Noch nie war das Reisen auf dem Douro so entspannt, wie jetzt! Diesen Satz höre ich oft auf der einwöchigen Flusskreuzfahrt mit MS Douro Cruiser von Nicko Cruises in Portugal. Corona ist schuld oder besser sei Dank! Gerade mal zwei Schiffe befahren den Fluss von Porto aus. Sonst sind es 24, die an den fünf Schleusen auf dem Weg nach Barca d‘ Alva und zurück drängeln.
Kreuzfahrt
-
-
Noch sind wir in Athen der quirrligen Stadt am Mittelmeer, die auch in ihrer jüngeren Geschichte einige Kämpfe um Freiheit und Gleichheit ausgetragen hat. Heute schmücken sie klassizistische Gebäude ganz im Stil der Antike. Und die Plaka im Herzen von Athen bietet auf engsten Raum ein reichhaltiges Angebot an bunten Souvenirs, fantasievollen Folklorekleider und Kunsthandwerk. Der Trödelmarkt von Monastiraki ist eine wahre Fundgrube für alle, die auf Second Hand Schnäppchen stehen, wenn sie ein bisschen ausgefallen sind und schon etwas Patina angesetzt haben.
-
„Midship“ hallt es über das Oberdeck, während die Segel lose im Wind flattern. Kapitän Sergey Tunikov rückt seine RayBan-Sonnenbrille zurecht und blinzelt in die Sonne. So wie fast alle Passagiere, die das Hochholen des Ankers beobachten. Der Steuermann wiederholt das Kommando: „Midship Captain!“ Langsam dreht sich die Star Clipper in den Wind und nimmt Fahrt auf. Der Viermaster ist auf dem Weg zum ersten Ziel, der thailändischen Insel Ko Butang.
-
Unsere einwöchige Reise mit der „Mein Schiff Herz“ – ein klassisches Kreuzfahrtschiff mit Flair – führt von Madeira nach Teneriffa. Doch vor allem heißt es auf dieser Tour „Kurs auf Entschleunigung“. Müßiggang ist angesagt. Einfach mal blau machen und Löcher in den Horizont und aufs Meer starren. Forscher der Erasmus-Universität Rotterdam haben festgestellt, dass der bewusste Leerlauf fürs Gehirn nicht nur sehr produktiv, sondern auch lebenswichtig ist.
-
Es muss nicht immer Karibik sein: Eine Kreuzfahrt im Indischen Ozean ist mindestens genauso spannend, herrlich bunt und atemberaubend schön. Beim Inselhopping mit der Costa Mediterranea kann man dem europäischen Winter wunderbar entfliehen. Mauritius, die Seychellen, Madagaskar und La Réunion sind unser Ziel.
-
Es war nicht meine erste Kreuzfahrt, aber mit diesem Giganten, den ich im Hafen von Marseille zum ersten Mal zu Gesicht bekam, hatte ich so nicht gerechnet. Da lag sie: Die MSC Bellissima, eines der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt. Bedeutet in Zahlen: 5.714 Passagiere, 2.244 Kabinen, 315 Meter lang, 43 Meter breit, maximale Geschwindigkeit 22,7 Knoten (ca. 42 km/h). Ehrlich gesagt, hatte ich schon ein bisschen Angst. Hier wird wahrscheinlich ganz schön viel los sein, dachte ich.
-
Eintauchen in eine andere Welt, den Luxus eines Hotels genießen und dabei jeden Morgen in einem anderen Land und in einer anderen Stadt aufwachen. Nur eine Kreuzfahrt kann all das bieten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Kreuzfahrtmarkt so boomt. Auch wir machen uns auf den Weg zum Hamburger Hafen. Die AIDAperla ist längst da. Das neueste Schiff der Reederei AIDA Cruises startet in dieser Saison regelmäßig von Hamburg.
-
Zuerst ganz langsam und leise, dann aber unüberhörbar – Kapitän Andrej Lisnychy lässt das gewaltige Schiffshorn der „Vasco da Gama“ dreimal im Kieler Hafen ertönen und legt dann ab. Ein Hafenschlepper begleitet das Ablegemanöver mit Wasserfontänen. Große Ehren für das jüngste Mitglied der Flotte von TransOcean Kreuzfahrten. Das Schiff ist zum ersten Mal zu Gast in Kiel. Die Ziele dieser kurzen Kreuzfahrt: Göteborg und Kopenhagen.
-
Die Entschleunigung auf unserer Donau-Reise durch sieben Länder beginnt bereits am Anreisetag. Schon deshalb, weil wir eine Vorübernachtung im Hotel gebucht haben und diesmal sogar die Deutsche Bahn mitspielt. So können wir Passaus zauberhafte Altstadt und die Veste Oberhaus in aller Ruhe erkunden, bevor wir mit der „nicko Vision“ Richtung Donaudelta ablegen. Musikliebhaber sollten sich zuvor unbedingt ein Konzert im Stephansdom gönnen, denn er beherbergt die größte Dom-Orgel der Welt.
-
Der Indian Summer ist legendär und voller Magie: Ein gelb-orange-roter Blätterwald, der im warmen Sonnenlicht leuchtet, sowie von Mythen und Legenden umwobene Natur im Reich der Indianer und Fallensteller. Zu diesen Sehnsuchtszielen und in die Weltstädte Chicago, Detroit, Toronto und Montreal bringt mich eine Kreuzfahrt mit der „MS Hamburg“. Die Reise über die Großen Seen in den USA und Kanada bietet auf 4563 Kilometern ein abwechslungsreiches Kontrastprogramm.
-
Kapitän Vincent Cofalka eilt über die Brücke – von backbord bis steuerbord muss er beachtliche 50 Meter zurücklegen. Sein nobel designter Arbeitsplatz spannt sich über die gesamte Schiffsbreite der AIDAnova, der jüngsten Tochter der Rostocker Kussmundflotte. Doch Cofalka stört das nicht. Der 47-Jährige ist gebürtiger Österreicher und erklärt mit alpenländischem Tonfall: „Das ist schon lässig, der Boss auf der Brücke dieses Schiffs zu sein.“
-
Die Nachmittagssonne taucht die Sydney Harbour Bridge in goldenes Licht. Tausende von Menschen säumen das Ufer vor dem berühmten Opera House. Langsam wendet Kenneth Harstrom sein Schiff im Hafen von Sydney. Die nächsten zehn Tage wird es unser schwimmendes Zuhause sein. Jetzt zeigt der bunt bemalte Rumpf der Norwegian Jewel in Richtung offene See. Die Passagiere genehmigen sich einen Abschiedsdrink auf Australien und schauen nach vorne.

