Reisen & Kreuzfahrten

Alle Artikel von Jörg Baldin

2017-06-26 Joerg Baldin_200Jörg Baldin ist der Gründer und Chefredakteur von breitengrad53.de. 2011 hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und dieses Reisemagazin zum ersten Mal online gestellt. Jörg ist als Weltenbummler überall in der Welt zu Hause und liebt die Natur, das Meer und schöne Sonnenuntergänge am Strand.

Die besten kostenlosen Kreditkarten auf Reisen

 

Der Urlaub steht vor der Tür und damit auch – wie jedes Mal – die Frage nach dem Geld in der Reisekasse. Damit der Urlaub ganz entspannt verlebt werden kann, lohnt es sich, im Vorfeld einige Gedanken zum Geld zu machen. Denn nicht nur Flug und Hotel sollen bezahlt werden, auch die Frage nach dem Bargeld im Urlaub sollte man gedanklich durchspielen. Nicht, dass im Urlaub auf der Suche nach dem passenden Zahlungsmittel Stress entsteht.

 

Der Urlaub steht vor der Tür und damit auch – wie jedes Mal – die Frage nach dem Geld in der Reisekasse. Damit der Urlaub ganz entspannt verlebt werden kann, lohnt es sich, im Vorfeld einige Gedanken zum Geld zu machen. Denn nicht nur Flug und Hotel sollen bezahlt werden, auch die Frage nach dem Bargeld im Urlaub sollte man gedanklich durchspielen. Nicht, dass im Urlaub auf der Suche nach dem passenden Zahlungsmittel Stress entsteht.

Auf unseren Reisen haben unsere Autoren von breitengrad53.de viele Erfahrungen mit unterschiedlichen Zahlungsmitteln im Ausland gemacht. Diese Erfahrungen möchten wir in diesem Artikel teilen und die wichtigsten Fragen zum Thema Geld im Urlaub und die besten kostenlose Kreditkarte auf Reisen beantworten. Viel Spaß beim Lesen!

Folgende Fragen zur Reisekasse werden oft an uns herangetragen

  • “Welches ist die beste kostenlose Kreditkarte auf Reisen?”
  • “Kann ich im Urlaubsland mit meiner EC Karte ganz entspannt an den dortigen EC Automaten Bargeld abheben?”
  • “Was kostet die Abhebung am EC Automaten? Oder wie komme ich sonst an Bargeld im Urlaub?”
  • “Lohnt es sich Kreditkarten mitzunehmen, und wenn ja, welche Kreditkarten haben die besten Konditionen?”
  • “Macht es in der heutigen Zeit noch Sinn Travelerchecks mitzunehmen? Und wieviel Bargeld sollte ich zur Sicherheit einpacken?”

Der Traumurlaub kann schnell zum Alptraum werden, wenn man sich im Vorfeld nicht ausreichend über die Zahlungsmöglichkeiten im Reiseland informiert. Manche Kreditkarten werden zur Kostenfalle, weil Auslandsgebühren fällig werden und reißen damit ein Loch in die Reisekasse. Und ohne Kreditkarte geht in manchen Ländern gar nichts: Hotels, Mietwagenverleiher und Airlines benötigen die Kreditkarte oft als Sicherheit und akzeptieren diese als einziges Zahlungmittel. Dann ohne Kreditkarte zu zahlen wird mehr als schwierig. Deshalb empfehlen wir unseren Lesern sich eine kostenlose Kreditkarte ohne Auslandseinsatzgebühr anzuschaffen. Damit lässt sich das Geld im Urlaub ganz entspannt abheben. Aus unserer Sicht die drei besten Kreditkarten sind die von der DKB, von der Comdirect und die von der ICS. Wer sich schnell und unkompliziert informieren möchte schaut sich die Kreditkarten im Überblick an. Allen anderen wünschen wir viel Spaß beim Lesen aller Hintergrundinformationen zum Thema “Geld im Urlaub”.

Reicht meine normale EC-Karte, um damit Geld im Urlaub abzuheben?

Diese Frage müssen wir mit jein beantworten. Sicherlich ist die EC – Karte in Ländern der EU und in westlich entwickelten Ländern ein geeignetes Zahlungsmittel im Urlaub. Dennoch ist die EC Karte – im Gegensatz zur Kreditkarte – nicht uneingeschränkt weltweit einsetzbar. Auch wenn die EC Karte am gewählten Reiseziel als Zahlungsmittel akzeptiert wird, so entstehen Kosten in Form von Auslandseinsatzgebühren. Die Summe der Gebühren kann schnell ein Loch in die Reisekasse reißen. Je nach Bank muss man hier allerdings unterscheiden.

Einige Banken haben Kooperationspartner im Ausland, so dass man auch mit der EC Karte am EC Geldautomaten Geld holen kann. Einige erheben dafür hohe Gebühren, bei anderen wiederum ist dies kostenlos. Mit der EC Karte der Deutschen Bank kann man beispielsweise während seines USA Urlaubs gebührenfrei Bargeld an den EC Geldautomaten der Bank of America Bargeld abeheben. Das ist dann allerdings auf diese Automaten beschränkt und nur mit der EC Maestro Karte möglich. Um dafür ein Gespür zu entwickeln, haben wir hier noch einmal die unterschiedlichen Bedingungen nach Ländern aufgeführt. Dennoch eignet sich die EC Karte als ergänzendes Zahlungsmittel auf Reisen, sie gilt auch international als zuverlässig. Ich persönlich bin jahrelang nur mit einer EC – Karte im Gepäck gereist. Allerdings war dies nur möglich, da immer jemand dabei war, der über eine Kreditkarte verfügte. Inzwischen besitze ich zwei Kreditkarten und bin überrascht wie viel entspannter das Reisen und Geld im Urlaub abheben damit geworden ist.

Überblick Kreditkarten – Gesamtbetrag zurückzahlen oder bequeme Teilzahlungsmöglichkeit?

Warum mit einer Kreditkarte im Urlaub vieles einfacher wird

Inzwischen bin ich überzeugt davon, dass die Kreditkarte im Urlaub das komfortabelste Zahlungsmittel ist. Weltweit kann man damit im Ausland Geld abheben und hat sein Geld immer dabei. Und nicht nur, um Geld im Urlaub zu haben, ist die Karte ein gutes Zahlungsmittel – auch zuhause entspannt die Kredtikarte viele Situationen im Zahlungsverkehr. Wie zu Beginn bereits erwähnt, ist eine Kreditkarte auch zur Buchung von Flügen, Unterkünften, Hotels oder Mietwagen unerlässlich. Die Vorteile einer solchen Karte liegen auf der Hand:

  • Kreditkarten zur Buchung von Urlaub, Hotel und Flug nutzen
  • Die Kaution für den Mietwagen oder Motorroller über Kreditkarten hinterlegen
  • Das Geld im Urlaub kostenlos abheben und hohe Gebühren bei Wechselstuben sparen
  • Unterwegs bei Ausflügen oder beim Shoppen einfach bargeldlos mit Kreditkarte zahlen
  • Eine Kreditkarte für die Welt – ganz einfach weltweit damit bezahlen

Achtung: Auch wenn es bequem erscheint, die Kreditkarten der Hausbank sind nicht automatisch die Besten, um damit im Urlaub und auf Reisen zu bezahlen. Auch wenn diese Karte in Deutschland ein gutes Zahlungsmittel ist, kann es im Ausland trotzdem bedeuten, dass hohe Auslandgebühren anfallen. Von vielen Kreditkarten-Anbietern wird eine Transaktionsgebühr berechnet, sobald man die Kreditkarte im Ausland nutzt. Anders als bei EC – Karten wird bei vielen Kreditkarten zusätzlich zur Abhebegebühr ein prozentualer Anteil des abgehobenen Betrages berechnet. Das können zwischen 1 bis 4 Prozent sein. Außerhalb der EU kann dies noch teurer werden, denn manche Banken erheben zusätzliche Gebühren das sogenannte Auslandseinsatzentgelt. Um nicht in diese Kostenfalle zu tappen lohnt sich die Anschaffung einer Reise – Kreditkarte. Damit kann man weltweit gebührenfrei Geld in der jeweiligen Landeswährung abheben. Diese Karten gibt es als Debit- oder Prepaid-Karten.

Mit diesen kostenlosen Kreditkarten gibt es gebührenfrei Geld im Urlaub

Unsere Erfahrung bei Reisen zeigt, dass besonders VISA Kreditkarten in der ganzen Welt am besten akzeptiert werden. Mit VISA Kreditkarten ist das gebührenfreie Abheben von Geld in Landeswährung möglich. Dabei gibt es aus unserer Sicht zwei ganz klare Favoriten unter den Kreditkarten. Die kostenlose Kerditkarte der DKB ermöglicht das kostenlose Geld abheben, weltweit. Die VISA Kreditkarte wird in Kombination mit einem kostenlosen Girokonto angeboten. Dafür muss man nicht die Bank wechseln. Zwei oder drei Girokonten sind in der heutigen Zeit keine Seltenheit. Nach dem Urlaub kann man immernoch entscheiden, ob man das Konto als Reisekonto behält oder ob man mit seinem Konto auch die Bank wechselt.

Eine weitere kostenlose Kreditkarte ist die der Comdirect Bank. Auch hier gibt es die Kreditkarte in Kombination mit einem kostenlosen Giro-Konto. Geld im Urlaub abheben ist auch bei dieser VISA – Kreditarte kostenlos. Es lohnt zusätzlich auf Aktionsangebote der Banken zu schauen. Die Comdirect-Bank bietet phasenweise beispielsweise 100 Aktivitätsbonus bei Abschluss eines Antrags mit an.

Wer trotzdem kein weiteres Girokonto haben möchte, der ist mit der kostenlosen VISA Karte von ICS gut beraten. Auch hier kann man weitweit kostenlos Geld abheben. Die Abrechnung der Visa Karte erfolgt über das bestehende Girokonto und es ist sogar möglich per Ratenzahlung die ausgegebenen Beträge zurückzuzahlen.

TIPP für Inlandsreisende: Wer im Inland Urlaub macht oder auch als Geschäftsreisender im eigenen Land unterwegs ist, der macht sich häufig zu wenig Gedanken über die Zahlung im Inland. Auch hierzulande wird beim Abheben von Bargeld am bankfremden Geldautomaten eine Gebühr fällig. Mit den kostenlosen Reisekreditkarten entfällt diese Gebühr. Deshalb eignen sich kostenlose Kreditkarten auch als Zahlungsmittel im eigenen Land.


Beim Abheben von Geld im Urlaub zusätzliche Fremdgebühren vermeiden

Seit dem 01.06.2016 ist Tatsache, dass die Banken zwar keine eigenen Gebühren berechnen, allerdings muss man Gebühren, die ggf. an den Automaten im Ausland entstehen seit diesem Tag selbst tragen. DKB und Comdirect waren die letzten Banken in Deutschland, die Fremdgebühren erstattet haben. Andere Banken haben schon früher die Erstattung von Gebühren eingestellt. Während einige Sparkassen und Filialbanken gerade Gebühren erhöhen oder einführen, streichen Direktbanken nun also eine Erstattung. Trotz dieser Veränderung ist das DKB Cash Konto von der DKB immernoch eine gute Wahl, um das Abheben von Geld im Urlaub günstig zu gestalten. Die Frage ist nun, wie man die Fremdgebühren im Ausland am Besten reduziert?

  • Man sollte im Urlaub im Ausland eher selten, dafür allerdings hohe Beträge abheben. Damit reduziert man die fixen Fremdgebühren.
  • Ein anderer Weg kann sein, dass man zum Geld abheben unterschiedliche Geldautomaten ausprobiert. Unterschiedliche Geldautomaten heißt auch unterschiedliche Fremdgebühren. Einige Geldautomaten berechnen keine Fremdgebühr.

Arten von Kreditkarten

Je nach Bedarf gibt es unterschiedliche Formen von Kreditkarten. Grundsätzlich unterscheidet man vier Arten von Kreditkarten. Einmal die Charge Kreditkarten, Revolving Kreditkarten, Guthaben Kreditkarten und die Debit Kreditkarten:

  • Charge – Kreditkarten: Charge Kreditkarten sind in Deutschland die bekanntesten Kreditkarten. Um eine Charge Kreditkarte zu erhalten ist eine Bonitätsprüfung und eine positive Schufa-Auskunft notwendig. Je nach Bonität erhält man einen Kreditrahmen über den man als Kreditkarten Inhaber frei verfügen kann. Die Abrechnung der gemachten Umsätze erfolgt einmal im Monat. Dabei wird das Konto der Kreditkarte über das Girokonto ausgeglichen.
  • Revolving – Kreditkarten: Revolving Kreditkarten sind in Deutschland ebenfalls verbreitet. Die Abrechnung erfolgt hier auch monatlich, der Inhaber der Kreditkarte hat allerdings die Möglichkeit eine Ratenzahlung zu tätigen.
  • Prepaid – Kreditkarten: Für den Erwerb einer Prepaid Kreditkarte oder auch Guthaben Kreditkarte ist keine Schufa-Prüfung notwendig. Da hier dem Inhaber anders als bei Charge Kreditkarte und Revolving Kreditkarte kein Kredit gewährt wird, ist keine Bonitätsprüfung notwendig. Der Kreditkarten Inhaber lädt seine Kreditkarte auf indem er einen Betrag in gewünschter Höhe überweist. Ist das Guthaben der Kreditkarte aufgebraucht, kann keine Zahlungen mehr ausgeführt werden. Diese Kreditkarten eignen sich vor allen Dingen für Personen, die keine andere Kreditkarte mehr erhalten (aufgrund Schufa-Einträgen) oder auch für Jugendliche.
  • Debit – Kreditkarten: Bei den Debit Kreditkarten handelt es sich nicht um eine Kreditkarte im eigentlichen Sinn, da die Ausgaben mit dieser Kreditkarte direkt das Girokonto belasten. In Deutschland sind die bekanntesten Debit Kreditkarten die Girocard (als Maestro-Card, Cirrus von MasterCard) oder V PAY (bzw. VISA Electron ober VISA Plus von VISA).

Unterscheidet man die Kreditkarten nach Eigenschaften, dann kann man die Kreditkarten wie folgt einordnen.

