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Redaktion Reisemagazin breitengrad53.deGreta Pasemann hat in ihrem Leben schon viele Länder auf dieser Welt gesehen. Sie geht leidenschaftlich gerne Wellenreiten und liebt die Natur.

Das Glück über den Wipfeln von Småland

Die Luft ist klar, ich kann es spüren. Der Alltag fällt von mir ab und auch die Angst. Meine Angst vor großer Höhe, die ich schon ein halbes Leben mit mir herumtrage. Jetzt stehe ich auf einer hohen Plattform und bin glücklich und frei. Gerade eben bin ich mit 70 km/h in 50 m Höhe über Kiefern und Fichten in Småland hinweggerauscht. Ganz berauscht bin ich. Im jetzt und hier, mitten in der wunderschönen Natur Schwedens.

Die Luft ist klar, ich kann es spüren. Der Alltag fällt von mir ab und auch die Angst. Meine Angst vor großer Höhe, die ich schon ein halbes Leben mit mir herumtrage. Jetzt stehe ich auf einer hohen Plattform und bin glücklich und frei. Gerade eben bin ich mit 70 km/h in 50 m Höhe über Kiefern und Fichten in Småland hinweggerauscht. Ganz berauscht bin ich. Im jetzt und hier, mitten in der wunderschönen Natur Schwedens. Ich atme die frische Waldluft ein und spüre den leichten Wind in meinen Haaren. Die erste Frühlingssonne kitzelt meine Nase während ich das leise Schwanken des Turmes unter mir spüre. Ich bin in Europas größtem Ziplinepark in Schweden.

Solange ich denken kann begleitete mich Astrid Lindgren, die Suche nach der richtigen Schwedenbank für meine Küche und die Sehnsucht nach der unberührten Natur. Nicht zu vergessen der Gedanke an kleine Cáfes und die unverwechselbaren roten Häuser, die ich mir für den perfekten Schwedenurlaub immer vorgestellt hatte. Doch was ich jetzt bekomme? Ich weiß es nicht. Eine Zipline-Tour mit dem Namen „Kamikaze Tour“ stand in der Einladung.

Weniger als 24 Stunden ist es her, da habe ich im Dunkeln nach meinen Wecker gesucht und ihn schlaftrunken ausgemacht. Bin ganz früh morgens in die Bahn gesprungen, um dann mit dem Flieger von Berlin direkt nach Växjö zu starten. Gefühlt ein Katzensprung. Ein kleiner „Big Airport“ in Småland. Die Farben der Gute-Laune-Air BRA leuchten im Licht gegen den blauen Himmel. Außer unserem Flieger gibt es bei der Ankunft nur uns und zwei Menschen vom Bodenpersonal. Die Landebahn glänzt verschlafen in der Sonne. Ich atme ein und komme zur Ruhe. Schon beim Landeanflug auf Växjö konnte ich die grenzenlose Natur bewundern. Jetzt bin ich da.

Wollt Ihr Fika?

Herzlich geht es in Småland zu. Nach unserer Ankunft werden wir gefragt, wie es mit „Fika“ wäre? Ziemlich direkt die Schweden! Einige von uns lachen, andere schauen sich amüsiert an. Der Flughafenchef wundert sich. „Fika?“ Cathrine, die unsere Gruppe begleitet, klärt ihn kurz über die Wortparallelen im Deutschen auf. Fika ist hier ganz normal. Man trifft sich mit Nachbarn, nachmittags meist und isst Kuchen oder auch etwas Herzhaftes. Redet und lacht. Und jeder geht dann wieder seiner Wege. Fika eben. Kennt jeder Schwede.



Jonas – ein bischen verrückt sei er und lacht

Unsere große Gruppe trennt sich. Ich starte mit drei Mädels ins Outdoor-Abenteuer zur Zipline-Tour. Jonas, unser Gastgeber, begleitet uns in die Tiefen der Wälder zum “Little Rock Lake Zipline and Wildnis Camp”. Ein bischen verrückt sei er und lacht uns rau an. Wir glauben ihm das sofort und steigen in seinen Jeep. Er wirkt lebendig, seine Augen strahlen vorwitzig. Er erzählt uns, das wir die Ersten sind, die auch dort im Park schlafen dürfen. Die Fahrt von Vaxjö in den “Bränderydsvägen Sawcreek Crownpark” nach Klavreström vergeht wie im Fluge. Gespräche über alte und neue Schwedenerfahrungen machen in der Gruppe die Runde. Informationen über Småland, Astrid Lindgren, Glasbläserei, Kunst, Malerei, Möbel und Elche – jeder kann etwas erzählen.

 

Nach der Ankunft im Camp gibt es noch mehr Entschleunigung. Außer dem Wind und dem Rauschen der Bäume hören wir nichts. Ich entspanne mich. Eins sein mit der Natur. Das spüre ich hier sofort. Reduziert auf das Wesentliche. Wir dürfen ankommen und sitzen auf der Sonnenterrasse mit herrlichem Blick auf den zugefrorenen See Änghultasjön, blinzeln gegen die Sonne, trinken einen Kaffee. Martin gesellt sich entspannt zu uns. Er ist Schweizer, ausgewandert nach Schweden, und ist unser Guide für die Zipline-Tour am nächsten Tag. Auf die Wanderung am Nachmittag durch die Wälder des Bränderydsvägen Sawcreek Crownpark folgen wir ihm vertrauensvoll.

 

Wir stapfen durch knöcheltiefen Schnee, spüren Hufspuren der Elche auf, schleichen auf leisen Sohlen, balancieren über Bäche und kraxeln auf Anhöhen hinauf. Hier und da hören wir die Vögel und genießen die unendliche Ruhe des Waldes. Eins werden mit sich un der Natur. Martin erzählt beiläufig, dass auch hier der Mensch schon Raubbau betreibt, Elche gejagt und fremde Pflanzen angesiedelt werden. In Anbetracht der Idylle können wir das kaum glauben.

Zwei Stunden später, nach der Wanderung, haben wir uns das Abendessen verdient. Elisabeth hat für uns gekocht. Dass sie hauptberuflich eigentlich PR-Frau ist und nur eingesprungen ist erfahren wir erst später.

 

Nach dem guten Essen, in Skihütten-Atmosphäre und spannenden Gesprächen, steigen wir bei sternklarer Nacht noch in den Hot Tub, eine große hölzerne Badewanne. Er dampft bereits auf der Terrasse und wird mit Holz angefeuert. Elisabeth löscht die Lichter und da sitzen wir nun, in vollkommener Stille, inmitten der Natur. Wir philosophieren leise über Sternenbilder und Satelliten. Bis am Ende alle der Ruhe lauschen. Ein besonderer Moment, das Gefühl eins zu sein mit der Natur ist wieder da. Vier Menschen in einem Hot Tub – inmitten der Wälder von Småland.

Je leiser es wird, um so mehr kann man hören

Zuviel Stille. Ich wälze mich im Bett hin und her. Es riecht nach Holz. Unsere Gastgeber haben es mit der Zimmertemperatur gut gemeint. Bei fast 30 Grad liege ich wach in meinem Bett und versuche Schlaf zu finden. Gedanken an den Alltag zuhause kommen mir in den Sinn. Die Ruhe der Natur hier in Småland ist überwältigend. Ängste vor der Zipline-Tour schleichen sich in mein Zimmer. Ich denke an meine Höhenangst. Was mache ich hier eigentlich? Grenzen überschreiten war das Motto meines Jahres. Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher. Ich muss nochmal hoch und gehe mitten in der Nacht quer durch das Camp. Ein überwältigender Sternenhimmel öffnet sich über mir. Niemand ist da. Rings herum die Schatten der Türme. Das ist für mich der wahre Luxus. Ich stehe einen Moment andächtig da, bevor ich fröstelnd zurück in meine Schlafkoje krieche. „Die Stille – ja…“ sagt Martin am nächsten Morgen – „damit muss man erst einmal klar kommen“.



Der erste Schritt entscheidet – Kamikaze Zipline Schweden

Der Tag ist da. Ich bin aufgeregt und versuche mich mental einzustellen. Gestern Abend war ich schon auf den Türmen der Hängebrücke auf 18 Metern Höhe, habe versucht die Höhe aushalten. Heute starten wir gemeinsam mit zehn Personen. Einführung. Angurten. Helm aufsetzen. Ich bin angespannt und aufgeregt. Ich spüre, dass wir bei Martin in guten Händen sind. Alle gehen auf den Turm hinauf. „Wer die erste Line zippt, der macht alle.“ sagt Martin. Er geht voran. Drei Personen später, bin ich dran und … lasse los …

 

Martin behält recht. Gemeinsam zippen wir 4,5 Stunden durch die Wälder Schwedens. Wir legen 2,1 km zurück und rauschen teilweise mit bis zu 70 km/h durch die Natur. Baumwipfel fliegen in 50 m Höhe vorbei, während sich das Adrenalin in meinem Körper ausbreitet, und das Glück.

 

Mit jeder der acht Stationen lösen sich meine Ängste auf. Am Ende finde ich Spaß daran und genieße die Natur, die atemberaubenden Ausblicke – auf Seen, in Schluchten und über die Baumwipfel hinweg. Martin erzählt, dass sogar Rollstuhlfahrer oder sehr alte Menschen mit ihm gezippt seien. Die einzige Voraussetzung ist Mut und Loslassen können. “Kinder können das am besten”, sagt Martin. Am Ende der Tour bin ich dankbar und stolz.

Kontraste. Style. Design. PM & Vänner.

Stunden später sitze ich wieder inmitten der Zivilisation. Vom Wald ging es direkt ins PM & Vänner Hotel in Växjö. Mit meinen Wanderschuhen direkt in eine neue Welt –„extraordinaire“ würden die Franzosen jetzt rufen. Mein Kopf braucht ein wenig, um auf dieser Seite Smålands anzukommen.

Wie wärs mit einem Kafé DE LUXE in Växjö?

Nach einer heißen Dusche genieße ich den beruhigenden Blick in die skandinavisch elegant eingerichtete Suite und treffe mich für einen gemütlichen Spaziergang durch die Stadt mit den anderen Teilnehmern. Bei letzten Sonnenstrahlen lassen wir den Nachmittag ganz entspannt im kleinen Kafé DE LUXE ausklingen.

