ein Vertrag mit dem Stamm den Besitz geregelt hatte, konnte die Bahnlinie bis nach Aspen erweitert werden und somit der Silberabbau starten.

Der Durchschnittspreis eines Hauses in Aspen liegt bei 1,5 Millionen US$. Daher gibt es innerhalb des Ortes auch eine interessante Redewendung: „Entweder man lebt in Aspen und hat drei Häuser oder man hat drei Jobs.“ Teuer ist es hier überall. Wer hier Skilaufen geht, kann aber durchaus auf bekannte Hollywoodstars oder Musiker treffen, die hier Häuser besitzen und sich gerne mal im Café unters Volk mischen, wie zum Beispiel Jack Nicholsen oder Kevin Costner.

Zwei Skigebiete bis 3.417m Höhe

In Aspen gibt es zwei Skigebiete, die schnell erreichbar sind: Aspen Highlands und Aspen Mountain. Letzterer ist der Berg, an dem die Prominenz unterwegs ist und der vor allem für anspruchsvolle Skifahrer geeignet ist. Wer hier unterwegs ist, der bekommt ein atemberaubendes Panorama auf die Rocky Mountains. Die Gondel startet mitten im Ort und befördert einen auf 3.417 m Höhe. Da wird die Luft schon mal dünn, wenn man schwer bepackt durch den Schnee sprintet.

Die Qualität der Pisten ist mit europäischen Verhältnissen überhaupt nicht zu vergleichen. Die breiten Schneisen sind perfekt präpariert und Skifahrer können die Bretter oder das Snowboard im Tiefschnee oder auf bearbeiteten Pisten lange laufen lassen. Hier gibt es einfach kaum andere störende Skifahrer, die einem im Weg stehen. Teilweise fährt man fast alleine auf der Piste, und das selbst in der Hochsaison. Ein Schlaraffenland für Skifahrer…

„Wir haben über 320 Sonnentage im Jahr“, sagt erzählt Skiguide Steve bei der Begrüßung. Sonne und Pulverschnee, so was gibt’s in Europa seltener. In Aspen fast immer. Der Grund ist die geringe Luftfeuchtigkeit, die den Schnee sehr trocken werden lässt. Selbst für ungeübte Skifahrer ist es dort fast kein Problem, im Tiefschnee zu fahren. Und so ist es vor allem für die Frühaufesteher ein traumhaftes Erlebnis, morgens als Allererster überhaupt aus der Gondel zu steigen und durch die unberührte, mit Pulverschnee bedeckte Natur, zu fahren.

Après Ski a lá Aspen mit Champagner

Auch Après Ski gibt es in Aspen. Zwar tönen keine „Nackte Friseusen“ aus den Lautsprechern, wie in den Alpen und es gibt auch keine Polonäse durch das Lokal, dafür fließt hier – wie sollte es anders sein – reichlich Champagner durch die Kehlen der meistens gut gekleideten und betuchten Skifahrer. Wer Lust hat, springt in einen der vielen Hot Tubs, natürlich in Badekleidung und nicht im „European Style“ nackt…

Absolut erwähnenswert ist eine kleine Hütte in den Aspen Highlands. Sie heißt „Cloud 9“ und ist eine alte Unterkunft der Mountain Patrol, die bereits vor vielen Jahren in eine alpine Hütte mit Restaurant umgebaut worden ist. Wer hier essen will, sollte unbedingt einen Tisch reservieren und die Kreditkarte nicht vergessen. Spezialitäten sind Käsefondue oder Raclette. Das Essen ist sehr lecker und gegen 15 Uhr kann schon mal die Restaurantatmosphäre den Klängen lauter Musik aus den Lautsprechern weichen. Wenn dann alle Hemmungen fallen, kommt es regelmäßig vor, dass die Gäste auf den Tischen in Skischuhen tanzen. Wie locker bei vielen hier der Geldbeutel sitzt, zeigt ein Blick auf die Speisekarte: Eine Flasche Champagner kostet hier 625 US$. Kein Wunder, dass eine 8-köpfige Gruppe in diesem Jahr während eines Mittagessen rund 12.000$ auf den Kopf gehauen hat, wie uns unser Guide erzählt. Ach, wenn Geld keine Rolle spielt…

Weitere Reiseinformationen zum Skifahren in den USA

Tipp für eine Unterkunft

Empfehlenswert ist das Hotel Limelight in Aspen. Es hat eine ganz spezielle Atmosphäre, liegt mitten in der Stadt und verfügt über schöne Zimmer, die mit Kamin, Kaffeemaschine, großem Bad und einem riesigen Bett ausgestattet sind.

Einreise in die USA

Die Einreise in die USA erfordert Geduld und wer nach Aspen reisen möchte, sollte vorher einige Dinge bachten. Deutsche benötigen kein Visum, wenn sie als Tourist für maximal 90 Tage in den USA bleiben wollen. Benötigt wird ein elektronischer Reisepass, auf dem alle biometrischen Daten gespeichert sind. Der Pass muss zwingend bis zum Ende der gesamten Reise gültig sein. Vorläufige Reisepässe oder Kinderreisepässe sind nur mit einem Visum gültig.

Neben dem gültigen Reisepass ist eine elektronische Einreiseerlaubnis für USA-Reisende Pflicht. Der Esta Antrag muss mindestens 72 Stunden vor der Abreise gestellt werden. Für zwei Jahre bleibt die ESTA für jede USA-Reise gültig – allerdings nur, wenn der Reisepass in der Zwischenzeit nicht abläuft.

Hinweis: Kooperationsartikel

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Glücklich macht, was schmeckt

New York ist eine der schönsten und lebendigsten Städte der Welt. Und meine absolute Lieblingsstadt. Sie setzt Maßstäbe in Kunst, Kultur, Sport oder Musik. Aber auch kulinarisch hat “The Big…

New York ist eine der schönsten und lebendigsten Städte der Welt. Und meine absolute Lieblingsstadt. Sie setzt Maßstäbe in Kunst, Kultur, Sport oder Musik. Aber auch kulinarisch hat “The Big Apple” einiges zu bieten. Die Stadt ist auch hier ein echter Schmelztiegel. Ob zum Beispiel italienisch, chinesisch, japanisch oder der typische New Yorker Hot Dog am Straßenwagen – die Auswahl ist schier unendlich. Glücklich macht, was schmeckt. Und muss nicht immer die große, teure Küche sein. New York ist vor allem bekannt für das gute Fast Food, welches oft „Organic“ ist, also mit Biozutaten hergestellt wird.

Immer wenn ich in New York bin, sind kulinarische Streifzüge deshalb für mich ein echtes Muss. Inspirationen liefern mir dabei vor allem die zahlreichen New Yorker Stadtmagazine, wie das Time Out Magazin und natürlich auch viele spannende Blogs. Ich könnte jetzt Dutzende tolle Restaurants aufzählen, deswegen ist mir die Auswahl auch sehr schwer gefallen, mich auf drei zu beschränken. Ich hab es trotzdem versucht.

Essen in New York - Torben Knye - Reiseblog Breitengrad53.de --3

Alle Fotos: Torben Knye

Essen in New York: Katz’s Delicatessen

Ein “Must Eat”, wenn man in New York is(s)t. Ohne einen Besuch bei Katz’s ist für mich ein New York Aufenthalt nicht komplett. Das Essen ist fantastisch: das koschere Essen ist einfach und trotzdem sehr lecker. Seit fast 130 Jahren haben sich das Angebot und die Rezepte des jüdischen Delis nicht geändert. Und der Erfolg gibt den Besitzern Recht. Man sollte unbedingt eines der leckeren Sandwiches bestellen. Meine Favoriten sind die Truthahn- oder Pastrami-Varianten im leckeren Roggensandwich.

Neben den Sandwiches sind die sogenannten ‘Cutter’ die Stars des Ladens. Das sind die Männer, die die verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten für die Sandwiches schneiden. Es hilft übrigens, wenn man gleich bei der Bestellung dem Cutter einen Dollar in einen der auf der Theke stehenden Plastikbecher steckt. Dann bekommt nämlich eine besonders großzügige Portion.

Achja: Die gastronomische Institution in der Lower Eastside ist übrigens der Ort, wo die Orgasmus-Szene von “Harry und Sally” gedreht wurde. Man kann sich auch genau an den Tisch sitzen, wo die beiden gesessen haben :-).

