Autor: Greta Pasemann

Zum Surfen auf Bali – Perfekte Wellen inkluisve

Es ist 14 Uhr Ortszeit, leicht streicht der Wind über meine Haut und ich liege im Schatten eines im balinesischen Stil gebauten Lounge-Bereiches. Jemand schlurft in Flipflops entspannt über die…

Es ist 14 Uhr Ortszeit, leicht streicht der Wind über meine Haut und ich liege im Schatten eines im balinesischen Stil gebauten Lounge-Bereiches. Jemand schlurft in Flipflops entspannt über die Holzterrasse. Um mich herum verraten die Pflanzen, dass es hier länger als sechs Monate im Jahr warm und sonnig sein muss, und um die Idylle perfekt werden zu lassen, hat der Gärtner die Blüten der Frangipani-Bäume am Rande der Freiluftdusche aufgereiht. Ich befinde mich 16 Flugstunden von Deutschland entfernt im „Green Room Canggu“ auf Bali und lasse meine letzte Woche Revue passieren.

Surfari auf Bali heißt perfekte Wellen

Green Room – Blick aus meinem Zimmer.

Ich wollte wissen, ob es noch geht. Ob ich nach sechs Jahren Surf-Abstinenz noch fähig bin eine Welle zu surfen. Für dieses abenteuerliche Vorhaben lag nichts näher, als mir die Hilfe von echten Profis zu suchen. Ohne Anreisestress ging es am Mittwoch direkt nach meiner Landung in Denpasar per Shuttle ins Surfcamp nach Canggu. „Du surfst, wir machen den Rest!“ – Das Motto galt nicht nur für diesen Abend – es sollte mich den gesamten Urlaub begleiten.

Surfari auf Bali heißt perfekte Wellen

In den letzten sieben Tagen bin ich so oft gesurft, wie sonst nur im Urlaub in Australien. Jeden Tag gab es hier perfekte Wellen, und wie die meisten “Surfhungrigen” habe ich die vom Camp angebotenen Surfeinheiten am Vor- und Nachmittag ausgenutzt. Meine Tage starteten meistens viel zu früh, dafür aber lecker mit einem kräftigen Frühstück bestehend aus Toast, Omelette, Früchten und Nasi-Goreng. Vom Camp aus fahren täglich drei bis vier Shuttles mit erfahrenen Surfguides, die die Campbewohner je nach Können an die passenden Spots bringen und im Wasser mit hilfreichen Tipps zur Seite stehen. Reef, Beachbreak, Felsen, große oder kleine Wellen, Tubes oder entspannte Wellenberge – täglich entdeckte ich auf meinen „Surfaris“ neue Strände und lernte jeden Tag ein Stückchen mehr Bali kennen.  Zwischen den Rufen meiner Surfguides wie „Go-Go-Go!“, „No-No-No!“ oder „Paddle harder! Paddle faster!“  habe ich mich innerhalb der letzten sieben Tage um eine “Können-Stufe” verbessert. Der Take-Off klappt inzwischen wieder sicher, und ich traue mich in größere Wellen. Breites und glückliches Grinsen gibts hier zum Nulltarif. Danke Rido, Danke Muklas – Ihr seid die besten Guides der Welt!

Nach jeder Surfsession gibt es ein lebendiges Wiedersehen in der Lounge im „Green Room“. Hier werden alle Erfahrungen geteilt, Tipps ausgetauscht und neue Bekanntschaften geknüpft. Woher kommst Du? Wer bist Du? Wie lange bleibst Du?  Weltenbummler treffen auf erholungssuchende  Zwei-Wochen-Urlauber oder auf Bali-Dauergäste und Aussteiger. Eine Leidenschaft aber teilen alle – das Surfen! Manchmal kommt ein Guide in die Lounge und lässt alle wissen, wer heute im Wasser „On Fire“ war und besonders gut gesurft ist. Der positiven Stimmung kann sich niemand entziehen – happy Bali, happy People. Manchmal greift jemand in die Saiten der Campgitarre und spielt Songs von Bob Marley oder Jack Johnson.

Am Wochenende ist frei, zumindest was das Surfen mit Guide angeht. Das nutzen die meisten von uns, um eine Tour in das echte Bali zu planen – fernab der Touristenhochburgen Kuta oder Seminyak. Jede Menge Tipps hatte unsere Camp-Chefin Koni parat. Unkompliziert durften wir sogar einen der Camp-Busse nutzen und den Fahrer gab es für supergünstige 100.000 Rupiahs (8 Euro für 8 Stunden!) dazu.

Nach einer vielfältigen, spannenden und trotzdem sehr erholsamen ersten Woche sitze ich nun hier im balinesichen Stil gebauten Loungebereiches des Camps. Während jemand in Flipflops vorbeischlurft, tue ich das, was vor mir schon sehr viele Campbewohner getan haben – ich habe verlängert. Ich surfe – und die machen den Rest!

Unser Tipp: Rundreisen

Bali hat aber noch viel mehr zu bieten, als nur Tauchen, Wellenreiten oder Baden: einzigartige Vulkan-Landschaften, traumhafte Strände und Buchten, Tempel und Zeremonien. Mit einer Rundreise, wie sie zum Beispiel von Dertour angeboten wird, wird die „Insel der Götter“ intensiver erlebt.

Reiseinfos

Geld im Urlaub

Die Währung auf Bali sind Indonesische Rupiah. Die meisten Geschäfte akzeptieren Kreditkarten. Wer die Abhebegebühren umgehen möchte, für den lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte. Mehr Tipps zur Zahlung im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.


Reiseführer & Weiterführende Informationen

Eine Auswahl an Reiseführern für Bali finden Sie hier.

Kooperationsartikel

Keine Kommentare zu Zum Surfen auf Bali – Perfekte Wellen inkluisve

Ayurveda Kur im Ostseebad Binz

Ayurveda Kur und Sturm? Das passt gut! Das Meer tobt und der Wind peitscht kraftvoll über die Strandpromenade im Ostseebad Binz auf Rügen. Der Herbst ist jetzt im Oktober da…

Ayurveda Kur und Sturm? Das passt gut! Das Meer tobt und der Wind peitscht kraftvoll über die Strandpromenade im Ostseebad Binz auf Rügen. Der Herbst ist jetzt im Oktober da – intensiv, lebendig, kraftvoll. Während es draußen tobt, liege ich entspannt auf meiner Liege im Thai Bali SPA des Grand Hotel Binz. Leise Klänge, gedämpfte Farben und Kerzenschein umgeben mich – irgendwo höre ich das Plätschern eines Wasserfalls. Meine Nase nimmt angenehme Geruchsnuancen wahr. Entspannt liege ich auf einer Liege und genieße die Zeremonie der ayurvedischen Abhyanga Ganzkörperölmassage.

