AIDA

Kreuzfahrten mit AIDA. Entdecken Sie mit der AIDAperla, AIDAprima oder der AIDAmar die schönsten Länder der Welt. AIDA Cruises ist die bekannteste Kreuzfahrt Reederei in Deutschland, die seit 1996 ein Sinnbild für aktive und legere Kreuzfahrten ist. Die besten Reiseberichte für Kreuzfahrten mit AIDA lesen Sie bei uns!



Auf Sightseeing in Europa mit der AIDAperla

Eintauchen in eine andere Welt, den Luxus eines Hotels genießen und dabei jeden Morgen in einem anderen Land und in einer anderen Stadt aufwachen. Nur eine Kreuzfahrt kann all das bieten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Kreuzfahrtmarkt so boomt. Auch wir machen uns auf den Weg zum Hamburger Hafen. Die AIDAperla ist längst da. Das neueste Schiff der Reederei AIDA Cruises startet in dieser Saison regelmäßig von Hamburg.

Eintauchen in eine andere Welt, den Luxus eines Hotels genießen und dabei jeden Morgen in einem anderen Land und in einer anderen Stadt aufwachen. Nur eine Kreuzfahrt kann all das bieten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Kreuzfahrtmarkt so boomt. Auch wir machen uns auf den Weg zum Hamburger Hafen. Die AIDAperla ist längst da. Das neueste Schiff der Reederei AIDA Cruises startet in dieser Saison regelmäßig von Hamburg. Die Kreuzfahrt „Metropolen mit AIDAperla“ ist aber nicht nur eine Tour zu großen Städten, es ist mit den Zielen Southampton, Le Havre, Zeebrügge, Hamburg und Rotterdam auch eine Zeitreise in die Geschichte der Seefahrt und der Häfen.

Gegen 19 Uhr lässt Kapitän Jens Janauscheck die Leinen lösen, nachdem das gewaltige Schiffshorn den Hamburger Hafen zum Vibrieren bringt und die Auslaufmusik „Orinoco Flow“ erklingt. Die AIDAperla zieht bei schönstem Sonnenschein ihre Bahn auf der Elbe in Richtung Nordsee. Auf dem Programm der 7-tägigen Reise stehen Besuche in Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden an.

 

Der erste Tag auf dem Schiff ist ein Seetag

Der erste Tag auf dem Schiff ist ein Seetag. Zeit, um die AIDAperla ausgiebig zu erkunden und absolut notwendig, denn es dauert ein wenig, um sich auf dem Schiff mit 18 Decks zurecht zu finden. Insgesamt 14 Cafés und Bars sowie zwölf Restaurants beherrbergt die AIDAperla. Dazu gehören fünf Buffet-Restaurants, drei Spezialitäten-Restaurants sowie vier A-la-carte-Restaurants.



Die AIDAperla erreicht Southampton gegen neun Uhr

Zurück zur Reiseroute. Unseren ersten Hafen, Southampton, erreichen wir gegen neun Uhr. Die AIDAperla macht am QE2 Cruise Terminal, Berth 38, fest. „Wir liegen heute mit der AIDAperla genau gegenüber des Piers, von dem aus die Titanic vor 106 Jahren in Southampton in See stach“, sagt Kapitän Janauscheck über die Lautsprecheranlage des Schiffs. Sein Kollege Edward John Smith gab dort am 10. April 1912 den Befehl, die Leinen der Titanic zu lösen.

Einige Passagiere der AIDAperla bleiben an Bord, gehen in die Stadt oder bleiben im Hafen, den pro Jahr mehr als 200 Kreuzfahrtschiffe anlaufen. Unter ihnen auch die berühmte Queen Mary 2, die in Southampton ihren Heimathafen hat. Wir haben den Landausflug “London auf eigene Faust” gebucht und machen uns mit dem Bus auf den Weg nach London. Die Busfahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden.


Metropolen ab Hamburg 1 mit AIDAperla
Juni bis Oktober 2018
7 Tage ab/bis Hamburg
ab 599 €* p. P.
An- und Abreise mit der Bahn ab 94 €** p. P.

