Kategorie: Schweden

Schweden – Traumziele erreichen mit einer Fernreise, mit Reisen nach Europa und in alle Welt. Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Angebote gibt’s hier…

Sich wie Tom Sawyer und Huck Finn fühlen

Mit Kindheitsträumen ist das so eine Sache. Die meisten erfüllen sich nie. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, wie Tom Sawyer und Huck Finn auf einem selbstgebauten Floß den großen Fluss hinunterzuschippern und dabei so manches einmalige Abenteuer zu erleben. Unerfüllbar? Von wegen.

Mit Kindheitsträumen ist das so eine Sache. Die meisten erfüllen sich nie. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, wie Tom Sawyer und Huck Finn auf einem selbstgebauten Floß den großen Fluss hinunterzuschippern und dabei so manches einmalige Abenteuer zu erleben. Unerfüllbar? Von wegen.

Geht sogar relativ einfach. Man muss auch nicht nach Übersee reisen und es muss auch nicht der Mississippi sein. „Ol‘ man river“ darf man auch aus voller Kehle singen, wenn man in der mittelschwedischen Region Värmland auf dem mächtig langen Kläralven unterwegs ist. Und es gibt die Chance, für einen oder mehrere Tage zu einem echten Helden zu werden.

Flossfahrt Värmland - Wilfried Geiselhart - Värmland 13 Breitengrad53

Die Floßfahrt in Schweden startet bei „Ulvsby Hergard“ in Sunne. (Fotos: Wilfried Geiselhart)

Die schwedische Flagge steht stramm im Wind

Der Morgen eines aufregenden Tages beginnt zunächst einmal ganz beschaulich. Am Frühstückstisch von „Ulvsby Hergard“ in Sunne. Der Blick richtet sich auf den wenige Meter entfernten See Fryken und auf das herrlich nostalgische Saunahäuschen, in dem sich die deutschen Urlauber am Vorabend einige urig-entspannende Stunden gegönnt und nach ordentlichem Schwitzen die perfekte Abkühlung direkt im erfrischend kühlen Seewasser gefunden haben. Was heute ein Hotelbetrieb mit echter Gourmetküche ist, war in früheren Jahrhunderten ein Herrenhaus, dessen Ursprünge bis ins 16. Jahrhundert zurückgehen. 1649 hat die schwedische Königin Christina hier schon ihre Finger im Spiel gehabt. 200 Jahre später hatte Sheriff Anders Wahlstrand an gleicher Stelle seinen Sitz inklusive zugehörigem Gefängnis. Er soll sogar als Romanvorlage für Selma Lagerlöfs berühmte „Gösta Berlings Saga“ gedient haben. Fast zu schön um wahr zu sein, dass beim Gedanken an die Literaturnobelpreisträgerin wie bestellt ein Schwarm von Nils Holgerssons Wildgänsen an diesem wunderschönen Morgen vorbeifliegen. Die schwedische Flagge steht stramm im Wind. Gut gefrühstückt? Also raus aus der Komfortzone.

Der Vänern-See, das größte Binnengewässer in Westeuropa

Der Klarälven fließt träge durch die Landschaft im schwedischen Värmland. Von Norwegen kommend mündet er nach 478 Kilometern in Karlstad in den Vänern-See, das größte Binnengewässer in Westeuropa. Noch bis ins Jahr 1991 wurde auf dem Klarälven Flößerei betrieben und Unmengen von Baumstämmen nach Süden transportiert. Die potentiellen Flößer von heute müssen zunächst einmal etwas über den Bau und die Steuerung des eigenhändig zu bauenden Floßes erfahren. Guide Jan ist genau der richtige, um die nötigen Tipps zu geben. Eines wird schnell klar: Kräftiges Zupacken ist nicht nur erwünscht, sondern unbedingt erforderlich. Aber lange „Watstiefel“ aus Neopren, die bis zu den Schenkeln reichen und – fast wie Strapse – am Gürtel der Hose befestigt werden – muss das denn wirklich sein?

Drei und sechs Meter lange, auch unterschiedlich dicke Baumstämme lagern am Flussufer. Jede Menge Seile und sonstiges Equipment. Das Floß soll später mal aus drei Lagen á 3×6 Metern bestehen, die mittels besagter Seile und fachmännischen Knoten zusammengezurrt werden – und insgesamt mehr als zwei Tonnen wiegen. Auf der obersten Plattform ist aus Stangen und einer Plane ein Zelt zu erstellen – als Sonnen- und Regenschutz während der Fahrt. Das Ganze erfordert krassen Körpereinsatz und dauert im Normalfall für zwei bis vier Erwachsene sicher locker einen halben oder ganzen Tag. Mit professioneller Hilfe geht’s schneller – Jan und seinen Kollegen sei Dank. Dass es für den eigentlichen Bau des Floßes in knietiefes Wasser geht, daran kommt mal als abenteuerlicher Tourist aber nicht vorbei. Erfüllen die Watstiefel aus Neopren doch noch ihren Zweck.