“Namaste” – Dr. Shetty wartet bereits

Das Wetter ist der perfekte Gegensatz zu meiner dreitägigen Wellness-Ayurveda-Kur. Schon während meiner Anreise nach Binz auf der Insel Rügen werde ich im Auto ordentlich durchgeschüttelt. Für die nächsten Tage haben die Meteorologen eine Sturmflut für die Ostseeküste angesagt. Doch das stört mich nicht, ich freue mich auf meine allererste Ayurveda-Erfahrung und möchte diese mit allen Sinnen genießen. Meine Begrüßung im Grand Hotel Binz ist sehr herzlich und gleich am ersten Nachmittag stellt sich mein behandelnder Arzt Dr. Shetty vor. Mit einem inneren Strahlen, blendend weißen Zähnen und einem freundlichen „Namaste“ begrüßt er mich mit gefalteten Händen. Seine Ruhe überträgt sich sofort auf mich. Dr. Shetty, der in Indien aufwuchs, hat dort auch den größten Teil seiner ayurvedischen Ausbildung absolviert. Seit 2013 gibt er sein Wissen an die Gäste im Grand Hotel Binz weiter. Dr. Shetty nimmt sich viel Zeit für mein Erstgespräch und erklärt mir in Ruhe den Ayurveda-Gedanken.

Die Wissenschaft von einem langen, gesunden Leben

Ayurveda ist die älteste Wissenschaft vom Leben. Tausende Generationen wenden Ayurveda seit mehr als viertausend Jahren an. Der Gedanke von Ayurveda liegt im Namen selbst. „Ayua“ ist das Leben und „Veda“ die Wissenschaft, also „das Wissen von der Lebensführung“. Ayurveda betrachtet den Menschen ganzheitlich und untrennbar mit der Natur verbunden. Das Wohlbefinden des Einzelnen ist vom Wohl aller Lebewesen untrennbar. „Jeder Mensch ist individuell und wird speziell behandelt, um Glück, Gesundheit und geistiges Wachstum zu erlangen. Jeder kann sich mit Ayurveda Wissen aneignen und somit selbst heilen“ sagt Dr. Shetty.  Durch Ayurveda kann man sich selbst ins Gleichgewicht bringen und Krankheiten und Verschleißerscheinungen minimieren oder aufheben.

Ganzheitlicher Ansatz mit Ayurveda:

  • Ayurveda-Massagen
  • Reinigungstechniken
  • Ernährungslehre
  • spirituelle Yogapraxis
  • Pflanzenheilkunde
201610-ayurveda-binz-wellness-kur-breitengrad53-thaibalispa4

Gedämpftes Licht sorgt für Wohlbefinden – Körper und Geist kommen ins Gleichgewicht – Bild Kurverwaltung Binz, Konrad Nickel

Mein Dosha: „Pitta-Vata Typ“

Ein wichtiger Baustein zur individuellen Ayurveda-Behandlung ist die Bestimmung des Dosha-Typen. Dieser beruht auf den drei unterschiedlichen Lebensenergien, die möglichst im Gleichgewicht sein sollten:

  • Vata (Wind, Luft und Äther), Bewegung
  • Pitta (Feuer und Wasser), Feuer- bzw. Stoffwechsel
  • Kapha (Erde und Wasser), Struktur

Um meinen Typen zu bestimmen, stellt Dr. Shetty mir etwa 30 Fragen über meinen Charakter, Geburtsumstände, Freundeskreis und Vorlieben in der Ernährung. Sogar mein Geburtsort spielt eine Rolle bei der Bestimmung. Im Anschluss untersucht er sorgfältig meine Hände, Fingernägel, meine Haut, die Farbe meiner Augen und meine Zunge. Abschließend stellt er mir ein paar Fragen zu meiner Kindheit und kommt zu dem Ergebnis: „Sie sind der Pitta-Vata Typ“. In der heutigen Welt ist dieser Typ keine Seltenheit erklärt mir Dr. Shetty. Dabei sieht er die hohe Pitta-Energie bei mir mit Sorge. Die Pitta-Anteile sorgen bei mir für die ständige Unruhe und die viel Energie in meinem Inneren. Ja, ich erkenne mich in meinem Dosha-Typ sofort wieder. Der Vata-Anteil erklärt meine Kreativität und auch meine manchmal auftretende Vergesslichkeit und Nervosität. Ich fühle mich ertappt. Wichtig für mich sei, erklärt mir Dr. Shetty, dass die Dominanz des Pitta-Anteils verringert werde, um mehr Harmonie zu erreichen. Den ausgewogenen Ideal-Typen aus Vata-Pitta-Kapha werde ich wohl nie erreichen. Einer aus 100.000 Menschen hat nur das Glück, so ausgeglichen zu sein. Bei mir sollen Ayurvedische Massagen, Yoga und Atemtechniken eine Verbesserung des Pitta bringen. Zusätzlich erhalte ich eine umfassende Ernährungsempfehlung.

Chai und lauwarmer Gerstenbrei zum Frühstück

„Wir könnten theoretisch 300 Wassersorten am Geschmack erkennen, aber wir haben verlernt wie etwas schmeckt“, erzählt mir Heiko Phillip. Er ist Restaurantchef im „Grand Hotel Binz“ und ayurvedischer Koch. Ein bischen verrückt sei er, insofern hätte sich niemand gewundert, als er mit der Ayurveda-Idee um die Ecke kam. Er erzählt mir lebhaft und anschaulich, was Ayurveda aus Ernährungssicht bedeutet. Und auch er strahlt von innen, so dass ich mich frage was an Ayurveda tatsächlich dran ist.

Als Frühstück hat er einen lang gekochten Gerstenbrei mit Pitta-Gewürzen für mich individuell zubereitet. Dazu gibt es Chai-Tee. Ich habe mich verliebt. Der Tee ist so lecker, dass ich sogar meinen geliebten Kaffee zuhause ersetzen werde.

Am Abend wird mir gekochtes Gemüse und Mung Dal Kitchadi, ein ayurvedisches Bohnengericht serviert. Der Kellner schaut mich mitleidig an. Der Geschmack ist eher neutral, aber mein Bauch fühlt sich rundum wohl und zufrieden an. Mein „inneres Pitta Feuer“ ist etwas beruhigt. Generell sollte der Pitta-Typ auf salziges, scharfes und saures Essen verzichten.

