Kategorie: Malta

Malta – Traumziele erreichen mit einer Fernreise, mit Reisen nach Europa und in alle Welt. Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Angebote gibt’s hier…

One (K)night in Malta

Es könnte eine Kulisse für einen James Bond-Film sein. Das war mein erster Gedanke, als ich auf dem höchsten Punkt Vallettas spazieren ging. Mein Blick wanderte auf die Hafeneinfahrt, aufs Fort St. Elmo und die vielen Dächer der Stadt. Ein beeindruckender Ausblick aufs Meer und den Hafen. Die Idee hatten vor mir auch viele andere Regisseure, denn Malta hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Hochburg der Filmindustrie aus Hollywood gemausert. So auch Ian Flemming, denn mit “Casino Royale” wurde hier der erste Bond-Film mit Daniel Craig gedreht.

Es könnte eine Kulisse für einen James Bond-Film sein. Das war mein erster Gedanke, als ich auf dem höchsten Punkt Vallettas spazieren ging. Mein Blick wanderte auf die Hafeneinfahrt, aufs Fort St. Elmo und die vielen Dächer der Stadt. Ein beeindruckender Ausblick aufs Meer und den Hafen. Die Idee hatten vor mir auch viele andere Regisseure, denn Malta hat sich in den letzten Jahren zu einer wahren Hochburg der Filmindustrie aus Hollywood gemausert. So auch Ian Flemming, denn mit “Casino Royale” wurde hier der erste Bond-Film mit Daniel Craig gedreht.

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Toller Blick auf den Hafen und die Stadt Valletta. (Alle Fotos by Jörg Baldin

Die nahezu unbeschädigten Festungsmauern, die engen Gassen und die städtische Architektur haben dazu geführt, das Valletta von der UNESCO als Weltkulturerbe eingestuft wurde. Und so entstanden hier in den letzten Jahren zahlreiche Filme für Hollywood. Allen voran der Film „Popeye – Der Seemann mit dem harten Schlag“, der im Jahr 1980 auf Malta gedreht wurde und dafür extra eine Fischerdorf-Kulisse aufgebaut wurde. Der Film floppte, aber „Popeye Village“ dient nach wie vor als Touristenattraktion. Die bekanntesten Produktionen auf der Insel sind „Gladiator“ oder die Fernsehserie „Games of Thrones“. Beide wurden hauptsächlich in der ehemaligen Hauptstadt Mdina gedreht.

Grand Master Palace – Sitz des Präsidenten

Eines der ältesten Bauwerke in Valletta ist der Grand Master Palace, der von 1569 bis 1575 errichtet worden ist und heute noch als Sitz des Parlaments und als Präsidentensitz dient. Weite Teile des Gebäudes sind zugänglich. Hier kann der Besucher in die Vergangenheit der Insel eintauchen, die vor allem durch das Vermächtnis der Ritter von Malta geprägt wurde. 250 Jahre haben die „Knights of Malta“ über die Insel geherrscht und noch heute ziert das achteckige Malteser Kreuz die Flagge des Landes.

Dem Ritterorden ist es zu verdanken, das am größten Naturhafen Europas – dem „Grand Harbour“ – 19 Lagerräume errichtet wurden. Großmeister Manuel Pinto de Fonseca hatte den Bau der Häuser vor 250 Jahren in Auftrag gegeben, die vor allem zum Warenumschlag genutzt wurden. Sie symbolisieren noch heute die Blütezeit des Malteserordens. Nach dem Bau eines großen Kreuzfahrtterminals und der Renovierung der einzelnen Häuser, findet man heute an der „Valletta Waterfront“ zahlreiche Cafés und Restaurants.

Nicht ohne Grund wurde Valletta aufgrund der vielen kulturellen Möglichkeiten als europäische Kulturhauptstadt 2018 ausgewählt. Zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. das Fireworks Festival, das Malta International Jazz Festival, die Isle of MTV, die Kulturnacht „Notte Bianca“, Theater- und Opernaufführungen sowie religiöse Patronatsfeste finden auf Malta statt.

