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Fantasiewelt inmitten von Mexikos Regenwald

Wer durch Mexiko reist und entlang des kleinen aber unscheinbaren Örtchens Xilitla fährt, sollte unbedingt einen kleinen Stopp einbauen. Grund dafür ist eine Attraktion, die eigentlich nicht in Worte zu…

Wer durch Mexiko reist und entlang des kleinen aber unscheinbaren Örtchens Xilitla fährt, sollte unbedingt einen kleinen Stopp einbauen. Grund dafür ist eine Attraktion, die eigentlich nicht in Worte zu fassen ist. Der Skulpturenpark von Edward James.

Las Pozas – eine Traumwelt inmitten von Mexikos Regenwald

Nur diejenigen die jemals in Las Pozas waren können mir zustimmen. Einzigartig, atemberaubend und unbeschreiblich. Das sind die Worte, die man im Nachhinein für diesen Ort nutzen wird. Es ist ein Ort, eine Traumwelt fernab von jeder Realität.

Umgeben von mystischen Symbolen und Zeichen inmitten einer einzigartigen Natur. Eigentlich eine kleine Traumwelt, in die es sich lohnt abzutauchen. Einen konkreten Weg gibt es hier nicht, auch wenn die einzelnen Treppen einen Weg vorgeben, suchen sich die Besucher ihren individuellen Weg. Und es wird der Richtige sein. Das garantiere ich Ihnen.

Egal ob sie bis an die Spitze der Türme klettern oder den Weg am Rande der Wasserfälle nutzen – sie allein geben den Weg vor. Inspiriert von der Umgebung und den Geräuschen der Natur stellt sich schon nach kurzer Zeit ein unglaublich besänftigtes Gefühl ein.

Der Künstler Edward James und seine Vision

Edward James hat hier ein kleines Paradies geschaffen. Er, der einzige Sohn von Evelyn Sorbes, einer prominenten schottischen Dame, war ein britischer Multimillionär, Kunstsammler und Landschaftskünstler. Er galt als Exzentriker. In der Zeit von 1964 bis 1984 errichtete er im mexikanischen Regenwald sein Lebenswerk „Las Pozas“ dass jedoch nie fertiggestellt werden konnte. Nach seinem Tod am 2.Dezember 1984 schienen die Arbeiten stillzustehen. Zurückgeblieben ist ein einzigartiges Kunstwerk. Werke die aus einer anderen Welt stammen könnten. Treppen die in den Himmel ragen, Skulpturen, die vom Regenwald überwucherten sind sowie unwirklich aussehende Betonstrukturen.

Der Garten Eden Mexikos

Umgeben von der tropischen Natur wirken die Skulpturen im ersten Moment wie ein verwunschener Garten Eden. Die Idee einen Skulpturenpark im mexikanischen Regenwald, knapp 5 km von Xilitla zu errichten kam Edward James, nachdem seine dortige Orchideenzucht 1962 einer Frostperiode zum Opfer fiel. Er beschäftiggte insgesamt mehrere hundert Männer, sowie mehrere Millionen Dollar um seinen Traum zu realisieren.

Er wollte seinen Blumen ein Denkmal setzen und sie als Betonskulpturen für die Ewigkeit festhalten. Der surrealistische Park ist teilweise von den Bildern Max Ernsts, dem auch ein Bauwerk gewidmet ist, sowie von Antoni Gaudi inspiriert.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Costa Rica: Pures Leben im Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo…

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo unterhalten sich zwei Menschen auf Spanisch. Das gedämpfte Gelächter klingt zu mir herüber. „Pura Vida!“ Es ist Frühstückszeit in der Mawamba Lodge im Tortuguero Nationalpark. Plötzlich wird die Atmosphäre unterbrochen: „Look, Look, Look!“ – mit zügigem Schritt kommt unser Guide und Biologe Alex auf uns zu und winkt uns heran. Das Frühstück kann jetzt warten. Wir verlieren keine Zeit und folgen ihm denn wir wissen, dass es wieder etwas zu entdecken gibt. Einen Vogel, oder eine Schlange? Dieses Mal zeigt Alex uns ein Stachelschwein. Ganz entspannt hängt es an einem Ast im Baum und schaut auf uns herab. Tier müsste man sein. Wir befinden uns mitten im Nationalpark Tortuguero in Costa Rica und entdecken das Land von seiner puren und wilden Seite. Eine echte Begegnung zwischen Mensch und Natur. Spannender kann eine Reise nicht sein!

Der Tortuguero Nationalpark

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - von oben

Der Tortuguero Nationalpark aus der Vogelperspektive – durchzogen von Flußarmen und saftig grünem Regenwald.

