Kategorie: Dubai

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Einzigartige Erlebnisse in Dubai

Dubai und ich hatten anfangs ein wenig Startschwierigkeiten, dennoch schmälerte das im Nachhinein mein Interesse an dieser Stadt nicht. Während klassische Touristentouren und Ausflüge für Dubaireisen oftmals nur die wirklich…

Dubai und ich hatten anfangs ein wenig Startschwierigkeiten, dennoch schmälerte das im Nachhinein mein Interesse an dieser Stadt nicht. Während klassische Touristentouren und Ausflüge für Dubaireisen oftmals nur die wirklich typischen Sehenswürdigkeiten abklappern, interessiere ich mich mittlerweile mehr für die Dinge, die tatsächlich zeigen, wie und was Dubai eigentlich ist.

Markt in Dubai

Ein Markt (Souks) mit Gewürzen in Dubai. Hier trifft man in der Regel auf Touristen.

Die Orte, an denen man die Einwohner der Arabischen Emirate treffen und kennenlernen kann, sind zweifellos nicht nur Hochhäuser und künstlich angelegte Inseln – viel mehr vom Geist der Stadt lässt sich auf Veranstaltungen wie Kamelrennen oder einem Besuch in einer Falknerei entdecken.

Eine Reise in die Vergangenheit

Wichtig an Dubai ist nicht nur, dass es sich um eine Stadt handelt, die heute ein stets stärker werdender Touristenmagnet ist. Auch die Vergangenheit der Stadt an sich ist durchaus interessant und sollte von Urlaubern nicht vernachlässigt werden. Doch Dubai macht es seinen Besuchern leicht wenn es um Reisen in vergangene Zeiten geht. Der Stadtteil Bastakiya nämlich ist in seiner Art einzigartig und mit keinem Museum zu vergleichen. Wandelt man durch die Gassen und Straßen in Bastakiya, so wird man eine reiche und vielseitige Architektur vorfinden. Von antik anmutenden Säulen bis hin zu imposanten Windtürmen ist alles vertreten, was sich seit Ende des 19. Jahrhunderts hier angesammelt hat. Der wirkliche Zauber des Orients, den viele auf Souks oder in der Innenstadt Dubais suchen, ist hier in seiner Reinform zu finden. Zu finden ist Bastakiya auf der östlichen Seite des Dubai Creeks, nahe des Britischen Konsulats. Für einen Besuch in diesem kleinen Stadtviertel sollte man schon einen guten Tag einplanen, denn zu entdecken gibt es hier unglaublich viel. Empfohlen wird ein Frühstück direkt vor Ort im Sheikh Mohammed Centre for Cultural Understanding, denn keine Gelegenheit ist besser, um Einheimische kennenzulernen. Wer zudem noch keine Souvenirs für die Daheimgebliebenen hat, wird diese in Bastakiya sicherlich finden.

Tierische Traditionen

In der Luft und auf dem Boden umfasst Dubais Tradition auch den Sport mit Tieren. Ein Ausflug außerhalb Dubais erweist sich hier als besonders lohnenswert. Die Falkenklinik im benachbarten Abu.Dhabi nämlich macht deutlich, welchen Stellenwert die Falken für die Menschen in der Arabischen Emirate haben. Speziell für Touristen ausgelegte Touren durch die Klinik sollten vorher gebucht werden, um einen sicheren Platz gewährleisten zu können.

Wer Falken nicht viel abgewinnen kann, Kamele jedoch zu schätzen weiß, sollte unbedingt einem Kamelrennen beiwohnen. An der Rennbahn in Dubai finden zwischen Oktober und April stets Mittwochen Rennen statt. Genaue Zeiten lassen sich jedoch auch in den Touristinformationen erfragen. In jedem Fall bietet ein Kamelrennen turbulente Action und wirklich aufgebrachte Araber, die hier oft um sehr viel Geld wetten.

Blick auf Dubai

Sieht aus wie eine Miniaturstadt: Dubai von der Aussichtsplattform des Burj Khalifa, die in 452 Metern Höhe liegt.

Nach dem Flug sofort mitten in die Stadt

Die Flugzeit von Deutschland nach Dubai beträgt etwa sechs Stunden. Kurz genug, um hinterher nicht schlapp und müde zu sein, wie es bei einem Langstreckenflug gerne einmal der Fall ist. Mit der Dubai Metro wählt man hier den wohl schnellsten Weg direkt in das Zentrum Dubais, wo die Stadt sich in all ihrer Vielfalt darbietet. Haltestellen gibt es am Dubai International Airport sowohl an Terminal 1 als auch an Terminal 3, der ausschließlich für ausschließlich für Passagiere der Fluggesellschaft Emirates reserviert ist. Wer in Dubai lediglich einen Zwischenstop einlegt, kann sich je nach Fluggesellschaft ebenfalls für einige Stunden in das Dubaier Stadtleben wagen.

