Mit dem Land Rover zum Camping nach Rømø

Mit dem Land Rover zum Camping nach Rømø

Das Wasser spritzt so heftig gegen meine Windschutzscheibe, dass die Scheibenwischer richtig arbeiten müssen, um mir die Sicht frei zu schaufeln. Die Räder meines Autos versinken immer tiefer im Wasser der Nordsee. Zum Glück ist an dem Offroader das Spezialprogramm „Sand“ eingestellt. Das hat mir vorhin schon problemlos den Weg durch den dänischen Sandstrand geebnet. Kaum zu glauben, dass Camping mit der Familie so viel Spaß machen kann.

Aber der Reihe nach: Nachdem wir den Kofferraum des Land Rover Discovery Sport bis unters Dach mit Camping-Utensilien gefüllt hatten, konnte unser gemeinsames Outdoor-Abenteuer starten. Die erste Nacht mit unseren beiden Jungs im Zelt. Über Kiel ging es geradewegs über die dänische Grenze nach Rømø. Und, obwohl die dänische Insel nur zwei Autostunden von uns entfernt ist, war ich vor zwei Jahren das erste Mal dort. Rømø liegt nur drei Kilometer von Sylt entfernt in der Nordsee. Steht man am untersten Zipfel im Nationalpark Vadehavet kann man Sylt fast anfassen.

Wer noch nie auf Rømø war wird staunen. Über die Weite des Strandes und darüber, dass man mit dem Auto bis ans Wasser fahren darf. Es ist Nordeuropas breitester Sandstrand, der bei Niedrigwasser über einen Kilometer breit ist. Doch des einen Freud ist des anderen Leid: Ein Großteil des Sandes auf der Insel wird von der Nachbarinsel Sylt abgetragen und auf Rømø angespült. Wie gut, wenn man dann so einen Wagen wie den Land Rover Discovery Sport dabei hat, der weder Sand noch Wasser scheut.

Den ersten Ort, den wir auf der Insel aufsuchen, ist Lakolk. Dort liegt auch unser Campingplatz. Nachdem wir die rund 35 Euro Miete pro Nacht bezahlt hatten, bahnen wir uns den Weg zu unserem Platz mit der Nummer 981. Auch wenn der Land Rover über ein sehr genaues Navigationsprogramm verfügt, hier hilft nur die gute alte Karte und Pfadfinderwissen. Doch leicht ist es nicht, denn die Plätze sind nicht nummeriert. Und nachdem wir das Zelt aufgestellt haben, bauen wir es auch ein paar Stunden später schon wieder ab. Der Platzwart hatte uns darauf hingewiesen, dass wir falsch stehen und noch am Abend die „richtigen“ Nutzer des Platzes kommen.

Auf Rømø geht`s mit dem Auto auf den Strand

Nach dem Zeltaufbau geht’s endlich zum Strand. Wie es sich auf Rømø gehört, natürlich mit dem Auto. Während fast alle anderen Autos einen respektvollen Abstand zum tiefen Sand halten, suchen wir förmlich den direkten Kontakt mit dem weichen Untergrund. Wozu hat man schließlich so einen Luxus-Offroader unterm Hintern und wenn nicht hier, wo sonst kann man die Eigenschaften des Fahrzeuges besser testen?

Nach einigen hundert Metern, die wir vom Campingplatz gefahren sind, öffnet sich hinter einer Düne der weite Strand. Vom Wasser fehlt jede Spur, denkt man. Wer am Anfang des Strandes steht, kann das weit entfernte Wasser kaum sehen. So breit ist der Sandstreifen zwischen Land und Küste. Nur die vielen bunten Drachen, die den Himmel in einiger Entfernung bunt färben und die vielen Autos, die wie Stecknadeln am Ufer stehen, lassen das Meer erahnen.

Von Feuerwehrwagen und entspanntem Spielen im Sand

Natürlich dürfen auch alle anderen Fahrzeuge an den Sandstrand und so sieht man einige Meter vor der Wasserkante etliche Wohnmobile, Camper und andere Autos, die die fantastische Sicht auf die See genießen. Und man sieht einen ausgemusterten roten Feuerwehrwagen, der ein dickes Seil hinter sich herzieht und den Strand auf- und abfährt. Regelmäßige Rømø-Besucher kennen den netten Herren schon, der für zehn Euro die Autos aus dem Sand zieht, die nicht über ein Spezialprogramm „Sand“ verfügen. Leicht verdientes Geld mag man denken, wenn man über den langen Strand schaut und die vielen Wohnmobile sieht, die in dem weichen Sand stecken geblieben sind. Wer, wie der blaue VW Bus neben uns, mit zehn Insassen liegen bleibt, kann froh sein, wenn die eigene Kraft reicht, um den Karren selbst herauszuziehen. Die zehn Euro kann man später lieber für das leckere dänische Softeis ausgeben.

Wir suchen uns am Strand einen ruhigen Platz und packen Spielsachen, Drachen, Strandmuschel und Handtücher aus. Rømø ist für Kinder ein großer Spielplatz. Wo sonst kann man unbeschwert auf Strandsand laufen, Drachen steigen lassen, buddeln und frische Seeluft genießen, ohne die Nachbarn im Strandkorb zu stören. Das ist der große Vorteil der Weite Rømøs.

Am Sønderstrand geht’s mit dem Land Rover ins Wasser

Nach ein paar Stunden packen wir unsere Sachen wieder ein und fahren zum nächsten großen Strand, denn hier in Lakolk lässt sich die Wassertauglichkeit des Land Rovers nicht optimal testen. Der richtige Strand dafür befindet sich knapp sechs Kilometer weiter in Richtung Süden. In der Nähe der Hafenstadt Havneby liegt Sønderstrand.

Der Sønderstrand (auf deutsch Südstrand) ist vor allem die Heimat der Kitebuggys, das sind dreirädrige Fahrzeuge, die von einem Drachen gezogen werden. Aber auch Strandsegler sind hier oft zu sehen. Sie alle nutzen den ebenen Strand, um sich mit ihren Fahrzeugen vom Wind ziehen zu lassen. Rund zwei Quadratkilometer sind für die Strandfahrzeuge reserviert.

Uns zieht es direkt ans – oder besser gesagt ins Wasser. Zuerst durch tiefen Sand, dann ins Meer. Der Land Rover zieht geradewegs seine Bahnen durch die schwierigen Untergründe und bringt richtig viel Spaß. Nicht nur mir, auch meine beiden Kinder freuen sich über das Wasser, das auf den Offroader spritzt und animieren mich, immer wieder durch das Meer zu pflügen.

Abends erreichen wir zufrieden unser Nachtlager auf dem Campingplatz und schliefen nach Abendessen und einer abendlichen Spielrunde zufrieden ein. Am nächsten Morgen ging es um 6 Uhr wieder zurück in Richtung Heimat. Camping auf Rømø macht richtig Spaß – Mit dem richtigen Wetter, der tollsten Familie der Welt und vor allem mit dem richtigen fahrbaren Spielzeug für Papa. Der Discovery Sport hat den Test bestanden.

Hinweis: Der Land Rover Discovery Sport wurde freundlicherweise von der Jaguar Land Rover Deutschland GmbH zur Verfügung gestellt

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