  • Kostenlose Kreditkarten : Für diese Karten man keine Jahresgebühr bezahlen. Die Gebühren für Abhebungen von Bargeld sind kostenlos oder sehr gering. Dafür gibt es keine Zusatzleistungen wie z.b. eine Reiserücktrittsversicherung.
  • Gold oder Platin Kreditkarten: Diese Kreditkarten beinhalten oft exclusive Zusatzleistungen. wie z.B. Versicherungsschutz, Bonusprogramme oder den Zutritt zu Flughafen-Lounges. Da sie oft sehr teuer sind, lohnen sich diese Kreditkarten vor allen Dingen für Geschäftsreisende oder Vielflieger.

Geld im Urlaub durch Reisechecks – Auslaufmodell oder sinnvoll?

Im Vergleich EC Karte, Bargeld oder und Kreditkarte sind Reisechecks auf Reisen ins Ausland nicht mehr so gut geeignet. Weltweit werden deutlich weniger Reiseschecks als Zahlungsmittel genutzt und finden sich nicht mehr in jeder Reisekasse. Teilweise werden sie in einigen Ländern nicht mehr anerkannt. Für die Reise in solchen Ländern ist es sinnvoller z.B. eine kostenlose Kreditkarte von der DKB für die Reise anzuschaffen. Einen Vorteil hat die Nutzung eines Reiseschecks: Bei Verlust wird der Wert umgehend ersetzt. Damit sehen wir den Reisescheck als zusätzliches Zahlungsmittel für die Reisekasse im Ausland sehen. Wir bei breitengrad53.de verzichten auf die Mitnahme von Reisechecks auf unseren Reisen. Besser ist es aus unserer Sicht neben der kostenlosen Kreditkarte etwas Bargeld ins Ausland mitzunehmen.

Soll ich in den Urlaub Bargeld mitnehmen?

Ist es sinnvoll Bargeld in die Reisekasse zu stecken, bzw. Bargeld zuvor in Landeswährung umzutauschen und auf die Reise ins Ausland mitzunehmen? Diese Frage wird uns oft gestellt. Die Mitnahme von Bargeld ins Ausland stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Unter diesem Aspekt ist Bargeld aus unserer Sicht kein empfehlenswertes Zahlungsmittel auf Reisen. Trotzdem kann es sinnvoll sein Bargeld mitzunehmen. Der Transport zum Hotel, Trinkgeld für den Fahrer oder die ersten Snacks und Getränke im Reiseland können mit dem Bargeld sofort bezahlt werden. Manchmal ist nicht sofort die EC Zahlung möglich und auch kein Geldautomat in der Nähe. Aus unserer Sicht macht es in vielen Ländern Sinn, vorhandenes Bargeld in Euro mitzunehmen und am Ankunftsflughafen zu tauschen, da hier der Wechselkurs deutlich besser ist als zuhause bei der eigenen Bank. Wir empfehlen das Bargeld nie in einem Betrag zu verstecken, um die Reisekasse zu sichern. Lieber kleinere Summen an unterschiedlichen Plätzen platzieren. Gibt es einen Safe im Hotel, dann sollte man diesen nutzen, um sein Bargeld aufzubewahren. Das Bargeld unterwegs, sollte stets am Körper getragen werden.

Nicht in allen Ländern sind Geldautomaten flächendeckend erreichbar. In einigen Dritte-Welt Ländern ist Bargeld in Landeswährung das einzig akzeptierte Zahlungsmittel. Hier sollte man sich vor der Reise in ländlichere Gebiete mit Bargeld eindecken. Am besten mit der kostenlosen Kreditkarte, an einem Geldautomaten einer größeren Stadt. Generell sollte Bargeld auf Reisen eher in geringer Menge in der Reisekasse sein

Geld im Urlaub abheben – nach Ländern

Ägypten

In Ägypten zahlt man mit Ägyptischen Pfund. In Ägypten sollte man das mitgenommene Bargeld in Kairo direkt am Flughafen tauschen oder später unterwegs eine der Wechselstuben aufsuchen, um dort Euro in Ägyptische Pfund zu tauschen. Die Scheine sollten in Ordnung sein, da sie hin und wieder abgelehnt werden. Besitzt man eine Kreditkarte, sollte man sich im Vorfeld über die anfallenden Gebühren informieren und anderenfalls, um Geld im Urlaub abzuheben, eine kostenlose Reisekreditkarte anschaffen. Generell werden in Ägypten Visa und Mastercard Kreditkarten anerkannt.

Angola

Die Landeswährung von Angola ist der Kwanza. US Dollar werden teilweise auch als Zahlungsmittel akzeptiert. In Angola ist es üblich, dass mit Bargeld gezahlt wird. Weder mit Kreditkarten noch Travellerschecks kommt man hier weiter. Nur einige internationale Hotels akzeptieren die Kreditkartenzahlung. Um Bargeld im Land vorrätig zu haben macht es Sinn US Dollar mit einzuführen und vor Ort bei Banken und auf der Straße bei entsprechenden Händlern zu tauschen.

Argentinien

Der Argentinische Peso ist die Landeswährung in Argentinien. Außerdem ist es teilweise möglich mit US Dollar zu zahlen. Neben dem Tauschhandel auf der Straße (nicht zwingend zu empfehlen) kann man sein Geld bei den offiziellen Banken tauschen. Hier sind die Wechselkurse allerdings nicht sehr günstig. Auch wenn man mit US Dollar zahlen möchte muss man in den Läden damit rechnen zuviel zu zahlen. Und selbst für die Abhebung mit einer Kreditkarte berechnen die Banken vor Ort eine Gebühr, die zusätzlich zur Gebühr der Hausbank in Deutschland hinzu kommt. Um wenigstens die Gebühr in Deutschland zu sparen, empfehlen wir die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte für das Ausland. Zusätzlich lohnt sich eine zweite Kreditkarte, da die Abhebungsverträge pro Kreditkarte oft auf einen bestimmten Betrag limitiert sind.

Australien

In Australien zahlt man mit dem Australischen Dollar. Es lohnt sich die Dollar in Australien umzutauschen, denn sort ist es meistens günstiger als bei der eigenen Bank in Deutschland. In Australien ist es verhältnismäßig einfach Geld am Geldautomaten abzuheben. Flächendeckend findet man die Automaten und kann im Zweifel schnell an einen gelangen. Die Zahlung von Einkäufen, Mietwagen und Co. ist in Australien recht einfach, mit Visa oder Mastercard kann man fast überall zahlen. Üblich sind hier bis zu 2 Prozent Gebühren, die auf den Betrag erhoben werden. Bargeld mit der EC Karte oder der kostenlosen Kreditkarte abzuheben ist hier die bessere Lösung. Die Deutsche Bank bietet hier sogar eine EC Karte an mit der man in Australien kostenlos Geld an den Automaten der Westpac abheben kann.

Bangladesh

In Bangladesh zahlt man mit Taka. Empfehlenswert ist es seine Taka gleich bei der Ankunft in Dhaka in einer Wechselstube zu tauschen, um entsprechendes Bargeld in der Tasche zu haben. Wer es noch entspannter mag, der hebt sein Geld einfach direkt am Flughafen oder in den Großstädten bei einem der Geldautomaten bei der Dutsch-Bangla Bank, Pubali Banl, BRAC Bak oder Standard Charterd Bank ab. In Bangladesh sollte man in jedem Fall auf die Visa-Karte setzen, da nicht jede Mastercard anerkannt wird. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Hausbank keine Gebühren für die Geldabhebung im Ausland verlangt. Gute Karten bieten die DKB und Comdirect an.

Belgien

Die Landeswährung in Belgien ist genau wie in Deutschland der Euro. Das macht die Reise nach Belgien sehr entspannt. Geld braucht nicht gewechselt werden. Geldautomaten sind in Belgien ausreichend vorhanden und mit allen gängigen Karten: Visa, Master, EC und Vpay bekommt man Geld im Urlaub in Belgien. Fremdgebühren für das Abheben von Geld gibt es hier nicht. Die einzigen Kosten, die entsehen können sind die, die die eigenen Bank in Deutschland festgelegt hat. Bis zu 5 Euro pro Abhebung können das sein. Am besten beschafft man sich eine kostenlose Kreditkarte mit der man kostenlos Bargeld abheben kann. Die bargeldlose Zahlung der Einkäufe ist gebührenfrei. Mit Kreditkarte oder EC Karte kann man in Einkaufsmärkten entspannt mit EC Karte zahlen.

Bhutan

Die offizielle Währung in Bhutan ist der Ngultrum. Im Land wird mit Bargeld gezahlt, weshalb es unbedingt notwenig ist direkt am Flughafen Euros in Bargeld zu tauschen. Nur wenige Hotels bieten die Zahlung mit Kreditkarte an. Dafür kommt man in Bhutan mit Travellerschecks weiter.

Bolivien

Der Boliviano ist die Landeswährung Boliviens. Zusätzlich kann man in Bolivien auch mit US Dollor zahlen. In Boliven empfielt es sich Bargeld dabeizuhaben. Dabei lohnt es sich statt Euro lieber US Dollar mitzunehmen, da hier der Wechselkurs besser ist. Entweder führt man US Dollar zum Tauschen in Wechselstuben oder bei den Händlern auf der Straße mit. Zur eigenen Sicherheit sollte man bei den Straßenhändlern nur kleinere Summen tauschen. Ich empfehle den Bargeldbedarf gleich am Flughafen abzuheben. Sowohl Kreditkarten Visa und Mastercard als auch die Maestro Karte funktionieren hier. Auch in Großstädten findet man die Geldautomaten. Um die Gebühren zu sparen lohnt es sich über eine kostenlose Reise Kreditkarte nachzudenken bei der Abhebungen im Ausland kostenlos sind. Im ländlichen Raum sollte man auf jeden Fall Bargeld dabeihaben.

Botswana

Die offizielle Währung in Botswana ist der Pula. Auch US Dollar werden in Botswana akzeptiert. Wenn man in Botswana einreist muss man angeben wieviel Geld man mit ins Land hereinbringt. Genausoviel Geld darf man bei der Ausreise wieder mitnehmen. In Botswana ist es nicht zwingend notwendig Pulas zu tauschen, da sich große Teile der Reise im Vorfeld bezahlen lässt. Sollte man doch Geld benötigen, dann ist es vor Ort in den großen Städten möglich mit einer Visa Karte Bargeld abzuheben oder in den Wechselstuben Bargeld zu tauschen. Am besten besorgt man sich im Vorfeld eine kostenlose Kreditkarte, um die Auslandgebühren zu umgehen. Nach wie vor erheben hier einige Banke hohe Gebühren, die nicht sein müssen.

Brasilien

Offizielle Landeswährung in Brasilien ist der Brasilianische Real. Sobald man gelandet ist, kann man am Flughafen seine mitgebrachten Euros in die Landeswährung tauschen. Wer sich besser fühlt und die Sicherheit braucht, der kann auch bei den Banken in Deutschland Brasilianische Reals eintauschen und gleich mitnehmen. Oder für den Bargeldbedarf US Dollar einpacken, um diese vor Ort zu tauschen. Grundsätzlich ist man in Brasilien gut beraten sowohl Bargeld als auch Kreditkarte dabei zu haben. Hier lohnt es sich über eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühren nachzudenken. Vor Ort hebt man seinen Geldbedarf einfach bei einem der Geldautomaten in Brasilien ab – das ist deutlich günstiger vom Wechselkurs. In Ballungscentren findet man die Geldautomaten flächendeckend. Visa, Mastercard und Maestro Karte werden hier anerkannt – allerdings ist nicht jeder Geldautomat für internationale Karten ausgelegt. Am besten beraten ist man mit der Citibank Brasil oder HSBC, die zusätzlich sicherer sein sollen als andere Banken.

Chile

Offizielle Währung in Chile ist der Chilenische Peso. In Chile kann man bei Banken oder auch in Wechselstuben Geld tauschen, allerdings sollte man beachten, dass diese nicht überall verfügbar sind. Bevor man sich also auf den Weg in ländlichere Regionen macht, sollte man sich entsprechend mit Bargeld ausstatten. Meine Empfehlung: Gleich am Flughafen in Santiago Geld abheben! Hier muss man allerdings mit Fremdabhebegebühren einiger Chilenischer Banken rechnen. Bei der Banco del Estado und die Scotia Bank Chile ist dies kostenlos. Akzeptiert werden Visa, Master und Maestro Karten. Um dann auch die Gebühren der eigenen Bank zu umgehen, lohnt es sich eine Reise – Kreditkarte von der DKB oder Comdirekt Bank anzuschaffen. Hier werden keine Gebühren für Auslandsabhebungen fällig.

China

In China zahlt man mit Yuan. Wer möchte kann bereits in China seine Euros am Flughafen in Yuan tauschen. Der Kurs ist überall in China fast gleich. Insofern macht es keinen Unterschied wo man in China sein Geld tauscht. Zusätzlich lohnt es sich auf jeden Fall eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühren anzuschaffen. Damit bekommt man in allen größeren Städten bei der Citibank China, Industrial and Commercial Bank of China sowei bei der Bank of China Bargeld. Diese akzeptieren sowohl Visa als auch Mastercard.

Costa Rica

Die Landeswährung in Costa Rica sind die Colones. Meine Erfahrung in Costa Rica ist, dass es sich lohnt direkt am Flughafen mit der kostenlosen Kreditkarte erstes Bargeld abzuheben. Auch gilt, dass es günstiger ist, sich das Geld im Inland zu beschaffen und nicht im Vorfeld bei der Bank in Deutschland. Die Verbeitung von Geldautomaten ist in Costa Rica zwar ganz gut, allerdings in Ausnahmen nicht flächendeckend gewährleistet. Gerade wenn man in ländlichen Regionen unterwegs ist. Insorfern lohnt es sich einen Vorrat an Bargeld dabei zu haben. Mitgenommene Euro kann man bei der Banco de Costa Rica, der Banco Nacional de Costa Rica bei privaten Banken z.B. Scotiabank Costa Rica oder BAC Costa Rica tauschen. Mit der Visa oder Mastercard Kreditkarte kann man in Costa Rica Geld abheben. In den großen Städten findet man ausreichen Geldautomaten, die die Kreditkarten akzeptieren.