 

Erst pinkeln, dann paddeln

„Hey Guys. Ready to Start?“ Logo. Aber nicht vergessen, vorher noch zu pinkeln. Kräftiges Abstoßen mit einer überlangen Stange durch Jan, redlich bemühtes Paddeln durch den Rest der Besatzung und schon entfernt sich das stattlich anzusehende Floß mit seinen zwei Kajaks im Schlepptau vom Ufer. „Der Klarälven fließt ganz gemütlich dahin. Ihr könnt euch ihm anvertrauen und müsst nicht ständig rudern oder steuern“, wird Jan fast ein wenig philosophisch. Gut so. Die Entspannungsphase kann also beginnen. Durchschnaufen und genießen. Vor allem die Schönheit der Natur und die fast unbeschreibliche Stille, Kein Wunder, dass dieses ökotouristische Abenteuer von National Geographics in die List der „50 Tours of a Lifetime“ aufgenommen wurde. „Wisst ihr, zu uns kommen die unterschiedlichsten Leute aller Altersklassen“, kommt Jan ins Plaudern. „Familien mit Kindern, Erwachsenengruppen – auch Firmen, die eine Floßfahrt als Teamfindungsseminar nutzen. Hier geht es um Vertrauen und Selbstvertrauen. Um den Einklang mit der Natur und ums Runterkommen vom Stress des Alltags. Und um das Gefühl, am Ende des Tages etwas geleistet und geschafft zu haben, dass man sich vielleicht gar nicht zugetraut hat. Viele unserer Gäste entscheiden sich für Mehrtagestouren, um 50 Kilometer, vielleicht sogar bis zu 100 Kilometer auf dem Fluss zu bewältigen. Geschlafen wird auf dem Floß, in Zelten am Ufer oder in Hütten – je nach Geschmack und Abenteuerbereitschaft. Das schwedische Jedermannsrecht erlaubt das Übernachten in der Natur praktisch überall. Und glaubt mir: abends am Lagerfeuer schmeckt der selbst gefangene Fisch am allerbesten.“

Es gilt, diverse Strudel zu umschiffen

Es geht voran, in gemächlichem Tempo von zwei bis drei Stundenkilometern. Gelegentlich auftauchende Hindernisse wie Sandbänke oder herabhängende Äste im ufernahen Bereich sind allerdings nicht zu unterschätzen. Das Steuern des schwerfälligen Floßes ist recht mühsam und erfordert gegebenfalls vorausschauendes Denken und Eingreifen. Auch diverse Strudel sind zu umschiffen, wenn man sich nicht längere Zeit nur im Kreis drehen will. Ein kleiner Ausflug mit einem der mitfahrenden Kanus sorgt für Abwechslung und für perfekte Fotomotive. Der Fluss gibt den Takt vor und die Landschaft zieht langsam vorüber. Fünf, sechs Stunden auf dem Floß vergehen wie im Flug. Gut, dass Jan auch für warmen Kaffee und ein leckeres Picknick gesorgt hat. Spannend wird aber das Anlegemanöver, das gut und rechtzeitig vorbereitet sein will. Jan ist der Boss. Er weiß, was zu tun ist und er gibt die richtigen Kommandos. Und er ist dafür verantwortlich, dass sich seine Gäste auch diesmal wieder keine nassen Füße holen. Der Endpunkt Gunnerud ist erreicht. Komisch, aber irgendwie fühlt man sich wirklich wie ein kleiner, nein sogar wie ein großer Held.

Flossfahrt Värmland - Wilfried Geiselhart - Värmland 10 Breitengrad53

Gegessen wird im Kuhstall

Zwei Stunden später ist Relaxen angesagt – im Hotel Sahlströmsgarden am Stadtrand von Torsby, das auch auf eine hundert Jahre lange Geschichte zurückblicken kann und im Speziellen durch seine künstlerische Ausstrahlung überzeugt. Diniert wird hier übrigens in der wunderbar rustikalen Atmosphäre eines ehemaligen Kuhstalls. Doch zuvor geht’s wieder ins Warme, wieder in eine urige Saunahütte. Wieder er Sprung ins eiskalte Wasser – diesmal in den Sirsjön See. Und die Überlegung, sich beim nächsten Mal doch den ultimativen Kick und die komplette Siebentagestour auf dem Kläralven zu geben. Könnte anstrengend werden, aber auch irre romantisch und erholsam. Vielleicht, wer weiß.

