Kategorie: Spanien

Spanien – Traumziele erreichen mit einer Fernreise, mit Reisen nach Europa und in alle Welt. Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Angebote gibt’s hier…

Hexen vor der Haustüre

Wie spanisch ist eigentlich Galicien? Auf diese Frage bekommt man meist nur die orakelhafte Antwort: Sehr spanisch, nur anders. Das macht uns neugierig, den nordwestlichen Teil der iberischen Halbinsel, seine sprudelnden Heilquellen und das berühmte Pilgerziel zu entdecken.

Wie spanisch ist eigentlich Galicien? Auf diese Frage bekommt man meist nur die orakelhafte Antwort: Sehr spanisch, nur anders. Das macht uns neugierig, den nordwestlichen Teil der iberischen Halbinsel, seine sprudelnden Heilquellen und das berühmte Pilgerziel zu entdecken.

Nicht wie im übrigen Spanien lacht hier die Sonne immer vom blauen Himmel und statt Flamenco Musik, lieben die Galicier den Dudelsack. Von September bis Mai ist der Regenschirm das wichtigste Utensil. Doch dafür grünt und blüht es überall. Wälder mit Eukalyptusbäumen nehmen 30 Prozent des spanischen Waldbestandes ein. Und rund 8.000 verschiedene Kameliensorten blühen und gedeihen prächtig vor allem in den Wintermonaten. Unser Guide Tommi Alvarellos Laine, gebürtiger Galicier, ist von seiner Heimat voll und ganz überzeugt. „Von hier stammen berühmte Männer wie Fidel Castro, Francisco Franco und der Politiker Mariano Rajoy, ist sogar in der galizischen Hauptstadt Santiago di Campostela geboren“, zählt er auf.

„Unser Land ist eigentlich ein Paradies,“ fährt er fort. „Wir haben rund 1.300 km Küste. Neben 800 km Steilküste sind 300 km Strand“. Nicht zu vergessen die fjordähnlichen Meeresarme, die sogenannten Rias, sind ganz etwas Besonderes. Sie dringen tief ins Land ein und prägen die Küstenlandschaft zum Atlantik, machen sie abwechslungsreich mit einer Menge Kur-, Thalasso oder Spa-Hotels, die diese besondere geographische Formation nutzen. Das ist auch der Grund, warum das galizische Thermalangebot in Spanien unbestritten auf Platz eins liegt. Vom bescheidenen Kurbad, bis zur topmodernen Gesundheitsbehandlung inklusive Wellness, Beauty und landestypischer Kulinarik, kann man wählen. Wir testen mal das Angebot und lassen uns auf der Insel la Toja überraschen. Dort empfängt uns eine ganz besondere Atmosphäre.

Aalglattes Wasser des Riasfjords umgibt das moderne Kurhotel Eurostars. Ein besonderer Hingucker ist die kleine nahegelegene Kirche zum Hl. Sebastian, deren Fassade ganz und gar mit Muscheln verziert ist. Feinen Duft verströmt das traditionsreiche Seifengeschäft, wo man aus einem breiten Sortiment für jeden Zweck ein ganz besonderes Seifenstück wählen kann. Wirkungsvoll bei dermatologischen Problemen, so sagt man uns, sei eine schwarze Seife, die nur auf Insel la Toja hergestellt werde.

Heilbaden im Freien

In Ourense, eine Stadt im Landesinneren, mit einer bemerkenswerten, historischen Altstadt und bedeutenden Kathedrale mit ausdrucksvollem Skulpturenschmuck und goldgefasster Apsis, sprudelt das Heilwasser sogar direkt heiß aus den alten Brunnen von As Burgas, die bereits die Römer benutzten. Denn zu dieser Zeit war Ourense sehr begehrt, da man im Fluss Mino Gold schürfen konnte. Noch heute besitzt die Regierungsstadt von Galicien ihre eigene Thermalzone in der Stadtmitte, wo schwefelhaltiges Mineralwasser kostenfrei für Jedermann zugänglich ist. Wir staunen nicht schlecht, als wir mitten in der Stadt Damen und Herren im Badeanzug im dampfenden Schwefelbad erblicken.

Eine ähnliche, öffentliche Anlage, die Termas de Outariz, sind die Flussbäder am Mino. Bis zu 180 Personen können hier maximal zwei Stunden für ca. 6,00 Euro baden, entspannen und die herrlich grüne Flusslandschaft genießen. Das von 67 Grad auf Körperwärme herunter gekühlte Wasser ist besonders heilsam bei Hautproblemen und hohem Blutdruck.

„Das Bad mit all seinen zusätzlichen Angeboten, wie japanische Onzen oder einem Calidarium ist ganzjährig geöffnet,“ so die Geschäftsführerin Sandra Sanjiao. „Zwischen 9,00 Euro und 40,00 Euro kosten die Anwendungen. Obwohl Outariz kein Kurort ist, haben wir nur diplomierte Masseure, was unsere Gäste vornehmlich aus Galicien, Asturien und Madrid sehr schätzen“.

Speicher aus Granit

Abgesehen von den heilsamen Badeoasen, mal luxuriös und mal rustikal, ist der Besuch der kleinen, typischen galizischen Orte ein unbedingtes Muss. Hier findet man ganz eigenwillige Bauten, besondere Plätze und alte, bäuerliche Traditionen. Wir besuchen Combarro, der Fischerort liegt direkt am Meer, wo uns Tommi auch die Getreidespeicher, die Hórreos, zeigt. Wie kleine Kapellen mit einem Steinkreuz im Giebel sind diese rechteckigen Granithäuser einst von den Vorfahren auf Stelzen gebaut worden. Eine Holzverkleidung mit schmalen Schlitzen sorgt für den Luftaustausch, damit das gelagerte Getreide, Mais oder Fisch trocken bleibt und nicht verdirbt.

Mäuse und sonstige Nagetiere und Schädlinge hatten somit auch keine Chance an das Erntegut heranzukommen. Im typisch galizische Ort mit Häusern aus Granitstein führt unser Weg durch schmale Gassen, die es dort sicher schon vor 200 Jahren gab. Vor mancher Haustüre steht eine „Meigas“, die gute galizische Hexe, die seit Generationen besonders für das Glück und die Gesundheit der Frauen sorgt.

Pontevedra hingegen, Hauptstadt des portugiesischen Jakobweges, präsentiert eher den urbanen galizischen Stil. Während des 15. Und 16. Jahrhunderts war sie der Haupthafen von Galicien. Silberschmiede kreierten zur Zeit der spanischen Renaissance den sogenannten plateresken Stil. Ein bedeutendes Beispiel dafür zeigt die Fassade der Basilika Santa Maria Major. Wie eine filigrane Silberarbeit sind die Darstellungen zu Ehren der Fischer und der Schifffahrt gearbeitet. Die Altstadt von Pontevedra kann mit einer Opernkulisse verglichen werden. Kleine Plätze arrangieren sich lauschig aneinander. Säulen tragen Balkone, die als Veranden mit Fenstern verkleidet sind. Die etwas verspielte Architektur wird aber dennoch gehalten von dem massiven Mauerwerk aus Granit, das dazu einen stabilen Akzent setzt.

Kandierte Veilchen zur Pastete

Auf dem Hauptplatz von Pontevedra, im Restaurant Eirado da Lena herrscht bereits reges Treiben. Es ist Mittagszeit und die Plätze draußen sind schon alle besetzt. Doch der gut gelaunte Chefkoch persönlich, Inaki Brental, macht uns drinnen im Gastraum einen Tisch frei. Er ist in der Welt der Kulinarik in Spanien schon lange kein Unbekannter mehr. Mit einem Begrüßungsschluck vom typischen Albarinho, dem galizischen Weißwein von der Rias Baixas, dazu selbstgebackenem Weißbrot mit Salz und Olivennöl, bekommen wir Appetit auf seine Kochkünste. Es folgen kleine Portionen mit Leckereien vom Tintenfisch, serviert auf einem Granitstein, gefolgt von Taschenmessermuscheln mit Mango und Algenblume.

Mit weißen Bohnen und Hummer in Tomatensoße und Gänseleberpastete mit Vanille, verziert mit kandierten Veilchen setzt er die Geschmackslatte schon ziemlich hoch. Eine Käseauswahl von Ziege, Schaf und Kuh, danach noch ein fluffiges Dessert von Maracujaschaum und Waldfrüchten beschließt die köstliche mediterrane, galizische Speisefolge mit raffinierten Geschmackskombinationen.

Und das Beste kommt ja bekanntlich zum Schluss – in unserem Fall ist es die berühmte Pilger- und galizische Hauptstadt Santiago de Compostela, die den Schlusspunkt unserer Reise setzt. Bei strömenden Regen bahnen wir uns auf alten, holprigen Quadersteinen durch die Pilgerschar einen Weg zur Kathedrale, die ab dem Jahr 1075 auf Überresten von Gebäuden früherer Epochen erbaut wurde. „Hier befindet sich das Grab des Hl. Jakobus“, erklärt Tommi“, „nach den vielen verschiedenen Stilepochen dominiert heute der Barock, den wir sowohl außen an der Fassade, wie auch im Inneren sehen können“. Hier glänzt und glitzert es in Gold und Silber von den Altären, den Decken und den Wänden.

Im riesigen 96 m langen Hauptschiff, dem 20 m hohen Kirchenraum erkennen wir auch das berühmte, überdimensionale „Botafumeiro“ (Weihrauchfass), das bei Beginn der Messe und zu den Andachten in einem großen Bogen von zwei Messdienern hin- und hergeschwungen wird. Pilger aus aller Welt haben bereits in der Kathedrale Platz genommen, um bei der Hl. Messe dabeizusein. Denn jetzt und hier ist das Ziel ihrer langen, mühsamen Reise erreicht.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung.  | Titelfoto by Fotolia.de #155544667

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Urlaub auf Teneriffa – Balsam für die Seele

Im Süden von Teneriffa, der einst nur durch Bettenburgen und schönes Wetter glänzte, hat sich viel getan. Die „Insel des ewigen Frühlings“, die geografisch auf der Höhe von Süd-Marokko und…

Im Süden von Teneriffa, der einst nur durch Bettenburgen und schönes Wetter glänzte, hat sich viel getan. Die „Insel des ewigen Frühlings“, die geografisch auf der Höhe von Süd-Marokko und West-Sahara liegt, bietet das ganze Jahr über ein ozeanisch-tropisches Klima ohne extreme Ausschläge. Durch den beständig wehenden Passatwind ist der Inselnorden grüner, aber auch regenreicher.

Adeje – Der Blick aufs Meer ist Balsam für die Seele, die frische Seeluft gut für die Gesundheit. Teneriffas Südwestküste ist ein verlockender Ort, um in der dunklen Jahreszeit Sonne zu tanken. Nicht umsonst gehört die größte der Kanaren-Inseln zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen.

Urlaub auf Teneriffa - Liane Ehlers-003

Spaziergang am Strand. (Fotos: Liane Ehlers)

Erst mal tief durchatmen und das Rauschen der Wellen genießen: So habe ich mir den perfekten Urlaub erträumt. Leise knirscht am Strand der schwarze Lavasand unter meinen Schuhen, als ich Richtung La Caleta gehe, um die Kalorien vom leckeren Essen abzulaufen. Auf einer Felsenplattform übt sich eine Yogagruppe in Atemtechnik und Gelassenheit. Pärchen sitzen am Strand, machen Selfies, und einige Angler geben die Hoffnung nicht auf, doch noch etwas fürs Abendessen zu fangen. Aus einer Strandbar dröhnt richtig gute Tanzmusik von einer Live-Band herüber. La Caleta, das ehemalige Fischerdorf, hat sich durch den Tourismus stark gewandelt, sich aber trotzdem einen gewissen Charme bewahrt. Noch heute gibt es dort einige hervorragende Fischrestaurants.