Mdina hat nur knapp 230 Einwohner

Von der ganzen Insel aus zu erkennen ist Mdina, die ehemalige Hauptstadt von Malta. Mdina liegt auf einem 185 Meter hohen Ausläufer des Dingli-Plateaus und ist ein ganz besonderer, fast magischer Ort. Hier wohnen nur knapp mehr als 230 Einwohner, doch tagsüber schlendern tausende Touristen durch die Stadt oder lassen sich vereinzelt mit Pferdekutschen durch die engen Gassen fahren. Autos sind tabu. Die „stille Stadt“, wie Mdina auch genannt wird, wird zudem von den Palästen und Kirchen geprägt, die im typischen hellbraunen Kalkstein erreicht wurden. Da es in der Stadt nur wenige Restaurants und nur ein Hotel gibt, ist der Ort abends menschenleer.

Der „kleinste Strand der Welt“ ist auf Comino

Von Mdina nach Comino geht’s mit dem Boot. Der „kleinste Strand der Welt“, der auf einer kleinen Insel liegt, befindet sich zwischen Malta und der Schwesterinsel Gozo. Comino diente ebenfalls schon als Filmkulisse. Hier wurden Filme wie „Troja“ oder „Swept Away“ von Guy Ritchie gedreht, bei dem Madonna im türkisfarbenen Wasser der „blauen Lagune“ gebadet hat. Der Sandstrand ist maximal 30 Meter breit, der Rest ist Fels und Stein. Wer sich hier entspannt bräunen will, muss wohl oder übel einen Liegestuhl mieten, von denen es genug auf der kleinen Insel gibt. Malta und Gozo sind, bedingt durch die Lage im südlichen Mittelmeer, mediterran. Hier sind die Sommer heiß und trocken, der Winter mild.

Hinweis: Kooperationsartikel

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Malta: Ein Schatz auf Europas Karte

Innerhalb Europas gibt es einige verlockende Urlaubsangebote, aber selten kommt man über die Standard-Auswahl hinaus: Spanien, Italien, Frankreich. Irgendwann wird das nicht nur langweilig, sondern auch ein bisschen überfordernd. Nicht…

Strand bei Malta

Innerhalb Europas gibt es einige verlockende Urlaubsangebote, aber selten kommt man über die Standard-Auswahl hinaus: Spanien, Italien, Frankreich. Irgendwann wird das nicht nur langweilig, sondern auch ein bisschen überfordernd. Nicht nur europäische Touristen, sondern auch amerikanische und asiatische finden immer mehr Spaß an den klassischen Urlaubsländern. Zurecht, möchte man sagen, allerdings auch zum Leid der kleinen Börse, die sich so einen touristischen Luxus nicht leisten kann oder will.
Wer allerdings ein bisschen weiter guckt, der findet auch unter den kleinen Staaten in Europa einige Schätze. Dazu gehört mit Sicherheit auch die Republik Malta. Der kleine südeuropäische Inselstaat im Mittelmeer überzeugt in erster Linie mit seinem fantastischen Klima: pauschal kann man sagen, dass dort das ganze Jahr über die Sonne scheint.

Das englischsprachige Land ist damit also auch eine großartige Anlaufstelle für Europäer, die nicht zu weit reisen möchten und dennoch ein bisschen karibischen Flair suchen. Als kleinster europäischer Mitgliedsstaat bleibt der oftmals nervige Währungswechsel erspart, die kurzen Flugstunden vom Kontinent sind auch für Familien erträglich. Mit 316 Quadratkilometern hat die Insel zwar nicht weitläufige Fläche, dafür aber viel Überblick und einen einfachen Transport zu bieten.

Für Kulturliebhaber ist natürlich gesorgt: Tempel, Paläste, Architektur und Ruinen bieten einen geschichtlichen Eindruck über das Land. Von griechischen bis hin zu englischen Einflüssen bietet Malta damit eine einzigartige kulturelle Bildungsquelle. Aber auch für Spaß ist das Land zu haben: Feuerwerke in den Sommernächten, Strandausflüge und kulinarische Veranstaltungen ziehen Touristen jeden Alters an.