Curacao

Auf Curacao bezahlt man mit den Antillischen Gulden. Um an diese zu gelangen lohnt es sich eine Kreditkarte mitzunehmen mit der man an den Geldautomaten auf Curacao einfach Bargeld abhebt. Visa und Mastercard werden hier akzeptiert. Man sollte darauf achten, dass durch die Nutzung der Kreditkarte keine Auslandsabhebegebühren entstehen. Dies kann man im Vorfeld mit der eigenen Bank in Deutschland klären. Die DKB oder Comdirekt Bank bieten diese kostenlose Kredtitkarten an, mit denen man im Ausland gebührenfrei Geld abheben kann. Man kann nach Curacau aber auch bereits in Deutschland gewechseltes Geld mitnehmen oder man tauscht seine Euros vor Ort bei einer Bank in Antillische Gulden oder in US Dollar um. In der Regel kommt man auch mit dieser Währung weiter.

Dänemark

Die Landeswährung in Dänemark ist die dänische Krone. In einigen Touristenorten kann man auch mit Euros zahlen, bekommt das Wechselgeld dann in dänischen Kronen zurück. Aus meiner Sicht ist es für eine Reise nach Dänemark nicht notwendig im Vorfeld Dänische Kronen einzutauschen, denn in Dänemark kann man mit EC Karte oder Kreditkarte entspannt bargeldlos zahlen. Wer möchte kann natürlich trotzdem in Dänemark in Wechselstuben oder Banken problemlos Geld tauschen. Für diejenigen, die sich mit Bargeld in der Tasche besser fühlen, bieten deutsche Banken ebenfalls den Umtausch an – meist mit Voranmeldung. Alternativ kann man mit der Mastercard, Visa und die Vpay – oder Maestro Karten in Dänemark an den Geldautomaten Geld abheben. Das ist dann deutlich entspannter und bedarf keiner großen Vorbereitung. Wer bei bei seiner Hausbank zu hohe Gebühren zahlen müsste, der sollte über die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte in nachdenken. Damit werden Abhebungen in Dänemark kostenlos.

Dominikanischen Republik

Die Landeswährung in der Dominikanischen Republik ist der Peso aber auch US Dollar werden als Zahlungsmittel akzeptiert. Wer Geld tauschen möchte kann dies nur direkt vor Ort in den Wechselstuben der Hotels, in Einkaufszentren und am Flughafen. Man sollte immer nur soviele Peso tauschen wie man tatsächlich braucht, da der Rücktausch oft nur zu deutlich schlechteren Kursen möglich ist. Die andere Alternative ist das Geld an einem der zahlreichen Geldautomaten abzuheben. Je nach eigener Hausbank kann dies allerding mit hohen Gebühren einhergehen. Die sinnvollere Möglichkeit ist die Anschaffung einer Reise-Kreditkarte mit der man im Ausland gebührenfrei Geld abheben kann. Visa oder Masterkarten werden in der Dominikanischen Republik akzeptiert.

Ecuador

In Equador bezahlt man heute in US Dollar. Für Equador empfehle ich:

  1. In Deutschland US Dollar zu tauschen und direkt mitzunehmen
  2. US Dollar mit Visa, Master oder Maestro Karte direkt in Ecuador am Geldautomaten abzuheben (Vpay Girokarten funktionieren nicht)

Direkt am Flughafen oder in den größeren Städten wie Quito, Santo Domingo oder Guayaqui gibt es Geldautomaten. Equador ist ein Land wo sich zwei Kreditkarten lohnen, denn entweder findet man hier Automaten, die die Mastercard akzeptieren (Banco del Pacifico) oder Automaten, die die Visacard (Banco de Guayaquil) akzeptieren. Am besten darauf achten, dass die Kreditkarte keine Auslandsabhebegebühren verursacht. DKB oder Comdirekt bieten diese Karten an und machen meiner Erfahrung nach sehr viel Sinn.

El Salvador

In El Salvador zahlt man seit 2001 mit US Dollar. Da sich in El Salvador in allen größeren Städten Bankautomaten sind, ist es nicht zwingend notwendig größerer Bargeldvorräte mitzunehmen. Wobei sich ein kleiner Betrag natürlich immer lohnt. Diesen tauscht man entweder in Deutschland bei der eigenen Bank oder vor Ort. Sinnvoll dagegen ist die Mitnahme einer Kreditkarte. Es werden Visa und Mastercard akzeptiert. Wer bereits eine Kreditkarte besitzt, sollte vorher prüfen, ob die Bank in Deutschland Gebühren für das Abheben im Ausland erhebt. Falls das so sein sollte, lohnt es sich eine neue Kreditkarte anzuschaffen, bei der diese Gebühren nicht erhoben werden. DKB und Comdirekt bieten eine solche Kredtitkarte an.

England

Das Zahlungsmittel in England sind Pfund Sterling. Aus meiner Sicht ist es nicht notwendig bei einer Reise nach England im Vorwege Geld zu tauschen. Wer dies allerdings möchte, kann das bei seiner Hausbank erledigen. In England gibt es ein gut ausgebautes Netz an Geldoutomaten, so dass man selbst mit der Maestro-Karte vor Ort Geld abheben kann. Allerdings kann das mit hohen gebühren der Hausbank einhergehen. Das sollte man vor Abreise direkt mit der eigenen Bank klären. Um die Gebühren zu umgehen, lohnt sich die Anschaffung einer Reise-Kreditkarte, die von vielen Direktbanken kostenlos angeboten wird. Bei einigen Anbietern entfallen die Auslandsabhebegebühren.

Estland

In Estland zahlt man genau wie in Deutschland mit dem Euro. Das macht es sehr bequem nach Estland zu reisen.Außerdem ist die Dichte an Geldautomaten in Estland sehr hoch und das Geldabheben ist ein Kinderspiel. Deshalb würde ich neben einer überschaubaren Menge Bargeld eher dazu tendieren das Geld in Estland direkt abzuheben. Visa, Mastercard, Maestro und Vpay Karten funtionieren hier alle. Bei den meisten Banken fallen keine Fremdabhebegebühren an. Einzig die Gebühren ihrer Hausbank in Deutschland können ein Loch in die Reisekasse reißen. Deshalb gilt es im Vorfeld zu klären, wie hoch die Gebühren ausfallen. Ich empfehle im Zweifel immer eine kostenlose Kreditkarte der DKB und der Comdirect Bank. Hier entfallen Gebühren für das Geldabeben im Ausland. In den Geschäften kann man direkt bargeldlos mit EC- oder Kreditkarte zahlen – ganz ohne Gebühren.

Finnland

In Finland zahlt man wie in Deutschland mit dem Euro. Das macht die Reiseplanung schon im Vorfeld sehr entspannt. Am besten hebt man bei Ankunft am Flughafen in Helsinki einen Bargeld-Betrag ab. Visa, Mastercard, Maestro und Vpay Karten funtionieren hier alle. Bei den meisten Banken fallen keine Fremdabhebegebühren an. Nur die Gebühren der Hausbank in Deutschland sollte man im Vorfeld abklären. Um hohe Gebühren zu vermeiden lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte, die keine Auslandsabhebegebühren verursacht. DKB und Comdirect Bank bieten diese an. In den Geschäften zahlt man einfach bargeldlos mit EC-Karte – ganz ohne Gebühren.

Frankreich

In Frankreich zahlt man wie in Deutschland mit dem Euro. Das macht die Reiseplanung sehr entspannt, denn man braucht sich über das Geld wechseln keine Gedanken zu machen. Am besten hebt man bei Ankunft am Flughafen z.B. in Paris das gewünschte Bargeld ab. Visa, Mastercard, Maestro und Vpay Karten funtionieren hier alle. Fremdabhebegebühren fallen bei den Banken nicht an. Nur die Gebühren der Hausbank in Deutschland sollte man im Vorfeld abklären. Um hohe Gebühren zu vermeiden lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte, die keine Auslandsabhebegebühren verursacht. DKB und Comdirect Bank bieten diese an. Auch das Abheben von BArgeld mit EC-Karte ist je nach Bank kostenfrei. Beispielsweise hat die Deutsche Bank eine Kooperation mit BNP Paribas. Die Targobank kooperiert mit Credit Mutuel und der CIC Bank. In den Geschäften zahlt man einfach bargeldlos mit EC-Karte – ganz ohne Gebühren.

Georgien

In Georgien zahlt man mit georgischen Lari. Da es in Georgien besonders in ländlichen Regionen vorkommen kann, dass keine Geldautomaten verfügbar sind, empfielt es sich Bargeld mitzunehmen oder abzuheben. Euro und US Dollar kann man in den Wechselstuben in Georgien umtauschen. Da es hier aber manchmal zu Schummeleien in den Wechselstuben kommt, empfehle ich direkt nach der Ankunft in einer größeren Stadt wie Tiflis oder am Flughafen Bargeld am Automaten abzuheben. Visa, Master und Maestro Karten werden akzeptiert. Bei den meisten Banken fallen keine Gebühren an. Allerdings sollte man sich im Vorfeld vergewissern, dass auch die Hausbank in Deutschland keine Abhebegebühren verlangt. Wer ganz sicher sein möchte, beantragt spätestens 3-4 Wochen vor Urlaubsbeginn eine kostenlose Kreditkarte bei der DKB oder Comdirektbank. Hier entfallen Abhebegebühren.

Griechenland

In Griechenland zahlt man wie in Deutschland mit dem Euro. Das macht die Reiseplanung sehr entspannt, denn man braucht sich über das Geld wechseln keine Gedanken zu machen. Am besten hebt man bei Ankunft am Flughafen z.B. in Athen das gewünschte Bargeld ab. Visa, Mastercard, Maestro und Vpay Karten funtionieren hier alle. Fremdabhebegebühren fallen bei den Banken nicht an. Nur die Gebühren der Hausbank in Deutschland sollte man im Vorfeld abklären. Um hohe Gebühren zu vermeiden lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte, die keine Auslandsabhebegebühren verursacht. DKB und Comdirect Bank bieten diese an. Auch das Abheben von Bargeld mit EC-Karte ist je nach Bank kostenfrei.

Guatemala

In Guatemala zahlt man entweder mit Guatemala Quetzal oder in touristischen Regionen mit dem US Dollar. Empfehlenswert ist das Geld entweder gleich am Flughafen einzutauschen oder mit Visa und Mastercard am Geldautomaten in Guatemala Geld abzuheben. Um hohe Abhebegebühren zu vermeiden, lohnt es sich eine Kreditkarte mitzunehmen, bei der keine Auslandsabhebegebühren berechnet werden. Einige Banken in Deutschland, wie z.B. die DKB oder die Comdirect Bank bieten diese kostenlos an.

Honduras

Offizielles Zahlungsmittel in Honduras ist der Honduranische Lempira. Wer Bargeld benötigt sollte US Dollar für den Umtausch mitnehmen – in kleineren Banknoten. Allerdings ist die Mitnahme von großen Bargeldmengen grundsätzlich nicht notwendig. In Honduras hat sich das Netz an Geldautomaten in den letzten Jahren sehr gut weiterentwickelt, so dass man nicht nur in absoluten Großstädten Geldautomaten findet. Hier werden Visa und Mastercard akzeptiert. Wer gebührenfrei in Honduras Geld abheben möchte, der sollte sich über eine kostenlose Reisekreditkarte informieren, denn damit reist es sich sehr bequem durch Honduras.

Indien

In Indien wird mit der indischen Rupie gezahlt. In Indien selbst kann man die Rupien in Banken und Wechselstuben eintauschen. Wobei die Wechselstuben häufig bessere Kurse anbieten. Hier sollte man die Quittung aufheben, da diese für den Rücktausch benötigt wird. Wer nach Indien Reisechecks mitnimmt, der sollte diese in US-Dollar ausstellen lassen. Der einfachste Weg in Indien an Bargeld zu gelangen ist meiner Meinung nach die Abhebung an einem der vielen Geldautomaten entweder mit EC oder Kreditkarte. Aufgrund hoher Auslandsabhebegebühren ist es sinnvoll eine kostenlose Kreditkarte anzuschaffen bei der keine Auslandsgebühren anfallen. Diese erfeuen sich immer größer werdenenden Beliebtheit unter Reisenden.

Indonesien

In Indonesien wird mit der Rupiah bezahlt. Meine Erfahrung auf Bali war, dass man am entspanntesten mit einer Kreditkarte im Gepäck reist. Theoretisch ist es auch möglich Bargeld einzuführen, um auch die Einreisegebühren am Flughafen davon zu bezahlen. Allerdings können diese Gebühren ebenfalls mit einer Kreditkarte beglichen werden. Eine EC Karte in Indonesien zu nutzen macht meiner Meinung nach weniger Sinn. Da die Abhebebeträge begrenzt sind, ist man während des Urlaubs gezwungen öfter Geld zu holen. Und das kann mit den Gebühren einer EC-Karte sehr schnell, sehr teuer werden. Die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte für die Reise lohnt sich für Indonesien auf jeden Fall. Es entfallen die Auslandsabhebegebühren. Zusätzlich sollte man sich überlegen eine zweite Kreditkarte zuzulegen. Gerade auf reisen kann es passieren, dass eine Kreditkarte kaputt geht oder nicht anerkannt wird. Mit einer zweiten Karte ist man immer auf der sicheren Seite.

Irland

In Irland zahlt man sowohl mit Pfund Sterling (Britische Pfund) und auch mit Euro. Gerade in Nordirland ist das Pfund die akzeptierte Währung. Um dort zahlen zu können benötigt man britische Pfund. Diese kann man vor Ort in Banken und Wechselstuben und Banken eintauschen. Außerhalb von Nordirland ist auch die Zahlung mit EC-Karte, mit Maestro- oder Cirrus-Symbol möglich – sogar gebührenfrei. Wer sich in Nordirland befindet, der muss damit rechnen, dass die Hausbank Gebühren erhebt. Auf der sicheren Seite ist man hier mit einer kostenlosen Kreditkarte, die keine Auslandsabhebegebühren verursacht. Wenn noch 3-4 Wochen Zeit bis zum Urlaub sind, dann lohnt sich die Beantragung jetzt noch.

Island

In Island zahlt man mit isländischen Kronen. Sich im Vorfeld mit isländischen Kronen einzudecken halte ich für nicht notwendig. Es ist relativ schwierig und teuer diese vor dem Urlaub zu beschaffen. Einfacher hingegen ist es, direkt bei Ankunft am Flughafen einern ersten Vorrat an isländischen Kronen zuzulegen. Mastercard, Visa und Vpay– oder Maestro-Girokarten werden hier akzeptiert. Island ist ein Land bei dem die inländischen Banken beim Abheben eine Fremdabhebegebühr von etwa einem Euro berechnen. Zusätzlich kommen noch die Gebühren der eigenen Bank hinzu. Um diese Gebühren wenigstens zu vermeiden, lohnt es sich eine Kreditkarte anzuschaffen, die ohne Auslandsabhebegebühren auskommt. Viele Anbieter bieten diese Karten kostenlos, ohne Grundgebühren an.

