Kategorie: Holland America Line

Holland America Line – Traumziele erreichen mit einer Kreuzfahrt! Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Kreuzfahrtschnäppchen gibt’s hier…

Mediterrane Romanze mit der MS Nieuw Amsterdam

Strahlender Sonnenschein, weiße Schäfchenwölkchen am blauen Himmel und spätsommerliche, angenehme 28 Grad. Dazu ein Swimmingpool auf dem Lido-Deck der „MS Nieuw Amsterdam“, der vor Monte Carlos weltberühmter Skyline zum Baden…

Strahlender Sonnenschein, weiße Schäfchenwölkchen am blauen Himmel und spätsommerliche, angenehme 28 Grad. Dazu ein Swimmingpool auf dem Lido-Deck der „MS Nieuw Amsterdam“, der vor Monte Carlos weltberühmter Skyline zum Baden einlädt, während die Ober in ihren bunten Hemden kühle Cocktails servieren: Das ist der perfekte Kreuzfahrttag.

Königliche Taufpatin

MS Nieuw AmsterdamBegonnen hat die 13-tägige mediterrane Romanze mit der „Nieuw Amsterdam“ für die 2078 Gäste in Venedig, enden wird sie in Barcelona. Majestätisch wie seine stets strahlende Taufpatin, Königin Máxima der Niederlande, liegt das bislang jüngste Schiff von Holland America Line bis 23 Uhr am Pier, Zeit genug um Monte Carlo zu erkunden. Das Spielcasino an Bord bleibt bis zum Ablegen geschlossen. Aber auch sonst gibt es zahllose Freizeitbeschäftigungen.

Perle der Adria

Im östlichen Mittelmeer gehört das mittelalterliche Dubrovnik, die „Perle der Adria“ zum absoluten Muss für Kreuzfahrer. Die im letzten Krieg zerstörten Dächer der historischen Altstadt sind längst durch neue, terracottafarbene ersetzt, nur das Einschlagloch eines Mörsergeschosses in einem Haus wurde zur Mahnung bewusst erhalten. Ansonsten scheint die Zeit innerhalb der zwei Kilometer langen Stadtmauer stehen geblieben zu sein. Seit dem Wiederaufbau im Barockstil, der nach dem Erbeben im Jahr 1667 erfolgte, hat sich dort wenig verändert. In einem Nebengebäude des Franziskanerklosters befindet sich die älteste Apotheke der Welt, die heute ein Museum beherbergt.

Gäste aus aller Welt

„Wir haben uns wegen der Route für die ,Nieuw Amsterdam‘ entschieden“, sagt Patrizia (28) aus Frankfurt, die ich während des Ausflugs von Civitavecchias Hafen im nostalgischen Sonderzug nach Rom treffe. Außerdem mögen die junge Deutsche und ihr Mann Mark das internationale Publikum. Ebenso wie das Best-Ager-Paar aus Düsseldorf, das mit seinen beiden Teenager-Töchtern reist, haben Patrizia und ihr Mann das Internet gezielt nach Destinationen durchsucht, die sie gerne sehen wollten. Und sie freuen sich über die Vielfalt der Nationen an Bord: Amerikaner, Australier, Engländer, Holländer und noch einige andere Nationalitäten. „Die Gespräche sind locker und erweitern den Horizont“, lacht Patrizia.

Die Ewige Stadt neu entdecken

Bereits zum fünften Mal komme ich nach Rom, und immer noch fasziniert mich die Ewige Stadt mit ihren vielen Gesichtern. Der Sonderzug hält an der Station hinterm Petersdom, vor dem Besucher aus aller Welt Schlange stehen, um seine unglaubliche Dimension zu entdecken: Ohne Bestuhlung würden 60.000 Menschen in der Kirche Platz finden. Zu Fuß geht es über die Engelsbrücke in die City zum Campo di Fiori (Blumenmarkt), der zu meinen Lieblingsorten gehört. Dort gibt es Delikatess-Geschäfte, den besten Cappuccino der Stadt und Stände mit Gewürzen, die ich in Deutschland vergeblich suche. Die Piazza Navona, das Pantheon und die Spanische Treppe mit ihren schicken Boutiquen in der Umgebung füllen den Rest des Rom-Tages, bis ich am Tiber entlang zurück zur Station San Petro schlendere, wo der Sonderzug wartet.

Tagesprogramm auf der MS Nieuw Amsterdam auch auf Deutsch

Bordsprache ist zwar Englisch, aber das Ausflugs- und Tagesprogramm wird auf Wunsch auch auf Deutsch in die Kabine geliefert. Wer wirklich Wichtiges zu klären hat, findet immer deutschsprachige Ansprechpartner am Front Office. Guest Relations Manager Janine Fischer (33) aus Berlin arbeitet seit fünf Jahren für Holland America Line, International Concierge Lena Genz (26) aus Kiel ist erst seit kurzem dabei. „Je nach Route haben wir im Schnitt 30 bis 50 Deutsche an Bord, aber es waren auch schon über 150“, sagt Janine Fischer. Die Zahl der deutschen Passagiere nehme zu.

Die Verbannung des rechten Winkels

Unser Guide Yvone Pavesio zeigt uns Barcelona von seiner schönsten Seite und führt die Gäste auf Englisch und Deutsch durch die katalanische Metropole. Zu den Höhepunkten gehört Antoni Gaudis unvollendete Sagrada Familia, die 1882 begonnen wurde und voraussichtlich 2026 fertiggestellt werden soll. Der Katalane, der den rechten Winkel aus der Architektur verbannt hat, war im Juni 1926 von einer Straßenbahn überfahren worden und gestorben. Auch Gaudis andere Gebäude überzeugen durch ihren einzigartigen Stil, farbenprächtige Mosaike und außergewöhnlichen Muster. Ihre runden, organischen Formen sind oft mit Motiven von Flora und Fauna durchsetzt.

Zu den weiteren Top Ten der Sehenswürdigkeiten in Barcelona gehört auch das „Spanische Dorf“ am Fuße des Montjuic, das anlässlich der Weltausstellung 1929 erbaut wurde. Es bietet sozusagen im „Schnelldurchgang“ eine Reise durch alle autonomen Regionen Spaniens und gibt Einblicke in deren traditionelle Handwerkskunst.

Gaumenfreuden für jeden Geschmack

Weil Urlaubsfreude nicht zuletzt durch den Magen geht, bieten die unterschiedlichen Restaurants der „MS Nieuw Amsterdam“ eine große kulinarische Auswahl. Auch das vegetarische Angebot ist sehr groß. Wer das Frühstück ganz romantisch zu zweit genießen möchte, kann es sich ohne Zuzahlung auf die Kabine bringen lassen.

Informationen in Kürze

Das Schiff: Die „MS Nieuw Amsterdam“ kann 2106 Gäste an Bord nehmen. Das Schiff verfügt über elf Passagierdecks und fünf verschiedene Kabinenkategorien. Eine Besonderheit sind die Spa-Suiten, die sich in Nähe des Greenhouse-Spa befinden und mit Yoga-Matten, iPod-Station und Trinkbrunnen ausgestattet sind. Spezielle Anwendungen aus dem Spa können auch auf die Kabine bestellt werden.

Die Reederei: Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter holländischer Flagge fahren. Sie bieten rund 500 Kreuzfahrten zwischen sieben und 110 Tagen zu 415 Häfen in 98 Ländern. Zurzeit hat die Reederei ein neues Schiff auf der Fincantieri Werft in Bau, die „MS Koningsdam“ (2650 Passagiere). Die „MS Koningsdam“ wird im April mit ersten Kreuzfahrten im Mittelmeer in ihre Premierensaison 2016 starten. Infos: www.hollandamerica.com

Reiseliteratur:  Wertvolle Tipps bieten „Westliches Mittelmeer – Kreuzfahrt“ und „Östliches Mittelmeer – Kreuzfahrt“, Dumont, beide 12,99 Euro.

Hinweis: Die Autorin wurde von Holland America Line zu dieser Reise eingeladen.

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Neuseelands Wiege und Hundertwassers Kunst-Klo

Delphin-Show zum Frühstück – wo gibt es das schon gratis? Während wir im „Lido“ auf Deck 9 in aller Ruhe unseren Kaffee trinken, beobachten wir ein halbes Dutzend der verspielten…

Delphin-Show zum Frühstück – wo gibt es das schon gratis? Während wir im „Lido“ auf Deck 9 in aller Ruhe unseren Kaffee trinken, beobachten wir ein halbes Dutzend der verspielten Meeressäuger, die sich nahe der „MS Oosterdam“, die in der „Bay of Islands“ vor Waitangi auf Reede liegt, tummeln.

Mit der Durchsage von der Brücke „Delphine an Backbord“ ruht ein Teil des Frühstücksbetriebs kurzfristig, weil die Gäste zu den Panoramafenstern strömen. Als wir etwas später mit dem Tender nach Paihia Wharf übersetzen, wo sich Cafe´s, Restaurants und Souvenirshops dicht aneinander reihen, begleiten uns die kommunikativen Tiere noch eine Weile.