Morgen geht’s in die Region Dalarna. Unweit von der Stadt Särna betreibt ein deutsches Ehepaar einen eigenen Elch- und Huskypark. Auch das verspricht neue spannende Eindrücke. Aber das ist eine andere Geschichte aus Mittelschweden.

Weitere Infos zur Reise nach Värmland

Värmland: Das Land der Seen und Wälder

Große Gewässer und Naturattraktionen prägen die Region Värmland in Mittelschweden: Hier gibt es 11 000 Seen. Schwedens längster Fluss Klarälv fließt mitten durch die Provinz, bevor er in der Nähe von Karlstad in den Vänern mündet. Er ist der größte See Westeuropas und ideales Urlaubsgebiet für Wassersportler. Die Region, hat aber nicht nur Wasser, sondern auch jede Menge Platz zu bieten. Auf einer Fläche von mehr als 19 000 Quadratkilometern leben rund 320 000 Menschen – also gerade einmal 17 Personen pro Quadratkilometer. Die von der schwedischen Schriftstellerin Selma Lagerlöf beschriebenen blauen Berge sind hier ebenso zu finden wie die einsamen, schneebedeckten Wälder des Malers Gustaf Fjaestad.

Dalarna – das Herz Schwedens

Die Provinz Dalarna liegt in Mittelschweden und grenzt im Westen an Norwegen und die schwedischen Gebirge. Hier dreht sich vieles um Tiere, um Natur und die Farbe Rot – und das nicht nur deswegen, weil das berühmte Dalapferd allgegenwärtig zu sein scheint und man sich an den dunklen Wäldern, den glitzernden Seen und den schnuckeligen roten Holzhäuschen nicht satt sehen kann. Fröhliche Schweden, die in Volkstracht an Mittsommer um den Maibaum herumtanzen, auch das gehört zu Dalarna, ebenso wie der berühmte Wasalauf, bei dem sich jährlich rund 15 000 Skilangläufer auf der 90 Kilometer langen Strecke zwischen Sälen und Mora tummeln. Auf einer Fläche von rund 30 000 Quadratkilometern wohnen in Dalarna etwa 280 000 Einwohner, was einer Bevölkerungsdichte von neun Personen je Quadratkilometer entspricht. Die Provinzhauptstadt ist Falun.

Anreise nach Värmland

Zum Beispiel in knapp drei Stunden mit dem Flugzeug von Frankfurt nach Karlstad – zweimal täglich mit bmi regional.

Weitere Informationen

www.visitvarmland.se/en

www.visitdalarna.se/de

www.vildmark.se/de

HInweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Mit dem Kajak durch Dalsland in Schweden

Wasser spritzt über die Spitze meines Kajaks. Die morgendliche Sonne spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Lelång-Sees und leichter Ost-Wind streichelt meine Haut. Das soll Schweden sein? Das Schweden, das ich aus den Geschichten von Pippi Langstrumpf kenne? Um genau das herauszufinden durchquere ich in den nächsten acht Tagen die Seen des Dalslandes mit dem Kajak.

Wasser spritzt über die Spitze meines Kajaks. Die morgendliche Sonne spiegelt sich auf der Wasseroberfläche des Lelång-Sees und leichter Ost-Wind streichelt meine Haut. Das soll Schweden sein? Das Schweden, das ich aus den Geschichten von Pippi Langstrumpf kenne? Um genau das herauszufinden durchquere ich in den nächsten acht Tagen die Seen des Dalslandes mit dem Kajak.

Von Finn Ehrig

Noch schnell den letzten Gurt an Auto und Anhänger festzurren und dann geht es auch schon los. Mit der Fähre geht’s von Puttgarden nach Rödby und dann weiter von Helsingör nach Helsingborg. Wir betreten das schwedische Festland nach einigen Stunden und erblicken die ersten kleinen, schwedenroten Häuschen zwischen den Feldern. Nachdem wir Göteborg hinter uns gelassen haben, folgen wir den Straßen der malerischen Landschaft von Schweden. Es geht durch Wälder und an unzähligen Seen vorbei.
 Nach neun Stunden Fahrzeit erreichen wir endlich Bengtsfors, ein verschlafenes Dorf mit 800 Einwohnern, mitten im beliebten Dalslandes. Umgeben von den Seen Lelång und Bengtsbrohöljen bildet dieses Dorf einen Teil des Dalsland-Kanals.
 Und auch das Wetter spielt mit: 26 Grad, Sonnenschein und leichter Windhauch.

150 Kilometer liegen mit dem Kajak vor uns

Unsere Reiseroute beginnt in Bengtsfors und soll in Ed enden. Rund 150km Wasserstrecke liegt vor uns. Sofort nach der Ankunft befreien wir die Boote vom Trailer und fangen an, unser Gepäck in den Kajaks zu verstauen. 
Wie sollen die Menge an Nahrung und sonstigen Utensilien, die man für die nächsten Tage braucht, bloß in so ein kleines Boot passen? 
Mit ausgefeilten Packtechniken werden die Kajaks beladen; reichen die Stauluken nicht aus, wird der Rest auf das Deck geschnallt. Kentern ist ja nicht vorgesehen.