Leise ruht der See – im Nationalpark Lake Åsnen

Am nächsten Tag empfängt uns Lisa, echte Outdoor-Expertin, und Organisatorin von Ultratlons in Schweden. Sie spricht perfektes Deutsch. Ein Jahr Leben auf Rügen sei Dank. Mit ihr an unserer Seite kann nichts schief gehen, denke ich mir. Wir freuen uns natürlich besonders auf diese Tour und fahren in südliche Richtung zum See Åsnen – in der Hoffnung auf dem Weg eins der typisch roten Schwedenhäuschen zu entdecken. „Oh ja!“ sagt Lisa „Davon gibt es hier viele.“. Auf unserer Fahrt ziehen von Wäldern gesäumte Landschaften und viele rote Schwedenhäuser an uns vorbei. Mal sitzt eine Familie in der Sonne auf den Treppenstufen, dann wieder plaudern zwei ältere Herren bei einem Tee. Die Schweden begrüßen den Frühling. Hier sind wir definitiv in Småland angekommen. Strahlend blauer Himmel begleitet unsere Fahrt.

2018 Schweden Smaland kafe de luxe

Der Weg führt uns in die lichten Wälder des Bjurkärr Naturreservates. Auf der Wanderung empfängt uns das helle Grün des Frühlings und die Stille des Sees. Wir rascheln uns durch trockenes Laub, riechen den Duft des Waldes und genießen die erste Frühlingssonne in unseren Gesichtern. Hier ist Lisa schon mit ihren Eltern als Kind gewesen und über die Steine gebouldert. Die sind jetzt allerdings noch zu kalt. Der Åsnen ist nach dem Bolmen der größte See Smålands. Er liegt 138 Meter über dem Meer und hat eine Fläche von ca. 150 km². 19 km² allein werden durch Inseln eingenommen. Der Åsnen hat viele Buchten und Inseln und ist aufgrund seines Fischreichtums sehr beliebt bei den Anglern.

 

Der See Åsnen liegt da ganz still, die zugefrorene Eisfläche glänzt im Sonnenlicht und schließt Inseln, Bäume und Sträucher ein. Vor ein paar Wochen hätten wir hier noch Schlittschuhlaufen können. Jetzt hält der Frühling langsam Einzug. Im Sommer dann geht Lisa selbst mit ihrem Sohn oft raus auf den See, paddelt mit dem SUP oder Kajak durch das klare Wasser.

Nach der Wanderung müssen wir uns das Mittagessen erst verdienen. Lisa zeigt uns, wie wir ein Feuer entzünden können. Outdour-Training, erzählt Sie, das macht Sie am liebsten “mit gestressten Managern.” und “der beste Moment ist, wenn alle ihre Handys abgeben müssen.”.

 

Auf dem Weg zurück nach Ålshult fliegen wieder kleine rote Häuser an uns vorbei. Ein letztes Mal kehren wir ein – Zeit für Fika. Das kleine Kulturcafe am Straßenrand betreibt Quinta. Sie ist Holländerin und versorgt uns mit Waffeln, Erdbeerkuchen und Cappuchino – immer noch bei strahlendendem Sonnenschein. Der perfekte Abschluss für unsere Reise. Mit einem breiten Lächeln fliegen wir ein paar Stunden später zufrieden nach Hause. Hejdå Småland!


Anreise

Die Anreise erfolgt von Kiel oder Hamburg aus mit dem Zubringer ICE über Berlin. Zweimal wöchentlich (freitags und sonntags) fliegt die Airline BRA direkt von Berlin nach Växjö. Die Flugzeit beträgt etwa 1:35 Stunden.

Unterkunft

Unternehmungen

Vor Ort

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Zum Surfen auf Bali – Perfekte Wellen inkluisve

Es ist 14 Uhr Ortszeit, leicht streicht der Wind über meine Haut und ich liege im Schatten eines im balinesischen Stil gebauten Lounge-Bereiches. Jemand schlurft in Flipflops entspannt über die…

Es ist 14 Uhr Ortszeit, leicht streicht der Wind über meine Haut und ich liege im Schatten eines im balinesischen Stil gebauten Lounge-Bereiches. Jemand schlurft in Flipflops entspannt über die Holzterrasse. Um mich herum verraten die Pflanzen, dass es hier länger als sechs Monate im Jahr warm und sonnig sein muss, und um die Idylle perfekt werden zu lassen, hat der Gärtner die Blüten der Frangipani-Bäume am Rande der Freiluftdusche aufgereiht. Ich befinde mich 16 Flugstunden von Deutschland entfernt im „Green Room Canggu“ auf Bali und lasse meine letzte Woche Revue passieren.

Surfari auf Bali heißt perfekte Wellen

Green Room – Blick aus meinem Zimmer.

Ich wollte wissen, ob es noch geht. Ob ich nach sechs Jahren Surf-Abstinenz noch fähig bin eine Welle zu surfen. Für dieses abenteuerliche Vorhaben lag nichts näher, als mir die Hilfe von echten Profis zu suchen. Ohne Anreisestress ging es am Mittwoch direkt nach meiner Landung in Denpasar per Shuttle ins Surfcamp nach Canggu. „Du surfst, wir machen den Rest!“ – Das Motto galt nicht nur für diesen Abend – es sollte mich den gesamten Urlaub begleiten.

Surfari auf Bali heißt perfekte Wellen

In den letzten sieben Tagen bin ich so oft gesurft, wie sonst nur im Urlaub in Australien. Jeden Tag gab es hier perfekte Wellen, und wie die meisten “Surfhungrigen” habe ich die vom Camp angebotenen Surfeinheiten am Vor- und Nachmittag ausgenutzt. Meine Tage starteten meistens viel zu früh, dafür aber lecker mit einem kräftigen Frühstück bestehend aus Toast, Omelette, Früchten und Nasi-Goreng. Vom Camp aus fahren täglich drei bis vier Shuttles mit erfahrenen Surfguides, die die Campbewohner je nach Können an die passenden Spots bringen und im Wasser mit hilfreichen Tipps zur Seite stehen. Reef, Beachbreak, Felsen, große oder kleine Wellen, Tubes oder entspannte Wellenberge – täglich entdeckte ich auf meinen „Surfaris“ neue Strände und lernte jeden Tag ein Stückchen mehr Bali kennen.  Zwischen den Rufen meiner Surfguides wie „Go-Go-Go!“, „No-No-No!“ oder „Paddle harder! Paddle faster!“  habe ich mich innerhalb der letzten sieben Tage um eine “Können-Stufe” verbessert. Der Take-Off klappt inzwischen wieder sicher, und ich traue mich in größere Wellen. Breites und glückliches Grinsen gibts hier zum Nulltarif. Danke Rido, Danke Muklas – Ihr seid die besten Guides der Welt!

Nach jeder Surfsession gibt es ein lebendiges Wiedersehen in der Lounge im „Green Room“. Hier werden alle Erfahrungen geteilt, Tipps ausgetauscht und neue Bekanntschaften geknüpft. Woher kommst Du? Wer bist Du? Wie lange bleibst Du?  Weltenbummler treffen auf erholungssuchende  Zwei-Wochen-Urlauber oder auf Bali-Dauergäste und Aussteiger. Eine Leidenschaft aber teilen alle – das Surfen! Manchmal kommt ein Guide in die Lounge und lässt alle wissen, wer heute im Wasser „On Fire“ war und besonders gut gesurft ist. Der positiven Stimmung kann sich niemand entziehen – happy Bali, happy People. Manchmal greift jemand in die Saiten der Campgitarre und spielt Songs von Bob Marley oder Jack Johnson.

Am Wochenende ist frei, zumindest was das Surfen mit Guide angeht. Das nutzen die meisten von uns, um eine Tour in das echte Bali zu planen – fernab der Touristenhochburgen Kuta oder Seminyak. Jede Menge Tipps hatte unsere Camp-Chefin Koni parat. Unkompliziert durften wir sogar einen der Camp-Busse nutzen und den Fahrer gab es für supergünstige 100.000 Rupiahs (8 Euro für 8 Stunden!) dazu.

Nach einer vielfältigen, spannenden und trotzdem sehr erholsamen ersten Woche sitze ich nun hier im balinesichen Stil gebauten Loungebereiches des Camps. Während jemand in Flipflops vorbeischlurft, tue ich das, was vor mir schon sehr viele Campbewohner getan haben – ich habe verlängert. Ich surfe – und die machen den Rest!

Unser Tipp: Rundreisen

Bali hat aber noch viel mehr zu bieten, als nur Tauchen, Wellenreiten oder Baden: einzigartige Vulkan-Landschaften, traumhafte Strände und Buchten, Tempel und Zeremonien. Mit einer Rundreise, wie sie zum Beispiel von Dertour angeboten wird, wird die „Insel der Götter“ intensiver erlebt.

Reiseinfos

Geld im Urlaub

Die Währung auf Bali sind Indonesische Rupiah. Die meisten Geschäfte akzeptieren Kreditkarten. Wer die Abhebegebühren umgehen möchte, für den lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte. Mehr Tipps zur Zahlung im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.


Reiseführer & Weiterführende Informationen

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Kooperationsartikel

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Ayurveda Kur im Ostseebad Binz

Ayurveda Kur und Sturm? Das passt gut! Das Meer tobt und der Wind peitscht kraftvoll über die Strandpromenade im Ostseebad Binz auf Rügen. Der Herbst ist jetzt im Oktober da…

Ayurveda Kur und Sturm? Das passt gut! Das Meer tobt und der Wind peitscht kraftvoll über die Strandpromenade im Ostseebad Binz auf Rügen. Der Herbst ist jetzt im Oktober da – intensiv, lebendig, kraftvoll. Während es draußen tobt, liege ich entspannt auf meiner Liege im Thai Bali SPA des Grand Hotel Binz. Leise Klänge, gedämpfte Farben und Kerzenschein umgeben mich – irgendwo höre ich das Plätschern eines Wasserfalls. Meine Nase nimmt angenehme Geruchsnuancen wahr. Entspannt liege ich auf einer Liege und genieße die Zeremonie der ayurvedischen Abhyanga Ganzkörperölmassage.