Italien

Die einstige italienische Währung Lira wurde 2002 durch den Euro ersetzt. Das vereinfacht die Reiseplanung, denn man braucht sich über das Geld wechseln keine Gedanken zu machen. Am besten hebt man bei Ankunft am Flughafen z.B. in Rom das gewünschte Bargeld ab. Visa, Mastercard, Maestro und Vpay Karten funtionieren hier alle. Fremdabhebegebühren fallen bei den Banken nicht an. Nur die Gebühren der Hausbank in Deutschland sollte man im Vorfeld abklären. Um hohe Gebühren zu vermeiden lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte, die keine Auslandsabhebegebühren verursacht. Einige Direktbanken bieten diese an.

Kambodscha

In Kambodscha zahlt man im ländlicheren Raum mit Riel oder vielfach auch mit US Dollar. In der Regel ist es einfach sich auch mit US Dollar durch Kambodscha zu bewegen. In Kambodscha gibt es in allen größeren Städten z.B. Phnom Penh, Siem Reap oder Sihanoukville, Geldautomaten an denen man sich mit Bargeld versorgen kann. Mit Visa oder MAstercard kommt man in Kambodscha sehr gut zurecht. Dabei sollte man nur darauf achten, dass man bei der eigenen Bank keine Gebühren für Auslandsabhebungen zahlen muss. Dies geht am besten mit einer kostenlosen Reise-Kreditkarte. Außerdem sollte man darauf achten, dass die Bank im Landesinneren keine zusätzlichen Gebühren verlant. Bisher ist dies nur noch bei der Canadia Bank und Union Commercial Bank der Fall.

Kanada

Die Landeswährung in Kanada ist der kanadische Dollar. Wer bei einer solchen Reise gern Bargeld dabei hat, kann in deutschen Banken Euros in kanadische Dollar eintauschen. Aber auch in den Wechselstuben in Kanada ist dies möglich – diese bieten oft fairere Kurse als die Banken an. Noch entspannter ist es in Kanada am Geldautomaten Geld abzuheben. Die Abdeckung mit Geldautomaten ist in den Ballungsräumen und Großstädten von Kanada sehr gut. Anerkannt werden Kreditkarten und Maestrokarten. V-Pay Karten werden in Kanada nicht anerkannt. Es lohnt sich im Vorfeld einmal die Gebührentabelle der eigenen Bank anzuschauen, um Zusatzkosten beim Geldabheben mit Ec- oder Kreditkarte zu vermeiden. Auf der sicheren Seite ist man mit einer kostenlosen Reise – Kreditkarte. Wer in Kanada vorhat in entlegene Gebiete zu reisen, der sollte sich vorher am Flughafen mit Bargeld eindecken, da Geldautomaten dann nicht mehr so einfach zu finden sind.

Kuba

Die Landeswährung in Kuba sind Kubanische Peso. Allerdings zahlen in dieser Währung auf Kuba nur die Einheimischen. Das ist eine Besonderheit auf Kuba. Touristen zahlen mit dem Peso convertible, der an den US Dollar gebunden ist. Manchmal ist es während der Reise in Kuba etwas schwieriger an Geld zu kommen. Deshalb macht es Sinn direkt am Flughafen mit seiner kostenlosen Kreditkarte Geld abzuheben, um entsprechend Bargeld in der Tasche zu haben. Wenn man Euros eintauscht muss man mit einer zusätzlichen Steuer rechnen. Um wenigstens die Abhebegebühren bei der eigenen Bank zu sparen, lohnt es sich deshalb eine kostenlose Reise – Kreditkarte anzuschaffen. Dabei ist besonders die Kreditkarte der DKB für Kuba geeignet. Diese funktioniert auf Kuba gut.

Laos

In Laos zahlt man mit Kip. Aber auch mit der thailändischen Währung Baht und dem US Dollar kann man hier zahlen. Bei den lokalen Läden werden in der Regel nur Kip akzeptiert. Wie in vielen Anderen Ländern ist es günstiger die Kip vor Ort zu tauschen. Dafür nimmt man am besten Euros und US Dollar mit nach Laos, da nicht in allen Wechselstuben Euros akzeptiert werden. Die Abdeckung mit Geldautomaten ist in Laos nicht überall gegeben. Automaten, die Kreditkarten akzeptieren gibt es nur in Vientiane. Bei der BCEL Bank kann man bis zu 700.000 Kip ( etwa 65 Euro) auf einen Schlag abheben. Die BCEL Bank erhebt dafür Fremdgebühren – etwa 3 Prozent auf den Auszahlungsbetrag. Damit nicht noch Gebühren von der heimischen Bank hinzukommen, sollte man sich im Vorfeld dort informieren und ggf. eine kostenlose Reise – Kreditkarte bei der DKB oder comdirekt Bank anfordern. Damit werden die Auslandsabhebungen kostenlos.

Mexiko

Die offizielle Währung in Mexiko ist der mexikanische Peso. Sowohl mit den mexikanischen Pesos als auch mit US Dollar kann man im Urlaub in Mexiko bezahlen. Meistens ist es günstiger bei der einheimischen Währung zu bleiben. In Mexiko bekommt man den besten Wechselkurs am Geldautomaten. Mastercard, Visa und Maestrokarten werden hier aktzeptiert. Vpay-Karten kann man in Mexiko nicht verwenden. Achtung: In Mexiko sollte man beim Geldabheben besonders auf Sicherheit achten. In jedem Fall sollte man seine PIN bei der Eingabe verdecken. Geldautamaten sind in Mexiko flächendeckend vorhanden. Ob HSBC und Banco Santander oder die Scotiabank und Banamex – diese findet man überall. Mit Fremdabhebegebühren bei den mexikanischen Banken muss man hier auf jeden Fall rechnen. Um wenigstens die Gebühren zuhause bei der eigenen Bank zu sparen, lohnt es sich über eine kostenlose Kreditkarte nachzudenken.

Neuseeland

Die offizielle Währung in Neuseeland ist der Neuseeland Dollar. Es lohnt sich die Dollar in Neuselland umzutauschen, denn sort ist es meistens günstiger als bei der eigenen Bank in Deutschland. Hier wird eine pauschale Gebühr verlangt. Aber in Neuseeland ist es sehr einfach Geld am Geldautomaten abzuheben. Maestro Karten und Kreditkarten werden hier akzeptiert. Flächendeckend findet man die Automaten und kann im Zweifel schnell an einen gelangen. Bargeld mit der EC Karte oder der kostenlosen Kreditkarte abzuheben ist hier die beste Lösung. Die Deutsche Bank bietet hier sogar eine EC Karte an mit der man in Neuseeland kostenlos Geld an den Automaten der Westpac abheben kann.

Niederlanden

Die Landeswährung in den Niederlanden ist genau wie in Deutschland der Euro. Das macht die Reise in unser Nachbarland sehr entspannt. Geld braucht nicht gewechselt werden. Geldautomaten sind in den Niederlanden ausreichend vorhanden und mit allen gängigen Karten: Visa, Master, EC und Vpay bekommt man Geld im Urlaub in den Niederlanden. Fremdgebühren für das Abheben von Geld gibt es hier nicht. Die einzigen Kosten, die entsehen können sind die, die die eigenen Bank in Deutschland festgelegt hat. Bis zu 5 Euro pro Abhebung können das sein. Die Zahlung der Einkäufe ist kostenlos. Mit Kreditkarte oder EC Karte kann man in Einkaufsmärkten einfach zahlen. Am besten beschafft man sich eine kostenlose Kreditkarte mit der man kostenlos Bargeld abheben kann. Die Einkäufe zahlt man am besten mit der eigenen EC Karte.

Keine Kommentare zu Die besten kostenlosen Kreditkarten auf Reisen

Mit dem Wohnmobil nach Kroatien

 

Lasst uns doch mit einem Wohnmobil nach Kroatien fahren! Die Idee für den nächsten Urlaub in den Ferien war schnell gefunden. Und auch das Ziel, obwohl wir ursprünglich in die Toskana wollten. Doch Italien schien uns in den Sommerferien zu überlaufen. Und Kroatien gilt immer noch als Geheimtipp: Tolle Natur, günstige Preise, gutes Wetter. Also Wohnmobil beladen, einsteigen und los. Eine Fahrt ins Blaue beginnt, bei der nur das Ziel feststeht.

 

Lasst uns doch mit einem Wohnmobil nach Kroatien fahren! Die Idee für den nächsten Urlaub in den Ferien war schnell gefunden. Und auch das Ziel, obwohl wir ursprünglich in die Toskana wollten. Doch Italien schien uns in den Sommerferien zu überlaufen. Und Kroatien gilt immer noch als Geheimtipp: Tolle Natur, günstige Preise, gutes Wetter. Also Wohnmobil beladen, einsteigen und los. Eine Fahrt ins Blaue beginnt, bei der nur das Ziel feststeht.

7,5 Meter lang – Unser rollendes Hotelzimmer

Doch zunächst müssen wir unser Wohnmobil beziehen. Der 7,5 Meter lange Riese hat gerade mal 20 Kilometer auf dem Tacho, als wir den TUI-Camper in Lüneburg in Empfang nehmen. Er bietet Platz für vier Personen. Ein Doppelbett im Fond des Fahrzeugs und ein Doppelbett in der Mitte, das via Elektromotor bis unter das Fahrzeugdach gefahren werden kann und so keinen Platz im Wagen wegnimmt. Ansonsten hat der IXEO Time IT 726G alles, was ein fahrendes Hotelzimmer braucht: Küche, Bad, Dusche und eine Sitzecke für vier Personen mit Esstisch und Blick auf einen Flat-TV.

mit dem wohnmobil nach kroatien - Joerg Baldin - Mosel (1 von 5)

Der TUI-Camper war unser fahrendes Hotelzimmer. Mit dem Wohnmobil nach Kroatien in 14 Tagen. (Fotos: Jörg Baldin)

Die Reise startet am Samstagmorgen. Das erste Ziel? Unbekannt. Wir fahren in Richtung Mosel und suchen uns dort einen Campingplatz. Extra dafür habe ich mir eine App auf meinem Smartphone installiert, die die meisten Campingplätze auf unserer Tour kennt. Eine gute Idee, wie sich im Verlauf der Reise herausstellt. Mit dem „Bären-Camp“ in Bullay an der Mosel steht unser erster Ziel, etwa 570 Kilometer von Hamburg entfernt, fest. Auf der mehr als acht Stunden dauernden Fahrt lernen wir vor allem die Maße des Wohnmobils kennen, denn auf der Stecke vorbei an Bremen, Münster, Osnabrück, Köln und am Nürburg-Ring sind es vor allem die engen Baustellen der A1, die einem noch das Fürchten lernen.

Nach acht Stunden erreichen wir die Mosel

Nach etwa acht Stunden Fahrtzeit haben wir die Mosel erreicht. Der kleine Ort Bullay empfängt uns mit strahlendem Sonnenschein und die Mosel mit spiegelglatter Wasseroberfläche. Fast zu schön für Deutschland, könnte man denken. Beinahe schon kitschig. Der Campingplatz, wie wir im Laufe unserer Tour erfahren, ist recht klein und sehr ruhig. Unser Stellplatz liegt direkt am Fluss. Relativ schnell ist das Wohnmobil in Parkposition gebracht, Markise rausgekurbelt, Tische und Stühle sowie Gasgrill und –flasche aus dem hinteren Stauraum geholt und die Fahrräder vom Gepäckträger genommen.

Anzeige

mit dem wohnmobil nach kroatien - Joerg Baldin - Mosel (1 von 5)

Der TUI Camper auf unserer Reise war vom Typ Family-Standard und ausgestattet mit allem, was man für eine Reise mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern benötigt. Die Vermietung erfolgte über McRent in Brietlingen / Lüneburg.

Ein Camper mit dem TUI Optimalpaket bei dem TUI-Qualitätspartner McRent kostet für eine Woche ab EUR 735.

Das Optimalpaket beinhaltet:

  • Vollkaskoschutz mit Erstattung der Selbstbeteiligung
  • Haftpflichtversicherung mit mind. 7,5 Mio. € Deckungssumme
  • Unbegrenzte Kilometer
  • Bereitstellungsgebühr
  • Fahrzeugausstattung
  • Campingtisch und -stühle

Buchbar über TUI Camper

Noch viel wichtiger ist der Stromanschluss, der mittels einer Kabeltrommel und den entsprechenden Adaptern ein Kinderspiel ist. Routinearbeiten eines Campers nach erfolgreicher Ankunft auf dem Campingplatz. Was heute noch sehr lange dauert, wird im Laufe des Urlaubs perfektioniert. Und weil es so schön ist, wird auch die Satellitenschüssel ausgefahren, die sich von ganz alleine den richtigen Satelliten sucht, damit wir auch den Fernseher im Camper ausprobieren können. Camper-Herz, was willst Du mehr?

 

Am nächsten Tag wird nach einem fabelhaften Frühstück an der Mosel alles wieder im Wohnmobil verstaut. Unser nächstes Ziel soll der Bodensee sein. Wieder fahren wir einfach los, ohne zu wissen, wo genau wir die nächste Nacht verbringen. Dennoch haben wir eine Änderung in unserem Reiseplan. Anstatt der einen Nacht mit anschließender Weiterfahrt haben wir uns für eine weitere Übernachtung am Bodensee entschieden. Was bringt einem eine schöne Tour durch Deutschland, wenn man alles nur von der Autobahn aus sieht? Und der Bodensee, der immerhin drei Länder berührt, ist immer eine Reise wert. So kommen wir mit Hilfe der App an einem schönen Campingplatz am Bodensee an, der leider belegt ist. Ein Platz weiter haben wir Glück.

Bäume sind der natürliche Feind für Wohnmobile

Wir finden ein Platz für zwei Nächte auf dem Campinglatz Schloß-Kirchberg in der Nähe von Hagnau und können unseren Camper wieder in Parkposition bringen. Allerdings ohne TV-Empfang, denn ein Baum stört die Verbindung zum Satelliten. Ein immer wiederkehrendes Problem für Camper, wie wir den Rest der Reise erfahren werden. Bäume sind der natürliche Feind für Wohnmobile und Wohnwagen. Ein weiterer Feind sind Straßen. Nach der ersten ruhigen Nacht an der Mosel ist dieser Stellplatz in unmittelbarer Nähe einer vielbefahrenen Straße, die so laut ist, dass die beiden Camper neben uns nach der ersten Nacht die Flucht antreten und weiter nach Österreich fahren. Wir nicht, wir bleiben!