Mehr über Katz’s Delicatessen findet ihr unter: www.katzsdelicatessen.com

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Fette Sau – Bier, Fleisch und Barbecue

Geräuchertes Fleisch, leckerer Kartoffelsalat, knusprige Pommes und dazu köstliches New Yorker Craft Beer – das ist das Wohlfühlrezept der “Fetten Sau”. Das schräge, leicht schrabbelige Hinterhof-Garagen-Restaurant liegt in Williamsburg, dem angesagtesten Teil von Brooklyn. Hier geht es ganz einfach um Bier, Fleisch und Barbecue. So wie Männer es lieben. Gezahlt wird nach Gewicht des ausgesuchten Essens. Eine wirkliche Offenbarung sind übrigens die Baked Beans, die eigentlich Bacon oder BBQ Sauce Beans heißen müssten, den genau diese beiden Geschmäcker dominieren die leckere Beilage. Schon beim Schreiben läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Die Zutaten werden, so wie die hippen New Yorker es lieben, von Lieferanten aus der Gegend bezogen. Das Fleisch hat entweder Bio-Qualität oder kommt von kleinen, natürlich betriebenen Farmen. Deswegen ändert sich fast täglich das Fleischangebot, da dieses in kleinen verfügbaren Mengen eingekauft wird.

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Dazu gönnt man sich eines oder mehrere der leckeren New Yorker Biere aus den Microbreweries aus der Nachbarschaft. Besonders empfehlenswert ist dabei das Brooklyn Lager, welches mittlerweile auch bei uns im Edeka zu kaufen gibt. Für mich immer eine willkommene Erinnerung an New York. Das Bier fließt in der fetten Sau direkt von  der abgefahrenen Bierzapfanlage in Einmachgläser in verschiedenen Größen. Statt normalen Griffen ist die Anlage mit Küchengeräten wie Messern oder Kellen als Griffersatz ausgestattet. Abgerundet wird das Essen mit einem der zahlreichen amerikanischen Whiskeys, die auf der Karte stehen. Standardmarken wie Jim Beam sucht man dabei übrigens vergeblich. Augenmerk wird auf ganz besondere Craft Whiskys aus ganz Amerika gelegt.

Mehr Infos: www.fettesaubbq.com

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Ellens Stardust Diner – Erlebnisgastronomie pur

Gute Burger bekommt man in New York in vielen Restaurants. Und wer Burger liebt, wird auch das Ellens Stardust Diner lieben. In diesem typischen Diner mitten auf dem Broadway bekommt man nicht nur sensationelle Burger gebraten, sondern auch Erlebnisgastronomie pur geboten. Fast alle KellnerInnen haben eine Theater- oder/und Gesangsausbildung und das bekommt man während des Essens lautstark, hochprofessionell und mit viel Spaß präsentiert. Von Musicalsongs über Lieder aus den Sixties und Seventies bis zu aktuellen Hits – die Bedienungen wissen genau wie sie ihre erstklassigen Stimmen einzusetzen haben. Das wird auch dadurch bestätigt, dass viele der singenden Kellner sogar direkt von den Musical-Shows um die Ecke abgeworben wurden. Heute noch in Ellens Stardust, morgen schon auf den Brettern, die die Welt bedeuten – mitten auf dem Broadway.

 

Meine Burger/Sandwich-Empfehlungen

  • Be Bop a Lula Burger mit American Cheese, Bacon, Karamellisierten Zwiebeln & sautierten Pilzen
  • Captain Video Sandwich mit gegrillter Hähnchenbrust, Bacon, Guacamole, Salsa, Jack Cheese auf einem Brioche Brötchen. Dazu geriffelte Pommes.

Dazu passt eine eiskalte Vanilla Coke (Vincent Vega lässt grüßen) oder einer der sensationellen Milkshakes.

Mehr Infos: www.ellensstardustdiner.com

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Amerikaner lieben deutsches Bier aus Portland

Als Bierliebhaber hat man im Ausland oft so seine Probleme. Auch in den Vereinigten Staaten. In der Wirtschaftsmetropole Portland im US-Staat Oregon ist das allerdings anders. Dort kann man abends…

Als Bierliebhaber hat man im Ausland oft so seine Probleme. Auch in den Vereinigten Staaten. In der Wirtschaftsmetropole Portland im US-Staat Oregon ist das allerdings anders. Dort kann man abends gemütlich in der Kneipe sitzen und sein „Kölsch“, „German Pale Ale“ oder „Weißbier“ genießen. Und es schmeckt – garantiert. Das Bier ist nämlich streng nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, der Hopfen kommt aus Tettnang und das Malz aus Bamberg und Heidelberg. Und der Brauer heißt Tobias Hahn, ein gebürtiger Freiburger. Er hat vor einem Dreivierteljahr zusammen mit seinem Geschäftspartner Nick Greiner das „Rosenstadt“-Bier auf den Markt gebracht – mit Erfolg.

Nur zwei Auslandssemester waren in den USA geplant

„In unserer Stadt gibt es eine Vielzahl von Brauereien und die Portlander sind als Bierkenner bekannt – umso mehr schätzen sie Geschmack und Qualität“, weiß Tobias Hahn. Vor mehr als 20 Jahren wollte der heute 44-Jährige im Rahmen seines Biologiestudiums eigentlich nur ein oder zwei Auslandssemester in den Vereinigten Staaten verbringen. Ans Bierbrauen hat er damals auch noch nicht gedacht. Doch dann kam alles anders.

Tobias Hahn lebt zusammen mit seiner Frau Melissa und seinen beiden Kindern Caleb und Olivia in einem ruhigen Wohnviertel Portlands.  Man sitzt gemütlich im eigenen Garten, die Tomaten und Zucchini wachsen gut. Der Gastgeber stellt ein paar Proben seines Bieres auf den Tisch. Einfach lecker – da fühlt man sich doch gleich wie zuhause. Man kommt ein wenig ins Plaudern. Tobias Hahn erzählt, dass er nach dem Abitur mit seinem Studium an Albert-Ludwig-Universität begonnen hat. Nichts Außergewöhnliches also für einen Freiburger. Das universitäre Austauschprogramm, das ihn nach dem Vordiplom nach Tucson /Arizona führte, gefiel ihm gut – so gut, dass er dort sein Studium abschloss, seinen Doktor in Mikrobiologie und Immunologie machte und dann in der Krebsforschung arbeitete.

Weil sein Labor verlegte wurde, führte 2008 der weitere berufliche Weg nach Portland und ins dortige „Providence Cancer Center“ – bis schließlich die Forschungsgelder gestrichen wurden und er als mittlerweile zweifacher Familienvater damit auch seinen Job los war. Also blieb mehr Zeit, um sich als „Hausmann“ um die Erziehung seiner Kinder zu kümmern – seine Frau praktizierte damals schon als Kinderärztin. Und dann traf er eines Tages auf Nick Greiner, der mit einer deutschstämmigen Frau verheiratet ist, ebenso seine Kinder jeden Samstag zur Schule der deutsch-amerikanischen Gesellschaft brachte und als Projektmanager in einer ähnlichen Situation wie Tobias Hahn war.

Nach 18 Monaten Testphase war das „Rosenstadt“-Bier geboren

Weil beide Männer schon immer was für gutes Bier übrig, und für den Eigenbedarf auch mal im hauseigenen Keller gebraut hatten, ergab schnell eins das andere. Warum sich nicht zusammentun und das Bierbrauen professionell betreiben? Streng nach deutschem Reinheitsgebot, versteht sich. Nach 18 Monaten Testphase war das „Rosenstadt“-Bier geboren. Ein Name, der für Tobias Hahn und Nick Greiner auf der Hand lag – schließlich ist Portland als „City of Roses“ bekannt. Heute werden bereits rund 80 Restaurants und Bars mit dem deutschen Bier beliefert und 90 Hektoliter pro Monat – derzeit noch außer Haus – gebraut.

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Ein gutes Team: Tobias Hahn (rechts) und sein Geschäftspartner Nick Greiner beliefern mittlerweile rund 80 Restaurants und Bars in Portland mit ihrem „Rosenstadt“-Bier. (Fotos: Geiselhart)

„Wenn es weiter aufwärts geht, erfüllt sich vielleicht auch unser Traum von einer eigenen Brauerei“, blickt Tobias Hahn optimistisch in die Zukunft. In ein paar Wochen geht’s im Sommerurlaub mit der ganzen Familie nach Freiburg. Dann gibt’s  ein Wiedersehen mit seiner Mutter, seinem Bruder und mit vielen Freunden und Bekannten. Dass man sich gleich bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen eine Butterbrezel gönnt, das steht für die ganze Familie jetzt schon fest. Aber auch, dass der erste Stopp in einer Freiburger Brauerei gemacht wird. „Das Bier und die Weißwürste lasse ich mir auf keinen Fall entgehen“, freut sich Tobias Hahn.

