Kategorie: Österreich

Österreich – Traumziele erreichen mit einer Fernreise, mit Reisen nach Europa und in alle Welt. Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Angebote gibt’s hier…

Fliegen im Dreivierteltakt

Mein Kurztrip nach Wien ist eine Reise in die Vergangenheit und die Moderne. Im Flieger von Austrian Airlines erklingt zu Begrüßung, Österreichs heimliche Nationalhymne, der Donauwalzer von Johann Strauss, der in diesem Jahr 150. Jubiläum feiert. Beim Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker erwartet mich nicht nur Klassik, sondern auch Filmmusik von John Williams aus dem Harry-Potter-Film.

Mein Kurztrip nach Wien ist eine Reise in die Vergangenheit und die Moderne. Im Flieger von Austrian Airlines erklingt zu Begrüßung, Österreichs heimliche Nationalhymne, der Donauwalzer von Johann Strauss, der in diesem Jahr 150. Jubiläum feiert. Beim Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker erwartet mich nicht nur Klassik, sondern auch Filmmusik von John Williams aus dem Harry-Potter-Film.

Wien lebt nicht nur von der Kultur und der Musik, Wien ist Musik: ob im Opernhaus oder in den Räumen des Musikvereins. Das Sommer-Highlight ist das eintrittsfreie  Sommernachtskonzert der Wiener  Philharmoniker  in den Barockgärten von Schloss Schönbrunn, zu dem jährlich 100.000 Musikliebhaber kommen.

Junge Musikszene und urbane Stadtoasen

Auch wenn klassische Musik und Dreivierteltakt in der Donaumetropole noch immer die größte Rolle spielen, so hat sich doch Jenseits von Musikverein und Opernhaus eine junge Musikszene etabliert. Sei es in den berühmten Kaffeehäusern, im  Musical-Theater, im Jazzclub „Porgy & Bess“ – dem besten der Stadt – oder in Wiens hipper Nachtclub-Szene im Dinner Club Albertinaplatz, einer ehemaligen U-Bahn-Station. Urbane Stadtoasen und Kulinarik aus aller Welt gibt es am Donaukanal, der direkt in die Wiener Altstadt führt. Die ehemals grauen Kanalmauern sind mit Graffitis besprüht und bieten Platz für trendige Lokale, Bars und Sandstrände wie der Strandbar Urania. In  Szene-Clubs wie Flex oder Grelle Forelle strömt abends das junge  Party-Publikum. Aber auch beim Heurigen im „Mayer am Pfarrplatz“ in Heiligenstadt trifft man viele junge Leute.

Der Chef-Concierge und die Promis

Mein Hotel, das „Imperial“ am Kärntner Ring, gehört zu den angesehensten der Stadt. Das historische Palais aus dem 19. Jahrhundert ist seit jeher Treffpunkt der feinen Gesellschaft. Der ehemalige Chef-Concierge Michael  Moser  brennt noch immer für seinen  Beruf, und das obwohl er im (Un-)Ruhestand ist. Fast 30 Jahre hat Moser die Prominenten dieser Welt begrüßt, beim Erfüllen ausgefallener Wünsche oder auch nur bei der Beschaffung einer Opernkarte geholfen. Darunter waren u.a.   Herbert von Karajan, Altbundeskanzler  Helmut Kohl, Michael Jackson, Sir Elton John, Madonna, Karl Lagerfeld, die Rolling Stones, Lady Gaga und  Phil Collins. Vom Hotel bis zum Opernhaus sind es zu Fuß nur fünf Minuten, bis zum Konzertsaal des Wiener Musikvereins, in dem u.a. jedes Jahr das Neujahrskonzert stattfindet, nur ein paar Schritte.

Schloss Schönnbrunn in Rot und Blau

Wien 02a - sightseeing wien - Liane Ehlers

Unter Leitung von Christoph Eschenbach erklingen unter dem Motto „Märchen und Mythen“ Werke von Dvořák, Tschaikowsky, Rachmaninow, Strawinsky,  Humperdinck und John Williams, der durch seine Filmmusik zu „Harry Potter“ bekannt ist.  Ganz im Rhythmus der Musik wird die Schlossfassade  mit rotem, blauem oder orangem  Scheinwerferlicht kunstvoll illuminiert. Die Solistin des Abends, Starsopranistin  Renée Fleming,  treffen wir gegen Mitternacht noch in der Hotellobby des „Imperial“. Wie so viele   andere   berühmte Künstler ist auch die US-Amerikanerin  Stammgast.

Über Stardirigent Riccardo Muti erzählt Michael Moser in einer kleinen Anekdote zum Neujahrskonzert 2000, wie er zum Frühstück die Treppe herunter an die Rezeption gekommen sei und ihn gefragt habe: „Muss ich da hingehen…?“ Woraufhin er geantwortet habe: „Maestro, wenn Sie 50 Millionen  Menschen nicht warten lassen wollen, ja. Sonst können Sie gerne hier bleiben und mit mir plaudern.“  Muti wird 2018 zum fünften Mal nach Wien kommen, um  das Neujahrskonzert zu dirigieren.

Michael Jackson und der Airbag

Natürlich geht bei den Gästen Diskretion über alles,  aber da gibt es dennoch diese lustige Geschichte über Michael Jackson, der ein Schloss kaufen und Burgen besichtigen wollt – selbstverständlich unerkannt. Concierge Michale Moser vermittelte ihm eine Fahrt im Privatwagen eines gut beleibten Kochs. Michael Jackson sprang zu ihm in den kleinen, quietsch-orangen Opel, der vor dem Eingang wartete, schaute ihm auf den Bauch, und fragte: „Hast Du einen Airbag eingebaut?“ Nach einigen Stunden kehrte Jackson unerkannt zurück.

Grund zum Feiern gibt  es 2017/18 in der Donaumetropole  reichlich: Kaiserin Maria Theresia – die größten Reformerin ihrer Zeit – wäre 300 Jahre alt geworden, die 1498 gegründeten Wiener Sängerknaben feiern Jubiläum, die Wiener Philharmoniker bestehen 175 Jahre, und der Donauwalzer von Johann Strauss – Österreichs inoffizielle Nationalhymne – erlebte vor 150 Jahren am 15. Februar 1867 seine Uraufführung.  Er darf bei keinem der 450 Bälle, die jedes Jahr in Wien stattfinden, fehlen.

Alles über die Strauss-Dynastie

Seit zwei Jahren gibt es in der Müllergasse 3  ein liebevoll gestaltetes Strauss-Museum www.strauss-museum.at , das vom Kulturverein Wiener Blut betrieben wird. Dort erfährt man nicht nur etwas über den Walzerkönig,  sondern auch über die  ganze Strauss-Dynastie.   Als Freiberufler gehörten die Brüder Johann Sohn, Josef und Eduard schon damals zu den Großverdienern ihrer Zeit. Johann Strauss Sohn bekam für fünf Konzerte in New York und Boston auf heute umgerechnet zwei Millionen Dollar. Besucht man das Museum, sollte man sich als Gruppe unbedingt für einen Vortrag von Professor Helmut Reichenbauer, Präsident des Vereins, anmelden – ein musikalisches Geschichtserlebnis erster Klasse!

Üben für den Wiener Opernball

Bei 450 Bällen im Jahr wird auch viel getanzt. Die beliebteste Tanzschule ist „Elmayer“ https://elmayer.at/, vom Großvater des heutigen Besitzers in einer ehemaligen Reithalle 1919 im Palais Pallavicini gegründet. Bereits in der dritten Generation führt Thomas Schäfer-Elmayer das Unternehmen. Neuem gegenüber aufgeschlossen, wird dennoch die Alt-Wiener Tradition vermittelt. Studenten aus aller Welt lernen dort ebenso Wiener Walzer wie die Debütanten/innen des Wiener Opernballs. Und wer mal unverhofft in Wien zu einem Ball muss, findet das passende Leih-Kleid oder den Smoking bei „Flossmann“  http://www.flossmann.at/ in der Riemergasse 11.

Reiseinformationen in Kürze zum Sightseeing Wien

Anreise:  Mit Auto, Bahn oder Flugzeug. Lufthansa fliegt z.B.  Bremen über München. Vom Flughafen Wien-Schwechat geht’s mit der  S 7 nach Wien-Mitte. Von dort gibt es eine U-Bahn-Anbindung, 23 Min. Fahrtzeit, Ticket 2,40/1,30 Euro. Nur wenig schneller mit 16 Minuten ist der City Airport Train (CAT), 11 Euro, Kinder bis 14 Jahre frei.

Tipp: Preisgünstig erleben kann man Wien mit der „Vienna City Card“ für 24, 48 oder 72 Stunden ab 13,90 Euro. Man kann sie online kaufen oder bei Ankunft bei der Tourist-Info am Flughafen, Hauptbahnhof oder Albertinerplatz. – Stehplatzkarten in der Staatsoper gibt es während der Spielzeit schon ab drei Euro.