* AIDA VARIO Preis pro Person bei 2er-Belegung (Innenkabine), limitiertes Kontingent
** 2. Klasse ohne BahnCard im Streckennetz der Deutschen Bahn


London ist mit acht Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Europas. Insgesamt werden in der Stadt mehr als 300 Sprachen gesprochen. Es gibt über 40 Universitäten, vier UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten, acht königliche Parks, die älteste U-Bahn und einige der besten Museen und Kunstgalerien der Welt. Eine lange Liste, wenn man nur vier Stunden Zeit hat, die riesige Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir gehen vorbei am Wellington Arch in Richtung Buckingham Palace.

Das Wellington Arch wurde ursprünglich als Eingang zum Buckingham Palace erbaut. Von dort aus geht’s mit der U-Bahn zum Picadilly Circus. Zur Freude der Kinder, die sich dort vor allem den riesigen Lego-Store anschauen. Leider zeigt sich London mit dem Wetter bei unserem Besuch sehr authentisch: Nieselregen und 10 Grad. Zu kalt, um draußen den Trubel der Großstadt in einem Café zu beobachten. Und vier Stunden sind für so eine Stadt wahrlich viel zu kurz.

 

Um 21 Uhr müssen alle Passagiere wieder an Bord sein, denn Kapitän Jens Janauscheck bringt die AIDAperla auf Kurs Frankreich. Rund 114 Seemeilen oder 211 Kilometer ist Le Havre von Southampton weg, eine weitere Hafenstadt mit viel Geschichte auf der Route dieser Kreuzfahrt.

Muscheln essen am Strand von Le Havre

Le Havre wurde 1940 im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen besetzt und der Hafen wurde zu einer Festung umgebaut. Rund 40.000 Soldaten waren hier stationiert und erst im September 1944, nach der Landung der Alliierten in der Normandie, konnten die Franzosen die Stadt wieder zurückerobern. Knapp eine Woche davor wurde die Stadt allerdings durch massive Bombenangriffe komplett zerstört.

aida bewertungen bord cruises deck eur hamburg kabine kreuzfahrten minuten position preis reise reisen rotterdam schiffe service aidaDer Stadtkern von Le Havre wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Vor allem der Architekt Auguste Perret entwarf mit seinem Team die heute charakteristischen langen Straßenachsen und die breiten Boulevards. Die großen Mehrfamilienhäuser erinnern ein wenig an ostdeutsche Plattenbauarchitektur. Der Stadtkern wurde 2005 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Wer nach dem Stadtbummel noch etwas Erholung braucht, der kann am Strand von Le Havre eines der vielen kleinen Strandrestaurants besuchen, die in nur wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen sind. Mein Tipp: Muscheln probieren. Gegen 20 Uhr verlässt die AIDAperla den Quai Roger Meunier in Le Havre. Das nächste Ziel ist Zeebrügge in Belgien.

Schokolade und Waffeln in Belgien genießen

Der Hafen von Zeebrügge ist nach Antwerpen der zweitgrößte Hafen Belgiens. Die Stadt ist vor allem wegen der Schokolade bekannt, die Brügge den Namen „Welthauptstadt der Schokolade“ gebracht hat. Von Zeebrügge kann man mit dem Taxi für 50 € nach Brügge fahren oder einen der zahlreichen Ausflüge der AIDA nutzen. Dort angekommen empfängt ein riesiger Marktplatz die Besucher. Das mittelalterliche Stadtzentrum mit dem großen Burgplatz und der Heilig-Blut-Basilika gleicht einem Ameisenhaufen. Neben Pferdekutschen, die die vielen Touristen durch die Stadt fahren, gibt es jede Menge Reisegruppen, die sich die sehenswerte Stadt anschauen. Gemütlich wird es bei einer Grachtenfahrt, auf der die Stadt aus einer anderen Perspektive besichtigt werden kann. Nicht entgehen lassen sollte man sich die, neben der Schokolade, ebenfalls weltberühmten Pommes Frites.

Rotterdam ist Europas größter Seehafen

Ein richtiges Highlight der Reise ist Rotterdam. Die holländische Stadt, die oft im Schatten von Amsterdam steht, muss sich keinesfalls verstecken. Die AIDAperla macht am Pier „Holland Amerikakade“ fest. Das Schiff wird über Nacht hier liegen bleiben und erst am kommenden Morgen zur letzten Fahrt zurück nach Hamburg in See stechen.