Der Platz an den die Schildkröten kommen – Tortuguero Nationalpark

Der Park ist besonders, denn hier findet jedes Jahr Unglaubliches statt: Schildkröten kommen in den Tortuguero Nationalpark, um ihre Eier abzulegen. Diesem tollen Naturschauspiel verdankt der Tortuguero Nationalpark auch seinen Namen. „Tortuga“ bedeutet auf Spanisch „Schildkröte“. Auch den ständig wachsenden Tourismus haben die Einwohner den Meeresschildkröten zu verdanken. Im Nordosten von Costa Rica liegt der Tortuguero Nationalpark auf etwas 20.000 Hektar und steht seit 1975 unter Naturschutz. Seit dieser Zeit dient der Nationalpark den Einheimischen als zuverlässige Einkommensquelle. Aber nicht nur Schildkörten sind hier heimisch: Krokodile, Faultiere, Kaimane, Affen, Pfeilgiftfrösche, Flußschildkröten und Gewehrkugelameisen gibt es im Dschungel von Tortuguero zu entdecken. Außerdem fühlen sich hier unterschiedlichste Vogelarten sehr wohl. Knapp die Hälfte der in Costa Rica verzeichneten Reptilien- und Vogelarten erwarten mich auf meiner Reise durch Costa Rica.

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - Schildkroetenstrand-2

An diesen Strand in Tortuguero kommen jedes Jahr die Schildkröten zur Eiablage

Mit dem Flugzeug, Auto und Boot geht’s Richtung Tortuguero Nationalpark

Zurück zum Anfang meiner Reise. Noch in Deutschland entdecke ich am Sonntag morgen, dass mein Zubringerflug von Hamburg nach Frankfurt gecancelt ist. Trotz aller Bemühungen lässt sich auch keine Flugverbindung für den Tag buchen. So geht es recht spontan fünf Stunden früher für mich mit der Bahn Richtung Frankfurt los. Am Flughafen Frankfurt treffe ich die ersten Mitreisenden und um 22 Uhr deutscher Zeit hebt mein Condor-Flieger ab, um dann nach neun Stunden Flug pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Airport Alajuela in der Nähe von San Jóse zu landen.Tortuguero ist ausschließlich auf dem Wasser- oder Luftweg zu erreichen

Hier empfängt uns Alex (Alejandro) Castro. „Pura Vida!“ ruft er uns entgegen und begrüßt uns mit dem typischen Spruch und Lebensgefühl der Menschen in Costa Rica. Als studierter Fachmann begleitet er uns die nächsten Tage und bringt uns die Tier- und Pflanzenwelt von Costa Rica näher. „Pura Vida“ – das wird hier zu allem gesagt. Bitte! Danke! Toll! Das gefällt mir – Pures Leben!

Alex verliert keine Zeit und macht sich mit uns von Alajuela mit dem Auto direkt auf den Weg in Richtung Tortuguero. Vom westlichen Rand von San José fahren wir in Richtung Karibik. Dafür durchqueren wir einmal San José. Danach geht es auf den Highway 32, der uns in einem Bogen nach Nordosten bringen wird. Wir durchfahren den Nationalpark Braulio Carrillo mit seinen beeindruckendem Wald und enlos wirkende Bananenplantagen ziehen an uns vorbei. Einmal stoppen wir zwangsläufig, um den Bananenseilzug durchzulassen, der von einem Arbeiter mit purer Muskelkraft gezogen wird. Bananen sind eines der Top-Export Produkte in Costa Rica.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichen wir La Pavona. Die beliebteste und günstigste Route nach Tortuguero führt über Cariari und La Pavona. Für uns endet hier die Reise mit dem Auto, denn wer die Natur im Nationalpark exklusiv erleben möchte, der erreicht diesen nur mit dem Boot.  Ab La Pavona (Rancho La Suerte) fahren Boote etwa um 07:30, 13:30 sowie 16:30 Uhr. Allerdings empfiehlt es sich hier, immer genau mit dem Anbieter der Tour vorher abzustimmen.

Boote werden ab jetzt das Transportmittel der nächsten zwei Tage für uns sein. In La Pavona warten sie bereits auf Urlauber, Naturforscher, Einheimische und uns. Die nächsten ein bis zwei Stunden tauche ich bereits komplett in die Natur von Costa Rica ein. Der Weg zur Mawamba Lodge führt uns durch das Flusssystem von Tortuguero. Unfassbar und schön ist die Natur hier. „Look!, Look!, Look!“ – rechts sehen wir einen Barethroated Tiger Heron, links wartet ein Kaiman auf uns. Fledermäuse sind so gut getarnt, dass wir sie mit bloßem Auge kaum erkennen.

 

Mein Bett mitten im Tortuguero Nationalpark – die Mawamba Lodge

Unser Ziel, die Mawamba Lodge ist erreicht. Das besondere an unserer Unterkunft ist die Lage, denn zu beiden Seiten ist die Lodge von Wasser umgeben. Während der Boots-Anleger an dem Flussarm liegt, grenzt das Gelände der Loge auf der anderen Seite an den Strand. Hierher kommen von Juli bis Oktober die Meeresschildkröten zur Eierablage. Dann ist in der Mawamba Lodge und im Tortuguero Nationalpark Hochsaison. Mit speziellen Nachtlampen machen sich die Guides dann in sehr kleinen Gruppen mit den Besuchern auf den Weg zum Strand und beobachten die Tiere.