Nachdem am Stellplatz alles klar ist, folgt der lang ersehnte Sprung in den Bodensee und danach ein neues Familienritual: Der Gasgrill wird angefeuert und mit Thüringer Bratwurst belegt. Abendessen auf einem Campingplatz.

 

Unseren Tag am Bodensee verbringen wir zunächst mit einer Bootsfahrt in Richtung Mainau. Die Blumeninsel ist zu dieser Jahreszeit das Ziel vieler Urlauber. Mein letzter Besuch von Mainau war 1987, seitdem ist viel passiert. Auch wenn ich mich nur noch schemenhaft an die Insel erinnern kann. Mainau ist die drittgrößte Insel im Bodensee und seit 1974 in adligem Besitz. Graf Lennart Bernadotte hat die Insel gekauft und in die extra gegründeten „Lennart-Bernadotte-Stiftung“ überführt. Auch heute noch wohnt der Graf mit seiner Frau Sandra Gräfin Bernadotte auf der Insel. Bei gefühlt 40 Grad im Schatten ist ein Spaziergang mit zwei Kindern sehr mühsam und endet abrupt an dem 100 Quadratmeter großen Mainauer Kinderland „Wasserwelt“ mit vielen Wasserbecken und eben viel Wasser. Viele Eltern wussten das und haben für die Kinder Wechselkleidung mitgenommen. Wir nicht! Was auch bei diesen Temperaturen nicht schlimm war.

Nur mühsam bekommen wir die Jungs von der Wasserwelt weg, denn wer auf der Insel ist, sollte sich auf jeden Fall das Schmetterlingshaus anschauen. Mit rund 1.000 Quadratmeter ist das Haus das zweitgrößte seiner Art in Deutschland. Im Inneren des Hauses herrscht bei 26 Grad und etwa 80 bis 90 Prozent Luftfeuchtigkeit eine tropische Umgebung mit Wasserfällen, exotischen Gewächsen und Blumen. 700 bis 1.000 bunte Falter aus bis zu 80 verschiedenen Schmetterlingsarten fliegen je nach Jahreszeit in dem Schmetterlingshaus, vor allem südamerikanischer Herkunft, frei zwischen den Besuchern durch die Tropenlandschaft umher.

Unwetter in Österreich verändert unsere Tourenplanung

Von Hagnau am Bodensee sollte es eigentlich über Österreich weiter nach Kroatien gehen. Das Wetter machte und allerdings einen Strich durch die Rechnung. Unwetter in den Bergen. Wir planen unsere Tour um, verkürzen damit allerdings auch die Zeit in Kroatien. Wir fahren über die Schweiz und Italien nach Krk und machen aus unserem Wohnmobilurlaub eine Europatour.

Vom Bodensee in die Schweiz ist es nur ein kurzer Weg. Unser Ziel ist der Luganer See, an dem wir wieder zwei Übernachtungen planen. Nach der Grenze wird in der Schweiz erstmal eine Vignette für 40 Euro fällig, egal wie lange man im Land bleibt. Am Ende kleben drei solcher Vignetten an der Windschutzscheibe: Schweiz, Österreich und Slowenien. Italien kassiert die Maut auf der Autobahn ab.

In Lugano mit der Standseilbahn auf den Monte Brè

Unser Campingplatz „La Palma“ in Lugano liegt direkt am Luganer See. Wir haben einen perfekten Stellplatz unmittelbar am See mit freiem Blick aufs Wasser. Der Platz selbst ist schon etwas in die Jahre gekommen, dafür wird „La Palma“ der teuerste Campingplatz unserer Reise werden. Nachdem wir den Camper in Position gebracht haben, sind die Kinder längst im Wasser verschwunden. Natürlich wird der Grill wieder gestartet und mit Blick auf die Berge und den See im Sonnenuntergang fehlt zum perfekten Bild nur noch ein Motorboot mit Wasserskiläufer. Camping kann so schön kitschig sein.

Den Tag in Lugano nutzen wir zum Sightseeing. Die Stadt liegt wunderschön am See und mit der Touristenkarte vom Campingplatz können wir die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos nutzen. Das gilt nicht für die Standseilbahn, die auf den Monte Brè führt. Wer dort allerdings hochfährt, bekommt einen wundervollen Blick auf die Bucht von Lugano und die Walliser und Berner Alpen. Auf dem Gipfel (925 Meter hoch) befinden sich eine Aussichtsplattform mit Café sowie eine Marienkapelle, die eine Madonnenstatue enthält.

 

Happy Hour und Poolparties on Lignano Sabbiadoro

Von Lugano nach Krk sind es noch etwa 600 Kilometer, die mit dem Wohnmobil nur mit großer Anstrengung in einer Tour zu fahren sind. Also entschließen wir uns noch zu einem Übernachtungs-Stopp in Italien. Das Ziel ist Lignano Sabbiadoro. Lignano erstreckt sich in Form einer Halbinsel über die nordöstliche Hälfte des Tagliamento-Deltas zwischen der Lagune von Marano und der offenen Adria. Der Campinplatz gleicht einem Clubhotel ohne Hotel. Animation wohin das Auge reicht. Der Platz selbst ist sehr groß. Wir finden aber einen ruhigen und schattigen Stellplatz, bauen den Camper um und fahren mit den Rädern an die Adriaküste, die zu Fuß etwa zehn Minuten entfernt ist.

 

Schon auf dem Weg zum Strand wird uns klar, dass dieser Badeort alles andere als beschaulich ist. Überall Restaurants und Bars, die mit möglichst lauter Musik Gäste anwerben. Happy-Hour hier, Poolparty da. Der Sandstrand ist ein Meer aus Liegen und Sonnenschirmen. Da wir erst gegen 18 Uhr am Strand sind, will ich mir gar nicht vorstellen, wie es hier tagsüber aussieht. Das Meer ist schön warm, etwas wellig und für uns nach der Tour eine willkommene Erfrischung.

mit dem wohnmobil nach kroatien - Joerg Baldin - Krk Kroatien (1 von 12)

Mittagspause in Slowenien: Spanferkel gehört dazu. Extrem lecker!

Am nächsten Morgen brechen wir nach dem Frühstück auf und haben noch etwa 200 Kilometer vor uns. Mit dem Camper geht’s zurück auf die Autobahn. Wir durchfahren die Slowakei und nach rund drei Stunden Fahrtzeit erreichen wir endlich Kroatien.

Endlich Krk – Endlich Kroatien

Die Insel Krk in Kroatien ist die größte Insel in der Adria und liegt in der Kvarner Bucht, südöstlich von Rijeka. Sie ist seit 1980 durch die riesige Krk-Brücke mit dem Festland verbunden. Durch die Nähe zu Süddeutschland, Österreich und Oberitalien ist Krk ein beliebtes Urlaubsziel, in dem viele Kroaten deutsch sprechen. Aber auch Urlauber aus Ungarn, Tschechien oder Rumänien machen Urlaub auf der Insel.

 

Unser Campingplatz ist Kamp Njivice, der am gleichnamigen Ort Njivice liegt und in zehn Minuten zu Fuß erreicht werden kann. Wir haben Glück, denn wir bekommen den einzigen freien Platz für die nächsten zwei Tage, danach müssen wir nochmal das Wohnmobil auf dem Platz umstellen.

Der Strand am Kamp Njivice ist sehr schön. Glasklares Wasser, das man vor allem wegen der vielen Seeigel und dem steinigen Untergrund nicht ohne Badeschuhe betreten sollte. Und auch der kleine Ort lädt zum Besuch ein. An dem kleinen Hafen findet man nette Restaurants und Bars und von dort aus hat man einen herrlichen Ausblick auf das Festland, an dem abends die Sonne untergeht.

mit dem wohnmobil nach kroatien - Joerg Baldin - Krk Kroatien (2 von 12)

Sonnenuntergang am Strand von Njivice.

Nach vier Nächten in Kroatien treten wir die Heimreise an, die diesmal nur durch eine Übernachtung in der Nähe von Bamberg unterbrochen wird. Am Ende der Reise haben wir mit dem Wohnmobil 3.400 Kilometer zurückgelegt und viele Stunden auf der Straße verbracht. Unser Fazit: Viel gesehen, viel Spaß gehabt, viel gebadet. So sehen doch perfekte Sommerferien aus…

mit dem wohnmobil nach kroatien - Joerg Baldin - bamberg (1 von 1)

Der Campingplatz in der Nähe von Bamberg war die letzte Station auf der Reise mit dem Wohnmobil nach Kroatien.

Hinweis in eigener Sache: Die Reise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien und/oder Tourismus-Agenturen. Wir legen sehr großen Wert auf eine unabhängige und neutrale Berichterstattung, daher sind die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihre eigenen.
Keine Kommentare zu Mit dem Wohnmobil nach Kroatien

Was tun bei Übelkeit? Akupressur hilft!

 

Die Sonne strahlt mir warm ins Gesicht, das Segelboot legt sich durch die frische Brise in der Karibik leicht auf die Seite. Wasser spritzt über die Reling und mir wird schlecht. Während meine Freunde sichtlich Spaß an der Segeltour um die Leward-Islands haben, kämpfe ich mit der Übelkeit. Doch was tun?

 

Die Sonne strahlt mir warm ins Gesicht, das Segelboot legt sich durch die frische Brise in der Karibik leicht auf die Seite. Wasser spritzt über die Reling und mir wird schlecht. Während meine Freunde sichtlich Spaß an der Segeltour um die Leward-Islands haben, kämpfe ich mit der Übelkeit. Doch was tun?

[WERBUNG] Tabletten gegen Übelkeit hat niemand mit und frische Luft hilft mir im Moment auch nicht. Da fällt mir ein Trick aus der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ein. Mit Hilfe von Akupressur kann man in relativ kurzer Zeit die Übelkeit verschwinden lassen. Akupressur ist ein Heilverfahren, das vor allem bei der TCM oder im japanischen Shiatsu angewandt wird. Mit Daumen, Handballen, Ellbogen, Knie oder Fuß wird an definierten Stellen Druck auf den Körper ausgeübt. So auch gegen Übelkeit.

Sea Band - Akupressur Armband - Reiseuebelkeit - Joerg Baldin-3573

Das Segelschiff legt sich bei Wind auf die Seite. Viele haben dann mit Übelkeit zu kämpfen. Das Akupressur-Armband von Sea Band hilft. (Fotos: Jörg Baldin / Sea Band)

Skipper hat Hilfe an Bord

Als ich dem Skipper davon erzähle, holt er ein Akupressur-Armband aus der Bootsschublade und gibt mir das zum Testen. Die Anwendung des Sea-Band ist erstaunlich einfach. Man legt die mittleren drei Finger auf die Innenseite des Handgelenks. Der Druckpunkt P6, auch „Nei-Kuan-Punkt“ genannt, befindet sich unter dem Zeigefinger zwischen den beiden mittleren Sehnen. Das Sea-Band hat einen „Knopf“ an der Innenseite, der genau diesen Druck auf den „Nei-Kuan-Punkt“ ausübt. Damit die gewünschte Wirksamkeit eintritt, muss das Band an beiden Handgelenken nach dem gleichen Verfahren angelegt werden. Und, was soll ich sagen? Nach wenigen Minuten ging es mir besser und die Übelkeit war nach 30 Minuten komplett verschwunden.

Warum hilft Akupressur überhaupt?

Doch warum hilft die Akupressur in diesem Fall überhaupt? Für die traditionelle chinesische Medizin ist rebellierendes Magen-Qi Schuld an Übelkeit und Erbrechen, das sich im Normalfall abwärts bewegt. Tritt eine Störung auf, so steigt das Magen-Qi auf und zu den möglichen Symptomen gehört auch Übelkeit. Der Druckpunkt 6 – „Nei-Kuan-Punkt“ – wirkt durch Stimulation mit dem Daumen oder dem Akupressur-Band harmonisierend auf Verdauung und Magen ein. Auch geht man davon aus, dass er die Bewegung des Chi im Brustraum, die Regulierung des Blutflusses sowie die Beruhigung der Psyche umfasst. Die Übelkeit verschwindet.

Sea Band - Akupressur Armband - Reiseuebelkeit - Joerg Baldin - 1-120729

Das Akupressur-Armband von Sea Band wird einfach an beiden Armen ums Handgelenk gelegt. Nach wenigen Minuten tritt Besserung ein.

Der „Nei-Kuan-Punkt“ hilft auch bei Schwangerschaft oder Chemotherapie

Das National Institutes of Health (NIH) aus den USA hat 1997 bereits erforscht, dass Akupunktur Erbrechen und Übelkeit nach Operationen, im Zusammenhang mit Chemotherapie und offenbar auch in der Schwangerschaft wirkungsvoll lindern kann. Aber auch die Behandlung von Brustschmerzen, Regelschmerzen, prämenstrueller Depression und Schlaflosigkeit sowie gegen Sodbrennen, Schluckauf und saures Aufstoßen kann der „Nei-Kuan-Punkt“ helfen.

Sea-Band als Akupressur-Armband

Das Akupressur-Armband von Sea-Band wurde aus einem elastischem und weichem Gewebe hergestellt und passt sich jedem Armumfang an. Da es einen gewissen Druck auf den Akupressur-Punkt ausüben muss, ist es erforderlich, dass die Bänder eng am Arm anliegen. Wer das als unangenehm empfindet, sollte die Bänder eine Zeitlang wieder abnehmen und später erneut anlegen.

Die Akupressur-Armbänder gibt es für Erwachsene in grau oder schwarz, für Schwangere in rosa und auch für Kinder (in blau). Die Bänder lassen sich leicht auswaschen und sind deshalb auch mehrfach verwendbar.

Sea Band - Akupressur Armband - Reiseuebelkeit - Joerg Baldin-3573

Hinweis: Kooperationsartikel!

Keine Kommentare zu Was tun bei Übelkeit? Akupressur hilft!

Zypern – Traumurlaub auf der geteilten Insel

 

Zypern? Viele Deutsche kennen die Mittelmeer-Insel nur vom ESC (Eurovision Song Contest). Erstaunlich, denn die Insel bietet neben 340 Sonnentagen und badewannenwarmes Wasser in der Hauptreisezeit durchaus Traumurlaubspotenzial. Knapp 200.000 Urlauber kamen in 2017 aus Deutschland auf die geteilte Insel, die gerade im Hinblick auf die politische Situation in der Türkei eine echte Alternative darstellt.