Lecker wie ein Keks? Massagen entschlacken und harmonisieren

Am nächsten Tag steht als erstes eine Kopfmassage auf dem Programm. Dr. Shetty massiert warmes Öl auf meinem Kopf. Es riecht nach Keks, denn das Öl hat eine besondere aromatische Zusammensetzung. Dieses wird mal kreisend, mal klopfend auf den Kopf aufgetragen. Durch den sanften Druck auf bestimmte Punkte an meinem Schädel nehme ich meine Sinne anders war. Mein Blick richtet sich nach innen. Ich bin ganz bei mir. Während der anschließenden Abhyanga Ganzkörperölmassage genieße ich die fließenden Bewegungen. Dr. Shetty massiert alle Körperteile, auch Gelenke und Druckpunkte mit dem warmen Öl. Tiefenentspannung setzt ein.

Am dritten Tag genieße ich einen Stirnölguss bei Dr. Bahti. Diese Behandlungsmethode soll gut und beruhigend auf die Nerven wirken. Während der Behandlung wird das Öl erst in streichenden Bewegungen auf der Stirn massiert und dann läuft das Öl direkt auf die Stirn. Ich schließe die Augen und genieße.

Atemübungen füllen meinen Energie-Tank auf

Entspannung und tiefe Ruhe finde ich auch bei den Atemübungen mit Dr. Bahti, dem zweiten ayurvedischen Arzt im Grand Hotel. Er zeigt mir, wie ich unterschiedliche Atemtechniken gezielt einsetzen kann. Sie helfen bei der Behandlung von Nervenkrankheiten, bei der Linderung von Burnout-Symptomen oder auch bei Problemen mit der Verdauung. Atemübungen morgens vor dem Frühstück, bei geöffnetem Fenster, geben mir die nötige Luft-Energie für den ganzen Tag. Auch Yoga sollte man in die morgendliche Routine mit einbauen. Dr. Shetty, der für Yoga zuständig ist, bringt meine Yoga-Kenntnisse noch einmal auf den neuesten Stand. „Namaste!“

201610-ayurveda-binz-wellness-kur-breitengrad53-yoga

Stärkung der Bänder und Verbesserung der Beweglichkeit – Yoga-Stunde mit Dr. Shetty

Nach jeder Behandlung genieße ich in aller Ruhe einen Tee, der meine Pitta-Energie senken soll. Ich genieße außerdem die Ruhe, gehe spazieren, schlafe viel und schaue von meinem Hotelzimmer auf die stürmische See. Langsam verstehe ich, wie Ayurveda funktioniert. Am Ende meiner dreitägigen Auszeit fühle ich mich komplett ruhig, bin bei mir selbst und tiefenentspannt. Ich trete raus an die stürmische Ostsee, lasse mir den kräftigen Wind um die Nase wehen und genieße das Meer mit allen Sinnen.

Weitere Infos zur Ayurveda Wellness Kur in Binz

Anreise: Die Anreise nach Binz kann per Bahn, Auto oder Mietwagen erfolgen. Besonders beeindruckend ist die Überquerung des Rügendamms.


Geld im Urlaub

In Binz habe ich zwei Geldautomaten von der Sparkasse und VR-Bank entdeckt. Einige Geschäfte akzeptieren EC- und Kreditkarten. Wer die Abhebegebühren umgehen möchte, für den lohnt sich die Anschaffung einer kostenlosen Kreditkarte. Mehr Tipps zur Zahlung im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.


Reiseführer & Weiterführende Informationen

Eine Auswahl an Reiseführern Binz finden Sie hier.

Weiterführende Informationen zum Thema Ayurveda finden Sie hier.


Weitere Artikel zum Thema Ayurveda

 

Hinweis: Die Reise in das Grand Hotel Binz erfolgte in Kooperation mit der Kurverwaltung Binz.

Bildquelle: Alle Bilder aus dem Thai Bali Spa, Massagesituationen wurden freundlicherweise von der Kurverwaltung Binz, Konrad Nickel zur Verfügung gestellt.

 

Keine Kommentare zu Ayurveda Kur im Ostseebad Binz

Familienurlaub am Katschberg

Die Luft ist warm. Im T-Shirt sitzen wir in der Sonne der Gamskogelhütte mit einem grandiosen Blick in die Bergwelt Österreichs. Die Sonne kitzelt unsere Nasen und das Gemurmel der…

Die Luft ist warm. Im T-Shirt sitzen wir in der Sonne der Gamskogelhütte mit einem grandiosen Blick in die Bergwelt Österreichs. Die Sonne kitzelt unsere Nasen und das Gemurmel der anderen Wanderer klingt leise zu uns herüber. Während unsere beiden Kinder zum Spielplatz rennen, bestellen wir beiden Erwachsenen uns die verdiente Brotzeit. Leicht verschwitzt, stolz und entspannt lassen wir die friedliche Atmosphäre auf uns wirken, genießen unser kühles Weißbier. Der erste Aufstieg ist geschafft.

Urgemütliche Hütten am Katschberg - Familienurlaub Österreich

Urgemütliche Hütten am Katschberg – Familienurlaub Österreich

Urlaub und Anreise zum Katschberg

Seit einigen Jahren zieht es uns in die Berge – bisher immer im Winter. Das ändern wir in diesem Jahr und erfüllen uns endlich den Wunsch, die Bergwelt der Alpen im Sommer zu erleben. Unsere Wahl ist auf die Ferienregion Katschberg in Österreich gefallen. Sie ist sowohl für Familien als auch für Alleinreisende, Gruppen oder Paare geeignet und liegt am Tauernhauptkamm zwischen Kärnten und Salzburg.  Die Nationalparks Kärntner Nockberge und Hohe Tauern befinden sich in direkter Nähe. In dieser wunderbaren Bergwelt erwarten uns 200 Kilometer Wanderwege, gemütliche Hütten und unterschiedlichste Aktivitäten für uns und die Kinder. Von München ist der Katschberg nur 240 Kilometer entfernt. Unsere Anreise dauert etwas länger, da wir den Weg aus dem hohen Norden Deutschlands antreten. Den größten Teil der elf Stunden Autofahrt legen wir in die Nacht und starten am Vortag gegen Abend unsere Reise. Während die Kids auf der Rückbank entspannt schlafen, wechseln wir Erwachsenen uns bei der Fahrt ab und erreichen am nächsten Morgen unseren Hotel Falkensteiner Club Funimation am Katschberg. Müde aber glücklich.

Der Name ist Programm: Funimation im Hotel

Sofort nach unserer Ankunft warten schon die ersten Erlebnisse und strahlende Augen auf uns. Die Kinder beziehen ihr Etagenbett, wir Erwachsenen dürfen draußen bleiben, während die Jungs schon ihre erste Höhle bauen. Der Kids-Club wird erkundet und die ersten Wege in das hoteleigene Spaßbad ausfindig gemacht. Wir Eltern entdecken den großzügig gestalteten Sauna- und Spabereich – auch an die Erwachsenen wurde in diesem Kinderhotel netterweise gedacht. Die Sonne lädt schon zu einem kleinen Schwimmbesuch im Außenpool ein. Die absolute Attraktion ist die Rutsche im Kinderpool. Mit quietschenden Hintern und großen Geschrei rauschen die Kinder die Rutsche ins Wasser. Unser Großer ist gar nicht mehr davon zu bremsen und läuft immer wieder hoch.