Wir freuen uns, dass wir in der Nebensaison hier sind und die Ruhe genießen dürfen. Zwar sehen wir keine Meeresschildkröten, dafür entdecken wir auch in der Lodge viele Tiere. Das Stachelschwein hängt im Baum, der Elefantenkäfer klammert sich an einen Ast und riesige Leguane stehen regungslos im Schatten der Palmen. Nachts habe ich das Gefühl, mein Bett steht direkt in der Natur. Überall höre ich die Geräusche der Tiere im Dschungel.

Begegnung mit dem Regenwald im Tortuguero Nationalpark

Am nächsten Morgen starten wir unseren Tag um fünf Uhr noch direkt vor dem Frühstück. Durch die Zeitverschiebung (minus acht Stunden) macht es uns nichts aus so früh auf den Beinen zu sein. Laut Alex ist jetzt die beste Zeit, um die Natur beim Erwachen zu beobachten. Wir legen mit dem Boot ab. Bereits die Boots-Tour zu den kleineren Nebenflüssen im Tortuguero Nationalpark ist ein Erlebnis. Das Boot gleitet auf dem breiten Flussarm dahin, nur begleitet vom Rauschen des Wassers und Summen des Elektromotors. Die meisten von uns schließen die Augen und genießen den Fahrtwind im Gesicht. Spätestens jetzt sind wir wach. Zielgerichtet bringt uns der Fahrer zu den kleineren Flussarmen im Tortuguero Nationalpark. Mir wird erst jetzt die Gewaltigkeit des Regenwaldes richtig bewusst. Riesige Bäume, Farne und Lianen bilden ein undurchdringliches Dickicht aus Pflanzen. „Look! Look! Look!“ – Wir sehen die ersten Affen, danach gleich einen American Anhinga (Schlangenvogel), der neben einer Black River Turtle (Schwarze Flussschildkröte) das Gefieder trocknet.

Darf`s ein bischen touristischer sein? Ausflug ins kleine Dorf Tortuguero

Das Dorf Tortuguero liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem karibischen Strand und dem breiten Urwaldfluss, der parallel zum Strand verläuft. Nur etwa 500 Menschen leben im Dorf. Während früher viele von ihnen vom Fischfang lebten, widmen sie sich jetzt dem ständig wachsenden Tourismus. Auch die Einheimischen erledigen alles auf dem Wasserweg und damit ist das Boot das wichtigste Transportmittel. Braucht man ein Boot, stellt man sich einfach ans Ufer und winkt ein Wassertaxi herbei.

Tortuguero ist der einzige Ort im Nationalpark und deshalb wundert es mich nicht, dass ein Ausflug in das Dorf bei vielen Urlaubern mit auf dem Programm steht. Von unserer Lodge aus ist der Ort nur 20 Gehminuten entfernt und so schlendern wir über den Strand dorthin, bummeln entspannt die Promenade im Dorf entlang und lauschen der Musik, die hier und da gespielt wird. Irgendwo sitzen zwei Männer rauchend auf der Terrasse ihres bunten Hauses. Woanders im Dorf werden Kokosnüsse verkauft und am Ende der Straße vergnügen sich die Affen auf einem Baum. Jetzt, außerhalb der Hochsaison lässt es sich hier entspannt bummeln. In der Hochsaison schieben sich die Menschenmassen durch die kleine Straße im Dorf.

Regenzeit und trotzdem nach Costa Rica? Ein Statement zum Reisen in der Nebensaison

Jetzt ist Anfang Juni und die Regenzeit hat bereits begonnen. Das sollte niemanden davon abhalten noch Costa Rica zu kommen, denn jetzt ist hier Nebensaison und in allen Hotels und Lodges hat man Ruhe vor großen Menschenmengen. Tiere lassen sich leichter beobachten und die Preise sind generell günstiger als in der Hochsaison. Einmal am Tag regnet es jetzt in der Regel. Der Schauer ist kurz aber heftig. Und danach kann man weiter warme Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad genießen. Die Hotels haben sich auf die Regengüsse eingestellt und bieten Schirme an. Wir hatten jetzt im Juni sogar Glück und es gab nur einen kurzen Schauer innerhalb von drei Tagen, die wir im Tortuguero Nationalpark waren.

