Reisen & Kreuzfahrten

Star Clippers

Star Clippers – Die Segelschiffe der Reederei Star Clippers gehören zu den “authentischsten” Kreuzfahrt-Segelschiffen der Welt. Ob auf den Schwesterschiffen Star Flyer oder Star Clipper oder auf dem Fünfmaster Royal Clipper – ein großartiges Erlebnis auf dieser Kreuzfahrt ist garantiert.



Lady in White – Mit der „Star Clipper“ in Thailand

 

Für die einen ist es die Erfüllung eines Kindheitstraums, für die anderen ein großer Wunsch auf der „Löffelliste“: eine Reise mit einem Großsegler. Die Reederei Star Clippers betreibt gleich drei Passagier-Segelschiffe, die Tradition und Komfort auf einzigartige Weise verbinden. Ich durfte jetzt an Bord der „Star Clipper“ durch Thailands Inselwelt segeln.

 

Für die einen ist es die Erfüllung eines Kindheitstraums, für die anderen ein großer Wunsch auf der „Löffelliste“: eine Reise mit einem Großsegler. Die Reederei Star Clippers betreibt gleich drei Passagier-Segelschiffe, die Tradition und Komfort auf einzigartige Weise verbinden. Ich durfte jetzt an Bord der „Star Clipper“ durch Thailands Inselwelt segeln.

 

Meine Nachbarin zur Linken wischt sich leicht verschämt eine Träne aus den Augen, als beim Auslaufen die Segel gehisst werden. Aus dem Lautsprecher schallt Conquest Of Paradise (Die Eroberung des Paradieses; Vangelis 1492). Fünf Jahre ist es her, dass ich mit der „Star Clipper“ in der Karibik unterwegs war. Dieses Mal bin ich in der Bucht von Patong auf Phuket (Thailand ) an Bord der Viermast-Barkentine gegangen. Die elegante Lady mit ihren weißen Segeln und dem Bugsprietnetz fasziniert mich noch immer.

Star Clipper Thailand - Liane Ehlers - 2astarDas Herz des Großseglers ist die Tropical Bar, wo sich Passagiere aus aller Welt treffen. Schon zur Begrüßung hat Kapitän Yuriy Slastenin angekündigt, dass wir, wann immer es möglich ist, segeln werden. Sanft gleitet der Viermaster nach einem orangeroten Sonnenuntergang über leichte Wellen in die Dunkelheit der Nacht. Die Lichter von Patongs Skyline verschwinden schon bald in der Ferne. Die Schwüle des Festlands weicht einer angenehmen, leichten Brise.

Weil nur 68 Passagiere an Bord sind (maximal 170), hat die Szene viel Privatsphäre. Dieses fast private Feeling zu ermöglichen, war auch die Intention von Eigner und Reeder Mikael Krafft, als er vor 26  Jahren mit der „Star Flyer“ seinen ersten Großsegler in Auftrag gab.Es folgten das Schwesterschiff „Star Clipper“ und der Fünfmaster „Royal Clipper“, das zurzeit größte Segelschiff der Welt für 227 Passagiere. Allerdings wird der Nachbau der „Preußen“ diesen Titel nicht mehr lange beanspruchen können, denn  auf einer kroatischen  Werft in Split befindet sich ein noch größeres, die „Flying Clipper“, im Bau. Sie ist ein Nachbau der „France“, das größte Vollmast-Segelschiff, das je gebaut wurde.

Viele Frühaufsteher

Am nächsten Morgen nähern wir uns der Ko Butang Inselgruppe im Tarutaro Marine National Park. Unsere Route führt durch die Andamanensee. Mit zarten Pinktönen taucht die Sonne um 6.15 Uhr aus dem  Meer auf und wandelt sich langsam in ein Orangegelb. Auf dem Sonnendeck treffe ich ein gutes Dutzend Frühaufsteher, die sich das Schauspiel dieses grandiosen Sonnenaufgangs auch nicht entgehen lassen wollen. Die friedliche Stille wird nur durch das leichte  Knarren der Seilwinde durchbrochen, als die Crew die Rahsegel setzt. Für Tom (64) – ein Kalifornier, der schon zum dritten Mal an Bord ist – „hat der Moment etwas Magisches“. Ein Kaffee vom Earlybird- Frühstücksbuffet macht den Start in den Tag perfekt.



Nach einer nassen Anlandung mit dem Tenderboot gehört der Strand am Nachmittag uns und einem Affenpärchen, das sich aber vertreiben lässt. Cruise-Direktor Peter hatte uns vor den Affen, die alles  stehlen, gewarnt. Aber die Crew passt auf.  Im Indischen Ozean ist es so warm wie in einer Badewanne. Beim Schnorcheln am Korallenriff gibt es bunte Fischschwärme zu sehen, doch leider auch  Plastikmüll im Meer. Das Equipment haben wir für die ganze Woche kostenlos an Bord ausgeliehen. Stand-up-Paddeln, Kajakfahren und Wasserskilaufen sind ebenfalls inkludiert. Mit den Tenderbooten, die halbstündlich verkehren, geht‘s nach einem entspannten Strand- und Schnorcheltag zurück zur „Star Clipper“. Wie jeden Abend holt die Crew zur Melodie von „Conquest Of Paradise“ den Anker ein.

Klettern ins Krähennest

„Vergessen Sie alles, was Sie je über Kreuzfahrten gehört haben“, fordert Kreuzfahrtdirektor Peter Kisner. Das Urgestein ist bereits seit 1995 an Bord der Starclippers-Schiffe und dienstältester Offizier der  Reederei. „Hier gibt es kein Casino und keine Tanzshows. Das wollen wir auch nicht haben. Wir machen eher eine Expeditionsreise. Dafür dürfen Sie zu fast jeder Zeit auf die Brücke, ans Steuerrad, ins Bugsprietnetz oder ins Krähennest. Auch den Maschinenraum können Sie in Begleitung besichtigen. Wir möchten Ihnen etwas vom Großseglertum nahe bringen“, erklärt Kisner.