MS Oosterdam auf Rede

Letzte Station in Neuseeland: Blick von Waitangi auf die „MS Oosterdam“, die in der „Bay of Islands“ vor Anker liegt. Bilder: Alexander Ehlers

Angel- und Wassersport-Paradies

Mit seinen langen Sandstränden ist Paihia, schon seit über 100 Jahren ein beliebter Badeort. Bereits 1823 gingen europäische Missionare an Land und bauten dort die erste Kirche auf neuseeländischem Boden. Heute ist Paihia Touristen-Zentrum und Ausgangspunkt für maritime Erlebnisse aller Art. Von hier starten Schiffe zur Wal- und Delphin-Beobachtung, zu Segelkreuzfahrten und Tauchausflügen sowie zum Hochseeangeln. Die Gewässer der Bay of Islands – ein Naturparadies mit weit verzweigten Meeresarmen, Sandstränden und unberührter Natur – sind reich an Delphinen, Hammerhaien und Thunfischen. Jedes Jahr kommen von September bis Dezember Sportfischer aus aller Welt zum „Big Game Fishing“ in die Bucht, um z. B. den gestreiften Marlin, der über vier Meter lang werden kann, zu angeln.

Wichtigster historischer Ort

An diesem Abend werden wir mit der „MS Oosterdam“ von Neuseeland Abschied nehmen, doch nicht, ohne zuvor die Geburtsstätte des Landes besucht zu haben: Waitangi, den historisch wichtigsten Ort des Insel-Staates im Südpazifik. Am Pier von Paihia wartet schon Karly Bent von Northland Inc. auf uns. Die hübsche Halb-Maori (32), die mit einem Kiwi verheiratet ist, fährt uns zu den „Waitangi Treaty Grounds“. Das historische Areal in der Mündung des Waitangi-River, zwei Kilometer nördlich von Paihia gelegen, ist ein absolutes Muss für jeden Neuseelandbesucher.

Vor 175 Jahren wurde dort der „Treaty of Waitangi“ (Vertrag von Waitangi) von Vertretern der britischen Krone und über 40 Maori-Häuptlingen am 6. Februar 1840 unterzeichnet. Seit 1973 ist der Waitangi-Tag auch Nationalfeiertag, der mit einem großen Volksfest begangen wird – manchmal noch von Maori-Demonstrationen begleitet.

„Marae Whare Runanga“ in Waitangi

„Marae Whare Runanga“ in Waitangi: Dieses Versammlungshaus gehört allen Maori und ihren Ahnen.

Wilde Gesellen: Maori-Kultur-Show vor dem „Marae Whare Runanga“ auf Waitangi.

Wilde Gesellen: Maori-Kultur-Show vor dem „Marae Whare Runanga“ auf Waitangi.

Querschnitt durch die Maori-Kultur

„Glück gehabt“, freut sich Karly, als wir schnell einen Parkplatz finden. „Vor ein paar Tagen haben hier zehntausende Menschen gefeiert.“ Wir eilen zum „Marae Whare Runanga“ (ein typisches Maori-Versammlungshaus, von denen es insgesamt 1300 in Neuseeland gibt), denn dort beginnt gleich die große Maori-Kultur-Show, die mehrmals täglich stattfindet. Das Gebäude wurde zum 100. Jahrestag der Vertragsunterzeichnung von Neuseelands besten Maori-Schnitzkünstlern erstellt und zeigt einen Querschnitt durch die Bildsprache aller Stämme.

„Ngatokimatawhaorua“: Das längste Kriegs-Kanu der Welt

„Ngatokimatawhaorua“: Das längste Kriegs-Kanu der Welt liegt am „Hobson Beach“ auf Waitangi.

Das längste Kriegs-Kanu der Welt

Beeindruckend ist auch das längste Kriegs-Kanu der Welt (37 m). Das „Ngatokimatawhaorua“ liegt zusammen mit einem anderen Kanu in einer offenen Bootshalle am Hobson Beach. Es wurde von Maori-Schnitzern aus drei Kauri-Baumstämmen gebaut, 80 Ruderer sind dafür erforderlich. Vor dem eher unscheinbaren „Treaty House“ – dem ehemaligen Wohnhaus des britischen Gesandten James Busby, das heute Museum ist – markiert ein Flaggenmast die Stelle, an der die ersten Unterschriften bzw. Mokos (Tätowierungen) unter den Vertrag gesetzt wurden.

Hundertwasser Toilette in Neuseeland

Typisch Hundertwasser: Die vielleicht meistbesuchten öffentlichen Toiletten der Südhalbkugel in Kawakawa

Toiletten als Touristen-Attraktion

Und dann hat Karly noch eine Überraschung für uns: Nur 20 Autominuten von Waitangi entfernt liegt Kawakawa. Ein paar Geschäfte, einige Cafés und Restaurants, eine nostalgische Dampf-Eisenbahn, die auf der Hauptstraße mitten durch den 1200-Seelen-Ort fährt: Nichts Besonderes, wären da nicht die öffentlichen Hundertwasser-Toiletten, die der österreichische Künstler und Architekt 1999 in der für ihn typischen Art gestaltet hat. Mehr als 80.000 Touristen aus aller Welt kommen jedes Jahr nach Kawakawa, um die Toiletten zu sehen und zu fotografieren. Mit dem Benutzen wird’s schon schwieriger, denn da kann man auf der Damen-Toilette auch mal auf Herren treffen oder umgekehrt.

„Frederik, so nannten ihn in Neuseeland alle, war sehr stolz, dass er die Toiletten gestalten durfte und hat täglich selbst am Bau mitgearbeitet“, erzählt sein langjähriger Freund Thomas Lauterbach (63). Der gebürtige Nürnberger hat mit Hundertwasser (1928-2000) auf dessen Schiff „Regentag“ viel Zeit auf dem Meer verbracht. Der Österreicher liebte Neuseeland und besaß seit den 1970er-Jahren in der Nähe von Kawakawa im „Kaurinui“-Tal ein fast 400 Hektar großes Anwesen, wo er seine Vorstellungen vom Leben und Arbeiten in Einklang mit der Natur verwirklichte. Dort wurde der in Neuseeland hoch verehrte Künstler nach seinen Wünschen auch begraben, auf dem Grab steht ein riesiger Tulpenbaum.

Bisher gibt es in ein kleines Museum gegenüber dem Toiletten-Haus und einige Repliken an umliegenden Geschäften. „Aber 80.000 Besuchern pro Jahr – mit steigender Tendenz – wollen in geordnete Bahnen gelenkt sein“, meint Thomas Lauterbach, der einer Initiative engagierter Bürger angehört, die ein Besucher- und Lehrzentrum plant. Dort sollen Hundertwassers Philosophie und seine ökologischen Bauvorstellungen anschaulich vermittelt werden. Ein Modell des Visitor-Centre, das bald im Hundertwasser-Park hinter dem Toilettenhaus entstehen soll, ist bereits in einem Schaufenster zu bewundern.

[tabs][tab title=Anreise]Flugverbindungen nach Sydney und Neuseeland gibt es von Deutschland aus über zahlreiche internationale Drehkreuze u.a. mit Air New Zealand, Singapore Airlines oder Emirates. Mehr Infos über Neuseeland unter: www.newzealand.com[/tab] [tab title=Schiff und Reederei]Die „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Passagierkapazität: 1.916; Besatzung: 817. Sie verfügt über elf Passagierdecks. Bordsprache ist Englisch, aber es gibt Mitarbeiter an der Rezeption, die Deutsch sprechen und eine Speisekarte auf Deutsch. Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln, deren Geschichte bis ins vorletzte Jahrhundert zurück reicht. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter niederländischer Flagge fahren. Bei den Readers Choice Awards 2012 des renommierten „Porthole Cruise Magazins“ wurde Holland America Line in acht Kategorien ausgezeichnet, darunter „Beste Alaska-Routen“, „Beste Landausflüge“ und „Beste Privatinsel für Half Moon Cay“. Weitere Infos unter: www.hollandamerica.com[/tab] [tab title=Tipps]Reiseführer „Sydney“ mit City-Map von Dumont und „Reise-Handbuch Neuseeland“ von Dumont und www.dumontreise.de.[/tab][/tabs]


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Auckland: Leben auf dem Vulkan

Den Spitznamen „City of Sails“ hat sich Auckland, das an Neuseelands schmalster Stelle der Nordinsel liegt, eingebettet zwischen Pazifik im Osten und Tasmanischer See im Westen, in vielerlei Hinsicht verdient….

Den Spitznamen „City of Sails“ hat sich Auckland, das an Neuseelands schmalster Stelle der Nordinsel liegt, eingebettet zwischen Pazifik im Osten und Tasmanischer See im Westen, in vielerlei Hinsicht verdient.