Wer also immer noch überlegt, wo es diesen Sommer hingehen soll, findet in Malta mit Sicherheit einen abwechslungsreichen und nicht all zu überlaufenen Urlaubsort, der zudem auch bezahlbar ist. Unterkünfte, ob Hotel, Ferienhaus oder Appartement findet man auf der Insel in Hülle und Fülle. Ein Freund von mir hat auf Malta zum Beispiel eine Unterkunft am Meer gesucht und ganz einfach ein Ferienhaus bei e-domizil gebucht. Für Schüler und Studenten bietet sich auch die englischsprachige Umgebung an, um einen Intensivkurs zu belegen. In jedem Fall ist ein Boom in den nächsten Jahren zu erwarten.

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Der kleinste Strand der Welt liegt bei Malta

Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer… Sowas ähnliches müssen die drei Bewohner der Insel Comino bei Malta täglich singen, wenn sie über das drei Quadratkilometer große…

Eine Insel mit zwei Bergen und dem tiefen weiten Meer… Sowas ähnliches müssen die drei Bewohner der Insel Comino bei Malta täglich singen, wenn sie über das drei Quadratkilometer große Areal gehen. Immerhin beherbergt die Insel ein Hotel und hat den für mich kleinsten Sandstrand der Welt.

Mdina ist die alte Hauptstadt von Malta

Mdina ist die alte Hauptstadt von Malta

Ich befinde mich aber noch immer auf der Insel Malta und besuche die ehemalige Hauptstadt der Insel, Mdina (Bild oben). Hier wohnen nur 253 Einwohner, doch zu manchen Tageszeiten kommt man sich vor, wie auf dem Bahnhof in Hamburg. Menschenmassen gehen durch die Stadt oder lassen sich vereinzelt mit Pferdekutschen durch die engen Gassen fahren. Autos sind hier tabu. Zum Glück, denn schon die Kutscher treiben so manchen Besucher mit dem typischen Klingeln mit dem Rücken an die Hauswand. Klingeln heißt „Platz da!“ Und das meinen die auch so… Auf Mdina lohnt sich ein Besuch des Karmeliterpriorats.

Von Mdina zu Gozo: Ein bisschen pervers ist es ja schon, wenn man mit dem Boot von Malta nach Comino fährt. Die Überfahrt macht viel Spaß, denn die Boote haben richtig „Feuer“ unter der Haube und zischen in 20 Minuten von Malta nach Comino oder Gozo, einer weiteren Insel in der Nähe von Malta. Zu der später aber mehr.

Das Video über meinen Aufenthalt auf Malta

Malta, Gozo und Comino sind felsige Inseln, die zwei Arten von Gestein haben. Hartes und weiches Gestein. Der harte Stein wird auf den Inseln als Baumaterial für die Häuser genommen, die daher fast alle einheitlich hellbraun sind. Das weichere Gestein ist Ursache für die vielen Höhlen und Grotten am Rande der Inseln. Das Wasser hat die Küste ausgehöhlt und bietet für Urlauber einen tollen Einblick. Mit dem Boot kann man in den meisten Fällen in die Höhlen reinfahren. Auch die Filmindustrie hat diese Grotten für sich entdeckt und hat dort z.B. Teile des Film „Popeye“ gedreht. Aber auch „Der Graf von Monte Christo“ wurde hier zum Teil produziert.

Den kleinen Strand auf Comino erreicht man nur mit einem Boot und der Anblick ist schon etwas bizarr. Auf etwa 30 Meter Sandfläche tummeln sich viele Menschen, der Küstenbereich ist mit Liegestühlen zugepflastert, die man für 4 Euro pro Tag mieten kann und sollte, es sei denn man ist Hobby-Fakir und kann sich beim Sonnenbad locker auf die spitzen Felsen legen. Auf jeden Fall Badeschuhe mitnehmen, sonst gibt’s Schnittverletzungen an den Füßen. Immerhin gibt es dort ein WC und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Drei knallbunte Verkaufswagen empfangen einen an der Anlegestelle und versorgen die Badegäste mit Eis, Pommes oder Getränken.