 

Zypern? Viele Deutsche kennen die Mittelmeer-Insel nur vom ESC (Eurovision Song Contest). Erstaunlich, denn die Insel bietet neben 340 Sonnentagen und badewannenwarmes Wasser in der Hauptreisezeit durchaus Traumurlaubspotenzial. Knapp 200.000 Urlauber kamen in 2017 aus Deutschland auf die geteilte Insel, die gerade im Hinblick auf die politische Situation in der Türkei eine echte Alternative darstellt.

Urlaub auf Zypern - Joerg Baldin (15 von 15)

Zypern bietet neben 340 Sonnentagen und badewannenwarmes Wasser in der Hauptreisezeit durchaus Traumurlaubspotenzial. (Fotos: Jörg Baldin)

Zypern ist seit 1974 eine geteilte Insel

Die drittgrößte Insel im Mittelmeer (nach Sizilien und Sardinien) blickt auf eine unruhige Vergangenheit zurück. Erst 1960 erlangte die Insel seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreicht. Noch heute betreiben die Briten eine hochmoderne Radaranlage auf dem höchsten Berg der Insel, dem Mount Olympos. Zudem herrscht auf der ganzen Insel Linksverkehr, ein Relikt aus der britischen Kolonialzeit, die von 1878 bis 1960 andauerte.

Seit 1974 hat die Türkei das Land besetzt und hat die Insel geteilt. Im Norden, in der Türkischen Republik Nordzypern, leben die türkischen Invasoren. Diese Republik wird nur von der Türkei selbst anerkannt. Der Süden gehört zur Republik Zypern, die seit 2004 zur Europäischen Union gehört und in dem seit 2008 auch der Euro als Zahlungsmittel dient. Die Hauptstadt der Republik Zypern ist die geteilte Stadt Nikosia, deren Nordteil als Hauptstadt des nicht anerkannten Staates der Türken gilt. Der Grenzübergang ist 24 Stunden geöffnet und kann problemlos mit einem deutschen Personalausweis überquert werden.

Zypern ist bekannt für die sehr gute Küche

Zypern ist bekannt für die sehr gute Küche und für erlesene Weine. Der Weinanbau findet nahezu ausschließlich im Süden der Insel statt. In Höhen zwischen 240 und 1.500 Metern des Troodos-Gebirges mit Kalk- und teils Vulkangestein wächst der Wein in einer mehrere Tausend Jahre alte, ununterbrochene Tradition, der sich in den letzten Jahren von riesigen Mengen billigen Weinen für den Ostblock oder Traubenkonzentrat für Großbritannien in die Produktion von erlesenen, hochwertigen Weinen verändert hat. Wie man im Winzerdorf Vasa Koilaniou (Fotos oben) sehr gut sehen kann.

Aphrodite ist hier aus dem Meer entstiegen

Aber auch als Baderegion kann sich die Insel sehen lassen. Mehr als 600 Kilometer Strand bietet Zypern seinen Urlaubern. Selbst die Liebesgöttin Aphrodite ist der Sage nach im Südosten der Insel aus dem saphirblauen Meer entstiegen sein. Der schönste Badestrand soll die Pissouri Bay sein, die zwischen Limassol und Paphos liegt. Wer hier am Strand liegt, kann sich auf ganz feinen Sand und ruhiges Meer freuen. Überhaupt gibt es laut EU-Kommission rund um Zypern das sauberste Wasser.

Weitere Infos zum Urlaub auf Zypern

Unterkunft

Das Hotel “Atlantica Mare Village” liegt ruhig, direkt am hoteleigenen Natursandstrand auf der östlichen Spitze Zyperns, mit herrlichem Blick auf „Cap Greco“. Das Stadtzentrum Ayia Napas liegt ca. 4 km entfernt und bietet diverse Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt

Keine Kommentare zu Zypern – Traumurlaub auf der geteilten Insel

Auf Sightseeing in Europa mit der AIDAperla

 

Eintauchen in eine andere Welt, den Luxus eines Hotels genießen und dabei jeden Morgen in einem anderen Land und in einer anderen Stadt aufwachen. Nur eine Kreuzfahrt kann all das bieten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Kreuzfahrtmarkt so boomt. Auch wir machen uns auf den Weg zum Hamburger Hafen. Die AIDAperla ist längst da. Das neueste Schiff der Reederei AIDA Cruises startet in dieser Saison regelmäßig von Hamburg.

 

Eintauchen in eine andere Welt, den Luxus eines Hotels genießen und dabei jeden Morgen in einem anderen Land und in einer anderen Stadt aufwachen. Nur eine Kreuzfahrt kann all das bieten. Vielleicht auch ein Grund, warum der Kreuzfahrtmarkt so boomt. Auch wir machen uns auf den Weg zum Hamburger Hafen. Die AIDAperla ist längst da. Das neueste Schiff der Reederei AIDA Cruises startet in dieser Saison regelmäßig von Hamburg. Die Kreuzfahrt „Metropolen mit AIDAperla“ ist aber nicht nur eine Tour zu großen Städten, es ist mit den Zielen Southampton, Le Havre, Zeebrügge, Hamburg und Rotterdam auch eine Zeitreise in die Geschichte der Seefahrt und der Häfen.

Gegen 19 Uhr lässt Kapitän Jens Janauscheck die Leinen lösen, nachdem das gewaltige Schiffshorn den Hamburger Hafen zum Vibrieren bringt und die Auslaufmusik „Orinoco Flow“ erklingt. Die AIDAperla zieht bei schönstem Sonnenschein ihre Bahn auf der Elbe in Richtung Nordsee. Auf dem Programm der 7-tägigen Reise stehen Besuche in Großbritannien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden an.

 

Der erste Tag auf dem Schiff ist ein Seetag

Der erste Tag auf dem Schiff ist ein Seetag. Zeit, um die AIDAperla ausgiebig zu erkunden und absolut notwendig, denn es dauert ein wenig, um sich auf dem Schiff mit 18 Decks zurecht zu finden. Insgesamt 14 Cafés und Bars sowie zwölf Restaurants beherrbergt die AIDAperla. Dazu gehören fünf Buffet-Restaurants, drei Spezialitäten-Restaurants sowie vier A-la-carte-Restaurants.



Die AIDAperla erreicht Southampton gegen neun Uhr

Zurück zur Reiseroute. Unseren ersten Hafen, Southampton, erreichen wir gegen neun Uhr. Die AIDAperla macht am QE2 Cruise Terminal, Berth 38, fest. „Wir liegen heute mit der AIDAperla genau gegenüber des Piers, von dem aus die Titanic vor 106 Jahren in Southampton in See stach“, sagt Kapitän Janauscheck über die Lautsprecheranlage des Schiffs. Sein Kollege Edward John Smith gab dort am 10. April 1912 den Befehl, die Leinen der Titanic zu lösen.

Einige Passagiere der AIDAperla bleiben an Bord, gehen in die Stadt oder bleiben im Hafen, den pro Jahr mehr als 200 Kreuzfahrtschiffe anlaufen. Unter ihnen auch die berühmte Queen Mary 2, die in Southampton ihren Heimathafen hat. Wir haben den Landausflug “London auf eigene Faust” gebucht und machen uns mit dem Bus auf den Weg nach London. Die Busfahrt dauert etwas mehr als zwei Stunden.


Metropolen ab Hamburg 1 mit AIDAperla
Juni bis Oktober 2018
7 Tage ab/bis Hamburg
ab 599 €* p. P.
An- und Abreise mit der Bahn ab 94 €** p. P.

* AIDA VARIO Preis pro Person bei 2er-Belegung (Innenkabine), limitiertes Kontingent
** 2. Klasse ohne BahnCard im Streckennetz der Deutschen Bahn


London ist mit acht Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Europas. Insgesamt werden in der Stadt mehr als 300 Sprachen gesprochen. Es gibt über 40 Universitäten, vier UNESCO-Weltkulturerbe-Stätten, acht königliche Parks, die älteste U-Bahn und einige der besten Museen und Kunstgalerien der Welt. Eine lange Liste, wenn man nur vier Stunden Zeit hat, die riesige Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Wir gehen vorbei am Wellington Arch in Richtung Buckingham Palace.

Das Wellington Arch wurde ursprünglich als Eingang zum Buckingham Palace erbaut. Von dort aus geht’s mit der U-Bahn zum Picadilly Circus. Zur Freude der Kinder, die sich dort vor allem den riesigen Lego-Store anschauen. Leider zeigt sich London mit dem Wetter bei unserem Besuch sehr authentisch: Nieselregen und 10 Grad. Zu kalt, um draußen den Trubel der Großstadt in einem Café zu beobachten. Und vier Stunden sind für so eine Stadt wahrlich viel zu kurz.

 

Um 21 Uhr müssen alle Passagiere wieder an Bord sein, denn Kapitän Jens Janauscheck bringt die AIDAperla auf Kurs Frankreich. Rund 114 Seemeilen oder 211 Kilometer ist Le Havre von Southampton weg, eine weitere Hafenstadt mit viel Geschichte auf der Route dieser Kreuzfahrt.

Muscheln essen am Strand von Le Havre

Le Havre wurde 1940 im Zweiten Weltkrieg von deutschen Truppen besetzt und der Hafen wurde zu einer Festung umgebaut. Rund 40.000 Soldaten waren hier stationiert und erst im September 1944, nach der Landung der Alliierten in der Normandie, konnten die Franzosen die Stadt wieder zurückerobern. Knapp eine Woche davor wurde die Stadt allerdings durch massive Bombenangriffe komplett zerstört.

aida bewertungen bord cruises deck eur hamburg kabine kreuzfahrten minuten position preis reise reisen rotterdam schiffe service aidaDer Stadtkern von Le Havre wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Vor allem der Architekt Auguste Perret entwarf mit seinem Team die heute charakteristischen langen Straßenachsen und die breiten Boulevards. Die großen Mehrfamilienhäuser erinnern ein wenig an ostdeutsche Plattenbauarchitektur. Der Stadtkern wurde 2005 in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Wer nach dem Stadtbummel noch etwas Erholung braucht, der kann am Strand von Le Havre eines der vielen kleinen Strandrestaurants besuchen, die in nur wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen sind. Mein Tipp: Muscheln probieren. Gegen 20 Uhr verlässt die AIDAperla den Quai Roger Meunier in Le Havre. Das nächste Ziel ist Zeebrügge in Belgien.

Schokolade und Waffeln in Belgien genießen

Der Hafen von Zeebrügge ist nach Antwerpen der zweitgrößte Hafen Belgiens. Die Stadt ist vor allem wegen der Schokolade bekannt, die Brügge den Namen „Welthauptstadt der Schokolade“ gebracht hat. Von Zeebrügge kann man mit dem Taxi für 50 € nach Brügge fahren oder einen der zahlreichen Ausflüge der AIDA nutzen. Dort angekommen empfängt ein riesiger Marktplatz die Besucher. Das mittelalterliche Stadtzentrum mit dem großen Burgplatz und der Heilig-Blut-Basilika gleicht einem Ameisenhaufen. Neben Pferdekutschen, die die vielen Touristen durch die Stadt fahren, gibt es jede Menge Reisegruppen, die sich die sehenswerte Stadt anschauen. Gemütlich wird es bei einer Grachtenfahrt, auf der die Stadt aus einer anderen Perspektive besichtigt werden kann. Nicht entgehen lassen sollte man sich die, neben der Schokolade, ebenfalls weltberühmten Pommes Frites.

Rotterdam ist Europas größter Seehafen

Ein richtiges Highlight der Reise ist Rotterdam. Die holländische Stadt, die oft im Schatten von Amsterdam steht, muss sich keinesfalls verstecken. Die AIDAperla macht am Pier „Holland Amerikakade“ fest. Das Schiff wird über Nacht hier liegen bleiben und erst am kommenden Morgen zur letzten Fahrt zurück nach Hamburg in See stechen.

Rotterdam ist mit 134.000 Schiffen, die hier jährlich festmachen, Europas größter Seehafen. Waren aus aller Welt werden hier umgeschlagen. Und auch der Stadtkern von Rotterdam kann sich sehen lassen. Ein Besuch in der Markthalle lohnt sich auf jeden Fall. Vom Pier bringt ein kostenloses Shuttle die Gäste in die Nähe der Markthalle, die ein einzigartiges Design in der Form eines riesigen Flugzeughangars hat. Im Inneren sind zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants zu finden. Die Wände und die Decke der Markthalle sind dekoriert mit riesigen bunten Tafeln, die Obst und Gemüse zeigen.

Den Hafen mit einem Wassertaxi erkunden

Gleich gegenüber sind die weltberühmten Kubushäuser, auch Würfelwohnungen genannt, zu sehen. Die würfelförmigen Häuser sind um 45 Grad geneigt und auf einen sechseckigen Kegel gestellte. Die Häuser haben im Inneren keine geraden Wände. Jedes einzelne dieser Häuser stellt einen Baum dar. Alle 38 Würfelhäuser zusammen ergeben einen Wald.



Mit dem Shuttlebus geht’s dann auch zurück zum Schiff. Wer noch keine Lust hat, zurück an Bord zu gehen, der kann den Hafen mit einem Wassertaxi erkunden oder noch auf einen Drink in das wahrscheinlich berühmteste Hotel in Rotterdam gehen, das nur wenige Schritte vom Liegeplatz der AIDAperla entfernt ist. Das Gebäude des Hotels “New York” diente in der Vergangenheit als Hauptsitz der Holland – America Line und stammt aus den Jahren 1901 bis 1917, damals noch eine Unterkunft für Amerika-Emigranten.

Die letzte Etappe der Tour ist 320 Seemeilen lang und führt zurück nach Hamburg. Bis dahin ist aber noch genug Zeit, das hervorragende Entertainmentprogramm der AIDAperla zu besuchen und am Ende der Kreuzfahrt im Beachclub auf Deck 15 den Urlaub ausklingen zu lassen. Die sehr gute Liveband „Correcto“ hilft dabei mit der richtigen Musik.