Weitere Informationen zu Portland

Info Portland

Portland überzeugt durch ein charmantes Kleinstadtflair, ist gleichzeitig aber das wirtschaftliche Zentrum des im Nordwesten der USA gelegenen Bundesstaates Oregon. Die Stadt hat rund 600 000 Einwohner – im Großraum Portland leben 2,2 Millionen Menschen. Portland ist auch idealer Ausgangspunkt für Rundreisen durch Oregon. Weitere Informationen und Kontakt: www.travelportland.de, www.TravelOregon.de, E-Mail: [email protected], Telefon +49 89 6890638-42


Anreise

Condor fliegt im Sommer 2016 viermal wöchentlich ab Frankfurt nonstop nach Portland.


Bezahlen in Portland

In den USA zahlt man mit US$, Euro werden in den wenigstens Geschäften akzeptiert. In den meisten Restaurants und Geschäften werden aber die gängigen Kreditkarten akzeptiert. Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie auch in den USA kostenlos Geld beziehen können? Auf unserer Seite Geld im Urlaub finden Sie eine Übersicht über kostenlose Kreditkarten.


Reiseführer für Portland

Es gibt zahlreiche Reiseführer über Portland. Eine Auswahl an Reiseführern für Portland finden Sie hier.


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Auf dem Oregon-Trail 2.0

Sich im Wilden Westen mal wie ein richtiger Cowboy fühlen. Die wechselvolle Geschichte der Indianer und der ersten Siedler reflektieren. Entlang der rauen Pazifikküste atemberaubende Ausblicke genießen. Im Landesinnern fernab…

Sich im Wilden Westen mal wie ein richtiger Cowboy fühlen. Die wechselvolle Geschichte der Indianer und der ersten Siedler reflektieren. Entlang der rauen Pazifikküste atemberaubende Ausblicke genießen. Im Landesinnern fernab jedes Massentourismus unberührte Landschaften und Naturwunder auf sich wirken lassen. Ja, es gab sicher viele Gründe, sich im Frühsommer 2016 auf eine Rundreise durch den US-Staat Oregon zu machen. Einer davon war nicht zuletzt die vergleichsweise unproblematische Anreisemöglichkeit. Der Direktflug mit Condor von Frankfurt nach Portland dauert knapp elf Stunden. Wenn man die neunstündige Zeitverschiebung mit einbezieht, kommt man also zwei Stunden später an, als man abgeflogen ist – und kann noch am selben Abend sein erstes Bier genießen.

Portland ist so etwas wie die Welt-Bier-Hauptstadt

Kaum zu glauben, aber Portland ist so etwas wie die Welt-Bier-Hauptstadt. Hier sind 53 Brauereien angesiedelt – mehr als in jeder anderen Stadt der Welt – und es kommen ständig neue dazu. „Die Portlander sind echte Bierkenner“, sagt der gebürtige Freiburger Tobias Hahn. „Umso mehr weiß man also ein gutes deutsches Bier zu schätzen.“ Der promovierte Mikrobiologe und Immunologe hat inzwischen sein ursprüngliches Hobby zum Beruf gemacht – und ist zusammen mit seinem Geschäftspartner Nick Greiner – Bierbrauer geworden. Vor neun Monaten haben die beiden ihr Bier „Rosenstadt“ auf den Markt gebracht. Rosenstadt ist übrigens ein überaus passender Name, schließlich ist Portland auch als „City of Roses“ bekannt. Dass er sich in der 600 000 Einwohner zählenden Wirtschaftsmetropole des Landes, die sich ihr typisches kleinstädtisches Flair bewahrt hat, so richtig wohl fühlt, das glaubt man Tobias Hahn gerne. Als idealer Ausgangspunkt für eine Stadterkundung erweist sich das stilvolle Hotel Monaco in Downtown Portland.

Als nächste Station wird Astoria angesteuert – nahe der Mündung des Columbia-River. Start einer traumhaften Küstenfahrt. Keine schlechte Idee, ein wenig für Bewegung zu sorgen, zu Fuß den 200 Meter über der Stadt thronenden „Astoria Column“ zu erklimmen und sich anschließend im luxuriösen Cannery Pier Hotel & Spa bei einer Massage ein wenig verwöhnen zu lassen. Am nächsten Tag geht es entlang dem „Highway 101“ in Richtung Süden. Stopp am „Ecola State Park“ – ein absolutes Muss. Ein- und Ausblicke auf die schroffe Küstenlandschaft, die man sich wirklich nicht entgehen lassen darf. Frisch gebackene Kekse am Abend eines aufregenden Tages als Appetitanreger? Keine Seltenheit in amerikanischen Hotels und eine nette Geste – auch im „Elizabeth Inn“ in Newport.

Toketee Falls – ein spektakulärer Wasserfall

„Ihr werdet es mir nicht glauben, aber von den Leuten, mit denen ich hier spreche, sind höchstens zehn Prozent aus Oregon“, sagt am nächsten Morgen Senior Ranger John Mare, der am „Cape Perpetua“ – etwa drei Kilometer südlich von Yachats gelegen – Freiwilligendienst leistet. „Viele Besucher kommen aus Kanada, aber auch aus Europa und allen anderen Teilen der Welt.“ Warum sie alle hierherkommen, ist beim Blick über unzählige Kilometer der Oregon-Küstenlinie selbsterklärend. Fast alleine darf sich der Tourist bei der wunderschönen kleinen Wanderung zu den „Toketee Falls“ fühlen – ein spektakulärer Wasserfall von knapp 40 Meter Höhe in einer Schlucht des „North Umpqua River“. Gut hundert Treppenstufen werden da allzu gerne in Kauf genommen. Ende einer spannenden Küstenfahrt in North Bend – zur Ruhe kommen im außergewöhnlichen Ambiente eines „Tower Room“ des „Mill Casino Hotel“.

Es geht ins Landesinnere. Die Straßen werden ruhiger, die Autos seltener. Tagesziel ist der kristallklare „Crater Lake“, ein vulkanisches Becken, das sich bildete, als der „Mount Mazama“ vor 7 700 Jahren eruptierte. Überraschung: Es schneit auf einer Meereshöhe von etwa 2 000 Metern – und wie. Und das Mitte Juni. Wer war darauf schon eingestellt. Nicht wenige der Touristen posieren gut gelaunt in kurzen Hosen. Bei der Einkehr im „Crater Lake Lodge“ darf man sich am Feuer des offenen Kamins aufwärmen und sich für eine Nacht wie in einem noblen Schweizer Chalet fühlen.





Aufwärmen ist am nächsten Abend in der Sauna des wunderschön im Boutique-Stil gehaltenden „Oxford Hotel“ in Bend angesagt. Und sich der Vorfreude einer durchaus anspruchsvollen Wanderung auf den „Smith Rock“ hingeben. Er gehört zu den sogenannten „Sieben Wundern Oregons“, ebenso wie die „Painted Hills“, deren unglaubliches Farbenspiel in der Nachmittagssonne ganz besondere Facetten von gelb, gold, schwarz oder rot preisgeben und dem Betrachter nichts als ehrfürchtiges Staunen abverlangen. Übernachtung in der Einsamkeit des Gästehauses der Wilson Ranch in Fossil. Man fühlt sich wie auf dem Oregon-Trail 2.0 und glaubt die Situation der ersten Farmer, die sich im Westen eine bessere Zukunft versprachen, fast erahnen zu können. Familiäre Atmosphäre dann beim Frühstück am kommenden Morgen, das die Farmchefs Nancy und Phil Wilson persönlich vorbereiten. Eier, Speck und frisch gebackene Muffins sind eine gute Grundlage für das, was anschließend kommt: Rauf aufs Pferd und zeigen, was man drauf hat – beim Reiten und wenn es darum geht, den richtigen Cowboys bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen oder vielleicht sogar ein wenig beim Zusammentreiben der Rinderherde unter die Arme zu greifen. „Für mich ist das wie eine Rückkehr zu meinen Wurzeln“, sagt Michelle aus Seattle. „Und für meine Kinder eine ganz spezielle Erfahrung.“

Pendleton wird zum Nabel der Rodeo-World

Vorletzte Station: Die Kleinstadt Pendleton, die jedes Jahr Anfang September beim „Pendleton Round-Up“ zum Nabel der Rodeo-World wird. Das „Pendleton House Bed and Breakfast“, das 1917 im italienischen Renaissance Stil erbaut wurde, ist zentral gelegen und strahlt einen Charme aus, dem sich der Besucher kaum entziehen kann. Besonderer Höhepunkt: Das Frühstück wird Punkt 8.30 Uhr vom Chef nicht nur serviert, sondern zelebriert. Heute ein Kirschtörtchen als Entrée, perfekte Eier „Benedikt“ – von glücklichen, selbst gehaltenen Hühnern – und nicht zuletzt viele gut erzählte Geschichten. „What a lovely place“, sagt Layne aus Portland, die hier zusammen mit ihrem Mann Ross ihren Geburtstag gefeiert hat. Treffen mit Bobbie Conner. Sie ist indianisch-stämmig und Direktorin des „Tamastslikt Cultural Institute“ – ein Museum, das an historischer und damit genau an der richtigen Stelle steht, um auf die oft leidvolle Geschichte der ursprünglichen Besitzer dieses weiten Landes aufmerksam zu machen und sie auch für die kommenden Generationen zu bewahren.

