Mensch

Wir stellen Menschen vor, die auf ihren Reisen viel von der Welt gesehen und verschiedene Kulturen kennengelernt haben. Im Interview erzählen Sie uns von den Erlebnissen und was sie daraus für sich mitgenommen haben.
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Interview mit Sternekoch Johan Lafer: “Meine Neugier treibt mich an!”

Johann Lafer ist immer auf Achse. Heute in Hamburg zur Produktion einer TV Sendung, morgen in seinem Restaurant Stromburg und übermorgen im Flieger, um für sein Magazin “Lafer” neue Orte und kulinarische Highlights zu entdecken. Reisen gehört für den Spitzenkoch zum Alltag. Von Zeit zu Zeit ist er auch als Gastkoch auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs.

Johann Lafer ist immer auf Achse. Heute in Hamburg zur Produktion einer TV Sendung, morgen in seinem Restaurant Stromburg und übermorgen im Flieger, um für sein Magazin “Lafer” neue Orte und kulinarische Highlights zu entdecken. Reisen gehört für den Spitzenkoch zum Alltag. Von Zeit zu Zeit ist er auch als Gastkoch auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Hier hat ihn auch Autor Torben Knye getroffen und die Chance genutzt, ihn zum Thema Reisen zu interviewen.

Zur Person Johan Lafer

Johan Lafer (Jahrgang 1957, verheiratet, 2 Kinder) wurde in der Steiermark geboren und absolvierte eine Koch-Lehre in Graz. Seine erste Station nach dem Bundesheer in Österreich war das Berliner Hotel Schweizer Hof. Es folgten das Le Canard in Hamburg sowie die Schweizer Stuben in Wertheim und das Münchner Restaurant Aubergine von Eckart Witzigmann. Lafer hat seit Jahren einen Micheln Stern für sein eigenes Restaurant auf der Stromburg im Hunsrück.

Interview mit Johan Lafer (2 von 3)

Autor Torben Knye (links) im Interview mit Starkoch Johan Lafer. (Fotos: TK)

breitengrad53: Johan Lafer, warum reisen Sie gern?

Johan Lafer: Immer nur zu Hause zu sein, ist auf Dauer langweilig. Reisen öffnet den eigenen Horizont. Andere Länder und Städte zu sehen sowie neue (Essens-)Kulturen kennenzulernen – das verschafft mir neue Inspiration. Gerade für mich als Koch ist es sehr wichtig und bereichernd immer neue Anreize zu bekommen, um neue Gerichte zu entwickeln.

breitengrad53: Wohin reisen Sie besonders gern?

Lafer: Malaysia ist mein Lieblingsreiseland. Ich liebe die Natur, die Inseln und Strände, aber vor allem die Märkte und Garküchen. Mit meinem Freund und Chefkoch Wai Look Chow erkunde ich mit dem Moped die Gegend und mache immer wieder neue kulinarische Entdeckungen.

“Geschmack ist ein weltweit verbindendes Element”

breitengrad53: Man spricht oft von „kulinarischen Reisen“. Warum gehören Essen und Reisen zusammen?

Lafer: Ich glaube, dass der Geschmack ein weltweit verbindendes Element ist. Beim Reisen in fremde Länder werden die Sinne geschult, über die Nase und den Gaumen und auch über das Berühren seltener Früchte und Gemüse nähern wir uns dem Fremden. Das inspiriert auf der einen Seite und lädt ein, sich in fremde Kulturen einzufühlen.

breitengrad53: Reisen und arbeiten – schließt sich das aus?

Lafer: Jein. Einerseits braucht man sicherlich auch mal Urlaub, wo man alles andere hinter sich lässt und einfach die Akkus auflädt. Andererseits gehört Arbeit und das Vergnügen für mich oft zusammen. Wenn ich zum Beispiel auf einem Kreuzfahrtschiff als Gastkoch unterwegs bin, lasse ich es mir nicht nehmen, auch meine Freizeit zu genießen. Zum Beispiel liege ich gern mal zwei Stunden am Pool, entspanne auf dem Sonnendeck, gehe in das Fitnessstudio oder sitze an der Bar. Aber in erster Linie ist Reisen für mich auch immer Inspiration, meine Neugier treibt mich an.

breitengrad53: Dann ist es ja sehr praktisch, dass Sie für ihr Printmagazin „Lafer“ viel unterwegs sind?