Termine: Das nächste eintrittsfreie Sommernachtskonzert Schönbrunn findet am 31. Mai 2018 statt. Dirigent: Valery Gergiev; Yefim Bronfman, Klavier. www.sommernachtskonzert.at

Reiseliteratur: Dumont Direkt Reiseführer Wien, Anita Ericson, 120 S., 11,99 Euro

Mehr Infos unter: https://www.wien.info/de

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Seefeld – Eldorado für große und kleine Schneehasen

Wenn das Tirol auf deinem Wunschzettel steht und du einen Ferienort suchst wo das ganze Jahr über geurlaubt werden kann, dann ist Seefeld der perfekte Zielort ! Egal ob Sommer…

Wenn das Tirol auf deinem Wunschzettel steht und du einen Ferienort suchst wo das ganze Jahr über geurlaubt werden kann, dann ist Seefeld der perfekte Zielort ! Egal ob Sommer oder Winter, hier kannst du mit den Kids die Natur genießen und viele Sport- und Freizeitmöglichkeiten nutzen.

Ein toller Familienurlaub beginnt im richtigen Hotel und das Hotel Tyrol Alpenhof ist der perfekte Startpunkt dafür: Zentrale Lage, Mini Club, tolle Pizzeria und Restaurant, Wellnessbereich mit Sauna ist doch ein idealer Kontext.

In Seefeld ist Langeweile ein Fremdwort

Wo liegt denn Seefeld? In den Tiroler Alpen, auf etwa 1200 m Höhe, 20 km nordöstlich von Innsbruck. Seefeld war 1964 der Austragungsort der nordischen Disziplinen während der Olympischen Winterspiele in Innsbruck und gehört wie gesagt zur Olympia-Region.

Im Moment lässt Frau Holle noch auf sich warten, aber wenn der Schnee zu fallen beginnt, dann geht hier die Post ab! Skipisten für Anfänger und Fortgeschrittene, Langlaufloipen, Rodelbahnen, Kunsteisbahnen, Skischulen für Kids und Erwachsene da fehlt wirklich nichts, um große und kleine Schneehasen zu beglücken!

Skiurlaub in Seefeld

Der Ort besitzt auch ein tolles Sportzentrum mit Erlebnisbad; eine 630 m2 große Badelandschaft mit Felseninsel, Rutschen, Babybecken, beheiztes Außenbecken, eine großartige Saunalandschaft und einen integrierten Kinderspielplatz.

Das tolle an diesen Bergorten ist auf jeden Fall auch die einmalige Berglandschaft, die Ruhe und Besinnlichkeit ausstrahlt; genau das richtige, um der Alltagshektik und dem Lärm den Rücken zu kehren.

Hinweis: Kooperationsartikel

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Familienurlaub am Katschberg

Die Luft ist warm. Im T-Shirt sitzen wir in der Sonne der Gamskogelhütte mit einem grandiosen Blick in die Bergwelt Österreichs. Die Sonne kitzelt unsere Nasen und das Gemurmel der…

Die Luft ist warm. Im T-Shirt sitzen wir in der Sonne der Gamskogelhütte mit einem grandiosen Blick in die Bergwelt Österreichs. Die Sonne kitzelt unsere Nasen und das Gemurmel der anderen Wanderer klingt leise zu uns herüber. Während unsere beiden Kinder zum Spielplatz rennen, bestellen wir beiden Erwachsenen uns die verdiente Brotzeit. Leicht verschwitzt, stolz und entspannt lassen wir die friedliche Atmosphäre auf uns wirken, genießen unser kühles Weißbier. Der erste Aufstieg ist geschafft.

Urgemütliche Hütten am Katschberg - Familienurlaub Österreich

Urgemütliche Hütten am Katschberg – Familienurlaub Österreich

Urlaub und Anreise zum Katschberg

Seit einigen Jahren zieht es uns in die Berge – bisher immer im Winter. Das ändern wir in diesem Jahr und erfüllen uns endlich den Wunsch, die Bergwelt der Alpen im Sommer zu erleben. Unsere Wahl ist auf die Ferienregion Katschberg in Österreich gefallen. Sie ist sowohl für Familien als auch für Alleinreisende, Gruppen oder Paare geeignet und liegt am Tauernhauptkamm zwischen Kärnten und Salzburg.  Die Nationalparks Kärntner Nockberge und Hohe Tauern befinden sich in direkter Nähe. In dieser wunderbaren Bergwelt erwarten uns 200 Kilometer Wanderwege, gemütliche Hütten und unterschiedlichste Aktivitäten für uns und die Kinder. Von München ist der Katschberg nur 240 Kilometer entfernt. Unsere Anreise dauert etwas länger, da wir den Weg aus dem hohen Norden Deutschlands antreten. Den größten Teil der elf Stunden Autofahrt legen wir in die Nacht und starten am Vortag gegen Abend unsere Reise. Während die Kids auf der Rückbank entspannt schlafen, wechseln wir Erwachsenen uns bei der Fahrt ab und erreichen am nächsten Morgen unseren Hotel Falkensteiner Club Funimation am Katschberg. Müde aber glücklich.

Der Name ist Programm: Funimation im Hotel

Sofort nach unserer Ankunft warten schon die ersten Erlebnisse und strahlende Augen auf uns. Die Kinder beziehen ihr Etagenbett, wir Erwachsenen dürfen draußen bleiben, während die Jungs schon ihre erste Höhle bauen. Der Kids-Club wird erkundet und die ersten Wege in das hoteleigene Spaßbad ausfindig gemacht. Wir Eltern entdecken den großzügig gestalteten Sauna- und Spabereich – auch an die Erwachsenen wurde in diesem Kinderhotel netterweise gedacht. Die Sonne lädt schon zu einem kleinen Schwimmbesuch im Außenpool ein. Die absolute Attraktion ist die Rutsche im Kinderpool. Mit quietschenden Hintern und großen Geschrei rauschen die Kinder die Rutsche ins Wasser. Unser Großer ist gar nicht mehr davon zu bremsen und läuft immer wieder hoch.

Schon nach den ersten Tagen fühlen sich die Kinder komplett zuhause und bewegen sich frei zwischen Zimmer und Kids-Club hin und her. Ob es Kino, Theater oder Bastelnachmittage sind. Die Jungs fühlen sich rundum wohl. Besonders die Kletterwand im Hotel kommt hervorragend bei den Kindern an. Und die Abende sind abwechslungsreich – Urlaubsbekanntschaften vorprogrammiert. Zusammen mit einer netten vierköpfigen Familie aus Stuttgart werden wir im Hotel an einem Tisch platziert und essen die gesamte Woche unsere Mahlzeiten zusammen. Nette Gespräche, der Austausch von Erlebnissen und viel Gelächter machen die Abende abwechslungsreich und interessant.
Familienurlaub Katschberg aus dem Programm von Dertour Familienurlaub ganz nah (Jahresprogramm 2016) – 7 Übernachtungen im Familienzimmer (2-4 Personen) inklusive Vollpension im Falkensteiner Club Funimation Katschberg (4 Sterne). Zusätzlich inclusive: Zum Mittag- und Abendessen Säfte, Mineralwasser, Tischwein und Bier. Spezielle Angebote für Kinder von 0-16 Jahren. Eigene Anreise. Preis pro Person ab EUR 588. Kinder bis 5 Jahren inklusive, bis 17 Jahren ab € 329. Buchbar in jedem Reisebüro mit Dertour Programm, auf www.dertour.de oder unter der Service Hotline 069 9588-5928.

Aktivitäten für die Familie: Sommerrodelbahn, Kletterpark & Co.

Fußläufig vom Hotel entdecken wir in den ersten Tagen neben der Quadbahn den liebevoll gestalteten Spielplatz „Katschhausen“.  Hier hat der Architekt mit vielen netten kreativen Ideen eine kleine Welt für die Kinder geschaffen. Wasserläufe, Pumpen, Kletter- und Hexenhäuschen laden die Kinder zum Spielen ein. Auch Kaninchen und Pferde dürfen die Kinder streicheln und auch Reiten gehen. Um das Erlebnis komplett zu machen, besucht Katschi regelmäßig den Spielplatz  – das Maskottchen der Region zum Streicheln und anfassen.

In Katschberg gibt es eine kleine Sommerrodelbahn, die wir einfach ausprobieren müssen. Jeder von uns Erwachsenen nimmt eins der Kinder mit in den Wagen und mit quietschenden Reifen sausen wir den Berg hinunter. Eine kleine „Dusche“ bei der Fahrt durch einen künstlichen Regenschauer bekommen wir kostenlos dazu. Die Kinder finden es toll. Jede Fahrt werden wir mutiger und rasanter.  Glänzende Augen belohnen uns für den Tag.

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Rasant geht`s den Berg hinunter mit der Sommerrodelbahn am Katschberg

Mutig geht es an Tag vier im Kletterwald weiter. Eingebettet in einen Kiefernwald gönnen wir uns den Spaß für die ganze Familie. Gurte werden angezogen, Helm aufgesetzt und es gibt eine Sicherheitseinweisung von einem netten Österreicher. Unser achtjähriger Sohn klettert ganz selbstverständlich in großer Höhe umher, während unser vierjähriger sich langsam auf den Übungspfaden in Bodennähe an den Sport herantastet. Drei Stunden verbringen wir so wie Äffchen zwischen den Bäumen – Hangeln, springen, klettern und rauschen an Seilbahnen von einem Baum zum Nächsten.