Rotterdam ist mit 134.000 Schiffen, die hier jährlich festmachen, Europas größter Seehafen. Waren aus aller Welt werden hier umgeschlagen. Und auch der Stadtkern von Rotterdam kann sich sehen lassen. Ein Besuch in der Markthalle lohnt sich auf jeden Fall. Vom Pier bringt ein kostenloses Shuttle die Gäste in die Nähe der Markthalle, die ein einzigartiges Design in der Form eines riesigen Flugzeughangars hat. Im Inneren sind zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants zu finden. Die Wände und die Decke der Markthalle sind dekoriert mit riesigen bunten Tafeln, die Obst und Gemüse zeigen.

Den Hafen mit einem Wassertaxi erkunden

Gleich gegenüber sind die weltberühmten Kubushäuser, auch Würfelwohnungen genannt, zu sehen. Die würfelförmigen Häuser sind um 45 Grad geneigt und auf einen sechseckigen Kegel gestellte. Die Häuser haben im Inneren keine geraden Wände. Jedes einzelne dieser Häuser stellt einen Baum dar. Alle 38 Würfelhäuser zusammen ergeben einen Wald.



Mit dem Shuttlebus geht’s dann auch zurück zum Schiff. Wer noch keine Lust hat, zurück an Bord zu gehen, der kann den Hafen mit einem Wassertaxi erkunden oder noch auf einen Drink in das wahrscheinlich berühmteste Hotel in Rotterdam gehen, das nur wenige Schritte vom Liegeplatz der AIDAperla entfernt ist. Das Gebäude des Hotels “New York” diente in der Vergangenheit als Hauptsitz der Holland – America Line und stammt aus den Jahren 1901 bis 1917, damals noch eine Unterkunft für Amerika-Emigranten.

Die letzte Etappe der Tour ist 320 Seemeilen lang und führt zurück nach Hamburg. Bis dahin ist aber noch genug Zeit, das hervorragende Entertainmentprogramm der AIDAperla zu besuchen und am Ende der Kreuzfahrt im Beachclub auf Deck 15 den Urlaub ausklingen zu lassen. Die sehr gute Liveband „Correcto“ hilft dabei mit der richtigen Musik.

 

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

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Urlaub auf einem majestätischem Ozeanriesen

Man fühlt sich direkt in die Zeit der alten Ozeanriesen zurückversetzt. Der lange, schlanke Bug der AIDAperla macht das Schiff in jedem Hafen zu einem echten Hingucker. Anders als alle anderen modernen Kreuzfahrtschiffe, hat das neueste Schiff der Reederei AIDA, die Form eines älteren Schiffes angenommen. Doch der erste Eindruck täuscht: Die AIDA Perla gilt als eines der modernsten Schiffe seiner Art.

Man fühlt sich direkt in die Zeit der alten Ozeanriesen zurückversetzt. Der lange, schlanke Bug der AIDAperla macht das Schiff in jedem Hafen zu einem echten Hingucker. Anders als alle anderen modernen Kreuzfahrtschiffe, hat das neueste Schiff der Reederei AIDA, die Form eines älteren Schiffes angenommen. Doch der erste Eindruck täuscht: Die AIDAperla gilt als eines der modernsten Schiffe seiner Art.

AIDAperla – Meine beiden Jungs haben Wochen vor dem Start in Limassol auf Zypern von nichts anderem mehr gesprochen. Als die ersten Gäste überhaupt auf der AIDAperla, haben wir eine dreitägige Kreuzfahrt mit dem zwölften Schiff der Reederei AIDA aus Rostock gemacht. Und schon die Ankunft am Hafen war für die Jungs aufregend. Die Nasen plattgedrückt an den Fenstern vom Bus, konnten die Kinder das weiße Schiff schon von weiten sehen. Mit der ungewöhnlichen Form des Bugs sieht die AIDAperla majestätisch aus. Irgendwie wie aus einer anderen, früheren Zeit.

Rauf aufs Schiff, rein in die Kabine

Den Kindern war es egal. Hauptsache rauf aufs Schiff und rein in die Kabine. Unser Familienzimmer mit vier Schlafplätzen und eigenem Balkon war schnell gefunden. Neben dem Doppelbett gab es eine Liegefläche auf dem Sofa und ein Hochbett, das aus der Decke gezogen werden konnte. Bad und WC sind zwei getrennte Räume. Unpraktisch, dass die Türen genau gegenüberliegen, so dass man nicht beide zusammen aufmachen kann.