“Namaste” – Dr. Shetty wartet bereits

Das Wetter ist der perfekte Gegensatz zu meiner dreitägigen Wellness-Ayurveda-Kur. Schon während meiner Anreise nach Binz auf der Insel Rügen werde ich im Auto ordentlich durchgeschüttelt. Für die nächsten Tage haben die Meteorologen eine Sturmflut für die Ostseeküste angesagt. Doch das stört mich nicht, ich freue mich auf meine allererste Ayurveda-Erfahrung und möchte diese mit allen Sinnen genießen. Meine Begrüßung im Grand Hotel Binz ist sehr herzlich und gleich am ersten Nachmittag stellt sich mein behandelnder Arzt Dr. Shetty vor. Mit einem inneren Strahlen, blendend weißen Zähnen und einem freundlichen „Namaste“ begrüßt er mich mit gefalteten Händen. Seine Ruhe überträgt sich sofort auf mich. Dr. Shetty, der in Indien aufwuchs, hat dort auch den größten Teil seiner ayurvedischen Ausbildung absolviert. Seit 2013 gibt er sein Wissen an die Gäste im Grand Hotel Binz weiter. Dr. Shetty nimmt sich viel Zeit für mein Erstgespräch und erklärt mir in Ruhe den Ayurveda-Gedanken.

Die Wissenschaft von einem langen, gesunden Leben

Ayurveda ist die älteste Wissenschaft vom Leben. Tausende Generationen wenden Ayurveda seit mehr als viertausend Jahren an. Der Gedanke von Ayurveda liegt im Namen selbst. „Ayua“ ist das Leben und „Veda“ die Wissenschaft, also „das Wissen von der Lebensführung“. Ayurveda betrachtet den Menschen ganzheitlich und untrennbar mit der Natur verbunden. Das Wohlbefinden des Einzelnen ist vom Wohl aller Lebewesen untrennbar. „Jeder Mensch ist individuell und wird speziell behandelt, um Glück, Gesundheit und geistiges Wachstum zu erlangen. Jeder kann sich mit Ayurveda Wissen aneignen und somit selbst heilen“ sagt Dr. Shetty.  Durch Ayurveda kann man sich selbst ins Gleichgewicht bringen und Krankheiten und Verschleißerscheinungen minimieren oder aufheben.

Ganzheitlicher Ansatz mit Ayurveda:

  • Ayurveda-Massagen
  • Reinigungstechniken
  • Ernährungslehre
  • spirituelle Yogapraxis
  • Pflanzenheilkunde
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Gedämpftes Licht sorgt für Wohlbefinden – Körper und Geist kommen ins Gleichgewicht – Bild Kurverwaltung Binz, Konrad Nickel

Mein Dosha: „Pitta-Vata Typ“

Ein wichtiger Baustein zur individuellen Ayurveda-Behandlung ist die Bestimmung des Dosha-Typen. Dieser beruht auf den drei unterschiedlichen Lebensenergien, die möglichst im Gleichgewicht sein sollten:

  • Vata (Wind, Luft und Äther), Bewegung
  • Pitta (Feuer und Wasser), Feuer- bzw. Stoffwechsel
  • Kapha (Erde und Wasser), Struktur

Um meinen Typen zu bestimmen, stellt Dr. Shetty mir etwa 30 Fragen über meinen Charakter, Geburtsumstände, Freundeskreis und Vorlieben in der Ernährung. Sogar mein Geburtsort spielt eine Rolle bei der Bestimmung. Im Anschluss untersucht er sorgfältig meine Hände, Fingernägel, meine Haut, die Farbe meiner Augen und meine Zunge. Abschließend stellt er mir ein paar Fragen zu meiner Kindheit und kommt zu dem Ergebnis: „Sie sind der Pitta-Vata Typ“. In der heutigen Welt ist dieser Typ keine Seltenheit erklärt mir Dr. Shetty. Dabei sieht er die hohe Pitta-Energie bei mir mit Sorge. Die Pitta-Anteile sorgen bei mir für die ständige Unruhe und die viel Energie in meinem Inneren. Ja, ich erkenne mich in meinem Dosha-Typ sofort wieder. Der Vata-Anteil erklärt meine Kreativität und auch meine manchmal auftretende Vergesslichkeit und Nervosität. Ich fühle mich ertappt. Wichtig für mich sei, erklärt mir Dr. Shetty, dass die Dominanz des Pitta-Anteils verringert werde, um mehr Harmonie zu erreichen. Den ausgewogenen Ideal-Typen aus Vata-Pitta-Kapha werde ich wohl nie erreichen. Einer aus 100.000 Menschen hat nur das Glück, so ausgeglichen zu sein. Bei mir sollen Ayurvedische Massagen, Yoga und Atemtechniken eine Verbesserung des Pitta bringen. Zusätzlich erhalte ich eine umfassende Ernährungsempfehlung.

Chai und lauwarmer Gerstenbrei zum Frühstück

„Wir könnten theoretisch 300 Wassersorten am Geschmack erkennen, aber wir haben verlernt wie etwas schmeckt“, erzählt mir Heiko Phillip. Er ist Restaurantchef im „Grand Hotel Binz“ und ayurvedischer Koch. Ein bischen verrückt sei er, insofern hätte sich niemand gewundert, als er mit der Ayurveda-Idee um die Ecke kam. Er erzählt mir lebhaft und anschaulich, was Ayurveda aus Ernährungssicht bedeutet. Und auch er strahlt von innen, so dass ich mich frage was an Ayurveda tatsächlich dran ist.

Als Frühstück hat er einen lang gekochten Gerstenbrei mit Pitta-Gewürzen für mich individuell zubereitet. Dazu gibt es Chai-Tee. Ich habe mich verliebt. Der Tee ist so lecker, dass ich sogar meinen geliebten Kaffee zuhause ersetzen werde.

Am Abend wird mir gekochtes Gemüse und Mung Dal Kitchadi, ein ayurvedisches Bohnengericht serviert. Der Kellner schaut mich mitleidig an. Der Geschmack ist eher neutral, aber mein Bauch fühlt sich rundum wohl und zufrieden an. Mein „inneres Pitta Feuer“ ist etwas beruhigt. Generell sollte der Pitta-Typ auf salziges, scharfes und saures Essen verzichten.

Lecker wie ein Keks? Massagen entschlacken und harmonisieren

Am nächsten Tag steht als erstes eine Kopfmassage auf dem Programm. Dr. Shetty massiert warmes Öl auf meinem Kopf. Es riecht nach Keks, denn das Öl hat eine besondere aromatische Zusammensetzung. Dieses wird mal kreisend, mal klopfend auf den Kopf aufgetragen. Durch den sanften Druck auf bestimmte Punkte an meinem Schädel nehme ich meine Sinne anders war. Mein Blick richtet sich nach innen. Ich bin ganz bei mir. Während der anschließenden Abhyanga Ganzkörperölmassage genieße ich die fließenden Bewegungen. Dr. Shetty massiert alle Körperteile, auch Gelenke und Druckpunkte mit dem warmen Öl. Tiefenentspannung setzt ein.

Am dritten Tag genieße ich einen Stirnölguss bei Dr. Bahti. Diese Behandlungsmethode soll gut und beruhigend auf die Nerven wirken. Während der Behandlung wird das Öl erst in streichenden Bewegungen auf der Stirn massiert und dann läuft das Öl direkt auf die Stirn. Ich schließe die Augen und genieße.

Atemübungen füllen meinen Energie-Tank auf

Entspannung und tiefe Ruhe finde ich auch bei den Atemübungen mit Dr. Bahti, dem zweiten ayurvedischen Arzt im Grand Hotel. Er zeigt mir, wie ich unterschiedliche Atemtechniken gezielt einsetzen kann. Sie helfen bei der Behandlung von Nervenkrankheiten, bei der Linderung von Burnout-Symptomen oder auch bei Problemen mit der Verdauung. Atemübungen morgens vor dem Frühstück, bei geöffnetem Fenster, geben mir die nötige Luft-Energie für den ganzen Tag. Auch Yoga sollte man in die morgendliche Routine mit einbauen. Dr. Shetty, der für Yoga zuständig ist, bringt meine Yoga-Kenntnisse noch einmal auf den neuesten Stand. „Namaste!“

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Stärkung der Bänder und Verbesserung der Beweglichkeit – Yoga-Stunde mit Dr. Shetty

Nach jeder Behandlung genieße ich in aller Ruhe einen Tee, der meine Pitta-Energie senken soll. Ich genieße außerdem die Ruhe, gehe spazieren, schlafe viel und schaue von meinem Hotelzimmer auf die stürmische See. Langsam verstehe ich, wie Ayurveda funktioniert. Am Ende meiner dreitägigen Auszeit fühle ich mich komplett ruhig, bin bei mir selbst und tiefenentspannt. Ich trete raus an die stürmische Ostsee, lasse mir den kräftigen Wind um die Nase wehen und genieße das Meer mit allen Sinnen.

Weitere Infos zur Ayurveda Wellness Kur in Binz

Anreise: Die Anreise nach Binz kann per Bahn, Auto oder Mietwagen erfolgen. Besonders beeindruckend ist die Überquerung des Rügendamms.


Geld im Urlaub

In Binz habe ich zwei Geldautomaten von der Sparkasse und VR-Bank entdeckt. Einige Geschäfte akzeptieren EC- und Kreditkarten. Wer die Abhebegebühren umgehen möchte, für den lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte. Mehr Tipps zur Zahlung im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.


Reiseführer & Weiterführende Informationen

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Weiterführende Informationen zum Thema Ayurveda finden Sie hier.


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Hinweis: Die Reise in das Grand Hotel Binz erfolgte in Kooperation mit der Kurverwaltung Binz.

Bildquelle: Alle Bilder aus dem Thai Bali Spa, Massagesituationen wurden freundlicherweise von der Kurverwaltung Binz, Konrad Nickel zur Verfügung gestellt.

 

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Familienurlaub am Katschberg

Die Luft ist warm. Im T-Shirt sitzen wir in der Sonne der Gamskogelhütte mit einem grandiosen Blick in die Bergwelt Österreichs. Die Sonne kitzelt unsere Nasen und das Gemurmel der…

Die Luft ist warm. Im T-Shirt sitzen wir in der Sonne der Gamskogelhütte mit einem grandiosen Blick in die Bergwelt Österreichs. Die Sonne kitzelt unsere Nasen und das Gemurmel der anderen Wanderer klingt leise zu uns herüber. Während unsere beiden Kinder zum Spielplatz rennen, bestellen wir beiden Erwachsenen uns die verdiente Brotzeit. Leicht verschwitzt, stolz und entspannt lassen wir die friedliche Atmosphäre auf uns wirken, genießen unser kühles Weißbier. Der erste Aufstieg ist geschafft.