Für Naturliebhaber: Wanderung Gamskogelhütte

Auf den Tag der Wanderung freue ich mich persönlich ganz besonders. Mit Sonnenschein starten wir am Vormittag unsere Wanderung zur Hütte. Meine Männer scheinen nicht richtig motiviert zu sein und nach ein paar hundert Metern fragen die Jungs schon das erste Mal, wann wir denn endlich da sind. Während ich den Geruch des Waldes und die sensationellen Landschaftsbilder genieße, sammeln die Kinder Gräser vom Wegesrand. Nach zwei Stunden erreichen wir die Hütte. Herrlich! Keine Autos, kaum Zivilisationsgeräusche und ein traumhafter Blick in die Bergwelt – das hat sich für mich gelohnt. Selbst die Jungs stellen fest, dass es den Aufstieg wert war. Ein bisschen ausgepowert bestellen wir uns in der urgemütlichen Gamskogelhütte eine Brotzeit und ein kühles Weizenbier. Zum Nachtisch genießen wir noch einen Kaiserschmarrn. Das gehört einfach dazu. Mit vollen Bäuchen und glücklichen Gesichtern treten wir den Rückmarsch ins Tal an.

Darf`s ein bischen Mozart sein? Ausflug nach Salzburg

Natürlich darf in unserem Familienurlaub die kulturelle Komponente nicht zu kurz kommen. Den Ausflug nach Salzburg habe ich mir gewünscht. Jetzt, da ich hier in Österreich bin, erscheint mir die Entfernung wie ein Katzensprung. Nur eine Autostunde schlängeln wir uns vom Katschberg durch die Bergwelt im Salzburger Land. In Salzburg angekommen, schlendern wir entspannt durch die Stadt. Entdecken kleine Gassen mit netten Geschäften, die Kinder erfreuen sich an schöner Straßenmusik und ein Eis darf natürlich auch nicht fehlen. Für den Besuch der Museen fehlt uns heute die Geduld und so lassen wir die Stadt einfach auf uns wirken. Streicheln die Pferde, die mit ihren Kutschen auf Gäste warten, blinzeln von der Brücke über dem Fluß Salzach in die Sonne und schauen den Fahrgastschiffen hinterher. Die Luft ist warm und lädt zu einem Badeausflug ein.

So entschließen wir uns nach unserem Stadtbummel noch an einen der schönen Seen in Österreich zu fahren. Nur eine halbe Stunde östlich von Salzburg steuern wir eine Badestelle am Mondsee an. Schnell sind die Badesachen ausgepackt, die Picknickdecke ausgebreitet und schon befinden wir uns im türkis-grünen Wasser des Sees. Herrlich klar und erfrischend ist das kühle Nass. Die Kinder quietschen vor Vergnügen und zum krönenden Abschluss des Tages fliegt ein Kunstflieger seine Kunststücke direkt über dem See. Mehr Leuchten in den Augen unserer Kinder habe ich noch nicht gesehen. Ein perfekter Familienurlaub.

Weitere Infos zum Familienurlaub Österreich

Anreise: Die Anreise zum Katschberg kann per Bahn, per Flugzeug (Flughafen Salzburg), per Auto oder per Mietwagen erfolgen.


Geld im Urlaub

Österreich gehört zur EU und damit ist der Euro Zahlungsmittel. Die meisten Geschäfte akzeptieren EC- und Kreditkarten. Geldautomaten (Bankomat) stehen fast überall zur Verfügung. Mehr Tipps zur Zahlung im Ausland im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.


Reiseführer für Österreich

Es gibt zahlreiche Reiseführer für Österreich. Eine Auswahl an Reiseführern für Österreich finden Sie hier.


Hinweis: Die Reise in den Falkensteiner Funimation Club erfolgte in Kooperation mit DerTour.

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Anfassen erlaubt! Die Katze beißt nicht…

Endlich drehen sich auch mal die Frauen nach mir um. Das monatelange Training im Fitness-Studio scheint sich jetzt auszuzahlen. Quälende Tage des Hungerns sind vorbei. Ich blinzle ihnen zu und…

Endlich drehen sich auch mal die Frauen nach mir um. Das monatelange Training im Fitness-Studio scheint sich jetzt auszuzahlen. Quälende Tage des Hungerns sind vorbei. Ich blinzle ihnen zu und freue mich über jedes Lächeln der blonden und brünetten Schönheiten. Es hat einige Zeit gedauert, bis mir allerdings klar wurde. Die Damen schauen nicht zu mir. Sie staunen über den Jaguar F-Pace, mit dem ich unterwegs bin. Die Wildkatze ist wirklich ein Blickfang, offensichtlich auf für Frauen.

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Ein Jaguar als SUV?

Ein Jaguar als SUV? Den gibt’s wirklich? Die fragende Mimik meines Freundes zeigt, wie unbekannt der F-Pace eigentlich noch ist. Und wenn man mit dem Wagen auf den Straßen in Deutschland oder Österreich unterwegs ist, schauen viele die an ihm vorbeigehen, ungläubig auf die Marke. Jaguar hat auf die Figur auf dem Kühler verzichtet, dafür dem Wagen eine markante Front verpasst, die offensichtlich voll den Geschmack der Frauen trifft. Meinen übrigens auch. Denn der Jaguar F-Pace ist der beste SUV, in dem ich jemals gesessen habe. In vielerlei Hinsicht.

Meine Tour führt mich von Kiel an den Katschberg in Österreich. Das sind über 1.200 Kilometer, die ich mit dem Jaguar und meiner Familie auf der Autobahn verbringe. Für eine Woche Sommerurlaub mit zwei Kindern reicht der Kofferraum locker aus. Auch der Platz für die Kinder ist groß genug, um fast die gesamte Tour am Stück zu schlafen. Die Autobahn meistert der Wagen mühelos, obwohl ich den Wagen mit der kleineren Maschine als Testwagen bekommen habe. Dennoch schafft der F-Pace locker die 200 km/h-Grenze. Lediglich in der Beschleunigung könnte er etwas lebendiger sein. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der Fahrer fühlt sich wie Captain Kirk

Als Fahrer fühlt man sich in dem SUV wie Captain Kirk auf dem Raumschiff Enterprise. Man hat das Gefühl, man sitzt auf einem Thron mit dem Blick über die lange Motorhaube. Die Anzeigen sind alle auf einem großen 10,2 Zoll Touchpad sichtbar. Keine Tachonadel mehr, die einem die Geschwindigkeit anzeigt. Erstaunlich, wie schnell man sich an dieses Auto gewöhnt hat. An die Schalttafel gewöhnt man sich nicht so schnell. Die Bedienung von Radio, Klimaanlage, Navigationssystem und Co. ist nicht immer selbsterklärend, funktioniert aber reibungslos. Viele Funktionen (Anfahrhilfe, Innenbeleuchtung etc.) kann man individuell einstellen. Der F-Pace ist deshalb irgendwie mehr als nur ein Auto. Jaguar hat ein Auto geschaffen, das sich verdammt gut fährt, kombiniert mit guter Technik und für einen SUV enorm viel Sex-Appeal hat. Das wird der Grund sein, warum die Frauen sich nach mir (und dem Auto) umdrehen. Anfassen erlaubt! Die Katze beißt nicht…


Hinweis: Das Fahrzeug wurde für diese Reise von Jaguar Deutschland zur Verfügung gestellt.

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Lagerfelds Laufsteg und eine Burg, die lacht

Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise – heißt es bei Kurt Tucholsky. Österreichs „Schlosshotels & Herrenhäuser“, die 2015 ihren 50-jährigen Zusammenschluss feiern,…

Eine Reisebeschreibung ist in erster Linie für den Beschreiber charakteristisch, nicht für die Reise – heißt es bei Kurt Tucholsky. Österreichs „Schlosshotels & Herrenhäuser“, die 2015 ihren 50-jährigen Zusammenschluss feiern, sind ein Füllhorn und kein Pauschalangebot. Ihr stilvolles Ambiente hätte dem wortgewaltigen Publizisten vermutlich gefallen – nicht zuletzt, weil jede Herberge ihre eigene, ganz besondere Geschichte hat.

Ob nobles Schlosshotel, Landhaus, kleines Boutique-Hotel, mittelalterliche Burg oder alteingesessenes Weingut, fast alle sind familiengeführt – das älteste bereits in der siebenten Generation. Vor allem aber leiten die Gastgeber ihre Häuser aus Leidenschaft und Freude am Erbe und Beruf.