Hervorragende Rotweine locken beim Urlaub auf Teneriffa

Während die rote Sonne hinter der Nachbarinsel La Gomera im Meer versinkt und die grünste unter den sieben Kanaren-Inseln langsam von der Dämmerung umhüllt wird, genieße ich auf der großen Dach-Terrasse des „RIU Palace Tenerife“ den Sonnenuntergang und einen der hervorragenden Rotweine, die im Inselnorden angebaut werden. Selten hat mir ein spanischer Wein so gut geschmeckt.

Das Hotel, das nach umfangreichen Umbauarbeiten als Fünf-Sterne-Haus wiedereröffnet wurde, verfügt über eine 21.000 Quadratmeter große Gartenanlage mit Sandstrand und drei Pools, einer davon mit Blick aufs Meer, wo die manchmal stürmische Brandung durch künstliche Riffe gebremst wird. Schräg dahinter liegt das ebenfalls komplett renovierte Vier-Sterne-Schwester-Hotel „RIU Arecas“.

Farbenprächtige Promenade

Grün und bunt ist die Promenade mit ihren Palmen, Agaven und Bougainvilleen, die sich von der Playa de la Enramada bis zur Playa del Duque (Strand des Fürsten) zwischen Strand und Hotelbauten vorbeischlängelt. Dort pulsiert das Leben. Der hinter gelagerte Ort lässt in punkto Shoppen und Lokalitäten keine Wünsche offen. Wer beim Laufen genug Kondition hat, gelangt schließlich zum Jachthafen Puerto Colon mit seinen Katamaranen und Segelbooten, die von dort zum Delfin- und Whale-Watching starten. Auch das ist Urlaub auf Teneriffa.

Moby Dicks Heimat

Schon seit Jahrzehnten ist Teneriffas Südwesten ein Eldorado für diese Tourismusindustrie. Mehr als 20 verschiedene Walarten tummeln sich unweit der Küste im Atlantik. So ist es auch kein Zufall, dass der Film „Moby Dick“ (1956) über Kapitän Ahabs besessene Jagd nach dem „Weißen Wal“ in den kanarischen Gewässern gedreht wurde. Heute gibt es dort keine Walfänger mehr, den Tieren drohen jedoch andere Gefahren, z. B. durch Schnellfähren und U-Boot-Ortung, die die Tiere wie ein akustischer Blitzschlag trifft. Die Kritik von Umweltschützern am hemmungslosen Ausflugstourismus versucht die Regierung durch Regeln und eine Limitierung der Walfahrten zu begrenzen.

Urlaub auf Teneriffa bietet einmaligen Sternenhimmel

Wer Teneriffa besucht, kommt am Pico del Teide nicht vorbei, denn alle Wege führen dorthin. Seinen Namen bekam der Berg von den Ureinwohnern, den Guanchen, die den Berg „Echeyde“ nannten, was so viel wie „Höllenschlund“ bedeutet. Im Laufe der Zeit wurde im Spanischen daraus „El Teide“. Der vulkanische „Teide Nationalpark“ mit seinen spektakulären Landschaften, der vor mehr als 300.000 Jahren entstand, ist bei Wanderern sehr beliebt und zieht jährlich über drei Millionen Besucher an.

„Mit 3.718 Metern ist der Teide nicht nur der höchste Berg Spaniens, sondern auch der dritthöchste Inselvulkan der Welt“, erzählt Guide Jose Sanchez Garcia, der uns über einen Weg von der oberen Seilbahnstation (3.555 Meter hoch) zum Aussichtspunkt „Fortaleza“ führt, um dort den Sonnenuntergang auf Teneriffa zu erleben. Einen weiteren Superlativ, der Balsam für die Seele sein kann, hat der Pico del Teide zu bieten: einen Nachthimmel, der – vorausgesetzt es gibt keine Wolken – wegen seiner optimalen Bedingungen von der Unesco zur „Starlight Destination“ (Sternenlichtort) ernannt wurde. Astronomen bieten Nachtexkursionen mit mobilen Teleskopen an, allerdings sollte man sich winter-warm anziehen, um das in 2356 Metern Höhe genießen zu können.

[toggle title=”Anreise”]Verschiedene Airlines fliegen den Flughafen Teneriffa Süd an. Transferzeit zum RIU-Hotel ca. 20 Minuten. Delfin-und Wal-Watching: Boote für Walbeobachtungs-Touren starten auf Teneriffa ab Puerto Colon, Los Gigantos und Los Christianos. Die Touren dauern zwei bis drei Stunden. http://www.maritimaacantilados.com/[/toggle]

[toggle title=”Teide”]Die Seilbahn „Teleférico de Teide“ fährt täglich von 9 bis 16 Uhr in acht Minuten hinauf zum Gipfel des Berges und hinunter. Sie beginnt bei 2.356 Metern an der Landstraße TF-21 und führt zu einer Bergstation auf 3.555 Metern Höhe. Auf den Gipfeln von Teneriffa befinden sich einige der wichtigsten Sternwarten der Welt. „Volcano Life Experience“ bietet Sonderveranstaltungen zum Sonnenuntergang und zur Sternenbeobachtung. www.telefericoteide.com[/toggle]

[toggle title=”Reiseliteratur”]Gute Tipps gibt der Reiseführer „Teneriffa“, Dieter Schulz, Dumont, 296 S., 17,99 Euro.[/toggle]

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung!

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So vielseitig sind die Kanaren

Die Kanaren liegen im Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste Afrikas, nur wenige Hundert Kilometer von Marokko entfernt. Jede der sieben Hauptinseln hat ihre eigene Charakteristik. Gemeinsam ist ihnen allen das…

Die Kanaren liegen im Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste Afrikas, nur wenige Hundert Kilometer von Marokko entfernt. Jede der sieben Hauptinseln hat ihre eigene Charakteristik. Gemeinsam ist ihnen allen das ausgeglichene, mediterran-subtropische Klima, die Tagestemperaturen steigen selten über 25 Grad. Damit gehören die Kanaren zu den beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen. Wir haben uns die Inseln genauer angeschaut und geben Tipps für den nächsten Kanaren Urlaub.

Die Vegetation der Inseln wird – je nach Standort und Niederschlagsmenge – von Kiefer- und Lorbeerwäldern, Palmen, Sukkulenten, Weihnachtssternen, Hibiskus, Oleander und anderen mediterranen Gewächsen geprägt.

Teneriffa – die vielseitige Insel

Das Wahrzeichen Teneriffas ist der Pico del Teide, der mit 3.718 Metern höchste Berg Spaniens. Er befindet sich am nördlichen Rand der auf 2.000 Metern Höhe liegenden Hochebene Las Cañadas, die in der Inselmitte den Parque Nacional del Teide bildet. Mittelpunkt der Nordküste ist das quirlige Touristenzentrum Puerto de la Cruz. Der gebirgige Nordwesten bietet mit dem Teno-Gebirge dem Wanderer unzählige Möglichkeiten. Schwer zugängliche Bergdörfer wechseln sich mit tiefen Schluchten ab. Der im nördlichen Inselteil eher felsigen Küste stehen im Süden lange Sandstrände gegenüber.

Gran Canaria – die lebhafte Insel

Das Inselinnere der nahezu kreisrunden Insel wird vom 1.949 Meter hohen, erloschenen Vulkan Pico de las Nieves überragt. Der südliche Inselteil ist mit mehreren lebhaften Badeorten, wie beispielsweise Playa del Inglés, touristisch ausgezeichnet erschlossen. Eine beeindruckende Dünenlandschaft mit einer Länge von sechs Kilometern ist bei Maspalomas zu bewundern. Besuchenswert ist Puerto de Mogán, ein Hafenort, durch den sich mehrere Kanäle, gesäumt von engen Gassen ziehen, weshalb er auch “Venedig des Südens” genannt wird.

Lanzarote – die dunkle Insel

Vulkanausbrüche begruben im 18. Jahrhundert große Teile der Insel unter einer schwarzen Lavaschicht. Die durch diese Naturereignisse einzigartig geformte Landschaft kann im Nationalpark Timanfaya mit Bussen – oder auch auf Dromedaren – erkundet werden. Einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der Insel leistete der Künstler und Umweltschützer César Manrique. Nach seiner Vorgabe durften keine Gebäude mit mehr als drei Stockwerken errichtet werden. Die Häuser mussten weiß, Fensterläden, Türen und Zäune blau oder grün gestrichen sein. Auf der Insel ist ein enormer Fundus seiner künstlerischen Arbeiten zu bewundern. Touristische Zentren mit langen Sandstränden sind Puerto del Carmen und Costa Teguise.

Reiseblog BREITENGRAD53 Traumstrände mitten im Atlantik 7

Ideales Revier für Kiteurfer – Fuerteventura

Fuerteventura – die erholsame Insel

Bedingt durch die nicht allzu hohen Berge ist Fuerteventura die niederschlagsärmste Insel des Archipels. Die Insel ist an ihrer schmalsten Stelle nur fünf Kilometer breit, sodass man im Rahmen einer Wanderung über den Inselrücken sowohl die Wildheit der westlichen Steilküste bei La Pared mit ihrer gefährlichen Brandung als auch die puderzuckerartigen Sandstrände bei Costa Calma an der Ostküste erleben kann. Von Costa Calma aus erstreckt sich der Strand 17 Kilometer nach Süden bis nach Morro Jable. Ein Paradies für Wind- und Kitesurfer sowie für Strandwanderer. Der im äußersten Nordosten, bei Corralejo gelegene, unter Naturschutz stehende Dünenpark erinnert an die Sahara.

La Palma – die schöne Insel

Mit ihrer üppigen Vegetation ist La Palma ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber und für einen reinen Badeurlaub fast zu schade. Aus der recht kleinen Grundfläche der Insel steigen Gebirge bis über 2.400 Meter Höhe auf. In der Inselmitte will der Nationalpark Caldera de Taburiente erwandert werden, in dem große Flächen von der Kanarischen Kiefer bedeckt sind, die die Fähigkeit besitzt, nach Waldbränden wieder neu auszutreiben. Nicht versäumen sollte man einen Besuch der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma, deren Altstadtviertel eine Fülle Bauwerke im kanarischen und kolonialen Stil, mit kunstvoll verzierten Erkern und Holzbalkonen, aufweist.

La Gomera – die wilde Insel

Mit ihrem als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO stehenden Nationalpark Garagonay gilt der Besuch der Insel als großes Naturerlebnis. Immergrüne Nebelwälder mit über zwei Metern hohen Farnen kennzeichnen das Landschaftsbild im Nationalpark. Touristisch gut erschlossen ist das Valle Gran Rey – ein von Palmen und Bananenplantagen geprägter Inselabschnitt.

El Hierro – die unbekannte Insel

Die kleinste und westlichste Insel der Kanaren ist zwar von ähnlicher landschaftlicher Vielfalt wie seine Schwesterinseln, spielt jedoch aufgrund seiner Abgelegenheit touristisch nur eine untergeordnete Rolle. Wer jedoch Ruhe und Abgeschiedenheit am westlichsten Ende Europas sucht, der ist hier genau richtig.

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Traumstrände mitten im Atlantik

Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im…

Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im Norden und im Süden Karibikträume, mitten im Atlantik, wahr werden lassen – nur vier Stunden Flug von Deutschland entfernt.

