Kategorie: Türkei

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Bodrum – Wer hin will, sollte jetzt fahren

Bodrum an der türkischen Ägäis ist ein Wolf im Schafspelz. Noch – muss man sagen, denn das einst beschauliche Örtchen ist längst kein Geheimtipp mehr, wenn es darum geht in…

Bodrum an der türkischen Ägäis ist ein Wolf im Schafspelz. Noch – muss man sagen, denn das einst beschauliche Örtchen ist längst kein Geheimtipp mehr, wenn es darum geht in einer beeindruckenden Gegend entspannten Urlaub zu machen. Leider – muss man sagen, denn mit dem Einzug der Reichen verpufft der Reiz von Bodrum, einige vergleichen den Ort schon mit Saint Tropez. Wer hin möchte, sollte also jetzt fahren, bevor es zu spät ist.

Das Abenteuer Bodrum beginnt eigentlich schon bei der Anreise. Nur wenige Flüge aus Deutschland gehen direkt zum Flughafen Milas, der knapp eine Stunde von Bodrum entfernt ist. Einer davon ist der Flug XG1243 mit SunExpress aus Hannover, mit dem ich in die Türkei fliege. SunExpress ist eine Billigairline von Lufthansa und Turkish Airlines, die vor allem am Service spart. Und an der Pünktlichkeit: Der Hinflug war knapp eine Stunde zu spät in Milas, der Rückflug nach Hannover verzögerte sich um vier Stunden.

Mein Ziel in Bodrum ist das Hotel „Sensimar Bodrum Resort & Spa“ an der Bucht von Turgutreis, das erst seit Mitte Mai 2015 geöffnet hat. In einer Rekordbauzeit von knapp sieben Monaten hat der Eigentümer, der bereits ein Hotel in Bodrum besitzt, dieses 4-Sterne-Haus aus dem Boden gestampft. Dass in Bodrum derzeit ein wahrer Bauboom herrscht, sieht man bereits bei der Anreise mit dem Bus vom Flughafen. Überall wird gebaut. Für mein Empfinden gibt es derzeit mehr Rohbauten in der Region als fertige Häuser oder Hotels. Und dennoch ist Region für mich eine der reizvollsten Gegenden der Türkei. Noch!

“Palmarina” – Wie Geld die Region verändert

Ein gutes Beispiel, wie Geld Regionen verändern kann, ist die Marina „Palmarina“ in Yalikavak, die 2010 von Mubariz Mansimov aus Aserbaidschan gekauft und umgebaut wurde. Man spricht von Investitionen in Höhe von 45 bis 120 Millionen US-Dollar. Aus dem alten Hafen „Yalikavak Marina“ wurde ein Hafen für Superyachten mit einer Promenade aus Marmor gemacht, der keinen Vergleich mit den Häfen der Côte d’Azur zu scheuen braucht. Hier liegen Megayachten in Reihe und Glied. Und mit dem Geld der Eigentümer haben auch mondäne Boutiquen Einzug in die sonst ärmere Region gehalten. Mansimov selbst soll – laut Forbes – über ein Vermögen von 1,4 Mrd. US-Dollar verfügen. Und wer so viel Geld hat, kann es sich auch leisten zehn Oldtimer auf die Promenade der „Palmarina“ zu stellen.

Und wo so viel Geld ist, da lassen sich auch Prominente nieder. Bestes Beispiel ist Flavio Briatore, der 2012 die exklusive Diskothek, den „Billionaire Club“, in der „Palmarina“ in Yalikavak eröffnet hat. Oder Jade Jagger, die Tochter von Mick Jagger, die in Bodrum das Restaurant „The Secret Garden“ betreibt. Oder Nicolas Berggruen, der einst Karstadt übernommen hat. Er lässt gerade in der Nähe von Yalikavak auf einem 155.000 Quadratmeter großem Areal 23 Nobel-Villen bauen, die jeweils auf einem Grundstück von 5.000 Quadratmetern stehen. Aber auch Bill Gates, Prinzessin Margaret, Michael Caine und natürlich auch Mick Jagger haben hier bereits Urlaub gemacht. Und sie alle waren im angesagtestem Club der Stadt, dem „Halikarnas“, der mit seinen grünen Laserstrahlen den Nacht-Himmel über Bodrum erleuchtet.