50 Jahre „The Sound of Music“

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Die Felsenreitschule: Durch diese Gänge flüchtete die singende Trapp-Familie vor 50 Jahren im Film „Sound of Music“ in die Freiheit. Bilder: Liane Ehlers

Unsere Reise beginnt in Salzburg, „Die Bühne der Welt“, wie ein geschicktes Salzburg-Marketing die Mozart-Stadt bezeichnet. In der Tat ist Salzburg nicht nur Weltkulturerbe und Stadt der Festspiele, sondern auch des Films. 50 Jahre nach der Premiere des mit fünf Oscars ausgezeichneten Musicals „The Sound of Music“ ist die touristische Anziehungskraft im Jubiläumsjahr 2015 noch immer ungebrochen. 300 000 Amerikaner kamen bisher jährlich, um sich die Kulissen, in denen Flucht und Leben der singenden Trapp-Familie gedreht wurden, anzuschauen. Die Zahl der Set-Touristen steigt sogar, seit Lady Gaga bei der Oscar-Gala 2014 vor einem Milliarden-TV-Publikum ein fünfminütiges Medley der bekanntesten Songs gesungen hat.

Schloss Leopoldskron: Drehort und Modenschau

Einer der originalen Drehorte von „Sound of Music“ war das im 18. Jahrhundert erbaute Schloss Leopoldskron, Geburtsort der Salzburger Festspiele und erst seit 2014 ein öffentliches Schlosshotel. Dennoch dürfen die meisten Touristen das Schloss nur von der gegenüberliegenden Seite des Weihers betrachten, das Gittertor bleibt geschlossen und die sieben Hektar große Parkanlage den Hotelgästen vorbehalten, die die Privatsphäre zu schätzen wissen.

Eine Ausnahme bilden da nur die Sommerabende von „Shakespeare im Park“, das als Stationen-Drama mit Picknick-Möglichkeiten angelegt ist. Ab Mai bis September wird das Schauspiel mit Elfen und Feen bei gutem Wetter in bester Max-Reinhardt-Tradition von Landestheater und Schlosshotel angeboten. Theater-Impresario Max Reinhardt, Gründer der Salzburger Festspiele, war der vorletzte Besitzer. Er hatte das Anwesen 1918 gekauft, um es über Jahre zu restaurieren und zu einem internationalen Treffpunkt der Kunst- und Kulturszene zu machen, bis er 1938 wegen des Naziregimes in die Vereinigten Staaten emigrierte.

Stardesigner Karl Lagerfeld präsentierte hier seine ModeDie Liste der Vorbesitzer ist lang, sie reicht vom Erbauer Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian bis zu König Ludwig I. von Bayern, der dort 1853 im Familienkreis eine Verlobungsfeier für Sissi mit Kaiser Franz Josef von Österreich veranstaltete. Seit 1947 gehört das Rokoko-Juwel der US-Stiftung „Salzburg Global Seminar“, die das hohe Gittertor bis vor gut einem Jahr nur für spezielle Tagungen und hochrangige Gäste wie Hillary Clinton und Kofi Annan öffnete. Seit den umfangreichen Renovierungsarbeiten stehen im Meierhof 55 Zimmer und zwölf Suiten im Schloss zur Verfügung, das oftmals exklusive Kulisse für Events ist.

Erst im November wurde Leopoldskron noch einmal geadelt: durch „König Karl“. Stardesigner Karl Lagerfeld hatte das Schloss für die Präsentation der Chanel-Show mit Alpenfolklore ausgewählt. Keine Haute Couture mit Einzelanfertigungen, aber eine hochwertige „Métiers D’Art“-Kollektion mit „Ready-To-Wear“-Entwürfen für diesen Spätsommer. Bei den Locations bezieht sich Lagerfeld stets auf die Biografie der legendären Modeschöpferin. Die Uniformjacke eines Liftboys in einem Salzburger Luxus-Hotel soll die Grande Dame der Modewelt zur typischen Chanel-Jacke inspiriert haben.

„Vier Wochen vor dem Termin waren Spezialisten angerückt. Chanel hatte das ganze Anwesen gemietet, und alles wurde nach Karl Lagerfelds Vorstellungen hergerichtet“, erzählt Generalmanager Daniel Szelényi (38), der Max Reinhardts Refugium zu einem Hotel umgestaltet hat. „Das Gittertor musste grün gestrichen werden, und die bodenlangen Fenstervorhänge wurden extra in Paris angefertigt. Sogar die Feuermelder an der Decke wurden mit einer Blumenrosette verkleidet“, berichtet Szelényi. „Es gab im Vertrag zwar die Auflage zum Rückbau, aber alles, was uns gut gefallen hat, haben wir behalten“, sagt der 38-Jährige mit einem Augenzwinkern und zeigt auf Vorhänge, Blumenrosetten und Kerzen im Kamin.

Öko-Wohlfühlhotel in der Altstadt

 

 

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Oase der Ruhe: Innenhofgarten und Dachterrassen-Spa des Boutique-Hotels Auersperg. Bilder: Liane Ehlers

Ein Refugium der ganz anderen Art ist das Boutique-Hotel Auersperg an der Auersperger Straße. Nur ein paar Geh-Minuten von Salzburgs Weltkulturerbe Altstadt entfernt, bietet das Stadthotel mit seinem zauberhaften Garten im Innenhof und dem Dachterrassen-Spa eine Oase der Ruhe. „1900 erbaut, war es zunächst Privathaus und Familienwohnsitz“, erzählt Hotelchefin Bettina Wiesinger. Nach dem frühen Tod des Großvaters begann seine Witwe, eine Mutter von vier kleinen Kindern, mit der Vermietung von Zimmern. Seit drei Generationen befindet es sich jetzt im Familienbesitz.

Über die Jahre wurden das Stammhaus und die nebenan gelegene Villa zu einem Vier-Sterne-Hotel. Ehemann Mark, von Beruf Architekt, hat Bettinas Visionen von einem „Öko-Wohlfühlhotel“ umgesetzt, die Zimmer sind mit Liebe zum Detail stilsicher in einem Mix von klassisch bis modern eingerichtet sind. Der Tag startet mit einen Frühstücksbuffet, auf dem alles bio ist, und der Gugelhupf aus Vollkornzutaten ist einmalig gut.

Burg Oberranna: Wohnen wie die Ritter

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Burg Oberranna: Charmante Burgherrin, Lydia Nemetz

Eine Reise in eine andere Welt beginnt in Mühldorf mit dem Besuch der geschichtsträchtigen Burg Oberranna in einem Seitental der Wachau. An der massiven Eisentür der um 1000 erbauten märchenhaften Ritterburg empfängt uns mit strahlendem Lächeln Lydia Nemetz (61), die das Vier-Sterne-Hotel seit 1984 führt. Auch sie legt bei der Jause in der Burgschänke und beim Frühstück im Rittersaal Wert auf Bio-Produkte, Selbstgemachtes und Weine aus der Region.

„Der Anfang war schaurig“, erinnert sie sich. 1981 hatte die Familie die von Burggraben und Ringmauern umgebene Burg gekauft, ohne zu wissen, was sie damit anfangen wollte. Zunächst einmal mussten jedoch neun Container a 19 Tonnen Abfall abgefahren werden, ohne den späteren Bauschutt. „Wir sind nicht reich genug, um einfach nur eine Burg haben zu können. Und so ein Haus braucht eine Funktion, damit es lebt. Das sieht man auch ganz deutlich im Herbst, wenn die Burg schlafen geht, und wie sie im Frühling lacht, wenn sie geputzt und zu neuem Leben erweckt wird“, strahlt die Hausherrin.

 

Der friedlichste Ort der Welt

„Da wir touristisch vorbelastet waren, und schon ein Hotel hatten, haben wir uns zu einem etwas anderen Hotel entschlossen.“ In den zwölf stilvoll eingerichteten Zimmern gibt es Kochnischen, „damit auch Familien mit kleineren Kindern sich dort wohlfühlen“, erklärt die Mutter von drei Töchtern. Außerdem besitzt die Burganlage eine große Kirche aus dem 12. Jahrhundert, in der Gottesdienste und Hochzeiten stattfinden können, sowie eine beeindruckende Krypta. Für Lydia Nemetz ist ihre Burg „der friedlichsten Ort der Welt“. Das schönste Kompliment, das ihr je ein Gast gemacht habe war, dass er „in unserem Familienbetrieb zur Familie gehört“, freut sich die charmante Burgherrin.