Paradiesische Zeiten, jedes Mal anders

Jede der sieben Kanarischen Inseln ist auf ihrer Art besonders: Gran Canaria und Teneriffa locken mit umfangreichem Nightlife und touristischen Attraktionen, Lanzarote mit der unwirklichen Mondlandschaft im Nationalpark Timanfaya und die Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro mit Natürlichkeit und Stille. Wer jedoch endlose Sandstrände und Karibikfeeling sucht, ist auf Fuerteventura genau richtig. Die sanfte Ostküste ist allgemein ruhiger und zum Baden und Surfen ideal geeignet, während die windige Westküste mit hohen Wellen und starken Strömungen für lange Wanderungen oder für Surfausflüge inmitten der herrlichen Natur zu empfehlen ist.

Dünenlandschaft trifft Traumstrände im Norden

Wunderschön sind die Traumstrände des Nordens um den Urlaubsort Corralejo: Östlich des Stadtzentrum zieht sich die Dünenlandschaft kilometerlang gen Süden und bietet jedem einen Rückzugsort in überwältigender Stille. Anders als der durchgängige flache Sandstrand von Jandia im Süden der Insel wird der Strand von Corralejo immer wieder von Lavarücken durchzogen und bildet so eine natürliche Unterteilung mit vielfältiger Vegetation. Die einzelnen Strandabschnitte teilen Sonnenanbeter, Surfer, Kite-Surfer, Taucher und FKK-Anhänger unter sich auf. Corralejo ist die erste Wahl für alle Urlauber, die abends gerne noch einmal zu einem Shoppingbummel, kalten Drinks und zum Tanzen die Hotelanlage verlassen möchten, denn im Ortszentrum dauert die Party bis spät in die Nacht hinein.

Die Karibik Europas: Jandia Playa

Besonders paradiesisch gibt sich der Süden von Fuerteventura mit den langen Sandstränden auf der Halbinsel Jandia. Zwar sind auch hier in den letzten Jahren verschiedene Urlaubsorte und weitläufige Resorts entstanden, doch meist genügt ein kleiner Spaziergang durch den weißen feinen Sand, um Ruhe und Einsamkeit zu finden. Schließlich erstreckt sich der Sandstrand hier über sagenhafte 21 Kilometer Länge von Morro Jable im äußersten Süden bis zur Costa Calma im Norden. Aktivurlauber nutzen die Strecke gerne zu langen Spaziergängen oder zum Joggen. Empfehlenswert ist der lange Strand auch für Surfer, die hier von steifen atlantischen Brisen und sehr viel Platz profitieren.

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Ideales Revier für Kiteurfer

Entlang der 21 Kilometer langen Küste gibt es einige sehenswerte Strände: Costa Calma, Esquinzo Playa, Mal Nombre, El Salmo und Sotavento. Ein echter Geheimtipp ist dazu der Strand von Confete auf der nördlichen Seite der Jandia-Halbinsel. Aufgrund des meist hohen Wellengangs und der starken Winde ist das Baden hier nicht empfehlenswert, doch der breite menschenleere Strand, hinter dem die Berge des Naturparks Jandia aufragen, verströmt eine ganz besondere Atmosphäre. Kein Wunder, dass sich hier auch das größte Mysterium von Fuerteventura verbirgt, die Villa Winter, die der Deutsche Gustav Winter 1937 aus nie geklärten Gründen in der Einöde errichten ließ. Gerüchte fabulieren von einem U-Boot-Stützpunkt für Hitlers Marine.

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Titelbild: © istock.com/Antagain, Galeriebilder: © Greta Pasemann
Koop

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Badebuchten & Töpferkunst auf Mallorca

Wir sind noch mittendrin, in unserem Familienabenteuer: “Fincaurlaub auf Mallorca”. Für zwei Wochen sind wir nun hier mit Freunden und Kindern. Da wir nicht die klassischen Badeurlauber sind, nutzen wir…

Wir sind noch mittendrin, in unserem Familienabenteuer: “Fincaurlaub auf Mallorca”. Für zwei Wochen sind wir nun hier mit Freunden und Kindern. Da wir nicht die klassischen Badeurlauber sind, nutzen wir jeden zweiten Tag, um mit unserem Mietwagen die Insel zu erkunden. Ein bischen Kultur ist für uns genauso wichtig, wie das Planschen im Meer oder am Pool. Trotzdem belohnen wir uns und die Kinder am Ende unserer spannenden Tagesausflüge, zum Beispiel nach Sineu oder Felenitx, mit einem Bad an den Stränden von Mallorca. Auf das Gleichgewicht kommt es an.

So abwechslungsreich wie die Mallorca, sind auch die Badebuchten der Insel. Am breiten, gesichtslosen Strand von Palma haben wir viel Platz und tummeln uns im 28 Grad warmen Meer, der „Kinderstrand“ in Alcúdia präsentiert sich flach aber leider stinkend. Vor Es Trenc stehen wir auf einer sehr schmalen Straße im Stau, um dann zu erfahren, dass es wegen giftiger Algen nicht möglich ist, zu baden und die Buchten beim „Cala Mondragó“ sind wirklich wunderschön – dies wissen jetzt zur Hauptreisezeit auch tausende andere Touristen. Uns Erwachsenen gefällt es an der Westküste in Estellences am besten. Völlig entspannt lässt es sich hier sehr gut aushalten.

Bummeln: Von Töpferkunst und Touri-Allerlei

Bei unseren Shopping-Ausflügen finden wir schnell den Unterschied zwischen Geheimtipp und touristischen Märkten heraus. Der vielgepriesene Mittwochsmarkt in Sineu stellt sich für uns eher als Enttäuschung heraus. Hier reihen sich fliegende Händler aneinander, die alle ähnliche Ware feilbieten. Strandkleidung, Leder und Schmuck, nur vereinzelt gibt es Stände mit echten mallorquinischen Waren. Es schieben sich so viele Menschen durch die Gänge, dass uns zum Ende die Kraft und die Geduld fehlt noch den bekannten Tiermarkt zu besuchen. Deutlich entspannter bummeln wir auf dem kleineren Samstagsmarkt in Felanitx. Wir schauen dem Geflügel-Händler beim feilschen zu und genießen das bunte Treiben. Hier finden wir auch ein nettes kleines Café und in der Markthalle in der Nähe der Kirche Sant Miquel und kaufen bei den einheimischen Händlern, Oliven, Fleisch und Gemüse. Wenige Touristen verirren sich in die Halle.

Noch besser einkaufen lässt es sich in den Markthallen „Mercat de`Olivar“ von Palma. Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Käse und Fleisch werden in allen Variationen angeboten. Das bunte Treiben macht gute Laune, hier kaufen auch die Mallorquiner ihren Fisch und treffen sich zum Tapasessen in der „Bar de Peixe“ am Ende der Halle.

Am vorletzten Tag unserer Reise machen wir uns gezielt auf den Weg zu einer der acht „Ollerias“ in Portol. Hier werden die typischen mallorquinischen Keramikgefäße und Geschirr hergestellt. Vom Verkaufsraum gelangt man direkt in die Werkstätten und kann den mallorquinischen Arbeitern beim Töpfern über die Schulter schauen.

Keramik in Portòl

Keramikgefäße in einer Olleria in Portòl

 

Mich bei so vielen tollen und kunstvoll verzierten Gefäßen zu entscheiden, fällt mir schwer. Ich schwanke zwischen Tassen, Schüsseln und wunderhübsch bemalten Tellerchen. Der gutgelaunte Verkäufer überzeugt mich schließlich davon, dass es schade wäre etwas nicht zu nehmen. Der kleine Rabatt tut sein Übriges. Ich nehme einfach alles mit, in der Hoffnung, dass ich nicht nicht zusätzliches Übergepäck im Flieger zahlen muss.

Glücklich und vollbeladen mit Tellern und Schüsseln mache ich mich auf den Weg zum Auto. Mein Mann wartet schon seit einigen Minuten hier. Während ich meine Beute verstaue, klingt der Song unseres Urlaubs einmal mehr vom Band. Helge Schneider trällert gutgelaunt „Sommer Sonne Kaktus“. Wir und die Kinder singen kichernd mit.

 

Zum ersten Teil der Reise: “Fincaurlaub auf Mallorca”

Ich empfehle jedem sich für die Zeit auf Mallorca einen Mietwagen zu buchen. Gerade, wenn man sich für Land und Leute interessiert oder Fincaurlaub plant, dann ist man damit flexibel und muss sich im Urlaub nicht einschränken. Für unseren zweiwöchigen Finca-Urlaub hat uns Goldcar unterstützt und uns einen Mietwagen zur Verfügung gestellt. Problemlos haben wir diesen direkt nach der Ankunft um 21.30 Uhr am Flughafen von Palma am Goldcar-Schalter in Empfang genommen und konnten damit sofort die Anreise zur Finca antreten. Auch die Abwicklung bei der Abreise war vollkommen entspannt. Wagen ausladen und Schlüssel in den Briefkasten in der Garage stecken. Fertig! 

 

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Finca Urlaub auf Mallorca

Wir sitzen an einem riesigen massiven Holztisch, tropische Pflanzen umgeben uns und die Stacheln der Kakteen zeichnen sich im Gegenlicht ab. Um uns herum gibt es nur wohlige Wärme und…

Wir sitzen an einem riesigen massiven Holztisch, tropische Pflanzen umgeben uns und die Stacheln der Kakteen zeichnen sich im Gegenlicht ab. Um uns herum gibt es nur wohlige Wärme und Urlaubsstimmung. Endlich sind wir da in unserem Sommerurlaub 2015 – vier Erwachsene und vier Kinder. Während wir zur Feier des Tages eine Flasche Weißwein öffnen, erkunden die Kids das 7.000 qm große Anwesen unserer Finca auf Mallorca. Im Hintergrund läuft der Song unseres Urlaubs “Sommer-Sonne-Kaktus” von Helge Schneider. Gute Laune braucht nicht mehr.

Nur 25 Minuten von Palma entfernt liegt unsere Finca “Ses Tanques” in Algaida, mittendrin zwischen den Einheimischen. Das Anwesen erstreckt sich über einige hundert Meter und ist von einer Steinmauer umgeben. Die Kinder erkunden bereits seit zwei Stunden den Garten und finden heraus, wie Mandeln aussehen, wenn sie noch am Baum hängen und knacken diese stundenlang mit einem Hammer. Wir pflücken Weintrauben und Feigen frisch vom Strauch und aus den reifen Limetten bereiten wir leckere Limonade zu.

Während unserer zwei Urlaubswochen pendeln wir zwischen dem erfrischenden Pool und der Hängematte unter dem schattenspendenden Weinrebendach hin und her. Unterbrochen werden unsere entspannten Tage nur durch unsere Ausflüge zu den verschiedenen Regionen der Insel. Wir sind froh, dass wir für die zwei Wochen einen Mietwagen haben. So können wir flexibel die gesamte Insel erkunden.

Beeindruckendes Weltkulturerbe auf Mallorca: Serra de Tramuntana

Zwei Tagesreisen unternehmen wir entlang der „Serra de Tramuntana“. Völlig zu Recht gehört diese Küste zum Weltkulturerbe. Während unserer Fahrt durch die Serpentinen bleiben wir an Kulissen stehen, die uns den Atem rauben. Dieser Teil Mallorcas ist so beeindruckend, dass ich jedem einen Besuch ans Herz lege. Wir starten unsere Etappe in Andratx und fahren auf der Küstenstraße in Richtung Banyalbufar. Weite Schluchten öffnen sich vor uns und hinter jeder Kurve warten neue Bilder. Wunderschön und gewaltig. In der kleinen Bucht von Estellences entdecken wir ein kleines Restaurant direkt über dem türkisblauen Wasser. Kleine Bootsschuppen sind in den Fels gebaut und nur wenige Menschen nehmen den schmalen kurvenreichen Weg hierher auf sich.