Urgemütliche Hütten am Katschberg - Familienurlaub Österreich

Urgemütliche Hütten am Katschberg – Familienurlaub Österreich

Urlaub und Anreise zum Katschberg

Seit einigen Jahren zieht es uns in die Berge – bisher immer im Winter. Das ändern wir in diesem Jahr und erfüllen uns endlich den Wunsch, die Bergwelt der Alpen im Sommer zu erleben. Unsere Wahl ist auf die Ferienregion Katschberg in Österreich gefallen. Sie ist sowohl für Familien als auch für Alleinreisende, Gruppen oder Paare geeignet und liegt am Tauernhauptkamm zwischen Kärnten und Salzburg.  Die Nationalparks Kärntner Nockberge und Hohe Tauern befinden sich in direkter Nähe. In dieser wunderbaren Bergwelt erwarten uns 200 Kilometer Wanderwege, gemütliche Hütten und unterschiedlichste Aktivitäten für uns und die Kinder. Von München ist der Katschberg nur 240 Kilometer entfernt. Unsere Anreise dauert etwas länger, da wir den Weg aus dem hohen Norden Deutschlands antreten. Den größten Teil der elf Stunden Autofahrt legen wir in die Nacht und starten am Vortag gegen Abend unsere Reise. Während die Kids auf der Rückbank entspannt schlafen, wechseln wir Erwachsenen uns bei der Fahrt ab und erreichen am nächsten Morgen unseren Hotel Falkensteiner Club Funimation am Katschberg. Müde aber glücklich.

Der Name ist Programm: Funimation im Hotel

Sofort nach unserer Ankunft warten schon die ersten Erlebnisse und strahlende Augen auf uns. Die Kinder beziehen ihr Etagenbett, wir Erwachsenen dürfen draußen bleiben, während die Jungs schon ihre erste Höhle bauen. Der Kids-Club wird erkundet und die ersten Wege in das hoteleigene Spaßbad ausfindig gemacht. Wir Eltern entdecken den großzügig gestalteten Sauna- und Spabereich – auch an die Erwachsenen wurde in diesem Kinderhotel netterweise gedacht. Die Sonne lädt schon zu einem kleinen Schwimmbesuch im Außenpool ein. Die absolute Attraktion ist die Rutsche im Kinderpool. Mit quietschenden Hintern und großen Geschrei rauschen die Kinder die Rutsche ins Wasser. Unser Großer ist gar nicht mehr davon zu bremsen und läuft immer wieder hoch.

Schon nach den ersten Tagen fühlen sich die Kinder komplett zuhause und bewegen sich frei zwischen Zimmer und Kids-Club hin und her. Ob es Kino, Theater oder Bastelnachmittage sind. Die Jungs fühlen sich rundum wohl. Besonders die Kletterwand im Hotel kommt hervorragend bei den Kindern an. Und die Abende sind abwechslungsreich – Urlaubsbekanntschaften vorprogrammiert. Zusammen mit einer netten vierköpfigen Familie aus Stuttgart werden wir im Hotel an einem Tisch platziert und essen die gesamte Woche unsere Mahlzeiten zusammen. Nette Gespräche, der Austausch von Erlebnissen und viel Gelächter machen die Abende abwechslungsreich und interessant.
Familienurlaub Katschberg aus dem Programm von Dertour Familienurlaub ganz nah (Jahresprogramm 2016) – 7 Übernachtungen im Familienzimmer (2-4 Personen) inklusive Vollpension im Falkensteiner Club Funimation Katschberg (4 Sterne). Zusätzlich inclusive: Zum Mittag- und Abendessen Säfte, Mineralwasser, Tischwein und Bier. Spezielle Angebote für Kinder von 0-16 Jahren. Eigene Anreise. Preis pro Person ab EUR 588. Kinder bis 5 Jahren inklusive, bis 17 Jahren ab € 329. Buchbar in jedem Reisebüro mit Dertour Programm, auf www.dertour.de oder unter der Service Hotline 069 9588-5928.

Aktivitäten für die Familie: Sommerrodelbahn, Kletterpark & Co.

Fußläufig vom Hotel entdecken wir in den ersten Tagen neben der Quadbahn den liebevoll gestalteten Spielplatz „Katschhausen“.  Hier hat der Architekt mit vielen netten kreativen Ideen eine kleine Welt für die Kinder geschaffen. Wasserläufe, Pumpen, Kletter- und Hexenhäuschen laden die Kinder zum Spielen ein. Auch Kaninchen und Pferde dürfen die Kinder streicheln und auch Reiten gehen. Um das Erlebnis komplett zu machen, besucht Katschi regelmäßig den Spielplatz  – das Maskottchen der Region zum Streicheln und anfassen.

In Katschberg gibt es eine kleine Sommerrodelbahn, die wir einfach ausprobieren müssen. Jeder von uns Erwachsenen nimmt eins der Kinder mit in den Wagen und mit quietschenden Reifen sausen wir den Berg hinunter. Eine kleine „Dusche“ bei der Fahrt durch einen künstlichen Regenschauer bekommen wir kostenlos dazu. Die Kinder finden es toll. Jede Fahrt werden wir mutiger und rasanter.  Glänzende Augen belohnen uns für den Tag.

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Rasant geht`s den Berg hinunter mit der Sommerrodelbahn am Katschberg

Mutig geht es an Tag vier im Kletterwald weiter. Eingebettet in einen Kiefernwald gönnen wir uns den Spaß für die ganze Familie. Gurte werden angezogen, Helm aufgesetzt und es gibt eine Sicherheitseinweisung von einem netten Österreicher. Unser achtjähriger Sohn klettert ganz selbstverständlich in großer Höhe umher, während unser vierjähriger sich langsam auf den Übungspfaden in Bodennähe an den Sport herantastet. Drei Stunden verbringen wir so wie Äffchen zwischen den Bäumen – Hangeln, springen, klettern und rauschen an Seilbahnen von einem Baum zum Nächsten.

Für Naturliebhaber: Wanderung Gamskogelhütte

Auf den Tag der Wanderung freue ich mich persönlich ganz besonders. Mit Sonnenschein starten wir am Vormittag unsere Wanderung zur Hütte. Meine Männer scheinen nicht richtig motiviert zu sein und nach ein paar hundert Metern fragen die Jungs schon das erste Mal, wann wir denn endlich da sind. Während ich den Geruch des Waldes und die sensationellen Landschaftsbilder genieße, sammeln die Kinder Gräser vom Wegesrand. Nach zwei Stunden erreichen wir die Hütte. Herrlich! Keine Autos, kaum Zivilisationsgeräusche und ein traumhafter Blick in die Bergwelt – das hat sich für mich gelohnt. Selbst die Jungs stellen fest, dass es den Aufstieg wert war. Ein bisschen ausgepowert bestellen wir uns in der urgemütlichen Gamskogelhütte eine Brotzeit und ein kühles Weizenbier. Zum Nachtisch genießen wir noch einen Kaiserschmarrn. Das gehört einfach dazu. Mit vollen Bäuchen und glücklichen Gesichtern treten wir den Rückmarsch ins Tal an.

Darf`s ein bischen Mozart sein? Ausflug nach Salzburg

Natürlich darf in unserem Familienurlaub die kulturelle Komponente nicht zu kurz kommen. Den Ausflug nach Salzburg habe ich mir gewünscht. Jetzt, da ich hier in Österreich bin, erscheint mir die Entfernung wie ein Katzensprung. Nur eine Autostunde schlängeln wir uns vom Katschberg durch die Bergwelt im Salzburger Land. In Salzburg angekommen, schlendern wir entspannt durch die Stadt. Entdecken kleine Gassen mit netten Geschäften, die Kinder erfreuen sich an schöner Straßenmusik und ein Eis darf natürlich auch nicht fehlen. Für den Besuch der Museen fehlt uns heute die Geduld und so lassen wir die Stadt einfach auf uns wirken. Streicheln die Pferde, die mit ihren Kutschen auf Gäste warten, blinzeln von der Brücke über dem Fluß Salzach in die Sonne und schauen den Fahrgastschiffen hinterher. Die Luft ist warm und lädt zu einem Badeausflug ein.

So entschließen wir uns nach unserem Stadtbummel noch an einen der schönen Seen in Österreich zu fahren. Nur eine halbe Stunde östlich von Salzburg steuern wir eine Badestelle am Mondsee an. Schnell sind die Badesachen ausgepackt, die Picknickdecke ausgebreitet und schon befinden wir uns im türkis-grünen Wasser des Sees. Herrlich klar und erfrischend ist das kühle Nass. Die Kinder quietschen vor Vergnügen und zum krönenden Abschluss des Tages fliegt ein Kunstflieger seine Kunststücke direkt über dem See. Mehr Leuchten in den Augen unserer Kinder habe ich noch nicht gesehen. Ein perfekter Familienurlaub.

Weitere Infos zum Familienurlaub Österreich

Anreise: Die Anreise zum Katschberg kann per Bahn, per Flugzeug (Flughafen Salzburg), per Auto oder per Mietwagen erfolgen.


Geld im Urlaub

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Reiseführer für Österreich

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Hinweis: Die Reise in den Falkensteiner Funimation Club erfolgte in Kooperation mit DerTour.

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Costa Rica: Pures Leben im Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo…

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo unterhalten sich zwei Menschen auf Spanisch. Das gedämpfte Gelächter klingt zu mir herüber. „Pura Vida!“ Es ist Frühstückszeit in der Mawamba Lodge im Tortuguero Nationalpark. Plötzlich wird die Atmosphäre unterbrochen: „Look, Look, Look!“ – mit zügigem Schritt kommt unser Guide und Biologe Alex auf uns zu und winkt uns heran. Das Frühstück kann jetzt warten. Wir verlieren keine Zeit und folgen ihm denn wir wissen, dass es wieder etwas zu entdecken gibt. Einen Vogel, oder eine Schlange? Dieses Mal zeigt Alex uns ein Stachelschwein. Ganz entspannt hängt es an einem Ast im Baum und schaut auf uns herab. Tier müsste man sein. Wir befinden uns mitten im Nationalpark Tortuguero in Costa Rica und entdecken das Land von seiner puren und wilden Seite. Eine echte Begegnung zwischen Mensch und Natur. Spannender kann eine Reise nicht sein!

Der Tortuguero Nationalpark

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - von oben

Der Tortuguero Nationalpark aus der Vogelperspektive – durchzogen von Flußarmen und saftig grünem Regenwald.