Wer es ruhiger mag, fährt nach Gümüslük

Wer es lieber beschaulicher und authentischer mag, der fährt nach Gümüslük. Hier trifft man noch auf die wirkliche Türkei und kann Ruhe finden und frischen Fisch in kleinen Restaurants direkt am Wasser genießen. Dass die Mitarbeiter mit Glück ein paar Brocken Englisch reden, zeugt von der Unberührtheit der Region.

Auch das historische Bodrum hat einige Highlights zu bieten. Zum Beispiel die Burg, die fast vollkommen erhalten ist und deren Wehre und Türme teils fränkischer, teils byzantinischer Herkunft sind. Oder das Myndos-Tor mit Teilen der Stadtmauer.

Und wer Lust auf falsche Markentaschen, -uhren oder –brillen hat, der ist in Bodrum im Schlaraffenland gelandet. Wer hier durch die alten Gassen der Stadt bummelt, kommt an diversen Läden vorbei, die gefälschte Markenprodukte anbieten. Der Tipp unseres Reiseführers: „Vom genannten Preis 50 Prozent abziehen! Wenn der Verkäufer dann nicht ja sagt, aus dem Geschäft rausgehen. Sie glauben gar nicht, wie schnell der Verkäufer wieder bei Ihnen ist.“ Das Geschäft mit der Billigware ist hart. Jeder versucht, seine Ware an den Mann, oder in den meisten Fällen an die Frau zu bringen. „Glauben Sie den Verkäufern nie!“, warnt uns noch unser Reiseführer. „Eine Rolex für 50 Euro kann nicht echt sein…“

Den besten Blick auf Bodrum hat man von der Windmühle

Den besten Blick auf die Bucht von Bodrum hat man vom Hügel bei Bardakci zwischen Bodrum und Gümbet. Überreste alter Mühlen machen den Ort einzigartig und mit viel Glück stehen dort türkische Händler, die frisch gepressten Orangensaft verkaufen. Unbedingt probieren!

Eine weitere Möglichkeit, die türkische Ägäis kennenzulernen, ist die „Blaue Reise“. Das ist eine mehrtägige Fahrt mit dem „Gulet“, einem typischem Motorsegler in dieser Region. Die Boote werden schon seit der Antike gebaut – und bis heute nach alter Handwerkskunst aus Holz gefertigt. Der Begriff „Blaue Reise“ ist durch den türkischen Poeten Cevat Sakir Kabaagacli entstanden, der sich einst ein Fischerboot mietete und das Küstengebiet um Fethiye herum auf eigenen Faust erkundete. Diese faszinierende Reise taufte er auf den Namen „Blaue Reise“.

[toggle title=”Unterkunft“]Das „Sensimar Bordrum Resort & Spa“ ist ein Hotel für Paare ab 18 Jahren und exklusiv über TUI buchbar. Das Hotel wurde im Mai 2015 eröffnet. Durch eine Strand- und Fußgängerpromenade getrennt erreichen Sie den kleinen Strand. Zum Ortszentrum von Turgutreis mit Restaurants und Unterhaltungsmöglichkeiten sind es ca. 3 km. Der beliebte Urlaubsort Bodrum ist ca. 20 km entfernt, zum Flughafen sind es ca. 50 km. Transferzeit: ca. 1 Stunde.[/toggle]

Das

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Hinweis: Der Autor wurde von TUI Deutschland zu dieser Reise eingeladen.

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Antike Fundgrube Türkei: Liebesaffäre mit Aphrodite

Kusadasi ist in ein Flaggenmeer von roten Fahnen mit weißem Halbmond und Stern getaucht. Am Nationalfeiertag, 29. Oktober, sind auch Plakate mit Bildern von Kemal Atatürk, dem Gründer der Republik,…

Kusadasi ist in ein Flaggenmeer von roten Fahnen mit weißem Halbmond und Stern getaucht. Am Nationalfeiertag, 29. Oktober, sind auch Plakate mit Bildern von Kemal Atatürk, dem Gründer der Republik, allgegenwärtig. Banken und Behörden sind geschlossen, die Geschäfte haben trotzdem geöffnet, denn Kusadasi ist auch zum Ende der Saison noch voller Touristen. Die Türkei ist eine Fundgrube für archäologische Kostbarkeiten. Griechen und Römer haben dort ihre Spuren hinterlassen. Die Hafenstadt Kusadasi ist ein Ausgangsort für Fahrten nach Ephesus und Aphrodisias.

