Land Rover Experience: 60 träumen von Australien

Mit dem Offroader durchs Outback

Steile Hänge, extreme Schräglage, Schotterpiste, unwegsames Gelände, tiefe Spurrillen, technische Probleme – Für die sechs Teilnehmer, die an der „Land Rover Experience 2015“ in Australien teilnehmen wollen, dürften diese Herausforderungen höchstens zu einem müden Lächeln führen. Und um genau diese drei Frauen und drei Männer zu finden, veranstaltet Land Rover an diesem Wochenende (27. – 29. März) in der Nähe von Wülfrath eine Endausscheidung, an der 60 Offroad-Fans teilnehmen.

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Start zur Endausscheidung der Land Rover Experience Tour 2015 am Freitag (27.03.15). (Foto: Jörg Pasemann)

Aus über 30.000 Bewerbern hat Land Rover in den vergangenen Monaten 60 Teilnehmer rausgefiltert, die sich für die Endrunde in Wülfrath qualifizieren konnten. Sie mussten bei verschiedenen Vorqualifikationen bereits ihr Geschick beim Umgang mit den unterschiedlichsten Modellen von Land Rover unter Beweis stellen. Für die besten sechs Teilnehmer winkt die Teilnahme an einer dreiwöchigen Tour durch das Outback Australiens, die im Oktober in Darwin startet. Gefahren wird die Tour mit dem neuen Discovery Sport. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Teilnehmer im „Land Rover Experience Center“ in einem alten Steinbruch richtig ins Zeug gelegt haben. Aufgeteilt in 10er-Gruppen müssen die Land Rover Fans an den drei Tagen diverse Prüfungen bestehen.

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Extreme Fahrsituationen für die Teilnehmer und Fahrzeug: Ziel ist es, den Offroader auch in besonderen Situationen zu beherrschen.

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25 Grad Schräglage – Kein Problem für Kristina Hucklenbruchr und Fahrzeug.

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Auch tiefes Wasser müssen die Teilnehmer mit dem Land Rover durchfahren.

Am ersten Tag standen sechs unterschiedliche Stationen auf dem Programm, die unter den Augen der Instruktoren von Land Rover gemeistert werden mussten. So wurde unter anderem die Geschicklichkeit im Umgang mit den Offroadern an Steilhängen, auf Schotterpisten oder in Extremsituationen getestet. Auch das richtige Beladen der Fahrzeuge, Erste Hilfe bei Unfallsituationen oder technische Einweisungen standen auf dem Programm am Freitag. Am Abend war der Aufbau eines Zeltdorfes notwendig, denn alle Teilnehmer übernachten bei der Endausscheidung – wie in Australien – in kleinen 2-Mann-Zelten.

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GPS-Navigation ist im Outback iwichtig. Die Teilnehmer lernen, wie sie mit dem GPS-Gerät den richtigen Weg finden.

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Die Teilnehmer müssen die Fahrzeuge auch technisch kennen. Hier überprüfen Claudia Beitsch und Michael Zeller die Bremsflüssigkeit.

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Erste Hilfe in Unfallsituation. Bei dieser Aufgabe lernen, wie sie Verletzte aus dem Fahrzeug holen. Tomi Reitz (Nr. 60) spielt den Verletzten, Stephanie Balzer zieht ihn aus dem Auto.

Nachdem alle Teilnehmer gegen 22:30 Uhr erschöpft in den Zelten lagen, war die Nachtruhe fürs Erste auch schon wieder zu Ende. Die Organisatoren um Projektleiter Marvin Verheyden hatte eine weitere Prüfung eingeplant: Nachtfahrt. Also hieß es für die sichtlich überraschten und müden Teilnehmer: Zelte wieder abbauen, Gepäck zusammen packen und in Gruppen bei den Fahrzeugen zusammenfinden. Mittels Koordinaten mussten sich die Teilnehmer das nächste Ziel erarbeiten und per GPS-Navigation finden. Gegen vier Uhr nachts waren dann alle 18  Gruppen am Ziel – eine ausrangierte Kieskuhle – angekommen. Die Fahrer der Fahrzeuge hatten dort in der Dunkelheit ein abgestecktes Gelände zu bewältigen. Danach musste erneut das Zeltdorf errichtet werden, in dem die inzwischen sichtlich abgekämpften Teilnehmer die nächsten Stunden ruhen konnten. Die letzten konnten sich um 5 Uhr morgens in den klammen Schlafsack legen. Aber nur für kurze Zeit, denn um 6:30 Uhr stand das Wecken auf dem Programm. Off-Road-Begeisterung kann so hart sein…

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Gute Laune beim Zeltaufbau. Noch kann Kerstin Seele lachen.

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Aufbau des Zeltdorfes vor Einbruch der Dunkelheit. Noch wissen die Teilnehmer nicht….

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… das sie noch vor Mitternacht die Zelte wieder abbauen und weitere Aufgaben lösen müssen.

Hinweis: Der Autor wurde von Land Rover Deutschland auf diese Veranstaltung eingeladen.

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