Malaysias Erbe

Beim Segelsetzen fassen die Gäste mit an, als die Star Clippers Kurs auf Penang, das ehemalige Georgetown (Malaysia) nimmt. Am nächsten Morgen blicken wir bei Sonnenaufgang auf die Skyline der zweitgrößten malaysischen Großstadt. Der einzige Hafen, in dem wir anlegen. Große Container-Schiffe kommen uns entgegen. Das historische Zentrum ist nah. Dort gibt es viele Häuser und Geschäfte aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Ihre Architektur wird auch als „Straits Electric“ bezeichnet und ist eine Mischung aus europäischem, arabischem, chinesischem, indischem und malaysischem Einfluss. Penang war die erste britische Niederlassung in Malaysia, bis heute gibt es dort eine große englische Enklave.

Für uns steht ein Ausflug zur Orang-Utan-Aufzuchtstation auf dem Programm. Es ist wie in einem Zoo, nur  sind wir hinter Gittern – in einem überdachten Käfiggang – und die Affen  draußen auf  der kleinen Insel.  Interessant am Festland ist der Besuch einer industriellen Köhlerhütte. In mehreren meterhohen Iglus wird dort Holzkohle aus Mangrovenholz hergestellt. „Die beste der Welt“, wie unser Guide Chua Knee Sin erklärt, „und ein wichtiges Exportprodukt Malaysias.“



Zurück an Bord gibt es wie jeden Spätnachmittag ein Minibuffet für hungrige Heimkehrer und einen Vortrag von Kreuzfahrtdirektor Peter zu Themen rund ums Schiff und die Geschichte des Großseglertums. Wir erfahren u.a. etwas über die Entwicklung der Clipper-Schiffe und dass fast alles Wasser an Bord aus Salzwasser aufbereitet wird.

Nach dem Dinner ist allabendlich Tropical Bar angesagt, wo Jerby mit seinem Keyboard für Unterhaltung sorgt. Wer es ruhiger mag, geht eine Etage höher aufs Sonnendeck und genießt den Blick in den Sternenhimmel und die Segel. Am liebsten würde ich auf der Liege  übernachten, aber ein paar Regentropfen vertreiben mich in meine Kabine.

Erster Marine Nationalpark

Star Clipper Thailand - Liane Ehlers - 12star

Alle Fotos (c) Liane Ehlers

Der große Regen und das Gewitter kommen in der Nacht. Die Monsunzeit beginnt. Als wir am nächsten Morgen Ko Adang ansteuern, sind die Hügel von Wolken verhangen, es schüttet aus Kübeln. Erst mittags klart es auf, und wir können übersetzen. Das Barbecue am Strand muss leider ausfallen, es findet auf Deck statt. Ko Adang gehört zum Tarutao-Nationalpark, bestehend aus einem Archipel von 51 Inseln. Der erste Marine Nationalpark Thailands ist nach wie vor eine der schönsten Küstenregionen. Vermutlich, weil er nur schwer zu erreichen ist. Wasserfälle, verschlungene Flussläufe und eine Vielzahl geschützter Tiere gibt es dort. Die Anlandung ist nass, wie jedes Mal.

Prinzessin als Schutzherrin

Star Clipper Thailand - Liane Ehlers - 16star

Nach dem Segelsetzen am Abend nehmen wir Kurs auf Ko Rok Nok. Die Insel gehört zur Lanta Gruppe und ist seit 1990 Nationalpark. Die thailändische Prinzessin Kayana hatte in den 1990er Jahren dafür gesorgt, dass die maritimen Parks zum Schutze der Natur eingerichtet wurden. Über jeden wacht ein Ranger. „Die ,Star Clipper‘ wurde durch die  Prinzessin sozusagen zur königlichen Yacht. Bis heute ist sie das einzige kommerzielle Schiff, das in Nationalparkgewässer einfahren und dort ankern darf“, erzählt uns Kreuzfahrtdirektor Peter Kisner.

Ko Rok Nok empfängt uns mit smaragdgrünem Wasser, einem gelb-weißem Strand und einer üppigen Vegetation. Der Gewitterregen vom Vormittag hat der Sonne Platz gemacht. Abends ist Captains Dinner angesagt, und nach der Crew-Show an der Tropical Bar tanzen die Gäste begeistert mit.

Enttäuschter James Bond

Der nächste Morgen bringt uns in eine andere Welt. Das Wasser in der flachen Bucht Ao Phang Nga ist spiegelglatt. Ähnlich wie in der vietnamesischen Halong Bucht ragen  steile Kalkfelsen, die von einer wilden, tropischen Vegetation überwuchert sind, aus dem Meer. Dunkle Höhlen und Grotten mit herabhängenden Stalaktiten machen das Ko Hong Archipel, eine kleine Inselgruppe zwischen Krabi und der nördlichen Phang  Nga Bucht,  zu einem der schönsten tropischen Inselparadiese der Welt. Für Ausflügler gibt es mit dem Speedboot zum James Bond Felsen, am dem Roger Moore „Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974) gedreht hat.

„Als Roger Moore mit seiner schwedischen Ehefrau Christina Tholstrup  und der königlichen Familie an Bord war, besuchte er  von der Star Clippers aus den berühmtesten Felsen der Filmgeschichte“, erzählt Kreuzfahrtdirektor Peter Kisner. Aber dort habe ihn niemand erkannt. Der Schauspieler sei darüber wohl ein wenig enttäuscht gewesen.