Die Saison für die Beobachtung der Schildkröten

Wer unbedingt die Schildkröten beobachten möchte für den lohnt sich eine Reise zwischen Juli und September in den Tortuguero Nationalpark. In dieser Zeit füllt sich der Park mit Touristen und Naturliebhabern. Dann kommen die Schildkröten aus dem Meer, um am Strand in Tortuguero ihre Eier abzulegen. Früher wurde die Grüne Meeresschildkröte von den Einheimischen gejagt und verarbeitet. Da die Schildkröte vom Aussterben bedroht ist, wurde sie 1975 unter Naturschutz gestellt. Selbst heute sind die Einheimischen bemüht die Population der Schildkröten zu schützen. Während der Brutzeit kommen freiwille Helfer nachts an die Strände und patrollieren, um Feinde der Schildkröte fernzuhalten. Wer sich für eine freiwillige Mithilfe interessiert, findet bei den Costa Rica Volunteers Informationen zu Naturschutz-Projekten. Auch die Besichtigung durch Touristen wird streng kontrolliert. Das faszinierende Ereignis der Eiablage erfolgt nur in Begleitung eines offiziellen Guides. Dabei erhalten alle Beobachter spezielle Nachtlampen und auch das Fotografieren ist verboten. Die unnatürliche Lichtquelle könnte die Schildkröte während der Eiablage stören und sind nicht erwünscht. Die Chancen den Schildkröten bei der Eiablage zuzuschauen sind kurz nach dem Sonnenaufgang am besten. Sind die jungen Schildkröten dann geschlüpft, beginnen sie ihren beschwerlichen Weg zum Meer. Dort warten zur Brutzeit bereits Haie auf die kleinen Schildkröten und nur ein Bruchteil der geschlüften Tiere schafft den Weg ins offene Meer. Im Park gibt es eine wissenschaftliche Forschungsstation, die sich darauf spezialisiert hat das Verhalten der Schildkröten zu untersuchen.

Warum es sich lohnt einen Guide zu buchen

Ein Guide ist für den Besuch von Nationalparks sehr empfehlenswert. Mit ihm zusammen wird die Tour mit dem Boot oder der Walk durch den Nationalpark erst zu einem richtigen Erlebnis. Man lernt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt besser kennen, man taucht auch viel tiefer in das Land und die Kultur ein.

  • Der Guide hat Tipps für die besten Regionen im Land und in den Nationalparks parat und damit steigt die Wahrscheinlichkeit interessante Tiere und Pflanzen zu entdecken.
  • Mit Kenntnissen über die Tier- und Pflanzenwelt veranschaulicht der Guide die komplexen Zusammenhänge in den Ökosystemen der Nationalparks.
  • Mit dem Guide kann man zielgerichtet nach Tieren und Pflanzen suchen, die man gern sehen möchte, da er Plätze, Nistplätze und das Verhalten kennt.
  • Er hilft die Augen zu schulen und die anderen Sinne zu schärfen. Man lernt selbst, Tiere und Pflanzen in den Nationalparks zu entdecken.
  • Er kennt die Orte und Plätze an denen giftige Tiere leben und kann Dich damit vor Bissen und Stichen schützen.
  • Er kennt Land und Leute und kann das Lebensgefühl transportieren.
  • Der Guide hat viele Kontakte und kann diese nutzen, um die Tour noch interessanter zu gestalten.
  • Er gibt viele Hintergrundinformationen zum Naturschutz und kennt die Regeln des Landes.
  • Er hat Kenntnis über das Wetter des Landes und kann vor jedem Ausflug in die Natur die entsprechende Empfehlung für Kleidung geben.
  • Er ist meistens mit hochwertigen Ferngläsern ausgestattet und so sieht man auch Tiere ganz nah, die eigentlich weit entfernt sind.

Hier kommen noch ein paar Impressionen von der Reise zusammengefasst von der lieben Andrea Morgenstern, die mit unserer Gruppe unterwegs war.

Weitere Nationalparks in Costa Rica

Neben dem Tortuguero Nationalpark gibt es in Costa Rica noch 25 weitere Nationalparks, die eine Reise wert sind.

  • Arenal Volcano National Park
  • Barbilla National Park
  • Barra Honda National Park
  • Braulio Carrillo National Park
  • Cahuita National Park
  • Carara National Park
  • Chirripó National Park
  • Cocos Island National Park
  • Corcovado National Park
  • Diria National Park
  • Guanacaste National Park
  • Irazú Volcano National Park
  • Juan Castro Blanco National Park
  • La Amistad International Park
  • La Cangreja National Park
  • Las Baulas National Marine Park
  • Los Quetzales National Park
  • Manuel Antonio National Park
  • Maquenque National Park
  • Palo Verde National Park
  • Piedras Blancas National Park
  • Poás Volcano National Park
  • Rincón de la Vieja Volcano National Park
  • Santa Rosa National Park
  • Tapantí National Park
  • Tenorio Volcano National Park
  • Turrialba Volcano National Park

Tipps für die Reise durch Costa Rica

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Hinweis: Die Reise in den Tortuguero Nationalpark Costa Rica erfolgte in Kooperation mit Visit Costa Rica.

