Mercato Centrale – Italiens Küche in ihrer ganzen Vielfalt
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Für den italienischen Gastronom Umberto Montano stand 2014 fest: Im Restaurantsegment müssen neue Ideen her, um das Thema Essen und feine Küche neu zu beleben. Dabei ging es ihm vor allem auch um eine Rückkehr zu den handwerklichen und kulturellen Aspekten der italienischen Küche, die er in klassischen Restaurants zu wenig repräsentiert sah. Schließlich ist Essen nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Begegnung, Kommunikation, Lebensfreude und Teil des städtischen Lebens. So entstand das Mercato Centrale Konzept. Es bereichert inzwischen Florenz, Turin und Rom mit einer neuen Form der Erlebnisgastronomie, die zu den Wurzeln italienischer Kochkunst, Lebensart und Gastfreundschaft zurückkehrt.

Was ist Mercato Centrale?

Das italienische Wort mercato steht im Deutschen für Markt und centrale spricht verständlich für sich, Es geht um einen zentralen Platz in der jeweiligen Stadt, der als kulinarische Begegnungsstätte das Stadtzentrum neu belebt und bei Einheimischen sowie Fremden ein heimeliges Gefühl des Angekommenseins erzeugt. Nicht nur Liebe geht bekanntlich durch den Magen, sondern auch eine Reihe anderer Wohlgefühle, die köstliches Essen erzeugt. Wie es sich für einen Marktplatz gehört, kann der Besucher von Stand zu Stand schlendern, hier probieren, dort länger verweilen. Auf höchstem Niveau hergestellte Speisen verwöhnen das Auge und den Gaumen. Der Mercato Centrale repräsentiert dabei die ganze Vielfalt und die Variationsmöglichkeiten italienischer Küche, die verschiedensten Geschmäcker und Ansprüche befriedigt. Gleichzeitig finden sie dort aber auch viele internationale Spezialitäten, wie z.B. Ramen oder Sushi, die aus den besten italienischen Zutaten hergestellt werden.

Gleichermaßen entsteht mit dem Mercato Centrale ein Ort, an dem sich zwangsläufig entspannt über Küche, Essen, Leute und nicht zuletzt die jeweilige Stadt selbst plaudern lässt. Man kommt einfach leicht ins Gespräch mit anderen Besuchern und den jeweiligen Food artisans ihrer Küchen. Gerade letztere kochen nicht nur, sondern wissen die eine oder andere Geschichte zu Speisen, Zutaten und ihrer Kochkunst zu erzählen. Es ist so, als sei man nach Hause gekommen in den Schoß einer italienischen Großfamilie, in der die Hektik und die Anforderungen des modernen Lebens bei Speis und Trank pausieren. Modern und dennoch ein bisschen dorthin versetzt, was heute noch als gute alte Zeit gilt: Das ist der Mercato Centrale.

Was zeichnet den Mercato Centrale noch aus?

Hier sind Künstler am Werk, Experten der feinen Küche für ihr jeweiliges Angebot. Sie verbürgen sich für die Güte von Zutaten und Rohstoffen, kennen die Herkunft von allem, was sie in der Küche einsetzen und hüten ihre raffinierten Rezepte. Die Qualität, die Güte zählt – so lautet das Leitprinzip von Mercato Centrale. Essen – das muss man sehen, riechen, schmecken und fühlen können. Damit bewegt sich dieser gastronomische Ansatz von den heute oft üblichen, fast pornographischen Angebereien weg, bei dem Essen zum schönen Bild und Arrangement verkommt, dem jegliche Sinnlichkeit fehlt. Wer hier herkommt, der findet auch internationales Essen (z.B. Sushi, Ramen etc.), gekocht mit italienischen Zutaten. Ein Fest für den Gaumen.

Der Mercato Centrale ist ein besonders sinnliches Erlebnis. Düfte, optische und auditive Eindrücke verdichten sich zu einem Gesamterlebnis. Gleichzeitig ist der Mercato Centrale eine Fusion althergebrachter und modernster Traditionen. Hier haben das Foof Market Konzept und das Handwerk der Kochkunst einander gefunden. Dabei haben sie festgestellt, wie fantastisch sie zueinander passen. Außerdem bereichern Veranstaltungen sowie Feste für Jedermann das Markkonzept und machen den Mercato Centrale zu einem kulturellen Anlaufpunkt. Man speist zusammen, lacht zusammen und staunt miteinander – alles in einer historisch gewachsenen zentralen Umgebung einer Stadt. Stadtleben, wie es sein soll.

Warum Sie Mercato Centrale besuchen müssen?

Sie reisen nach Rom, Florenz oder Turin? Dann kann der Mercato Centrale ihr idealer Ausgangspunkt für Ihre Städtetour sein, zum Beispiel in Rom. Von 8Uhr morgens bis Mitternacht geöffnet, bietet sich dieser spezielle Marktplatz an, um sich bei Frühstück oder Mittagessen für die nächste Besichtigung zu stärken, und beim Abendessen einen eindrucksvollen Tag ausklingen lassen. Auch kleine Köstlichkeiten und saisonale Spezialitäten vermitteln einen wunderbaren Eindruck der italienischen Küche. Dabei sollten Sie unbedingt die saisonalen I Magnifici kennenlernen, die es so nur auf dem Mercato Centrale gibt. Ihr gastronomisches Erlebnis ist dabei denkbar entspannt. Sie schlendern von Stand zu Stand und holen Sie die eine oder andere Köstlichkeit. Im Restaurant genießen Sie Full-Service und den legendären Charme italienischer Kellnerinnen und Kellner. Gestalten Sie Ihren Aufenthalt auf dem Mercato Centrale, wie Sie es am liebsten mögen.

Zentral gelegen finden Sie den kulinarischen Marktplatz schnell und erreichen ihn einfach. Genauso schnell kommen Sie mit anderen Besuchern und Einheimischen ins Gespräch. Wie ließe sich einfacher ein Gespräch anknüpfen als bei einer Köstlichkeit aus der traditionellen italienischen Küche? Genießen Sie außerdem freie kulturelle Events mit Musik, Theater, Pantomime und vielem mehr. Mercato Centrale – das steht für pulsierendes Leben und ein historisches Stadtzentrum, das neu belebt und seinen Menschen zurückgegeben wurde.

Noch mehr zum Mercato Centrale

In Rom freuen Sie sich über 18 Foodshops und ein Restaurant auf rund 1900 Quadratmetern, die sich über 3 Etagen erstrecken. In dem erst 2019 eröffneten Mercato Centrale Turin erwarten Sie in einem der größten europäischen Marktplätze 4500 Quadratmeter viele Food Shops und reichlich Platz für Kultur. Wir müssen Sie allerdings warnen: Es wird nicht bei einem Besuch auf dem Mercato Centrale bleiben. Vielleicht planen Sie schon jetzt einen Tag mehr ein und gönnen sich diese Erlebnisgastronomie feinster italienischer Prägung während Ihres Aufenthaltes gleich mehrmals. Übrigens eignet sich der Besuch auf dem Mercato Centrale auch für entspannende Business Treffen und Geschäftsessen, denn in unmittelbarer Nähe befindet sich eine Bushaltestelle, die direkt zum Flughafen führt.

Jörg Baldinhttps://www.baldin.eu/
Jörg Baldin ist der Gründer und Chefredakteur von breitengrad53.de. 2011 hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und dieses Reisemagazin zum ersten Mal online gestellt. Jörg ist als Weltenbummler überall in der Welt zu Hause und liebt die Natur, das Meer und schöne Sonnenuntergänge am Strand.

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