Der Platz an den die Schildkröten kommen – Tortuguero Nationalpark

Der Park ist besonders, denn hier findet jedes Jahr Unglaubliches statt: Schildkröten kommen in den Tortuguero Nationalpark, um ihre Eier abzulegen. Diesem tollen Naturschauspiel verdankt der Tortuguero Nationalpark auch seinen Namen. „Tortuga“ bedeutet auf Spanisch „Schildkröte“. Auch den ständig wachsenden Tourismus haben die Einwohner den Meeresschildkröten zu verdanken. Im Nordosten von Costa Rica liegt der Tortuguero Nationalpark auf etwas 20.000 Hektar und steht seit 1975 unter Naturschutz. Seit dieser Zeit dient der Nationalpark den Einheimischen als zuverlässige Einkommensquelle. Aber nicht nur Schildkörten sind hier heimisch: Krokodile, Faultiere, Kaimane, Affen, Pfeilgiftfrösche, Flußschildkröten und Gewehrkugelameisen gibt es im Dschungel von Tortuguero zu entdecken. Außerdem fühlen sich hier unterschiedlichste Vogelarten sehr wohl. Knapp die Hälfte der in Costa Rica verzeichneten Reptilien- und Vogelarten erwarten mich auf meiner Reise durch Costa Rica.

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - Schildkroetenstrand-2

An diesen Strand in Tortuguero kommen jedes Jahr die Schildkröten zur Eiablage

Mit dem Flugzeug, Auto und Boot geht’s Richtung Tortuguero Nationalpark

Zurück zum Anfang meiner Reise. Noch in Deutschland entdecke ich am Sonntag morgen, dass mein Zubringerflug von Hamburg nach Frankfurt gecancelt ist. Trotz aller Bemühungen lässt sich auch keine Flugverbindung für den Tag buchen. So geht es recht spontan fünf Stunden früher für mich mit der Bahn Richtung Frankfurt los. Am Flughafen Frankfurt treffe ich die ersten Mitreisenden und um 22 Uhr deutscher Zeit hebt mein Condor-Flieger ab, um dann nach neun Stunden Flug pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Airport Alajuela in der Nähe von San Jóse zu landen.Tortuguero ist ausschließlich auf dem Wasser- oder Luftweg zu erreichen

Hier empfängt uns Alex (Alejandro) Castro. „Pura Vida!“ ruft er uns entgegen und begrüßt uns mit dem typischen Spruch und Lebensgefühl der Menschen in Costa Rica. Als studierter Fachmann begleitet er uns die nächsten Tage und bringt uns die Tier- und Pflanzenwelt von Costa Rica näher. „Pura Vida“ – das wird hier zu allem gesagt. Bitte! Danke! Toll! Das gefällt mir – Pures Leben!

Alex verliert keine Zeit und macht sich mit uns von Alajuela mit dem Auto direkt auf den Weg in Richtung Tortuguero. Vom westlichen Rand von San José fahren wir in Richtung Karibik. Dafür durchqueren wir einmal San José. Danach geht es auf den Highway 32, der uns in einem Bogen nach Nordosten bringen wird. Wir durchfahren den Nationalpark Braulio Carrillo mit seinen beeindruckendem Wald und enlos wirkende Bananenplantagen ziehen an uns vorbei. Einmal stoppen wir zwangsläufig, um den Bananenseilzug durchzulassen, der von einem Arbeiter mit purer Muskelkraft gezogen wird. Bananen sind eines der Top-Export Produkte in Costa Rica.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichen wir La Pavona. Die beliebteste und günstigste Route nach Tortuguero führt über Cariari und La Pavona. Für uns endet hier die Reise mit dem Auto, denn wer die Natur im Nationalpark exklusiv erleben möchte, der erreicht diesen nur mit dem Boot.  Ab La Pavona (Rancho La Suerte) fahren Boote etwa um 07:30, 13:30 sowie 16:30 Uhr. Allerdings empfiehlt es sich hier, immer genau mit dem Anbieter der Tour vorher abzustimmen.

Boote werden ab jetzt das Transportmittel der nächsten zwei Tage für uns sein. In La Pavona warten sie bereits auf Urlauber, Naturforscher, Einheimische und uns. Die nächsten ein bis zwei Stunden tauche ich bereits komplett in die Natur von Costa Rica ein. Der Weg zur Mawamba Lodge führt uns durch das Flusssystem von Tortuguero. Unfassbar und schön ist die Natur hier. „Look!, Look!, Look!“ – rechts sehen wir einen Barethroated Tiger Heron, links wartet ein Kaiman auf uns. Fledermäuse sind so gut getarnt, dass wir sie mit bloßem Auge kaum erkennen.

 

Mein Bett mitten im Tortuguero Nationalpark – die Mawamba Lodge

Unser Ziel, die Mawamba Lodge ist erreicht. Das besondere an unserer Unterkunft ist die Lage, denn zu beiden Seiten ist die Lodge von Wasser umgeben. Während der Boots-Anleger an dem Flussarm liegt, grenzt das Gelände der Loge auf der anderen Seite an den Strand. Hierher kommen von Juli bis Oktober die Meeresschildkröten zur Eierablage. Dann ist in der Mawamba Lodge und im Tortuguero Nationalpark Hochsaison. Mit speziellen Nachtlampen machen sich die Guides dann in sehr kleinen Gruppen mit den Besuchern auf den Weg zum Strand und beobachten die Tiere.

Wir freuen uns, dass wir in der Nebensaison hier sind und die Ruhe genießen dürfen. Zwar sehen wir keine Meeresschildkröten, dafür entdecken wir auch in der Lodge viele Tiere. Das Stachelschwein hängt im Baum, der Elefantenkäfer klammert sich an einen Ast und riesige Leguane stehen regungslos im Schatten der Palmen. Nachts habe ich das Gefühl, mein Bett steht direkt in der Natur. Überall höre ich die Geräusche der Tiere im Dschungel.

Begegnung mit dem Regenwald im Tortuguero Nationalpark

Am nächsten Morgen starten wir unseren Tag um fünf Uhr noch direkt vor dem Frühstück. Durch die Zeitverschiebung (minus acht Stunden) macht es uns nichts aus so früh auf den Beinen zu sein. Laut Alex ist jetzt die beste Zeit, um die Natur beim Erwachen zu beobachten. Wir legen mit dem Boot ab. Bereits die Boots-Tour zu den kleineren Nebenflüssen im Tortuguero Nationalpark ist ein Erlebnis. Das Boot gleitet auf dem breiten Flussarm dahin, nur begleitet vom Rauschen des Wassers und Summen des Elektromotors. Die meisten von uns schließen die Augen und genießen den Fahrtwind im Gesicht. Spätestens jetzt sind wir wach. Zielgerichtet bringt uns der Fahrer zu den kleineren Flussarmen im Tortuguero Nationalpark. Mir wird erst jetzt die Gewaltigkeit des Regenwaldes richtig bewusst. Riesige Bäume, Farne und Lianen bilden ein undurchdringliches Dickicht aus Pflanzen. „Look! Look! Look!“ – Wir sehen die ersten Affen, danach gleich einen American Anhinga (Schlangenvogel), der neben einer Black River Turtle (Schwarze Flussschildkröte) das Gefieder trocknet.

Darf`s ein bischen touristischer sein? Ausflug ins kleine Dorf Tortuguero

Das Dorf Tortuguero liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem karibischen Strand und dem breiten Urwaldfluss, der parallel zum Strand verläuft. Nur etwa 500 Menschen leben im Dorf. Während früher viele von ihnen vom Fischfang lebten, widmen sie sich jetzt dem ständig wachsenden Tourismus. Auch die Einheimischen erledigen alles auf dem Wasserweg und damit ist das Boot das wichtigste Transportmittel. Braucht man ein Boot, stellt man sich einfach ans Ufer und winkt ein Wassertaxi herbei.

Tortuguero ist der einzige Ort im Nationalpark und deshalb wundert es mich nicht, dass ein Ausflug in das Dorf bei vielen Urlaubern mit auf dem Programm steht. Von unserer Lodge aus ist der Ort nur 20 Gehminuten entfernt und so schlendern wir über den Strand dorthin, bummeln entspannt die Promenade im Dorf entlang und lauschen der Musik, die hier und da gespielt wird. Irgendwo sitzen zwei Männer rauchend auf der Terrasse ihres bunten Hauses. Woanders im Dorf werden Kokosnüsse verkauft und am Ende der Straße vergnügen sich die Affen auf einem Baum. Jetzt, außerhalb der Hochsaison lässt es sich hier entspannt bummeln. In der Hochsaison schieben sich die Menschenmassen durch die kleine Straße im Dorf.

Regenzeit und trotzdem nach Costa Rica? Ein Statement zum Reisen in der Nebensaison

Jetzt ist Anfang Juni und die Regenzeit hat bereits begonnen. Das sollte niemanden davon abhalten noch Costa Rica zu kommen, denn jetzt ist hier Nebensaison und in allen Hotels und Lodges hat man Ruhe vor großen Menschenmengen. Tiere lassen sich leichter beobachten und die Preise sind generell günstiger als in der Hochsaison. Einmal am Tag regnet es jetzt in der Regel. Der Schauer ist kurz aber heftig. Und danach kann man weiter warme Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad genießen. Die Hotels haben sich auf die Regengüsse eingestellt und bieten Schirme an. Wir hatten jetzt im Juni sogar Glück und es gab nur einen kurzen Schauer innerhalb von drei Tagen, die wir im Tortuguero Nationalpark waren.

Die Saison für die Beobachtung der Schildkröten

Wer unbedingt die Schildkröten beobachten möchte für den lohnt sich eine Reise zwischen Juli und September in den Tortuguero Nationalpark. In dieser Zeit füllt sich der Park mit Touristen und Naturliebhabern. Dann kommen die Schildkröten aus dem Meer, um am Strand in Tortuguero ihre Eier abzulegen. Früher wurde die Grüne Meeresschildkröte von den Einheimischen gejagt und verarbeitet. Da die Schildkröte vom Aussterben bedroht ist, wurde sie 1975 unter Naturschutz gestellt. Selbst heute sind die Einheimischen bemüht die Population der Schildkröten zu schützen. Während der Brutzeit kommen freiwille Helfer nachts an die Strände und patrollieren, um Feinde der Schildkröte fernzuhalten. Wer sich für eine freiwillige Mithilfe interessiert, findet bei den Costa Rica Volunteers Informationen zu Naturschutz-Projekten. Auch die Besichtigung durch Touristen wird streng kontrolliert. Das faszinierende Ereignis der Eiablage erfolgt nur in Begleitung eines offiziellen Guides. Dabei erhalten alle Beobachter spezielle Nachtlampen und auch das Fotografieren ist verboten. Die unnatürliche Lichtquelle könnte die Schildkröte während der Eiablage stören und sind nicht erwünscht. Die Chancen den Schildkröten bei der Eiablage zuzuschauen sind kurz nach dem Sonnenaufgang am besten. Sind die jungen Schildkröten dann geschlüpft, beginnen sie ihren beschwerlichen Weg zum Meer. Dort warten zur Brutzeit bereits Haie auf die kleinen Schildkröten und nur ein Bruchteil der geschlüften Tiere schafft den Weg ins offene Meer. Im Park gibt es eine wissenschaftliche Forschungsstation, die sich darauf spezialisiert hat das Verhalten der Schildkröten zu untersuchen.