Absoluter Höhepunkt der Reise ist die Tour rund ums Schiff.  Mit dem  Zodiak (Schlauchboot) steuert Kisner uns durch die Felsenwelt von Ko Hong. Die Insel verdankt ihren Namen der großen Lagune (The Hole), die durch ein Felsentor nur bei Hochwasser über ein flaches Riff hinweg erreichbar ist. Kapitän Yuriy Slastenin hat zur Freude der Gäste alle Segel setzen lassen. Die Crew grüßt vom Bugsprietmast. Die  Fotomotive sind atemberaubend.

Chinesische Invasion

Der schönste aller Strände erwartet uns am siebenten Tag auf Ko Similan. Die Similan Inseln bestehen aus neun durchnummerierten, unbewohnten Eilanden. Sie haben einen schneeweißen Sandstrand und dschungelbedeckte Hügel. Das Wasser ist so klar, dass Taucher bis zu 25 Meter weit die tropische Unterwasserwelt mit ihren Korallenbänken sehen können. Zwischen 11 und 15 Uhr sollte man die Insel allerdings besser meiden. In dieser Zeit kann es zu einer „chinesischen Invasion“ durch Touristen aus dem Reich der Mitte kommen. Danach ist sie  wieder zauberhaft und ruhig.

Ein letztes Mal auf dieser Reise werden um 18 Uhr die Segel gesetzt. Die „Star Clipper“ nimmt Kurs auf Phuket, von dort geht sie nach Singapur und Bali. Dieser Sonnenuntergang ist der schönste aller Abende, und diesmal kommen zum Abschied auch mir die Tränen.   

Reiseinformationen in Kürze

Termine und Preise

Die „Star Clipper“ segelt 2019 noch zweimal auf der identischen südlichen Route jeweils sieben Tage entlang der Küsten von Thailand und Malaysia (6.-13.4. und 20.-27.4.2019). Sieben Nächte inkl. Vollverpflegung an Bord und Wassersportaktivitäten, Doppel-Außenkabine ab 2195 Euro/Person. Die „Star Clipper“ hat 18 verschiedene Asienrouten im Programm. Im Mai und Oktober 2019 steuert sie erstmals das Sultanat Brunei an. Buchungen unter: www.star-clippers.de

Schiffsdaten

Die „Star Clipper“ hat 84 komfortable Kabinen, zwei Swimmingpools, ein elegantes Restaurant, Tropical Bar und Bibliothek. Länge 115,5 Meter/ 170 Passagiere/ 74 Besatzungsmitglieder, 16 Segel und 3365 qm Segelfläche.

Routen

Die drei Star Clippers-Schiffe fahren auf Routen in der Karibik, Panama-Kanal, Atlantik-Überquerungen, Asien und Mittelmeer. Informationen unter Tel.: 00800/78272547 (gebührenfrei).

Hoteltipp

Wer bei der weiten Anreise vorab oder danach ein paar Tage im Hotel verbringen möchte: Stadthotel Nap Patong (zentral, fünf Minuten zum Strand, nahe Einschiffung) oder Strandhotel Renaissance Phuket Resort & Spa (20 Minuten bis zum Flughafen).

Reiseliteratur

„Thailand“, Renate Lose, Dumont, 416 S., 24,99 Euro

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Royal Clipper: Kreuzfahrt unter weißen Segeln

 

 Frische Seeluft, ein 134 Meter langer schnittiger Schiffsrumpf, der sich seinen Weg durchs Wasser bahnt, und über unseren Köpfen wölben sich 5.200 Quadratmeter Segelfläche im Wind: Das ist Windjammer-Romantik pur….

 

Frische Seeluft, ein 134 Meter langer schnittiger Schiffsrumpf, der sich seinen Weg durchs Wasser bahnt, und über unseren Köpfen wölben sich 5.200 Quadratmeter Segelfläche im Wind: Das ist Windjammer-Romantik pur. Für eine Woche bin ich auf der „Royal Clipper“, dem größten Passagier-Segelschiff der Welt im westlichen Mittelmeer unterwegs.

Civitavecchia. Die Winschen quietschen und die Masten knarzen als Kapitän Sergey Utitsyn (55) beim Auslaufen die Segel der „Royal Clipper“ hissen lässt. Wir sind in Civitaveccia, dem Hafen von Rom, an Bord gegangen, wo unsere Kreuzfahrt nach gefühlten vier Wochen auch enden wird. Unter sternenklarem Himmel dröhnt aus den Lautsprechern Vangelis‘ Hymne „Conquest of Paradise“. Die Musik, die der Boxer Henry Maske bei der Weltmeisterschaft 1994 für den Einmarsch in den Ring gewählt hatte und die das Gefühl von unbegrenzter Freiheit noch vertieft.

Die Chorklänge werden uns ab jetzt bei jedem Ankerlichten begleiten, denn wir werden die ganze Reise über in kleinen Buchten auf Reede liegen. Die Fahrt der „Royal Clipper“ führt uns bis nach Sizilien an Italiens beeindruckender Amalfiküste entlang. Über die Insel Ponza und Palmerola geht es ins imposante Sorrent, wo Ausflüge zum geschichtsträchtigen Pompeji oder Herculaneum gebucht werden können. Wir ziehen es allerdings vor, die Fähre nach Capri zu nehmen und die romantische, aber leider total überlaufene Insel, auf eigene Faust zu entdecken.

Die „Royal Clipper“ liegt vor Amalfi auf Reede.

Die „Royal Clipper“ liegt vor Amalfi auf Reede.