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Eine Videoreise durch Dubai

Auf meiner Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate war ich auf der Suche nach der Seele von Dubai. Wirklich gefunden habe ich sie nicht, dafür aber viele interessante Ecken gesehen und mit meiner Videokamera festgehalten.

Burj al ArabZum Haupttext zur Dubai-Reise geht’s hier…

Auf meiner Reise mit TUI Deutschland war ich auf der Suche nach der Seele von Dubai. Wirklich gefunden habe ich sie nicht, dafür aber viele interessante Ecken gesehen.

Auf der Tour durch die Stadt ging’s vorbei am “Burj al Arab”, an der “Jumeirah Moschee”, am „Sheikh Mohammeds Centre for Cultural Understanding“, am Hotel “Atlantis”, am “Dubai Creek” und es ging hoch hinaus auf das höchste Gebäude der Welt, dem Burj Khalifa, das mit 828 m Höhe einen atemberaubenden Blick auf Dubai bietet. Festgehalten habe ich natürlich auch alles mit meiner Videokamera.

Wer im Video kurz einen Yoyo-Spieler entdeckt und sich denkt: “Mensch, den kenne ich doch!” Richtig, das ist Dennis Schleussner, der Wettkönig von “Wetten Dass..?”, der uns auf der Reise nach Dubai begleitet hat. Er hat das Tischtuch von Halle Berry mit einem Yoyo vom Tisch gezogen, ohne dass etwas vom Geschirr umgefallen ist. Wie gerne wäre ich an seiner Stelle gewesen: Wirklich zu dumm, dass ich kein Yoyo beherrsche…

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür! Die in dem Video geschilderten Ansichten und Meinungen sind und bleiben meine eigenen.

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Auf der Suche nach der Seele von Dubai

Dubai ist eine Stadt der Superlative und offensichtlich auch eine Stadt mit der größten Angst vor Spionage. Kaum war ich am Flughafen in Dubai angekommen, landete ich auch schon in den Fängen der Polizei. Ich wurde als ein westlicher Spion entlarvt. Eine ungewöhnliche Reise hatte begonnen. Ich war auf der Suche nach der Seele von Dubai.

Dubai ist eine Stadt der Superlative und offensichtlich auch eine Stadt mit der größten Angst vor Spionage. Kaum war ich am Flughafen in Dubai angekommen, landete ich auch schon in den Fängen der Polizei. Ich wurde als ein westlicher Spion entlarvt. Eine ungewöhnliche Reise hatte begonnen. Ich war auf der Suche nach der Seele von Dubai.

Zusammen mit zahlreichen Reisejournalisten und acht weiteren Reisebloggern flog ich – auf Einladung der TUI Deutschland nach Dubai, um dort das neue Sommerprogramm 2013 kennenzulernen. Bei der Ankunft in Dubai wurden wir am Flughafen einer normalen Sicherheitskontrolle unterzogen und so wurde der unglaubliche Skandal aufgedeckt: Ich hatte – unbewusst – einen sogenannten Spionagestift in meinem Koffer. Dass ist ein Stift, der mit einer Minikamera ausgestattet und offensichtlich in Dubai verboten ist. Nach einer kurzen Kontrolle wurde ich in einen kleinen Raum „abgeführt“ und musste dort meinen Reisepass abgeben und warten… und warten… und warten. Nach Aufnahme der Personalien wurde ich in kaum verständlichem Englisch gezwungen ein Papier („Detained Items receipt“) zu unterschreiben, das den Behörden erlaubt, meinen Stift zu zerstören („1 Pcs of Camera-Pen for destroy“). Nach der Unterschrift erhielt ich meinen Pass, eine Kopie des Schriftstückes und durfte ohne Stift wieder gehen. Ehrlich gesagt hatte ich ganz schön die Hosen voll, aber jetzt konnte die Reise beginnen…

Gewürzmarkt in Dubai

Gewürzmarkt in Dubai

Ja, Dubai und ich, wir hatten also einen holperigen Start. Mein erster Eindruck von der Stadt selbst war, dass vieles irgendwie unfertig wirkte. Sicherlich lag es an den unzähligen Baustellen und den vielen Gebäuden, Straßen oder Brücken, die sich noch im Bau befinden. Auf der anderen Seite fasziniert die Stadt aber auch mit vielen Spielereien und imposanten Bauwerken. Auf mich wirkte es manchmal so, als hätte ein kleiner Junge mit Lego eine Stadt erschaffen und ist mit anderen Ländern oder Städten in eine Art Wettkampf gestartet. Hochhäuser soweit das Auge reicht, teilweise wurden Bauten aus anderen Städten kopiert, dafür aber noch ein Stück höher oder größer gebaut. Wenn da mal nicht jemand aus Dubai mit einer Minikamera in anderen Städten der Welt unterwegs war!?