Um die letzten Sonnenstrahlen des Tages einzufangen, entschließen wir uns, noch am Ankunftstag die Reise zu beginnen.
 Mit einem leisen Knirschen über Felssteine manövrieren wir die Boote ins Wasser und nach wenigen hundert Metern liegt die Zivilisation schon hinter uns. 
Da uns die Anreise noch in den Knochen steckt, beschließen wir bereits nach wenigen Kilometern, den Tag ausklingen zu lassen. Wir finden einen geeigneten Übernachtungsplatz und schlagen schnell im Sonnenuntergang unsere Zelte auf. Einige von uns sammeln ein wenig Treibholz für ein gemütliches Lagerfeuer am Ufer des Sees.

Das Rauschen der Wellen ist unser Wecker

Das Rauschen der Wellen in der Bucht soll nun Wecker für die kommenden Tage sein. 
Am nächsten Morgen höre ich die ersten Reißverschlüsse der anderen Zelte. Nach und nach treffen wir uns am Wasser, um auf einem Felsen am Wasser zu frühstücken. Einfach traumhaft!

In Schweden hat man das Recht, überall zu wandern, Rad zu fahren, zu reiten oder zu zelten. Somit liegt es in unserem Ermessen, einen geeigneten Platz am Waldesrand anzufahren, um die Nacht dort zu verbringen. Wer es doch etwas Zivilisierter wünscht, kann die eingezeichneten Campgrounds anfahren, in denen sich oft eine Sturmhütte zum Übernachten, eine Feuerstelle oder ein Plumpsklo befinden.

Je mehr Strecke wir mit den Kajaks zurücklegen, umso deutlicher ist meine Erkentniss: eine Insel ist schöner als die andere. Es fällt uns fast schwer, unser Zelt nicht gleich wieder herauszuholen und den erst besten Platz anzufahren.
 Während des gesamten Urlaubes suchen wir vergeblich nach Wolken am Himmel.
 Die Kilometerzahl, die wir mit dem Boot am Tag zurück legen, halten wir bewusst etwas geringer. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, einen Pausentag einzulegen, wenn uns ein Ort überaus gut gefällt.

Mit dem Kajak durch Schweden - Finn Ehrig - Reiseblog-1514

Nichts als unberührte Natur um uns herum

Tatsächlich finden wir am vierten Tag eine kleine Insel im Windschatten des norwegischen Festlandes – es ist der wohl schönste Ort auf dieser einmaligen Reise.
 Nichts als unberührte Natur um uns herum. Eine fast schon unheimliche Stille prägt die Nächte: Die Hängematten werden gespannt, das Feuer knistert. Leise hört man die Trangia-Kocher lodern, in denen wir täglich unsere kleinen Leckereien zubereiten. 
Ab und an nimmt man ein Platschen wahr, wenn jemand ins Wasser springt. 
Es dauert nicht lange, bis alle ihren ganz besonderen Ort auf der Insel gefunden haben.

Die Stimmung ist einzigartig entspannt. Jeder verbringt seine Zeit, wie es ihm am Sinnvollsten erscheint. Eine Woche ohne Internet, Handy, Hektik, Verpflichtungen und Lärm. Alle sind für sich alleine, aber doch sind wir als Gruppe unterwegs. Hier entflieht jeder auf seine ganz eigene Art dem Alltag. Ein einmaliges Privileg, die Abende gemeinsam am Feuer im Sonnenuntergang des Dalslandes ausklingen zu lassen.

Ein Hauch von Vergangenheit – vollkommen ohne Strom

Wir starten morgens meistens früh, weil wir die Zeit auf dem Wasser genießen wollen. Das macht es einfacher, einen guten Zeltplatz zu finden. Bis auf ander Kanuten, die wie wir auf der Suche nach dem perfekten Schlafplatz sind, begegnen wir in dieser Woche nahezu keinen weiteren Menschen. Ein Hauch von Vergangenheit – vollkommen ohne Strom, fließend Wasser oder sanitären Anlagen. Wir waschen uns See oder im Fluß, das Wasser zum Kochen tanken wir mit einem Kanister aus der Mitte des Sees. Wehmütig geht es für uns nach acht Tagen unvergesslicher Zeit zurück nach Deutschland.