Beim Einchecken auf der „Royal Clipper“ sind wir mit einem exotischen Cocktail in der offenen „Tropical Bar“ begrüßt worden. Dort werden wir während dieser Reise viel Zeit verbringen, denn sie ist das Herzstück des Windjammers und das Kommunikationszentrum für die bis zu 227 Passagiere und die Mannschaft. Unser Bordleben spielt sich vorwiegend an der frischen Luft ab. Abendveranstaltung sind zweitrangig und haben bis auf das Pianisten-Duo mehr Amateurcharakter. Auf einem Großsegler wie der „Royal Clipper“ steht das Erlebnis Segelschiff im Vordergrund, der Weg ist das Ziel.

Wir umrunden mit dem Tender die „Royal Clipper“, die Mannschaft grüßt vom Bugspriet.

Wir umrunden mit dem Tender die „Royal Clipper“, die Mannschaft grüßt vom Bugspriet.

Gäste dürften angeseilt die Want bis zur ersten Sailing hochklettern.

Gäste dürften angeseilt die Want bis zur ersten Sailing hochklettern.

Die meisten Gäste auf der Royal Clipper sind Segler oder “Wiederholungstäter”

Die 114 Kabinen und Suiten mit Marmorbad sind sehr komfortabel, das sonnendurchflutete Atrium über drei Decks mit Piano Bar, Bibliothek, Gallery, Shop und Restaurant ist stilvoll. Zum Frühstück und Mittagessen lädt ein Buffet im Restaurant oder in der Tropical Bar ein, wo es auch den Nachmittagssnack gibt. Der Dresscode lautet legere. Nur beim Abendessen sind für Herren lange Hosen erwünscht, ein Jackett ist nicht erforderlich. Die Küche ist hervorragend, das mehrgängige Menu steht auf der Speisekarte in drei Sprachen und wird von einen perfekten Serviceteam im nostalgischen Restaurant serviert.

Wer bei so viel gutem Essen auf seine Figur achten will, kann das in der Capitain Nemo Lounge in Fitnesscenter und Spa tun. Drei kleine Pools gibt es auf dem Sonnendeck, aber das eigentliche Highlight ist die Wassersport-Marina am Heck. Wenn der Großsegler vor Anker liegt, wird eine Plattform herabgelassen. Obwohl das Mittelmeer nur mäßig warm ist, nutzen etliche Gäste die Möglichkeit, um Schwimmen zu gehen.

Die Royal Clipper liegt vor Sorrent auf Reede

Die Royal Clipper liegt vor Sorrent auf Reede

Die „Royal Clipper“ ist das Flaggschiff der Star Clippers-Flotte, ein Fünfmastvollschiff und ein Nachbau der legendären „Preußen“ (1902-1910). Die Masthöhe beträgt imposante 54 Meter. 13 der 106 Crewmitglieder sind für das Handling der Segel notwendig. Bis zu 18 Knoten Geschwindigkeit sind unter vollen Segeln drin. Aber oft lässt Kapitän Sergey Utitsyn auch die beiden 2.500-PS-Dieselmotoren anwerfen. „Wir haben einen Fahrplan einzuhalten“, sagte der 55jährige Este, der einst auf der „Krusenstern“ gearbeitet hat und die „Royal Clipper“ seit über zehn Jahren befehligt. „Wenn wir nur Segeln, dann neigt sich das Schiff. Und dann kommen die Leute und sagen, dass sie nicht mehr lesen und nichts essen können.“

So gehört das Setzen der 42 Segel immer wieder zu den Highlights der Reise. Übertroffen wird dieses Gefühl nur noch vom grandiosen Ausblick von der zehn Meter hohen Plattform am Mast auf Schiff und Meer. Angeseilt und unter Aufsicht dürfen Gäste die Want hochklettern, um sich auf der ersten Sailing inmitten von Segeln den Wind um die Nase wehen zu lassen.

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Star Clippers betreibt drei der größten Passagierschiffe der Welt. Den Fünfmaster „Royal Clipper“ sowie die baugleichen Viermaster „Star Flyer“ und „ Star Clipper“ (Länge 115,5 Meter/170 Passagiere/74 Besatzungsmitglieder) Die „Royal Clipper“ fährt in diesem Jahr noch fünf Mal durch das westliche Mittelmeer, dann wieder ab Mai 2015. Sieben Nächte inkl. VP an Bord: Doppel-Außenkabine ab 2.365 Euro/Pers. Weitere Infos: www.star-clippers.de oder Tel. 00800-78272547.

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Hinweis: Die Reise wurde unterstützt von der Reederei Star Clippers und dem Veranstalter Star Clippers Kreuzfahrten.

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Logbuch der Star Clipper (Tag 7) – Abschied von der Karibik

 

 Tag 7 an Bord der Star Clipper und ich könnte heulen. Das Schiff und die Crew wachsen einem wirklich ans Herz. Am Ende der Reise sind alle eine große Familie….

 

Tag 7 an Bord der Star Clipper und ich könnte heulen. Das Schiff und die Crew wachsen einem wirklich ans Herz. Am Ende der Reise sind alle eine große Familie. Der Kapitän singt auf russisch und tanzt mit den Passagieren, die Gäste dürfen stundenlang das Schiff steuern, der Kellner im Restaurant weiß, was Du trinkst und alle mögen sich irgendwie. Kein Ausfall an Bord, lauter nette Menschen und eine traumhafte Kulisse. Wo bekommt man das sonst? Wehmut macht sich breit… Ich will noch bleiben!