Lafer: Natürlich! Für die Reportagen und Geschichten reise ich um die halbe Welt und entdecke kulinarische Geschichten, die wirklich außergewöhnlich sind. Von der Olivenernte über die Trüffel-„Jagd“ bis hin zu Streifzügen über asiatische Märkte ist einiges dabei.  So bringt die Arbeit doppelt Spaß.

Steiermark und Malaysia ziehen Lafer immer wieder an

breitengrad53: Sie sprechen von außergewöhnlichen Erlebnissen. Gibt es ein Reiseerlebnis, an welches Sie sich besonders gern erinnern?

Lafer: Da fällt mir die Entscheidung wirklich schwer, es gibt viele Orte, an denen ich Menschen getroffen habe, die mich sehr berührt haben. Ob das die Pflücker bei der Olivenernte in der Toskana oder die Weinbauern an der Nahe waren… Es gibt zwei Orte, an die es mich immer wieder zieht: meine Heimat Steiermark und Malaysia.

breitengrad53: Und welches würden Sie lieber vergessen?

Lafer: Ich bin begeistert über die Gastfreundschaft, die ich überall auf der Welt erleben durfte, daher wäre es sehr unhöflich, hier über vermeintlich nicht so schöne kulinarische Erlebnisse zu berichten. Nur so viel, der Genuss von Schafsaugen hat mich mal eine Nacht wach gehalten …

Johan Lafer, bitte ergänzen Sie…

breitengrad53: Berge oder Meer? Und warum?

Lafer: Beides – Meer im Sommer, die Berge im Winter

breitengrad53: Mein letztes Reiseziel war…

Lafer: San Sebastian für eine Reportage in meinem Magazin

breitengrad53: Wohin ich gerne noch einmal reisen und würde und warum…

Lafer: Immer wieder in die Steiermark, weil es meine Heimat ist.

breitengrad53: Natur oder Wellnesshotel?

Lafer: Unbedingt Natur!

breitengrad53: Was sollte jeder in seinem Leben einmal gesehen haben?

Lafer: Das Meer und die Berge – egal wo.

Johan Lafer – Das Journal für den guten Geschmack

Interview mit Johan Lafer (3 von 3)Das Magazin lädt ein in die Welt von Johann Lafers. Es nimmt Leserinnen und Leser mit auf neue, inspirierende und spannende Reisen in die kreative, sich stets erneuernde Welt des guten Geschmacks. Mit ca. 40 exquisiten, saisonal abgestimmten und vom Chef selbst kommentierten Rezepten bietet es ein verführerisches, integriertes Kochbuch und wird damit zum Sammlerobjekt. Jede Ausgabe erhält zusätzlich ein inhaltliches Leitmotiv. Johann Lafer präsentiert sich authentisch und zeitgemäß – überraschend, überzeugend, sympathisch. Für 2018 sind vier Ausgaben geplant (Jahreszeiten-Verlag, Hamburg, im Handel für 5,- Euro).

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Nicht ausgewandert, innerhalb Europas umgezogen

Naturverbunden. Bodenständig. Ein Wiesentaler und ein echter Schwarzwälder eben. Und ein Journalist, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. So könnte man Markus Bäuchle charakterisieren. In Schopfheim ist…

Naturverbunden. Bodenständig. Ein Wiesentaler und ein echter Schwarzwälder eben. Und ein Journalist, der sein Handwerk von der Pike auf gelernt hat. So könnte man Markus Bäuchle charakterisieren. In Schopfheim ist er aufgewachsen, hat bei der Lokalzeitung „Markgräfler Tagblatt“ volontiert, in Heidelberg studiert, Ende der 1980er auch eine Zeit lang die Kreisredaktion des Oberbadischen Verlagshauses Jaumann in Lörrach geleitet. Als Reisejournalist war er später viel unterwegs, hat seinen Wohnort oft gewechselt. Doch dann änderte sich sein Lebensplan.