3.500 antike Stätten lokalisiert – Mitnehmen verboten

Erol Sevgen (54) lebt für die Archäologie. Seit 28 Jahren führt der Philologe Touristen durch antike Stätten – und davon gibt es in der Türkei reichlich. „3.500 wurden bisher gefunden und zum Teil erforscht, 3.500 weitere sind noch nicht lokalisiert“, berichtet der Guide. Seine Begeisterung hat auch auf seine Tochter abgefärbt, die studiert Archäologie. „Die Türkei ist eine Fundgrube für archäologische Kostbarkeiten, aber es ist unter Strafe verboten, sie mitzunehmen“, betont der 54jährige. „Aphrodisias, das 3.000 vor Christus entstand, wurde von den Einheimischen ausgeraubt“, erzählt er. „Um diese und andere antike Stätten vor Hobbysammlern mit Detektoren zu schützen, streuen Archäologen dort tonnenweise Nägel aus“, hat Erol Sevgen von seiner Tochter erfahren.

Theater in Ephesus

Beindruckend: das Theater in Ephesus

Kusadasi: Ausgangsort für Kulturtouristen

Der Kurort Kusadasi ist neben Izmir einer der Hauptausgangspunkte zu den antiken Stätten, denn die größte Ausgrabungsstätte Ephesus liegt nur 20 Kilometer entfernt. Tourismus hat in Kusadasi, was auf Deutsch „Vogelinsel“ bedeutet, eine lange Tradition. Klares Wasser, 18 Kilometer Sandstrand bis nach Güzelcamli und ein kleiner Badestrand im Zentrum: Eingerahmt von Yachthafen und Kreuzfahrtterminal liegt eine der schönsten Buchten der türkischen Ägäis. Die 70.000-Einwohner-Stadt ist ein beliebtes Reiseziel für einheimische und ausländische Touristen.

Seit in Ephesus die ersten Ausgrabungen begannen, strömten auch die Kultur-Touristen. Durch den Zweiten Weltkrieg kam der Tourismus vorübergehend zum Erliegen. Erst in den 1960er Jahren besann man sich wieder darauf. Eine osmanische Prinzessin baute das „Kismet“-Hotel („Schicksal“-Hotel), eines der ältesten in Kusadasi. Es befindet sich oberhalb des Yachthafens und wird zurzeit renoviert. In den 1970er-Jahren machten Prominente wie Englands Prinzessin Margaret und US-Präsident Richard Nixon auf ihrem Weg nach Ephesus dort Station, während deren Staats-Yachten im Hafen pausierten.

Blick auf die Hadrians-Thermen

Blick auf die Hadrians-Thermen

Idyllischer Blick auf die Bucht

Die vorgelagerte Taubeninsel ist heute durch einen Damm mit dem Festland verbunden. Auf der Halbinsel thront eine renovierte genuesische Festung aus dem 14./15. Jahrhundert, in der sich ein kleines Museum befindet. Von dort hat man einen idyllischen Blick auf die Bucht von Kusadasi. Kleine Fischer- und Ausflugsboote reihen sich aneinander, Kreuzfahrtriesen spucken mehrmals wöchentlich ein paar tausend Touristen aus. An der von Palmen gesäumten Stadt-Promenade stehen tagtäglich Angler, die ihre Köder auswerfen. Im Zentrum gibt es viele kleine Cafe´s und Restaurants. „Einheimische und Touristen können dort ihren frisch gefangenen oder auf dem Fischmarkt gekauften Fisch gegen einen Obulus zu einer köstlichen Mahlzeit zubereiten lassen“, erzählt Erol Sevgen.