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Pippi goes Design – Eine sommerliche Entdeckungsreise durch Småland

Es riecht nach Pilzen, feuchtem Moos, frischen Beeren und Nadelwald. Märchenwelt! Und irgendwie kommt mir das hier alles sehr vertraut vor. Die Geschichten von Astrid Lindgren scheinen plötzlich real und…

Es riecht nach Pilzen, feuchtem Moos, frischen Beeren und Nadelwald. Märchenwelt! Und irgendwie kommt mir das hier alles sehr vertraut vor. Die Geschichten von Astrid Lindgren scheinen plötzlich real und das Lebensgefühl, was ihre Bücher widerspiegeln, mit nicht Ende wollenden,  hellen Sommernächten voller Unbeschwertheit und Freiheit, ist überall spürbar.

Entschleunigung im Pippi-Land

Durch die Region Småland zu reisen, bedeutet für mich Reisen im klassischen Sinne. Entschleunigung. Ich reduziere das Tempo automatisch, weil ich nichts verpassen will und mich nicht satt sehen kann, an dieser Bilderbuch-Idylle. Ich halte immer wieder an, weil ich von der Szenerie die sich mir bietet, fast benommen bin. Gefühlt jeden zweiten Kilometer, passiere ich einen See. Kein Wunder, denn hier im tiefsten Südschweden, gibt es über 5000 davon. Glasklar und eingebettet in pure Natur. Diese Weite, flaches Land, mit überbordender Natur, fast surreal, wie auf einem Gemälde. Das Licht, die Farben, im ständigen Wechsel zwischen Blau und Grün, dazwischen üppige Sonnenblumenfelder, greller Klatschmohn und als Akzente die kleinen knallroten Holzhäuser, die „Stugas“. Typisch skandinavische Sommerhäuser, klassisch, mit weißen Fensterläden und Fahnenmast vor der Tür. An manchen Tagen fahre ich endlos lange mit meinem Auto, ohne einem Menschen zu begegnen. Und wenn ich dann doch einen treffe, etwa in einem Cafe am Straßenrand, das mich schon von weitem mit dem Duft frisch gebackener Waffeln lockt, dann sind die Einheimischen so Tiefen entspannt und fröhlich, dass ich mich unweigerlich frage, ob in dieser reinen, unverbrauchten Luft pure Endorphine mit enthalten sind. Vielleicht sind diese auch im Essen zu finden? Bio ist hier an der Tagesordnung, fast alles, was in den Restaurants und Gasthöfen auf den Teller kommt, stammt aus lokalem Anbau. Kulinarisch hat das Land übrigens weitaus mehr zu bieten, als die bekannten „Köttbullar“ oder Lachs in allen Varianten. Die jungen Köche sind ausgesprochen experimentierfreudig und „Organic Food“ steht (fast) überall auf der Speisekarte.

Zuckerstangen aus Schweden

Die Qual der Wahl: Rund 100 Sorten “Polkagrisar” werden hergestellt.

Zeitmaschine

Schweden, bietet viel Platz zum Sein und  Småland, das „kleine Land“, entspricht jedem skandinavischen Klischee. Die einsame Wildnis teilt sich der Besucher mit ein paar imposanten Elchen, die vornehmlich in der Dämmerung als natürliche Roadblocks fungieren – und beschauliche Orte, wie Gränna, die Hauptstadt der Zuckerbäcker, deren sündig-leckere „Polkagriskokeri“ (Zuckerstangen) weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt sind- oder Mariannenlund, Heimat von Astrid Lindgrens kindlichen Protagonisten Michel aus Lönneberga, verströmen ein herrlich nostalgisches Flair. Sie wirken, als wären sie liebevoll dekorierte Filmsets, sind aber real. Ähnlich, sieht es auch in der kleinen Stadt Eksjö aus, deren bunte, windschiefe Holzhäuschen zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Während ich über die engen, Kopfsteingepflasterten Gassen laufe, fühle ich mich, als wäre ich in eine Zeitmaschine geraten. Dazu passen auch die prächtigen Herrenhäuser, „Herregård“ , auf riesigen, Parkähnlichen Anwesen, die am Wegesrand versteckt hinter prächtigen Hecken liegen und heutzutage oftmals  zu charmanten „Bed & Breakfasts“ (besonders schön: www.grimsnas.se) umfunktioniert wurden und im weißen, skandinavischen Stil, mit viel Holz und Glas eingerichtet sind. Mehr Schweden geht dann auch beim Träumen nicht.

Mehr Schweden geht nicht: Jönköping am Vättern-See

Place to be: Die Uferpromenade in Jönköping am Vättern-See

Phantasie und Realität „in the mix“

“Alle großen Dinge”, sagte die bekannte Kinderbuchautorin Astrid Lindgren einmal, “passieren zuerst in der Phantasie eines Menschen”. Und jetzt bin ich mittendrin, in der Welt meiner Kindheitsträume. So habe ich mir Bullerbü immer vorgestellt… oder auch Lönneberga… Ortsschilder verweisen auf die Plätze, die mir vom Namen her schon Jahrzehnte so vertraut sind. Es würde mich nicht überraschen, wenn Pippi Langstrumpf, mit ihren lustig wippenden, roten Zöpfen gleich um die Ecke biegen würde- oder Ronja Räubertochter. Starke Frauenpersönlichkeiten, die Vorreiter waren für den Feminismus und die auch heute noch Groß und Klein faszinieren. Unabhängig, freigeistig, unkonventionell, etwas verrückt… eigentlich eine gute Mischung, um durchs Leben zu kommen.