Schon nach den ersten Tagen fühlen sich die Kinder komplett zuhause und bewegen sich frei zwischen Zimmer und Kids-Club hin und her. Ob es Kino, Theater oder Bastelnachmittage sind. Die Jungs fühlen sich rundum wohl. Besonders die Kletterwand im Hotel kommt hervorragend bei den Kindern an. Und die Abende sind abwechslungsreich – Urlaubsbekanntschaften vorprogrammiert. Zusammen mit einer netten vierköpfigen Familie aus Stuttgart werden wir im Hotel an einem Tisch platziert und essen die gesamte Woche unsere Mahlzeiten zusammen. Nette Gespräche, der Austausch von Erlebnissen und viel Gelächter machen die Abende abwechslungsreich und interessant.
Familienurlaub Katschberg aus dem Programm von Dertour Familienurlaub ganz nah (Jahresprogramm 2016) – 7 Übernachtungen im Familienzimmer (2-4 Personen) inklusive Vollpension im Falkensteiner Club Funimation Katschberg (4 Sterne). Zusätzlich inclusive: Zum Mittag- und Abendessen Säfte, Mineralwasser, Tischwein und Bier. Spezielle Angebote für Kinder von 0-16 Jahren. Eigene Anreise. Preis pro Person ab EUR 588. Kinder bis 5 Jahren inklusive, bis 17 Jahren ab € 329. Buchbar in jedem Reisebüro mit Dertour Programm, auf www.dertour.de oder unter der Service Hotline 069 9588-5928.

Aktivitäten für die Familie: Sommerrodelbahn, Kletterpark & Co.

Fußläufig vom Hotel entdecken wir in den ersten Tagen neben der Quadbahn den liebevoll gestalteten Spielplatz „Katschhausen“.  Hier hat der Architekt mit vielen netten kreativen Ideen eine kleine Welt für die Kinder geschaffen. Wasserläufe, Pumpen, Kletter- und Hexenhäuschen laden die Kinder zum Spielen ein. Auch Kaninchen und Pferde dürfen die Kinder streicheln und auch Reiten gehen. Um das Erlebnis komplett zu machen, besucht Katschi regelmäßig den Spielplatz  – das Maskottchen der Region zum Streicheln und anfassen.

In Katschberg gibt es eine kleine Sommerrodelbahn, die wir einfach ausprobieren müssen. Jeder von uns Erwachsenen nimmt eins der Kinder mit in den Wagen und mit quietschenden Reifen sausen wir den Berg hinunter. Eine kleine „Dusche“ bei der Fahrt durch einen künstlichen Regenschauer bekommen wir kostenlos dazu. Die Kinder finden es toll. Jede Fahrt werden wir mutiger und rasanter.  Glänzende Augen belohnen uns für den Tag.

201608-familienurlaub-katschberg-breitengrad53-8-von-68

Rasant geht`s den Berg hinunter mit der Sommerrodelbahn am Katschberg

Mutig geht es an Tag vier im Kletterwald weiter. Eingebettet in einen Kiefernwald gönnen wir uns den Spaß für die ganze Familie. Gurte werden angezogen, Helm aufgesetzt und es gibt eine Sicherheitseinweisung von einem netten Österreicher. Unser achtjähriger Sohn klettert ganz selbstverständlich in großer Höhe umher, während unser vierjähriger sich langsam auf den Übungspfaden in Bodennähe an den Sport herantastet. Drei Stunden verbringen wir so wie Äffchen zwischen den Bäumen – Hangeln, springen, klettern und rauschen an Seilbahnen von einem Baum zum Nächsten.

Für Naturliebhaber: Wanderung Gamskogelhütte

Auf den Tag der Wanderung freue ich mich persönlich ganz besonders. Mit Sonnenschein starten wir am Vormittag unsere Wanderung zur Hütte. Meine Männer scheinen nicht richtig motiviert zu sein und nach ein paar hundert Metern fragen die Jungs schon das erste Mal, wann wir denn endlich da sind. Während ich den Geruch des Waldes und die sensationellen Landschaftsbilder genieße, sammeln die Kinder Gräser vom Wegesrand. Nach zwei Stunden erreichen wir die Hütte. Herrlich! Keine Autos, kaum Zivilisationsgeräusche und ein traumhafter Blick in die Bergwelt – das hat sich für mich gelohnt. Selbst die Jungs stellen fest, dass es den Aufstieg wert war. Ein bisschen ausgepowert bestellen wir uns in der urgemütlichen Gamskogelhütte eine Brotzeit und ein kühles Weizenbier. Zum Nachtisch genießen wir noch einen Kaiserschmarrn. Das gehört einfach dazu. Mit vollen Bäuchen und glücklichen Gesichtern treten wir den Rückmarsch ins Tal an.

Darf`s ein bischen Mozart sein? Ausflug nach Salzburg

Natürlich darf in unserem Familienurlaub die kulturelle Komponente nicht zu kurz kommen. Den Ausflug nach Salzburg habe ich mir gewünscht. Jetzt, da ich hier in Österreich bin, erscheint mir die Entfernung wie ein Katzensprung. Nur eine Autostunde schlängeln wir uns vom Katschberg durch die Bergwelt im Salzburger Land. In Salzburg angekommen, schlendern wir entspannt durch die Stadt. Entdecken kleine Gassen mit netten Geschäften, die Kinder erfreuen sich an schöner Straßenmusik und ein Eis darf natürlich auch nicht fehlen. Für den Besuch der Museen fehlt uns heute die Geduld und so lassen wir die Stadt einfach auf uns wirken. Streicheln die Pferde, die mit ihren Kutschen auf Gäste warten, blinzeln von der Brücke über dem Fluß Salzach in die Sonne und schauen den Fahrgastschiffen hinterher. Die Luft ist warm und lädt zu einem Badeausflug ein.

So entschließen wir uns nach unserem Stadtbummel noch an einen der schönen Seen in Österreich zu fahren. Nur eine halbe Stunde östlich von Salzburg steuern wir eine Badestelle am Mondsee an. Schnell sind die Badesachen ausgepackt, die Picknickdecke ausgebreitet und schon befinden wir uns im türkis-grünen Wasser des Sees. Herrlich klar und erfrischend ist das kühle Nass. Die Kinder quietschen vor Vergnügen und zum krönenden Abschluss des Tages fliegt ein Kunstflieger seine Kunststücke direkt über dem See. Mehr Leuchten in den Augen unserer Kinder habe ich noch nicht gesehen. Ein perfekter Familienurlaub.