[toggle title=”Informationen”]Der kostenlose Schlosshotelführer „Schlosshotels & Herrenhäuser“ kann bestellt werden unter Tel: +43 (0) 62 45 / 90 123. Rund 90 Häuser gehören dem Verbund an. E-Mail: [email protected], www.schlosshotels.co.at – Infos über Niederösterreich unter Tel.  +43 2713 / 300 60 24, [email protected], www.donau.com[/toggle]

[toggle title=”Weitere sehenswerte Häuser”]

Romantikhotel Gmachl Elixhausen, Dorfstrasse 14,
5161 Elixhausen, Tel. +43 662 480212, Ansprechpartner: Familie Hirnböck-Gmachl; [email protected], www.gmachl.com

Hotel Schloss Leopoldskron, Leopoldskronstraße 56-58, 5020 Salzburg, Tel. +43 662 83983-0, Ansprechpartner: Daniel Szelényi (Direktor), Karin Schiller (Marketing); [email protected], www.schloss-leopoldskron.com

Heritage Hotel Hallstatt, Landungsplatz 101, 4830 Hallstatt
Tel. +43 6134 200 36 0, Ansprechpartnerin: Sabine Geiger (Direktorin); [email protected], www.hotel-hallstatt.com

Hotel Landhaus Koller, Paßgschüttstrasse 353, 4824 Gosau am Dachstein, Tel. +43 6136 8841, Ansprechpartner: Manuela und Gottfried Koller, [email protected], www.hotel-koller.com

Weingut Holzapfel/Prandtauerhof, Prandtauerplatz 36, 3610 Joching, Ansprechpartner: Barbara & Karl Holzapfel, Tel. +43 2715 2310, [email protected], www.holzapfel.at

Barock-Landhof Burkhardt, Kremser Straße 19, 3620 Spitz an der Donau, Tel. + 43 27 13 23 56, Ansprechpartner: Dr. Michael und Gisela Burkhardt, [email protected] , www.burkhardt.at

Renaissancehotel Raffelsberger Hof, Nr. 54, 3610 Weissenkirchen, Tel. +43 2715 2201, Ansprechpartnerin: Claudia Anton-Krupp, [email protected], www.raffelsbergerhof.at

Weingut FJ GRITSCH Mauritiushof, Kirchenplatz 13, 3620 Spitz, Tel.: +43 (0) 2713 2450, Ansprechpartner: Franz-Josef und Maria Theresia Gritsch; [email protected], www.mauritiushof.at;

Hotel Richard Löwenherz, Dürnstein 8, 3601 Dürnstein, Tel. +43 2711 222, Ansprechpartnerin: Franziska Thiery, [email protected], www.richardloewenherz.at

Hotel Altstadt Vienna, Kirchengasse 41, 1070 Wien, Tel. +43 1 522 66 66, Ansprechpartner: Otto Wiesenthal (Besitzer), Philipp Patzel (Geschäftsführer), [email protected], www.altstadt.at

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Das

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Hinweis: Die Autorin wurde von A.R.T. und „Schlosshotels & Herrenhäuser“ zu der Reise eingeladen.

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Eine Schneefahrt, die ist lustig

Die ersten vier Tage im „Kinderhotel Oberjoch“ liegen hinter uns und es geht weiter in die zweite Region unseres „Familien-Winter-Urlaubs 2015“. Wir sind auf dem Weg zur längsten Rodelpartie unseres…

Die ersten vier Tage im „Kinderhotel Oberjoch“ liegen hinter uns und es geht weiter in die zweite Region unseres „Familien-Winter-Urlaubs 2015“. Wir sind auf dem Weg zur längsten Rodelpartie unseres Lebens.

Vom Allgäu fahren wir über einen kleinen Umweg am „Schloss Neuschwanstein“ vorbei und erreichen nach knapp einer Stunde die wunderschöne Alpenlandschaft am Grubigstein in Lermoos in Österreich. Bisher haben mich meine Reisen nur ein einziges Mal durch Österreich geführt. Doch wie auch beim letzten Mal hinterlassen die niedlichen Häuser mit den liebevoll gestalteten Holzreliefs, den Fensterläden und die Menschen mit ihrer Mundart ein warmes Gefühl in mir. Im Hotel „Alpenrose“ werden wir sehr herzlich begrüßt, beziehen unser traditionell eingerichtetes Zimmer, genießen den ersten Blick auf die Zugspitze und den Grubigstein und starten in den zweiten Teil unseres Familienabenteuers.

Erkundungstour Piratenland

Der erste Tag im Hotel Alpenrose wird zur Erkundungstour genutzt. Links der Eingang zum Piraten-Badeland. (Fotos: Pasemann)

Wir finden eine Badelandschaft mit Piratenschiff

Die restlichen Stunden des Anreisetages nutzen wir dazu, Hotel und Umgebung besser kennen zu lernen. Das Hotel „Alpenrose“ bietet in der unteren Etage viele tolle Freizeit-Möglichkeiten für Kinder. So gibt es ein riesiges Kinderspielland mit Kletter- und „Tobemöglichkeiten“. Mein Sohn ruft freudig „das ist ja wie im ‚Sum Sum’“ (unser Indoorspielpark in Kiel). Für die größeren Kinder gibt es einen separaten Playstation-Raum. Wir finden auf unserem Rundgang einen lebensgroßen Ritter, der den Kinosaal „bewacht“ und spielen Fußball in der hauseigenen Turnhalle. Außerdem entdecken wir das Piraten-Badeland, eine Badelandschaft mit Piratenschiff und mehreren kleinen Rutschen. Natürlich müssen wir unseren Kindern sofort versprechen, dass wir das Badeland am nächsten Tag besuchen.

Nach unserem Rundgang gibt’s für uns zur Stärkung die erste österreichische Brotzeit im kunstvoll eingerichteten Café mit gemütlichen Clubsesseln und Sonnenterasse. Während die Kinder die Zeit nutzen, um das Außengelände zu erkunden, gönnen wir uns einen Kaffee auf der Terrasse im Sonnenschein und beobachten die Skifahrer auf den gegenüberliegenden Pisten. So kann der zweite Urlaubsabschnitt gerne beginnen und bevor alle müde ins Bett fallen, gibt’s im Restaurant leckeres Abendessen und – für die Erwachsenen – ein Glas Wein.

Unsere Jungs sind von der Rodelbahn begeistert

Am nächsten Tag machen wir uns gleich nach dem Frühstück auf den Weg zur Gondelbahn, die direkt gegenüber vom Hotel liegt. Im Gepäck haben wir zwei Schlitten, die uns Gästen des Hotels kostenlos zur Verfügung stehen. Wir starten die erste gemeinsame Gondelfahrt unserer Familiengeschichte. Ein Abenteuer. Unsere Jungs sind begeistert. Wir haben Respekt…

Mittelstation Grubigberg

Wer Rodeln möchte, muss an der Mittelstation auf dem Grubigberg aussteigen.

Rodeln am Grubigberg

Respekt vor dem Berg, Freude im Gesicht der Kinder. Der Anfang der Rodelbahn hat es in sich.

Der Startpunkt der Rodelabfahrt liegt auf der Mittelstation der Grubigbahn. Wir sind die ersten, die die Talabfahrt an diesem Morgen wagen. Während Mama und Papa bei der recht steilen und anfangs glatten Abfahrt eine ordentliche Portion “Respekt” haben, schreien die Kinder vor Freude und feuern uns an, schneller zu fahren. Jörg meistert die Abfahrt mit unserem Kleinsten mühelos. Ich versuche tapfer den Schlitten unter Kontrolle zu halten – wäre da nicht mein großer Sohn, der mich ständig anfeuert, doch „endlich mal aufzuholen.“

Dreieinhalb Kilometer talabwärts

Wir pflügen mit beiden Schlitten und den Kindern die gesamten dreieinhalb Kilometer talabwärts, immer hoffend und bangend, dass wir jede Kurve erwischen und nicht über die Abhänge im Wald hinausschießen. Nach knapp 20 Minuten erreichen wir das Tal. Unsere Gesichter glühen vor Freude. Und wir starten sofort unseren Weg zurück auf den Berg. Wäre es nach den Kindern gegangen, wir hätten nichts anderes machen müssen, als ununterbrochen mit dem Schlitten diesen Berg runter zu fahren.

Blick auf den Grubigberg

Der Berg ist beliebt bei Paraglidern.

Blick vom Berg

Das Bergpanorama um Leermoos. Links ist die Zugspitze zu sehen. Bei schönem Wetter hat man einen sehr schönes Bergpanorama.

Paraglider Lermoos

Paraglider nutzen das gute Wetter.

Die nächsten Tage stehen dann aber doch ganz im Zeichen des Skifahrens. Wir Erwachsenen nutzen den Vormittag für uns und leihen Skier und Snowboard im Skiverleih im Hotel aus. Das Skigebiet bei Lermoos ist sehr beeindruckend, vor allem bei schönem Wetter. Es gibt viele schöne Pisten mit unterschiedlichem Schweregrat und einen wunderschönen Blick auf ein beeindruckendes Bergmassiv. Die Pausen verbringen wir bei Kaffee und Kaiserschmarrn auf der Hütte am Grubigstein in 2.200 m Höhe.

Zeit für Fitness und Massage

Die Kinder spielen am Vormittag mit ihren neugewonnenen Freunden im Kinder- und Babyclub. Es gibt im Hotel unterschiedliche Gruppen, die nach Alter aufgeteilt werden. So ist sichergestellt, dass die Kinder schnell Anschluss mit gleichaltrigen Spielkameraden bekommen. Nachmittags können wir deshalb die beiden kaum dazu bewegen, ihre Zeit mit uns zu verbringen. Ich nutze die ungeplante Zeit dazu, im Fitnesskursraum einen superanstrengenden TRX-Kurs auszuprobieren, während Jörg sich entspannt im Wellnessbereich massieren lässt. Die Abendessen genießen wir dann wahlweise mit den Kindern, sofern sie nicht mit dem „Miniclub“ essen waren und anschließend ins Kino gehen. Manchmal fehlen mir die kleinen Rabauken fast. Aber solange die Kinder glücklich sind, sind die Eltern es auch.