Rundreise Oregon USA - Wilfried Geiselhart - Reiseblog Breitengrad53-00926

Die Kleinstadt Pendleton wird jedes Jahr Anfang September beim „Pendleton Round-Up“ zum Nabel der Rodeo-World. (Fotos: Geiselhart)

Es wird Zeit, die vergangenen elf Tage Revue passieren, Körper und Geist ein wenig zur Ruhe kommen zu lassen, bevor am nächsten Tag der Rückflug von Portland nach Frankfurt auf dem Programm steht. Ein Appartement in den großzügigen „Columbia Cliff Villas“ in Hood River bietet dazu genügend Gelegenheit. Noch einmal das unvergleichliche Panorama von Bergen und Tälern, von Klippen und rauschenden Flüssen genießen. Es heißt Abschied zu nehmen von einem faszinierenden Land, das soviel Abwechslung zu bieten hat. Ein Land, in das man allzu gerne zurückkehren möchte.

Weitere Infos zur Rundreise Oregon

Anreise: Condor fliegt im Sommer 2016 viermal wöchentlich ab Frankfurt nonstop nach Portland.

Weitere Informationen: Weitere Informationen und Kontakt: www.condor.de, www.travelportland.de, www.TravelOregon.de, E-Mail: [email protected], Telefon +49 89 6890638-42

Geld im Urlaub: Gesetzliches Zahlungsmittel in den USA ist der US$. Geld kann an jedem Bankschalter in Island gewechselt werden. Die meisten Geschäfte akzeptieren EC- und Kreditkarten. Geldautomaten stehen fast überall zur Verfügung. Mehr Tipps zur Zahlung im Ausland im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt!

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Auf den Spuren von Zuckerberg und Obama

Sie quietscht und ächzt mit der schweren Last auf den alten Metallschienen. Die U-Bahn in Boston. So laut, dass sich die wartenden Passagiere am Bahnsteig der Station Park Street die…

Sie quietscht und ächzt mit der schweren Last auf den alten Metallschienen. Die U-Bahn in Boston. So laut, dass sich die wartenden Passagiere am Bahnsteig der Station Park Street die Ohren zuhalten müssen. Hier stand vor ein paar Jahren auch Mark Zuckerberg, der Erfinder von Facebook, und hielt sich wahrscheinlich die Ohren zu. Jetzt zählt er zu den reichsten Menschen der Welt. Die Red Line der MBTA Subway hält nach wenigen Stationen an der wohl berühmtesten Universität der Welt, in Harvard. Dort haben auch Barack Obama und Bill Gates studiert. Ein Besuch in Boston.

Das ist Boston

Der Engländer William Blaxton war es, der sich 1625 als erster Europäer in dem Gebiet der Stadt an der Ostküste der heutigen USA angesiedelt hat. Er selbst kaufte Land von den Puritanern, die die Besitzrechte über die dortige Kolonie hatten. Nur fünf Jahre später, am 17. September 1630, erhielt die inzwischen entstandene Siedlung den Namen Boston, die Stadt war geboren. Weltbekannt wurde Boston durch die Tea Party, die am 16. Dezember 1773 stattfand. Proteste gegen eine Erhöhung der Teesteuer durch das britische Parlament lösten den Unabhängigkeitskrieg aus.

Reisebericht Boston - Joerg Pasemann - Reiseberichte - 1183

Bosten aus der Vogelperspektive. Wer auf dem Prudential Bildung in Boston das Skywalk Obervatory besucht, kann die Stadt wunderbar von oben betrachten. Hier sieht man die vielen kleinen Reihenhäuser. (Alle Fotos: Jörg Pasemann)

Heute gehört Boston zu den attraktivsten Städten in den USA. Der Einfluss der Einwanderer aus England, Irland, Italien, Polen, Russland und Deutschland ist überall in der Stadt zu finden. Sie alle haben Teile ihrer Traditionen und Kulturen in die Stadtentwicklung eingebracht. Vor allem in den wunderschönen Ortsteilen Back Bay und Beacon Hill sind die Einflüsse nicht zu übersehen. Kleine Reihenhäuser aus roten Backsteinen, teilweise mit winzigen Vorgärten, haben auch die Film-Industrie auf die Idee gebracht, Boston für viele Kinofilme und TV-Serien (z.B Good Will Hunting, Departed – Unter Feinden) als Drehort auszuwählen.

Boston gehört zu den wohlhabendsten und kulturell reichsten Städten der USA. Mit der wohl berühmtesten Universität der Welt, Harvard, und dem weltbekannten Institut MIT (Massachusetts Institute of Technology) ist Boston auch im Bereich der Bildung eine absolute Top-Adresse des Landes. Rund 60 Hochschulen sind in Boston und Umgebung ansässig.

Beacon Hill als Kulisse für viele Kino-Filme

Viele haben mit Matt Damon und Minnie Driver als Will Hunting und Skylar in „Good Will Hunting“ gelitten, die sich in einer Bar in Boston kennengelernt und verliebt haben. Die „L Street Tavern“ ist in der 8th Street in Boston zu finden. Die berühmte Sitzbank aus dem Film steht im Boston Common, einem großen Park zwischen Downtown und Beacon Hill. Viele TV- und Kino-Produktionen sind in Beacon Hill entstanden. Der Stadtteil besticht durch elegante Backsteinhäuser, Gassen aus Kopfsteinpflaster, historischen Gaslaternen und winzigen aber wunderschönen Gärten. Kein Wunder, dass Beacon Hill heute als einer der begehrenswertesten und teuersten Stadtteile von Boston gilt.

Freedom Trail – Eindrücke über das historische Boston

Eine rund vier Kilometer lange rote Linie auf dem Boden führt die Besucher in Boston zu den wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der „Freedom Trail“ zählt zu den wichtigsten Touristenattraktionen. Er führt vom Boston Common, dem ältesten öffentlichen Park der USA, durch die Innenstadt, über den Charles River nach Charlestown bis zum Bunker Hill Monument und verbindet damit viele historische Bauten. Spannend auf der Route durch die Geschichte Bostons ist der Granary Burying Ground. Der Friedhof, der 1660 an den Tremont Street gegründet worden ist, zieht viele Besucher und Schulklassen an, denn hier sind einige historische und bekannte Persönlichkeiten beerdigt worden. So liegen dort unter anderem drei Unterzeichner der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten sowie fünf Opfer des Massakers von Boston. An vielen der 2.345 Gräber weht die amerikanische Flagge.

Sehenswert auf dem „Freedom Trail“ ist auch das Old State House, ein historisches Verwaltungsgebäude an der Kreuzung der Washington/State Street in Boston. Umrahmt wird das Backsteinhaus, das im Jahr 1713 erbaut worden ist, von etlichen Wolkenkratzern des Bostoner Finanzdistrikts. Es ist das älteste noch stehende öffentliche Gebäude und beinhaltet ein Heimatmuseum.

Reisebericht Boston - Joerg Pasemann - Reiseberichte Boston -8303

Zwei Welten: Das Old State House ist umgeben von Wolkenkratzern aus dem Financial District in Boston.

Harvard – Auf den Spuren von Mark Zuckerberg und Barrack Obama

Harvard gilt als die Eliteuniversität in den USA. Immerhin wurden dort acht US-Präsidenten ausgebildet. Mit Mark Zuckerberg (Erfinder von Facebook) und Barack Obama gehören zwei Absolventen von Harvard zu den wohl mächtigsten Menschen der heutigen realen und virtuellen Welt. Auch Bill Gates hat in Harvard sein Studium begonnen. Über 18.000 Studenten besuchen derzeit die älteste Hochschule der USA, die immer wieder zu den besten der Welt gekürt wird.

Reichtum ist dabei keine Aufnahmevoraussetzung. Die Studiengebühren an der Universität von Neuengland betragen rund 60.000 Euro, die oftmals mit einem Stipendium gedeckelt werden können. Als Aufnahmevoraussetzung müssen die Bewerber unter anderem ein Empfehlungsschreiben zweier Lehrer vorlegen sowie die englische Sprache perfekt beherrschen.

Cape Cod – Vom Town Crier zum romantischen Dünen-Dinner

Cape Cod ist eine Halbinsel im Südosten von Massachusetts. Wer von Boston aus auf die Insel möchte, kann den langen Weg mit dem Auto zurücklegen oder eine der Fähren nutzen, die vom Hafen in Boston in knapp 90 Minuten nach Cape Cod pendeln. Wer Glück hat, der wird direkt am Steg in Provincetown vom traditionellen Town Crier begrüßt, der mit der Glocke in der Hand und traditionellem Gewand der Pilgrims für Aufmerksamkeit sorgt. Town Crier waren lange Tradition in Neuengland, denn sie waren es, die die neuesten Nachrichten auf den Straßen laut rufend verbreitet haben.