Die 1,7 Millionen-Stadt, die Jahrhunderte vor den Kolonialherren von den Maori gegründet wurde, verbindet auf magische Weise moderne und kosmopolitische Einflüsse mit faszinierenden polynesischen Traditionen. Über 200.000 Seegelboote sind in Neuseelands größter Stadt, die auf einem Feld von 50 erloschenen Vulkanen errichtet wurde, offiziell registriert. Noch heute sind die Bewohner stolz darauf, Gastgeber für den America’s Cup im Hauraki-Golf, eines der schönsten Segelreviere im Pazifik, gewesen zu sein.

Princes-Warf MS Oosterdam

An der Princes-Warf: Blick von der „MS Oosterdam“ auf „Hilton“- Hotel und Harbour-Bridge. (Fotos: Ehlers)

Die „MS Oosterdam“ macht im Morgengrauen an der Princes Wharf fest. Gleich um die Ecke liegt das Maritime Museum und direkt gegenüber vom Schiff das Hilton-Hotel. „Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Ihre Kabine auf der Steuerbordseite haben und morgen früh die Vorhänge aufziehen“, hatte uns Kapitän Peter Bos am Vorabend mit einem Augenzwinkern vor unverhofften Zuschauern auf den gegenüber liegenden Balkonen gewarnt. Er muss es geahnt haben – einige Gäste winken uns vom Balkon fröhlich zu.

Néill and Ceillhe Sperath

Néill and Ceillhe Sperath: Der Deutsch-Ire und die Maori bieten seit zehn Jahren individuelle Neuseeland-Touren an.

Maori-Häuptlinge als Ur-Ur-Ahnen

Am Pier warten schon Néill (45) and Ceillhe Sperath (43) mit ihrem silberfarbenen Mercedes-Sprinter auf uns. Der in Hamburg geborene Deutsch-Ire und die Maori sind ein Ehepaar und eingespieltes Team. Die beiden Inhaber von „Time unlimited Tours“ haben in den vergangenen zehn Jahren ein Unternehmen aufgebaut, das mittlerweile 15 Guides beschäftigt und für seine authentischen, individuellen Touren mit dem Global Tourism Award ausgezeichnet wurde. Ceillhe hat berühmte Ur-Ur-Ahnen. Ihre Wurzeln reichen über sieben Generationen in direkter Linie zu zwei Maori-Häuptlingen zurück, die 1840 den „Treaty of Waitangi“ (Vertrag von Waitangi) mit den Briten ausgehandelt haben.

Aucklands wilder Westen

Unsere Tagestour führt zunächst in Aucklands wilden Westen. Nur 40 Minuten von der Stadt entfernt beginnt nahe Titirangi der Waitakere Ranges Regional Park, der 16.000 Hektar Regenwald und rund 250 Kilometer Wanderwege umfasst. Das Arataki Visitor Centre mit seinem Naturlehrpfad, in das jedes Jahr u.a. 12.000 Schulkinder kommen, ist ein guter Ausgangspunkt, um mehr über Ausflugsziele und die Geschichte der Maori zu erfahren. Von der Höhe hat man bei Sonnenschein einen weiten Blick bis zu Aucklands Manukau Harbour in der Tasmanischen See.

Piha Beach

„Piha Beach“ mit dem „Lion Rock“.

Holzkunstwerke erzählen Geschichten

Für die imposanten Maori-Schnitzarbeiten an der Front und im Inneren des Besucherzentrums wurden Kauri-Bäume verwendet. Bis zu 50 Meter hoch werden die neuseeländischen Kauri-Fichten, die auch wir im Regenwald sehen. Tane Mahuta („Gott des Waldes“) nennen die Maori den ältesten, noch existierenden 2000 Jahre alten Baumriesen. Heute stehen die Kauri-Bäume unter Naturschutz und dürfen nur noch für rituelle Zwecke der Maori gefällt werden. „Die Maori hatten ursprünglich keine Schrift, die kam erst mit den Briten. Bis dahin konnten sie ihre Botschaften nur in Holzkunstwerken ausdrücken“, erklärt uns Néill die ausdrucksstarken Figuren mit ihren traditionellen Mokos (Tätowierungen).

Beim Arataki Visitor Centre beginnt auch der 70 Kilometer lange „Hillary Trail“, der 2010 zu Ehren von Neuseelands berühmtesten Bergsteiger, dem Mount-Everest-Bezwinger Sir Edmund Hillary, eröffnet wurde. Wer den Weg durch den hügeligen Regenwald, durch Tunnel und über atemberaubende Strände bis zum Muriwai Beach in vier bis fünf Tagen erwandern will, sollte top-fit und Camping-erfahren sein. Darauf weist ein großes Plakat vor dem Besucherzentrum ausdrücklich hin. Unser Guide Néill begleitet gelegentlich Kunden auf diesem Weg, aber wir haben zu wenig Zeit und ziehen das Auto vor.

Holly Hunter

Berühmter Strand der Filmgeschichte: Oscar-Preisträgerin Holly Hunter ging hier in „Das Piano“ an Land.

Berühmter Strand der Filmgeschichte

Unter Néills Führung laufen wir vom Zion Hill für eine Viertelstunde durch Regenwald, Dünen-Trampelpfade und schwarzen, feinen Sand an einen der berühmtesten Strände der Filmgeschichte: die Bucht von „Karekare“ („Bucht des wilden Wassers“). Unvergesslich, wie einst Oscar-Preisträgerin Holly Hunter im Film „Das Piano“ (1993) mit Tochter und Klavier von einem Maori-Kanu aus in stürmischer Brandung erstmals neuseeländischen Boden betritt. An diesem wolkenverhangenen Februar-Tag treffen wir allerdings nur auf ein paar Angler und Camper, was dem Zauber der zerklüfteten Landschaft aber keinen Abbruch tut.

Ebenfalls am Hillary Trail liegt, eingebettet in vulkanische Felsformationen, der berühmte Surf- und Badestrand „Piha Beach“ mit dem „Lion Rock“. „Die Maori haben ihn so getauft, weil der Felsen wie ein liegender Löwe aussieht“, erklärt Néill. Der Strand dahinter heiße „White Beach“, weil er der Familie White gehöre, „dabei ist der Vulkansand natürlich schwarz“, lacht unser Guide. Dort befinde sich auch das Ferienhaus von Edmund Hillarys Familie, in dem er einen Großteil seiner Jugend verbracht habe.

Mount Eden

Blick vom „Mount Eden“ („Maungawhau“) auf Aucklands Skyline und in einen 50 Meter tiefen grasbewachsenen Vulkankrater.

Grandioser Ausblick vom Mount Eden

Ein absolutes Muss für Auckland-Besucher ist der Ausblick vom „Mount Eden“, fünf Kilometer südlich der City. Der „Maungawhau“ („Berg des Whau-Baumes“), wie die Maori den erloschenen Vulkan nennen, an dem sie bis zur Ankunft der Kolonialherren über Jahrhunderte ihre Siedlungen hatten, ist mit 196 Metern die höchste Erhebung Aucklands. Von seinem Gipfel hat man den besten Blick auf die Skyline, einige Vulkankegel und in einen 50 Meter tiefen, grasbewachsenen Vulkankrater, der nicht betreten werden darf.

Neuseelands größtes Kunstmuseum

Bevor wir abends zur „MS Oosterdam“ zurückkehren müssen, machen wir mit Terry Hobin von Auckland Walks noch einen zweistündigen Spaziergang durch Aucklands Innenstadt, vorbei an schicken Luxus-Boutiquen, einladenden Cafe´s, der 1926 eröffneten Universität bis hin zur grünen Lunge der City, dem „Albert Park“ mit seinen modernen Skulpturen und einem Queen-Victoria-Denkmal. Ganz am Rande des „Albert Parks“ steht Neuseelands größtes und bedeutendstes Kunstmuseum, die Auckland Art Gallery („Toi o Tamaki“), die 2011 um einen Neubau erweitert wurde. In ihr sind alle wichtigen Künstler des Landes sowie internationale Künstler vertreten. Sehenswert sind nicht nur die 15.000 Kunstwerke, sondern auch der imposante Eingangsbereich. „Die Front und das Dach wurden aus dem Holz des Kauri-Baumes hergestellt“, erklärt Terry Hobin die Verbindung von Tradition und Moderne.