Unser Fazit für dieses Winter-Familien-Abenteuer. Es war landschaftlich sehr reizvoll. Wir haben uns sehr gut verstanden, was nicht zuletzt an der tollen Unterbringung in den beiden Kinderhotels lag. Es lohnt in jedem Fall, sich in die Hände von echten Profis zu begeben, um selbst einen entspannten Urlaub zu verleben. Wir wiederholen das auf jeden Fall im nächsten Jahr. Und… Kinderhotels stehen ab sofort mit auf unserer Urlaubsplanungsliste. Denn freut sich das Kind, sind die Eltern entspannt.

[toggle title=”Anfahrt”]Sie fahren mit dem Auto von Norden kommend die Autobahn Ulm-Kempten-Reutte-Lermoos oder München-Garmisch-Ehrwald-Lermoos.[/toggle]

[toggle title=”Unterkunft”]Das Kinderhotel Alpenrose bietet alles, was man für den Urlaub mit Baby, Kind oder Teenie benötigt: einen riesigen Spielbereichen, Kinder-und Aktivprogramm bis hin zu Wellness. Die Kinderbetreuung ist bereits ab dem 7. Lebenstag an sieben Tagen pro Woche möglich.[/toggle]

[toggle title=”Skigebiet”]Die Tiroler Zugspitz Arena liegt vor der Tür. Neben dem Zugspitzgletscher (5 Autominuten entfernt) und dem Hausberg „Skigebiet Grubigstein“ (Gondelbahn ca. 100 Meter entfernt) gehören noch fünf kleinere und größere Skigebiete zum beliebten Urlaubsdomizil Zugspitzarena. Auf 989 – 2.962 Höhenmetern befinden sich insgesamt 148 gut präparierte und abwechslungsreiche Pisten.[/toggle]

Hinweis: Die Autorin wurde vom Hotel Alpenrose zu dieser Reise eingeladen. In diesem Zusammenhang wird auf die Leitlinie der journalistischen Unabhängigkeit bei BREITENGRAD53 hingewiesen.

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Der Wörthersee – die Karibik der Alpen

Ein Blick nach unten, das Wasser des Sees ist klar und leuchtet im Sonnenschein türkis. Jetzt ist auch mir klar: Nicht ohne Grund wird die Landschaft rund um den Wörthersee…

Ein Blick nach unten, das Wasser des Sees ist klar und leuchtet im Sonnenschein türkis. Jetzt ist auch mir klar: Nicht ohne Grund wird die Landschaft rund um den Wörthersee in Kärnten auch die Karibik der Alpen genannt. Das Wasser lädt Besucher zum Baden ein, aber auch Abenteurer kommen hier voll auf ihre Kosten. Tauchen, Wasserski und Speedboot-Fahren sind nur einige der Angebote. Wer es lieber romantisch mag, leiht sich ein Tret- oder Elektroboot, lässt sich langsam über das Wasser treiben und genießt die Ruhe.

Märchenhafter Wörthersee

Der Wörthersee liegt in einer der sonnigsten Regionen Österreichs. Mit einer Länge von 16,5km und einer Gesamtgröße von über 19km² ist er der größte See Kärntens. Es herrscht ein mildes Klima vor und die Durchschnittstemperatur des Wasser liegt im Sommer bei 25°C. Aber alleine schon die Kulisse des Sees ist eine Reise wert; die umgebenden Berggipfel sind auch im Sommer mit Schnee bedeckt und durch die Wälder, die teilweise bis zum Ufer des Sees reichen, wirkt die alles beinahe Märchenhaft. Direkt am Wasser und am Hang wurden bildschöne Hotels und Apartments gebaut und laden zum verweilen ein. Wer es lieber spartanisch mag oder einfach Geld sparen möchte, kann sich in einem der vielen Campingplätze einquartieren. Aber Vorsicht, sogar diese sind im Sommer schnell ausgebucht, denn das jährlich stattfindende Beachvolleyball Grand Slam zieht rund 150.000 Besucher an.

Ausflüge rund um den See

Für Ausflüge eignen sich die charmanten Dörfer Keutschach oder Schiefling oder es wird gleich eine Radtour um den gesamten See geplant. Auf den ausgeschilderten Routen gibt es viele tolle Rast- und Schwimmmöglichkeiten zum entspannen. Direkt am Wörthersee liegt auch die Stadt Klagenfurt. Sie ist die Hauptstadt des Bundeslandes Kärnten und zählt ungefähr 100.000 Einwohner. Da sich eine Universität in der Stadt befindet, ist dort immer was zu erleben und gibt es viele schöne Cafés, Restaurants und Ausgehmöglichkeiten. In der Nähe liegt der Flughafen von Klagenfurt, der z.B. die Anreise über Billigflüge möglich macht. Das Symbol und bekannteste Denkmal der Stadt ist der Lindwurmbrunnen auf dem Neuen Platz. Laut einer Legende musste dieser Lindwurm, ein drachenartiges Fabelwesen, von den Männern der Stadt besiegt werden und ist darum auch auf dem Stadtwappen abgebildet. Die Altstadt von Klagenfurt lädt die Besucher zu Entdeckungstouren zu ihrer über 800 Jahre alten Geschichte ein. Dazu gehören unter anderem das alte Rathaus aus dem Jahre 1650 und das älteste Haus der Stadt, das „Haus zur Goldenen Gans“ von 1489, das Kaiser Friedrich III der Stadt schenkte. Also, auf an den Wörthersee und die Badehose nicht vergessen…

Foto: © roedi3 – Fotolia.com

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Nackte Begeisterung im Salzkammergut

Wer das Singspiel „Im weißen Rössl“ im Ohr hat und den Namen Wolfgangsee hört, denkt wahrscheinlich unweigerlich an Kanzlerurlaube und Kaffeefahrten angegrauter Herrschaften auf Ausflugsdampfern. Was soll’s – die Haare…

Wer das Singspiel „Im weißen Rössl“ im Ohr hat und den Namen Wolfgangsee hört, denkt wahrscheinlich unweigerlich an Kanzlerurlaube und Kaffeefahrten angegrauter Herrschaften auf Ausflugsdampfern. Was soll’s – die Haare sind eh schon lang getüncht – und auch ich bin bei meinem Ausflug ins Salzkammergut endlich angekommen bei den Österreich-Fans.

Als Wahl-Mallorquinerin und großer Fan aller Balearen-Inseln bin ich an nacktes Fleisch ja gewöhnt – wahrscheinlich habt ihr die jüngsten „Schluss-mit-lustig“-Schlagzeilen über „Malle“ mitbekommen. Palmas Stadtväter haben dort per Dekret mehr Sittsamkeit im Straßenbild verordnet. Sprich: Die Urlauber sind angehalten, die City „ordentlich“ bekleidet und nicht mehr nur mit freiem Oberkörper oder im Bikini zu besuchen. An den Stränden herrscht dagegen Toleranz: Wer will kann an den Playas ungeniert die Hüllen fallen lassen, ohne Ärger erwarten zu müssen. In der Regel tummeln sich die Nackedeis aber geballt an bestimmten Strandabschnitten oder entlegeneren Küstenstreifen.

Vom Schafberg 1100 Meter ins Tal: Zur Belohnung gibt´s zittrige Knie und Wadenmuskelkater.

Vom Schafberg 1.100 Meter ins Tal: Zur Belohnung gibt´s zittrige Knie und Wadenmuskelkater.

Bequemer geht es mit der Schafbergbahn

Bequemer geht es mit der Schafbergbahn.

Splitterfasernackt auf 1.100 Höhenmetern

Meine jüngste Begegnung mit der Lust an der Entblößung hat mich aber doch einigermaßen überrascht – bei einer Wanderung im Salzkammergut vom Gipfel des Schafbergs hinab zum Wolfgangsee ist mir auf dem Abstieg – 1.100 Höhenmeter in drei Stunden bescherten ziemlich zittrige Beine – nur ein einziger Mensch begegnet, und der war bis auf Rucksack und Wanderschuhe splitterfasernackt. Er stiefelt gemächlich und mit einem freundlichen „Grüß Gott“ auf den Lippen über einen kleinen Klettersteig hinauf, während ich etwas peinlich berührt an der Engstelle warte und nicht so richtig weiß, wo hinschauen. Auf den Anblick seines schwingenden Schwengels hätte ich ehrlich gesagt auch gerne verzichtet. Ich werde doch nicht prüde sein? Und wundere mich jedenfalls: Bei vielleicht 13, 14 Grad fühle ich mich in einer leichten Jacke komfortabel. Dem guten Mann muss doch kalt sein!

Nackte Wanderer kühlen langsamer aus

Doch anscheinend weit gefehlt. Wie ich später in einem GEO-Interview mit einem FKK-Anhänger nachgelese, schwitzt man als Nacktwanderer angeblich weniger und man kühlt auch weniger schnell aus: Der Körper reguliere sich selbst bei jeder Witterung, wird der Nudist dort zitiert. Auch das Naturerlebnis soll noch einmal eine andere Qualität bekommen, wenn aber auch gar nichts zwischen Haut und Wald und Wasser steht. Wer neugierig geworden ist, kann ja mal bei nacktwandern.de reinschauen. Dort gibt es Tipps und Angebote zu organisierten Nacktwandertouren in der Gruppe.