Weitere Infos zum Familienurlaub Österreich

Anreise: Die Anreise zum Katschberg kann per Bahn, per Flugzeug (Flughafen Salzburg), per Auto oder per Mietwagen erfolgen.


Geld im Urlaub

Österreich gehört zur EU und damit ist der Euro Zahlungsmittel. Die meisten Geschäfte akzeptieren EC- und Kreditkarten. Geldautomaten (Bankomat) stehen fast überall zur Verfügung. Mehr Tipps zur Zahlung im Ausland im Urlaub gibt es auf unserer Service-Seite: Geld im Urlaub.


Reiseführer für Österreich

Es gibt zahlreiche Reiseführer für Österreich. Eine Auswahl an Reiseführern für Österreich finden Sie hier.


Hinweis: Die Reise in den Falkensteiner Funimation Club erfolgte in Kooperation mit DerTour.

Keine Kommentare zu Familienurlaub am Katschberg

Costa Rica: Pure life at Tortuguero national park

Tortuguero National park: Hot steaming coffee, bright-coloured fresh fruit on my plate and I’m looking up where the sun-rays are making their way through the palm leaves. Two people are…

Tortuguero National park: Hot steaming coffee, bright-coloured fresh fruit on my plate and I’m looking up where the sun-rays are making their way through the palm leaves. Two people are talking in Spanish somewhere near me. I can hear their muffled laughter. „Pura Vida!“ It is breakfast time at Mawamba Lodge in Tortuguero National Park. Suddenly, the silence is interrupted: „Look, look, look!“ – our guide and biologist Alex comes up to us with quick steps and waves us to come nearer. Our breakfast can wait for now. We do not waste any time and follow our guide, because we know there is something new for us to discover. A bird, or maybe a snake? This time, Alex shows us a porcupine which is hanging very relaxed on a branch of a tree, looking down to us. Having an animal life like this would be great. We are in the middle of the Tortuguero National Park in Costa Rica and are discovering the country from its purest and wildest sides. A real encounter between human beings and nature. There is no journey more exciting than this!n!

Tortuguero National Park

Costa Rica - Tortuguero National Park - from above2

Tortuguero National Park with rivers and rainforest – view from the airplane

[accordions]
[accordion title=”▼ Table of Contents“]

[/accordions]

The place that turtles come to – Tortuguero National Park

This park is special because every year something incredible happens: Turtles are coming to the Tortuguero National Park to lay their eggs. The Tortuguero National Park even got his name from this great spectacle of nature. „Tortuga“ means „Turtle“ in Spanish. The sea turtles also meaningfully contribute to the constantly growing tourism rates. The Tortuguero National Park is located in the north east of Costa Rica and the 20.000 hectare area is under conservation since 1975. Since that time, the National Park provides a reliable source of income for many locals. But the park is not only the home of turtles: Crocodiles, sloths, caimans, monkeys, dartfrogs, river turtles and bullet-ants can be discovered in the jungle of Tortuguero. Furthermore, a variety of bird species is living in this area. Almost half of all in Costa Rica registered reptile and bird species are expecting me on my journey through Costa Rica.

Costa Rica - Tortuguero National Park - turtle beach

To this beach the turtles will come for hatching their eggs

With plane, car and boat, the journey to Tortuguero National Park begins

Back to the beginning of my journey. Still in Germany, I discover on Sunday morning that my feeder flight from Hamburg to Frankfurt was canceled. Despite of all efforts, there is no possibility for me to book another flight on the same day. Spontaneously, I have to leave five hours earlier with the train to Frankfurt. At Frankfurt Airport I meet the first fellow travelers and at 10pm German time my Condor flight departs in the direction of Airport Alajuela near San José where we arrive after nine hours flight just in time for the sunrise. Tortuguero can only be reached by water or by air

Here, Alex (Alejandro) Castro is welcoming us. „Pura Vida!“ he calls out for us and greets us with the typical saying and attitude towards life of the people in Costa Rica. He accompanies us for the next days as an acknowledged expert and gives us a broader understanding of Costa Rica‘s flora and fauna. „Pura Vida“ – that’s what they call everything here. Thank you! You are welcome! Great! I like that – pure life!

Alex does not waste time and we directly start our journey with the car from Alajuela in direction Tortuguero. From the western edge of San José we drive in the direction of the Caribbean. At first, we travel through San José. After that, Highway 32 will take us to the north-east in a wide arc. We cross the Braulio Carillo National Park with its impressive forest and we pass by seemingly never-ending fields of banana plantations. Once we have to stop in order to let the banana pulley pass, which is pulled only by a single worker’s muscle strength. Bananas are one of the top export products in Costa Rica.

 

After approximately two and a half hours we arrive in La Pavona. The most common and convenient route to Tortuguero goes via Cariari and La Pavona. Our journey with the car ends here, because for those who want to explore the nature in the national park exclusively, it is only accessible with the boat. Boats are leaving from La Pavona (Rancho La Suerte) approximately at 07:30, 13:30 and 16:30. However, it is recommended to make arrangements with the tour providers beforehand.

Boats will be our means of transport for the next two days. In La Pavona, they are already waiting for tourists, natural scientists, locals and us. During the next one to two hours I already completely delve into Costa Rica’s nature. The route to the Mawamba Lodge takes us through the river system of Tortuguero. The nature here is incredibly beautiful. „Look!, Look!, Look!“ – on the right we can see a Barethroated Tiger Heron, on the left a caiman is waiting for us. The Bats are so well-camouflaged that they are barely visible to the naked eye.

My bed in the middle of Tortuguero National Park – the Mawamba Lodge

We arrive at our destination, the Mawamba Lodge. The special feature of our accommodation is its location, because the lodge is surrounded by water on both sides. While the landing pier is located on a branch of the river, the other side of the lodge’s compound adjoins to the beach. This is where the sea turtles come between July and October to lay their eggs. During this time, the Mawamba Lodge and Tortuguero National Park experience their peak season. Guides and small groups of tourists proceed to the beach at night and observe the animals with the help of special night lamps.

We are happy that we came during the off-peak season and can enjoy the silence. We may not be able to see sea turtles, but we discover a lot of different animals at the lodge. The porcupine hanging from the tree, an elephant beetle is clinging to a branch of a tree and huge iguanas are standing motionless in the shade of palm trees. At night, I have the feeling that my bed is located directly in the nature. I can hear the noises of animals in the jungle everywhere.