[tabs][tab title=Anreise]Flugverbindungen nach Sydney und Neuseeland gibt es von Deutschland aus über zahlreiche internationale Drehkreuze u.a. mit Air New Zealand, Singapore Airlines oder Emirates. Mehr Infos über Neuseeland unter: www.newzealand.com[/tab] [tab title=Schiff und Reederei]Die „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Passagierkapazität: 1.916; Besatzung: 817. Sie verfügt über elf Passagierdecks. Bordsprache ist Englisch, aber es gibt Mitarbeiter an der Rezeption, die Deutsch sprechen und eine Speisekarte auf Deutsch. Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln, deren Geschichte bis ins vorletzte Jahrhundert zurück reicht. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter niederländischer Flagge fahren. Bei den Readers Choice Awards 2012 des renommierten „Porthole Cruise Magazins“ wurde Holland America Line in acht Kategorien ausgezeichnet, darunter „Beste Alaska-Routen“, „Beste Landausflüge“ und „Beste Privatinsel für Half Moon Cay“. Weitere Infos unter: www.hollandamerica.com[/tab] [tab title=Tipps]Reiseführer „Sydney“ mit City-Map von Dumont und „Reise-Handbuch Neuseeland“ von Dumont[/tab][/tabs]


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Hobbiton: Auf den Spuren von Bilbo und Frodo

Die neuseeländischen Schlepper-Kapitäne leisten auf unserer Reise ganz hervorragende Arbeit… Kapitän Peter Bos von Holland America Line lobt die Kollegen auf ihren kleinen „Kraftprotzen“ an Bug und Heck des Luxusliners,…

Die neuseeländischen Schlepper-Kapitäne leisten auf unserer Reise ganz hervorragende Arbeit… Kapitän Peter Bos von Holland America Line lobt die Kollegen auf ihren kleinen „Kraftprotzen“ an Bug und Heck des Luxusliners, nachdem sie die „MS Oosterdam“ vom Liegeplatz zwischen zwei anderen Kreuzfahrtschiffen in Tauranga Harbour sicher ins offene Fahrwasser manövriert haben. „Was nützt schon ein PS-starker Motor, wenn ein Affe am Steuer sitzt“, philosophiert unser Kapitän auf seine einmalig humorvolle Art, die uns bei guten und weniger guten Nachrichten immer wieder zum Lachen bringt.

Am Strand von Tauranga

Am Strand von Tauranga: Im Hintergrund liegt die „MS Oosterdam“ zwischen zwei anderen Kreuzfahrtschiffen. Das Können der Schlepper-Kapitäne ist gefragt.

Der Kreuzfahrthafen von Tauranga, was auf Maori so viel wie Rast- oder Ankerplatz bedeutet, geht nahtlos in die langen breiten Badestrände der Bay of Plenty über, wo sich an diesem heißen Sommertag hunderte Erholungssuchende tummeln. Die 114.000-Einwohner-Stadt mit ihrem subtropischen Klima ist ein beliebter Badeort, umgeben von Neuseelands größten Kiwi-Anbaugebieten. Alle Schiffe, die vom Pazifik aus Tauranga Habour erreichen wollen, müssen sich durch Tauranga Entrance, eine etwa 500 Meter breite Meerenge zwischen Matakana Island und dem Vulkankegel Mount Maunganui, durchzwängen.

Meerenge Tauranga

Nur 500 Meter breit: Die Meerenge Tauranga Entrance ist ein Schlüsselloch für alle Schiffe.

Der bestbesuchte Pub der Südhalbkugel

Für Kreuzfahrer ist Tauranga auch Ausgangort für einen Tagesausflug zu den Geysiren im angrenzenden Roturua-Distrikt, das Zentrum der Maori-Kultur, oder zum Hobbiton-Filmset nahe Matamata. Wir haben uns für letzteres entschieden. Seit Regisseur Peter Jackson dort einen Teil seiner „Herr der Ringe“- und der „Hobbit“-Trilogien gedreht hat, ist Hobbiton (auf Deutsch Hobbingen) zum magischen Anziehungspunkt für Touristen geworden. 300 000 sollen es in Hobbiton im vergangenen Jahr gewesen sein. Das legendäre Wirtshaus „Green Dragon“ („Zum Grünen Drachen“) mit seinem Strohdach sei der bestbesuchte Pub auf der südlichen Halbkugel, erzählt Guide Nathan, der uns durch das Gelände führt.

Gasthaus „Zum Grünen Drachen

Blick von Beutelsend auf die Festwiese und den großen Baum. Im Hintergrund das Gasthaus „Zum Grünen Drachen“.

Als wir uns Hobbiton von oben mit dem Bus nähern, mit Blick auf Festwiese mit Baum, See und „Green Dragon“, frage ich mich, was haben Peter Jacksons „Hobbit“- und „Herr der Ringe“-Filme eigentlich mit Neuseeland und seiner Kultur zu tun? So gut wie gar nichts. Es gibt in den Filmen keine Maori, keinen Haka – den Ritualtanz der Maori, um ihren Gegnern Furcht einzuflößen – und keine neuseeländische Seele, die Rugby-verrückt ist und Lammbraten liebt. Dafür gibt es in Peter Jacksons Filmen furchterregende Orks, Zauberer, Elben und kleine Wesen mit viel zu großen behaarten Füßen, die gegen das Böse kämpfen, um dem Guten am Ende zum Sieg verhelfen. Der ewige Menschheitstraum vom Sieg Davids gegen Goliath – in J. R. R. Tolkiens Büchern wurde er nach langen Kämpfen wahr, und in Peter Jacksons Filmen mit Spezialeffekten in perfekter Hollywood-Manier umgesetzt. Viele Touristen kommen inzwischen speziell wegen der „Herr der Ringe“- und der „Hobbit“-Schauplätze nach Neuseeland.

Auenland – Paradies für Fans von Frodo und Co.

Die Hobbit-Fans im Auenland sind begeistert, am Ziel ihrer Träume zu sein. Das grüne Weideland und die sanften Hügel der Alexander-Farm bieten das perfekte Ambiente für Hobbingen. Eine alte Dame mit Gehhilfe, die Nathan bergauf und bergab auf der Film-Set-Tour kaum folgen kann, kennt sich perfekt aus und kann alle seine Fragen beantworten. Das Geheimnis ihres Wissens: Sie musste ihren Enkelkindern immer aus Tolkiens Büchern vorlesen.

Hobbit-Höhlen

Eine der zahlreichen, teils unterschiedlich groß skalierten Hobbit-Höhlen. (Fotos:: Alexander Ehlers)

Der Weg führt vorbei an den Fassaden von 44 gepflegten kleinen Hobbit-Höhlen mit runden Türen in Blau, Gelb und Rosa, an blühenden Vorgärten und Obstbäumen bis nach Beutelsend (Bilbos und Frodos Haus). Über die zweibogige Brücke geht es zum berühmten Festbaum. Die Tour endet am Gasthaus „Zum Grünen Drachen“, wo eigenes Hobbit-Bier und -Cidre gebraut werden. Jeder Besucher erhält ein kostenloses Getränk.

Der Baum über Beutelsend

Sieht echt aus, ist aber künstlich: Der Baum über Beutelsend.

Ein Grill für alle

Nach der Rückkehr in Tauranga bleibt uns bis zum Ablegen der „MS Oosterdam“ noch genügend Zeit für einen Strandbesuch, wo wir eine Überraschung erleben. Wir kommen ins Gespräch mit einer jungen Neuseeländerin und ihrem Sohn, die Bratwürste am Strand grillen – auf einem Elektro-Grill, der dort von der Kommune fest installiert worden ist und den jedermann nutzen kann. Das dient dem Umweltschutz und soll der Brandgefahr in Trockenzeiten vorbeugen helfen.

Ein Grill für alle Besucher

Am Strand fest installiert: Ein Grill für alle Besucher

[tabs][tab title=Anreise]Flugverbindungen nach Sydney und Neuseeland gibt es von Deutschland aus über zahlreiche internationale Drehkreuze u.a. mit Air New Zealand, Singapore Airlines oder Emirates. Mehr Infos über Neuseeland unter: www.newzealand.com[/tab] [tab title=Schiff und Reederei]Die „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Passagierkapazität: 1.916; Besatzung: 817. Sie verfügt über elf Passagierdecks. Bordsprache ist Englisch, aber es gibt Mitarbeiter an der Rezeption, die Deutsch sprechen und eine Speisekarte auf Deutsch. Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln, deren Geschichte bis ins vorletzte Jahrhundert zurück reicht. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter niederländischer Flagge fahren. Bei den Readers Choice Awards 2012 des renommierten „Porthole Cruise Magazins“ wurde Holland America Line in acht Kategorien ausgezeichnet, darunter „Beste Alaska-Routen“, „Beste Landausflüge“ und „Beste Privatinsel für Half Moon Cay“. Weitere Infos unter: www.hollandamerica.com[/tab] [tab title=Tipps]Reiseführer „Sydney“ mit City-Map von Dumont und „Reise-Handbuch Neuseeland“ von Dumont[/tab][/tabs]


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Abenteuer in den Marlborough Sounds

Nur 4.000 Einwohner zählt die kleine Hafenstadt Picton, aber sie ist das Eingangstor zur Südinsel mit den weit verzweigten Marlborough Sounds. Von hier starten auch die zahlreichen Fähren nach Wellington…

Nur 4.000 Einwohner zählt die kleine Hafenstadt Picton, aber sie ist das Eingangstor zur Südinsel mit den weit verzweigten Marlborough Sounds. Von hier starten auch die zahlreichen Fähren nach Wellington auf der Nordinsel. Die unzähligen Meeresarme an der zerklüfteten Nordostküste von South Islands sind umgeben von waldbedeckten Hügeln. Am nördlichsten Punkt der Südinsel liegt das Naturschutzgebiet Farewell Spit, wo vor einigen Tagen 200 Grindwale gestrandet sind. Die Ursachen für dieses Massenphänomen bereiten Wissenschaftlern noch immer Kopfzerbrechen.