Nur einen Katzensprung von Comino entfernt ist die etwas größere Insel Gozo. Hier leben etwa 30.000 Menschen. Besucher sollten auf jeden Fall an die Westküste der Insel fahren, denn hier gibt es einige tolle Dinge zu sehen. Ein Geheimtipp ist der Inland-See, der aus Salzwasser besteht und nur durch einen Tunnel, durch den man mit Boote hindurchfahren kann, mit dem Mittelmeer verbunden ist.  Vom Inland-Meer nur ein paar Meter entfernt ist das nächste Highlight zu finden: das Azure Window, ein natürlich entstandenes Felsentor.

Zwischen Malta und Gozo gibt es eine richtige Fährverbindung, die mit Autofähren betrieben wird. Die Überfahrt dauert rund 40 Minuten und ist vor allem in den Abendstunden sehr sehenswert. Malta erstrahlt in der Dunkelheit in tollem Licht.

Mein Fazit: Malta ist eine echte Alternative für Sonnenhungrige. Wer allerdings lange Sandstrände sucht wird nichts finden. Dafür findet der Besucher unglaublich klares Wasser, viel Geschichte, tolle Städte, tolle Häuser, super Essen und sehr freundliche Einwohner. Malta lohnt sich, alleine schon wegen der geringen Flugzeit aus Deutschland. Air Malta fliegt von vielen deutschen Flughäfen und auch viele andere Airlines fliegen nach Malta, von Hamburg in nur knapp drei Stunden.

Weitere Berichte über meine Reise nach Malta

Auf Malta liegt viel Geschichte in der Luft
Video zur Reise nach Malta
Bilder von Malta

Hinweis: Ich wurde von Malta Tourism Authority auf die Insel eingeladen.

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Auf Malta liegt viel Geschichte in der Luft

Zugegeben, Malta hat mich nicht strahlend am Flughafen in Empfang genommen. Es herrschte Sandsturm, der aus Libyen über die Insel zog. Und so war es stürmisch und neblig, als ich…

Zugegeben, Malta hat mich nicht strahlend am Flughafen in Empfang genommen. Es herrschte Sandsturm, der aus Libyen über die Insel zog. Und so war es stürmisch und neblig, als ich nachmittags aus der Maschine von Air Malta stieg. Aber, nachdem wir beide eine Nacht darüber geschlafen hatten, verzog sich der Nebel und die Insel strahlte über beide Backen. Ich auch…

 

Hafen von Malta im Sandsturm

Da haben auch die tollsten Schiffe im Hafen von Malta nichts genützt. Am ersten Tag war alles im Sandsturm gebtrübt.

 

Mein Guide Yvette wartete schon am Flughafen auf mich. Die gebürtige Ungarin lebt seit 20 Jahren auf Malta und kennt die Insel aus dem Eff-Eff. So ging es gleich zum ersten Highlight: Die Blaue Grotte an der Südküste Maltas reflektiert die Sonnenstrahlen und lässt das Wasser „quasi“ blau leuchten. Doch, es war leider keine Sonne und auch mit dem Boot konnten wir nicht zur Grotte fahren, weil aufgrund des Sturmes starker Wellengang herrschte. Schade!

Zurück in die Stadt hieß das nächste Ziel Valletta, benannt nach Jean Parisot de la Valette. der am 28. März 1566 den Grundstein für diese Stadt legte. Er war der damalige Großmeister des Johanniterordens. Mit der Übergabe der Inseln Malta und Gozo durch König Karl V. an den Orden, war Malta quasi Hauptstützpunkt der Ritter, die das Leben der Insel in den folgenden Jahren maßgeblich geprägt haben. Überall findet man Spuren der Knights. Wen es interessiert: Die Ausstellung “The Palace Armoury”  im Grand Masters Palace in Valletta zeigt eindrucksvoll die Waffenkammer des Palastes mit Rüstungen und Waffen aus der Geschichte der Ritter.