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Gut erhalten: das Stadion für fast 40.000 Zuschauer in Aphrodisias

Aphrodisias: Stadt der Göttin

Etwa 150 Kilometer entfernt, im Landesinneren, aber nicht weniger interessant als die ehemalige Hafenstadt Ephesus, befindet sich das antike Aphrodisias nahe der heutigen Stadt Geyre. Das wohl wichtigste Gebäude, der Tempel der Göttin Aphrodite, wurde im 1. Jahrhundert nach Christi im ionischen Stil errichtet. Noch heute stehen 14 Säulen, die einst das Tempeldach trugen.

Die Ausgrabungen dort hatten Anfang der 1960er-Jahre unter Leitung von Prof. Dr. Kenan T. Erim (1929-1990), der an der Universität von New York lehrte, begonnen. Als Anerkennung für seine Verdienste um die antike Stätte genehmigte die türkische Regierung Erims Beisetzung in einem Marmorgrab, nur einen Steinwurf vom Aphrodite-Tempel entfernt. 30 Jahre hatte sich Prof. Erim mit den Ausgrabungen von Aphrodisias und mit der Beschaffung von Geldern für das Projekt, das er selber als „Liebesaffäre mit Aphrodite“ bezeichnete, beschäftigt.

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Das Tetrapylon führte zum Aphrodite-Tempel: In Sichtweite befindet sich das Grab von Prof. Dr. Kenan T. Erim

Filigrane Steinmetzarbeiten

Besonders schön in Aphrodisias sind die filigranen Steinmetzarbeiten, Sarkophage und Statuen. „Künstler aus Pergamon, die dafür berühmt waren, die natürliche Haltung in Stein zu meißeln, waren 133 v. Christus nach Aphrodisias geflohen, weil sie nicht unter römischer Herrschaft stehen wollten. Ihr Wissen brachten sie mit und gründeten eine Schule“, berichtet Erol Sevgen. Doch Roms Machthunger war grenzenlos und hinterließ in späteren Jahrhunderten mit Hadrians-Bad, Sebasteion, Tetrapylon, großem Theater und Stadion für fast 40.000 Zuschauer auch in Aphrodisias seine beeindruckenden Spuren.

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Von zahleichen Flughäfen in Deutschland gibt es Direktflüge nach Izmir. Der Transfer nach Kusadasi dauert ca. 45 Minuten. Preisbeispiel: Sieben Übernachtungen mit HP im Sentido Marina Suites (Adults Only-Hotel, vier Sterne), inklusive Flug, Zug zum Flug und Transfer gibt es bei Thomas Cook ab 427 Euro/pro Person.

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Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung von Thomas Cook und Neckermann Reisen.

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Feilschen ist hier oberstes Gesetz

Sommer, Sonne, türkisblaues Wasser – Die Türkei ist längst eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen geworden. Und das nicht ohne Grund: In Reih und Glied stehen dort am Mittelmeer hochklassige Hotels im oberen 4-Sterne- und 5-Sterne-Bereich.

Sommer, Sonne, türkisblaues Wasser – Die Türkei ist längst eines der beliebtesten Urlaubsziele der Deutschen geworden. Und das nicht ohne Grund: In Reih und Glied stehen dort am Mittelmeer hochklassige Hotels im oberen 4-Sterne- und 5-Sterne-Bereich.

Antalya gehört dabei sicherlich zu den modernsten Urlaubsregionen an der Mittelmeerküste der Türkei. Die heute rund 650.000 Einwohner zählende Großstadt ist einst an der fruchtbarsten Küstenebene im Süden entstanden, und wird heute von Städtetouristen wie Badetouristen gleichermaßen besucht. Antalya ist eine der wenigen Großstädte der Welt, die unmittelbar am Meer liegt. Wegen der langen Sandstrände wird dieser Abschnitt im Volksmund auch gerne Türkische Riviera genannt und zieht rund 5,1 Millionen Deutsche zum Urlaub in die Türkei.

Die Architekten der Hotels, vor allem hier am Strand Lara, haben bei der Planung durchaus jede Menge Phantasie bewiesen. So wurde zum Beispiel ein Hotel in der Art eines Flugzeuges gebaut, ein weiteres Gebäude sieht aus wie der Kreml auf dem roten Platz in Moskau.