Die „MS Oosterdam“ liegt im Industriehafen am Kai, wo zehntausende Baumstämme auf ihren Weitertransport warten. Weil Fußgänger hier gefährdet sein könnten, müssen wir mit dem Shuttle-Bus zum kleinen Pier in Picton fahren. Der 4.000-Seelen-Ort am Südende des Queen Charlotte Sounds ist Ausgangspunkt für Fahrten zur Ship Cove, in der Captain James Cook 1770 erstmals vor Anker ging.

Die "MS Oosterdam" liegt im Industriehafen von Picton

Die “MS Oosterdam” liegt im Industriehafen von Picton: Die
Holzindustrie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Bilder: Ehlers

Mit dem Katamaran unterwegs

Mit dem Katamaran unterwegs

An Bord der „Delphinus“ begeben wir uns auf die Spuren des Seehelden und hoffen, auf dem Weg dorthin Delphine zu sehen. Mit hoher Geschwindigkeit düst der Katamaran durch die wild-romantische Wald- und Wasserlandschaft. Ailie (34) steht auf Deck mit einem Fernglas in der Hand und hält Ausschau nach Vögeln und Delphinen. Seit zwei Jahren arbeitet die 34-Jährige als Tour-Guide für Dolphine Watch Nature Tours. Endlich! Da sind die ersten Tiere. Es sind Hector-Delphine, die kleinsten und seltensten Vertreter ihrer Art, darunter eine Mutter mit einem gut zwei Wochen alten Jungtier. Sie kommen ausschließlich in Neuseelands Gewässern vor. „Ihre Rückenflosse sieht aus wie die Ohren von Mickymaus“, beschreibt Ailie ihr Erscheinungsbild trefflich.

Besuch an der Ship Cove Bay: Ein Stück Weltgeschichte

Besuch an der Ship Cove Bay: Ein Stück Weltgeschichte

Auf den Spuren von Captain Cook

Wir erreichen Ship Cove, davor liegt Motuara Island, ein offenes Vogelreservat, wo Captain Cook erstmals auf die Maori traf. Dort hisste der Brite den Union Jack, um den Anspruch der Krone auf die Südinsel zu proklamieren. Im Laufe der Jahre kehrte Cook mit seinen Männern mehrfach an seinen bevorzugten Rastplatz im Pazifik zurück. In den Hügeln von Ship Cove beginnt auch der Queen Charlotte Track nach Anakiwa, westlich von Picton gelegen (71 km, 3 bis 4 Tage), einer der beliebtesten Wanderwege Neuseelands, der von März bis November auch für Mountainbiker freigegeben ist.

Delphine-Show in den Marlborough Sounds

Delphine-Show in den Marlborough Sounds

Große Show und wilde Sprünge

Auf dem Rückweg tauchen plötzlich wie aus dem Nichts ein Dutzend Bottlenose-Delfine auf, darunter auch eine Mutter mit Baby. Die Tiere begleiten unser Boot mit den wildesten Sprüngen und ziehen eine Show ab, wie man es sich spannender nicht wünschen könnte. „Sie sind sehr neugierig, aber da ist auch ganz viel Paarungsverhalten dabei“, erklärt Ailie die Aktion. Zwischen den Delphinen tummelt sich ein Seehund. „Das ist ein Solphin“, sagt Ailie. „Solphin setzt sich aus Seal und Dolphin zusammen. Der hat ein Identifikationsproblem mit sich selbst und versucht, mit den Delphinen zu schwimmen“, erklärt sie mit einem Augenzwinkern sein Verhalten. Das komme gelegentlich vor.

Ein "Solphine" sucht Gesellschaft

Ein “Solphine” sucht Gesellschaft

Intelligente Robben

Über die Intelligenz der Robben erfahren wir von Ailie auch noch etwas, als wir an einer Fischfarm vorbeikommen. „Lange Zeit wusste niemand wie, aber die Tiere haben es geschafft, Fische aus dem abgedichteten Bassins zu holen“, erzählt sie. „Sie warteten sogar immer, bis die Arbeiter zur Mittagspause gegangen sind, und dann holten sie sich ihre Beute“, lacht die 34-Jährige. „Später stellte sich dann heraus, dass sie es geschafft hatten, die Öffnungsmechanismen für die Gatter zu bedienen.“

[tabs][tab title=Anreise]Flugverbindungen nach Sydney und Neuseeland gibt es von Deutschland aus über zahlreiche internationale Drehkreuze u.a. mit Air New Zealand, Singapore Airlines oder Emirates. Mehr Infos über Neuseeland unter: www.newzealand.com[/tab] [tab title=Schiff und Reederei]Die „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Passagierkapazität: 1.916; Besatzung: 817. Sie verfügt über elf Passagierdecks. Bordsprache ist Englisch, aber es gibt Mitarbeiter an der Rezeption, die Deutsch sprechen und eine Speisekarte auf Deutsch. Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln, deren Geschichte bis ins vorletzte Jahrhundert zurück reicht. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter niederländischer Flagge fahren. Bei den Readers Choice Awards 2012 des renommierten „Porthole Cruise Magazins“ wurde Holland America Line in acht Kategorien ausgezeichnet, darunter „Beste Alaska-Routen“, „Beste Landausflüge“ und „Beste Privatinsel für Half Moon Cay“. Weitere Infos unter: www.hollandamerica.com[/tab] [tab title=Tipps]Reiseführer „Sydney“ mit City-Map von Dumont und „Reise-Handbuch Neuseeland“ von Dumont[/tab][/tabs]


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Keine Kommentare zu Abenteuer in den Marlborough Sounds

Hollywood-Flair trifft auf Maori-Kultur

Die MS Oosterdam hält in Wellington, der Stadt mit den vielen Gesichtern: Für die einen, ist es die coolste kleine Hauptstadt der Welt, mit einer lebhaften Kneipen-, Kunst- und Kulturszene….

Die MS Oosterdam hält in Wellington, der Stadt mit den vielen Gesichtern: Für die einen, ist es die coolste kleine Hauptstadt der Welt, mit einer lebhaften Kneipen-, Kunst- und Kulturszene. Für die anderen ist es ein „heiliger Ort“, denn Regisseur Sir Peter Jackson hat in der Stadt die ersten Szenen zu „Herr der Ringe“ gedreht und mit den „Weta Cave Studios“ Hollywood-Flair nach Neuseeland gebracht. Seitdem kommen zigtausende Touristen zur Mitte von Mittelerde, um Drehorte, Studios und Mini-Museum zu besichtigen.

Te Papa – Alle unsere Schätze

Alles über Neuseelands Geschichte erfahren Besucher im „Te Papa“-Nationalmuseum. „Te Papa“ bedeutet „Alle unsere Schätze“. Das imposante Gebäude am Hafen ist mehr als ein Museum, es ist eine Mischung aus historischen Schätzen und zeitgenössischer Kunst. Sein Zauber beruht auf der einzigartigen bikulturellen Partnerschaft, die die Maori als tangata whenua (Ureinwohner des Landes) anerkennt und ehrt. Interaktive Ausstellungen auf sechs Ebenen führen durch Neuseelands Flora und Fauna, Wohn- und Lebenskultur der Maori, das Zeitalter der Entdecker und ein „Erdbeben-Haus“.

Mike the Guide

Mike the Guide zeigt eine berühmte Szene aus „Herr der Ringe“, die in Wellington gedreht wurde. (Fotos: Ehlers)

Mit der MS Osterdam auf den Spuren von „Herr der Ringe“

In Wellington treffen wir „Mike the Guide“. Der 37-Jährige ist bekennender „Herr der Ringe“-Fan und ein wandelndes Lexikon auf diesem Gebiet. Noch heute ist er stolz darauf, im ersten Film einen Ork, genauer gesagt einen Uruk-hai, gespielt zu haben. „Sechs Drehtage und dann war ich zwölf Sekunden im Film zu sehen“, erzählt er lachend, als er uns in seinem silbernen 500er Mercedes durch die Straßen der Reichen und Schönen zum Mount Victoria (197 Meter), dem Panoramablick von Wellington, chauffiert.

„Hier stehen Villen, die eine Million Dollar kosten, und davor Autos für tausend Dollar, weil die Straßen so eng sind, dass ein Crash nur eine Frage der Zeit ist“, frotzelt Mike. Wellington, das eingebettet zwischen zwei Weinbauregionen liegt, ist nicht nur Film- und Hauptstadt, sondern auch die Stadt der Cable Cars. Es gibt nicht nur die große rote Bahn, die Besucher zum Botanischen Garten, Lady Norwoods Rose Garden und zum Carter Observatorium hinauf bringt, sondern über 400 kleine private. Weil die Häuser wie Adlernester in den Berg gebaut sind, kann man sie oft nur so erreichen.