Die nächsten drei Tage ist die AIDAperla unser Urlaubsort. Das Schiff fährt von Limassol direkt nach Neapel, also drei komplette Seetage, an denen wir die AIDAperla auf Herz und Nieren besichtigen können. Der erste Weg führt uns ins Fuego Restaurant auf Deck 15. Hier gibt’s neben dem Buffet Restaurant für Erwachsene und für Kinder auch einen fantastischen Blick über den Hafen von Limassol. Ebenfalls auf Deck 15 ist auch das Activity-Deck Four Elements. Hier befindet sich die Doppel-Wasserrutsche Racer, die über vier Decks geht. Für die Kleinen gibt’s den Lazy River, in dem man sich ganz bequem mit einem großen Treckerreifen treiben lassen kann. Highlight für uns war der Klettergarten, der es auch für geübte Kletterer in sich hat. Unter dem Dach des Schiffs hangeln sich Groß und Klein über den Kletterparcours. Draußen können die Gäste auf Deck 15 Minigolf spielen.  Ein weiteres Highlight ist der Skywalk, zwei gläserne Aussichtsplattformen für fantastische Blicke aus 45 Metern Höhe.

Zwölf Restaurants hat die AIDAperla

Zwölf Restaurants hat die AIDAperla. Einige davon, wie zum Beispiel das “Casa Nova” oder das “French Kiss” sind Restaurants mit Service am Platz. Einige sind kostenpflichtig, bei manchen müssen nur die Getränke gezahlt werden. Die Plätze in den Restaurants lassen sich vorab reservieren. Wer keine Lust hat, die „Schlacht am Buffet“ zu machen, der kann auf der AIDA mit den angebotenen Themenrestaurants auf Alternativen zurückgreifen.

Nach dem Essen ist ein Besuch im Theatrium angesagt, das sich in der Mitte des Schiffes befindet. Ein riesiger LED-Ball für 360-Grad-Projektionen hängt an der Decke des Theaters, das knapp 1.200 Gästen Platz bietet. Die Shows, die AIDA für die Abendunterhaltung zusammengestellt hat, sind beeindruckend. Nicht nur für die Erwachsenen, auch die Kinder sind komplett begeistert. Wer keine Lust auf Entertainment hat, der kann – wenn die Kinder schlafen – den Nachtclub „Nightfly“ oder den „Beachclub“ auf Deck 14 aufsuchen, oder die neue „Lanai Bar“ am Heck des Schiffs.

Wäscherei an Bord hat Kapazität für zwölf Tonnen Wäsche

Bei 3.000 Gästen spielt das Thema Wäscherei an Bord der AIDAperla eine große Rolle. Nicht nur, dass die Bettwäsche und die Handtücher der Gäste auf See gewaschen werden muss, auch die Kleidung von Crew und Passagieren müssen gesäubert werden. Ein Blick auf Deck 0 zeigt, wie der Ablauf funktioniert. Die schmutzige Wäsche wird gesammelt und entsprechend getrennt. “Jedes Wäschestück ist mit einem Sensor ausgestattet”, sagt Hoteldirektor Stefan Weder und zeigt auf eine riesige graue Maschine. “Die Tunnel-Waschmaschine kann am Tag bis zu 12 Tonnen Wäsche waschen. Sensoren der Maschine erkennen den Verschmutzungsgrad und legen fest, wie viel Waschmittel und viel Wasser gebraucht wird”, so Weder weiter. Am Ende werde die Wäsche mit enormen Druck zu einer Art Tab gepresst und sei damit schon fast trocken.

Hemden und empfindlichere Wäsche werden in riesigen, beweglichen Waschmaschinen gewaschen. Für die Hemden gibt es eine Trocknungsanlage, bei der die gewaschenen Hemden auf Bügeln aufgehängt werden und paar Minuten später getrocknet und gebügelt wieder rauskommen. Alles andere wird noch von Hand gebügelt und sortiert. Die Mitarbeiter können sich bei Bedarf mit einem Chip an einem Wäscheautomaten saubere Wäsche holen. Manch einer wünscht sich solche Automaten auch für zuhause.