Es passiert mir dann auch tatsächlich, dass ich fast über die leibhaftige Pippi stolpere. Als Teil einer Gesamtinszenierung. Mit dem Freizeitpark „Astrid Lindgrens Welt“, haben drei Familien des Städtchens Vimmerby schon 1981 der berühmtesten Tochter ihres Städtchens ein lebendiges Denkmal gesetzt. Im größten Freizeitpark Schwedens taucht man live in die Geschichten von Astrid Lindgren ein.  Behutsam und so gar nicht amerikanisiert, sind die Kulissen ihrer Romane in ein riesiges Naturareal integriert  Ich laufe durch die „Krachmacherstrasse“, besuche die Räuber auf der „Mattisburg“ und mache einen Abstecher nach Bullerbü. Achtzig junge Schauspieler inszenieren täglich aufs Neue die Geschichten von Karlsson vom Dach, Pippi Langstrumpf und all den anderen Kinderhelden. Die Bühne ist da, wo sie sich gerade befinden, egal ob auf dem Piratenschiff, vor der Villa Kunterbunt oder einfach mitten im Gelände.  Nach ein paar Stunden verlasse ich ganz beseelt das Märchendorf und fahre auf der Rückfahrt noch im „Barnfilmbyn“ vorbei. Hier in der Umgebung, wurden die meisten der Astrid Lindgren Filme gedreht und in den Ausstellungsräumen des Kinderfilm-Zentrums tauche ich, anhand vieler Requisiten und alter Fotos, in die Entstehung der Filme ein.

Auf ins Glasreich…

Um noch mal mit den Worten der Grand-Dame der skandinavischen Literaturszene zu sprechen: „Ich wohne in dem schönsten Land der Welt … Hier gibt es alles, vom Lichten und Lächelnden bis zum Dunklen und Ernsten, oft auf die bezauberndste Weise gemischt”. Wie Recht sie hat, denke ich, während ich mich von Vimmerby aus in Richtung „Glasriket“ dem Glasreich, der Region, in der schon seit Jahrhunderten Glasbläser außergewöhnliches Design entwerfen, aufmache. Vorbei an tiefen Wäldern, unberührter Wildnis und durch Dörfer, die aussehen, als wären sie die Vorlagen für Puppenstuben, fahre ich nach Kosta. Gelassen zieht i die Landschaft an mir vorbei. Keine Hektik, nur Ruhe und Einsamkeit.

Glasblaeserei in Smaland

Weltberühmt: Glasbläserei in Smaland. (Foto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se)

Im Landesinneren wirkt das Land unendlich weit. Knapp 720.000 Einwohner teilen sich eine Fläche von rund 29.400 Quadratkilometern. Sie sind nicht nur naturverbunden, sondern haben von Kindheit an ein starkes Bewusstsein für Naturschutz. Schweden vergessen nicht, dass sie der Natur ihren Wohlstand verdanken. Wasserkraft aus den reißenden Flüssen des Nordens, Holz und Bodenschätze wie Silber, Eisenerz und Kupfer haben das Land einst reich gemacht. Davon profitieren sie heute noch. Das „Glasreich“ mit seiner unnachahmlichen Designkunst und den vielen Glashütten und Studios,  wurde Gerüchteweise schon häufig als untergegangen eingestuft. Zu Unrecht, denn in den letzten Jahren sind viele der Hütten, wie Boda Glasbruk oder Orrefors, reanimiert worden. Die Region ist lebendiger, denn je.  Wer sich etwas ganz Besonderes gönnen will, bucht sich im „Kosta Boda Art Hotel“ ein. Bei einem Tauchgang im Indoor-Pool des künstlerisch ambitionierten Design-Hotels lässt sich unter Wasser eine wechselnde Kunstausstellung mit verschiedensten Exponaten der benachbarten Kosta Boda-Glashütte entdecken. Wer nicht ins SPA möchte, bestellt sich einen Drink in der „Glass Bar“ der extravaganten Bleibe. Sie ist komplett in blaues Glas gefasst und Gäste werden Teil des Gesamtkunstwerkes.  Auch auf den Zimmern findet sich ungewöhnliche Glaskunst. Diese kann bei Gefallen auch gleich im Hotel-Shop erstanden werden. Weil hier noch diverse andere Glasmanufakturen ihre Outletstores haben, ist der kleine Ort Kosta das Eldorado für Designfans schlechthin. Mir gefällt ganz besonders das schlichte Design von „Orrefors“, für das auch Modezar Karl Lagerfeld eine exklusive Trinkglas-Edition kreiert hat. In Kosta wurde auch die erste Glashütte Smålands eröffnet. Das war bereits 1742!