Warum es sich lohnt einen Guide zu buchen

Ein Guide ist für den Besuch von Nationalparks sehr empfehlenswert. Mit ihm zusammen wird die Tour mit dem Boot oder der Walk durch den Nationalpark erst zu einem richtigen Erlebnis. Man lernt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt besser kennen, man taucht auch viel tiefer in das Land und die Kultur ein.

  • Der Guide hat Tipps für die besten Regionen im Land und in den Nationalparks parat und damit steigt die Wahrscheinlichkeit interessante Tiere und Pflanzen zu entdecken.
  • Mit Kenntnissen über die Tier- und Pflanzenwelt veranschaulicht der Guide die komplexen Zusammenhänge in den Ökosystemen der Nationalparks.
  • Mit dem Guide kann man zielgerichtet nach Tieren und Pflanzen suchen, die man gern sehen möchte, da er Plätze, Nistplätze und das Verhalten kennt.
  • Er hilft die Augen zu schulen und die anderen Sinne zu schärfen. Man lernt selbst, Tiere und Pflanzen in den Nationalparks zu entdecken.
  • Er kennt die Orte und Plätze an denen giftige Tiere leben und kann Dich damit vor Bissen und Stichen schützen.
  • Er kennt Land und Leute und kann das Lebensgefühl transportieren.
  • Der Guide hat viele Kontakte und kann diese nutzen, um die Tour noch interessanter zu gestalten.
  • Er gibt viele Hintergrundinformationen zum Naturschutz und kennt die Regeln des Landes.
  • Er hat Kenntnis über das Wetter des Landes und kann vor jedem Ausflug in die Natur die entsprechende Empfehlung für Kleidung geben.
  • Er ist meistens mit hochwertigen Ferngläsern ausgestattet und so sieht man auch Tiere ganz nah, die eigentlich weit entfernt sind.

Hier kommen noch ein paar Impressionen von der Reise zusammengefasst von der lieben Andrea Morgenstern, die mit unserer Gruppe unterwegs war.

Weitere Nationalparks in Costa Rica

Neben dem Tortuguero Nationalpark gibt es in Costa Rica noch 25 weitere Nationalparks, die eine Reise wert sind.

  • Arenal Volcano National Park
  • Barbilla National Park
  • Barra Honda National Park
  • Braulio Carrillo National Park
  • Cahuita National Park
  • Carara National Park
  • Chirripó National Park
  • Cocos Island National Park
  • Corcovado National Park
  • Diria National Park
  • Guanacaste National Park
  • Irazú Volcano National Park
  • Juan Castro Blanco National Park
  • La Amistad International Park
  • La Cangreja National Park
  • Las Baulas National Marine Park
  • Los Quetzales National Park
  • Manuel Antonio National Park
  • Maquenque National Park
  • Palo Verde National Park
  • Piedras Blancas National Park
  • Poás Volcano National Park
  • Rincón de la Vieja Volcano National Park
  • Santa Rosa National Park
  • Tapantí National Park
  • Tenorio Volcano National Park
  • Turrialba Volcano National Park

Tipps für die Reise durch Costa Rica

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Hinweis: Die Reise in den Tortuguero Nationalpark Costa Rica erfolgte in Kooperation mit Visit Costa Rica.

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Auf „Wolke 203“ im Kinderhotel Oberjoch

Der heiße Kaffee dampft in der Tasse, Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und rundherum nehme ich bei geschlossenen Augen die gedämpften Geräusche der Umgebung wahr. Irgendwo höre ich Kinderlachen, ein Kellner…

Der heiße Kaffee dampft in der Tasse, Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und rundherum nehme ich bei geschlossenen Augen die gedämpften Geräusche der Umgebung wahr. Irgendwo höre ich Kinderlachen, ein Kellner klappert dezent mit dem Geschirr – Ich öffne meine Augen und bewundere schon wieder das Alpenpanorama vor meiner Nase.  Berge soweit das Auge reicht, ein bisschen Schnee bedeckt die Pisten, dass es noch zum Ski-Fahren reicht. Ich bin am Ziel unseres gemeinsamen Urlaubs mit der Familie im Kinderhotel Oberjoch angekommen.

Ein paar Tage vorher: Anreise ins Kinderhotel

Das Auto ist gepackt und wartet auf den Start. Dicke Skihosen liegen neben Wanderschuhen und Sommerjacken – die perfekte Ausrüstung für das vorhergesagte Wetter im Kinderhotel. Wir hoffen auf etwas Schnee, um Ski zu fahren. Um 2 Uhr nachts startet unsere Fahrt mit dem Range Rover Evoque. Als Eltern zweier quirliger Jungs (3 und 7 Jahre) ist die Nachtfahrt für uns, die entspannte Art zu Reisen. Schlafend verbringen unsere Kinder die ersten fünf Stunden auf dem Rücksitz, während wir auf leeren Autobahnen von Nord- nach Süddeutschland fahren. Einen Stopp legen wir zum Frühstück ein und nach neun Stunden Autofahrt erreichen wir erschöpft aber glücklich unser Ziel: das Kinderhotel Oberjoch im Allgäu.

2016 Kinderhotel Oberjoch Greta Pasemann Anreise

Ankunft im Allgäu für unseren Urlaub im Kinderhotel Oberjoch, Auszeit für die Familie

Aufatmen! Die Pisten im Skigebiet Bad Hindelang & Oberjoch sind noch offen. Überall liegt noch Schnee auf den Hängen. Viele Skifahrer nutzen den Wintersport-Saisonabschluss, um bei strahlendem Sonnenschein die Hänge hinunter zu gleiten. Gleich nach unserer Ankunft dürfen wir das Kinderhotel nutzen. Bis wir die Schlüssel für die Zimmer in Empfang nehmen, genießen wir das frühlingshafte Wetter auf der Sonnenterrasse am Kinderhotel und lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen. Kurzer Snack am Nachmittagsbuffet und unsere Kinder gesellen sich bereits zu den anderen Spielkameraden auf der Terrasse. Fliegenpilz, Klettergerüst und Co. geben den Kindern hier ihren eigenen Raum, während wir Eltern entspannt unseren dampfenden Kaffee genießen.

Geschmackvoll oder alles Käse auf Wolke „203“?

Alles Käse oder was? Eine Käsehöhle mitten in unserer Familiensuite „203“ ist das Highlight unserer Unterkunft. Der zusätzliche Raum für die Kinder, schafft Raum für uns Erwachsene! Jeder hat seinen eigenen Bereich im Zimmer und das sorgt für den nötigen Entspannungsfaktor in unserer Familiensuite im Kinderhotel. Während die „Käsemäuse“ in ihrer Höhle lesen, toben oder einen Gute-Nacht-Filme schauen, sitzen wir ganz entspannt in unserem Bereich, lesen oder unterhalten uns und genießen den Ausblick von der Terrasse. Wer Lust auf Urlaub im Kinderhotel Oberjoch hat, der findet hier passende Angebote.

Esel Emil und andere Abenteuer warten am Kinderhotel

Den Rest unseres Anreisetages nutzen wir dazu, die Umgebung am Familienhotel zu erkunden. Bei herrlichem Sonnenschein geht’s durch den Kletterwald am Kinderhotel entlang. Vom Hexenhaus starten die Jungs, klettern durch den hängenden Tunnel bis zum Baumhaus, balancieren über wackelige Seile bis zur Seilbahn – „Juchu – Gib Anschwung Mama!“. Damit werden sie direkt bis vor den Streichelzoo katapultiert. Mit leuchtenden Augen entdecken unsere beiden Abenteurer den Esel Emil, die Alpakas Puschkin und Picasso, Pferde, Hasen und Ziegen. Der Bachlauf des Nachbargrundstücks am Kinderhotel wird erkundet, hier entstehen in den nächsten Tagen wahre Staudamm-Kunstwerke unserer Kinder. Wer glaubt, das war schon alles? Stockbrot gibt’s zum Abend auch noch! Am Tipi-Zelt mit Marterpfahl finden sich alle Kinder des Kinderhotels ein und grillen gemeinsam an der offenen Lagerfeuerstelle. Ein toller Abschluss für den ersten Tag im Kinderhotel!

„Pizza & Pommes“ – Ski fahren ist Programm

In diesem Jahr sind wir mit unserem Winterurlaub im Kinderhotel spät dran. Jetzt Anfang April neigt sich die Saison dem Ende zu. Wir haben Glück und die Lifte sind noch offen und deshalb nutzen wir gleich die ersten Tage des Urlaubs zum Skilaufen. Wer weiß, wie lange die Pisten noch befahrbar sind. Skier, Helm und Schuhe leihen wir im Kinderhotel und fahren morgens direkt nach dem Frühstück mit dem Shuttlebus los. Das Kinderhotel ist nur fünf Minuten vom Schneekinderland entfernt. „Pizza, Pizza, Pizza!“ „Pommes, Pommes!“ – Schneepflug und Parallelstellung klappen noch. Unser Großer steht nach dem ersten Tag schon wieder so sicher auf den Brettern, wie bei seiner letzten Abfahrt im Februar 2015. Der Kleine unternimmt seinen ersten ernsthaften Versuch. Nachdem er im letzten Jahr seinen Unmut laut schreiend kundgetan hatte, findet er nun richtig Gefallen am Ski-Fahren. Alles zu seiner Zeit!

Frühlingserwachen und Kinderbetreuung im Familienhotel

„Mama, können wir hier wohnen bleiben!“ „Wir läuten den Frühling ein!“ – ein dezentes Schreiben auf unserem Frühstückstisch im Kinderhotel erklärt uns am dritten Tag, dass die Skilifte schließen werden. Nun ist die Skisaison vorbei. Schade einerseits, andererseits nutzen wir ab sofort die vielfältigen Angebote und die Kinderbetreuung im Familienhotel.