Kidsclub mit Piratenschiff

Ständiger Anlaufpunkt der Jungs war der Kidsclub auf Deck 15, der unter anderem ein großes Piratenschiff enthält, auf dem die Kinder klettern und spielen können. Die Betreuung der kleinen Gäste beginnt bereits ab einem Alter von sechs Monaten. Neben einer Piratenrallye, auf der das Schiff besichtigt wird, haben die Gäste des Kidsclubs auf unserer Tour die AIDAperla in Pappe nachgebaut und im Theatrium am letzten Abend den Zuschauern auf der Bühne präsentiert.

Viel zu schnell ging die Zeit für die beiden Jungs vorbei. Vor allem der Klettergarten, das Piratenschiff, der Kidsclub, das Essen in den unterschiedlichen Restaurants und die Vorstellungen im Theatrium sind den Beiden nachhaltig in Erinnerung geblieben. Grund genug, erneut mit der Familie Urlaub auf der AIDA zu machen. Den Kindern wird’s gefallen.

Details zur AIDAperla

Die AIDAperla und die AIDAprima sind baugleiche Schiffe, wobei die „Prima“ schon seit gut einem Jahr auf dem Meer unterwegs ist. 1.643 Kabinen sind auf den Schiffen zu finden, das sind über 500 Kabinen mehr als auf den Schiffen der Baureihe davor. Verschwunden sind die grellen Farben, die dem Lounge-Design der AIDA Perla weichen mussten.

Auch das Angebot von AIDA an Bord der Schiffe ist vielfältiger geworden. Unter dem Motto: „Es ist für jeden etwas dabei“, wie Kapitän Boris Becker es auf unserer Tour sehr gut umschreibt, richtet sich das Angebot tatsächlich an alle. Paare, Familien, Freunde – An Bord der AIDAperla finden alle Gäste das, was für einen entspannten Urlaub notwendig ist.

Weitere Infos zur AIDAperla

Die AIDAperla wurde in Nagasaki in Japan gebaut und am 27. April 2017 in Dienst gestellt. Das Schiff wurde am 30. Juni in Palma de Mallorca getauft. Das 300 Meter lange und 37,60 Meter breite Schiff ist mit 1.643 Kabinen ausgestattet. Davon sind 32 Suiten, 1.101 Verandakabinen, 198 Meerblickkabinen und 312 Innenkabinen. Es gibt 14 verschiedene Kabinenvarianten. 12 Restaurants und 18 Bars runden das Angebot der AIDAperla ab.

Titelfoto: (c) Frank Behling

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

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Radlerherz – was willst du mehr

Jeder hat so seine Macken. Es gibt Leute, die schwingen sich Tag für Tag auf ihr Fahrrad – egal ob es jetzt zur Arbeit geht, aus reinem Freizeitvergnügen oder wegen sportlicher Ambitionen. Selbst im Urlaub können sie von diesem Hobby nicht lassen. Kaum vorstellbar, dass solche Leute gerade auf einer Kreuzfahrt auf ihre Kosten kommen. Erster Irrtum. Denn als Gast auf einer Kreuzfahrt mit der AIDAbella hat man die Gelegenheit, sogar an den spektakulärsten Schauplätzen der Welt auf geführten Routen in die Pedale treten zu können.

Jeder hat so seine Macken. Es gibt Leute, die schwingen sich Tag für Tag auf ihr Fahrrad – egal ob es jetzt zur Arbeit geht, aus reinem Freizeitvergnügen oder wegen sportlicher Ambitionen. Selbst im Urlaub können sie von diesem Hobby nicht lassen. Kaum vorstellbar, dass solche Leute gerade auf einer Kreuzfahrt auf ihre Kosten kommen. Erster Irrtum. Denn als Gast auf einer Kreuzfahrt mit der AIDAbella hat man die Gelegenheit, sogar an den spektakulärsten Schauplätzen der Welt auf geführten Routen in die Pedale treten zu können. Zu glauben, man hätte auf einer phantastischen achtstündigen Bike-Tour durch Manhattan schon alle radfahrerischen Herausforderungen gemeistert, ist allerdings schon der zweite Irrtum.