2013-02-17 Star Clipper7

Als ich den ersten Tag an Bord war und mich mit meiner Kabine auseinandergesetzt habe, war mir noch nicht klar, wie toll das Schiff ist. OK, der Ausblick aus meinem Fenster war gewöhnungsbedürftig. Mal hatte ich das Gefühl, ich sitze an der Wasseroberfläche, mal sitze ich vor einer Waschmaschine und mal sitze ich im Aquarium.

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Trotzdem habe ich mich in der Kabine und an Bord sehr wohl gefühlt. Die Crew macht einem das Leben an Bord auch wirklich sehr leicht. Jede Frage wird beantwortet, um jedes Problem wird sich umgehend gekümmert. So oft es geht, mischen sich der Kapitän und seine Offiziere unter die Passagiere. Geduldig wird erklärt, wie das Schiff funktioniert. Es wird eigentlich ständig gesegelt, auch wenn manchmal der Motor zur Hilfe genommen wird. Das Segeln wird an Bord gelebt und die Crew ist die Seele des Schiffs. Ich habe sehr selten Menschen kennengelernt, die so freundlich waren. Nicht aufgesetzt, nicht genervt, einfach nur gut gelaunt und herzlich mit viel Spaß an der Arbeit. Toll und ein riesiges Kompliment ans Team. Das ist wirklich Champions-League…
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Unser letztes Ziel war auch gleichzeitig der Start der Reise um die Leeward-Inseln, die heute zu Ende geht. Leider, leider. Ich wäre gerne noch eine Woche geblieben. Auch wenn ich mir am letzten Tag am Strand von St. Marteen einen üblen Sonnenbrand zugezogen habe. Ich sehe aus wie ein frisch gekochter Hummer auf Ecstasy. Mein erster Weg in Deutschland wird in eine Apotheke führen. Aber egal, immerhin erkennt jetzt garantiert jeder, dass ich in der Sonne war.

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Logbuch, Star Clipper, Karibik - alle Berichte


Hinweis: Ich wurde von der Reederei Star Clippers und John Will Kommunikation auf diese Reise eingeladen. Herzlichen Dank dafür.

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Logbuch der Star Clipper (Tag 6) – St. Barths und die High-Society

 

 Mensch, was war der Christopher Kolumbus doch für ein Globetrotter. Auch unser nächstes Ziel wurde von ihm entdeckt. Allerdings kein Kunststück, denn die Inseln liegen ja alle dicht beieinander. Unsere…

 

Mensch, was war der Christopher Kolumbus doch für ein Globetrotter. Auch unser nächstes Ziel wurde von ihm entdeckt. Allerdings kein Kunststück, denn die Inseln liegen ja alle dicht beieinander. Unsere letzte Insel ist St. Barths, die Kolumbus 1493 entdeckt hat und die für viele Prominente zur zweiten Heimat wurde.

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 1

Ich persönlich fand den Hafen von Antigua schöner, denn dort lagen viel mehr schöne und große Yachten, dennoch gilt St. Barths als Ziel für viele Promis und VIPs. Einige Stars haben auf der kleinen Insel Häuser, und mich überkam die Frage, wo die Leute wohnen, die auf der Insel arbeiten? Da überwiegend nur Villen auf der Insel zu sehen sind, müssen die Arbeiter dort entweder unglaublich viel Geld verdienen (was ich nicht glaube) oder es gibt Wohnungen, die gut versteckt worden sind.

Der Tag hatte einige Programmpunkte für mich vorgesehen. Morgens sind wir per Quad über die Insel gefahren. Eine gute Möglichkeit, die Insel etwas intensiver zu sehen, denn mit etwa 8 Stunden Aufenthalt ist die Zeit doch sehr begrenzt. Immerhin hat die Insel einen Flughafen, der echt spektakulär ist. Hier dürfen die Piloten weder den Start noch die Landung verpassen, da diese sehr kurze Start- und Landebahn keinen Fehler verzeiht.

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 2

Nachmittags haben wir uns das Nobel-Hotel „Eden Rock“ angesehen, dass mit 34 Zimmern recht klein ist. Bei einem Blick auf die Preisliste ist aber das kleine Zimmervolumen aber verschmerzbar, kostet in der Hochsaison die teuerste Unterkunft 25.000€ die Nacht. Wer’s hat… Trotzdem ist das Hotel absolut sehenswert und hat eine hervorragende Küche, die mich mit selbstgemachter Trüffelpizza und Pizza mit Schinken und Mozzarella überzeugt hat. Manchmal ist einfach einfach lecker… Ok, Champagner gab’s auch…

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 3

Abends lag ich dann an einem tollen romantischen Stand mit Bilderbuchsonnenuntergang und kitschiger Amihochzeit. Dennoch, diese Kulisse hätte für einen ganzen Film gereicht. Ob das Boot, das am Ende dann durch den Sonnenuntergang gesegelt ist, bestellt war, hab ich nicht herausfinden können.

Um 22:00 hieß es dann wieder „Segel setzen!“ und ab in Richtung St. Maarten, leider schon unser Zielhafen.

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 4

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 5

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 6

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 7

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 8

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Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 14

Tag 6 der Kreuzfahrt mit der Star Clipper durch die Karibik _ 15


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Logbuch der Star Clipper (Tag 5) – Ein traumhafter Tag auf Antigua

 

 Falmouth Harbour in Antigua war das Ziel am 5. Tag der Reise mit der Star Clipper und mit Abstand der Hafen, in dem die schönsten Schiffe zu sehen waren. Kolumbus…

 

Falmouth Harbour in Antigua war das Ziel am 5. Tag der Reise mit der Star Clipper und mit Abstand der Hafen, in dem die schönsten Schiffe zu sehen waren. Kolumbus entdeckte die Insel nach der für Wunder berühmten Heiligen Sankt Maria von Antigua. Aus gutem Grund, denn die Insel ist einfach wundervoll. Ein traumhafter Tag auf Antigua.