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Hinab in die Unterwelt der Maya

Treffpunkt 8 Uhr. „Ausgeschlafen? Gut gefrühstückt?“, will Reiseleiterin Anja von den Mitgliedern der kleinen Gruppe von abenteuerbereiten Touristen wissen, die sich pünktlich am Hoteleingang eingefunden hat. „Na klar“, kommt es…

Treffpunkt 8 Uhr. „Ausgeschlafen? Gut gefrühstückt?“, will Reiseleiterin Anja von den Mitgliedern der kleinen Gruppe von abenteuerbereiten Touristen wissen, die sich pünktlich am Hoteleingang eingefunden hat. „Na klar“, kommt es wie aus einem Munde zurück. Alle freuen sich auf einen Tag, der verspricht, etwas anders zu verlaufen. Ein bisschen sportlich soll es werden, hoffentlich spannend und auch ein wenig mystisch. Und ein Tag, an dem die Sonne ausnahmsweise mal nicht die Hauptrolle spielen wird. Ein Urlaub an der mexikanischen Karibikküste muss sich schließlich nicht nur auf das Relaxen an den Traumküsten von Playa del Carmen und das Eintauchen in die auch in den Wintermonaten nie unter 25 Grad sinkenden Meeresfluten beschränken.

Reiseblog - Mexiko - Rio Secreto - Brigitte Geiselhart-3

Das Ziel heißt „Rio Secreto“. Der geheime Fluss also, der bis 2007 der Öffentlichkeit verschlossen war. Zunächst aber gilt es während einer knapp halbstündigen Fahrt im Kleinbus auf der Küstenstraße Riviera Maya, die Nase ein wenig in den Wind zu halten und die Aussicht auf Felder und üppige Vegetation zu genießen. Anja erzählt derweil davon, dass es sich beim Rio Secreto um sogenannte „Cenoten“, mit Wasser gefüllte Höhlen handelt, die in der Regel von professionellen Tauchern erkundet werden, und Teil eines riesigen Netzes ist, das aus insgesamt 580 Kilometern unterirdischer Flüsse besteht. Ein Naturphänomen, das große Bedeutung für die Kultur der Maya hatte. Hört sich schon mal sehr aufregend an.

Einfahrt ins Naturreservat. Auf unwegsamem Gelände geht es etwa sieben Kilometer durch den dschungelhaften Mangrovenwald. „Ihr seht unglaublich viele Orchideen und unzählige Schmetterlinge. Man darf aber auch nicht vergessen, dass in diesem Areal auch große Raubkatzen wie Jaguar und Puma leben, Tapire, Brüll- und Klammeraffen – und 48 verschiedene Schlangenarten. Gerade im Frühjahr, wenn das Laub noch am Boden liegt, ist es sehr gefährlich, hier durchzulaufen“, erzählt Anja ohne mit der Wimper zu zucken. Gut zu wissen. Das Zusammentreffen mit der „Zigarettenschlange“, nach deren Biss man im dümmsten Fall nur noch eine Zigarettenlänge zu leben habe, erspart man sich doch gerne.

Erst duschen, dann rein in den Rio Secreto

Jetzt aber raus aus dem Bus und rein in die Neoprenanzüge. Aber vorher erstmal duschen. Makeup, Sonnencremes und die Überreste von Mückensprays sind im Rio Secreto aus nachvollziehbaren Gründen nämlich unerwünscht. Die siebenköpfige Gruppe wird von Guide Nico schon erwartet. Ein Münchner, der auf der Halbinsel Yucatan seinen beruflichen Traum zu leben scheint. Spezielle Schuhe, ein Helm mit Stirnlampe, eine Schwimmweste – o.k. Aber außerdem noch ein stabiler Stock? Ist hier jemand fußkrank? Muss das wirklich sein? „Den braucht ihr, um auf dem unebenen und nassen Gelände den nötigen Halt zu haben, aber auch dafür, um die Wassertiefe für den nächsten Schritt abschätzen zu können“, sagt Nico. Verstanden. Ein kleiner Fußmarsch. Komisch, aber nach den vorhin von Anja gehörten mahnenden Worten ist der Blick wie selbstverständlich auf den Boden gerichtet. „Übrigens habe ich den schönsten Beruf der Welt“, kommt Nico währenddessen ein wenig ins Schwärmen. „Wenn man die Natur, das Ökosystem und ganz besonders das unterirdische Labyrinth, das ihr gleich durchwandern dürft, liebt, dann ist man hier genau an der richtigen Adresse.“

Dann ist der Eingang erreicht. Nochmals kurze Einweisung in die Gerätschaften und auf das, was man erwarten darf. Das Berühren der jahrtausendealten Stalagmiten und Stalaktiten ist in jedem Fall verboten. „Ihr seid auch gut beraten, immer in meiner Nähe zu bleiben. In diesem Labyrinth mit seinen vielen Verästelungen hat der ungeübte Besucher trotz einiger Markierungen keine Chance, sich allein zurecht zu finden“, erklärt Nico und fügt augenzwinkernd hinzu: „Ich habe auf dieser Tour zwar noch nie jemand verloren – aber man weiß ja nie.“ Also Augen auf und auch auf den Schutz der Gruppe vertrauen.