 

Innenhof Grand Master's Palace auf Malta

Super schön! Der Innenhof vom Grand Master’s Palace.

 

Flur Grand Master's Palace auf Malta

Hier geht’s direkt zur Regierung von Malta. Am Ende des Flurs ist der Eingang zum Präsidenten von Malta. War leider nicht da…

 

Wer durch die Strassen schlendert, kann nicht übersehen, dass in der Stadt extrem viel Geschichte in der Luft liegt. Vor Valletta liegt „The Three Cities“. Auf diesen drei kleinen Halbinseln – Cospicua, Senglea und Vittoriosa – lebten die Johaniterritter solange, bis Valletta gebaut war. Diese Inseln wurden im Zweiten Weltkrieg stark angegriffen, haben aber den Bombenhagel ganz gut überstanden. Absolut sehenswert ist das „Collachio“-Viertel auf Vittoriosa. In diesem Viertel lebten die Ritter in Herbergen, die nach Ländergruppen aufgeteilt wurden. Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, sind die kleinen Gassen, die durch die Städte führen. Oftmals haben die Einwohner diese Gassen mit Grünpflanzen dekoriert. Im Zusammenspiel mit Sonne und Wärme ein absolut traumhafter Anblick.

Und ich habe noch einen Tipp für Euch, den ich leider selbst nicht ausprobieren konnte. Unbedingt eine Bootsfahrt mit den typischen maltesischen Booten machen. Die Teile heißen Luzzu und sehen aus wie eine Mischung aus venezianischer Gondel und Ostsee-Angelboot. Oftmals bunt angemalt aber auf jeden Fall am Bug mit Augen verziert. Diese Augen stellen Osiris, den ägyptischen Totengott dar.

 

Filmreife Kulisse in Malta

Wunderschöne Kulisse bei Sonnenschein: Die Hafeneinfahrt von Malta.

 

Weiter ging es dann nach Valletta. Es ist die kleinste Hauptstadt in der EU, hier leben rund 9.000 Einwohner. Die Stadt wurde komplett auf einem Reißbrett geplant, was man sofort erkennt, wenn man die Stadt betritt. Die Strassen sind wie mit einer Schnur gezogen und eröffnen einem eine tolle Sicht durch die Gassen, die zum Teil sehr hügelig sind. Wie mir Guide Yvette erklärte, sind diese geraden und hügeligen Strassen auch der Grund dafür, warum man in Valletta kaum Fahrräder sieht. Ihr Mann, gebürtiger Malteser, hat nie Radfahren gelernt. Es sei für die Kinder zu gefährlich, so Yvette. Was sollen da dann die Kinder sagen, die in Amsterdam aufwachsen. Aber gut…

 

Strassen von Valletta

Bis zum Ende und zurück. Die Strassen von Vallette sind lang und gerade. Die Stadt wurde am Reißbrett entworfen.

 

Zurück zu Valletta. Die Stadt wurde von den Rittern aus Angst vor Angriffen als Festungsstadt erbaut. Sie gilt auch heute noch als quasi uneinnehmbar, was zuletzt Hitler im Zweiten Weltkrieg bemerkt hat. Der starke Angriff der Deutschen und der Italiener, der fast zwei Jahre dauerte, wurde abgewehrt und brachte den Inselbewohnern höchste Anerkennung. Der britische König Georg VI. verlieh daher der maltesischen Bevölkerung am 15. April 1942 das Georgs-Kreuz, das seitdem die maltesische Flagge ziert.

Wie es mir auf der Insel Comino erging, die insgesamt drei Einwohner beheimatet, warum in Mdina anstatt Autos Pferdekutschen durch die Gassen jagen und weshalb Gozo zurecht eine traumhafte Insel ist, erfahrt Ihr im zweiten Teil.