Die Reise führt uns ebenfalls in den zauberhaften Ort Valldemossa. In diesem wunderschönen Bergdorf verbrachte bereits Chopin sechs Wochen des Winters 1838/39. Zusammen mit hunderten anderen Menschen begeben wir uns in den kleinen Gassen auf Spurensuche. Am Ende unserer zweitägigen Tour besuchen wir Sóller und finden hier eine sehr schöne Badebucht am Hafen, die von Touristen nicht zu überlaufen ist. Während wir baden, fahren die historischen Straßenbahnen zwischen Sóller und dem Hafen hin und her, direkt an der Strandpromenade entlang. Unsere Kids sind begeistert.

Zum zweiten Teil der Reise: “Badebuchten und Töpferkunst auf Mallorca”

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Die Welle, die einen Namen trägt

Der Wind ist stürmisch und die Wellen drücken ununterbrochen an Land. Ich paddle den Wellenbergen entgegen, um nach draußen zu kommen. Dorthin wo die Wellen brechen zur perfekten Position ins…

Der Wind ist stürmisch und die Wellen drücken ununterbrochen an Land. Ich paddle den Wellenbergen entgegen, um nach draußen zu kommen. Dorthin wo die Wellen brechen zur perfekten Position ins Lineup. Sobald ich eine Welle überwinde, bläst mir der Wind die Gischt in meinen Nacken. Es gibt nur mich, mein Board und den Atlantik. Pure Natur. Ich bin lebendig. Glücksgefühle breiten sich aus. Ich wundere mich, dass das Surf-Rezept bei mir immer wieder aufgeht. Tiefe Zufriedenheit in mir macht sich breit.

Surfen auf Fuerteventura

Surfen am Nachmittag in El Cotillo auf Fuerteventura

Perfekte Bedingungen am Spot „El Cotillo“

Zusammen mit acht anderen Gleichgesinnten habe ich mich nachmittags auf den Weg zum Surfen gemacht. Von unserer Unterkunft in Corralejo auf Fuerteventura sind wir mit dem Surfbus über eine Offroadpiste zu den Stränden der Nordküste gestartet. Wir sind die „Intermediates“ unseres Surfcamps: alles Surfer, die bereits erste Erfahrungen mit dem Wellenreiten gemacht haben. Im anderen Bus sitzen unsere Surfbeginner. Zusammen suchen wir den richtigen Spot für unsere Surfsession und bleiben letztlich am Spot „El Cotillo“. Wir sind nicht die Ersten an diesem Nachmittag und genießen den Blick auf die Küste und die Surfer, die sich bereits im Wasser tummeln. Felsen aus Lavagestein umranden die Sandstrände und bilden die perfekte Kulisse für einen tollen Surftag. Die Wellen schlagen kraftvoll an die Felsen. Für unsere Sicherheit erklärt uns unser italienisch stämmiger Surflehrer Gabri bis ins Detail die Bedingungen vor Ort. Gala und Daniel, die spanischen Surflehrer, kümmern sich um die Beginner. Die Drei wissen genau wo die Strömungen verlaufen, wo Felsen unter Wasser sind und wo die „best position“ für den „takeoff“ ist. Immer wieder fragen sie „do you understand this?“ Alle nicken brav. Soweit die Theorie, es geht an die Umsetzung. Nach den Dehnübungen und Aufwärmspielen am Strand können wir es nicht erwarten mit den Boards ins Wasser zu kommen. “Ich taufe Dich auf den Namen: Andreas!”Heute ist einer von uns in besonderer Mission hier: Andreas. Er ist bereits seit 14 Tagen im Camp und hat sich über die letzten zehn Surflessons vom absoluten Anfänger zum Intermediate-Surfer verbessert. Seinen Aufenthalt auf Fuerteventura möchte er an seinem letzten Tag nun abschließend krönen. „Wenigstens eine grüne Welle möchte ich surfen und zur Belohnung bekommt sie meinen Namen“, berichtet er freudestrahlend. Voller Enthusiasmus springt er hoch und demonstriert uns: „Hiermit taufe ich Dich auf den Namen: ANDREAS!“. Wir amüsieren uns und witzeln darüber, dass dies ja ein kurzes Vergnügen wird. Umso mehr freuen wir uns, als er es im Wasser tatsächlich schafft, seine Welle zu surfen. Wir jubeln. Er grinst breit. Surfen verbindet uns alle.

Französische Törtchen mitten im nirgendwo

Auf dem Rückweg ins Surfcamp, als Gabri vor einem unscheinbaren Haus irgendwo im nirgendwo anhält, ahnen wir nicht, welche Leckereien hier auf uns warten. In der kleinen französischen „Pasteleria El Goloso de Lajaresbekommen wir neben dem typischen „Café con Leche“ eine erlesene Auswahl an feinsten Törtchen und Gebäckstücken. Von der Dachterrasse mit urigen Möbeln aus Baumstämmen genieße ich nun – nach zweieinhalb Stunden Surfen – mit nassen Haaren den Blick über die Landschaft der Insel und kann mich ganz in Ruhe der Geschmacksexplosion hingeben – Praline-Mousse-au-Chocolat mit einem überraschenden Crisp-Erlebnis. Hm. Ein echter Geheimtipp. Das sollte sich niemand entgehen lassen. Augen schließen und genießen.

Surfhouse, Essen, Feiern

Zwischen den Surfsessions treffen sich alle Gruppen – vom Beginner zum Intermediate – im Surfcamp in Corralejo. Unsere Surflehrer Gabri plant die nächsten Tage. Die Erlebnisse des Tages werden ausgetauscht, essen gekocht oder einfach nur entspannt. An manchen Tagen reißt jemand die Musik auf und lässt alle Mitbewohner an seinem Musikgeschmack teilhaben. Andere Tage plätschern bei ruhigen Gesprächen, Gitarrenmusik oder einer Runde Tischtennis gemächlich dahin. Einige reisen alleine, andere sind mit Freunden da. Wie unterschiedlich die Leute im Camp auch sind, eins verbindet alle, sie wollen surfen lernen oder sich verbessern. Man lernt immer wieder neue Leute kennen und kleine Gruppe finden sich zusammen, um gemeinsam die Insel zu erkunden, essen zu gehen oder abends die Clubs unsicher zu machen.

Oft haben diejenigen, die schon länger im Camp sind, gute Tipps und so lerne ich in Corralejo zwei tolle spanische Restaurants kennen. In der Tapasbar „Casa Domingo“ verbringe ich nette Stunden bei „Boquerones Fritos“ (Frittierte Sardellen) und Weißwein zwischen Spaniern, die hier zum Mittag einkehren. Am Abend gehen wir Campbewohner mehr als einmal ins „Avendia“. Die Familie Ruiz bietet hier die echte spanische Küche an. Neben leckeren Fischgerichten gibt es auch Paella zum moderaten Preis. Unbedingt probieren!

Den Abschluss des einwöchigen Trips mit Surfen, Ruhe und Entspannung und netten Leuten, feiern wir im „Avenida“. Nach ein paar Gläsern Wein und Surfgesprächen sind wir uns einig: es gibt einen nächsten Surf-Besuch auf Fuerteventura. Wer weiß, vielleicht bekommt eine Welle dann auch meinen Namen.

Hinweis: Die Autorin wurde von Planet Surfcamps eingeladen.

1 Kommentar zu Die Welle, die einen Namen trägt

Der Stoff, aus dem die Sehnsucht gemacht ist

Es war die viel zitierte „Liebe auf den ersten Blick“, gepaart mit purer Leidenschaft. Obwohl bei meinem ersten Mal wirklich alle Umstände gegen mich waren. Doch eine wahre Liebe kann…

Es war die viel zitierte „Liebe auf den ersten Blick“, gepaart mit purer Leidenschaft. Obwohl bei meinem ersten Mal wirklich alle Umstände gegen mich waren. Doch eine wahre Liebe kann nichts erschüttern, weder Zigeunerinnen, die einem eine Nelke in die Tasche stecken, dafür jedoch, quasi als gewinnbringenden Ausgleich, gleich 200 D-Mark (ja, es ist lange her) aus dem Beutel stehlen, noch strömender Regen oder lärmende Touristenmassen, die sich durch die Ramblas in Barcelona schieben. Sie bleibt. Und hat mich seit meinem ersten Besuch immer wieder hergezogen. Wenn die Sehnsucht langsam lauter wird, ist es für mich an der Zeit, ihrem Ruf zu folgen. Immer wieder. Dieser Ort, er macht etwas mit mir. Ich fühle mich freier, entspannter, strahlender. Und bekomme das Lächeln nicht mehr aus meinem Gesicht. Wie eine wärmende Decke umhüllt mich die pulsierende Atmosphäre dieser Stadt. Ich bin ihr verfallen. Es gibt kein Entrinnen.

Wie oft ich schon in Barcelona war? Zehnmal? Zwölfmal? Ich habe aufgehört zu zählen, es war der Moment, an dem ich mich nicht mehr als Tourist, sondern heimisch fühlte. An dem ich mit souveräner Lässigkeit begann, den wahren Touristen, die nur kamen, um ein wenig Kultur einzuatmen und sich an der Schönheit „meiner“ Stadt zu ergötzen, den Weg zu Gaudis Prachtbauten, wie der Sagrada Famila, dem Casa Mila oder zum zauberhaften Park Güell zu zeigen. So viele Plätze, die „man“ gesehen haben muss. Die Stadt strotzt und protzt mit ihren opulenten Türmchen, Fassaden und phantasievollen Skulpturen. Ich bin immer wieder begeistert über das Bild, das sich mir zeigt, doch die Seele dieses magischen Ortes, die ist für mich woanders zu finden. Angekommen sein heißt für mich, einfach endlos wirkende Stunden am Meer zu verbringen und dem Ruf der Möwen zu lauschen, mich mit der Multikulti-Bevölkerung in der Markthalle von Sant Antoni durch mediterrane Köstlichkeiten zu probieren oder ziellos durch enge Gassen zu wandeln, um immer wieder neue Geheimnisse der mir so vertrauten Stadt zu entdecken. Und natürlich jedes Mal voller Staunen vor dieser Pracht innezuhalten.

Die breiten Alleen, die verspielten gotischen Bauten an der Nobelstraße Avenida Diagonal und am Passeig de Gràcia und ja! Gaudis märchenhaften zu Stein gewordenen Visionen, an denen ich immer wieder neue Details entdecke. An denen ich mich nie satt sehe. Für mich ist diese Stadt eine bunte Wundertüte voller Überraschungen. Barcelona erfindet sich immer wieder neu. Einmal im Jahr muss ich mindestens in die katalanische 3-Millionen Metropole, zumeist im Juni, denn dann ist das „Sonar Festival“. Freunde der Elektromusik aus aller Welt treffen sich, um dem internationalen „Who is who“ der Szene zu frönen. Ein friedliches Happening, mit vielen Partys und Konzerten, die in den frühen Morgenstunden an einem der vielen Stadtstrände enden. Oftmals im Viertel „Barceloneta“. Ehemals vornehmlich die Adresse für Fischer, hat sich das „kleine Barcelona“ mittlerweile zu einem der angesagtesten Spots der Stadt gemausert. Die Szene ist jung, hierher zieht es viele Surfer, entsprechend ist das Angebot an Bars. Mein Lieblingsplatz: Das „Surf House“ in der Carrer l’Almirall Aixada, definitiv mit den leckersten Green Smoothies der Stadt und Live-DJ.