Ohne Helmlampen geht bald nichts mehr

Es geht abwärts. Es geht in die Unterwelt der Maya. Ein stufenartiger Abstieg und schnell befindet man sich rund zehn Meter unter der Erde. Der Untergrund ist zunächst trocken, später leicht matschig. Dann steht man im Wasser – erst knöchel-, dann knietief. Das Oberlicht wird spärlicher, verschwindet ganz. Ohne Helmlampen geht bald gar nichts mehr. Ein wenig innehalten tut gut. Kein Blick ist wie der andere. Unbeschreiblich schöne Tropfsteinformen von oben oder von unten. Eine bizarre unterirdische Felsenlandschaft. Fossilien an den Wänden zeugen von einer Geschichte, die in vielem noch unerforscht ist. Übergänge von einer Höhle in die andere. Schmale Pfade. Es gilt, jeden Schritt bewusst zu setzen. „Vorsicht, nicht den Kopf anstoßen.“ Auch Kratzer an Armen und Beinen kann man sich hier leicht holen. Nach oben, nach unten, kreuz und quer. Jetzt reicht das Wasser bis zu den Schultern. Schwimmen im kristallklaren, etwa 24 Grad warmen Wasser, das stark kalkhaltig ist und sich dennoch auf der Haut angenehm weich anfühlt. Ein phantastisches, sinnliches Erlebnis.

Reiseblog - Mexiko - Rio Secreto - Brigitte Geiselhart-7

Mal sind die Durchgänge schmal, mal sehr niedrig, mal ist gebücktes Gehen angesagt, mal klettern, mal durchs Wasser waten. Der anfangs fast verschmähte Stock leistet jetzt gute Dienste. An Felsenwänden erkennt man schlafende Fledermäuse und sieht ein paar kleine Fische, auch so etwas wie Glühwürmchen. Andere Menschen? Fehlanzeige. Jetzt machen alle ihre Stirnlampen aus. Eine unglaubliche Stille und eine mystische Dunkelheit, die man so noch nicht erlebt hat. Verharren und sich bewusstwerden, dass man sich an heiligen, unantastbaren Orten befindet. Nur ein paar Minuten und doch Momente für die Ewigkeit, so scheint es.

Gut zwei Stunden sind vorbei. Fast zu schnell. Rund zwei Kilometer sind durchwandert und durchschwommen. Rückkehr ins Irdische und Oberirdische, Rückkehr zum Licht der Sonne. Ein Ausflug, der alles gehalten hat, was man sich versprechen durfte. Mehr als das. Er wird nachwirken, versprochen.

Reiseblog - Mexiko - Rio Secreto - Brigitte Geiselhart-6

Rio Secreto
Der „Rio Secreto“ umfasst das größte Unterwasser-Flusssystem auf der Halbinsel Yucatan. Es wurde mit dem „World Travel Award“ – dem „Oscar“ der Tourismusindustrie – ausgezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein Naturphänomen, das im Laufe der Jahrtausende gewachsen ist und große Bedeutung für die Kultur der Maya hatte. Tägliche Führungen – auch in deutscher Sprache – in kleinen Gruppen. Anfahrt über Playa del Carmen, etwa sechs Kilometer auf dem Highway 307, der Küstenstraße Riviera Maya, entlang. Direktflüge nach Cancun ab mehreren deutschen Flughäfen möglich.

Hinweis: Wir danken dem Reiseveranstalter Alltours für die freundliche Einladung!

 

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Must-see in Mexiko: Die Mayastadt Chichén Itzá

In Ägypten die Pyramiden, in Indien das Taj Mahal – jedes Land hat Sehenswürdigkeiten, um die man beim besten Willen nicht herumkommt. In Mexiko ist das die Mayastadt Chichén Itzá….

In Ägypten die Pyramiden, in Indien das Taj Mahal – jedes Land hat Sehenswürdigkeiten, um die man beim besten Willen nicht herumkommt. In Mexiko ist das die Mayastadt Chichén Itzá. Auch Traveler, die auf individuellen Pfaden unterwegs sind und touristische Hotspots lieber großräumig umfahren, dürfen sich dieses monumentale Weltkulturerbe nicht entgehen lassen.  

Die Mayastadt auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán ist eine der bedeutendsten archäologischen Ausgrabungsstätten der Welt. In ihrer Hochblüte zwischen dem 8. Und 11. Jahrhundert vor Christus muss sie ein bedeutendes Machtzentrum gewesen sein. Ihre für die späte Mayazeit typische Architektur hat sich eine Vielzahl von anderen Stilen einverleibt, von der Bauweise der Puuc bis zu den Tolteken – eine einzigartige kulturelle Mischung, die den Archäologen noch heute Rätsel aufgibt. Mit einer beeindruckenden Fläche von über 1500 Hektar ist die Stadt zudem der größte Maya-Fundort von Yucatàn. Die wichtigsten Bauwerke der Stadt sind inzwischen dem sich alles einverleibendem Dschungel wieder entrissen und gewissenhaft restauriert worden – vor allem natürlich die große, berühmte Pyramide von Kukulkán.

