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Wilfried Geiselhart

Die Welt der Zahlen, in der Wilfried Geiselhart als Mathematiker zuhause ist, verlässt er immer wieder mal, um die Welt mit ganz anderen Augen zu betrachten. Journalismus ist sein zweites berufliches Standbein. Seit vielen Jahren schreibt er für eine Lokalzeitung in seiner süddeut-schen Heimat. Außergewöhnlichen Reisen gilt seine besondere Leidenschaft – deshalb liegt ihm gerade die Reiseberichterstattung am Herzen.

Entenhausen liegt im Fichtelgebirge

Mal ehrlich: Viele Dinge, die man im Leben wenigsten einmal gemacht haben muss, sind einfach nicht möglich. Wer hat als Kind, als Jugendlicher, selbst noch im reiferen Erwachsenenalter nicht davon geträumt, mal nach Entenhausen zu reisen und dort auf Donald Ducks Spuren zu wandeln, die süße Daisy zu treffen und in Onkel Dagoberts berühmtem Geldspeicher ein erfrischendes Goldbad zu nehmen.

Himmlische Gefühle und teuflische Legenden

Dieser Berg strahlt eine ungeheure Anziehungskraft aus. Nein, die Höhe allein ist es nicht. Schließlich sprechen wir hier „nur“ von 1357 Metern. Ob es daran liegt, dass der Gipfel des Lusen im Nationalpark Bayerischer Wald über eine „Himmelsleiter“ zu erreichen ist? Möglich. Vielleicht auch an der Achterbahn der Gefühle, die sich unterwegs fast automatisch einstellt. Es geht über Felsblöcke, durch Mischwälder, vorbei an alten und toten Bäumen, aber auch an jungem Gehölz, das zu neuem Leben erwacht.

Schwedische Mittsommerträume

Wer Outdoor-Aktivitäten und eine naturnahe Umgebung liebt, ist in der mittelschwedischen Region Värmland an der perfekten Urlaubsadresse. Und irgendwie kann man sich hier einfach nicht so richtig sattsehen. Den Blick vom rund 350 Meter hohen „Tossebergsklätten“ auf den von der Morgensonne angestrahlten Fryken-See mit all seinen Naturschönheiten zu werfen, davon scheint man nicht genug bekommen zu können.

Wie Tarzan und Jane im fränkischen Fichtelgebirge

Johnny Weissmüller war echt klasse. Nicht nur als Schwimm-Olympiasieger – auch auf der Kinoleinwand. „Ich Tarzan. Du Jane?“ An seinen Abenteuern konnte man sich als Kind nicht sattsehen. Jetzt aber ist die Gelegenheit da. Einmal für ein paar Stunden selbst zu Tarzan zu werden. Nicht im afrikanischen Dschungel, aber im fränkischen Fichtelgebirge. Am Ochsenkopf kann man sich in schwindelerregender Höhe von Baum zum Baum schwingen. Nicht an Lianen, aber an Stahlseilen. Und man darf als Mann auf die Bewunderung seiner Jane hoffen.

Die Natur ist der beste Künstler

Gute Geschichten erzählt und hört man auf der grünen Insel immer gern. Sie sind oft märchenhaft und handeln nicht selten von Feen, Hexen und natürlich von grün gekleideten Kobolden. An diesem sagenhaften Abschnitt der nordirischen Küste haben aber Riesen die entscheidende Rolle gespielt. Und sie haben im wahrsten Sinne des Wortes Spuren hinterlassen. Aber das ist lange her.

Sich wie Tom Sawyer und Huck Finn fühlen

Mit Kindheitsträumen ist das so eine Sache. Die meisten erfüllen sich nie. Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, wie Tom Sawyer und Huck Finn auf einem selbstgebauten Floß den großen Fluss hinunterzuschippern und dabei so manches einmalige Abenteuer zu erleben. Unerfüllbar? Von wegen.

Auf dem Oregon-Trail 2.0

Sich im Wilden Westen mal wie ein richtiger Cowboy fühlen. Die wechselvolle Geschichte der Indianer und der...
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