Gollum und Co. lassen grüßen

Im Weta Cave-Shop: Gollum und Co. lassen grüßen.

Blick hinter die Kulissen

Auf dem Rückweg besuchen wir den Ort, an dem die ersten Szenen zu „Herr der Ringe“ gedreht wurden. Während der Fahrt zum ehemaligen „Chocolate Fish Cafe´“ (heute „Scorch-o-Rama“), dem Treffpunkt von Stars und Filmcrew in den Drehpausen, kommen wir auch an Peter Jacksons Haus am Scorching Bay vorbei. Ein Besuch im Multimedia-Mini-Museum „Weta Cave“ mit Souvenir-Shop erlaubt uns einen Blick hinter die Kulissen von „Weta Workshop“.

Er raubt uns die Film-Illusionen: Rüstungen, Schwerter, Kettenhemden und Super-Waffen – alles nur aus Plastik. „Unter einer 60-Kilo-Ritterrüstung aus Metall würde jeder Darsteller schnell zusammenbrechen“, erklärt unser Guide.

Neuseeländer feiern den Waitangi Day

Neuseeländer feiern den Waitangi Day.

Feiern am Waitangi-Day

Zurück in der City lenken laute Musik und schrill geschminkte Menschen in bunten Kostümen unsere Schritte in den Waitangi Park. Der 6. Februar ist „Waitangi Day“, ein Gedenk- und nationaler Feiertag. Am 6. Februar 1840 setzten in Waitangi auf der Bay of Islands 43 Maori-Häuptlinge ihre Unterschrift oder ihr „moko“ – das der Gesichtstätowierung nachempfundene Häuptlingssiegel – unter einen vom späteren britischen Gouverneur William Hobsen vorgelegten Vertrag, den „Treaty of Waitangi“. Fünf Monate später wurde Neuseeland Kronkolonie. Doch der englische und der maori-Vertrag hatten nicht denselben Inhalt. Die Briten hatten die Maori gelinkt. Erst ab 1975 arbeitete das Waitangi-Tribunal das gegen die Maori begangene koloniale Unrecht der Vergangenheit auf.

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Dream-Team auf großer Fahrt

Sie sind das perfekte Team auf der „MS Oosterdam“, nicht nur im Privatleben sondern auch im Job: Hoteldirektorin Jessica Schumann (37) und ihr Ehemann Thomas (41), Küchenchef des Luxusliners. Die…

Sie sind das perfekte Team auf der „MS Oosterdam“, nicht nur im Privatleben sondern auch im Job: Hoteldirektorin Jessica Schumann (37) und ihr Ehemann Thomas (41), Küchenchef des Luxusliners. Die gebürtige Deutsch-Puerto Ricanerin und der Schwabe – die Region, wo gutes Essen Tradition hat – sind in Horb am Neckar zuhause. Seit 2002 fährt das sympathische Ehepaar gemeinsam für Holland America Line, seit 2013 auf der „MS Oosterdam“.

Einzige Hoteldirektorin

Vier goldene Streifen zieren die Uniform von Holland America Lines einziger Hoteldirektorin. Auf die Frage, welche Aufgaben ihr Job umfasse, antwortet Jessica Schumann: „Alles, was nicht technisch und nicht nautisch ist, gehört zum Hotel.“ Die 37-Jährige, die in ihrer Freizeit gern mal einen Ultra-Marathon läuft, ist damit u.a. für ca. 65 Prozent der 817 Crewmitglieder aus 30 Nationen zuständig. „Die Arbeit ist viel abwechslungsreicher als an Land“, betont sie. „Sätze wie ,ich habe alles gesehen und gehört‘, gibt es auf einem Schiff nicht. In keinem Hotel checken 2000 Leute auf einmal ein, und trotzdem ist der Service meist sehr persönlich.“ Das mache die Arbeit spannend. Für die internationalen Passagiere gibt es ein Global Guest Programm, und „zumindest ein Mitarbeiter an der Rezeption spricht Deutsch“, betont Jessica Schumann.

Ein perfektes Team

Ein perfektes Team: Hoteldirektorin Jessica Schumann und Küchenchef Thomas Schumann. (Fotos: Ehlers)

Krokodil zum Dinner

Im Food-Bereich sorgt Küchenchef Thomas Schumann für reichlich Abwechslung auf der Speisekarte. Wann immer möglich, setzt er auf regionale Zutaten. Dann gibt es neben Hühnchen, Hummer, Lamm und Steak zum Beispiel frischen Hapuka-Fisch aus neuseeländischen Gewässern sowie Känguru- oder Krokodil-Fleisch. Groß ist auch die Auswahl an vegetarischen Gerichten. Gegessen wird „a` la Carte“. Viele Menus wurden in Zusammenarbeit mit Hollands Sterne-Koch Rudi Sodamin kreiert.

Die Gäste können vorab im „Vista Dining Room“, dem Hauptspeisesaal, reservieren oder jeden Tag spontan entscheiden, in welches Restaurant sie gehen wollen. Im „Lido Restaurant“ (Selbstbedienung) findet sich immer ein Platz. Außerdem gibt es gegen Aufpreis weitere Restaurants: Der „Pinnacle Grill“ bietet Fine Dining und Pacific Northwest-Küche sowie die besten Steaks auf hoher See. Zu einem italienischen Abend in lockerer Atmosphäre lädt das „Canaletto“ ein.

Blick in die Küche der „MS Osterdam“

Blick in die Küche der „MS Osterdam“

Von Prinzessin Margriet getauft

Die 2003 durch Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Margriet der Niederlande getaufte „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Erfahrene Kreuzfahrer erkennen schnell die traditionellen Anklänge: eine Palette warmer Farben, die aufwendige Verwendung von Kristall, Marmor, Holzintarsien-Arbeiten und Kupfer, wertvolle Kunstwerke und Antiquitäten sowie ein Rundum-Promenadendeck aus Teakholz mit bequemen Liegestühlen.

Workshop auf der MS Oosterdam

Wird von Passagieren gern in Anspruch genommen: der kostenlose digitale Workshop. Gäste lernen Bildbearbeitung und können ihre Fotos online stellen.

Magische Nadeln entfalten ihren Zauber

Vielfältige Bord-Unterhaltungsprogramme und ein Digitaler Workshop werden von den Gästen gern genutzt. Drei Pools und ein Fitness Center mit Cardio- und Kraftgeräten sowie diversen Fitnesskursen helfen, die Figur zu bewahren. Für Entspannung sorgt der „Greenhouse Spa & Salon“. Der Wellnessbereich umfasst Massage- und Behandlungs-Angebot, Hydrotherapie-Pool, Thermal Suite und Akupunktur. Letztere hilft nicht nur bei Migräne, sondern auch bei verstauchtem Mittelfuß. Dank Trudy Wendelin und ihren magischen Nadeln kann ich nach drei Tagen wieder schmerzfrei und ohne Gehhilfe laufen.

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Mit Düsenantrieb durch den Canyon in Neuseeland

Kia Ora – mit diesem Maori-Gruß heißen die Neuseeländer Besucher oft willkommen. Das Land der Vulkane, grünen Wiesen und Wälder setzt auf Tourismus und Gäste aus aller Welt. Seit dem…

Kia Ora – mit diesem Maori-Gruß heißen die Neuseeländer Besucher oft willkommen. Das Land der Vulkane, grünen Wiesen und Wälder setzt auf Tourismus und Gäste aus aller Welt. Seit dem schweren Erdbeben von Christchurch im Jahr 2011, bei dem viel historische Bausubstanz zerstört wurde, ist Christchurchs Hafen Lyttelton für Kreuzfahrtriesen nicht mehr befahrbar. Deshalb geht die „MS Oosterdam“ in der Bucht von Akaroa vor Anker, und wir müssen tendern.

Akaroa auf der Banks Peninsula ist ein kleiner, beschaulicher Ort mit rund 1000 Einwohnern und bekannt für seine Delfinbeobachtungs-Fahrten. Wir starten dort unsere Tour ins felsige Hochland der Südalpen, durchfahren stundenlang die fruchtbaren Canterbury-Ebenen und schließlich enge Serpentinen, um die Hamilton Lodge in Woodstock zu erreichen.

Die „MS Oosterdam“ liegt vor Akaroa

Die „MS Oosterdam“ liegt vor Akaroa auf Reede. Bilder: Ehlers

Kaum ein Tourist verlässt Neuseeland, ohne einmal in einem der extrem wendigen Jet-Boote von Sir Bill Hamilton (1899-1978) gefahren zu sein. Der Rancher und Liebhaber von schnellen Fahrzeugen hatte das Speed-Boot entwickelt, um den Farmern, die im Herbst ihre Schafe aus dem Hochland abtreiben müssen, das Leben zu erleichtern. Mal führten die Flüsse zu viel, mal zu wenig Wasser. Manchmal verschwand das Wasser auch ganz unter der steinigen Oberfläche und gurgelte unter dem Schotter weiter. Mit Hamiltons Spezial-Antrieb konnten die Männer in den robusten Aluminium-Booten stromaufwärts sogar über den Schotter rutschen.