Chichén Itzá in Mexiko

Der Aufstieg auf die Pyramiden der Maya ist mühsam, lohnt sich aber für den Blick über die Landschaft. (Foto: Jörg Pasemann)

Das Geheimnis der Pyramide von Kukulkán

Die 24 Meter hohe Stufenpyramide ist das Wahrzeichen von Chichén Itzá. Das Bauwerk ist eine wahre architektonische Meisterleistung und zeugt vom außerordentlich hohen Wissensstand der Mayakultur. Denn die Pyramide ist ein steingewordener Jahreskalender, in ihren Proportionen in perfektem Einklang mit komplizierten astrologischen Berechnungen. Jede ihrer vier Treppenseiten hat 91 Stufen, abgeschlossen von einer finalen Plattform: 4 x 91 + 1 = 365, eine Stufe also für jeden Tag des Jahres. Zweimal im Jahr lässt sich zum Äquinoktium (auch Tagundnachtgleiche genannt) ein beeindruckendes Spektakel besichtigen, das Tausende Zuschauer in die Mayastadt lockt. Am späten Nachmittag des 20./21. März und des 22./23. September erscheint der Schatten einer Schlangen an der Pyramide von Kulkukán, die die Treppen herunterzukriechen scheint, um ihren riesigen Kopf auf die unterste Stufe der Pyramide zu legen. Ein Schauspiel, das von den Baumeistern perfekt berechnet wurde.

Tempel des Krieges und heilige Brunnen

Von der Pyramide aus, die im Gegensatz zu vielen anderen Maya-Pyramiden besichtigt und erklettert werden darf, hat man einen fantastischen Ausblick über die Anlagen. In nordöstlicher Richtung, am Ende der ebenfalls imposanten Gruppe der 1.000 Säulen, kann man den Tempel der Krieger (Templo de los Guerreros), sehen. Er gehört zu den schönsten Beispielen Maya-Toltekischer Architektur und ist dem Morgensterntempel von Tulá nachempfunden; übertrifft diesen aber noch an Baukunst. Der Eingang wird von zwei großen Schlangensäulen flankiert, seine Außenwände sind mit kriegerischen Maskenreliefs geschmückt: Ganz im toltekischen Stil zeigen sie Adler und Kämpfer, die Menschenherzen verschlingen.

Im Norden der Pyramide liegt der Cenote Sagrado, der heilige Brunnen. Die gewaltige Überdachung des Brunnens ist nicht mehr erhalten, dennoch ist der Brunnen mit 55 Metern Durchmesser und 50 Metern Tiefe (der Wasserspiegel liegt bei etwa 20 Metern) auch heute noch eine eindrucksvolle religiöse Stätte der Mayakultur. Wie man inzwischen weiß, wurden in den Cenoten zahlreiche rituelle Opfergaben erbracht. Eine archäologische Untersuchung des Brunnens brachte über tausend Fundstücke zutage, darunter Gold, Jade und kunstvolle Keramiken, aber auch über 50 menschliche Skelette.

Weitere erwähnenswerte Sehenswürdigkeiten in Chichén Itzá sind der große, von acht Meter hohen Mauern umgebene Ballspielplatz, der ein Spielfeld von einer Größe von 168 mal 38 Metern umfasst, sowie die zahlreichen religiösen Anlagen wie den Tempel des Jaguars und das Grab des Hohepriesters. Wer einen Überblick mit weiteren Informationen zu Geschichte und Architektur von Chichén Itzá (und zu den mehr als 6.000 weiteren Maya-Ausgrabungsstätten!) in deutscher Sprache sucht, wird auf der Webseite mayakultur.de fündig.

Tipps und Anreise

Das Gelände von Chichén Itzá liegt etwa 90 Kilometer östlich von Mérida. Von Playa del Carmen oder Cancún aus ist sie in einem Tagesauflug zu erreichen, die Fahrt über die Autopiste dauert von dort etwa 2 Stunden. Es empfiehlt sich allerdings, die Reise früh anzutreten. Zum einen, da das „Must Seen“ natürlich viele Reisende auf der Liste haben und es schon ab zehn Uhr teilweise recht voll werden kann. Auf jeden Fall macht es einen merklichen Unterscheid, zu welcher Jahreszeit man reist, und es lohnt sich, nach Reiseangeboten außerhalb der Saison Ausschau zu halten – der Unterschied ist enorm.

Der andere Grund für einen Besuch am frühen Morgen ist schlicht das feuchte tropische Klima, das zu beachten ist. Um die Mittagszeit kann einem in der drückenden Hitze schnell einmal die Entdeckerlaune abhandenkommen und hinterher ärgert man sich dann, nicht alles gesehen zu haben, was man sich vorgenommen hat. Um die 91 Stufen der Pyramide von Kukulkán zu erklimmen, ist schon bei moderaten Temperaturen eine gute Kondition gefragt. Und diese sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Wenn man erst den Blick von oben über das beeindruckende Gelände der versunkenen Mayastadt schweifen lässt, wird man feststellen, dass Chichén Itzá die Reise wert ist.