Neben den wirklich schönen Stränden muss insbesondere die Altstadt Kaleiçi („Innere Festung“) auf dem Plan eines jeden Touristen stehen. Zu sehen ist eines der größten Ensembles osmanischer Holzhäuser, das die Türkei noch zu bieten hat. Die gesamte historische Altstadt wird von einer Stadtmauer eingefasst. Der berühmteste Zugang nach Kaleiçi ist das fast 2000 Jahre alte Hadrianstor, gebaut anlässlich eines Besuchs des gleichnamigen römischen Kaisers um 160 n. Chr.

Wer sich gerne auf Märkten umsieht, ist auf dem Basar von Antalya gut aufgehoben. Hier gibt es alles, was das Herz begehrt und das Feilschen um den besten Preis ist hier in der Türkei fast Volkssport. Also: Nie den Preis zahlen, der auf der Ware steht oder der vom Verkäufer angeboten wird. Besondere Vorsicht ist auch bei vermeintlicher Designerware geboten: Antalya ist bekannt für die Vielzahl von Plagiaten.

Aber nicht nur Plagiate sind in Antalya zu finden. Vom Basar in östliche Richtung verläuft die Atatürk Caddesi, die Einkaufsmeile der Stadt, in der von teuren Boutiquen bis zu Secondhand-Mode alles vertreten ist.

Auch Wandern, Mountainbiken oder Klettern ist in dem Gebiet durchaus möglich und sehr attraktiv. So ist der Lykische Weg absolut empfehlenswert. Strandkleidung ist hier jedoch fehl am Platz. Wer in der Türkei Wandern geht, benötigt hochwertige Outdoor-Sportbekleidung für den Aktivurlaub. Hier sollte nicht am Preis gespart werden!

 

Foto: H-j spengemann  / pixelio.de

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Die Sonne strahlt über beide Ohren – Urlaub in der Türkei

Eine leichte Brise vom ägäischen Meer streichelt meine braungebrannte Haut, leise Lounge Musik verwöhnt meine Ohren und die Sonne strahlt über beide Ohren vom blauen Himmel auf mich hinab –…

Sonnenaufgang in der Bucht von Sarigerme

Sonnenaufgang in der Bucht von Sarigerme

Eine leichte Brise vom ägäischen Meer streichelt meine braungebrannte Haut, leise Lounge Musik verwöhnt meine Ohren und die Sonne strahlt über beide Ohren vom blauen Himmel auf mich hinab – Ich liege in Gedanken immer noch am Strand in der Ägäis und genieße die wundervollen Tage.

Wir können uns in diesem Jahr ja auch nicht über den Sommer in Deutschland beschweren. Seit Wochen ist bestes Wetter und der Schönberger Strand vor meiner Haustür ist rappelvoll mit Urlaubern. Als ich mich auf den Weg in die Türkei in das Puravida Resorts Seno gemacht habe, bin ich mit kurzer Hose und Flip-Flops in den Flieger gestiegen und so quasi auch wieder zurück gekommen. Dass der Sommer die Türkei und auch Europa fest in der Hand hat, konnte ich gut vom Himmel aus beobachten. Von Dalaman bis Hamburg waren fast keine Wolken zu sehen. Und trotzdem ist der Sommer in der Türkei etwas ganz anderes, als der Sommer in Deutschland. Logisch… Während die Ostsee quasi mit 21 Grad an der oberen Skala des Thermometers angekommen ist, bin selbst ich mit Freude in die Ägäis gesprungen: 27 Grad und dazu klares türkisblaues Wasser. Traumhaft!

Zimmer mit Blick auf Baba

Das Puravia Resorts Seno liegt am Ende einer kleinen Bucht bei Sarigerme und unterscheidet sich schon optisch deutlich von den anderen drei Hotels, die dort noch zu finden sind: Es sind mehrere kleine Häuser, die am Berg liegen, kein großer Klotz. Alle Zimmer haben damit Meerblick und eine traumhafte Sicht auf die vorgelagerte Insel namens Baba, die dem Strand Schutz vor den großen Wellen gibt. Es gibt zwei Strände, die zum Hotel gehören und perfekt für Familien mit kleineren Kindern sind. Das Wasser fällt ganz flach ab und man kann locker 30 Meter weit ins Wasser gehen, bevor die eigenen Knie das Wasser fühlen dürfen.

Das Puravida Resorts Seno

Das Puravida Resorts Seno in der Türkei ist vom Wasser aus kaum zu sehen. Die Gebäude sind alle weitläufig in den Hügel reingebaut.