The first encounter with the rainforest in Tortuguero National Park

The next morning, we start our day before breakfast at five o’ clock. Because of the time difference (minus eight hours) we don’t have a problem with getting up so early. According to Alex, now it’s the best time to observe nature’s awakening. We depart with the boat. The boat tour to the smaller tributary streams of the Tortuguero National Park is already an adventure. The boat floats on the wide branch stream, accompanied only by the sound of the water and the purring electric motor. Most of us close their eyes and enjoy the airstream in their faces. At this point in time, everyone is fully awake. The driver purposefully takes us to the smaller tributary streams in the Tortuguero National Park. Only now, I completely realize the massiveness of the rainforest. Huge trees, ferns and vines create an impenetrable covert made of plants. “Look!, Look!, Look!” – we can see the first monkeys, and directly afterward an American Anhinga standing next to a Black River Turtle and trying to dry his feathers.

 

What about a more touristic tour? Trip to the small village Tortuguero

The village Tortuguero is located on the small strip of land between the Caribbean beach and the broad jungle river that runs parallel to the beach. The village has only about 500 inhabitants. While in earlier times many of them could earn a living from fishing, they concentrate more on the steadily growing tourism these days. Even the locals handle all their tasks by water, which is why boats are the most important means of transport. If you need a boat, just position yourself near the riverside and flag down one of the water taxis.

Tortuguero is the only village in the National Park which is why it doesn’t surprise me that a trip to the village is part of most of the tourists’ programs. From our lodge it only takes 20 walking minutes to the village, so we walk there along the beach, stroll around on the promenade of the village and listen to the music that is played here and there. Somewhere, two men sit on the terrace of their colorful house, smoking. Somewhere else, coconuts are sold and in the end of the street the monkeys enjoy their life in a tree. Now, during the off-season it is easy to take a relaxed stroll through the village. During the high season you can find crowds of tourists pushing each other through the small street of the village.

 

Traveling to Costa Rica during the rainy season?

It is the beginning of June now and the rainy season has already begun. However, this shouldn’t stop anyone to come to Costa Rica because it is low season then and you can find silence instead of big crowds in every hotel and lodge. It is easier to observe animals and prices are generally lower than during high season. Usually, it rains once a day and the showers are short but intense. And afterward you can continue to enjoy warm temperatures between 27 and 30 degrees. The hotels are well prepared for the showers of rain and offer umbrellas to their guests. We were quite lucky in June and experienced only one short shower during the three days that we spent in Tortuguero National Park.

The season for observing sea turtles

People who really want to observe the turtles are advised to travel to Tortuguero National Park between July and September. During that time, the park is getting crowded with tourists and nature-lovers. The turtles come from the sea to lay their eggs at the beach in Tortuguero. In the past, green sea turtles were hunted and prepared by the locals. Because the turtle is at risk of extinction it was declared as a protected animal in 1975. Even today, locals are trying to protect the turtle populations. During the breeding time, voluntary helpers come to the beaches at night, patrolling to keep the turtle’s enemies away. Who is interested in this projects will find on the site of Costa Rica Volunteers more informations. People who really want to observe the turtles are advised to travel to Tortuguero National Park between July and September. During that time, the park is getting crowded with tourists and nature-lovers. The turtles come from the sea to lay their eggs at the beach in Tortuguero. In the past, green sea turtles were hunted and prepared by the locals. Because the turtle is at risk of extinction it was declared as a protected animal in 1975. Even today, locals are trying to protect the turtle populations. During the breeding time, voluntary helpers come to the beaches at night, patrolling to keep the turtle’s enemies away.

Why it’s worth it to book a private guide

It is highly recommendable to have a guide for visiting National Parks. Together with a guide, the tour with the boat or walking distances through the National Park will become a real adventure. One the one hand you get to know the flora and fauna much better and on the other hand you can dive much deeper into the country and its culture.

  • A guide can give advice on the best regions in the country and in the National Parks and the probability increases to see interesting animals and plants.
  • With his knowledge about flora and fauna the guide can illustrate more complex links between the ecosystems of the National Parks.
  • Together with the guide you can look for animals and plants that are of special interest for you, because he knows places, nesting sites and behavior of those.
  • He will help you to train your eyes and sharpen other senses so that you can learn to discover animals and plants by yourself in the National Parks.
  • He knows places where poisonous animals live and can therefore protect you from bites and stings.
  • He knows the country and people and can convey their sense of life.
  • The guide has many contacts and can use these to make the tour even more interesting.
  • He provides you with background information about the conservation of nature and knows the rules of the country.
  • He has knowledge about the weather conditions in the country and can make recommendations for appropriate clothing during the tours.
  • He is mostly equipped with valuable binoculars and you can zoom in on animals that are actually far away.

In this film you will find some impressions of the journey. Andrea Morgenstern travelled with us and has put together some impressive moments.

Other National Parks in Costa Rica

There are 25 National Parks to discover in Costa Rica

  • Arenal Volcano National Park
  • Barbilla National Park
  • Barra Honda National Park
  • Braulio Carrillo National Park
  • Cahuita National Park
  • Carara National Park
  • Chirripó National Park
  • Cocos Island National Park
  • Corcovado National Park
  • Diria National Park
  • Guanacaste National Park
  • Irazú Volcano National Park
  • Juan Castro Blanco National Park
  • La Amistad International Park
  • La Cangreja National Park
  • Las Baulas National Marine Park
  • Los Quetzales National Park
  • Manuel Antonio National Park
  • Maquenque National Park
  • Palo Verde National Park
  • Piedras Blancas National Park
  • Poás Volcano National Park
  • Rincón de la Vieja Volcano National Park
  • Santa Rosa National Park
  • Tapantí National Park
  • Tenorio Volcano National Park
  • Turrialba Volcano National Park

Some Tipps for the tour to Costa Rica

[instagram-feed type=hashtag hashtag="#b53costarica" num=8 cols=4 showcaption=false]

Hinweis: Die Reise in den Tortuguero Nationalpark Costa Rica erfolgte in Kooperation mit Visit Costa Rica.

Keine Kommentare zu Costa Rica: Pure life at Tortuguero national park

Costa Rica: Pures Leben im Tortuguero Nationalpark

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo…

Tortuguero Nationalpark: Heißer Kaffee dampft, frische Früchte in knalligen Farben stapeln sich auf meinem Teller und ich blinzle den Sonnenstrahlen entgegen, die sich ihren Weg durch die Palmenblätter bahnen. Irgendwo unterhalten sich zwei Menschen auf Spanisch. Das gedämpfte Gelächter klingt zu mir herüber. „Pura Vida!“ Es ist Frühstückszeit in der Mawamba Lodge im Tortuguero Nationalpark. Plötzlich wird die Atmosphäre unterbrochen: „Look, Look, Look!“ – mit zügigem Schritt kommt unser Guide und Biologe Alex auf uns zu und winkt uns heran. Das Frühstück kann jetzt warten. Wir verlieren keine Zeit und folgen ihm denn wir wissen, dass es wieder etwas zu entdecken gibt. Einen Vogel, oder eine Schlange? Dieses Mal zeigt Alex uns ein Stachelschwein. Ganz entspannt hängt es an einem Ast im Baum und schaut auf uns herab. Tier müsste man sein. Wir befinden uns mitten im Nationalpark Tortuguero in Costa Rica und entdecken das Land von seiner puren und wilden Seite. Eine echte Begegnung zwischen Mensch und Natur. Spannender kann eine Reise nicht sein!