Doch zum Ort des Geschehens: Der Ausflug auf den 1.783 Meter hohen Schafberg gehört zu den vielen Attraktionen, die die Berg- und Seenlandschaft des Salzkammerguts bietet. Keine Lust auf Wandern? Kein Problem: Eine rote Zahnradbahn windet sich bis zum Gipfel, während die Landschaft immer karger und spektakulärer wird. Der Panoramablick auf schneebedeckte Berggipfel, Fuschlsee, Mondsee und Wolfgangsee wird immer wieder von Nebelschwaden verdeckt. Doch so rasant wie die Wolken aufziehen, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Nebelschwaden verhüllen den Gipfel des Schafbergs

Nebelschwaden verhüllen den Gipfel des Schafbergs.

In der Salzburger Region hat man es geschafft, Natur und Landschaft ohne schlimme architektonische Sünden touristisch zu erschließen. Die Infrastruktur für Wanderer und Radfahrer ist perfekt, die an Hotellerie und Gastronomie sowieso. Radler sollten ein bisschen Kondition mitbringen – oder ein E-Bike. Man kann zwar weite Strecken entlang der Seen zurücklegen, doch interessanter wird´s, wenn hin und wieder ein Hügel überwunden wird ins nächste Tal. Ein Muss an Regentagen ist für Urlauber ist der Besuch eines Salzbergwerks, etwa nach Hallstatt, wo man mit Bahn und auf Rutschen tief in den Berg und die Geheimnisse der Salzgewinnung eintaucht.

8. Zur Abwechslung mal in den Berg: Mit der Rutsche geht es in Salzbergwerk Hallstatt.

Zur Abwechslung mal in den Berg: Mit der Rutsche geht es in Salzbergwerk Hallstatt.

Zu Tradition und Trachten gesellen sich in der Salzburger Region Fashion und Design wie mit der gläsernen Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee oder dem berühmten Feinschmeckertempel „Ikarus“ im „Hangar 7“ beim Airport, wo die besten Köche aus aller Welt jeweils für einen Monat ihre Küche auftischen. Kulinarische Höhenflüge garantiert!

Trachten und Tradition meets Fashion und Design. Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee.

Trachten und Tradition meets Fashion und Design. Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee.

Noch ein Tipp für Sparfüchse: Das Hotel habe ich auf Ebay gebucht. Unter Kurzreisen werden dort Hotelgutscheine versteigert oder zum Sofortkauf angeboten. Mit ein wenig Geduld tun sich dort echte Schnäppchen auf. Vier Nächte inklusive Halbpension im idyllisch gelegenen Vier-Sterne-Landhotel Alte Post in Faistenau haben wir für 270 Euro (2 Personen) ergattert. Zimmer, Wellnessbereich und Essen absolut in Ordnung! Wir kommen wieder…

Da sag ich auch: Auf Wiedersehen am Schafberg.

Da sag ich auch: Auf Wiedersehen am Schafberg.

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www.salzkammergut.at

www.schafbergbahn.at

www.salzwelten.at

www.hangar-7.com

www.nacktwandern.de

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Sissi reloaded meets Bohemian Flair…

Man kombiniere Wien mit Bratislava, heraus kommt ein unvergesslicher Kurztrip, den ich dringend zum Nachahmen empfehle. Gleich zwei Städte an nur einem Wochenende? Dank modernster Verkehrsmittel ist das völlig entspannt…

Man kombiniere Wien mit Bratislava, heraus kommt ein unvergesslicher Kurztrip, den ich dringend zum Nachahmen empfehle. Gleich zwei Städte an nur einem Wochenende? Dank modernster Verkehrsmittel ist das völlig entspannt zu bewältigen. Zwei Tage die österreichische Metropole Wien auf Kaiserin Sisis Spuren entdecken- und danach in 70 Minuten im Highspeed auf der Donau mit dem „Twin City Liner“, für eine weitere Nacht den Hauch vergangener Zeiten in der slowakischen Hauptstadt Bratislava einatmen. Gerade mal 70 km liegen zwischen den „Schwesternstädten“, doch für mich sind es gefühlte Welten.

Schloss Belvedere in Wien

Das Schloss Belvedere in Wien wurde von 1668 bis 1745 erbaut.

Wien, die alte Kaiserstadt, wirbt schon bei der Anfahrt durch die Peripherie etwas schräg und bestätigt auf Anhieb mein Klischeebild, dass die Wiener doch ein bisschen anders sind. Große Reklametafeln auf dem Weg vom Flughafen in die City weisen darauf hin, dass die Stadt 1,7 Millionen Hirne hat, ebenso viele, wie Einwohner gezählt sind. Das muss wohl mal gesagt werden. Der Wiener scheint stolz auf sein Hirn – zu Recht, denn schaut man sich die Liste berühmter Stadtsöhne an, so ist zu lesen, dass die Stadt im Laufe der vergangenen Jahrhunderte, erstaunlich viele Dichter, Denker und Visionäre hervorgebracht hat. Großhirne sozusagen. Ob ehrwürdige Komponisten wie Johann Strauß und Franz Schubert, die Maler Schindler und Klimt, der unvergessliche Falco oder der Autor Stefan Zweig, sie alle sind weit über die Grenzen ihrer Heimat bekannt geworden.

Auch die Architekten vergangener Epochen waren mit ihren Bauten echte Visionäre und haben heute noch meine höchste Anerkennung verdient. Die breiten Alleen der Altstadt sind von herrschaftlichen Palästen gesäumt, ehemalige Wohnhäuser der oberen Zehntausend, muten wie Schlösser an. Die Prachtboulevards, wie die legendäre Ringstraße, haben sich heraus geputzt. Mit ihrer imposanten Architektur kann die österreichische Hauptstadt locker mit Madrid, London und Paris mithalten. Kaiserzeit und 21. Jahrhundert treffen aufeinander. Hinter uralten Gemäuern befinden sich heute Clubs, stylishe Boutiquen, Restaurants, Bars und Designhotels. Den Wienern gelingt mühelos der Spagat zwischen Tradition und Moderne. Trotz aller Veränderungen bleiben sie immer Originale, die eines verbindet: Sie alle lieben den ganz großen Auftritt. Sisi reloaded sozusagen, denn der Wiener an sich vergöttert die kaiserliche Vergangenheit seiner Stadt, Sisi und Kaiser Franz Joseph sind allgegenwärtig.

Wien wirkt im ersten Moment wie ein Freiluftmusem

Im ersten Moment wirkt Wien, wie ein gigantisches, nostalgisches Freiluftmuseum. In den kleinen Gassen rund um den Stephansdom und der Hofburg, in der heute u.a. das Sisi-Museum untergebracht ist, weht der Hauch der alten Zeit. Das „Sisi Museum“ ist ein „Must“. Es hat erstaunlich wenig Zuckerbäcker-Guss und zeigt eher die verletzliche, tiefsinnige und freigeistige Kaiserin, die mit ihrer extremen Individualität und Abenteuerlust, so eine Art historische Pippi Langstrumpf hätte sein können. Draußen fahren die Pferdekutschen, die „Fiaker“ über das holperige Kopfsteinpflaster. Heute steigen eher gut betuchte Touristen in den Wagen, denn eine 30-minütige Fahrt kostet ab 80 Euro aufwärts. Ich bevorzuge es, meine Sneakers anzuziehen und die Stadt zu Fuß zu entdecken. Mein Domizil, das „Lindner Hotel Belvedere“, liegt direkt am Schloss Belvedere.

Sissi in Wien

Elisabeth Amalie Eugenie, besser bekannt als Sissi, war von 1854 bis 1898 Kaiserin von Österreich.

Um gleich morgens sportlich in den Tag zu starten, lockt der Schlosspark. Bei schlechtem Wetter bietet sich aus dem Fitnesscenter des Hotels im 7. Stock, ein fantastischer Blick auf Wien. Vom modernen 4-Sterne-Hotel komme ich in nur zehn Gehminuten zur Einkaufsmeile Kärntner Straße, in 20 Minuten bin ich an der Hofburg, in der gleichen Zeit gelange ich auch zum Stephansdom oder zum Naschmarkt. Der tägliche Open-Air-Markt, verwöhnt alle Sinne. In den liebevoll dekorierten Auslagen stapeln sich Berge von Obst-, Gemüse- und Delikatessen. Es herrscht Basaratmosphäre. Man kann den ganzen Tag damit verbringen, sich durch die Köstlichkeiten zu naschen. Kalorien zählen sollte man tunlichst vermeiden, denn in Wien locken überall sündige Leckereien. Im „Demel“, der Hofzuckerbäckerei am Kohlmarkt, zergeht die „Sachertorte“ auf der Zunge. Unter riesigen Lüstern tummelt sich im barocken Ambiente ein internationales Publikum. Man befindet sich in bester Gesellschaft. Schon Kaiserin Sisi war süchtig nach den handgemachten Veilchen-Pastillen, Schauspieler Nicholas Cage schwört auf die Mohntorte.