Neben dem Town Crier findet man neben traumhaften Stränden jede Menge Geschichte auf der Halbinsel und in Provincetown. So segelte 1620 das Segelschiff Mayflower über den Atlantik und brachte die ersten englischen Siedler (Pilgrims) nach Neuengland. Sie gründeten die Kolonie Plymouth (Plymouth Colony) im heutigen Massachusetts und spielten als Pioniere in der amerikanischen Folklore eine besondere Rolle. Ihnen haben die Amerikaner unter anderem Thanksgiving zu verdanken. Zum Andenken an die erste Landung der Pilgrims an der Ostküste wurde von 1907 bis 1910 das „Pilgrim Monument“ erbaut. Das Monument ist die höchste, ganz aus Granit gebaute Struktur in den USA und ist eine Reproduktion des Torre Del Mangia in Sienna (Italien) Wer die 116 Treppen und 60 Rampen schafft und noch genug Luft zum Atmen hat, erhält einen sehr schönen Ausblick über Provincetown und Cape Cod. Bei gutem Wetter ist sogar die Silhouette von Boston zu erkennen.

Provincetown in Massachusetts hat sich in den letzten Jahren immer mehr zur Künstlerkolonie und Urlaubsregion – vor allem für Schwule und Lesben – entwickelt. Mitte der 70er Jahre zogen zunehmend Homosexuelle nach Provincetown an die Ostküste. 1978 wurde die Provincetown Business Guild (PBG) gegründet, die den Tourismus für Schwule und Lesben fördern sollte. Inzwischen sind über 200 Betriebe Mitglied der PBG. Sicherlich auch ein Grund dafür, warum Provincetown mittlerweile zu den bekanntesten Urlaubszielen von Homosexuellen an der amerikanischen Ostküste gehört.

Wer Provincetown auf Cape Cod besichtigt hat und etwas Romantisches oder auch Ruhe braucht, der sollte eine Dünentour mit dem Jeep machen. Von Provincetown geht es in kleinen Gruppen durch die Dünen der Insel. Am Ende jeder Tour wartet ein leckeres Barbecue am Strand, Sonnenuntergang inklusive. Auf dem Weg dorthin findet man jede Menge interessante Pflanzen, atemberaubende Ausblicke sowie tolle kleine Häuser in den Dünen, die weder fließendes Wasser noch Elektrik haben. Mehr Romantik geht nun wirklich nicht.

Weitere Reiseinformationen zu Boston

Anreise nach Boston

airberlin – airberlin fliegt seit Mai 2016 ganz neu von Düsseldorf nach Boston und bietet die Verbindung vier Mal pro Woche an. Immer dienstags, donnerstags, samstags und sonntags hebt ein Airbus A330-200 von airberlin in Düsseldorf ab. Anschlussflüge gibt es ab Berlin, Dresden, Hamburg, München, Nürnberg, Stuttgart sowie ab Sylt. Das Langstreckenflugzeug ist mit 290 Sitzen ausgestattet. Davon 19 in der Business Class und 271 in der Economy Class. Mehr Beinfreiheit bekommt man bei airberlin in der Economy Class, wenn man einen der 46 XL Seats bucht. Für 79€ pro Flug gibt es 20 Prozent mehr Beinfreiheit, die während der Flugzeit von rund sieben Stunden nach Boston für mehr Komfort sorgen. Übrigens eignet sich Boston auch als Ausgangspunkt für eine Rundreise durch Neuengland oder als Kombiziel mit New York. Zu den Angeboten von airberlin nach Boston.

Unser Test der airberlin-Business Class: Die Business Class im Airbus A320-200 hat 19 Sitzplätze, von denen jeder Gast seinen Platz vom Gang aus direkt erreichen kann. Die Sitze lassen sich zu einem Bett von 182cm Länge ausfahren, auf denen aber auch größere Passagiere bequem liegen können. Per Knopfdruck fährt der Sitz in verschiedene Positionen. Besonders raffiniert: die Massagefunktion. Jeder Sitz ist mit einem 15“-LED-Monitor mit Touchscreen, Fernbedienung und noise-cancelling Kopfhörern ausgestattet. Auch beim Essen wird nicht gespart: ein leckeres Drei-Gänge-Menü, kleine Snacks, ausgewählte Weine, Champagner und den für airberlin kreierten Mampe Cocktail lassen den Flug nach Boston schnell vergehen. Mehr zur Business Class von airberlin!


Beste Reisezeit nach Boston

Boston und Cape Cod haben von Juni bis August heiße, teilweise feuchte Sommer und von November bis Februar sehr frostige und teilweise stark verschneite Winter. Idealerweise becuht man die Stadt an der Ostküste der USA im April / Mai (Spätfrühling) oder im September / Oktober (Herbst). Wem aber die klimatischen Verhältnisse egal sind, der kann Boston das ganze Jahr über besuchen, da die Stadt das ganze Jahr reizvoll ist. Cape Cod ist im Winter so gut wie ausgestorben. Nur wenige Einwohner bleiben auf der Halbinsel, der Rest zieht in der kalten Jahreszeit in wärmere Regionen. Ein Tipp: Ende August, Anfang September startet das neue Semester, zu dem mehrere tausend Studenten nach Boston reisen.


Essen & Übernachten in Boston

Nine Zero – Das Nine Zero – Hotel ist ein kleines Boutique-Hotel in unmittelbarer Nähe zum Boston Common und zum Zentrum der Stadt. Die U-Bahn-Station Park Street ist nur wenige Meter entfernt. Die Zimmer sind in einem modernen Design gehalten und wer das Glück hat, in den höheren Etagen zu wohnen, der bekommt mit den Zimmern noch einen Blick über Teile der Stadt inklusive. Zum Hotel gehört eine Bar, die auch von den Einwohnern gerne aufgesucht wird. Zu den Angeboten des Nine Zero Hotels

Fairmont Copley Plaza – Es ist eines der traditionellsten Hotels in der Stadt und bietet mit der Oak Bar eine großartige Location, um gut und reichlich zu essen. Im Fairmont Copley Plaza wurden bereits Filme gedreht, weil die Kulisse des Hotels und der Bar im Stil der 50iger- und 60iger-Jahre gehalten ist.

Row 34 – Diese Austern Bar ist in ein Treffpunkt vieler Arbeiter und Einwohner von Boston. Es gibt im Row 34 natürlich Austern in allen Variationen und dazu unzählige Biere und Weine aus aller Welt.


Bezahlen in Boston

Die Währung in Boston und Cape Cod ist US-Dollar. Wer eine Kreditkarte besitzt, kann Bargeld direkt am Geldautomaten abheben. Geldautomaten befinden sich in Boston und in Provincetown auf allen größeren Straßen und in den meisten Einkaufszentren. In den Restaurants und Geschäften werden Kreditkarten der Marken Visa und Mastercard akzeptiert. Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie auch in Boston kostenlos Geld beziehen können, finden Sie auf unserer Seite Geld im Urlaub eine Übersicht über kostenlose Kreditkarten.


Reiseführer für Boston

Es gibt zahlreiche Reiseführer über Boston und Cape Cod. Eine Auswahl finden Sie hier. Broschüren und weitere Infos gibt’s unter [email protected] oder Tel. +49 61 02 – 88479-160.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung von airberlin und Massachusetts Office of Travel und Tourism statt.

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New York aus der Vogelperspektive

New York – Der „Paradiesvogel“ aus Köln/Bonn ist sicher gelandet. Wer sich allerdings die wahren Paradiesvögel der Stadt ansehen möchte, der sollte sich etwas länger auf dem Times Square aufhalten….

New York – Der „Paradiesvogel“ aus Köln/Bonn ist sicher gelandet. Wer sich allerdings die wahren Paradiesvögel der Stadt ansehen möchte, der sollte sich etwas länger auf dem Times Square aufhalten. Hier trifft man Spiderman, Batman, Elvis, diverse Toy-Story-Figuren, das Times-Square-Baby, Iron Man oder die grüne Fee. Wer es allerdings lieber etwas ruhiger und höher mag, für den ist ein Blick aus der Vogelperspektive die bessere Wahl. Auf dem Rockefeller Center befindet sich eine Aussichtsplattform, die einen atemberaubenden Blick auf die pulsierende Stadt bietet.