Kinderbetreuung wird hier gelebt: Unsere Kinder feiern Piraten- und Indianerfeste, essen mit andern Kindern am Mittags-Buffet, basteln, spielen, turnen, klettern, tanzen, proben für Theateraufführungen oder schauen sich Vorstellungen im Theater an. Mal ploppt überraschend vor dem herrlichen Alpenpanorama am Kinderhotel einfach eine Hüpfburg in Form einer Eisenbahn auf, mal wird ein Schatz gesucht. Kein Wunder, dass unser großer Sohn uns fragt: „Mama, können wir hier wohnen bleiben?“.

Schon morgens um 8.30 sitzen unsere Jungs zappelnd am Frühstückstisch und warten sehnsüchtig auf „Smileyne“. „Mamaaaa, wie lange noch?“ Das Maskottchen dreht jetzt seine Runde durch das Kinderhotel und sammelt alle Kinder für den Smileytanz ein. Der Tag in der Betreuung startet. Das Programm der Kinderbetreuung ist auf unterschiedliche Altersklassen ausgerichtet. Vom Säugling bis zum Teenager findet jedes Kind passende Angebote. Bis um 21.30 Uhr dürfen die Kinder im Kinderhotel die Betreuung nutzen. Unser siebenjähriger Sohn ist stolz, dass er mit unserer Erlaubnis den Abenteurerclub alleine besucht und sich mit eigener Zimmerkarte selbständig im Kinderhotel bewegen darf. Der Kleine ist fest im Miniclub angemeldet und wird von uns zu vereinbarten Zeiten abgeholt.

Highlight im Kinderhotel: Rasante Wasserrutsche

Eingekuschelt in die Gute-Laune-Bademäntel vom Kinderhotel schlurfen wir zu viert mit unseren Badeschlappen durch die Gänge bis zum Spaßbad mit Wasserrutsche. Tür auf, die wohlige Wärme umfängt uns. Jetzt ist Zeit für die Familie in der Badelandschaft! Mit leuchtenden Augen entdeckt unser Dreijähriger den separaten Kinderpool mit großem Traktor, Schweinen, Kühen, Gänsen – Bauernhof-Atmosphäre. Stundenlang wird hier geplanscht und gerutscht. Nebenan hören wir: Gelächter und Quieken! Unter dem donnernden Rauschen der rasanten Wasserrutsche rutscht ein Kind nach dem anderen nach unten, nur um danach gleich wieder mit dem Riesenreifen nach oben an den Start zu laufen.

In einem ganz anderen Licht zeigt sich die Sauna- und Badewelt in den Abendstunden. Wir Eltern nutzen die kinderfreien Zeiten und genießen die Panorama-Sauna und den dampfenden Außenpool mit Blick auf die Alpen. Der atemberaubende Blick auf die traumhafte Bergwelt des Allgäus verschlägt mir immer wieder die Sprache. Gewaltig, beeindruckend und immer anders.

[toggle title=”Anfahrt”]Sie fahren mit dem Auto die Autobahn A7 bis zur Abfahrt Oy-Mittelberg. Folgen Sie dann der B 309 bis zur Abzweigung Nesselwang. Fahren Sie geradeaus weiter auf die B 310. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 20 km.

Am Ortseingang von Oberjoch fahren Sie geradeaus weiter auf der Bundesstraße bis Sie links eine kleine Tankstelle sehen. Biegen Sie hier rechts ab. Mit der Bahn fahren Sie bis Sonthofen und anschließend mit dem Bus nach Bad Hindelang / Oberjoch weiter. Mit dem Taxi fahren Sie ca. 15 Minuten bis zum Oberjoch. Mit dem Flugzeug können Sie bis zum Flughafen Memmingen anreisen (ca. eine Stunde vom Oberjoch entfernt, alternativ München, Stuttgart ca. 2 Stunden).[/toggle]

[toggle title=”Unterkunft”]Das Kinderhotel Oberjoch ist ein kinderfreundliches Hotel, das auf 1.200 m Höhe liegt – in Deutschlands höchstem Bergdorf. Es bietet eine Kombination von breitem kulinarischem Angebot, umfangreichen Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie Spielmöglichkeiten und Kinderbetreuung. Alle Einrichtungen des Familienhotels sind auf Kinder abgestimmt – zum Beispiel der Sportbereich, der ein separates Kinderhallenbad bietet. Wer das Kinderhotel bereits kennt, der findet in dem nur ein Stunde entfernten Schwersternhotel Alpenrose in Österreich Entspannung vom Alltag. Auch hier ist das gesamte Hotel auf Kinder eingestellt. [/toggle]

[toggle title=”Skigebiet”]Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt. Es erwarten Sie 9 Lifte, 33 km präparierte Skipisten sowie das Schneekinderland auf über 20.000 qm. Der Skipass und das Schneekinderland sind gratis mit der Bad Hindelang PLUS Card.[/toggle]

Weitere Artikel vom Kinderhotel Oberjoch und Hotel Alpenrose

Kinderhotel Oberjoch: Eine Schneefahrt die ist Lustig
Hotel Alpenrose: Von entspannten Ski-Minis und Alpakas

 

Ein herzlicher Dank für die Einladung geht an das Kinderhotel Oberjoch.

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Agios Georgios Pagi – kristallklares Wasser

Mit kräftigen Zügen schwimme ich durch das türkise Wasser – kristallklar und angenehm warm umschließt mich an diesem Morgen das Meer in unserer Bucht. Am heutigen Morgen konnte ich nicht…

Mit kräftigen Zügen schwimme ich durch das türkise Wasser – kristallklar und angenehm warm umschließt mich an diesem Morgen das Meer in unserer Bucht. Am heutigen Morgen konnte ich nicht anders, als ein einfach mein Handtuch zu schnappen um sofort ins erfrischende Nass zu springen. Am endlosen Sandstrand der Bucht Agios Georgios Pagi suche ich vergebens nach Menschenansammlungen oder den üblichen Anzeichen von Massentourismus. Dieser erste Tag auf der Insel Korfu lädt mich zu einer entspannten Urlaubswoche ein.

Die Grüne Insel Korfu

Nicht ohne Grund ist Korfu auch als grüne Insel bekannt. Durch das mediterran ausgeglichene Klima entdecke ich auf Korfu eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Geruch von Zypressen steigt mir in die Nase und auch Olivenbäume sind hier allgegenwärtig. Rund um die Bucht finde ich kleine Zypressen und Olivenhaine mit jahrhundertealten Bäumen. Die Inhaberin unserer Lieblingstaverne erzählt mir, dass über die Hälfte der Insel mit Olivenbäumen bepflanzt ist – Olivenöl ist eines der wichtigsten Produkte, das von der Insel stammt und sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Auch Orchideen sind hier zuhause und gedeihen das gesamte Jahr.

Traumstrand Agios Georgios Pagi

Bucht von Agios Georgias Pagi

Bucht von Agios Georgias Pagi

Unsere traumhafte Bucht liegt im Nordwesten der Insel Korfu. Umschlossen von zwei Hügeln liegt sie direkt am Mittelmeer. Die europäische Umweltbehörde hat das Wasser in der Bucht Agios Georgios Pagi für seine perfekte Wasserqualität ausgezeichnet. Wenn das so ist, dann kann ja nichts mehr schief gehen, denke ich mir und entdecke bei einem Spaziergang am drei-kilometer-langen Sandstrand die Umgebung. Hier kann ich Tauch-, Segel- oder Paragliding-Kurse buchen. Auch Mountainbikes könnte ich hier leihen – vielleicht später. Ich lege mich mit meinem Buch unter eines der Schirmchen an der Bucht und genieße einen herrlichen Vormittag am Strand. Zur Mittagszeit gönne ich mir ein Glas Weinschorle in der Beachlounge direkt am Strand.

Agios Georgios wurde 2010 in die neu gegründete Großgemeinde Korfu integriert. Hier leben etwa fünftausend Menschen, die in erster Linie vom Tourismus und der Landwirtschaft leben. In den Supermärkten der Umgebung finden wir leckerste Lebensmittel – biologischer Anbau wird hier groß geschrieben. Für das erste Abendessen hole ich aus dem Supermarkt um die Ecke unseres kleinen Appartements frisches Obst und Gemüse, Schinken, einen leckeren Wein und natürlich Oliven. Wir machen uns auf unserem Balkon gemütlich und genießen den Sonnenuntergang bei entspannten Gesprächen und einem leckeren Essen.

Haus Vistonia in Agios Georgias Pari

Unsere Unterkunft direkt am Meer

“kafé ellinikó” im kleinen Ort Makrades

Gestärkt und erholt wollen wir in den nächsten Tagen die Umgebung erkunden. In näherer Entfernung ist das Honigtal zu erreichen und die beiden kleinen Dörfer Afionas und Makrades stehen auf unserem Ausflugsplan. Wir bummeln durch die Gassen der beiden Städtchen und genießen das Nichtstun in einem kleinen Cafés bei griechischem Mokka dem „kafé ellinikó“. Hier lernen wir, dass wir bei griechischem Kaffee gleich den gewünschten Süßegrad mit angeben müssen. Das Wasser wird hier zusammen mit dem Kaffeepulver und dem Zucker aufgekocht. Abends finden wir uns in einer der vielen netten Tavernen ein und essen köstliches „bekri mezé“, einen typischen Schweinegulasch und Sardellen „marídes“. Daran komme ich nie vorbei.

Beim Urlaub im Ferienappartement findet jeder seine individuelle Freiheit. Entweder wird selbst gekocht oder man nutzt die vielfältigen Angebote der Umgebung. Ohne Stress und Hektik des Alltags kann man sich einfach treiben lassen. Schöne Unterkünfte gibt es hier: Ferienwohnung Korfu.

© alle Bilder: Spyridon Konstantis

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Südafrika – farbenfroh, traditionell, abenteuerlich

Bunt und abwechslungsreich, farbenfroh und lebenslustig, das sind die Begriffe die ich mit Südafrika verbinde. Vom Nervenkitzel den man auf der Spur der wilden Tieren erlebt, über die gut gelaunten…

Bunt und abwechslungsreich, farbenfroh und lebenslustig, das sind die Begriffe die ich mit Südafrika verbinde. Vom Nervenkitzel den man auf der Spur der wilden Tieren erlebt, über die gut gelaunten Menschen und die bunte Vielfalt der traditionellen und einheimischen Kunst. Ob Kapstadt, Johannesburg, Kruger Nationalpark oder Cape-Town – jedes Jahr reisen etwa 8-9 Mio. Touristen nach Südafrika. Das Land der Kontraste bietet nicht kulturelle Unterschiede und auch die „größten“ Tiere dieser Welt sind in Südafrika zuhause.