Barrio El Raval – die ganze Welt auf einem Fleck

Die beste Art, tief in die Seele der Stadt einzutauchen ist, sich eine Wohnung zu mieten und Tür an Tür mit den Locals zu wohnen. Ein völlig anderes Gefühl, als im Hotel, denn man ist kein Zaungast, sondern gehört gleich dazu. Auf jeder Reise erkunde ich ein neues Viertel. Diesmal habe ich mich für „El Raval“ entschieden. Untergebracht in einem Gebäude aus dem frühen 19. Jahrhundert, liegt das Apartment „Valdonzellaa“ im dritten Stock und ist nur einen Katzensprung vom MACBA, dem Barcelona Museum of Contemporary Art und dem „CCCB“, dem Barcelona Centre of Contemporary Culture entfernt. Herzlich werde ich von der Eigentümerin begrüßt und mit allem vertraut gemacht. Drei Zimmer, zwei kleine Balkons, insgesamt 80qm- und das alles nur für mich. Der Preis im Vergleich zum Hotel? Ein Schnäppchen. Gratis dazu bekomme ich jede Menge praktische Tipps. Ein kleiner Supermarkt ist in der nächsten Seitenstrasse, das morgendliche Frühstück gibt es gleich im Cafe gegenüber und auf einer Liste hat die Senora die besten Ausgehtipps zusammen gefasst.

Die Wohnung in Barcelona ist liebevoll eingerichtet, hell und puristisch. Mit sehr stylishem Bad. Aber das absolute Highlight sind zwei traumhafte Relax-Sessel von Eames, von denen ich am liebsten gar nicht mehr aufstehen möchte. Der Boden ist mit uralten Fliesen ausgelegt und ich frage mich, was sich in den vergangenen Jahrhunderten hier so alles abgespielt haben mag. Im Hier und Jetzt ist in meiner neuen Gegend einiges los. Unten auf der schmalen Einbahnstrasse, die nachts für den Autoverkehr gesperrt wird, skaten ein paar Jungs, die Bar gegenüber öffnet gerade ihre Pforten, ein paar Jugendliche stehen davor. Aus meinem Schlafzimmer blicke ich auf den begrünten, idyllischen Hinterhof. Wäscheleinen sind malerisch quer über die Häuser gespannt und meine Nachbarn winken freundlich, als sie mich erblicken. Auf ein Glas Vino nach unten in den Hof? Gern, warum nicht? Die Nacht wird lang, später ziehen wir um die Häuser. In der Calle Hospitàl reihen sich Bars und Restaurants aneinander. El Raval ist sicher einer der spannendsten „Barrio“ Barcelonas. Früher hieß der Stadtteil Barri Xino, das chinesische Viertel. Bunt und exotisch ist er immer noch. Überall erklingt Musik. In seinen engen Gassen wurde der Mestizo-Sound von Manu Chao geboren. Eine bunte, etwas schräge Szene hat sich im ehemaligen Rotlichtviertel versammelt. Ein Schmelztiegel der verschiedensten Kulturen mit indischen Sounds, chinesischen Glückskatzen, muslimischen Schlachtern, pakistanischen Falafeln, afrikanischen Friseuren und brasilianischen Rhythmen.

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Neue Plätze und Parks wurden in Barcelona angelegt, um das Viertel attraktiver und großzügiger zu gestalten.

Die ganze Welt auf kleinstem Fleck. Viele Künstler, Lebenskünstler, junge Studenten und Familien. Alle leben friedlich miteinander. Alle Weltreligionen sind vertreten. Wenn es doch nur überall so einfach wäre, wie hier in El Raval, das übrigens ganz zentral zwischen der Universität, den Ramblas und dem Yachthafen Port Vell liegt. Der Placa Catalunya, das gotische Viertel „Barri Gotic“ und das Künstlerviertel El Born, sind in wenigen Gehminuten erreichbar. Doch dort wimmelt es zu jeder Jahreszeit von Touristen. „Mein Viertel“ El Raval, umweht noch der Hauch vergangener Zeiten, ein verruchter Platz, an dem einst Prostitution, Schmuggel und Drogenhandel dominierten. Lange Zeit galt El Raval nachts als gefährliches Pflaster, doch die Zeiten haben sich zum Glück geändert. Längst schon wird Luxussaniert, es entstehen Designhotels und Gourmetrestaurants und es gilt als chic, sich in dem ehemaligen Arbeiterquartier eine Eigentumswohnung zu kaufen. Bereits seit der Olympiade im Jahre 1992 entwickelte sich dieses Stück unverfälschtes Barcelona immer weiter und hat zum Glück bis heute seinen eigenwilligen Charme bewahrt. Neue Plätze und Parks wurden angelegt, um das Viertel attraktiver und großzügiger zu gestalten, mit der Rambla del Raval bekamen die Einwohner sogar ihre eigene Prachtstraße, an deren Ende „El Gato Gordo“, die fette Katze, eine Skulptur des kolumbianischen Künstlers Botero thront. Viele Theater, Galerien und lokale Designerboutiquen haben sich angesiedelt, den Ort umweht ein Bohemian-Flair, der eine künstlerisch-intellektuelle Szene inspiriert. Das war schon immer so. z.B. in der „London Bar“ in der Picasso und Dali ganze Nächte verbrachten, um ihren Kummer mit edlen Tropfen zu betäuben- oder die „Bar Marsella“, Lieblingsspot von Ernest Hemingway. Schöne Orte zum Sein – auch heute noch.

Barcelona schläft nie

Die Abende gehören meinen „neuen Freunden“ aus der Nachbarschaft, mit denen ich die Lounges, Nachtclubs und Bars erkunde. „La marcha“ nennt man das hier, der Nachtbummel. Manchmal sitzen wir im Hof und philosophieren über Gott und die Welt. Völlig entspannt, herrlich unaufgeregt. Über kurz oder lang landen wir immer wieder in den Tapas-Bars, wie z.B. dem „Dos Pallilos“. Kleine Tellerchen werden gereicht, mit scharfen Krabben, Kartoffelscheiben in pikanter Soße, Tintenfischen und geröstetem Weißbrot mit Olivenöl und Tomaten, „Pa amb’Oli“. Wir reden und lachen, bis der Morgen anbricht. Die Stadt schläft nie und ich lasse mich gern mitreißen. Tagsüber streune ich allein durch das Viertel. Finde die „Filmoteca de Catalunya“, mit ihren herrlich verstaubten Filmen, erkunde die coolen Vintage-Läden in der Rua Ribeira Baixa. Mittags mache ich Siesta, ziehe die leichten Gardinen zu, um mich vor der strahlenden Sonne zu schützen.

Gegen späten Nachmittag, wenn die Rolläden der Geschäfte wieder hochgezogen werden, schnappe ich mir ein Fahrrad und fahre auf der Promenade am Meer entlang. Jetzt im Mai, ist es schon warm genug, um am Strand zu entspannen oder ein erfrischendes Bad zu nehmen. Schwimmen macht hungrig. In einer der vielen Boquerias kaufe ich ein leckeres Panini, mit „Jamon Ibericò“, köstlichem Schinken und setze mich auf die Hafenmauer. Es ist einfach, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Die Stadt versprüht eine fröhliche Leichtigkeit, der sich keiner entziehen kann. Alles scheint möglich. Irgendwann breche ich auf und besorge im „Bauch der Stadt“, der wunderbaren Art-Deco-Markthalle „La Boqueria“ alles, was ich für eine Paella brauche. Mein Abschied soll schließlich gebührend gefeiert werden und die Auslagen der Stände sind verführerisch. Ich verfalle in einen regelrechten Kaufrausch. Alles ist so frisch und so liebevoll dekoriert. Mit den Zutaten, die in meinem Korb landen, könnte ich ganz „El Raval“ versorgen, aber ich beschränke mich auf meine direkte Nachbarschaft. Die Nacht wird lang, ein rauschendes Fest und das Versprechen, ganz schnell wieder zurückzukehren. Wahre Lieben lässt man besser nicht so lange allein.

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Im Winter auf Mallorca sind kaum Touristen zu sehen

Du fährst Ende November nach Mallorca?” Meine Bekannte lächelt mich mitleidig an. “Um die Zeit kann es dort ungemütlich sein”, lautet ihr weiser Rat. Unsicher packe ich dicke Socken, Strumpfhosen…

Mallorca im Winter
Du fährst Ende November nach Mallorca?” Meine Bekannte lächelt mich mitleidig an. “Um die Zeit kann es dort ungemütlich sein”, lautet ihr weiser Rat. Unsicher packe ich dicke Socken, Strumpfhosen und warme Pullis in meinen Koffer. Eine Winterjacke und Stiefel erscheinen mir selbstverständlich. So fliege ich am 20. November aus dem Hamburger Nebel direkt nach Palma. Es ist ein ruhiger Flug.

Mir kommen George Sand und Frédédric Chopin in den Sinn. Sie machten sich 1838 auch an einem Novembertag auf den Weg mit der Kutsche, um dem grauen Winter und dem Tratsch in Paris zu entfliehen und um auf der Sonneninsel zu genesen. Mit den Schiff setzten sie von Barcelona nach Palma über. Die Schriftstellerin George Sand, ihre beiden Kinder und der um einige Jahre jüngere Komponist Chopin mit schwerem Husten – wie müssen sie sich gefühlt haben, als sie anlegten? Wie war das Wetter?

Ein Winter auf Mallorca – Georg Sand

George Sand schreibt im ersten Kapitel in “Ein Winter auf Mallorca”, ihrem Reisebericht: “Auf Mallorca erwartete uns sommerliche Hitze. In Barcelona milderte ein frischer Seewind die Sonnenstrahlung und fegte alle Wolken von den breiten, in der Ferne von schwarzen und kahlen oder schneeweißen Gipfeln eingefassten Blickfeldern.”

Druck auf meinen Ohren lässt mich aufwachen. Wir landen in Palma. Sommerliche Hitze flirrte auch mir entgegen, als ich das Flughafengebäude verlasse und im Schutz einer Überdachung bei gefühlten dreißig Grad mit Winterstiefeln auf einen Bus warte. Der Himmel ist so blau als gäbe es nur diese eine Farbe und auch sonst erinnert nichts an Nebensaison. Allerdings sind kaum Touristen zu sehen.

Im Winter auf Mallorca

Hafen von Portixol

Geheimtipp in Palma

Mein Hotel “Portixol” liegt an einem kleinen Fischerei- und Sporthafen zwei Kilometer östlich von Palma mit Blick auf die Kathedrale. Im Restaurant herrscht auch nachmittags geschäftiges Treiben. Die Terrasse ist gut besucht und auf den Liegestühlen sonnen sich Gäste. Das 25-Zimmer-Haus wurde 1996 von den schwedischen Ehepaar Johanna und Mikael Landström gekauft und komplett renoviert. Mit Pool, Spa, Restaurant mit Bar und Terrasse ist das Vier-Sterne-Haus nicht nur bei Touristen beliebt, sondern auch ein frequentiertes Ausflugsziel für die Einwohner der Hauptstadt. “Vor 20 Jahren war das hier noch eine heruntergekommene Gegend”, erzählt Christina Östrem, die Managerin des Hotels. “Dann hat die Inselverwaltung hier einen neue Promenade gebaut und das Hafenbecken renoviert.” Die Gegend ist seitdem ein Geheimtipp. Wenig Touristen, viel maritimes Flair.