360-Grad-Turn im Jet-Boot

High speed im Canyon

High speed im Canyon.

Bootsführer Greg zeigt uns, was er kann. Mit über 90 km/h donnert das Jet-Boot eine Dreiviertelstunde durch die Schlucht des Waimakariri-Flusses, haarscharf vorbei an Felswänden, über Stromschnellen und Schotterpisten. Wer sich nicht festhält, fliegt durchs Boot. Der Regen peitscht uns ins Gesicht und fühlt sich an wie sandgestrahlt. Der 360-Grad-Turn, auch als „Hamilton Turn“ bekannt, ist ganz großes Kino, den Greg uns gleich mehrfach demonstriert.

Bill Hamilton hat seinen Jet-Antrieb für die Industrie serienreif gemacht und wurde dafür von der Queen geadelt. – Und ich bin froh, als ich leicht durchnässt wieder auf unserem Kreuzfahrtschiff ankomme.

Idyllisch: Blick auf Akaroa

Idyllisch: Blick auf Akaroa.

Reich an Serpentinen: Fahrt durch das Hochland

Reich an Serpentinen: Fahrt durch das Hochland.


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Dunedin – Auf den Schwingen des Albatross

Captain’s speaking – diese Lautsprecheransage von Kapitän Peter Bos wird uns auf der „MS Oosterdam“ für 14 Tage rund um Neuseeland begleiten, und sie erfordert volle Aufmerksamkeit. Was auch immer…

Captain’s speaking – diese Lautsprecheransage von Kapitän Peter Bos wird uns auf der „MS Oosterdam“ für 14 Tage rund um Neuseeland begleiten, und sie erfordert volle Aufmerksamkeit. Was auch immer danach kommt, der 60jährige Holländer versteht es, den Inhalt jeder Botschaft sehr charmant und humorvoll zu verpacken.

In Sydney laufen wir mit zwölf Stunden Verspätung aus, weil auf unserem Weg zum Milford Sound in der Tasmanischen See ein starker Sturm tobt, dessen Auswirkungen der Kapitän den Passagieren ersparen möchte. Bei zusätzlichen Liegegebühren und höheren Spritkosten ein teurer Spaß für die Reederei, denn das Schiff muss Milford Sound pünktlich erreichen, weil dort die ersten Kreuzfahrtgäste für eine Überlandtour von Bord gehen. „Safty first“ ist auf der ganzen Reise die Maxime, das gilt auch, wenn Kapitän Peter Bos seine Ansage mit einem augenzwinkernden „don’t forget to wash your hands“ beendet.

Neuseeland Oosterdam Milford Sound

Königsalbatrosse brüten an der Spitze der Halbinsel. (Fotos: Liane Ehlers)

Milford Sound – Geheimnisvolle Bergwelt

Mit nur einer Stunde Verspätung erreicht die „MS Oosterdam“ den Milfordsound, der in tief hängenden Regenwolken verhüllt ist. Der erste Blick ist der spektakulärste, wirkt der Fjord doch wie eine geheimnisvolle Bergwelt in Steven Spielbergs „Jurassic-Park“. Zahllose tosende Wasserfälle stürzen die Berge hinab. Diesen Anblick hätten wir dem starken Regen zu verdanken, meint unser Kapitän.

Nach einem Tag Kreuzen im Fjordland Nationalpark legt die „MS Oosterdam“ in Port Chalmers, dem Hafen von Dunedin an. Der ganze Otago-Habour ist ein versunkener, vollgelaufener Vulkankrater, der sich bis zur City erstreckt, für große Schiffe aber nicht befahrbar ist. Die Goldgräberstadt der 1860er-Jahre hat heute 120.000 Einwohner, darunter 20.000 Studenten, besitzt eine auch optisch anspruchsvolle Universität, eine Brauerei, eine Schokoladenfabrik und ein reges Kultur- und Nachtleben. Zum berühmten Street-Art-Festival kommen Künstler aus aller Welt.

Edinburgh des Südens

Bekannt ist Dunedin, das den gälischen Namen für Edinburgh trägt, und oft als „Edinburgh des Südens“ bezeichnet wird, auch für die steilste Straße der Welt, die Baldwin Street (38%), und für seinen Bahnhof, der aus Vulkangestein und Sandstein gebaut ist. Mit ihrer Lebkuchen-Architektur gehört die Dunedin Railway Station, die 1906 eröffnet wurde, zu den schönsten und meistfotografierten Bahnhöfen der Welt. Mosaike aus Porzellan zieren die Schalterhalle.

Dunedin Railway Station

Gehört zu den schönsten Bahnhöfen der Welt: Dunedin Railway Station

Eisenbahn-Fans können dort Karten für eine Fahrt mit der nostalgischen Taieri George Railway kaufen. Die Strecke führt über imposante Viadukte durch das wilde Flusstal des Taieri River nach Central Otago.

An der Railway Station treffen wir Hildegard Lubke. Die deutsche Biologin lebt seit über 30 Jahren in Neuseeland und hat sich dem Öko-Tourismus verschrieben. Mit kleinen Gruppen von maximal fünf Leuten erkundet sie u.a. die Otago Peninsula. Mit ihr wollen wir zum Royal Albatross Centre. Auf dem Weg dorthin statten wir zuvor noch Larnach Castle, dem einzigen Schloss Neuseelands, einen Besuch ab. Ein Spaziergang durch den außergewöhnlich schönen Englischen Garten mit Figuren aus „Alice im Wunderland“ lohnt sich.

Streetart Dunedin

Berühmte Künstler haben sich mit Street-Art-Werken verewigt.

Wildlife hautnah erleben

Auf der Portobello Road geht es am Otago Hafen entlang in den kaum besiedelten Osten der Halbinsel. „Dort tummeln sich allerlei Vogelarten, seltene Gelbaugenpinguine und seit kurzem auch wieder ein Dutzend Seelöwen“, erzählt Hildegard. Auf Taiaroa Head, ganz an der Spitze der Halbinsel, können Besucher Wildlife hautnah erleben. Bereits seit den 1930er-Jahren haben sich Königs-Albatrosse, deren beeindruckende Spannweite 3,50 Meter beträgt, dort angesiedelt. „Es ist die einzige Kolonie, die in Menschennähe brütet“, berichtet Hildegard stolz. Und weil das Wetter mit Sonnenschein und Wind optimale Voraussetzungen bietet, können wir die Tiere vom Beobachtungshaus aus stundenlang fliegen sehen, bis wir zum Schiff zurück müssen.

[tabs][tab title=Anreise]Flugverbindungen nach Sydney und Neuseeland gibt es von Deutschland aus über zahlreiche internationale Drehkreuze u.a. mit Air New Zealand, Singapore Airlines oder Emirates. Mehr Infos über Neuseeland unter: www.newzealand.com[/tab] [tab title=Schiff und Reederei]Die „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Passagierkapazität: 1.916; Besatzung: 817. Sie verfügt über elf Passagierdecks. Bordsprache ist Englisch, aber es gibt Mitarbeiter an der Rezeption, die Deutsch sprechen und eine Speisekarte auf Deutsch. Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln, deren Geschichte bis ins vorletzte Jahrhundert zurück reicht. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter niederländischer Flagge fahren. Bei den Readers Choice Awards 2012 des renommierten „Porthole Cruise Magazins“ wurde Holland America Line in acht Kategorien ausgezeichnet, darunter „Beste Alaska-Routen“, „Beste Landausflüge“ und „Beste Privatinsel für Half Moon Cay“. Weitere Infos unter: www.hollandamerica.com[/tab] [tab title=Tipps]Reiseführer „Sydney“ mit City-Map von Dumont und „Reise-Handbuch Neuseeland“ von Dumont und www.dumontreise.de.[/tab][/tabs]


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Sydney – Der Duft von Freiheit und Abenteuer

Sydneys Herz schlägt am Circular Quay, denn dort laufen alle Verkehrsstränge von Australiens heimlicher Hauptstadt zusammen. Nur ein paar Schritte weiter, am Overseas Passenger Terminal gegenüber von Sydneys berühmtem Opernhaus,…

Sydneys Herz schlägt am Circular Quay, denn dort laufen alle Verkehrsstränge von Australiens heimlicher Hauptstadt zusammen. Nur ein paar Schritte weiter, am Overseas Passenger Terminal gegenüber von Sydneys berühmtem Opernhaus, wird die „MS Oosterdam“ festmachen, um 1.700 neue Passagiere an Bord zu nehmen. Sie wird für 14 Tage unser schwimmendes Hotel mit perfektem Service und gastronomischer Vielfalt sein. Bis wir erstmals neuseeländischen Boden betreten können, liegen noch zwei beeindruckende Tage in Sydney und drei erholsame Seetage auf der „MS Oosterdam“ von Holland America Line vor uns.