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Hinweis: Titelfoto by nikla / fotolia.de

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Historische Stätten in Zentralamerika

Die Geschichte Zentralamerikas wurde von zahlreichen Kriegen, Okkupationsbewegungen aus Asien und Europa und vielen Naturkatastrophen geprägt. Im Folgenden zeige ich Euch einige der wichtigsten Denkmäler, die für jeden Urlauber und…

Die Geschichte Zentralamerikas wurde von zahlreichen Kriegen, Okkupationsbewegungen aus Asien und Europa und vielen Naturkatastrophen geprägt. Im Folgenden zeige ich Euch einige der wichtigsten Denkmäler, die für jeden Urlauber und Reiselustigen an oberster Stelle stehen sollten, wenn man in Costa Rica, Belize, Guatemala und Co besucht.  

Steinkugeln in Costa Rica

Steinkugeln, Costa Rica

Diese geheimnisvollen Kugeln, die von den Einheimischen Las Bolas genannt werden, stammen aus der Diquís-Kultur, die in Costa Rica von circa 700 u.Z. bis 1530 u.Z. existierte. Die landesweit bekannten Kugeln sind an verschiedenen Orten in Costa Rica zu finden und von zahlreichen Mythen umrankt, so zum Beispiel, dass sie aus Atlantis kamen.

Nohmul in Belize

Nohmul, Belize

Nohmul wurde um 900 n. Chr. entdeckt und war für Touristen nie zugänglich. Vor Kurzem wurde dieses bemerkenswerte Denkmal von Arbeitern mit Bulldozern abgetragen, um die Steine beim Straßenbau zu verwenden. John Morris, Associate Director of Research beim Archäologischen Institut Belize: „Das Archäologische Institut wird diese Gelgneheit nutzen, um eine nationale Kampagne mit dem Ziel des Erhalts und Schutzes der Nationaldenkmäler zu starten.“

Tikal, Guatemala

Tikal, Guatemala

Das von der UNESCO anerkannte Weltkulturerbe Tikal, das aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. stammt, ist eine der größten archäoligischen Stätten der Maya-Kultur und birgt eine Vielzahl von Tempeln, Skulpturen, Grabmälern und Statuen.

Copán-Ruinen, Honduras

Copán-Ruinen, Honduras

Die Copán-Ruinen sind eine beliebte Touristenattraktion und ziehen vor allem jene Reisenden an, die sich für Maya-Architektur, -Skulpturen und die berühmte Hieroglyphentreppe (siehe Abbildung oben) interessieren. Die Umgebung der Copán-Ruinen ist eines der wichtigsten Forschungsgebiete Zentralamerikas.

Brüllaffenstatue, Copán, Honduras

Brüllaffenstatue, Copán, Honduras

Brüllaffen hatten in der Maya-Kultur große Bedeutung, denn sie wurden als Götter betrachtet. Diese gut erhaltene Statue in Copán ist eines der besten Beispiele. Der amerikanische Forschungsreisende John Lloyd Stephens beschrieb sie so: „Ernst und feierlich, als laste eine emotionelle Verletzung auf seiner Seele, als wache er über die geweihte Erde.“

Tazumal, Chalchuapa, El Salvador

Tazumal, Chalchuapa, El Salvador

Die Direktübersetzung von Tazumal, einer der bedeutendsten und am besten erhaltenen Ruinenstätten Zentralamerikas, lautet „die Pyramide (bzw. der Ort), an dem die Opfer verbrannt werden“. Es wird geschätzt, dass hier bereits 5000 v. Chr. Siedlungen existierten. Zahlreiche Artefakte wurden hier entdeckt, wie z.B. eine lebensgroße Statue von Xipe Totec, einem Nahuatl-Gott.

Maskentempel, Lamanai, Belize

Maskentempel, Lamanai, Belize

Der Maya-Tempel von Lamanai ist mit zahlreichen Masken bedeckt, die viele Charakteristika mit der Ikonographie der Olmeken gemeinsam haben. Eine im Jahr 2011 von Archäologen entdeckte Wand wies identische Masken auf – ein für die Architektur der Maya typisches Merkmal.

Compañía de Jesús, Panama City, Panama

Compañía de Jesús, Panama City, Panama

Das um 1741 erbaute Gebäude wurde als religiöse Schule, Kirche und Universität genutzt, verfiel aber nach einem Feuer im Jahr 1781 und einem Erdbeben im Jahr 1882 zusehends. 1983 begann man mit den Renovierungsarbeiten, um es letztlich wieder für die Bevölkerung zugänglich machen zu können. Kein Austauschstudent, der in Panama Spanisch lernt, sollte sich diesen Anblick entgehen lassen.

Olmeken-Kolossalköpfe, Guatemala (und Mexiko)

Olmeken-Kolossalköpfe, Guatemala (und Mexiko)

Diese beeindruckenden Statuen stammen aus der olmekischen Kultur Mesoamerikas. Die 17 bekannten Köpfe enstanden um 900 v.Chr., wenn nicht sogar früher. Die meisten befinden sich im heutigen Mexiko – in Tabasco und Veracruz. Ein Exemplar ist in Zentralamerika zu finden (in Takalik Abaj, Guatemala).

Fotos: hfr

3 Kommentare zu Historische Stätten in Zentralamerika

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