Und ein – vor allem in Deutschland – bekannter Paradiesvogel stößt am zweiten Tag unserer Reise zu uns: Thomas Gottschalk. Gummibärchen-Botschafter von HARIBO, der auf dieser Tour natürlich nicht fehlen darf. Auf der Citytour mit dem offenen Doppeldeckerbus erklärt er auf seine humorvolle Art und Weise diese Großstadt. Erzählt von seinen Erlebnissen mit Prominenten, die hier in der Stadt wohnen oder von der Lebenseinstellung der Amerikaner. Gottschalk ist eben Gottschalk. Immer für einen Scherz zu haben. Auch wenn in New York einige Straßen wegen eines Umzugs gesperrt sind: Wer Gottschalk kennt, weiß, dass ihn das nicht daran hindert, die ernst blickenden Polizisten auf der Straße mit einem lockeren Spruch zu überreden. Doch in New York klappt das nicht. Niemand kennt hier den großen blonden Showmaster aus „Germany“. Und so muss der Bus brav weiter geradeaus fahren. „Egal! Dann machen wir die Stadtrundfahrt eben nur mit Rechts abbiegen, wenn links alles gesperrt ist…“, weist Tommy den Fahrer an. Die Gäste im Bus lachen und sind zufrieden, Thomas Gottschalk auch – Dafür liebt das deutsche Publikum den großen Showtitan: Nie um eine Ausrede verlegen.

New York bebt – Überall ist Lärm, überall Hektik

Wer Ruhe und Erholung sucht, der sollte New York weiträumig umfahren. Die Stadt lebt, nein bebt: Überall ist Lärm, überall blinkt es. In den Restaurants flimmern an jeder Ecke große Bildschirme mit Nachrichten- oder Sportsendungen. Der Times Square ist ein einziger riesiger Bildschirm. Menschen versammeln sich vor einer großen Leinwand auf dem Times Square und freuen sich, wenn sie sich auf einer Videowand sehen. Burn-Out-Shopping durch ständigen Lärm und visuelle Reizüberflutung. Wenn ich hier leben würde, ich wäre der erste Mensch mit dieser Krankheit. Oder man trifft eben diese „Filmfiguren“, die sich gerne mit Urlaubern fotografieren lassen und dafür Geld kassieren. Aufgrund der Vielzahl dieser Figuren scheint das ein lukratives Geschäft zu sein. Vor allem, wenn die Indios, die in Deutschland in den Fußgängerzonen „El cóndor pasa“ singen, in New York lieber als „Iron Man“ verkleidet als Fotomotiv herumlaufen.

Highline New York

Die “High Line Park” ist eine Art “Park auf Stelzen”. Eine alte Hochbahn-Trasse wurde 2009 zu einem Erholungspark umgebaut. (Fotos: Jörg Pasemann)

Aber es gibt auch wunderschöne Stellen in New York. Der „High Line Park“ im Meatpacking District zum Beispiel. Hier wurde 2009 eine alte Hochbahn-Trasse zu einer Art “Park auf Stelzen” umgebaut, der tolle Einblicke in die Stadt und auf den Hudson River bietet. Oder der „Central Park“, die Lunge der New Yorker, der mitten in der Stadt liegt. Neben den zahlreichen Wegen, auf denen die New Yorker spazieren gehen können, fanden hier schon legendäre Konzerte Stadt: Simon and Garfunkel haben hier zum Beispiel am 19. September 1981 vor einer halben Million Besuchern kostenlos gespielt. Ein weiterer Anziehungspunkt ist „Strawberry Fields“, die Gedenkstätte für John Lennon, die Yoko Ono errichtet hat. Zu finden ist diese Gedenkstätte unweit des Dakota Buildings, vor dem John Lennon am 8. Dezember 1980 einem Attentat zum Opfer fiel.

Top of the Rock bietet atemberaubenden Blick

Sehr gut zu sehen ist der gesamte Central Park von der Aussichtsplattform „Top oft the Rock“ auf dem Rockefeller Center. Diesen Anblick sollte sich jeder New York-Besucher gönnen, denn der Blick von da oben über die gesamte Stadt ist atemberaubend. Wer von dem anstrengenden Stadtbummel großen Appetit hat, den würde ein Essen im „Gallagher’s Steakhouse“ gefallen. Schon in der Schaufensterscheibe ist gut zu erkennen, welche Spezialitäten das Restaurant anbietet: Ein ganzer Kühlraum voller Rindersteaks.

Die kurze Zeit reich eigentlich nicht aus, um alle wichtigen Orte in New York zu sehen: “Ground Zero” zum Beispiel. Dort, wo am 11. September 2001 zwei Flugzeuge in die Zwillingstürme des World Trade Centers geflogen sind und 2.749 Menschen starben, befindet sich das “World Trade Center Memorial”, das an die Opfer und den Anschlag erinnern soll. Oder ein Spaziergang über die “Brooklyn Bridge”, das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Von der Brücke aus bietet sich ein toller Blick über den East River auf die Skyline der Stadt.

Nach drei Tagen New York heißt es Abschied nehmen von der Stadt, die niemals schläft. Der TUIfly-Tropifrutti-Flieger macht sich auf den Rückflug nach Deutschland. An Bord sind 60 zufriedene Gewinner, die New York bei schönem Wetter und Thomas Gottschalk kennengelernt haben und mit jeder Menge tollen Eindrücken nach Hause kommen. Und wie sagt Marco Alfter von HARIBO am Ende der Reise auf dem Flughafen in Köln/Bonn so schön: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“ Recht hat er!

 

Hinweis: Der Autor wurde von TUIfly und HARIBO auf diese Reise eingeladen.

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Mit dem Paradiesvogel nach New York

Der bunte „Paradiesvogel“ kam wie ein begossener Pudel um die Ecke des Flughafens Köln/Bonn. Es war genau 12 Uhr und der Himmel hatte mit diesem schönen Flugzeug kein Erbarmen: Es…

Der bunte „Paradiesvogel“ kam wie ein begossener Pudel um die Ecke des Flughafens Köln/Bonn. Es war genau 12 Uhr und der Himmel hatte mit diesem schönen Flugzeug kein Erbarmen: Es regnete gnadenlos. Zur Taufe der neuen Boeing 737-800 hatten sich TUIfly und HARIBO eigentlich schöneres Wetter gewünscht. Mit auf dem Rollfeld des Flughafens standen rund 80 Gewinner, die eine Jungfernreise nach New York gewonnen hatten.

Und so war es eine schnelle, unspektakuläre Zeremonie, die Jan Hilrichs von TUIfly, Marco Alfter von HARIBO, Flugkapitän Andreas Helzel sowie der Goldbär von HARIBO, der natürlich nicht fehlen durfte, durchgeführt haben. Unter dem Applaus der inzwischen durchnässten Gäste wurde der „Paradiesvogel“ mit einer kräftigen Ladung Sekt getauft.

Nachdem der offizielle Teil beendet war, konnten die Gäste endlich einsteigen und die Reise nach New York starten. Der Flug X3 8122 führte – mit einem kleinen Tankstopp über Keflavik in Island – in die USA. Der Himmel klarte vor Island auf und so konnten die Fluggäste wunderbar den berühmteste Vulkan der Insel, den Eyjafjallajökull, oder die ebenfalls weltberühmte „Blue Lagoon“ sehen. In Island selbst musste Kapitän Helzel einige Minuten warten, bis die Versorgung vom Bodenpersonal gestartet wurde. „Die Mitarbeiter mussten das Flugzeug erst mal fotografieren“, sagte der Kapitän amüsiert über den Bordfunk.

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Ein seltener Anblick: die weltberühmte “Blue Lagoon” auf Island aus der Vogelsperspektive. (Fotos: Jörg Pasemann)

Nach weitern fünf Stunden Flugzeit setzte die Maschine dann erstmals in New York auf. Nachdem die Formalitäten der Einreise erledigt waren, warteten zwei Busse am Flughafen, die die Gewinner ins Hotel brachten. Auch wenn der “Newark Liberty Airport” nur 26 Kilometer vom Hotel in der Innenstadt entfernt ist, waren auf der kurzen Strecke schon die ersten Ausläufer der Metropole zu spüren. Stau, soweit das Auge reicht. Gerade in der Rush Hour, in der wir in die Stadt fahren mussten, ging es nur im Schritttempo weiter. Auch die Idee unseres Busfahrers Hong, durch den „Holland Tunnel“ zu fahren, brachte keine Besserung. Es reihte sich Auto an Auto.

Das Hotel „Marriott Marquis New York“ liegt genau am Times Square in New York. Und wer von den Gästen vom langen Flug noch nicht übermüdet war, der machte sich am Abend auf eine Erkundungstour durch eine der verrücktesten Städte der Welt. Am Sonntag steht eine Citytour auf dem Programm. Und unser Reiseführer, wie sollte es bei HARIBO anders sein, ist kein geringerer als Thomas Gottschalk. Ich hoffe nur, er hat genug Gummibären in der Tasche.

 

Hinweis: Der Autor wurde von TUIfly und HARIBO auf diese Reise eingeladen.