Etwas verspätet folgt mein heutiger Eintrag ins Logbuch, denn die Internet-Verbindung auf der Star Clipper ist nicht immer optimal. Für viele ein Segen, für mich als Blogger eher suboptimal. Und für alle die, die gedacht haben, dass wir inzwischen gekentert sind. Die Star Clipper kann mit der Segelspitze bis ins Wasser eintauchen und kentert trotzdem nicht.

Zurück zur Tour. Der Hafen von Antigua gleicht einem kleinen bunten Fischerdorf. Bei einem Spaziergang durch die Stadt begegnet man bunten Cafés, viele kleinen Restaurants und sogar einer Open-Air Car-Wash-Station. Mittelpunkt der Insel sind auf alle Fälle die Yachthäfen in Falmouth Harbour, bei denen Segler aller Nationen zusammen kommen. Wer hier mit seiner Yacht vor Anker geht, kann sich auf hochkarätige Nachbarn gefasst machen. Die Auswahl geht von traumhaften riesigen Segelbooten über Motoryachten bis hin zum hässlichsten Segelschiff der Welt (zumindest habe ich das so empfunden… Bild unten).

Das hässlichste Segelschiff der Welt im Hafen von Antigua

Nachdem wir den restlichen Tag am Strand von Antigua verbracht haben, ging der letzte Tender um 18 Uhr zurück aufs Boot, wo uns abends die „Hell’s Gate Steel Band“ karibische Klänge auf gelben Ölfässern vorgespielt hat. Auch wenn ich so etwas schon oft im Fernsehen gesehen habe, klingt das Live in der warmen Nacht bei einem leckeren Cocktail irgendwie toll.

Gegen 23:45 Uhr hat die Star Clipper dann die Segel gesetzt und wir sind zu unserem vorletzten Zielhafen aufgebrochen: Gustavia / St. Barth… Irgendwie hatte ich das Gefühl, dass die Tour gerade erst anfängt und doch sind wir bald am Ende. Schade! Ich bin verliebt in das Schiff…

P.S.: Ich hab die halbe Nacht unter gesetzten Segeln unter dem karibischen Sternenhimmel geschlafen. So schön…

Bilder von Antigua

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 1

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 2

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 3

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 4

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 5

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 6

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 7

Tag 5 bei der Karibikkreuzfahrt mit der Star Clipper _ 8


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Logbuch der Star Clipper (Tag 4) – Guadeloupe und die fliegenden Fische

 

 Mit Windstärke 8 sind wir heute morgen nach Guadeloupe gesegelt. Die Star Clipper hat sich dabei mächtig auf die Seite gelegt, so dass zum wiederholten Mal einiges an Geschirr zu…

 

Mit Windstärke 8 sind wir heute morgen nach Guadeloupe gesegelt. Die Star Clipper hat sich dabei mächtig auf die Seite gelegt, so dass zum wiederholten Mal einiges an Geschirr zu Bruch gegangen ist. Und, ich habe zum ersten Mal fliegende Fische gesehen. Sensationell…

Unser Kapitän Sergej, übrigens auf der Talentshow der Crew und Passagiere ein begnadeter Musiker und Tänzer, hatte im Hafen von Deshaies richtige Probleme, einen Ankerplatz für unser Schiff zu finden. Erst nach knapp 30 Minuten hatten wir die richtige Position gefunden und das Schiff konnte den Anker werfen.

Von der Insel selbst habe ich leider nicht viel gesehen
, denn unser geplanter Ausflug in die Mangroven ist leider ausgefallen. Stattdessen haben wir uns die Hauptstadt der Insel angesehen, die aber nicht so spektakulär ist.

Gegen 16 Uhr wurde bereits der Anker gelichtet und das Schiff hat Kurs auf Antigua genommen. Wegen des starken Windes ist aber bisher noch fraglich, ob wir die Insel auch tatsächlich anlaufen können. Ich bin gespannt, denn Antigua soll wiederrum absolut sehenswert sein.

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Logbuch der Star Clipper (Tag 3) – Ich hab das Paradies gesehen

 

 Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, mit welchen Superlativen ich diesen Text anfangen soll. Morgens habe ich einen großen Wal rund 50 Meter von unserem Schiff gesichtet, mittags waren wir…

 

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, mit welchen Superlativen ich diesen Text anfangen soll. Morgens habe ich einen großen Wal rund 50 Meter von unserem Schiff gesichtet, mittags waren wir auf der Insel „Iles des Saintes“, eine wunderschöne kleine Insel mit Traumstränden und kleinen niedlichen Fischerhäuschen und nachmittags lag ich an einem dieser einsamen Strände. Ich hab das Paradies gesehen… Deshalb gibt’s heute von mir auch nur Fotos.

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_1

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_2

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_3

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_4

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_5

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_6

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_7

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_8

Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_9

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Tag 3 auf der Karibikkreuzfahrt mit der Star Cipper_11

Morgen geht es nach Guadeloupe in den tropischen Regenwald. Die Insel hat ganz viele Mangroven und einen Vulkan. Bin gespannt, was ich dort alles erlebe. Ihr werdet es erfahren…


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Logbuch der Star Clipper (Tag 2) – Dominica und die Gummistiefel

 

 Die Insel Dominica war heute das Ziel der Star Clipper, die die gesamte Nacht tapfer gegen die hohen Wellen des Atlantiks angekämpft hat. Vormittags gab es Besuch vom 5-Master Royal…

 

Die Insel Dominica war heute das Ziel der Star Clipper, die die gesamte Nacht tapfer gegen die hohen Wellen des Atlantiks angekämpft hat. Vormittags gab es Besuch vom 5-Master Royal Clipper und nachmittags hieß es für mich: ab durch den Regenwald. Gestern hätte ich also vormittags Sonnencreme und nachmittags Gummistiefel gebraucht. Ich hatte beides nicht! Das Ergebnis: Sonnenbrand im Gesicht und komplett durchnässte Klamotten.