Sydney ist ein kosmopolitisches Eingangstor zu Neuseeland, das man auf keinen Fall links liegen lassen sollte. Nach 25 Stunden Anreise – mit Zwischenlandung in Dubai – bin ich meinem Traum vom anderen Ende der Erde bis auf 1.000 Seemeilen näher gekommen. Der Anblick der grünen Metropole lässt den zweiten Teil des Fluges in einer „Sardinendose“ (A380 von Quantas) mit wenig Beinfreiheit schnell vergessen.

Watsons Bay

Natur pur: die wilde Küste an Watsons Bay. Der Ort hat sich den Charme eines Fischerdorfs bewahrt.

300 Sonnentage im Jahr

300 Sonnentage im Jahr soll Sydney laut Reiseführer haben, doch bei unserer Ankunft regnet es in Strömen – beileibe kein Grund zum Trübsal blasen. Der Sommerregen verleiht dem Grün der zahlreichen Parks einen besonders farbintensiven Glanz. „Dancing in the rain“ bekommt in Sydney eine ganz neue Dimension, wenn man sieht, wie fröhlich und gelassen Einheimische und Touristen mit Flip Flops an den Füßen durch die nassen Straßen laufen.

Um unser 38-Dollar-Tagesticket für Bus/Bahn nicht verfallen zu lassen, nehmen wir an der William Street gegenüber dem „Australien Museum“ den nächstbesten Linien-Bus. Die 324 ist ein echter Glücksgriff. Sie bringt uns durch illustre Villenvororte mit Herrensitzen aus georgianischer und viktorianischer Zeit zur Watsons Bay, wo die Sonne scheint.

Charmantes Fischerdorf mit Skyline-Blick

Der kleine Vorort hat sich den Charme eines Fischerdorfs bewahrt. Wegen seiner wilden Klippenlandschaft im Sydney Harbour National Park und seiner guten Seafood-Restaurants ist der Stadtteil ein beliebtes Ausflugsziel. Von dort hat man bei gutem Wetter einen grandiosen Blick auf Sydneys Skyline und die Harbour Bridge.

Sightseeing in Sydney

Vom „hop on hop off“- Doppeldecker hat man einen guten Blick auf Sydneys Sehenswürdigkeiten. (Bilder: Ehlers)

Am nächsten Morgen strahlt die Sonne. Die offenen roten „hop on hop off“- Doppeldecker-Busse, die gestern noch fast leer durch die Straßen sausten, sind voll besetzt. Sie sind die günstigste Möglichkeit für eine Sightseeing-Tour im Schnelldurchgang. Eine Rundfahrt dauert etwa 90 Minuten, aus- und einsteigen ist an jeder Station möglich. Das Tagesticket für 40 Dollar gibt es beim Busfahrer, und es gilt sowohl für die innerstädtische rote als auch für die blaue Vorort-Route. Durch die südöstlichen Nobel-Bezirke wie Rose Bay und Double Bay geht es zum berühmten Bondi Beach. Das Paradies für Surfer ist der Inbegriff australischer Strandkultur und ein absolutes Muss für Sydney-Besucher.

Spaziergang über die Harbour Bridge

Am Ende der Touren bleibt noch die Qual der Wahl, welche der unzähligen Sehenswürdigkeiten man genauer unter die Lupe nehmen möchte. Wir entscheiden uns für einen Besuch des Towers mit 360-Grad-Panoramablick auf die Stadt und einen Spaziergang über die Sydney Harbour Bridge mit Blick auf Opernhaus und Kreuzfahrt-Terminal. Beim Abendessen im Biergarten von Sydneys zweitältesten Pub, dem „Orient Hotel“ in der George Street 8, genießen wir den Blick auf den Hafen – gefangen von diesem unbeschreiblichen Duft von Freiheit und Abenteuer. Dort wird am nächsten Morgen die „MS Oosterdam“ anlegen, die uns nach Neuseeland bringt.

Sydney Harbour Bridge

Die Sydney Harbour Bridge bei Nacht: Im Vordergrund das Overseas Passenger Terminal.

[tabs][tab title=”Anreise”]Flugverbindungen nach Sydney und Neuseeland gibt es von Deutschland aus über zahlreiche internationale Drehkreuze u.a. mit Air New Zealand, Singapore Airlines oder Emirates. Mehr Infos über Neuseeland unter: www.newzealand.com[/tab] [tab title=”Schiff und Reederei”]Die „MS Oosterdam“ ist ein klassisch-elegantes Kreuzfahrtschiff. Passagierkapazität: 1.916; Besatzung: 817. Sie verfügt über elf Passagierdecks. Bordsprache ist Englisch, aber es gibt Mitarbeiter an der Rezeption, die Deutsch sprechen. Holland America Line ist eine der großen Kreuzfahrtgesellschaften mit europäischen Wurzeln, deren Geschichte bis ins vorletzte Jahrhundert zurück reicht. Zur Flotte gehören 15 Premiumschiffe mittlerer Größe, die unter niederländischer Flagge fahren. Bei den Readers Choice Awards 2012 des renommierten „Porthole Cruise Magazins“ wurde Holland America Line in acht Kategorien ausgezeichnet, darunter „Beste Alaska-Routen“, „Beste Landausflüge“ und „Beste Privatinsel für Half Moon Cay“. Weitere Infos unter: www.hollandamerica.com[/tab] [tab title=”Hilfreiche Tipps”]Reiseführer „Sydney“ mit City-Map von Dumont und Reise-Handbuch Neuseeland von Dumont.[/tab[/tabs]


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Häppchenweise Neuseeland – Jeden Tag ein anderes Menü

Den Kindheitstraum vom anderen Ende der Erde haben viele schon geträumt und sich gefragt, wie mag es wohl bei unseren Antipoden aussehen? Mindestens 25 Stunden Flug bis Sydney und dann…

Den Kindheitstraum vom anderen Ende der Erde haben viele schon geträumt und sich gefragt, wie mag es wohl bei unseren Antipoden aussehen? Mindestens 25 Stunden Flug bis Sydney und dann noch weiter nach Neuseeland, dem in Nord- und Südinsel unterteilten Eiland aus Feuer und Eis, grünen Wiesen, schneedeckten Gletschern, modernen Städten und Maori-Kultur, ganz zu schweigen von den Hobbits….In das Land, wo vier Jahreszeiten gleichzeitig stattfinden, möchte ich schon seit Jahren. Aber wie soll man all das in knapp drei Wochen Urlaub schaffen?

Grafik_Tour_MS OosterdamMeine Lösung für dieses „Luxus-Problem“ ist eine Kreuzfahrt. Doch auf dem europäischen Markt gibt es kaum Anbieter dafür. Nach langer Suche fiel meine Wahl auf die „ MS Oosterdam“ von Holland America Line, ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff der Vista-Klasse mit elf Passagierdecks und maximal 1.916 Gästen. Das Prunkstück der „MS Oosterdam“ ist ein Globus aus Waterford-Kristall, der in einem dreistöckigen Atrium ausgestellt ist und die über 140-jährige Geschichte und Erfahrung der Weltreisen von Holland America Line symbolisiert. Von Sydney aus geht es entspannt für 14 Tage an der Ostküste entlang durch den traumhaft schönen Mildford Sound im Süden bis zur „Bay of Islands“ hoch im Norden, wo ein deutscher Meeresforscher Wale rettet. Dazwischen liegen u. a. Begegnungen mit Kiwis, Robben, Maoris und ihrer Lebenskultur, einer einmaligen Landschaft und der Filmindustrie von „Herr der Ringe und Co.“

Fitnesscenter gegen Kreuzfahrt-Pfunde

Gegessen wird auf dem Schiff a` la Card, mehrgängige Menüs oder im Selbstbedienungsrestaurant, wann und wo man Lust hat, oder im klassischen Kreuzfahrt-Stil mit festen Tischzeiten. Auch sonst bietet die „MS Oosterdam“ alles, was das Kreuzfahrerherz begehrt. Mit sieben Bars, Lounges und Shows ist für Unterhaltung für jeden Geschmack gesorgt, bis zum Gala-Abend. Ein großes Fitnesscenter und ein Rundkurs helfen gegen „Kreuzfahrt-Pfunde“ vorbeugen.

CRUISE SHIP - Oosterdam - Sydney 24/10/12 - Ph. Andrea Francolini

Und für alle Daheimgebliebenen, die vor dem Ende der Reise schon mal etwas lesen wollen: Holland America Line bietet digitale Workshops, gesponsert von Microsoft. Gäste können von ihren Urlaubserlebnissen berichten und ihre Erinnerungen per E-Mail, Blog und soziale Netzwerke digital an Freunde und Familienmitglieder senden, noch bevor sie wieder zu Hause sind. Kostenlose Workshops unter Anweisung von geschulten „Techsperts“ garantieren selbst Neulingen einen leichten Einstieg und jede Menge Spaß.

Also, ich werde es mal probieren. Wenn alles klappt – das Internet in Neuseeland soll allerdings nicht so komfortabel sein 😉 – könnt Ihr im Februar auf Breitengrad53 Neuseeland vom Kreuzfahrtschiff aus erleben….


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