Fotos: Jörg Baldin

Hinweis: Ich wurde von Malta Tourism Authority auf die Insel eingeladen.

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Malta: wo sich Hochkulturen die Klinke in die Hand gegeben haben

Reisende, die Entspannung mit Naturgenuss und eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen verbinden wollen, sind auf Malta goldrichtig. Auch wer im Urlaub eine qualitativ hochwertige Sprachschule besuchen möchte, wird auf der Sonneninsel im…

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Reisende, die Entspannung mit Naturgenuss und eindrucksvollen kulturellen Erlebnissen verbinden wollen, sind auf Malta goldrichtig. Auch wer im Urlaub eine qualitativ hochwertige Sprachschule besuchen möchte, wird auf der Sonneninsel im südlichen Mittelmeer fündig. Afrikaner, Griechen, Römer und – last but not least – Briten haben auf den 316 Quadratkilometern Maltas (nicht ganz die Fläche Bremens) eine Vielzahl von Spuren hinterlassen.

So findet der Besucher an fast jeder Ecke imposante Relikte der Hochkulturen, in deren Einflussbereich Malta im Laufe der Jahrhunderte geraten ist. Besonders gilt das für die quirlige Hauptstadt Valletta, die als Gesamtmonument in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde, und für das pittoreske Mdina im westlichen Zentrum Maltas. Die frühere Inselkapitale thront weithin sichtbar auf einem fast 200 Meter hohen Ausläufer des Dingli-Plateaus und bildet mit ihren mittelalterlichen Wehrmauern auf arabischen Fundamenten, ihren prächtigen Palästen aus der Ritterzeit und ihrer reich verzierten Kathedrale ein einzigartiges Freilichtmuseum.

Steinzeit-Tempel und Jugend-Mekka

Faszinierende Einblicke in eine noch weit ältere Hochkultur gewähren die aus dem dritten und vierten Jahrtausend vor Christus stammenden megalithischen Tempel auf Malta und auf der kleineren Nachbarinsel Gozo. Weniger spektakulär, aber ebenfalls eindrucksvoll, ist das weitgehend ursprüngliche Leben in zahlreichen kleinen Fischerdörfern, wie z.B. in Marsaxlokk an der Südostküste mit seinen bunt bemalten, „Luzzus“ genannten Fischerbooten. Im Nordosten Maltas hat sich der an einer malerischen Bucht gelegene ehemalige Fischerort St. Julian’s zu einem quirligen Anziehungspunkt für die Jugend der Insel entwickelt. Hier residiert auch die renommierte, unter britischer Leitung stehende Sprachschule Maltalingua. Die von allgemeinem Englisch über Business Englisch bis hin zu international anerkannten Sprachexamen reichenden Sprachkurse kann man z.B. über den Reisevermittler Sprachdirekt buchen.

Am Busen der Natur auf Madonnas Spuren

Um die Sehenswürdigkeiten der Insel zu erkunden, mietet man einen Leihwagen oder nutzt das gut ausgebaute Busnetz. Das weitgehend unberührte und bei Naturliebhabern besonders beliebte Gozo erreicht man mit der Fähre von Sa Maison am Pieta Greek nahe Valletta oder von Cirkewwa an Maltas Nordspitze aus. Zu den Attraktionen der auf halbem Weg zwischen Gozo und Malta gelegenen ehemaligen Gefängnisinsel Comino gehört die Befestigungsanlage Santa Marija Tower, von deren Turm aus man einen ausgezeichneten Blick auf die „Blaue Lagune“ hat. Zur großen Popularität dieses Badeparadieses bei Einheimischen und Touristen haben nicht zuletzt die hier gedrehten Tauchszenen Madonnas im Film „Stürmische Liebe“ beigetragen – womit zu guter Letzt auch die amerikanische Popkultur ihre Visitenkarte auf Malta hinterlassen hat.

Inserenten: Dieser Artikel wurde unterstützt von Sprachdirekt GmbH. Fotos hfr

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