Der Tortuguero Nationalpark

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - von oben

Der Tortuguero Nationalpark aus der Vogelperspektive – durchzogen von Flußarmen und saftig grünem Regenwald.

Der Platz an den die Schildkröten kommen – Tortuguero Nationalpark

Der Park ist besonders, denn hier findet jedes Jahr Unglaubliches statt: Schildkröten kommen in den Tortuguero Nationalpark, um ihre Eier abzulegen. Diesem tollen Naturschauspiel verdankt der Tortuguero Nationalpark auch seinen Namen. „Tortuga“ bedeutet auf Spanisch „Schildkröte“. Auch den ständig wachsenden Tourismus haben die Einwohner den Meeresschildkröten zu verdanken. Im Nordosten von Costa Rica liegt der Tortuguero Nationalpark auf etwas 20.000 Hektar und steht seit 1975 unter Naturschutz. Seit dieser Zeit dient der Nationalpark den Einheimischen als zuverlässige Einkommensquelle. Aber nicht nur Schildkörten sind hier heimisch: Krokodile, Faultiere, Kaimane, Affen, Pfeilgiftfrösche, Flußschildkröten und Gewehrkugelameisen gibt es im Dschungel von Tortuguero zu entdecken. Außerdem fühlen sich hier unterschiedlichste Vogelarten sehr wohl. Knapp die Hälfte der in Costa Rica verzeichneten Reptilien- und Vogelarten erwarten mich auf meiner Reise durch Costa Rica.

Costa Rica - Tortuguero Nationalpark - Schildkroetenstrand-2

An diesen Strand in Tortuguero kommen jedes Jahr die Schildkröten zur Eiablage

Mit dem Flugzeug, Auto und Boot geht’s Richtung Tortuguero Nationalpark

Zurück zum Anfang meiner Reise. Noch in Deutschland entdecke ich am Sonntag morgen, dass mein Zubringerflug von Hamburg nach Frankfurt gecancelt ist. Trotz aller Bemühungen lässt sich auch keine Flugverbindung für den Tag buchen. So geht es recht spontan fünf Stunden früher für mich mit der Bahn Richtung Frankfurt los. Am Flughafen Frankfurt treffe ich die ersten Mitreisenden und um 22 Uhr deutscher Zeit hebt mein Condor-Flieger ab, um dann nach neun Stunden Flug pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Airport Alajuela in der Nähe von San Jóse zu landen.Tortuguero ist ausschließlich auf dem Wasser- oder Luftweg zu erreichen

Hier empfängt uns Alex (Alejandro) Castro. „Pura Vida!“ ruft er uns entgegen und begrüßt uns mit dem typischen Spruch und Lebensgefühl der Menschen in Costa Rica. Als studierter Fachmann begleitet er uns die nächsten Tage und bringt uns die Tier- und Pflanzenwelt von Costa Rica näher. „Pura Vida“ – das wird hier zu allem gesagt. Bitte! Danke! Toll! Das gefällt mir – Pures Leben!

Alex verliert keine Zeit und macht sich mit uns von Alajuela mit dem Auto direkt auf den Weg in Richtung Tortuguero. Vom westlichen Rand von San José fahren wir in Richtung Karibik. Dafür durchqueren wir einmal San José. Danach geht es auf den Highway 32, der uns in einem Bogen nach Nordosten bringen wird. Wir durchfahren den Nationalpark Braulio Carrillo mit seinen beeindruckendem Wald und enlos wirkende Bananenplantagen ziehen an uns vorbei. Einmal stoppen wir zwangsläufig, um den Bananenseilzug durchzulassen, der von einem Arbeiter mit purer Muskelkraft gezogen wird. Bananen sind eines der Top-Export Produkte in Costa Rica.

Nach etwa zweieinhalb Stunden erreichen wir La Pavona. Die beliebteste und günstigste Route nach Tortuguero führt über Cariari und La Pavona. Für uns endet hier die Reise mit dem Auto, denn wer die Natur im Nationalpark exklusiv erleben möchte, der erreicht diesen nur mit dem Boot.  Ab La Pavona (Rancho La Suerte) fahren Boote etwa um 07:30, 13:30 sowie 16:30 Uhr. Allerdings empfiehlt es sich hier, immer genau mit dem Anbieter der Tour vorher abzustimmen.

Boote werden ab jetzt das Transportmittel der nächsten zwei Tage für uns sein. In La Pavona warten sie bereits auf Urlauber, Naturforscher, Einheimische und uns. Die nächsten ein bis zwei Stunden tauche ich bereits komplett in die Natur von Costa Rica ein. Der Weg zur Mawamba Lodge führt uns durch das Flusssystem von Tortuguero. Unfassbar und schön ist die Natur hier. „Look!, Look!, Look!“ – rechts sehen wir einen Barethroated Tiger Heron, links wartet ein Kaiman auf uns. Fledermäuse sind so gut getarnt, dass wir sie mit bloßem Auge kaum erkennen.

 

Mein Bett mitten im Tortuguero Nationalpark – die Mawamba Lodge

Unser Ziel, die Mawamba Lodge ist erreicht. Das besondere an unserer Unterkunft ist die Lage, denn zu beiden Seiten ist die Lodge von Wasser umgeben. Während der Boots-Anleger an dem Flussarm liegt, grenzt das Gelände der Loge auf der anderen Seite an den Strand. Hierher kommen von Juli bis Oktober die Meeresschildkröten zur Eierablage. Dann ist in der Mawamba Lodge und im Tortuguero Nationalpark Hochsaison. Mit speziellen Nachtlampen machen sich die Guides dann in sehr kleinen Gruppen mit den Besuchern auf den Weg zum Strand und beobachten die Tiere.

Wir freuen uns, dass wir in der Nebensaison hier sind und die Ruhe genießen dürfen. Zwar sehen wir keine Meeresschildkröten, dafür entdecken wir auch in der Lodge viele Tiere. Das Stachelschwein hängt im Baum, der Elefantenkäfer klammert sich an einen Ast und riesige Leguane stehen regungslos im Schatten der Palmen. Nachts habe ich das Gefühl, mein Bett steht direkt in der Natur. Überall höre ich die Geräusche der Tiere im Dschungel.