Urlaub für Eltern mit und ohne Kind

Das Konzept des Puravida Resorts Seno hatte ich schon kurz in meinem Artikel „36 Grad und es wird noch heißer…“ erklärt. Für mich als dreifacher Vater ist in Urlaubsregionen vor allem die Frage nach der Kinderbetreuung interessant und wichtig. Hier einen Weg zwischen Ruhe / Entspannung und Aktion zu finden, ist sicherlich nicht einfach. Schon gar nicht, wenn Kinder sich dort auch wohlfühlen und austoben sollen. Und das finde ich hier wirklich perfekt gelöst. Die Kinder haben einen eigenen Kids Club mit Wasserrutschen und Pools und werden dort liebevoll betreut. Außerdem gibt es fast jeden Abend eine Kids Disco, Kids Yoga, Kochen für Kinder und vieles mehr. Also jede Menge Aktion unter Aufsicht und mit vielen gleichaltrigen Kindern. Während die Kinder spielen, können sich die Eltern in Ruhe am Strand erholen. Wer keine Kinder hat, kann in sogenannten „Adults-Only“-Zonen entspannen oder unbedingt im „First Date“-Restaurant speisen. Auch hier haben Kinder unter 18 Jahren keinen Zutritt.

Kids Club von oben

Der “Kids Club” vom Puravida Resorts Seno von oben.

Kochen mit dem Koch: “Hobby Kitchen”

Apropos Speisen: Auf jeden Fall das Angebot „Hobby Kitchen“ in Anspruch nehmen. Hier kochen die Gäste in kleinen Gruppen ihr 4-Gänge-Menu selbst und müssen es dann am Schluss auch essen. Unter Anleitung eines Kochs werden zuerst die Zutaten vorbereitet und dann in der Küche selbst gebraten, gegrillt oder fritiert. Für mich als leidenschaftlicher Koch eine tolle Erfahrung und nebenbei habe ich – neben einem leckeren türkischen Menu – auch sehr nette Menschen während der „Hobby Kitchen“ kennengelernt. Das Rezept gibt’s dann für Zuhause mit.

Jörg Baldin im "Hobby Kitchen" im Puravida Resorts Seno

Die Verantwortlichen des Hotels legen viel Wert darauf, dass das Puravida Resorts Seno kein Clubhotel ist. Niemand wird dort zur Teilnahme von irgendwelchen Aktionen oder Spielen gezwungen. Wenn ich aber einen Tipp abgeben sollte, welche Veranstaltung man auf gar keinen Fall verpassen darf, dem würde ich die „White Party“ empfehlen, die jeden Donnerstag Abend mit unterschiedlichen Programmen stattfindet. In meinem Fall bedeutete das: Barfuß im Strandsand tanzen, spektakuläre Feuershow, dezent beleuchtete Bucht mit Fackeln und Kerzen, gute Musik und viele gekühlte Getränke.

Ausflug nach Secret Valley

Auch einen Ausflug habe ich mitgemacht: Secret Valley. Mit einem Kanu war ich ja schon oft in meinem Leben unterwegs, doch noch nie mit einem Tretkanu. Tretkanu? Richtig gelesen. Es ist ein ganz normales Kanu, das allerdings keine Paddel hat. Man sitzt auf dem Kanu, hat eine Rückenlehne und tritt, wie beim Fahrrad, kräftig in die Pedale. Die Technik hat sich der Hersteller in der Natur kopiert. Wie die Flossen bei einer Schildkröte, so bewegen sich auch die beiden „Ruder“ des Kanus, bei jeder Bewegung unter dem Kanu. Das hat den Vorteil, dass das Boot recht schnell nach vorne gleitet und gleichzeitig stabil im Wasser liegt. So hat man herrlich beide Hände frei, um sich die traumhafte Gegend anzusehen und auch zu fotografieren. Die Fahrt mit den Kanus startet auf einem Stausee und führt durch tiefe Schluchten und tolle Gegenden. Auch ein Bad in dem Fluss ist empfehlenswert und – im Gegensatz zum Meer – auch richtig erfrischend.