Herbst 2016. Treffen mit Markus Bäuchle. Im Südwesten Irlands, im Städtchen Glengarriff in der Region Cork. Hier wohnt er, zusammen mit seiner Frau Eliane Zimmermann und zwei Söhnen. 1999 hat sich das Ehepaar entschlossen, den Lebensmittelpunkt zu wechseln. Von „Auswandern“ oder „Zelte abbrechen“ will Bäuchle in diesem Zusammenhang aber nichts hören. „Wir sind innerhalb Europas umgezogen. Das ist alles“, sagt der 57-Jährige. „Was kann ich tun, um die Arbeiten nicht mehr zu machen, die ich eigentlich nicht machen will? Und was, um nicht mehr soviel reisen zu müssen?“ Diese Fragen habe er sich damals gestellt – und die Antworten an diesem idyllischen Fleckchen Erde auf der grünen Insel gefunden. In der Zeit des New Economy hat er von Irland aus eine Online-Redaktion geleitet. Und dann war die Lust an journalistischen Aktivitäten plötzlich ganz weg. „Ich hatte einfach zu lange über die falschen Dinge geschrieben“, sagt er heute. Fast acht Jahre lang gönnte sich Markus Bäuchle eine Schreibpause – der Spaß kam schließlich mit einem eigenen Irland-Magazin zurück.

Auswandern in Europa - Markus Baeuchle - Brigitte Geiselhart - Reiseblog Breitengrad53-1

Wandern und Natur sind seine großen Leidenschaften: Markus Bäuchle auf der vor Glengarriff gelegenen Garinish Island – im Hintergrund sein „Hausberg“ Sugarloaf Mountain. (Fotos: Geiselhart)

Ich war immer auf der Suche nach der Natur

„Eigentlich bin ich ein echtes Landei geblieben. Und ich war immer auf der Suche nach der Natur“, wird Markus Bäuchle ein wenig nachdenklich. „Dort, wo ich als Kind im Wiesental gespielt habe, gibt’s heute Gewerbegebiete und eine Umgehungsstraße. Hier im Südwesten Irlands kann ich tagelang gehen, ohne zerstörerische Eingriffe in die Natur zu sehen. Vielleicht gefällt’s mir gerade deswegen hier so gut.“ Mittlerweile hat er seine „Wanderlust“ zu seinem Hauptberuf gemacht. Der gleichnamige Reiseveranstalter, den er mit seiner Frau vor einigen Jahren gegründet hat, läuft gut. Das Angebotsspektrum ist breit gefächert, sehr individuell gestaltet und reicht von klassischen Wanderferien über Besuche der Küsteninseln bis hin zu Touren durch die schönsten Gärten der Gegend. An diesem Morgen bringt das Ehepaar Bäuchle-Zimmermann sechs Touristen aus dem Frankenland die Schönheiten der vor Glengarriff gelegenen „Garinish Island“ – die wegen ihrer Blütenpracht und ihres fast subtropischen Klimas gerne auch mit der Bodenseeinsel Mainau verglichen wird – nahe. „Hi Markus, how are you“ heißt es beim freundschaftlichen Gespräch mit dem Kapitän der kleinen Fähre oder bei anderen Treffen mit Einheimischen. Man kennt sich, man versteht sich, man plaudert gerne miteinander. Dass Markus Bäuchle sich angenommen und integriert fühlt, daran lässt er keinen Zweifel. „Iren und Deutsche kommen in der Regel gut miteinander klar. Wir Deutschen neigen allerdings schon dazu, die Iren zu romantisieren“, sagt er. „Aber auch hier gibt es Probleme genug. Auch hier wird gehobelt, auch hier fallen Späne – nur wird manches halt etwas freundlicher verpackt.“

Der irische Winter steht vor der Tür. Es wird ruhig, sehr ruhig. Zeit, um die neue Saison gut vorzubereiten. Aber auch Zeit, um aufs Neue zu sich zu finden. „Ich liebe auch den irischen Winter – wenn es nicht gerade wie im vergangenen Jahr vier Monate lang regnet und stürmt“, sagt Markus Bäuchle schmunzelnd. Das mit der Einsamkeit könne freilich schon so eine Sache sein, gibt er gerne zu. Wenn man mit sich selber nicht auskomme, sei man verloren. Umso wertvoller sei eine gute Beziehung. Denn: „Es gibt kaum Abwechslung im Winter. Man kann sich nicht groß ausweichen.“ Mal Urlaub machen? Nicht nötig. „Ich rede mir seit 16 Jahren ein, dass ich hier im Urlaub bin“, sagt er. „Das ist frommer Selbstbetrug, aber es funktioniert.“

“Ich bin hier mehr daheim als zuhause”