2013-02-17 Star Clipper2

Wieder war die Nacht für mich um 4 Uhr morgens zu Ende. Aufgewacht vom leisen Motorengeräusch des Schiffes ging ich aufs Deck, um in aller Ruhe einen Kaffee zu trinken. Draußen regnete es Bindfäden und das Schiff tanzte auf dem Meer wie eine leere Plastikflasche, denn wir hatten unser Ziel schon erreicht. Irgendwo am dem Atlantik warteten wir auf große Schwesterschiff, die Royal Clipper. Gegen zehn Uhr hieß es dann „Schiff in Sicht“. Das Schiff mit den 5 hohen Masten war am Horizont gesichtet worden und die Crew bereitete die Star Clipper nun auf ein richtiges Spektakel vor. Geplant war ein Rennen über 10 Seemeilen der beiden Schiffe, ehe es dann vor der Insel Dominica vor Anker ging.

Tag 2 auf der Kreuzfahrt mit der Starclippe durch die Karibik 1

Tag 2 auf der Kreuzfahrt mit der Starclippe durch die Karibik 2

Tag 2 auf der Kreuzfahrt mit der Starclippe durch die Karibik 3

Es war auch einer dieser Momente, der wirklich atemberaubend war. Beide Schiffe hatten alle Segel gesetzt und fuhren teilweise richtig eng nebeneinander her. Unser Schiff hatte bei der Fahrt so viel Schräglage, dass die Küche das Essen nicht richtig vorbereiten konnte, und es am Ende nur Sandwich gab. Den Passagieren und den Gästen war das allerdings egal, denn diesen Anblick bekommt man wahrscheinlich sehr selten im Leben. Und so war es am Ende die Star Clipper, die das Rennen gewonnen hat. Wahrscheinlich lag das auch an der kleinen Bordkanone, mit der die Royal Clipper zwei Mal mit einem lauten Knall symbolisch abgeschossen wurde. Richtig toll…

Auch toll aber irgendwie anders ist dann der Nachmittag verlaufen. Während vormittags beim Rennen mit der Royal Clipper die Sonne erbarmungslos auf mich schien, gab’s am Nachmittag auch was von oben: Regen. Auch wenn hier im Moment Trockenzeit herrscht, so schüttete es die ganze Tour, und ich wurde komplett nass. Mir hatte niemand gesagt, dass ich Gummistiefel mitbringen sollte. Der Wasserfall an sich war nicht so der Hit, aber der Weg dorthin erinnerte ganz stark ans Dschungelcamp. Durch Flüsse, durch matschige Wege, über Stock und Stein mussten wir klettern, bis wir dann irgendwann komplett am Wasserfall standen. Naja, wenigstens war es warmer Regen.

Das Schiff blieb in der Bucht von Dominica liegen, da auf hoher See Sturm angesagt worden ist, und ich bin gespannt, was mich morgen erwartet.

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Nett auch der Hafen der Insel. Hier ein paar Eindrücke…

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Hinweis: Ich wurde von der Reederei Star Clippers und John Will Kommunikation auf diese Reise eingeladen. Herzlichen Dank dafür.

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Logbuch Star Clipper (Tag 1) – Nevis und die Sunshinebar

 

  Es war einer dieser Magic Moments, die ich gleich in der ersten Nacht auf der Star Clipper erlebt habe, und ich bin mir irgendwie sicher, es war nicht der…

 

Es war einer dieser Magic Moments, die ich gleich in der ersten Nacht auf der Star Clipper erlebt habe, und ich bin mir irgendwie sicher, es war nicht der Letzte. Heute sind wir die Insel Nevis angefahren, und ich wurde doch tatsächlich in der Sunshinebar am Strand gleich als berühmter Schauspieler erkannt. Was rauchen die bloß für Kraut in der Karibik?

Segeln mit der Star Clipper in der Karibik_ Insel Nevis_2

Segeln mit der Star Clipper in der Karibik_ Insel Nevis_4

Pünktlich um 22 Uhr haben wir am Samstag in Philippsburg auf der Insel St. Maarten abgelegt und Kapitän Sergej Tunikov hat das Schiff mit allen gesetzten Segeln in Richtung Nevis, unserem ersten Ziel, gesteuert. Gleich in der ersten Nacht herrschte „Rock’n Roll“. Starker Wind würfelte den einen oder anderen in der Kajüte etwas durcheinander, mich auch… Vielleicht war das der Grund, warum die Nacht für mich auch schon wieder um 4 Uhr Ortszeit (9 Uhr deutscher Zeit) zu Ende war.

Selgeln in der Karibik – Sonnenaufgänge wie im Traum

Nachdem ich nach dem Aufstehen meine Kajüte auf Vordermann gebracht habe, bin ich aufs Deck gegangen, um dem Kapitän etwas Gesellschaft zu leisten und vor allem den Sonnenaufgang um 6:19 Uhr zu genießen. Und dann war er da, der erste Magic Moment auf dieser Reise, einer der Momente, den man wohl sein ganzes Leben nicht vergisst. Ich lag auf dem Oberdeck auf der Liege, rechts leuchtete der Mond im Firmament, und ich lauschte nur den Klängen der Segel und des Windes. Obwohl mir bei rund 20 Grad Lufttemperatur und trotz starkem Wind nicht kalt war, bekam ich Gänsehaut. Ich konnte und kann kaum glauben, dass ich auf einem der schönsten Großsegler der Welt in der Karibik bin und noch sieben Tage vor mir liegen. Abgefahren!