 

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

Keine Kommentare zu Auf Sightseeing in Europa mit der AIDAperla

Aufgepäppelt und poliert in Summerland

 

Unter meinen Schuhen knirscht der Sand. Links und rechts von mir stehen halb zugedeckte, komplett mit einer weißen Staubschicht bedeckte alte Autos. In den grauen Regalen stapeln sich alte Spiegel, Radkappen, überdimensionierte Radios und zerrissene Sitzpolster. Die Luft ist geschwängert mit Benzin, altem Öl und frischer Farbe. Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit von Elvis, Rock’n Roll und Oldsmobil.

 

Unter meinen Schuhen knirscht der Sand. Links und rechts von mir stehen halb zugedeckte, komplett mit einer weißen Staubschicht bedeckte alte Autos. In den grauen Regalen stapeln sich alte Spiegel, Radkappen, überdimensionierte Radios und zerrissene Sitzpolster. Die Luft ist geschwängert mit Benzin, altem Öl und frischer Farbe. Ich fühle mich zurückversetzt in die Zeit von Elvis, Rock’n Roll und Oldsmobil. Keine Spur von moderner Technik, kein Fahrspur-Assistent, keine geschönten Abgaswerte: Was aus diesen Oldtimern rauskommt, ist der pure Sound der 50er und 60er-Jahre. Und den hört man in Kanada noch sehr oft.

Für Fans von alten Autos der Marken Ford, Lincoln, Oldsmobile oder Plymouth ist Summerland in British Columbia in Kanada ein Paradies. Versteckt in einer alten Fabrikhalle, abseits der Hauptstraße, befindet sich die Oldtimersammlung von Garnet Nixdorf, einem 81 Jahre altem Kanadier, der über 100 dieser alten Fahrzeuge besitzt. Rund 80 davon stehen in Summerland bei „Nixdorf Classic Cars“, der Rest verteilt in der ganzen Welt. Und die Bandbreite ist groß: Autos von 1936 bis 1970 sind in der Halle für 20 kanadische Dollar Eintritt zu besichtigen.

Das zerlegte Auto muss ein Oldtimer sein

Kanada - Summerland - BC - Joerg Baldin (19 von 29)

Rick Schertner (64) weiß, wie Oldtimer wieder zusammengesetzt werden.

Hinter einer vergilbten Folie, die als Schutz vor einem Durchgang in eine weitere Halle hängt, steht ein zerlegtes, rotes Auto. Der Motor liegt vollkommen frei und funkelt teilweise mit neuen lackierten Bestandteilen. Die Karosserie wurde frisch lackiert und unterscheidet sich durch ihre runde Formen von den heutigen Autos. Auch das muss ein Oldtimer sein. Damals haben sich die Ingenieure beim Bau der Fahrzeuge noch mit wunderschönen Formen und nicht mit Strömungswerten auseinandergesetzt. Der Begriff “Strömungswiderstandskoeffizient” oder “cw-Wert” wurde erst in den 80er Jahren zum wichtigsten Wert der Automobilhersteller.

Vor dem Auto an einer Werkbank aus Holz steht Rick Schertner. Der 64-jährige Kanadier aus Penticton in Okanagan ist derjenige, der die Autos wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Mit ölverschmierten Händen und schmutzigem Overall schraubt er jedes Teil wieder da an, wo es ursprünglich hingehört. Viele Autos, die hier stehen, waren in einem sehr schlechten Zustand, bevor sie in Ricks Obhut kamen, sei es durch Unfall oder einfach nur durch Rost. Was es an Ersatzteilen nicht mehr gibt, wird entweder selbst hergestellt oder von anderen Modellen passend gemacht. Rick kann das. Er ist seit seiner Jugend dabei, Autos zu reparieren. Seine erste Frage, als er hört, dass ich aus Deutschland komme, handelt natürlich von dem Autothema dieser Tage: „Was ist eigentlich mit Volkswagen los?“, und schüttelt dabei fassunglos den Kopf.

Er selbst habe in seinen jungen Jahren insgesamt drei VW Käfer gefahren. Bei seinem letzten “Volkswagen” hat er den 34 PS-Motor gegen einen 150 PS-Motor aus einem amerikanischen Wagen getauscht und musste dabei einige Änderungen an Karosserie und Motorhaube vornehmen. „Aber der Wagen hat richtig Spaß gemacht“, sagt Rick. Seine Augen leuchten, als er von dem alten  „Beetle“ spricht. Alle aus seiner Familie haben irgendwann mal einen Volkswagen gefahren.

Für den Chevrolet benötigt Rick acht Monate

Für den roten Chevrolet aus dem Jahr 1960, der komplett zerlegt wurde und nun von Rick Stück für Stück wieder montiert wird, benötigt er rund acht Monate und es wird wohl sein letztes Fahrzeug sein. „Im Mai gehe ich in Rente“, so der Kanadier. „Dann habe ich mehr Zeit dafür mit den Autos zu fahren anstatt sie auseinanderzunehmen oder wieder zusammen zu schrauben.“ Bis dahin kann Rick sich aus dem Fundus der Werkstatt bedienen, die so aussieht, als sei die Zeit irgendwann zwischen 1950 und 1960 stehen geblieben. Zu der Zeit gehören auch die „Black and Decker 11/16 Super Service Calve Refacer“, einer Art Schleifmaschine aus den frühen 60er Jahren oder die drei Musikboxen, die man mit 25ct Stücken füttert, um dann dem Klang und dem Rauschen der Schallplatten zu folgen, die noch mechanisch vom Plattenarm der Anlage aufgelegt wird. Auch das war das Gefühl der 60er Jahre.

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt. Der Artikel ist bereits 2015 erschienen und wurde neu überarbeitet.

Keine Kommentare zu Aufgepäppelt und poliert in Summerland

Lachsangeln in der Skjern Au in Dänemark

 

Angeln ist für manche Menschen das langweiligste Hobby der Welt. Andere suchen beim Angeln die Ruhe, die Entspannung, die Nähe zur Natur und die Befriedigung des männlichen Jagdinstinktes. Für mich ist es ein unglaublich schöner Ausgleich zum stressigen Leben. Aus diesem Grund bin ich mit zwei Freunden nach Dänemark gefahren, um dort einen der schönsten Fische zu fangen, den Lachs.

 

Angeln ist für manche Menschen das langweiligste Hobby der Welt. Andere suchen beim Angeln die Ruhe, Entspannung, die Nähe zur Natur und die Befriedigung des männlichen Jagdinstinktes. Für mich ist es ein unglaublich schöner Ausgleich zum stressigen Leben. Aus diesem Grund bin ich mit zwei Freunden nach Dänemark gefahren, um dort einen der schönsten Fische zu fangen, den Lachs.

Die Skjern Au ist ein großer Fluss in Dänemark, der für sein Lachsvorkommen sehr berühmt ist. Der Fluss ist zugleich auch das wasserreichste Fließgewässersystem des Landes. Hier konnte sich durch intensive und langjährige Anstrengungen zur Renaturierung und Wiederherstellung der Wasserqualität Dänemarks ältester Lachsstamm erhalten. Um den Lachs- und Meerforellenbestand zu erhalten, wurden Lachskontingente ins Leben gerufen, die uns später noch zum Verhängnis wurden.

Tageskarten und weitere Scheine sind wichtig

Wer an der Skjern Au angeln will, macht zuerst eins: Er muss tief in die Tasche greifen. Gleich drei Angelscheine (Fischereischein Dänemark, Tageskarten für Skjern Au, Lachskontingentkarte) muss der Angler in einem dänischen Angelgeschäft erwerben. Der Preis dafür kann sich sehen lassen. Umgerechnet 30€ kostet das Fischen mit einer Rute pro Tag. Dazu kommen eventuell noch Kunstköder wie Fliegen oder die fangsicheren „Spinner mit Kondom“, wie der Angelladenbesitzer Kostas uns den Spinner erklärt hat. Eine „Blinker“ mit rotierendem Metallblatt in Silber oder Bronze und der Kern mit einem grellen Gummiüberzug (gelb, rot, organge) verkleidet. Herkömmliche Spinner oder Blinker funktionieren nicht problemlos in der Skjern Au. Das Gewässer hat eine sehr starke Fließgeschwindigkeit und normale Kunstköder würden mit dem geringen Gewicht schnell an die Oberfläche kommen. Deshalb hat man diese „Kondomspinner“ entwickelt, die im Kern so um die 20 Gramm wiegen und damit Skjern-tauglich sind. Mit 7€ / Stück auch nicht gerade billig, aber das ist eine andere Geschichte.

Angelfreunde müssen windfest sein

Will man erfolgreich fischen, muss man in Dänemark noch etwas berücksichtigen. Und ich will es mal mit den Worten unseres dänischen Vermieters erklären: „Wir haben hier 14 Tage starken Wind im Jahr, den Rest stürmt es!“ Und er sollte bis auf ein paar Stunden recht behalten. Bekleidet wie ein Yeti und gefühlt wie ein Sumo-Ringer – mit Wathose, langer Unterhose, Jogginghose, dickem Schal, zwei Mützen, zwei dicken Pullovern, regen- und winddichter Jacke – steht der Skjern-Angler am Flussrand und wartet auf den Biss der Lachse.

Da wir ja schlaue Kerlchen sind, haben wir uns gleich für den ersten Tag einen Angelguide gemietet. Heine stammt aus Skjern und kennt den Fluss wie seine rechte Westentasche. Und gleich der erste Angelplatz hat es in sich: Wir müssen, um zum Fluss zu kommen, durch hüfttiefes Wasser gehen. Wer nicht aufpasst, rutscht aus.

In rund 100 Meter Abstand platziert uns der Guide auseinander. Nach drei Würfen geht man drei Schritte flussabwärts und versucht erneut sein Glück. Angeln am Fluss ist anders, als fischen am Weiher. Die Herausforderung ist dabei immer wieder gegen den Wind und die starke Strömung anzukämpfen. Durch den vielen Regen der vergangenen Wochen ist die Uferböschung aufgeweicht und rutschig. Ein Sturz in den Fluss hätte fatale Folgen. Durch die viele Kleidung und die Wathose, die voll Wasser laufen würde, hätte man kaum eine Chance aus dem Fluss zu klettern. Die starke Strömung würde auch ihren Teil dazu beitragen und den Angler wie ein Korken mitziehen. Aber, alles ist gut gegangen.

Der erste Fisch lässt lange auf sich warten. Aber immerhin kommt der Fang irgendwann. Sascha winkt und ruft den Guide, der seine ganze Erfahrung am Fluss ausspielen kann. Mit einem gezielten Griff schnappt sich Heine den Schwanz des Lachses und zieht den Fisch an Land. Und der hat ein gutes Format: 85 cm werden gemessen, und damit heißt es auch gleich wieder Abschied nehmen.

„Catch & Release“ heißt die Zauberformel. Fangen und wieder freilassen, wenn der Fisch nicht ins Kontingent passt oder die Mindestmaße nicht erfüllt. Das Jahreskontingent für Lachse ab einer Länge von 75cm ist bereits voll und so muss Sascha ungläubig den Lachs wieder schwimmen lassen. Damit den Fischen nichts passiert, darf auch nur mit Haken ohne Widerhaken geangelt werden. Noch schnell ein Foto von dem großen Fisch und weg ist er wieder. In dem Rahmen stelle ich mir die Frage, warum man 30€ / Tag bezahlen muss und den Fang dann wieder schwimmen lassen darf?

Überhaupt ist Sascha das Glückskind heute, denn er ist es auch, der den zweiten Lachs an der Angel hat. Doch Glück im Unglück für den Fisch. Auch dieser entspricht nicht ganz der Quote, ist mit rund 55cm länge zu klein (Mindestmaß ist 60cm), Foto und ab in die Skjern Au. 5 cm mehr und wir hätten einen leckeren Fisch mit nach Hause gebracht. So bleibt uns nur die Erinnerung an den Fluss, an den Sturm, an einen wundervollen Sonnenuntergang, an zwei tolle Lachse und an das leere Portemonnaie – und an den „Salon Ogge“, aber das ist ein anderes Thema. Das Leben eines Anglers kann so gemein sein…

Infos zum Angeln in der Skjern Au

Angelfreunde benötigen für das Angeln in der Skjern Au einen Fischereischein für Dänemark, Tageskarten für die Skjern Au und Lachskontingentkarte, die alle im Angelfachgeschäft gekauft werden können.

Das Video zum Lachsangeln in Dänemark

Keine Kommentare zu Lachsangeln in der Skjern Au in Dänemark

Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte

 

Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.

 

Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.

Urlaub auf den Malediven

Am zwei Kilometer langen Sandstrand vom Atmosphere Kanifushi Malediven sind nur Gäste des Resort. Ungestörte Erholung ist bei einem Urlaub auf den Malediven garantiert. (Fotos: Jörg Baldin)

Ein Urlaub auf den Malediven ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Schon beim Anflug auf Malé, der Hauptstadt der Malediven, sieht man warum: Überall sind kleine Inselgruppen zu sehen, die wie Bojen auf der Wasseroberfläche schwimmen. Über 1.190 Inseln zählen zu den Malediven, die etwa 450 Kilometer südwestlich im Indischen Ozean liegen.

Mein Ziel dieser Reise ist eine Insel im Lhaviyani-Atoll, die erst seit einigen Jahren bewohnbar ist: Kanifushi. Dort liegt das neue Hotel „Atmosphere Kanifushi Maledives“, das erst am 15. Dezember 2013 eröffnet wurde. Über drei Jahre hat es gedauert, um aus der unbewohnten Insel ein 5-Sterne-Resort zu machen.

Der Transfer von Malé nach Kanifushi findet mit einem Wasserflugzeug statt. In knapp 35 Minuten Flugzeit landet man im 133 Kilometer entfernten Kanifushi und hat aus der Luft einen hervorragenden Blick auf die vielen Atolle der Malediven. Und auf die unbeschreiblichen glitzernden türkisfarbenen Farben der Lagunen.

Erst mal gelandet steigt man aus dem Flieger ins Paradies. 26 bis 30 Grad Luft- und ähnliche Wassertemperaturen, gemischt mit frischer Seeluft, glänzendem, weißen Strandsand und jeder Menge Gastfreundlichkeit machen es einem leicht, die Malediven von der ersten Sekunde an zu mögen.

Sonnenuntergang Kanifushi

Sehr schöner Blick beim Sunset Cruising. Rechts ist die Insel Kanifushi zu sehen.