Mein Zimmer ist eine Mischung aus skandinavischer Gemütlichkeit und mediterraner Eleganz. Mallorquinische Tapeten harmonieren mit weißen Möbeln und Wänden. Der Blick über die Fischerboote aufs Meer bringt mir die Reisenden aus dem 19. Jahrhundert wieder in den Sinn. George Sand notierte: “… man könnte in ebenso wenigen Tagen hingelangen (wie in die Schweiz) und fände dort eine ebenso sanfte Schönheit und einzigartige, erhabene Größe der Szenerien vor, die der Malerei neue Nahrung gäben. Derzeit kann ich diese Reise guten Gewissens nur körperlich robusten und geistig feurigen Künstlern empfehlen. Zweifellos aber wird die Zeit kommen, da zartbesaitete Kunstliebhaber und sogar gepflegte Frauen mit nicht größeren Mühen und Unbequemlichkeiten als nach Genf nach Palma fahren können.”

“Radelst Du mit zur Kathedrale?” Meine Reisebegleitung reißt mich aus meinen Tagträumen. Wir fahren mit den Hotelrädern auf einer schnurgeraden Promenade mit Radweg immer der Kathedrale entgegen, vorbei an leeren Stränden und der untergehenden Sonne. Das imposante Gotteshaus empfängt uns im festlichen Feuerrot – dahinter lautes Leben in den Straßen Palmas. Jugendliche treffen sich in Cafés, Berufstätige stehen vor ihren Büros und diskutieren die Tagespolitik und Geschäftsleute präsentieren ihre Waren. “Eine europäische Großstadt mitten auf einer Urlaubsinsel”, staune ich. Nicht umsonst nennt man die Balearenmetropole auch “Klein-Barcelona”. Interessant: Auch hier sprechen viele Einwohner katalanisch anstatt Spanisch. Ich tauche ein in die blaue Stunde dieses südeuropäischen urbanen Juwels, schaue, lasse mich von Designerläden wie Pull & Bear, Mango, Massimo Dutti und Uterique verführen. Einrichtungsgeschäfte wie das Rialto Living in der Calle Sant Feliu lassen mich eintauchen in die Welt des internationalen Designs, ferner Reisen und edler Stoffe. Es war wieder ein schwedisches Ehepaar, durch das ein heruntergekommenes Gebäude neues Leben eingehaucht bekam: Das Rialto Living ist ein Stadtpalais das lange als Kino genutzt wurde und dann leer stand. Heute ist das Einrichtungshaus auf zwei Etagen mit Café-Restaurant die Antwort auf das sterile Einkaufen per Klick im Internet. Hier wird stationäres Shoppen zelebriert. “Wir kaufen immer nur kleine Serien eines Produkts ein. Wenn es verkauft ist, ist es weg”, lächelt Barbara Bergmann, die Besitzerin. Lauter Unikate.

Ruhe im Kloster in den Bergen

Betrachtung, Muße und ein bis zur Meditation reichender innerer Monolog bahnen sich den Weg in mein Bewusstsein. Eine wohlige Ruhe setzt ein. “Ob die Reisenden des 19. Jahrhunderts auch so schnell zu sich fanden während ihres Aufenthalts auf der Insel?” Ich finde heraus, dass Sand und Chopin nach ersten Wochen der Suche nach einer Herberge in das Kloster Valldemossa umgezogen sind, weil sie sich in der Stadt der Kritik der Einwohner ausgesetzt sahen. Ruhe fanden sie nur im einsamen Kloster in den Bergen, das heute übrigens ein Museum ist und eine Reliquien der ersten Mallorca-Touristen bereithält. Zum Beispiel das unter großen Mühen herbeigeschaffte Klavier des Komponisten.

Es ist dunkel geworden und unsere Räder haben kein Licht, aber die Promenade bis zu unserem kleinen Hafen, dem “Portixol”, ist hell erleuchtet. Es weht ein lauer Wind vom Meer.

Der historische Zug in Sóller ist über 100 Jahre alt.

Der historische Zug in Sóller ist über 100 Jahre alt.

Am nächsten Morgen steigen wir in den über hundert Jahre alten Holz-Zug nach Sóller. So müssen auch die ersten Touristen damals gereist sein! Die Landschaft zieht am Auge vorbei. Wir nähern uns dem Tramuntana-Gebirge – im Herbst mit eintausend Höhenmetern angenehmen 25 Grad Luft- und 22 Grad Wassertemperatur ein Geheimtipp für Wanderer. Rast und Verpflegung findet man in einem der Ausflugslokale, zum Beispiel dem „Restaurant Sa Teulera“ nur fünf Kilometer hinter Sóller. Von der Terrasse hat man den besten Blick auf eine Tramuntana-Felswand. Dazu die französische Schriftstellerin: “Die Spitze des Felsens zeichnet ihre festen Konturen vor einem strahlenden Himmel ab, die Palme neigt sich von selbst über den Abgrund, ohne dass eine launische Brise ihren majestätischen Haarwuchs zerzaust, und bis zum kümmerlichsten Kaktus am Wegrand scheint alles sich mit einer Art Selbstgefälligkeit der Augenlust darzubieten.”

Das Tal von Sóller

Nach einer gut einstündigen Ruckelfahrt auf dem Holzsitz öffnet sich der Blick auf das Tal von Sóller. Hier bauten die Franzosen einst Obst- und Olivenbäume an. Die Bäume sind geblieben. Bis nach Puerto de Sóller bringt uns die Bahn, die übrigens der Tram in Lissabon zum Verwechseln ähnlich sieht. Unsere Herberge ist das Hotel Espléndido – ein glänzendes Vintage-Strandhotel aus den 1950er Jahren, das ebenfalls von Familie Landström renoviert wurde. Liebevolle Stoffe, Farben, Möbel und Details wie ein Plattenspieler in der Bibliothek lassen die Zeit um Brigitte Bardot und Jean-Paul Belmondo aufleben. Die mehr als 60 Zimmer sind in diesem Design mit vier-Sterne-Komfort und Blick auf die malerische Bucht gehalten. Zwei Außenpools, eine Spa-Landschaft und ein phantasievoller Küchenchef machen den Aufenthalt im Espléndido zu einer Reise nicht nur in die Vergangenheit. Vor dem Frühstück baden wir im 22-Grad-warmen Meer.

Zurück in Palma ist das Castel Bellver ein Muss. Es ist das einzige Rundschloss in Spanien. Hier oben, über den Dächern von Palma hatten die Könige einst den besten Weitblick. Den brauchten sie auch. Denn als das Schloss 1311 nach nur elf Jahren Bauzeit fertiggestellt war, begann der Streit um die künftige Ferieninsel. Als der Neffe von König Jaume II das Zepter übernahm, meldete Pedro IV von Aragon Anspruch auf das Eiland an. 1343 schlugen dessen Truppen bei Peguera die mallorquinischen Kämpfer und machten aus Jaume III einen König ohne Reich. Er verkaufte daraufhin seine Latifundien in Frankreich, um mit einer gut gerüsteten Armee zurückzukehren. Mit dieser verlor er allerdings nicht nur die Schlacht von Llucmajor sondern auch sein Leben. Witwe und Kinder zogen wieder in Bellver ein – als Gefangene. Die Geschichtsbücher halten fest: “Mallorca verlor die nur wenige Jahrzehnte genossene Unabhängigkeit und musste sich nun bis zur Demokratisierung 1975 vom Festland bevormunden lassen.”

Wandern im Tramuntana Gebirge auf Mallorca

Wandern im Tramuntana Gebirge auf Mallorca

Der Duft frischer Orangen und Kräuter, Bilder von sanften Hügeln und schroffen Felsen ziehen durch meinen Traum, als ich im Flieger zurück nach Hamburg sitze. Der König ohne Reich, die Schriftstellerin in Männerkleidung mit ihrem musizierenden Liebhaber, die unabhängigen Mallorquiner und die großzügigen Schweden, die schöne alte Hotels und Stadtpaläste zu neuem Leben erwecken – sie alle sind im November viel besser zu sehen. Winterjacke und Stiefel hätte ich zuhause lassen können.

Tipps zu Mallorca

Lesetipp: „Ein Winter auf Mallorca“ George Sand. Suhrkamp Verlag.

Unterkunft: Portixol Hotel y Restaurante, Calle Sirena. 07006 Palma de Mallorca. www.portixol.com Hotel Espléndido. Es Traves 5, 07108 Puerto de Sóller, Mallorca. www.esplendidohotel.com

Shopping: Rialto Living, Carrer Sant Feliu 3c, 07012 Palma de Mallorca. www.rialtoliving.com

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Teneriffa: Wale, Vulkane und der Pico del Teide

Ab in den Flieger und von Hamburg aus in knapp fünf Stunden zum ewigen Sommer. Das ganze Jahr über ist es hier warm: Teneriffa gehört nicht umsonst zu den beliebtesten…

Ab in den Flieger und von Hamburg aus in knapp fünf Stunden zum ewigen Sommer. Das ganze Jahr über ist es hier warm: Teneriffa gehört nicht umsonst zu den beliebtesten Reisezielen auf den kanarischen Inseln. Wer schwarzen Sand am Strand, ganz viel Sonne und steinige Küsten mag, ist hier genau richtig.

Grindwale vor Teneriffa

Grindelwale vor Teneriffa.

Mit Teneriffa ist es wie mit Mallorca. Viele mögen die Insel, viele mögen sie nicht. Das liegt vor allem an dem schwarzen Sand, der an vielen Teilen der Küste zu finden ist. Und das liegt – ähnlich wie bei Mallorca – an den Bausünden aus den 70iger Jahren, als schnell viele Betten für die Urlauber aus dem Hut gezaubert werden mussten. Diese Hotels sind vor allem an den Stränden im Süden von Los Cristianos zu finden. Aber es gibt auch unglaublich schöne Ecken, die auf der größten kanarischen Insel zu finden sind. Viele Tipps für Urlauber sind auf der Seite von Web Tenerife zu finden. Hier kommen meine drei Highlights für Teneriffa.

Wale beobachten auf Teneriffa

Auch wenn es am Ende nur kleine Wale waren, die ich auf dem Atlantischen Ozean gesehen habe, so faszinieren mich diese Tiere immer wieder. Die Grindelwale, die in aller Seelrenruhe an unserem Boot vorbeizogen, gehören zur Gattung der Delfine. Der männliche Wal kann bis zu acht Metern groß und rund zwei Tonnen schwer werden. Wer die großen Finnwale sehen will, muss im Frühjahr auf die Insel kommen.

Die Felsen von Los Gigantes

Die Steilküste des kleinen Ortes Los Gigantes bietet den Besuchern vom Land und vom Meer aus einen spektakulären Anblick. Bis zu 450 Meter tief fallen die Felsen fallen an dieser Stelle senkrecht ins Meer und haben den Namen „Gigantes“ nicht umsonst bekommen. Viele Ausflüge, die mit dem Boot zu den Felsen führen, bieten gleichzeitig auch eine Walbeobachtung an.

Die Steilküste von Los Gigantes

Die Steilküste von Los Gigantes. (Fotos: Jörg Pasemann)

Pico del Teide

Klar! Wer auf Teneriffa Urlaub macht, sollte sich einen Ausflug auf den Teide nicht entgehen lassen. Der Teide ist mit 3.718 Metern der dritthöchste Inselvulkan der Erde und gleichzeitig der höchste Berg in Spanien. Wer einen Ausflug auf den Berg macht, sollte warme Kleidung nicht vergessen. Der Schein trügt. Zeitweise sonnen sich die Urlauber bei 40 Grad im Schatten und auf der Bergspitze ist Schnee zu sehen.

Pico del Teide

Blick aufs Wasser irgendwo vom Pico del Teide.