„Heimat“ ist für Markus Bäuchle ein sehr komplexer Begriff. „Ich bin hier mehr daheim als zuhause“, umschreibt er die Tatsache, dass er in Glengarriff mit sich, seiner Familie und seiner Umwelt im Reinen ist. Mit „Black Pudding“ zum Frühstück kann er sich allerdings nicht anfreunden. Mit der ewigen Toast-Esserei auch nicht. Deswegen wird gutes Brot auch immer wieder mal selber gebacken. Sauerkrautsaft vermisst er übrigens – und auch guten deutschen Wein. Aber der Schwarzwald ist ja nicht aus der Welt und Schopfheim schon gar nicht. Die regelmäßigen Kontakte nach Deutschland und die Besuche bei seinen Eltern, seiner Schwester und seinen Freunden gehören für Markus Bäuchle zur Selbstverständlichkeit. Schließlich ist er ja nicht ausgewandert, sondern nur innerhalb Europas umgezogen.

Auswandern in Europa - Markus Baeuchle - Brigitte Geiselhart - Reiseblog Breitengrad53-3

„Eine gute Beziehung ist gerade in der Einsamkeit wertvoll.“ Markus Bäuchle mit seiner Ehefrau Eliane Zimmermann.

Vom Journalisten zum Reiseveranstalter

Markus Bäuchle ist in Schopfheim in der Nähe der deutsch-schweizerischen Grenze geboren und aufgewachsen. Nach seinem Abitur am Theodor-Heuss-Gymnasium schlug er eine journalistische Laufbahn ein. Er volontierte in den Redaktionen Schopfheim und Weil des Markgräfler Tagblatts und arbeitete während seines sozialwissenschaftlichen Studiums in Heidelberg als Freier Journalist. Danach arbeitete er in verantwortlicher Position für mehrere Zeitungen, unter anderem auch für Fachzeitschriften aus der Tourismus- und Finanzbranche. Anfang des neuen Jahrtausends zog er mit seiner Familie in den Südwesten Irlands um. Er gründete den Reiseveranstalter „Wanderlust“ und produziert zudem das Internet-Magazin Irlandnews.com mit Nachrichten und Tipps aus Irland (www.irlandnews.com). Im Sommer 2015 erschien die dritte Auflage seines Buches „Irland. Ein Länderporträt“. Zusammen mit seiner Frau Eliane Zimmermann veröffentlichte er im Jahr 2015 das Buch „111 Gründe, Irland zu lieben“. Markus Bäuchle ist 57 Jahre alt und hat drei Söhne.

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Amerikaner lieben deutsches Bier aus Portland

Als Bierliebhaber hat man im Ausland oft so seine Probleme. Auch in den Vereinigten Staaten. In der Wirtschaftsmetropole Portland im US-Staat Oregon ist das allerdings anders. Dort kann man abends…

Als Bierliebhaber hat man im Ausland oft so seine Probleme. Auch in den Vereinigten Staaten. In der Wirtschaftsmetropole Portland im US-Staat Oregon ist das allerdings anders. Dort kann man abends gemütlich in der Kneipe sitzen und sein „Kölsch“, „German Pale Ale“ oder „Weißbier“ genießen. Und es schmeckt – garantiert. Das Bier ist nämlich streng nach dem deutschen Reinheitsgebot gebraut, der Hopfen kommt aus Tettnang und das Malz aus Bamberg und Heidelberg. Und der Brauer heißt Tobias Hahn, ein gebürtiger Freiburger. Er hat vor einem Dreivierteljahr zusammen mit seinem Geschäftspartner Nick Greiner das „Rosenstadt“-Bier auf den Markt gebracht – mit Erfolg.

Nur zwei Auslandssemester waren in den USA geplant

„In unserer Stadt gibt es eine Vielzahl von Brauereien und die Portlander sind als Bierkenner bekannt – umso mehr schätzen sie Geschmack und Qualität“, weiß Tobias Hahn. Vor mehr als 20 Jahren wollte der heute 44-Jährige im Rahmen seines Biologiestudiums eigentlich nur ein oder zwei Auslandssemester in den Vereinigten Staaten verbringen. Ans Bierbrauen hat er damals auch noch nicht gedacht. Doch dann kam alles anders.