Wilfried Geisselhart - Kreuzfahrt mit der AIDAbella - Breitengrad53-1-2

Dezember  2016. Die AIDAbella ist mit rund 2.000 Gästen und 600 Besatzungsmitgliedern auf ihrer Kreuzfahrt im Indischen Ozean unterwegs. Vom indischen Subkontinent geht es in den kommenden 14 Tagen in Richtung Sri Lanka, Malaysia, Singapur und schließlich in thailändische Hoheitsgewässer. Mit an Bord ist auch Arne Horstmann aus Hamburg – freilich nicht als Passagier, sondern in beruflicher Mission. Als Activity Manager sorgt er zusammen mit seinem Team dafür, dass erholungsbedürftige Urlauber auch in Sachen Sport nichts zu vermissen brauchen. Wenn’s ums Tauchen, um Golf, ums Kajakfahren – oder eben auch ums Radfahren geht, dann sind Arne und seine Jungs zur Stelle. Seit fünf Jahren bereist der 27-Jährige als Mitglied der Aida-Crew mittlerweile schon die Meere der Welt, hat von Spitzbergen bis Kap Hoorn schon fast alles gesehen, und hat von seinem „Traumjob“ noch lange nicht genug. Auch dass er in diesem Jahr Weihnachten nicht bei winterlichen Temperaturen und nicht in Hamburg unterm Tannenbaum, sondern bei tropischen Bedingungen auf seinem schwimmenden Zuhause in Bangkok verbringen wird, ist für ihn kein Problem. „Dann rückt man zusammen und feiert mit der ganzen Crew wie in einer großen Familie“, weiß er aus Erfahrung.

Cochin – Königin des Arabischen Meeres

Zurück zum aktuellen Tagesgeschehen an Bord der AIDAbella, die heute in Cochin angelegt hat – mit ihren 600 000 Einwohnern nicht die größte Stadt im Bundesstaat Kerala im Südwesten Indiens, aber die bedeutendste an der Malabarküste. Insbesondere der traditionsreiche Gewürzhandel hat sie im Laufe der Jahrhunderte zur „Königin des Arabischen Meeres“ gemacht.



Zeit für einen Landausflug. Organisiert oder auf eigene Faust. Mit Bus, Auto, Motorroller oder per Pedes. Oder eben mit dem Fahrrad. 80 bordeigene Mountainbikes stehen punkt 10 Uhr vor der Anlegestelle des Kreuzfahrtschiffes, darunter auch 20 Pedellecs. „Viele unserer Gäste buchen Aida speziell wegen der Fahrradausflüge, die für jeden Geschmack – auch für unterschiedliche sportliche Ansprüche – viel zu bieten haben“, hatte Generalmanager Thomas Scharfenberg am Vorabend gesagt. Der Blick auf die pünktlich bereiten Fahrradfans, denen die pure Vorfreude ins Gesicht geschrieben zu sein scheint, gibt ihm Recht. Die 20-jährige Studentin Tanja ist genauso auf den Ausflug gespannt wie der rüstige Rentner Günther. Sie und 78 weitere amüsierbereite und sportlich aktive Urlauber haben sich für eine „Soft-Bikingtour“ – also eine Tour, bei der es in mäßigem Tempo insgesamt 25 Kilometer, aber nur wenige Höhenmeter zu bewältigen gilt und die somit auch keine besonderen konditionellen Voraussetzungen erfordert – angemeldet. Eingeteilt werden sie in fünf jeweils etwa gleich starke Gruppen, die von Mitgliedern des Aida Activity Teams begleitet werden. „Seid’s Ihr bereit? Dann pack mer’s“, sagt der Niederbayer Stefan Eckl gut gelaunt. Als Guide wird er seiner Gruppe in den kommenden fünfeinhalb Stunden die Schönheiten der Region näher bringen, bei verschiedenen Stopps natürlich ein wenig über Land und Leute erzählen, und seine Gäste auch zu Plätzen führen, die man auf einem Busausfug garantiert nicht zu sehen bekommt.