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Kooperationsartikel

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Teneriffa: Auf der Suche nach Moby Dick

Auf der Suche nach schwarzen Finnen und Moby Dick gleitet unser Katamaran fast lautlos vor der Küste Teneriffas über den Atlantik. Zehn Meter vor mir schwimmen zwei dunkle Schatten im…

Auf der Suche nach schwarzen Finnen und Moby Dick gleitet unser Katamaran fast lautlos vor der Küste Teneriffas über den Atlantik. Zehn Meter vor mir schwimmen zwei dunkle Schatten im türkis-blauen Wasser und kommen langsam an die Wasseroberfläche: Wale. Endlich! Auch wenn es „nur“ die kleineren Grindwale sind, der Anblick ist sehr beeindruckend, schön und enttäuschend.

Ich bin ehrlich. Ich habe nicht daran geglaubt, als ich den Ausflug „Whale Watching“ im Hafen „Porto Colon“ an der Playa de las Americas auf Teneriffa angetreten bin. Wie oft habe ich gehört, dass auf solchen Ausflügen keine Tiere gesichtet worden sind? Unser Guide Mike macht mir kurz nach dem Start Hoffnung: „100% Wale, 60% Delfine!“, so sein zuversichtlicher Ausblick auf den knapp dreistündigen Turn.

Der Atlantik ist zwischen Teneriffa und La Gomera extrem tief. Bis zu 2.000 Meter tief fällt ein Stein, der von der Wasseroberfläche ins Wasser fällt. An keinem anderen küstennahen Ort der Welt sind so viele Wale beheimatet. Hier fühlen sich die Tiere wohl. Hier finden sie die Nahrung, die sie brauchen. Ein kleiner Grindwal benötigt über 50 Kilo Fisch pro Tag.

Mit dem Katamarn geht's auf Wale Watching

Mit dem Katamarn geht’s auf Wale Watching. Im Hintergrund die Playa de las Americas.

Der erste Wal nach 30 Minuten

Es dauert 30 Minuten bis wir tatsächlich die ersten Wal-Finnen sehen. Der Steuermann führte unser Boot in die Nähe der Tiere. Es ist gesetzlich vorgeschrieben, mehr als 60 Meter Abstand zu halten. Das Boot darf maximal 30 Minuten die Wale begleiten. Ein gemeinsames Bad im Atlantik steht unter Strafe und kann bis zu 20.000 Euro kosten. Hab ich meine Badehose umsonst eingepackt…

Ich will ehrlich sein. Die Grindwale sehen aus wie Delfine und ich war im ersten Moment enttäuscht. Wale waren für mich bisher große Säugetiere mit riesigen Schwanzflossen und meterhohen Fontänen, die aus mehreren Kilometern Entfernung zu sehen sind. Die Tiere, die hier entspannt im Wasser schwimmen, sehen aus wie die großen Geschwister von Flipper. Und das nicht ohne Grund.

Der Grindwal gehört tatsächlich zur Gattung der Delfine. Der männliche Wal wird bis zu acht Metern groß und zwei Tonnen schwer. „Die großen Finnwale sind hier im Frühjahr“, sagt Mike. Aha, sind wir im Oktober viel zu spät dran. Schade!

Die dicken Dinger sind vor Teneriffa im Frühjahr – Schade!

Ein paar Minuten später kommen immer mehr Grindwale an die Wasseroberfläche und damit mehrere Boote in unsere Nähe. Unser Skipper dreht ab und begibt sich auf die Suche nach Delfinen. Kurz vor Teneriffa gibt es eine Zuchtstation für Doraden. Hier halten sich Delfine oft auf. “Sie sind auf der Suche nach Nahrung”, weiß Guide Mike.

Und tatsächlich: Hier sind Delfine an der Wasseroberfläche. Also, 100 Prozent erreicht, zurück zum Hafen. Vielleicht komme ich im Frühjahr noch einmal her. „Richtige“ Wale sind noch beeindruckender. Ich habe kurz einen in der Karibik gesehen und erstarrte vor Glück. Und genau das will ich …

Playa de las Americas

Wer es mag… Ein Strand an der Playa de las Americas mit schwarzem Sand und Plastikliegen.

Mit dem Katamarn gehts auf Wale Watching 1

Blick vom Wasser auf die Playa de las Americas.  Geschäfte und Hotels “kloppen” sich auf der Insel um Platz und Besucher. Ich habe hier viele “Bausünden” und leere, heruntergekommene Geschäfte gesehen.   (Fotos: (c) Jörg Baldin)

Wale gesucht, neue Bloggerfreunde gefunden! Hier ihre Berichte…

Tenerife at Night bei uberding von Mia

Teneriffa mit dem Katamaran: Auf der Suche nach Walen und Delphinen bei pureglamtv von Vanessa und Markus

 

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland nach Teneriffa eingeladen.

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El Arenal – das Lieblingsreiseziel der Deutschen

Viele Deutsche verbringen ihren Sommerurlaub gerne auf der beliebten Baleareninsel Mallorca . Doch was macht dieses Reiseziel denn so attraktiv für uns? Mallorca ist eine Insel die viele Facetten hat…

Strand von El Arenal

Viele Deutsche verbringen ihren Sommerurlaub gerne auf der beliebten Baleareninsel Mallorca . Doch was macht dieses Reiseziel denn so attraktiv für uns? Mallorca ist eine Insel die viele Facetten hat und eine breite Vielfalt für jede Art von Urlauber bietet. Vielleicht ist gerade das das Verführerische. Ruhige, etwas abgelegenere Landecken, unberührte Natur, malerische Strandbuchten, schöne Wanderrouten oder doch ein Partyurlaub am Ballermann; egal was man für die Gestaltung seiner freien Tage bevorzugt, Mallorca kann es bieten.

Der beste Ausgangspunkt, um sich sämtliche Optinion offen zu halten, ist wahrscheinlich El Arenal, perfekt gelegen zwischen Lluchmayor und Palma de Mallorca. Von dort aus kann man zum Beispiel mit einem Mietauto kinderleicht die Insel erkunden oder man bestaunt doch die Altstadt von Palma de Mallorca. Warum sich aber am häufigsten deutsche Touristen in El Arenal einnisten, liegt auf der Hand. Der Urlaubsort ist perfekt auf Deutsche abgestimmt, man kann sich dort also quasi wie zu Hause fühlen, wobei sich hingegen Spanier wohl ehr als Ausländer vorkommen würden. Warum? Ganz einfach: es ist alles auf deutsch geschrieben, in den Hotels wird zu deutschen Essenszeiten das Buffet eröffnet und selbst die Gerichte an sich lassen oft das deutsche Herz höher schlagen.

Wer also auf der Suche nach ein paar angenehmen und stressfreien Tagen ist, der wird sich auf Mallorca sicher wohlfühlen. El Arenal ist außerdem ein beliebtes Ziel für Jungesellenabschiede, die Feiermöglichkeiten sind einfach perfekt. Auch Fußballfans müssen keine Angst haben ein wichtiges Spiel zu verpassen, denn sämtliche Bars und Pubs übertragen die deutschen Spiele, ebenso wie Formel 1. Auch das Angebot an Hotels lässt keine Wünsche offen. Oftmals stehen neben dem normalen Standard auch ein breites Wellnessprogramm und Sportmöglichkeiten, wie zum Beispiel im Hotel Barceló Pueblo Park, zur Verfügung.

Wer also nicht auf die deutschen Gewohnheiten und unsere Gepflogenheiten verzichten will, jedoch trotzdem dem Alltag entfliehen möchte um ein bisschen Sonne zu tanken, der ist auf Mallorca bzw in El Arenal genau richtig.

Fotos: Jörg Baldin

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Die Kanarischen Inseln – sieben unterschiedliche Schönheiten …

Die Kanaren liegen im Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste Afrikas, nur wenige Hundert Kilometer von Marokko entfernt. Jede der sieben Hauptinseln hat ihre eigene Charakteristik. Gemeinsam ist ihnen allen das…

Strand von Maspalomas

Die Kanaren liegen im Atlantischen Ozean vor der Nordwestküste Afrikas, nur wenige Hundert Kilometer von Marokko entfernt. Jede der sieben Hauptinseln hat ihre eigene Charakteristik. Gemeinsam ist ihnen allen das ausgeglichene, mediterran-subtropische Klima, die Tagestemperaturen steigen selten über 25 Grad. Damit gehören die Kanaren zu den beliebtesten Urlaubsinseln der Deutschen. BREITENGRAD53 stellt die Inseln vor.

Die Vegetation der Inseln wird – je nach Standort und Niederschlagsmenge – von Kiefer- und Lorbeerwäldern, Palmen, Sukkulenten, Weihnachtssternen, Hibiskus, Oleander und anderen mediterranen Gewächsen geprägt.

Teneriffa – die Vielseitige

Das Wahrzeichen Teneriffas ist der Pico del Teide, der mit 3.718 Metern höchste Berg Spaniens. Er befindet sich am nördlichen Rand der auf 2.000 Metern Höhe liegenden Hochebene Las Cañadas, die in der Inselmitte den Parque Nacional del Teide bildet. Mittelpunkt der Nordküste ist das quirlige Touristenzentrum Puerto de la Cruz. Der gebirgige Nordwesten bietet mit dem Teno-Gebirge dem Wanderer unzählige Möglichkeiten. Schwer zugängliche Bergdörfer wechseln sich mit tiefen Schluchten ab. Der im nördlichen Inselteil eher felsigen Küste stehen im Süden lange Sandstrände gegenüber.

Gran Canaria – die Lebhafte

Das Inselinnere der nahezu kreisrunden Insel wird vom 1.949 Meter hohen, erloschenen Vulkan Pico de las Nieves überragt. Der südliche Inselteil ist mit mehreren lebhaften Badeorten, wie beispielsweise Playa del Inglés, touristisch ausgezeichnet erschlossen. Eine beeindruckende Dünenlandschaft mit einer Länge von sechs Kilometern ist bei Maspalomas zu bewundern. Besuchenswert ist Puerto de Mogán, ein Hafenort, durch den sich mehrere Kanäle, gesäumt von engen Gassen ziehen, weshalb er auch “Venedig des Südens” genannt wird.

Lanzarote – die Dunkle

Vulkanausbrüche begruben im 18. Jahrhundert große Teile der Insel unter einer schwarzen Lavaschicht. Die durch diese Naturereignisse einzigartig geformte Landschaft kann im Nationalpark Timanfaya mit Bussen – oder auch auf Dromedaren – erkundet werden.
Einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung der Insel leistete der Künstler und Umweltschützer César Manrique. Nach seiner Vorgabe durften keine Gebäude mit mehr als drei Stockwerken errichtet werden. Die Häuser mussten weiß, Fensterläden, Türen und Zäune blau oder grün gestrichen sein. Auf der Insel ist ein enormer Fundus seiner künstlerischen Arbeiten zu bewundern.
Touristische Zentren mit langen Sandstränden sind Puerto del Carmen und Costa Teguise.

Fuerteventura – die Erholsame

Bedingt durch die nicht allzu hohen Berge ist Fuerteventura die niederschlagsärmste Insel des Archipels. Die Insel ist an ihrer schmalsten Stelle nur fünf Kilometer breit, sodass man im Rahmen einer Wanderung über den Inselrücken sowohl die Wildheit der westlichen Steilküste bei La Pared mit ihrer gefährlichen Brandung als auch die puderzuckerartigen Sandstrände bei Costa Calma an der Ostküste erleben kann. Von Costa Calma aus erstreckt sich der Strand 17 Kilometer nach Süden bis nach Morro Jable. Ein Paradies für Wind- und Kitesurfer sowie für Strandwanderer.
Der im äußersten Nordosten, bei Corralejo gelegene, unter Naturschutz stehende Dünenpark erinnert an die Sahara.