Hier wird das Dhoni noch mit dem Fuß gesteuert

Gleich am ersten Tag geht’s raus mit dem Schiff zum Sunset Cruising. Die Schiffe, sogenannte Dhoni, sind etwas gewöhnungsbedürftig. Hier gibt’s kein Steuerrad, hier hängt das Steuer noch am Heck des Schiffes und gesteuert wird mit dem Fuß. Kein Scherz! Allerdings kann man sich ganz oben auf das Dach legen, muss nur bei starkem Wellengang darauf achten, nicht vom schaukelnden Boot ins Wasser zu rollen. Die Reeling dort ist nicht mehr als 20 Zentimeter hoch.

Besonders der Ausflug auf die Picknickinsel Dhidhdhoo wird sich in mein Gedächtnis brennen. Nicht weil die Anreise mit dem Dhoni aufgrund des hohen Wellengangs sehr abenteuerlich war und alle Passagiere die letzten 30 Meter schwimmen mussten, sondern weil das Picknick auf einer Art Floß vom Schiff an Land transportiert wurde. Genauso wie die Gäste, die nicht schwimmen konnten. Aber auch die Insel selbst war sehr sehenswert, im positiven und im negativen Sinn. Auf der einen Seite gab es dort wirklich paradiesische Blickwinkel. Aber, und das kann ich hier auch leider nicht verschweigen, gab es auf dieser unbewohnten Insel Berge von abgeschwemmten Plastikmüll. Leider ist Müll ein großes Problem der Malediven.

Strand Picknick Dhidhdhoo

Solche Motive gibt es auf der unbewohnten Picknickinsel Dhidhdhoo zu sehen.

Transport Picknick Dhidhdhoo

Atemberaubende Transporttechnik von Picknickutensilien und Gepäck der Passagiere. Trotz starkem Wellengang ist nur ein Rucksack ins Wasser gefallen.

Muell Picknick Dhidhdhoo

Die Kehrseite der Zivilisation: Tonnen von angeschwemmtem Müll liegen überall verteilt auf der unbewohnten Insel Dhidhdhoo.

Was kann man sonst noch machen auf den Malediven? Schlafen, sonnen, essen, sich erholen oder tauchen. Die Inselgruppe zählt zu den beliebtesten Tauchspots der Welt und auch ich habe dort nach vielen Jahren mein Tauchcomeback gewagt. Je nach Wind- und Wellenlage gibt es in der Nähe von Kanifushi einige Riffe, die sich sehr gut zum Tauchen eignen. Oder eine Fahrt mit dem Dhoni auf eine der Nachbarinseln. Hier gibt’s einige Souvenirläden zu sehen, aber man bekommt auch einen kleinen Einblick, wie die Einheimischen auf den Inseln leben, die nicht komplett vom Tourismus belegt sind.

LKW Insel Malediven

Hier hätte der deutsche TÜV längst den Zeigefinger gehoben: Ein LKW, der auf den Malediven noch seinen Dienst verrichtet.

Wasserstation_Insel Malediven

Trinkwasser ist auf den Malediven ein knappes Gut. Hier sitzt ein Einwohner an Trinkwassertanks und füllt leere Plastikflaschen auf.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

Keine Kommentare zu Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte

Im Rocky Mountaineer durch die Berge Kanadas

 

Blick nach links, Blick nach rechts – alles was mein Auge sieht, ist gelb-blau. Vor mir, auf dem Spezial-Bahnhof in Vancouver, steht der riesige Rocky Mountaineer. Über 750 Passagiere in mehr als 50 Waggons machen sich in ein paar Minuten auf den Weg in die Rocky Mountains, gezogen von zwei kräftigen Diesel-Loks. Ich sitze in Wagen Nummer 6, Platz 2 und bin sehr neugierig, was mich in den nächsten Tagen erwartet. Mein Zielbahnhof ist Banff in Alberta. Es geht mit dem Zug durch die Rocky Mountains.

 

Blick nach links, Blick nach rechts – alles was mein Auge sieht, ist gelb-blau. Vor mir, auf dem Spezial-Bahnhof in Vancouver, steht der riesige Rocky Mountaineer. Über 750 Passagiere in mehr als 50 Waggons machen sich in ein paar Minuten auf den Weg in die Rocky Mountains, gezogen von zwei kräftigen Diesel-Loks. Ich sitze in Wagen Nummer 6, Platz 2 und bin sehr neugierig, was mich in den nächsten Tagen erwartet. Mein Zielbahnhof ist Banff in Alberta. Es geht mit dem Zug durch die Rocky Mountains.

Bevor sich der Zug in Bewegung setzt, werde ich mit dem Bus aus dem Fairmond-Hotel abgeholt. Der Check-In für diesen Teil meiner Reise findet bereits in der Lobby statt. Meine Koffer sehe ich erst im nächsten Hotelzimmer wieder. Um das Gepäck kümmern sich bis zum Ende der Reise die Mitarbeiter von Rocky Mountaineer.

Der Bus fährt mich und viele andere Gäste zum Bahnhof des Rocky Mountaineer, der extra für diesen Zug gebaut worden ist. Der Hauptbahnhof von Vancouver ist zu klein für den extrem langen Zug und vor allem viel zu klein für die 750 Passagiere, die hier einsteigen sollen. Die große Halle wird mit Klaviermusik geflutet. In der Mitte des Raumes spielt ein älterer Herr an einem Flügel Musik aus aller Welt. Für die Gäste gibt’s Kaffee und Souvenirs. Offensichtlich eine weitere Einnahmequelle des Unternehmens, denn viele Leute stehen an den Ständen und kaufen auch später im Zug Merchandisingartikel verschiedenster Art.

Start des Rocky Mountaineer in Vancouver

Dudelsackmusik anstatt Pausengong – Boarding des Rocky Mountaineers wird musikalisch gestartet.

Die gesamte Situation vor der Abfahrt erinnert mich irgendwie an den Film „16 Uhr 50 ab Paddington“ mit Miss Marple. Vor allem, als der Moment des Einsteigens kommt. Ein Dudelsackspieler im Kilt steht an den Ausgangstüren und bläst mächtig in sein Instrument. Es heißt Abschied nehmen. Tschüss Vancouver, ich tauche ein in die Welt des Rocky Mountaineer.

Die „Königsklasse“ ist die Kategorie “GoldLeaf”

Der Zug hat drei verschiedene Kategorien, die gebucht werden können. Die RedLeaf ist ein Waggon, so wie wir ihn aus dem IC kennen. Gemütliche Sitze und fast der selbe Ausblick, den die Gäste aus dem SilverLeaf genießen können. Allerdings müssen sich die RedLeaf-Gäste selbst um ihr Gepäck kümmern. Im SilverLeaf gibt’s Panoramafenster, die fast bis an die Decke reichen. Die „Königsklasse“ ist aber die Kategorie GoldLeaf. Schon alleine wegen der Doppelstockwaggons, in denen unten der Restaurantbereich und oben die Sitze der Passagiere sind und die so den fast immer freien Blick über die Büsche seitlich der Strecke genießen können. Ich finde, ein großer Vorteil gegenüber den beiden anderen Klassen, den nicht selten führt die Strecke lange Zeit an Büschen entlang.

Während wir das weite Land sehen können, sehen die anderen Gäste Äste, Büsche, Wald. Eine Kostprobe davon bekommen wir während der Essenszeiten im Bordrestaurant. An Bord des Rocky Mountaineer gibt es Frühstück und Mittag in je zwei Gruppen. Das Essen ist vorzüglich. Dafür sorgt ein Küchenteam, das für zwei Waggons zuständig ist. Überhaupt mangelt es an Personal an Bord nicht. Für unseren Wagen sind im oberen Deck fünf Mitarbeiter zuständig, die einen mit Getränken und Snacks versorgen. Immer wieder erklären sie die „Points of Interests“, die besonders interessanten Punkte an der Strecke.

Nahe Kamloops

Nur ein Besipiel für die raumhaft schönen Landschaften auf der Strecke zwischen Vancouver und Banff.

Lachs soweit das Auge reicht

Und von den POI’s gibt es jede Menge auf dem Weg nach Banff. Der lange Zug schlängelt sich recht langsam an Flüssen und Wiesen entlang in Richtung Rocky Mountains. Was mir als passioniertem Angler gleich auffällt: Lachs, soweit das Auge reicht. Die Lachse wandern Flussaufwärts, um dort zu laichen und dann zu sterben. „In diesem Jahr war die Lachwanderung besonders intensiv“, weiß Jeff Pelletier vom Rocky Mountaineer. „Zeitweise war gar kein Wasser mehr zu sehen, so viele rote Lachsrücken leuchteten aus dem Wasser.“ Für mich von der Ostsee unvorstellbar, allerdings sehe ich vom Zug aus so viele Lachse, das ich mir das am Ende doch sehr gut vorstellen kann. Schade, dass ich meine Angel nicht im Gepäck habe. Der Fraser River ist aufgrund seiner reichen Lachsbestände in der ganzen Welt bekannt und beheimatet – inklusive seiner Nebenflüsse – mehr Lachse als alle anderen Flusssysteme der Welt. Schätzungsweise zehn Millionen Lachse kehren jährlich zum Laichen in das System des Frasers zurück.

Hells Gate Fraser River

Die schmalste Stelle im Fraser River und spektakulär: Hells Gate

Während der Rocky Mountaineer durch Fraser Valley in Richtung Kamloops fährt, passieren wir die Fraser River Swing Bridge (erbaut 1904). Diese Brücke reicht von New Westminster bis in die Stadt Surrey. Stahl, wohin das Auge reicht. Die Brücke erinnert mich irgendwie an einen liegenden Eiffelturm. Es geht weiter vorbei an Fort Langley, Fraser Valley, Harrison River Bridge und Hell’s Gate. Hier ist die engste Stelle (33,5 Meter) des Fraser River, durch die über 909.000.000 Liter Wasser pro Minute fließen. Wer Lust hat, kann sich den ganzen Spaß von oben ansehen. Schweizer haben dort eine Gondel errichtet, die 152 Meter tief in den Abgrund zur anderen Seite der Schlucht führt. Den Namen hat diese Stelle 1808 von Simon Fraser erhalten, der den Fluss lange erforscht hat.

Bruecke ueber Fraser River

Viele Brücken führen über den Fraser River.

Canyon über Fraser River

Brücke über den Fraser River

Mit dem Rocky Mountaineer vorbei am “Last Spike”

Der Rocky Mountaineer stampft immer weiter in Richtung Kamloops und wird an der nächsten historischen Stelle langsamer. Wir sind beim „Last Spike of the CN Rail“ angekommen. Hier soll der letzte Nagel der CN-Strecke am 23. Januar 1915 von der Canadian Pacific Railway in den Boden getrieben worden sein. Aus dem Zug sieht man den Nagel allerdings nicht. Der müsste nach so langer zeit eigentlich auch längst verrostet sein. Rund 40 Meilen weiter wird der Thompson River breiter und verwandelt sich in den Kamloops Lake. Wir sind am Ziel des heutigen Tages angekommen.

Einfahrt Rocky Mountaineer in Kamloops

Hier wird der Thompson River breiter und verwandelt sich in den Kamloops Lake. Wir sind am Ziel des heutigen Tages angekommen: Kamloops. (Fotos: Jörg Baldin)

In Kamloops schlagen wir unser Nachtlager auf. Die Kleinstadt diente den Secwepemc- oder Shuswap-Indianern für Jahrtausende als Handelszentrum. 1812 errichtete die Pacific Fur Company an der Stelle, an der North Thompson und South Thompson River zusammenfließen ein Pelzhandelsposten. 1821 entstand das erste Fort. Die Stadt selbst lernen wir nicht kennen, da der Bus uns direkt vor unserem Hotel rauslässt und – zumindest bei mir – der Jetlag langsam zuschlägt. Neun Stunden Zeitverschiebung sind für meinen Biorhytmus zu viel und nach einem kurzen Abendessen verschlägt es mich ins Bett. Morgen früh um 6:30 Uhr steht der Bus wieder vor der Tür und bringt uns zum Zug, der am zweiten Tag dann endlich in die Rocky Mountains eintaucht und weitere atemberaubende Ausblicke verspricht.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

Keine Kommentare zu Im Rocky Mountaineer durch die Berge Kanadas

Snowmass – Aspen’s kleine Schwester

 

Snowmass ist die „kleine Schwester“ von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.

 

Snowmass ist die “kleine Schwester” von Aspen, denn Snowmass Village liegt knapp zehn Meilen von Aspen entfernt und besteht zum großen Teil aus einigen Hotels, Privathäusern und vereinzelten kleinen Shopping-Malls. Großer Pluspunkt des Ortes: Ski out – Ski in, also Ski vor dem Hotel anziehen und los. Zu Gast an einem Ort, an dem Skifahren richtig viel Spaß macht.

Snowmass_2

Beste Bedingungen zum Skifahren in Snowmass, Colorado. Nur der Wind weht kräftig. (Fotos: Jörg Baldin. Titelbild: Fotolia.de/ #94226189)

Snowmass bietet für Bretterfans leichte Hänge oder Abfahrten, auf die sich nur geübte Skifahrer wagen sollten und die bis auf fast 4.000 Höhenmeter raufgehen. Da wird die Luft auf dem Berg ganz schön dünn… Für mich war es das beste Skigebiet, dass ich in der Region Aspen/Snowmass kennengelernt und besucht habe. Leere und sehr gut präparierte Pisten können die Besucher der Region erwarten.

Ich hatte das Glück, dass in der Nacht zuvor Neuschnee gefallen ist, und ich bei strahlendem Sonnenschein die Abfahrten genießen konnte. Dennoch ein Tipp für alle Besucher: Mütze und Schal nicht vergessen. Der Wind peitscht einem ziemlich stark an den Bergspitzen um die Ohren. Was dann folgte, war ein Skitag, der nicht mehr zu toppen ist: Pulverschnee, Sonnenschein und vollkommen leere Pisten. Genial.

Nach dem erfolgreichen Tag auf der Piste kann ich als Après Ski-Bar die „Ranger Bar“ vor dem Hotel „The Westin“ empfehlen. Hier gibt es belgisches Bier und gemütliches Ambiente. Für mich die beste Bar in Snowmass, in der es zudem auch das leckerste Bier gibt.

Tipp
Erwähnenswert ist auch die Region „Elk Camp“ und die dortigen Aktivitäten. Regelmäßig findet dort am Freitagabend eine Veranstaltung statt, bei der Livemusik, eine Feuershow und ganz viel Aktivitäten für Kinder angeboten werden.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung!

1 Kommentar zu Snowmass – Aspen’s kleine Schwester

Type on the field below and hit Enter/Return to search