Kreuzfahrt mit der AIDAbella – Radfahren der anderen Art

Nach einer gründlichen Sicherheitseinweisung geht es mit dem Bike vom Schiff auf die andere Seite des Flusses. Unzählige dreirädrige Auto-Rikschas und Geräusche aller Art begleiten den Weg zum Fleisch- und Gemüsemarkt. Die auf den Straßen offenbar ständig herrschende Rush-Hour ist unglaublich. Auch der Linksverkehr muss beachtet werden. Schlaglöcher ohne Ende. Die Vielzahl der Eindrücke ist kaum zu beschreiben. Trotzdem gilt es, die Konzentration hoch zu halten. Stefan hat die Route bereits mehrmals abgefahren und somit auch alles im Griff. Beim nächsten Halt erklärt er, dass chinesische Händler ihre kunstvollen Fischernetze im 13. Jahrhundert vom Hofe Kublai Khans mitgebracht haben und dass die Fischer mit diesen Netzen auch heute noch auf traditionelle Weise ihre Beute an Land ziehen.

Runter von der Hauptstraße und durch schmale und schmalste Gässchen, die teilweise weniger als einen Meter breit sind. Jetzt sind Steuerungskünste gefragt. Zwischendurch muss das Rad auch mal geschultert werden. Immer wieder winken Menschen mit fröhlichen Gesichtern den Urlaubern aus Deutschland zu – kleine Kinder genauso wie Alte und Gebrechliche. Auch in Slums und Wohngegenden, deren Anblick mit mitteleuropäischen Augen nur schwer zu ertragen ist. Im Fort Cochin ist Kolonialgeschichte noch spürbar. Mal mittelalterlich-portugiesisch, mal holländisch oder englisch und dann wieder ganz asiatisch – so präsentieren sich die historischen Stadtteile. Stefan hält bei der St. Francis Kirche. Sie wurde 1503 von portugiesischen Franziskanermönchen errichtet. Vasco da Gama, der 1524 in Cochin starb, wurde hier beerdigt. Zwar ruhen seine Gebeine seit 1538 in Portugal, doch der Grabstein erinnert auch heute noch an den berühmten Seefahrer und Entdecker.

Kreuzfahrendes Radlerherz – was willst du mehr.

Es ist Nachmittag geworden. Die Stimmung in der Gruppe ist nach wie vor hervorragend. Noch einmal ein Fotostopp. Dann geht es zurück zum Schiff. Jetzt heißt es, das Erlebte erst mal zu verdauen. Da kommt tags darauf ein entspannender Seetag gerade recht. Höchste Zeit, sich einen Platz für die Radtouren auf Sri Lanka und in den Millionenmetropolen Kuala Lumpur und Singapur zu sichern. Dann warten wieder neue Abenteuer. Kreuzfahrendes Radlerherz – was willst du mehr.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

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Es darf schon ein bisschen sportlich sein

Treffpunkt 8.30 Uhr, Deck Neun – Sportdeck. Vielleicht war die Nacht ein wenig kurz, aber egal. Heute Morgen geht’s ran an den Speck und beim „Fascial Balance“ um ein neuartiges, effektives Ganzkörpertraining. „Seid ihr gut drauf?“, fragt Fitnesstrainerin Yvonne Buhmann in die Runde der etwa 20 sportlichen Frühaufsteher und erntet wohlwollendes Kopfnicken. 30 Minuten schweißtreibendes Training machen Laune – und sorgen für das angenehme Bewusstsein, das anschließende ausgiebige Frühstück auch verdient zu haben.

Treffpunkt 8.30 Uhr, Deck Neun – Sportdeck. Vielleicht war die Nacht ein wenig kurz, aber egal. Heute Morgen geht’s ran an den Speck und beim „Fascial Balance“ um ein neuartiges, effektives Ganzkörpertraining. „Seid ihr gut drauf?“, fragt Fitnesstrainerin Yvonne Buhmann in die Runde der etwa 20 sportlichen Frühaufsteher und erntet wohlwollendes Kopfnicken. 30 Minuten schweißtreibendes Training machen Laune – und sorgen für das angenehme Bewusstsein, das anschließende ausgiebige Frühstück auch verdient zu haben. Muße, sich am ersten Seetag auf die vor zwei Tagen in Miami begonnene Kreuzfahrt in die nordöstliche Karibik zu freuen, bleibt schließlich noch genug.