Rote Häuserzeile in Eksjö in Schweden

Filmkulisse: Das Städtchen Eksjö mit seinen Holzhäusern.

Eksjoe bei Nacht

Eksjö bei Nacht. (Foto: Göran Assner/imagebank.sweden.se)

next generation…

Heute ist es eine ganz neue Generation, die sich um den Erhalt des alten Handwerks kümmert. Eine davon ist die heute 39-jährige Geschäftsführerin der „Glass Factory“ in Emmaboda, Maia Heuer. Seit sie drei Jahre alt ist, ist sie von Glas fasziniert. Ihr Onkel gilt als einer der größten Glassammler der Welt und so entdeckte sie früh ihre Liebe zum Kristall. Die gebürtige Lübeckerin machte ihr Hobby zum Beruf und landete in Schweden.  Suchte Sponsoren und hauchte der brach liegenden „Glass Factory“ neues Leben ein. Heute ist der Ort ein lebendiges Museum, mit ständig wechselnden, internationalen Ausstellungen, Live-Ateliers und eine Begegnungsstätte internationaler Glaskünstler in einem. Es werden Workshops zu verschiedensten Themen abgehalten und natürlich kann man den Glasbläsern bei der Arbeit zuschauen. Rund um Emmaboda lohnt es sich, den kleinen Hinweisschildern am Straßenrand zu folgen, die zu weiteren Werkstätten führen. Besonders idyllisch liegt „Transjö hytta“.

Chillig: Feierabend auf schwedische Art (Jönköping)

Chillig: Feierabend auf schwedische Art (Jönköping)

Außergewöhnliche Exponate schwedischer Glaskunst sind in ganz Småland zu finden. Beeindruckend ist der Glasaltar der Domkirche des quirligen Studentenstädchens Växjö. In mehrjähriger Arbeit hat der „grand old man“ der schwedischen Designszene, der Glaskünstler Bertil Vallien, den 5 Meter hohen und 4 Meter breiten Glasaltar zusammen mit der Glashütte in Åfors geschaffen. Pures Glas, in dem sich das Licht durch Millionen kleinster Kristalle bricht. Växjö ist jedoch nicht nur zentraler Mittelpunkt des „Glasriket“ und die „grünste Stadt Europas“ sondern auch ein Sehnsuchtsort für Genussmenschen wie mich. Schönster Platz zum sein: Das erste Gastro und Designhotel Schwedens, das „PM & Vänner“, mit verglastem Pool auf der chilligen Dachterrasse, Loft ähnlichen Zimmern und kulinarischen Hochgenüssen, im gleichnamigen Restaurant. Es wurde erst kürzlich zu einem der neun besten Restaurants Schwedens gewählt und der Mittagstisch ist mit ca. 12 Euro für das Hauptgericht nahezu entwaffnend günstig. Womit es an dieser Stelle gilt, ein Vorurteil auszuräumen: Die Preise für Gastronomie und Übernachtungen sind keinesfalls überteuert, sondern den hiesigen Preisen sehr ähnlich, so ist ein Urlaub in Skandinavien mittlerweile, Euro sei Dank, erschwinglich.

Die Kalorien vom Lunch trainiere ich mir gleich auf einer Radtour um den vom schattigen Grün umgebenen Växjö-See ab. Er liegt mitten in der Stadt und nach einer für Schweden typischen Kaffeepause, der für Schweden unumgänglichen „Fika“, mache ich einen Abstecher in den „Linné-Garten“ am Ufer. Ein Ort, der mit seinem fast Zen-artigen Charakter herrlich entspannend ist. Eine Oase, in der sich Studenten zum lernen zurück ziehen, Liebespaare auf den Bänken knutschen und Ruhe suchende Menschen wie ich einfach nur verweilen, gebannt von der Schönheit der Blüten und Pflanzen, die mich umgeben. Bereits im 18. Jahrhundert beschäftigte sich Namensgeber Carl von Linné mit der Katalogisierung von Pflanzen und Tieren und wurde damit international berühmt.  Viele Gärten und Parks in der Region sind „Mr. Flower Power“, wie er liebevoll im Volksmund genannt wird, gewidmet. Universitäten wurden nach ihm benannt und jede Stadt, die in Schweden was auf sich hält, hat sicher einen „Linnégatan“.

Naschkatzen-Hochburg: Die Bonbonstadt Gränna.