Am zweiten Tag hatte ich mich für eine Tour mit dem Namen „Dubai – das Emirat der Kontraste“ entschieden. Ziel für mich war, die Stadt innerhalb eines Tages kennenzulernen. Ein hochgestecktes Ziel, wenn es überhaupt erreichbar war. Die Tour startete pünktlich um halb neun und der Bus fuhr mit uns die touristischen Highlights ab. Leider. Der richtige Funke mochte so irgendwie nicht zu mir überspringen. Klar, es ist absolut beeindruckend, in welcher Geschwindigkeit die riesigen Häuser erbaut worden sind. Aber mir fehlt da ein wenig Geschichte und „richtige“ Altstadt. Die moderne Architektur von Dubai ist wirklich atemberaubend, aber für mich ohne Seele.

Dubai wirkt nicht authentisch

Ich mag Städte, die beides vereinen: Moderne und Geschichte. Auch wenn die Regierung der Stadt offensichtlich alles dafür tut, genau dieses in das Bewusstsein der Touristen zu bekommen, so wirkt auch dieses nicht authentisch auf mich. Extra dafür eingerichtet und mit dem treffenden Slogan “Open your Mind” ausgestattet, gibt es das „Sheikh Mohammeds Centre for Cultural Understanding“, in dem wir bei einem wirklich sehr leckeren, traditionellen Mittagessen, mehr über die Geschichte der Stadt und der Tradition erfahren sollten. Das CCU versucht Besuchern die Werte, Traditionen und die Kultur der Muslime der Emirate näherzubringen, was bei mir allerdings nicht zu 100 Prozent gelang.

Burj al ArabWeiter ging es zum “Burj al Arab”, einem der luxuriösesten Hotels der Welt und sicher auch ein Wahrzeichen Dubais. Weitere sehenswerte Punkte der Stadt waren die “Jumeirah Moschee”, die künstlich angelegte Insel „Palm Jumeirah“ (wer’s mag) und der “Dubai Creek”, einem elf Kilometer langen Meeresarm des Persischen Golfs. Wer Mut und Zeit hat, sollte hier mit den Wassertaxis fahren und sich die Skyline von der Wasserseite anschauen. Auf diesem Arm wird Dubai von altertümlichen Dhaus auch mit unzähligen Gewürzen für den Gewürz-Souqs in der Altstadt bedient. Die Ware stapelt sich kistenweise am Ufer.

Das absolute Highlight war aber ein Besuch auf dem höchsten Gebäude der Welt, dem “Burj Khalifa”. Mit 828m thront das Gebäude noch auf dem obersten Platz der Wolkenkratzer. Die Aussichtsplattform ist im 124. Stockwerk und der Fahrstuhl befördert die Besucher in einer Minute auf die 442 m Höhe. Leider war der Ausblick bei meinem Besuch sehr diesig, dennoch erscheinen die anderen Wolkenkratzer wie Spielzeuge. Da den Bauherren irgendwann in der knapp sechsjährigen Bauzeit das Geld ausging (1,8 Mrd. Dollar sind ja auch kein Pappenstil) hat Sheikh Kalifa, Herrscher von Abu Dhabi, kurzerhand den Bau aus seinem Privatvermögen bezahlt und deshalb ist der Turm von Burji Dubai und Burji Khalifa umbenannt worden. Na, das kann man sich dann ja auch mal knapp zwei Milliarden Dollar kosten lassen.

Burj Khalifa

Das Burj Khalifa ist mit 828m Höhe das höchste Gebäude der Welt.

Apropos kosten lassen: Wir waren auch zu Gast im “Hotel Atlantis”, das am Ende der Palm Jumeirah liegt, aussieht wie ein riesiger Palast und 2008 mit einem spektakulärem Feuerwerk eröffnet wurde. Drinnen findet man riesige Aquarien und sehr viel Luxus. Die größte Suite ist lächerliche 950 Quadratmeter groß und fast das ganze Jahr über ausgebucht. Kein Wunder, dass selbst das Eröffnungsfeuerwerk 20 Millionen Dollar gekostet hat. Interessanterweise wird das Hotel von vielen Familien gebucht.

Ein Besuch in Dubai lohnt sich also genau aus den oben genannten Gründen. Wer im Urlaub Wert auf warmes Wetter, tolle Hotelanlagen, saubere, feine Sandstrände und vor allem auf Shopping legt, ist hier genau richtig. Nicht umsonst hat die TUI in dieser Region in der letzten Saison ein Umsatzplus von 58 Prozent erzielt. Und ein weiterer Aspekt scheint für die deutschen Urlauber in Dubai sehr wichtig zu sein: Sicherheit. Dubai hat keine Arbeitslosigkeit und eine extrem niedrige Kriminalitätsrate. In der heutigen Zeit nicht unwichtig bei der Wahl seines Urlaubsortes.

Vielleicht komme ich nochmal zurück nach Dubai. Jeder hat ja bekanntlich eine zweite Chance verdient, und ich muss ganz ehrlich sagen, dass zwei Tage viel zu kurz sind, um in eine Großstadt wie Dubai einzutauchen.

Das Video zur Reise findet ihr hier…

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür! Die in dem Artikel geschilderten Ansichten und Meinungen sind und bleiben meine eigenen.

15 Kommentare zu Auf der Suche nach der Seele von Dubai

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