La Palma – die Schöne

Mit ihrer üppigen Vegetation ist La Palma ein Anziehungspunkt für Naturliebhaber und für einen reinen Badeurlaub fast zu schade. Aus der recht kleinen Grundfläche der Insel steigen Gebirge bis über 2.400 Meter Höhe auf. In der Inselmitte will der Nationalpark Caldera de Taburiente erwandert werden, in dem große Flächen von der Kanarischen Kiefer bedeckt sind, die die Fähigkeit besitzt, nach Waldbränden wieder neu auszutreiben.
Nicht versäumen sollte man einen Besuch der Hauptstadt Santa Cruz de La Palma, deren Altstadtviertel eine Fülle Bauwerke im kanarischen und kolonialen Stil, mit kunstvoll verzierten Erkern und Holzbalkonen, aufweist.

La Gomera – die Wilde

Mit ihrem als Weltnaturerbe unter dem Schutz der UNESCO stehenden Nationalpark Garagonay gilt der Besuch der Insel als großes Naturerlebnis. Immergrüne Nebelwälder mit über zwei Metern hohen Farnen kennzeichnen das Landschaftsbild im Nationalpark.
Touristisch gut erschlossen ist das Valle Gran Rey – ein von Palmen und Bananenplantagen geprägter Inselabschnitt.

El Hierro – die Unbekannte

Die kleinste und westlichste Insel der Kanaren ist zwar von ähnlicher landschaftlicher Vielfalt wie seine Schwesterinseln, spielt jedoch aufgrund seiner Abgelegenheit touristisch nur eine untergeordnete Rolle. Wer jedoch Ruhe und Abgeschiedenheit am westlichsten Ende Europas sucht, der ist hier genau richtig.

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Foto: Sef Valentijn  / pixelio.de

In Kooperation mit Momondo.de

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Wunderbares Barcelona

Da war Sie wieder, meine Sehnsucht nach Sonne, nach dem Rauschen des Meeres, nach Hibiskus duftenden Hinterhöfen und dem zarten Wind lauer Sommerabende. Der Winter in meiner Zweizimmer-Altbauwohnung kam mir…

Wunderbares Barcelona

Da war Sie wieder, meine Sehnsucht nach Sonne, nach dem Rauschen des Meeres, nach Hibiskus duftenden Hinterhöfen und dem zarten Wind lauer Sommerabende. Der Winter in meiner Zweizimmer-Altbauwohnung kam mir lang vor, viel zu lang. Eine halbe Ewigkeit war es her, dass ich meine Zehen in schönen Sand von mir gestreckt hatte. Nur meine Flipflops zeugten noch von der Leichtigkeit des vergangenen Sommers. Jetzt war mir endgültig klar. Ich muss weg!

Was liegt da näher als ein Kurzurlaub in der „Stadt der Wunder“ – Barcelona. Nur zweieinhalb Stunden Flug und da war ich. Schon das Öffnen der Flugzeugtüren ließ den wunderbar warmen Luftzug herein und auf dem Weg von der Gangway zum Kofferholen machte mein Herz einen dezenten Freudenhüpfer. Wunderbar. Reiseportale bieten solche Kurzreisen oder auch Städtereisen, günstig an.

Der Taxifahrer schlängelt sich durch die Straßen und ich bin aufgeregt wie ein kleines Kind – wann kommt denn nun endlich meine Unterkunft? Das kann nicht sein! Der Fahrer hält mitten in einer ruhigen Straße. Alte Gebäude säumen den Weg, auf den verschnörkelten Balkonen wachsen kleine Olivenbäumchen und weder vor noch hinter mir sind irgendwelche Touristen zu sehen. Links gibt es ein kleines Cafe und vor meiner Nase verlädt gerade die ansässige Fleischerei den Schinken ganz entspannt per Schubkarre. Wenn das die deutsche Hygiene wüsste.

Nirgends kann ich das Schild zu meiner Unterkunft entdecken und erst auf Nachfrage entdecke ich den Eingang zum Hinterhof. Wunderbar. Ich bin angekommen – mitten in Barcelona. Da wundere ich mich gar nicht mehr über die versteckte Treppe, die zu meinem Appartement führt und auch der etwas verschrobene Portier passt für mich auf herrlich natürliche Weise ins Bild.  Ich öffne die Fensterläden in meinem Zimmer und lasse die Sonnenstrahlen herein. Jetzt könnt Ihr kommen, Ihr weiteren Wunder Barcelonas. Ich freue mich jetzt schon auf den „Parc Güell“, auf die Sagrada Familia, auf die bunten Törtchen in den Auslagen, auf den Weg zum Meer und auf das wunderbare Gefühl meiner nackten Zehen im Sand.

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Mit 500 PS übers Mittelmeer

  Im zweiten Teil meiner Videoserie über Mallorca steht Speedbootfahren auf dem Programm. Mit 500 PS düsen wir übers Mittelmeer und sehen einen der schönsten Strände der Insel von der…

Speedboot

 

Im zweiten Teil meiner Videoserie über Mallorca steht Speedbootfahren auf dem Programm. Mit 500 PS düsen wir übers Mittelmeer und sehen einen der schönsten Strände der Insel von der Meerseite aus: Es Trenc. Aber auch ein Besuch der Kathedrale von Palma oder das Palma Aquarium lohnt sich auf jeden Fall.

Dieses Video wurde ermöglicht vom Spanischen Fremdenverkehrsamt. Herzlichen Dank!

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Mallorca ist… Mallorca!

Viele sagen, Mallorca ist nur eine Insel voller Idioten, die sich am Ballermann mit 10-Liter Eimern an den Strand setzen und sich volllaufen lassen. Andere wiederum schwärmen von der schönsten…

Viele sagen, Mallorca ist nur eine Insel voller Idioten, die sich am Ballermann mit 10-Liter Eimern an den Strand setzen und sich volllaufen lassen. Andere wiederum schwärmen von der schönsten Insel der Welt. Beide haben irgendwie Recht. Mallorca ist mehr als Ballermann und Sangria. Mallorca ist… Mallorca! Ich hab es gesehen…

Kathedrale von Palma de Mallorca

Ich muss ehrlich zugeben, ich war bestimmt schon 20 mal in meinem Leben auf Mallorca. Mal länger, mal kürzer. Meinen ersten Kontakt hatte ich mit der Insel, als ich 22 Jahre alt war. Damals hatten Eltern eines Freundes eine Finca auf der Insel gekauft, und ich bin mit meinem Freund, einem LKW, einem Bagger und viel Material von Malente nach Mallorca gefahren. Die Fahrt an sich war schon sehr aufregend und als wir dann in Cala d’Or angekommen sind, war ich schon von der Insel fasziniert. Viele kleine Buchten, viele nette kleine Städtchen. Ein richtig schönes Fleckchen Erde.

Ich habe aber auch die andere Seite der Insel kennengelernt. Ich war dort mit Freunden auf einer Junggesellenverabschiedung oder auch als Begleitung mehrerer Triathleten, die dort im Trainingslager waren. El Arenal oder Playa de Palma sind fest in deutscher Hand. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es tatsächlich Menschen (vorwiegend Männer) sind, die sich den Alkohol am Tag kräftig hinter die Binde kippen und abends im „Bierkönig“ oder im „Mega Park“ wilde Sau spielen. Verblüffend allerdings: Es gibt dort durchaus auch Frauen, denen das offensichtlich gefällt. Von der Musik, die dort gespielt wird, mal ganz abgesehen.

Zurück zu meiner Tour auf Mallorca Ende Oktober. Auf Einladung des Spanischen Fremdenverkehrsamtes durfte ich die Insel mit zwölf anderen internationalen Reisebloggern besichtigen, und ich habe tatsächlich noch eine dritte Seite kennengelernt. Das Programm der Tage war prall gefüllt mit Aktivitäten, und so durfte ich Wandern, Speedboot- und Kajakfahren, Seqway-Sightseeing genießen und in die Augen von Haien sehen. Aber der Reihe nach…

Nachdem ich in Palma gelandet war, erwartete mich als erstes eine Stadtführung mit dem Seqway durch Palma. Für mich im Grunde nichts Neues, da ich bereits in Budapest eine Stadtführung mit dem Gerät hinter mir hatte. Allerdings ist die Altstadt von Palma wunderschön und mit dem Seqway wirklich leichter und vor allem schneller zu besichtigen. Die ungewöhnliche Stadtführung gibt es in unterschiedlichen Ausführungen und lohnt sich auf jeden Fall, besonders für diejenigen, die noch nie mit dem Fahrzeug unterwegs waren. Anfänger brauchen keine Angst haben. Es gibt vorab eine ausführliche Einweisung in die Handhabung der Seqways, so dass eigentlich nichts passieren kann.

Ist man in Spanien, isst man Tapas. Schon beim Anblick der kleinen Portionen läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Wer Mallorca als „All-Inclusive-Tourist“ besucht, sollte auf jeden Fall in eines der kleinen Restaurants abseits der Touristenströme gehen und Tapas essen. Richtige Tapas, nicht das Essen, was in Deutschland einige „spanische“ Restaurants als Tapas verkaufen. Wir waren jeden Tag in einer anderen Bar, und ich kann ehrlich sagen: Für mich gibt es keine bessere Küche als die spanische Tapasküche.

Der zweite Tag war für mich, wie soll ich es sagen, eine echte Herausforderung. Wandern stand auf dem Programm. Nicht irgendwo ein wenig spazieren gehen, es sollte durch das Gebirge gehen. Die Route wurde am „Puig de Massanella“ gestartet. Auf 1.365m Höhe war es doch schon etwas kälter als im Tal und die Aussicht auf eine knapp 4stündige Wanderung warteten auf mich. Ich muss allerdings sagen, ich bin nicht so ein großer Wanderer, der stundenlang durch die Gegend zieht. Aber diese Tour war wirklich beeindruckend. Sehr schöne Strecken, sehr schöne Ausblicke und atemlose Momente haben mich auf dieser Tour begleitet. Letzteres allerdings aufgrund meiner mangelnden Kondition. Viele Eindrücke von der Wanderung könnt ihr auf meinem Video (Teil 1) sehen.

Das Video aus Mallorca (Teil 1)

Das Video aus Mallorca (Teil 2)

Anmerkung: Diese Reise wurde ermöglicht durch das Spanische Fremdenverkehrsamt. Vielen Dank! Die Meinungen und Ansichten in diesem Text sind meine eigenen.

Dieser Blogpost nimmt teil an der Insel Blogparade

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Guten Tag Malle, wie siehst Du wieder gut aus!

Wer über Mallorca spricht, spricht vom Ballermann, der Schinkenstrasse und El Arenal – zumindest in Deutschland. Ich war ein paar Tage auf der Lieblingsinsel der Deutschen und konnte mich vom…

PalmaWer über Mallorca spricht, spricht vom Ballermann, der Schinkenstrasse und El Arenal – zumindest in Deutschland. Ich war ein paar Tage auf der Lieblingsinsel der Deutschen und konnte mich vom Gegenteil überzeugen. Wunderschöne Wandertouren durchs Gebirge und eine Standführung mit dem Seqway sind im ersten Video meines Aufenthaltes auf der Baleareninsel zu sehen.

Dieses Video wurde ermöglicht vom Spanischen Fremdenverkehrsamt. Herzlichen Dank!

2 Kommentare zu Guten Tag Malle, wie siehst Du wieder gut aus!

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