Modischer Sisi-Kult (unbedingt in der Boutique „Sisi Vienna“ in der Annagasse 6 vorbei schauen), Opernball, Kaffeehäuser – all’ das gehört zu der modernen Großstadt dazu, genau so, wie die besten Elektromusik-Clubs Europas (z.B. das „On Market“ in der Linken Wienzeile 36) oder die Heurigen, gemütliche Weinlokale, in denen man mit den Einheimischen schnell ins Gespräch kommt (mein Tipp: der „Reinprecht“ im Herzen von Grinzing).

Kaffeehäuser als erweitertes Wohnzimmer

Apropos Kaffeehäuser. Die legendären Begegnungsstätten, sind das erweiterte Wohnzimmer der Einheimischen und wunderbare Spots, um das typische Wiener Leben zu studieren. Das „Cafe Sperl“ (Gumpendorfer Str. 15), das „Cafe Central“ (Herrengasse 14) oder das Literatencafe „Hawelka“ (Dorotheergasse 6) sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Ihre traditionelle Melange aus Kaffee, Topfenstrudel, Zeitungen und Thonet-Stühlen, zählt mittlerweile sogar zum immateriellen UNESCO Weltkulturerbe.

Café Central in Wien

Das Café Central in Wien wurde 1876 eröffnet und eröffnet den Besuchern im Inneraum einen herrlichen Blick auf die alte Kaffeehaustradition. (Fotos: Tina Engler)

Während die Wiener noch ihren Kaiserschmarrn in ihren geliebten Kaffeehäusern verzehren, hat sich die gesamte Lokalszene von Bratislava bereits nach draußen verlagert. Sobald der Frühling in die 500.000 Einwohner zählende, slowakische Hauptstadt einzieht, stellen alle Bars und Restaurants ihre Tische auf die Straße.

Bratislava wirkt wie eine kleine Puppenstadt

Bratislava wirkt wie eine kleine Puppenstadt, doch die Anzahl an Cafés, Bars, kleinen Privatbrauereien und Restaurants entspricht gefühlt der der Bewohner. Zwischen dem mittelalterlichen Michaelertor, der quirligen Michalska und der eleganten Venturska, mit ihren stolzen Stadtpalästen, bis hin zum Platz vor dem slowakischen Nationaltheater, heißt es sehen und gesehen werden, am Wochenende bis in den frühen Morgen.

In den engen Straßen der Altstadt herrscht ein baylonisches Sprachgewirr. Unter der Woche, gegen Abend, wenn die Heerscharen der Touristen nach ihrem Tagesausflug die Stadt wieder verlassen haben, kehrt Ruhe ein. In den Gassen hallen meine Schritte noch lange nach, ich begegne Kapuzinermönchen auf dem Weg in die Abendmesse und Katzen streunen durch die malerischen Hinterhöfe.

Geschäfte sind sieben Tage die Woche geöffnet

Gut, dass ich mich entschieden habe, über Nacht zu bleiben. Das „Lindner Bratislava“ mit Rooftop-Bar im 13. Stock und grandiosem Ausblick bis zur Burg, die majestätisch auf einem Hügel über der Stadt thront, ist direkt an ein ultramodernes Einkaufszentrum angeschlossen. Gefährlich für mich, weil ich einen Hang zum Shoppen habe. Vieles ist günstiger und die Geschäfte sind sieben Tage die Woche geöffnet.

Ost-Chick in Bratislava

Wechselspiel: In Bratislava wechseln sich Plattenbauten mit Jugendstilfassaden und futuristischen Neubauten ab.

Das Hotel ist nur vier Straßenbahnstationen von der Altstadt entfernt, doch die 10-minütige Fahrt fühlt sich an, wie eine Zeitreise. Plattenbauten wechseln sich mit Jugendstilfassaden und futuristischen Neubauten ab, ein faszinierender Mix durch verschiedenste Epochen. Nach dem Zusammenbruch des Sozialismus hat die junge Metropole zu ihrer neuen Identität gefunden. Die Altstadt mit ihren trutzigen Klöstern, Barockkirchen, den verwunschenen Konventen und den Zuckerbäcker-Palästen der Adligen ist lebendig und vollkommen auf den Tourismus eingestellt. Bohemian-Flair durchströmt die alten Gemäuer. In den restaurierten Hinterhöfen haben sich Second-Hand-Shops, Modedesigner, Galerien, Bildhauer und Maler angesiedelt.

Macht süchtig: Milchschokolade mit Pfeffer und Chili

Als bekennender Schokaholic, habe ich mein neues Sehnsuchtsziel gefunden. Viele kleine Cafés haben sich auf die zart schmelzenden süßen Sünden spezialisiert. Auf vielen Karten ist heiße Schokolade in über 20 Variationen zu haben. Mein Favorit: „Mexico“im „Schokocafe Maximilian“ am Markt. Milchschokolade mit Pfeffer und Chili. Dickflüssig und zum Niederknien lecker. Schon beim ersten schluck spüre ich: Das süffige Gebräu kann süchtig machen… Grund genug, ganz schnell wieder zu kommen!

Hinweis: Die Autorin wurde von Lindner Hotels AG zu dieser Reise eingeladen.

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Mein Skicomeback am Kitzsteinhorn

[dropcapss]M[/dropcapss]eine letzte Skifahrt liegt nun fast ein Jahr zurück. Da wurde es längst Zeit, mein Comeback auf der Skipiste zu feiern. Mein Ziel war das Salzburger Land, genauer gesagt das…

[dropcapss]M[/dropcapss]eine letzte Skifahrt liegt nun fast ein Jahr zurück. Da wurde es längst Zeit, mein Comeback auf der Skipiste zu feiern. Mein Ziel war das Salzburger Land, genauer gesagt das Skigebiet Zell am See-Kaprun in Österreich. Hier in der Nähe, in Tamsweg, habe ich auch vor über 20 Jahren das erste Mal die Ski angeschnallt. Wenn das mal keine guten Vorzeichen für ein erfolgreiches Comeback sind. Folgt mir auf meiner Reise mit Instagram durch das Salzburger Land zum Kitzsteinhorn und zur Schmittenhöhe

Das Kitzsteinhorn ist der einzige Gletscher im Salzburger Land und mit 3.029 Metern Höhe schon ganz ordentlich hoch. Die Skipisten sind sehr abwechslungsreich und mit dem Angebot „Free Ride“ auch für Tiefschneeliebhaber absolut empfehlenswert. Insgesamt gibt es fünf gesicherte „Free Ride“-Pisten, die befahren werden dürfen und gesichert sind. Wer sich im Tiefschnee nicht sicher fühlt, kann auf die Skilehrer der Alpin Skischule zurückgreifen, die in Theorie und Praxis alle Skifahrer für den Tiefschnee vorbereiten. An dieser Stelle einen schönen Gruß an Heli, meinem Skilehrer, der in der kurzen Zeit leider vergeblich versucht hat, dem „großen Hünen“ die Hüfte so locker zu machen, das der Tiefschnee und ich Freunde werden konnten. Ich bin mir sicher, ein Tag mehr Zeit und ich hätte nicht nur den Tiefschnee überwunden sondern auch jeden Samba-Kurs locker bestanden.

Schmittenhöhe

Das zweite Skigebiet in Zell am See / Kaprun ist die Schmittenhöhe, die nicht ganz so hoch ist wie das Kitzsteinhorn. Der Hausberg von Zell am See ist rund 2.000 Meter hoch, bietet 77 Pistenkilometer und verfügt mit der Schmittenbahn über richtig hübsche Gondeln, die im Porsche-Design die Skifahrer auf den Berg bringt. Oben erwartet uns das Berghotel Schmittenhöhe und Schnaps-Hans, eine Apres-Ski-Bar, in der schon am frühen Tag der Bär steppt. Besitzer Hans steht selbst am Mischpult und am Mikrophon und hat auch keine Scheu, die eine oder andere Botschaft an die Gäste lautstark zu verkünden.

Geheimtipp: Wer auf Wildbraten steht sollte auf jeden Fall zu Hans Nindl ins Restaurant „Jagawirt“ in Kaprun gehen. Hans ist ein absolutes Pinzgauer Original und ein begnadeter Koch und Jäger („Jaga“), der die Tiere selbst schießt, schlachtet und kocht. Wo hat man das heute noch? Und der Geschmack ist Weltklasse, Hans – der ein bisschen aussieht wie der Alm Öhi von Heidi, auch… Ein Erlebnis für Gaumen und Seele. Unbedingt hin…

Unterkunft: Das Hotel Tauern SPA Zell am See-Kaprun ist erst zwei Jahre alt und bietet richtig viel Platz für Wellness und Entspannung. Auf über 20.000 qm Fläche ist eine Wasser- und Saunawelt entstanden, die viel Spaß macht. Hier unbedingt den Außenpool aufsuchen, aus dem man einen hervorragenden Blick auf die Berge hat.

[toggle title=”Information”]TUI bietet in diesem Winter erstmals das Angebot „Dein Ski-Comeback“ an, mit dem ehemalige Skifahrer die Möglichkeit bekommen, die alten Skierfahrungen unter fachkundiger Anleitung von Skilehrern wieder aufzufrischen. Weitere Infos gibt’s bei TUI[/toggle]

Hinweis: Ich wurde von TUI Deutschland auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank dafür!

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