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Kubanische Kultur in Florida: Little Havana

Wer die kubanische Kultur in Florida etwas näher kennenlernen möchte, kann den Stadtteil “Little Havana” in Miami mit einem Mietwagen besuchen, dessen Name von der kubanischen Hauptstadt Havanna abgeleitet wurde…

Blick von der Fähre auf Miami

Wer die kubanische Kultur in Florida etwas näher kennenlernen möchte, kann den Stadtteil “Little Havana” in Miami mit einem Mietwagen besuchen, dessen Name von der kubanischen Hauptstadt Havanna abgeleitet wurde (Schreibweise in Spanisch: Habana Pequeña). Hier leben je nach Zählung und Bestimmung der Stadtteilgrenzen zwischen 50.000 bis 76.000 Menschen, vorwiegend kubanische Einwanderer und Ethnien aus anderen lateinamerikanischen Staaten, das bevorzugte Idiom ist daher Spanisch. Die Anreise gelingt sehr einfach über einen Mietwagenverleih in Miami, Little Havana beginnt östlich der 27th Avenue in Miami, wo diese in die Calle Ocho führt. Die 8th setzt sich hier als One-Way in östlicher Richtung fort.

Sightseeing in Little Havana

Nicht nur als folkloristischer Anziehungspunkt für Touristen, auch als kulturelles Zentrum von Miami spielt Little Havana eine bedeutende Rolle. Gesellschaftliche und politische Aktivitäten bündeln sich hier, einige Festivals sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt, darunter das Calle Ocho Festival, der kulturelle Freitag (Viernes Culturales) oder die Three Kings Parade. Diese Ereignisse werden alljährlich im amerikanischen Fernsehen übertragen, wobei die Exilkubaner in Little Havana hoffen, dass ihre Landsleute in Kuba die Sendungen wenigstens teilweise mitverfolgen. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört in der SW 8th Street der Calle Ocho mit einer eigenen Walk of Fame für Künstler wie Gloria Estefan, Celia Cruz und Willy Chirino, der kubanische Memorial Boulevard, das Tower Theater, die Plaza de la Cubanidad, der Jose Marti und der Domino Park, das Walgreens Building und das Municipio de Santiago. Little Havana gilt als erste Anlaufadresse und mit Abstand größter Schmelztiegel von Exilkubanern auf dem Globus. Der Stadtteil ist durch typisches kubanisches Flair mit Straßenmusik, durch ausgezeichnete Restaurants, viele kleine Geschäfte und lebhafte Straßenszenen gekennzeichnet. Die Einwohner begegnen sich mit großer Wärme und entfalten für ihre Idee eines freien Kuba viel politische Leidenschaft.

Entstehung von Little Havana

Seit den 1960er Jahren flohen Kubaner über das Meer nach Florida und gründeten in Stadtteilen amerikanischer Kommunen ihre eigenen Zentren, von denen Little Havana zum größten heranwuchs. Andere Lateinamerikaner ließen sich ebenfalls in unmittelbarer Nachbarschaft der Kubaner nieder, weil auf diese Weise die Integration zunächst am leichtesten erschien. Der Anteil der Einwohner mit Spanisch als Muttersprache liegt heute (2013) bei 98 Prozent, in Little Havana ist Englisch eine Zweitsprache. Unter allen Einwohnern beträgt der Anteil der Kubaner heute rund 60 Prozent, er ging in den 1990er Jahren von früher über 80 Prozent zurück. Die übrigen Hispanics stammen aus Honduras, Nicaragua und weiteren lateinamerikanischen Ländern. Die Begrenzung von Little Havana verläuft fließend, daher auch die schwankenden Angaben zu den Einwohnerzahlen. Als Westgrenze kann die West 37th Avenue/Douglas Street angenommen werden, die Ostgrenze verläuft bei Calle Ocho/8th Street, die Nordgrenze bildet der Miami River und die Südgrenze die 11th Street bis zur 12th Avenue, die wiederum in die West 37th Avenue einmündet. Die Bevölkerung von Little Havana ist nicht reich, das Durchschnittseinkommen liegt bei reichlich 15.000 Dollar pro Jahr.

Besuchenswert in Little Havana

Wenn es in die Terminplanung eines Reisenden passt, kann er am letzten Freitag eines beliebigen Monats den Viernes Culturales – den kulturellen Freitag – besuchen. Inmitten der Calle Ocho finden Veranstaltungen mit Entertainern, Musikern, Malern, bildenden Künstlern und Vertretern anderer Sparten statt, die sich aus dem talentierten Nachwuchs von Little Havana rekrutieren. Die Veranstaltungen finden fast ausschließlich im Freien statt, es werden Bühnen aufgebaut, aber die Künstler nutzen genauso intensiv die Straßen der Calle Ocho. Im historischen Tower Theatre finden gleichzeitig Bildungsprogramme und Filmvorführungen statt, die Restaurants des Viertels bieten Spezialitätenverkostungen an. Der bekannte kalifornische Historiker Dr. Paul George beginnt ab 19.00 h mit einer Gratis-Stadtteilführung für die Gäste. Neben den oben genannten Hotspots des Sightseeings verfügt Little Havana auch über sehr schöne Parks wie den Sewell, den Fern Isle, den Henderson und den Riverside Park.

Foto: Andrea Damm  / pixelio.de

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New York bei Nacht – Fünf Orte, die man unbedingt gesehen haben muss

New York – die Mega-Metropole an der Ostküste der USA schläft niemals. Und genau deswegen ist es wichtig zu wissen, wo in der Nacht die besten Anlaufpunkte zu finden sind….

Times Square New York

New York – die Mega-Metropole an der Ostküste der USA schläft niemals. Und genau deswegen ist es wichtig zu wissen, wo in der Nacht die besten Anlaufpunkte zu finden sind. Die folgenden fünf folgenden Orte, die ich Euch gerne hier vorstelle möchte, muss man einfach gesehen haben.

1. Aussichtsplattform des Empire State Buildings

Ein Blick auf die Stadt bei Nacht raubt einem schlicht und ergreifend den Atem. Tausende und Abertausende Lichter vereinigen sich zu einem blickenden, strahlenden und leuchtenden Meer und bilden einen einmaligen Kontrast zum dunklen Nachthimmel. Der perfekte Ort für Romantiker und Menschen, die nach Inspiration suchen. Wenn man sie hier oben nicht findet, dann nirgendwo.

Das Empire State Building ist eines der berühmtesten Gebäude Amerikas und damit auch eines der beliebtesten Ausflugsziele. Wer weitere wunderbare Aussichtsplattformen entdecken möchte, sucht sich am besten für einige Tage eine Unterkunft. So lassen sich beispielsweise unter www.housetrip.de einige tolle Ferienwohnungen zu fairen Preisen finden.

2. Der Times Square

Der Times Square ist eines der bekanntesten kulturellen Zentren des gesamten Planeten. Dort, wo sich Seventh Avenue und Broadway kreuzen, findet sich eine gewaltige Ansammlung von Edelrestaurants, Kinos, Theatern, Klubs und Einkaufsmöglichkeiten. Tagsüber tummeln sich hier die Menschen und nachts – auch. Am Times Square ist immer was los und für jeden etwas dabei. Deswegen begegnen sich hier Menschen unterschiedlichster Nationalitäten, Hautfarben und kultureller Interessen, um gemeinsam zu feiern.

3. Jazz Clubs

New York und Jazz – das gehört einfach zusammen. Viele berühmte Künstler haben sich in der Millionenmetropole einen Namen gemacht und viele aufstrebende Youngstars erobern mit frischen Klängen die Szene. Wer ein Fan dieser Musikrichtung ist oder sie neu kennenlernen möchte, der muss unbedingt eine Tour durch die örtlichen Jazzbars einplanen. So etwas gibt es nur hier.

4. Death & Company

Der Name dieses interessanten Etablissements entstand in Anspielung auf das in den USA zeitweise geltende Alkoholverbot. Wer in diese exquisite Cocktailbar einkehrt, erlebt, wie ausgiebig und mit welcher Eleganz man das Nachtleben in New York gestalten kann. Das umfangreiche Getränkeangebot spricht für sich, allein schon die Cocktails sind einen Besuch wert!

5. Cielo

Beim Cielo handelt es sich um einen der beliebtesten Klubs der Welt. Das einmalige Ambiente der tiefergelegten Tanzfläche, bombastische Musik und gemütliche Sitzgelegenheiten machen den Klub zu einem absoluten Muss für Partygänger!

Warum noch warten? Auf nach New York!

Es ist nur noch Folgendes zu tun:

  • Ferienwohnung in New York buchen mit HouseTrip
  • Flug buchen
  • Den Atlantik überqueren
  • Die 5 oben beschriebenen Orte besuchen und den Aufenthalt in vollen Zügen genießen

Gute Reise!