Ausflug nach Secret Valley

Leider war der Aufenthalt für mich zu kurz, um wirklich alle Angebote ausprobieren zu können. Es gibt noch so viele Möglichkeiten, um den Urlaub an der Ägäis nicht langweilig werden zu lassen: Wassersport aller Art, Ausflüge ins Binnenland, Sportangebote quasi rund um die Uhr, Tanzkurse usw.

Fazit: Die türkische Ägäis ist auf jeden Fall eine gute Alternative zu den sonstigen Urlaubsregionen rund ums Mittelmeer. Durch den weitläufigen Strand und die doch übersichtliche Anzahl an Hotels ist hier viel mehr Ruhe zu finden, als an der türkischen Riviera oder auf Mallorca. Das Puravida Resorts Seno bietet einen hohen Standard, Zimmer mit traumhaften Ausblick, eine gute Küche und viel Spielraum für einen erholsamen Urlaub, mit oder ohne Kinder. Und der Transfer vom Flughafen dauert auch nicht länger als 30 Minuten.

Danke an das Team vom Puravida Resorts Seno…

team Puravida resorts seno

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland ins Puravida Resorts Seno eingeladen. Vielen Dank!

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36 Grad, und es wird noch heißer… Urlaub in der Türkei

Da sitze ich nun bei 36 Grad im Schatten unter dem Sonnenschirm an der türkischen Ägäis, trinke literweise Wasser und freue mich darauf, gleich ins nur wenig kühlere Wasser (27…

Blick vom Puravida Resorts Seno auf die Bucht

Da sitze ich nun bei 36 Grad im Schatten unter dem Sonnenschirm an der türkischen Ägäis, trinke literweise Wasser und freue mich darauf, gleich ins nur wenig kühlere Wasser (27 Grad) zu gleiten. Was für ein tolles Plätzchen Erde das hier doch ist. Meine ersten Eindrücke vom Puravida Resorts Seno in Sarigerme…

Es ist nicht mein erster Besuch in der Türkei. Allerdings war ich bisher immer an der bekannteren Riviera mit den Städten Antalya, Belek oder Lara. Mein letztes Mal ist auch schon ein paar Jahre her. Schon damals stürmten tausende Osteuropäer an die türkische Küste. Manchmal freundliche, in der Gruppe oftmals laute Gesellen. Für viele Urlauber die Ruhe und Erholung suchen, ist das Grund genug, nicht wieder in diese Region zu fahren. Hier, an der Ägäis ist das anders. Zumindest im Puravida Resorts Seno. Hier sind die Deutschen noch unter sich und somit entfällt auch das morgendliche Liegen belegen an den zahlreichen Pools oder am Strand.

Generell macht das Resorts von TUI auf den ersten Blick einen sehr schönen Eindruck. Die Bungalows sind in den Berghang gebaut und so hat jedes Zimmer Blick auf die wunderschöne Bucht und die vorgelagerte Insel. Das Puravida-Konzept teilt die Anlage quasi in zwei Teile. Die Pura-Ebene steht für Entspannung und Ruhe und die Vida-Ebene für das Aktive und Gesunde. Damit kommen irgendwie alle Urlauber hier auf ihre Kosten. Die Eltern können entspannt Urlaub machen, weil ihre Kinder hier gut aufgehoben und betreut sind und wer gar keine Kinder hat, der findet in den „Adults only“-Ebenen Ruhe und Entspannung. Das gilt auch fürs Abendessen. Es gibt hier Themenrestaurants, die teilweise nur für Erwachsene, also ab 18 Jahren, gebucht werden können: Schön romantisch zu zweit, mit Kerzenschein und das À-la-carte-Restaurant heißt treffenderweise dann auch „First Date“.

Bei mir stehen die nächsten Tage auch noch interessante Dinge an. So will ich auf jeden Fall einmal mit dem Boot an der Küste entlang fahren, die tolle Kinderbetreuung etwas genauer unter die Lupe nehmen (man weiß ja nie), gemeinsam mit dem Koch des Hauses in der “Hobby Kitchen” kochen, und ich freue mich schon auf die „White Party“ am Donnerstag am Strand. Aber jetzt erst mal husch, husch ins Wasser…

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland ins Puravida Resorts Seno eingeladen. Vielen Dank!

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