Segeln mit der Star Flyer in der Karibik _Nevis 3

Aussicht aus meiner Kabine. Sieht aus wie ein Blick in die Waschmaschine.

Die Star Clipper hat die Nacht mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Konten durchgesegelt und das 60 Seemeilen entfernte Ziel gegen 11 Uhr am nächsten Tag erreicht. Die Inseln Nevis und St. Kitts galten früher als die Perlen in der britischen Karibik. Nevis besaß vor allem durch die Zuckerindustrie unvorstellbaren Reichtum und die Nachbarinsel St. Kitts galt dank der Festung von Brimstone Hill als uneinnehmbar.

Mit Tendern wurden die Passagiere nach dem Ankern auf die Insel Nevis gebracht. Ich hab mich für Strand entschieden, denn irgendwie fehlte mir die Sonne in den letzten Monaten. Der Strand, ein Traum! Sonne, Sand und vor allem warmes Wasser. Und so bin ich ganz tapfer in die etwa 25 Grad kalten Fluten gesprungen und hab mich per Wasserski hinter den Booten herziehen lassen. Toll…

Segeln mit der Star Flyer in der Karibik _Nevis 6

Die Sunshinebar am Strand von Nevis.

Mein persönlicher Höhepunkt war allerdings der Besuch der „Sunshinebar“ auf der Insel. Die Bar war ein Gebilde aus gelb, rot und grün angemalten Brettern. Chef Canes Sunshine persönlich hat mich natürlich gleich als berühmten „Schauspieler“ erkannt und war ganz erstaunt, dass ich dem leider nicht zustimmen konnte. Obwohl ich gerne neben den Bildern von zum Beispiel Bill Clinton gehangen hätte, der auch schon mal dort war. Trotzdem ist seine Bar mein echtes Highlight an diesem Tag. Coole Musik, cooler einheimischer Cocktail und irgendein Getränk, mit dem man sicher jeder Grill locker hätte anzünden können, rundeten den ersten Tag in der Karibik ab. Um 17 Uhr wurde der Anker wieder gelichtet und die Star Clipper drehte ab in Richtung nächstes Ziel: Cabrits auf der Insel Dominica. Ich freue mich so auf die nächsten sechs Tage mit der Star Clipper…


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Star Clipper – Ahoi Karibik , das Abenteuer beginnt

 

 Wenn heute Nacht das Taxi vor meiner Tür steht, um mich zum Flughafen zu bringen, startet für mich ein großes Abenteuer. Zum ersten Mal überhaupt trete ich eine richtige Kreuzfahrt…

 

Wenn heute Nacht das Taxi vor meiner Tür steht, um mich zum Flughafen zu bringen, startet für mich ein großes Abenteuer. Zum ersten Mal überhaupt trete ich eine richtige Kreuzfahrt an. Nicht auf einem dieser riesigen schwimmenden Hotels sondern auf einem großen Segelschiff mit vier Masten, 170 Passagieren, 70 Besatzungsmitgliedern, viel Sonne und warmes, blaues Wasser. Karibik, ich komme…

Star Clipper - Segeln in der Karibik (Tag 0)

Einfach mal die Seele baumeln lassen: Eine Karibikkreuzfahrt mit einem 4-Master macht man auch nicht alle Tage. (Foto: Star Clippers)

Von Hamburg geht’s erst mal mit Air France nach Paris und von da aus weiter über den großen Teich in Richtung Phillipsburg auf der Insel St. Maarten in der Karibik. Ab da lass ich mich dann überraschen und treiben. Es gibt kein klassisches Animationsprogramm an Bord der Star Clippers, dafür stehen einige Tagesausflüge auf dem Programm. Zudem gibt es auf dem Schiff jede Menge Möglichkeiten, Sport zu machen: Tauchen, Schnorcheln, Windsurfing, Segeln und so weiter. Der Kapitän soll tolle Geschichten erzählen oder die Navigation solch eines Schiffes erklären. Die Brücke, so wie ihr sie aus den großen Schiffen kennt, gibt es auf der Star Clipper quasi gar nicht. Das große hölzerne Steuerrad steht fast in der Mitte des Bootes und jeder kann dem Steuermann bei der Arbeit zusehen. Die “Black Pearl” lässt grüßen. Apropos “Black Pearl”. Auf der Insel „Dominica“ wurden Teile von „Fluch der Karibik“ gedreht. Vielleicht finde ich ja die eine oder andere Stelle.

Abenteuer startet: Segeln in der Karibik

Ich würde gerne in die Segel / auf die Masten klettern und auf dem höchsten Aussichtsturm die Karibik und vielleicht sogar das große Schwesterschiff, die Royal Clipper, die einige Meilen mit uns zusammen fährt, genießen. Oder einfach vorne im Netz die Meerjungfrau spielen, der Crew beim Segel setzen helfen.

Ich glaube, da prasseln ganz viele Eindrücke auf mich ein, daher gibt es einen täglichen Bericht, quasi das „Logbuch einer Karibikkreuzfahrt unter weißen Segeln“ mit vielen Bildern, ganz kurzen Videos und vielen tollen Eindrücken. Wer Lust hat, kann meine Reise hier im Blog, auf Twitter oder Instagram unter #B53Sail13 verfolgen. Sofern das Internet auf dem Schiff erreichbar ist, gibt’s einmal täglich ein Update.


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