Foto: Sylvia Krahl / pixelio.de

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Miami – Wie aus dem 300-Seelen-Dorf die “Magic City” wurde

Genau genommen verdankt Miami seinen Aufschwung der Prohibition. In den Zwanzigern herrschte in den USA weitestgehend ein strenges Alkoholverbot, in der kleinen Stadt an der Biscayne Bay wurde dieses jedoch…

Genau genommen verdankt Miami seinen Aufschwung der Prohibition. In den Zwanzigern herrschte in den USA weitestgehend ein strenges Alkoholverbot, in der kleinen Stadt an der Biscayne Bay wurde dieses jedoch ignoriert. Zudem war auch das Glücksspiel hier erlaubt und so zog es viele Tausend Menschen aus den nördlichen Gefilden der Neuen Welt in den Süden Floridas. Es setzte ein gigantischer Bauboom ein, der darin mündetet, dass die winzige 300-Seelen-Ortschaft zur „Magic City“ wurde.

Die Skyline an der Küste des Atlantik war derartig schnell gewachsen, dass es manchen Bewohnern von Miami fast schon wie Zauber vorkam. Der nächste Aufschwung setzte 1980 ein, als sich ca. 125.000 Exilkubaner in der City am Miami River niederließen. Leider waren unter den von Fidel Castro ausgewiesenen Exilanten auch rund 5.000 Schwerkriminelle. Die Folgen des sich nun entspinnenden Drogenkrieges ließen nicht lange auf sich warten und innerhalb kürzester Zeit avancierte Miami zur Drogenhauptstadt Nr.1. Das kolumbianische Medellin-Kartell tat das Seinige dazu, so dass 1981 mobile Kühlwagen zur Entlastung der überfüllten Leichenhäuser der Stadt eingesetzt werden mussten.

Miami heute

Diese wilden Zeiten gehören nun glücklicherweise der Vergangenheit an, denn der Tourismus erwies sich ebenfalls als eine sprudelnde Einnahmequelle, so dass die Verantwortlichen hart durchgriffen, um dem gefährlichen Treiben ein Ende zu setzen. Heute sprechen circa 70% der Einheimischen Spanisch als Muttersprache, doch arbeiten sie jetzt als Kellner, Hot-Dog-Verkäufer oder besitzen gar eine Hotelkette oder eine Autovermietung.

Miami ist nunmehr immer noch eine aufregende Stadt, jedoch im positiven Sinne. Die in der Nähe liegenden Everglades, Key West und der häufig in Miami ausgetragene Superbowl machen die zweitgrößte Stadt des Sunshine States attraktiver denn je. Ein Einkaufsbummel auf dem Ocean Drive im Süden des Miami Beach mitten im Art Déco District ist sicher kaum zu toppen. „Sehen und gesehen werden“ ist das Motto, sei es am Beach oder in der City.

Miami on the move

Wer in Miami seinen Urlaub verbringt, der muss und möchte natürlich mobil sein. Ein gemietetes Auto ist sicher die beste Alternative, denn das Straßennetz ist außerordentlich gut ausgebaut und die Preise für einen Mietwagen in Miami vergleichsweise günstig. Preiswerter ist wohl nur noch die innerstädtische Hochbahn Miami-Dade Metrorail, denn ihre Benutzung ist völlig kostenlos. Doch was ist eine Fahrt in solch einer fahrerlos betriebenen S-Bahn gegen eine rasante Tour im Cabrio entlang des U.S. Highways Nr.1, der durch das Stadtgebiet führt. Die Straßen hier sind top, doch auch das hat seinen Preis. Der SunPass macht es möglich. Mit Hilfe dieser elektronischen Karte werden fällige Mautgebühren beim Passieren der Mautgrenze automatisch eingezogen. Bei den meisten ansässigen Autovermietungen ist ein solcher SunPass im Service inklusive, so dass sich der Besucher um die Bezahlung der „Toll“ keine Sorgen machen muss.

Relaxen mit Stil

Im heißen und zumeist auch relativ feuchten Klima von Miami verspricht oft nur ein Aufenthalt am Strand Abkühlung. Viele Hotels bieten zu diesem Zweck Strandkabinen oder Tageszimmer mit Full Service an. Eine kühle Dusche, ein erfrischender Drink und ein mittägliches Nickerchen im Schatten sind auf diese komfortable Weise in stilvoller Umgebung möglich. In verschiedenen Hotels wird gegen eine kleine Gebühr sogar für Nichthotelgäste das Gepäck aufbewahrt.

Spa, Sport, Exkursionen und natürlich das berühmt-berüchtigte Nightlife machen Miami zu einem Urlaubsziel, das mehr zu bieten hat als Sonne und Beachball. Allerdings sollte der interessierte Besucher es nicht verpassen, täglich den Wetterbericht zu studieren. Vom 1. Juni bis zum 30. November herrscht in Miami die Hurrikan-Saison. Das National Hurricane Center der USA hat nicht so ganz ohne Grund seinen Sitz in dieser Stadt.

Titelfoto: Fotolia.de #112024511 | Urheber: littleny

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Aspen – Wo man Elvis noch beim Skifahren begegnet

Aspen Mountain, Buttermilk, Aspen Highlands und Snowmass – was sich anhört, wie das neue Sortiment einer Joghurtsorte ist der Traum vieler Skifahrer in den Rocky Mountains. Pulverschnee, Wintersonne, weite Pisten…

Aspen Mountain, Buttermilk, Aspen Highlands und Snowmass – was sich anhört, wie das neue Sortiment einer Joghurtsorte ist der Traum vieler Skifahrer in den Rocky Mountains. Pulverschnee, Wintersonne, weite Pisten sind garantiert, und für mich geht’s im März über den großen Teich in das Paradies für Wintersportler. Eine Vorschau einer tollen Reise.

Aspen - Eine Reise von Reiseblogger Jörg Baldin

Aspen gehört zu den populärsten Wintersportgebieten der USA und gilt als eine der reichsten Städte der Welt. Immerhin, so ist auf Wikipedia zu lesen, kostet dort ein Haus im Durchschnitt rund 1,5 Millionen US$. Die bekanntesten Einwohner sind wahrscheinlich Kevin Costner oder Charly Steen, die dort Häuser besitzen, aber auch andere Weltstars sind oft zu Gast in den Rocky Mountains, vorzugsweise im Skigebiet „Aspen Mountain“ . Da bin ich dann ja genau richtig.

„Aspen Mountain“ soll neben dem Skivergnügen auch noch eine andere Besonderheit haben. Schreine! Irgendwo in den Wäldern sind Schreine verstorbener Musiklegenden aufgebaut. Elvis, Jimi Hendrix, John Denver, Beatles oder Marilyn Monroe sind dort unter anderem von Fans als Erinnerung an ihre Idole in den Wäldern verewigt worden. Elvis war der erste Schrein, der vor 20 Jahren am 08. Januar dort aufgebaut worden sein soll. Grund genug für alle Fans, diesen Tag jährlich dort auch zu feiern. Mal sehen, ob ich einen Schrein finde.

„The Oasis“ heißt die höchste Champagner-Bar der Welt auf 3.400m Höhe. Auch wenn ich keinen Champagner mag, ist der Anblick dieser mobilen Champagner-Bar sicherlich sehenswert. Das Glas „Yellow Label“ kostet oben auf dem Berg mit 15 Dollar immerhin 2 Dollar weniger als im Tal.

Da ich ja gerade in Österreich zum Skilaufen war, bin ich auch gespannt auf den Unterschied von den Alpen und Aspen. Auffallend wird sicherlich die geringere Anzahl der Skifahrer in den USA sein. Mit durchschnittlich neun Skifahrern pro Hektar herrschen in Aspen ja nahezu paradiesische Zustände im Vergleich zu den Alpen, wo sich die meisten selbst vorstellen können, dass sich da mehr auf der Piste tummelt. Zudem soll der Schnee deutlich trockener und damit besser sein. Grund sind die umliegende Wüste und einige Salzseen, die den Wolken die Feuchtigkeit entzieht.

Ich bin sehr gespannt auf die Tour in die Rocky Mountains und freue mich wahnsinnig auf das Abenteuer Colorado/USA. Vielleicht kann ich dort ja auch ein weiteres meiner Ziele für 2013 erreichen. Heli-Skiing! Drückt mir die Daumen.

Weitere Artikel zu meiner Reise nach Aspen findet ihr hier…

Aspen – Wo man Elvis noch beim Skifahren begegnet
Aspen – Mein erster Kontakt mit den USA fängt oben an
Snowmass – Aspen’s kleine Schwester
Eine Reise nach Aspen / USA mit Instagram
Video über die Reise nach Aspen auf YouTube

Fotos: Aspen/Snowmass

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