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Radfahren bei strammem Gegenwind am Strand von Port Canaveral – eine ausreichende Anzahl an Mountainbikes ist bei den Aida-Schiffen immer an Bord. Bild: Geiselhart

Die Frage, ob eine luxuriöse Seefahrt mit dem Gedanken an eine aktive und sportlich durchaus ambitionierte Entspannung in Einklang zu bringen ist, braucht man sich auf einem Schiff der AIDA-Flotte nicht zu stellen. „Unsere Sportangebote gehören für uns zur Grundphilosophie des legeren Reisens und sind ganz auf die Wünsche unserer Kunden abgestimmt“, bringt Heiko Schliek, General-Manager der AIDAvita, die Konzeption seines Hauses auf den Punkt. Wie die Umsetzung aussehen kann, davon konnte man sich schon am Vortag in Port Canaveral bei einer „Bikingtour“ überzeugen. Bei knappen 30 Grad im Schatten geht es per Mountainbike durch die in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts entstandene Retortenstadt – in ruhigem Tempo, dafür bei strammem Gegenwind entlang des Banana River zur Indian Lagoon.

Mit dem Mountainbike auf Tour bei 30 Grad

Die in Aussicht gestellten Alligatoren bekommt man an diesem Tag zwar nicht zu Gesicht. Spaß hat’s trotzdem gemacht, sicher auch wegen der Badepause und des Eintauchens ins 29 Grad warme Meerwasser, aber auch wegen der herrlichen Einblicke, die der Kreuzfahrttourist bei den konventionellen Busausflügen eben nicht zu sehen bekommt. Kurzer Stopp beim Exploration Tower mit Blick aufs Kennedy Space Center. Dann geht’s nach erstrampelten 25 Kilometern zurück auf Schiff – mit einem guten Körpergefühl und der Erkenntnis, dass man sich den Kuchen am Nachmittag mit gutem Gewissen schmecken lassen darf. Und wer immer noch nicht genug hat, der legt am frühen Abend beim „Indoor-Cycling“ mit Gleichgesinnten noch eine Schippe drauf, powert sich eine volle Stunde genussvoll aus und kann gleichzeitig das Auslaufen der AIDAvita aus einer ganz anderen Perspektive genießen.

Ein Bad am Wasserfall von “Fluch der Karibik”

Relaxt im heißen Sand liegen oder im Ausflugsprogramm doch lieber für etwas Bewegung sorgen? Darüber mag man natürlich unterschiedlicher Auffassung sein. Zum Beispiel auch auf Puerto Rico. Wer ein paar Schweißtropfen im tropischen Klima nicht scheut, auf den wartet im Nationalpark El Yunque ein einzigartiges Naturerlebnis. Bei einer Wanderung durch den „Big Tree Trail“ des Regenwalds darf sich der Kreuzfahrtgast an 240 tropischen Baumarten, an allen erdenklichen Farnarten und Orchideen, auch an den Geräuschen der Frösche und der „Puerto Rico Woodpeckers“ erfreuen. Gutes Schuhwerk und ein wenig Kondition sind allerdings schon erforderlich. Auf teilweise unbefestigten, glitschigen Wegen geht es rauf und runter. Abkühlung bringt ein Bad an einem Wasserfall, der auch exotisch genug war, um als Drehort für „Fluch der Karibik“ zu dienen.

„Stretch&Relax-Kurs“ an Deck Neun der AIDAvita

Doch zurück zum Deck Neun der AIDAvita. „Atme tief in deinen Bauch“, sagt die Trainerin am Ende des „Stretch&Relax-Kurs“ und am Ende eines phantastischen Kreuzfahrttages. Das wohlige Gefühl, das sich einstellt, sollte eine Weile anhalten. Morgen ist ein neuer Tag. Es geht nach Samana in die Dominikanische Republik und bei einer „Canopy Tour“ über zehn verschiedene Plattformen und mit Hochseilen über die Gipfel des Regenwalds. Adrenalin pur ist in jedem Fall garantiert. Und Zeit, um sich an den herrlichen karibischen Stränden zu entspannen, gibt’s an den nächsten Tagen noch reichlich.

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Sich richtig auspowern und dabei den Blick aufs offene Meer genießen – beim schweißtreibenden Indoor Cycling kein Problem. Fotos: Geiselhart

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Ganzkörper-Workout gefällig? Beim reichhaltigen Sport-Programm an Bord ist für jeden etwas dabei.

Titelfoto: Fotolia/SeanPavonePhoto

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