Naschkatzen-Hochburg: Die Bonbonstadt Gränna.

Möbel für alle

Am nächsten Tag stolpere ich, auf den Spuren eines weiteren großen Visionärs aus dem kleinen Småland, schon wieder über ihn. Im Kulturreservat „Linnés Rashuit“, dem ehemaligen Bauernhof des Botanikers und Biologen, halte ich zum vegetarischen Lunchbüffet und sitze unter schattigen Obstbäumen im Garten. Um mich herum nichts als Blütenmeer und jungfräuliche Wiesen und Felder. Nicht von dieser Welt, erscheint mir dieser Platz, so schön und friedlich ist es hier. Inspirierend. Diese unverbrauchte Szenerie  scheint auf jeden Fall den Geist zu beflügeln und Impulse für kreative Denkansätze  zu geben.  Unweit dieser Traumkulisse entstand auch die Idee für ein Familien-Möbelunternehmen, das heute Weltruf genießt: IKEA! Ingvar Kamprad, der Gründer, wollte chices Möbeldesign erschwinglich machen. Seine Vision lautete „Einen besseren Alltag für viele Menschen machen“. Seinen ersten Shop startete er bereits 1958 im heimischen Almhuit. Dort steht heute das IKEA-Hotel und das Museum, was mit der Ausstellung „IKEA im Laufe der Zeit“ einen amüsanten Einblick in die Geschichte des Erfolgskonzeptes und die Wohnwelten der vergangenen Jahrzehnte seit Gründung gibt. Verblüffend, wie viele IKEA-Klassiker auch heute noch aktuell sind. Wohl jeder hat ein kleines Stück Schweden zuhause – natürlich. Viele haben sicher auch a „touch of Småland“ im Garten. Nach der vielschichtig aufgestellten Fabrik „Husquarna“, die von Rasenmäher, über Motorräder bis hin zu Kettensägen das ganze Sortiment von Motorgeräten abdeckt, wurde sogar eine ganze Stadt benannt. Huskvarna liegt nur 15 km von Jönköping entfernt. Hier verbringe ich meinen letzten Tag am Vättern-See, bevor es per Charterflug direkt nach Hamburg zurück geht. Aller Stress ist von mir gewichen, der Alltag ganz weit weg. Danke Pippi, relaxter war ich nach einer Woche Urlaub noch nie. Einfach Märchenhaft!

Die Reise erfolgte auf Einladung von Smålands Turism und Destination Småland.

Titelfoto: Tina Stafrén/imagebank.sweden.se

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Gotland? Wo soll das sein?

Okay… Ich gebe ja zu, „Der Kommissar und das Meer“ ist nicht unbedingt meine Lieblingssendung im TV, aber die Gegend, in der diese Sendung spielt, gefällt mir schon sehr. Die…

Gotland - Geheimtipp in Schweden?

Okay… Ich gebe ja zu, „Der Kommissar und das Meer“ ist nicht unbedingt meine Lieblingssendung im TV, aber die Gegend, in der diese Sendung spielt, gefällt mir schon sehr. Die Rede ist von Gotland. Gotland? Wo soll das sein? Schweden! Aha!

Gotland ist vor allem in Schweden als beliebter Urlaubsort sehr bekannt. Im Sommer kommen die Einheimischen gerne auf die Insel, die noch als Geheimtipp bezeichnet werden darf und sich das bisher auch nur langsam herumgesprochen hat. Ein Glück, werden viele sagen, aber ein Besuch auf der Insel lohnt sich auf jeden Fall.

Steile Kalksteinfelsen, Dünen und menschenleere Strände sind der typische Anblick der Ostseeinsel. Die Raukar-Felsen bewachen wie eine steinerne Armee die Nordküste Gotlands, die nur wenige Kilometer entfernt genau das Gegenteil verbirgt: Sanfte Dünen, einsame Strände und kleine Fischerdörfer. Quasi ein Traum, aus dem Urlaube gemacht werden. Gotland ist nach der dänischen Insel Seeland die zweitgrößte Insel der Ostsee. Der Name Gotland stammt vom Germanenstamm der Goten, die laut der Gutasaga hier lebten, um als Ost- und Westgoten große Reiche im mediterranen Raum zu errichten. Passt irgendwie zur Landschaft.

Gotland - Geheimtipp in Schweden?

Über 2.000 Sonnenstunden machen die Insel zu einem Naturparadies: farbenprächtige Orchideen sind auf Gotland genauso zu finden, wie zahlreiche Vogelarten, die das milde Klima der Insel genießen. Aber mit der Sonne ist die Insel auch ein hervorragendes Urlaubsgebiet. Gotland ist mit vom Festland aus mit der Fähre in knapp dreieinhalb Stunden zu erreichen.

Fotos: Unruly

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