Tobias Hahn lebt zusammen mit seiner Frau Melissa und seinen beiden Kindern Caleb und Olivia in einem ruhigen Wohnviertel Portlands.  Man sitzt gemütlich im eigenen Garten, die Tomaten und Zucchini wachsen gut. Der Gastgeber stellt ein paar Proben seines Bieres auf den Tisch. Einfach lecker – da fühlt man sich doch gleich wie zuhause. Man kommt ein wenig ins Plaudern. Tobias Hahn erzählt, dass er nach dem Abitur mit seinem Studium an Albert-Ludwig-Universität begonnen hat. Nichts Außergewöhnliches also für einen Freiburger. Das universitäre Austauschprogramm, das ihn nach dem Vordiplom nach Tucson /Arizona führte, gefiel ihm gut – so gut, dass er dort sein Studium abschloss, seinen Doktor in Mikrobiologie und Immunologie machte und dann in der Krebsforschung arbeitete.

Weil sein Labor verlegte wurde, führte 2008 der weitere berufliche Weg nach Portland und ins dortige „Providence Cancer Center“ – bis schließlich die Forschungsgelder gestrichen wurden und er als mittlerweile zweifacher Familienvater damit auch seinen Job los war. Also blieb mehr Zeit, um sich als „Hausmann“ um die Erziehung seiner Kinder zu kümmern – seine Frau praktizierte damals schon als Kinderärztin. Und dann traf er eines Tages auf Nick Greiner, der mit einer deutschstämmigen Frau verheiratet ist, ebenso seine Kinder jeden Samstag zur Schule der deutsch-amerikanischen Gesellschaft brachte und als Projektmanager in einer ähnlichen Situation wie Tobias Hahn war.

Nach 18 Monaten Testphase war das „Rosenstadt“-Bier geboren

Weil beide Männer schon immer was für gutes Bier übrig, und für den Eigenbedarf auch mal im hauseigenen Keller gebraut hatten, ergab schnell eins das andere. Warum sich nicht zusammentun und das Bierbrauen professionell betreiben? Streng nach deutschem Reinheitsgebot, versteht sich. Nach 18 Monaten Testphase war das „Rosenstadt“-Bier geboren. Ein Name, der für Tobias Hahn und Nick Greiner auf der Hand lag – schließlich ist Portland als „City of Roses“ bekannt. Heute werden bereits rund 80 Restaurants und Bars mit dem deutschen Bier beliefert und 90 Hektoliter pro Monat – derzeit noch außer Haus – gebraut.

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Ein gutes Team: Tobias Hahn (rechts) und sein Geschäftspartner Nick Greiner beliefern mittlerweile rund 80 Restaurants und Bars in Portland mit ihrem „Rosenstadt“-Bier. (Fotos: Geiselhart)

„Wenn es weiter aufwärts geht, erfüllt sich vielleicht auch unser Traum von einer eigenen Brauerei“, blickt Tobias Hahn optimistisch in die Zukunft. In ein paar Wochen geht’s im Sommerurlaub mit der ganzen Familie nach Freiburg. Dann gibt’s  ein Wiedersehen mit seiner Mutter, seinem Bruder und mit vielen Freunden und Bekannten. Dass man sich gleich bei der Ankunft am Frankfurter Flughafen eine Butterbrezel gönnt, das steht für die ganze Familie jetzt schon fest. Aber auch, dass der erste Stopp in einer Freiburger Brauerei gemacht wird. „Das Bier und die Weißwürste lasse ich mir auf keinen Fall entgehen“, freut sich Tobias Hahn.

Weitere Informationen zu Portland

Info Portland

Portland überzeugt durch ein charmantes Kleinstadtflair, ist gleichzeitig aber das wirtschaftliche Zentrum des im Nordwesten der USA gelegenen Bundesstaates Oregon. Die Stadt hat rund 600 000 Einwohner – im Großraum Portland leben 2,2 Millionen Menschen. Portland ist auch idealer Ausgangspunkt für Rundreisen durch Oregon. Weitere Informationen und Kontakt: www.travelportland.de, www.TravelOregon.de, E-Mail: [email protected], Telefon +49 89 6890638-42


Anreise

Condor fliegt im Sommer 2016 viermal wöchentlich ab Frankfurt nonstop nach Portland.


Bezahlen in Portland

In den USA zahlt man mit US$, Euro werden in den wenigstens Geschäften akzeptiert. In den meisten Restaurants und Geschäften werden aber die gängigen Kreditkarten akzeptiert. Benötigen Sie eine Kreditkarte, mit der Sie auch in den USA kostenlos Geld beziehen können? Auf unserer Seite Geld im Urlaub finden Sie eine Übersicht über kostenlose Kreditkarten.


Reiseführer für Portland

Es gibt zahlreiche Reiseführer über Portland. Eine Auswahl an Reiseführern für Portland finden Sie hier.


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