Big Five in freier Wildbahn erleben

Hier in Südafrika hat man die Chance die Big Five in freier Wildbahn zu erleben. Bei der Auswahl der fünf „großen“ Tiere spielte nicht ausschließlich die Körpergröße der Tiere eine Rolle, sondern in erster Linie die Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Jagd auf sie. Mit einem erfahrenen Ranger und einer Portion Glück begegnen einem auf der Safari Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden draußen in der Savanne von Südafrika.

Aber auch ein Tauchgang in Capetown zu den weißen Haien oder die Beobachtung der Wale von Juni bis November sind Ausflüge, die den Aufenthalt in Südafrika unvergesslich machen. Der Abenteuertourismus nimmt hierzulande im Vergleich zum Rest der Welt eine wichtige Rolle ein. Die Südafrikaner verbringen, so wie auch die Australier mehr Zeit draußen in der freien Natur als wir in Deutschland. Kein Wunder bei den einzigartigen Tieren, Landschaften und unvergesslichen Lichtverhältnissen.

Nachhaltigkeit gewinnt in Südafrika an Bedeutung

Inzwischen setzen einige Projekte in Südafrika vermehrt den Fokus auf den umweltschonenden und nachhaltigen Tourismus. Beispielsweise das Madikwe Game Reserve, eines der größten Wildreservate in Südafrika, hat sich auf Natur- und Tierschutz spezialisiert. Durch die Integration der Gemeinden vor Ort werden Arbeitsplätze geschaffen und so die lokale Bevölkerung gestärkt. Das zugehörige Thakadu River Camp und die Buffalo Ridge Lodge gehören dabei zu hundert Prozent den lokalen Gemeinden.

Mehr als nur Gast sein

Knysna Living Local bieten den Touristen in Südafrika die Chance für ein paar Tage inmitten der Einheimischen zu verbringen und so komplett in deren Kultur einzutauchen. Am Lagerfeuer teilt man neben den Geschichten das Essen mit den Gastgebern und lernt was es bedeutet die begrenzten Ressourcen mit anderen zu teilen: „Ubuntu“ heißt „Menschlichkeit“ und ist die Lebenseinstellung, die man als Tourist aus Südafrika wieder mit nach Hause nimmt.

© Bilder, Video South African Tourism (Südafrika Tourismus)

 

Koop

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Die dampfende Molli von Bad Doberan

Mein Hintern brennt, die Beine sind schwer und werden zunehmend schwerer. Während mein Mann guter Dinge dynamisch in die Pedale tritt, komme ich nur langsam voran. Trotzdem ernte ICH von…

Mein Hintern brennt, die Beine sind schwer und werden zunehmend schwerer. Während mein Mann guter Dinge dynamisch in die Pedale tritt, komme ich nur langsam voran. Trotzdem ernte ICH von den mir entgegenkommenden Radfahrern anerkennende Blicke und Kommentare. Ein Pärchen fragt mich direkt. „Und das geht, mit dem Radanhänger auf diesem holprigen Pfad?“ Na klar geht das, denke ich und nicke freundlich.

Mir fehlt die Puste für ein Gespräch. Wir sind als Familie zu viert auf dem Ostseeradwanderweg unterwegs, entlang der Steilküste zwischen Heiligendamm und Kühlungsborn. Während mein Mann und unser großer Junior trällernd durch die Landschaft radeln, ziehe ich den kleinen Junior im Fahrradanhänger hinter mir her.

Ganz spontan sind wir hergekommen. Die Sehnsucht nach meiner Heimat Mecklenburg, den Kindheitserinnerungen und auch der Wunsch nach ein wenig Ruhe hat uns einmal mehr hergelockt. Ein kleines Appartement ist in Heiligendamm schnell gefunden, so dass wir problemlos unseren 4-tägigen Kurzurlaub an der Ostsee von Kiel aus antreten – mit Fahrrädern im Gepäck.

Eine Perlenkette aus vergangenen Zeiten

Von unserer Unterkunft in Heiligendamm ist der Strand nicht weit entfernt, so dass wir die Zeit für viele kleine Spaziergänge nutzen können. Wir schlendern entlang des Grand Hotels, das durch den G8-Gipfel zu neuem Ruhm gekommen ist. Daneben reiht sich die trostlos aussehende „Perlenkette“ aus sechs alten Villen auf, die seit Jahren zu Luxusappartements ausgebaut werden sollen. Manche sagen, dass die Häuser gespenstisch wirken und den Ort verschandeln. Ich empfinde sie eher als ruhende Monumente vergangener Zeiten. Der europäische Hochadel und die russische Zarenfamilie logierten hier einst. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Gebäude Heiligendamms als Sanatorium und Erholungsstätte sowie als Kinderferienlager genutzt. Einerseits schade, dass sie noch nicht zu neuem Glanz gefunden haben. Andererseits gefällt mir die Vorstellung, dass diese Promenade nicht so perfekt ist, wie viele andere Abschnitte entlang der mecklenburgischen Ostseeküste.

Kühlungsborn – Touristenmagnet der Ostseeküste

Sehr ansehnlich hingegen ist der Kurort Kühlungsborn. Hier hat sich in den Jahren nach der deutschen Wende viel getan. Mit unseren Rädern haben wir uns auf den Weg nach Kühlungsborn gemacht und entdecken tolle Spielplätze in Strandnähe, eine gut ausgebaute Promenade mit vielfältigen Möglichkeiten zum Essen oder Shoppen und nicht zu vergessen, den herrlich breiten Sandstrand auf dem regelmäßig Beachvolleyball-Meisterschaften ausgetragen werden.

Die „Molli“ – unsere Rettung

Nach dem langen Tag auf den Beinen verlässt uns allerdings die Lust unseren Heimweg nach Heiligendamm mit dem Rad anzutreten. Wir suchen eine Haltestation und setzen uns in die dampfende “Molli”. Die Schmalspurbahn, die bereits seit 1886 Bad Doberan, Kühlungsborn und Heiligendamm verbindet, verströmt ihren eigenen Charme. Auch hier spüre ich den Geist vergangener Zeiten. Mit voller Kraft und trotzdem ganz gemächlich dampfen wir zurück in unseren Urlaubsort. Nicht nur den Kindern gefällt das.

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Die Molli beendet unseren Fahrradausflug auf ihre besondere Art und Weise. © Bilder der Reise von Greta Pasemann

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Traumstrände mitten im Atlantik

Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im…

Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im Norden und im Süden Karibikträume, mitten im Atlantik, wahr werden lassen – nur vier Stunden Flug von Deutschland entfernt.

Paradiesische Zeiten, jedes Mal anders

Jede der sieben Kanarischen Inseln ist auf ihrer Art besonders: Gran Canaria und Teneriffa locken mit umfangreichem Nightlife und touristischen Attraktionen, Lanzarote mit der unwirklichen Mondlandschaft im Nationalpark Timanfaya und die Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro mit Natürlichkeit und Stille. Wer jedoch endlose Sandstrände und Karibikfeeling sucht, ist auf Fuerteventura genau richtig. Die sanfte Ostküste ist allgemein ruhiger und zum Baden und Surfen ideal geeignet, während die windige Westküste mit hohen Wellen und starken Strömungen für lange Wanderungen oder für Surfausflüge inmitten der herrlichen Natur zu empfehlen ist.

Dünenlandschaft trifft Traumstrände im Norden

Wunderschön sind die Traumstrände des Nordens um den Urlaubsort Corralejo: Östlich des Stadtzentrum zieht sich die Dünenlandschaft kilometerlang gen Süden und bietet jedem einen Rückzugsort in überwältigender Stille. Anders als der durchgängige flache Sandstrand von Jandia im Süden der Insel wird der Strand von Corralejo immer wieder von Lavarücken durchzogen und bildet so eine natürliche Unterteilung mit vielfältiger Vegetation. Die einzelnen Strandabschnitte teilen Sonnenanbeter, Surfer, Kite-Surfer, Taucher und FKK-Anhänger unter sich auf. Corralejo ist die erste Wahl für alle Urlauber, die abends gerne noch einmal zu einem Shoppingbummel, kalten Drinks und zum Tanzen die Hotelanlage verlassen möchten, denn im Ortszentrum dauert die Party bis spät in die Nacht hinein.

Die Karibik Europas: Jandia Playa

Besonders paradiesisch gibt sich der Süden von Fuerteventura mit den langen Sandstränden auf der Halbinsel Jandia. Zwar sind auch hier in den letzten Jahren verschiedene Urlaubsorte und weitläufige Resorts entstanden, doch meist genügt ein kleiner Spaziergang durch den weißen feinen Sand, um Ruhe und Einsamkeit zu finden. Schließlich erstreckt sich der Sandstrand hier über sagenhafte 21 Kilometer Länge von Morro Jable im äußersten Süden bis zur Costa Calma im Norden. Aktivurlauber nutzen die Strecke gerne zu langen Spaziergängen oder zum Joggen. Empfehlenswert ist der lange Strand auch für Surfer, die hier von steifen atlantischen Brisen und sehr viel Platz profitieren.

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Ideales Revier für Kiteurfer

Entlang der 21 Kilometer langen Küste gibt es einige sehenswerte Strände: Costa Calma, Esquinzo Playa, Mal Nombre, El Salmo und Sotavento. Ein echter Geheimtipp ist dazu der Strand von Confete auf der nördlichen Seite der Jandia-Halbinsel. Aufgrund des meist hohen Wellengangs und der starken Winde ist das Baden hier nicht empfehlenswert, doch der breite menschenleere Strand, hinter dem die Berge des Naturparks Jandia aufragen, verströmt eine ganz besondere Atmosphäre. Kein Wunder, dass sich hier auch das größte Mysterium von Fuerteventura verbirgt, die Villa Winter, die der Deutsche Gustav Winter 1937 aus nie geklärten Gründen in der Einöde errichten ließ. Gerüchte fabulieren von einem U-Boot-Stützpunkt für Hitlers Marine.

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Titelbild: © istock.com/Antagain, Galeriebilder: © Greta Pasemann
Koop

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