Begegnung mit dem Regenwald im Tortuguero Nationalpark

Am nächsten Morgen starten wir unseren Tag um fünf Uhr noch direkt vor dem Frühstück. Durch die Zeitverschiebung (minus acht Stunden) macht es uns nichts aus so früh auf den Beinen zu sein. Laut Alex ist jetzt die beste Zeit, um die Natur beim Erwachen zu beobachten. Wir legen mit dem Boot ab. Bereits die Boots-Tour zu den kleineren Nebenflüssen im Tortuguero Nationalpark ist ein Erlebnis. Das Boot gleitet auf dem breiten Flussarm dahin, nur begleitet vom Rauschen des Wassers und Summen des Elektromotors. Die meisten von uns schließen die Augen und genießen den Fahrtwind im Gesicht. Spätestens jetzt sind wir wach. Zielgerichtet bringt uns der Fahrer zu den kleineren Flussarmen im Tortuguero Nationalpark. Mir wird erst jetzt die Gewaltigkeit des Regenwaldes richtig bewusst. Riesige Bäume, Farne und Lianen bilden ein undurchdringliches Dickicht aus Pflanzen. „Look! Look! Look!“ – Wir sehen die ersten Affen, danach gleich einen American Anhinga (Schlangenvogel), der neben einer Black River Turtle (Schwarze Flussschildkröte) das Gefieder trocknet.

Darf`s ein bischen touristischer sein? Ausflug ins kleine Dorf Tortuguero

Das Dorf Tortuguero liegt auf dem schmalen Landstreifen zwischen dem karibischen Strand und dem breiten Urwaldfluss, der parallel zum Strand verläuft. Nur etwa 500 Menschen leben im Dorf. Während früher viele von ihnen vom Fischfang lebten, widmen sie sich jetzt dem ständig wachsenden Tourismus. Auch die Einheimischen erledigen alles auf dem Wasserweg und damit ist das Boot das wichtigste Transportmittel. Braucht man ein Boot, stellt man sich einfach ans Ufer und winkt ein Wassertaxi herbei.

Tortuguero ist der einzige Ort im Nationalpark und deshalb wundert es mich nicht, dass ein Ausflug in das Dorf bei vielen Urlaubern mit auf dem Programm steht. Von unserer Lodge aus ist der Ort nur 20 Gehminuten entfernt und so schlendern wir über den Strand dorthin, bummeln entspannt die Promenade im Dorf entlang und lauschen der Musik, die hier und da gespielt wird. Irgendwo sitzen zwei Männer rauchend auf der Terrasse ihres bunten Hauses. Woanders im Dorf werden Kokosnüsse verkauft und am Ende der Straße vergnügen sich die Affen auf einem Baum. Jetzt, außerhalb der Hochsaison lässt es sich hier entspannt bummeln. In der Hochsaison schieben sich die Menschenmassen durch die kleine Straße im Dorf.

Regenzeit und trotzdem nach Costa Rica? Ein Statement zum Reisen in der Nebensaison

Jetzt ist Anfang Juni und die Regenzeit hat bereits begonnen. Das sollte niemanden davon abhalten noch Costa Rica zu kommen, denn jetzt ist hier Nebensaison und in allen Hotels und Lodges hat man Ruhe vor großen Menschenmengen. Tiere lassen sich leichter beobachten und die Preise sind generell günstiger als in der Hochsaison. Einmal am Tag regnet es jetzt in der Regel. Der Schauer ist kurz aber heftig. Und danach kann man weiter warme Temperaturen zwischen 27 und 30 Grad genießen. Die Hotels haben sich auf die Regengüsse eingestellt und bieten Schirme an. Wir hatten jetzt im Juni sogar Glück und es gab nur einen kurzen Schauer innerhalb von drei Tagen, die wir im Tortuguero Nationalpark waren.

Die Saison für die Beobachtung der Schildkröten

Wer unbedingt die Schildkröten beobachten möchte für den lohnt sich eine Reise zwischen Juli und September in den Tortuguero Nationalpark. In dieser Zeit füllt sich der Park mit Touristen und Naturliebhabern. Dann kommen die Schildkröten aus dem Meer, um am Strand in Tortuguero ihre Eier abzulegen. Früher wurde die Grüne Meeresschildkröte von den Einheimischen gejagt und verarbeitet. Da die Schildkröte vom Aussterben bedroht ist, wurde sie 1975 unter Naturschutz gestellt. Selbst heute sind die Einheimischen bemüht die Population der Schildkröten zu schützen. Während der Brutzeit kommen freiwille Helfer nachts an die Strände und patrollieren, um Feinde der Schildkröte fernzuhalten. Wer sich für eine freiwillige Mithilfe interessiert, findet bei den Costa Rica Volunteers Informationen zu Naturschutz-Projekten. Auch die Besichtigung durch Touristen wird streng kontrolliert. Das faszinierende Ereignis der Eiablage erfolgt nur in Begleitung eines offiziellen Guides. Dabei erhalten alle Beobachter spezielle Nachtlampen und auch das Fotografieren ist verboten. Die unnatürliche Lichtquelle könnte die Schildkröte während der Eiablage stören und sind nicht erwünscht. Die Chancen den Schildkröten bei der Eiablage zuzuschauen sind kurz nach dem Sonnenaufgang am besten. Sind die jungen Schildkröten dann geschlüpft, beginnen sie ihren beschwerlichen Weg zum Meer. Dort warten zur Brutzeit bereits Haie auf die kleinen Schildkröten und nur ein Bruchteil der geschlüften Tiere schafft den Weg ins offene Meer. Im Park gibt es eine wissenschaftliche Forschungsstation, die sich darauf spezialisiert hat das Verhalten der Schildkröten zu untersuchen.

Warum es sich lohnt einen Guide zu buchen

Ein Guide ist für den Besuch von Nationalparks sehr empfehlenswert. Mit ihm zusammen wird die Tour mit dem Boot oder der Walk durch den Nationalpark erst zu einem richtigen Erlebnis. Man lernt nicht nur die Tier- und Pflanzenwelt besser kennen, man taucht auch viel tiefer in das Land und die Kultur ein.

  • Der Guide hat Tipps für die besten Regionen im Land und in den Nationalparks parat und damit steigt die Wahrscheinlichkeit interessante Tiere und Pflanzen zu entdecken.
  • Mit Kenntnissen über die Tier- und Pflanzenwelt veranschaulicht der Guide die komplexen Zusammenhänge in den Ökosystemen der Nationalparks.
  • Mit dem Guide kann man zielgerichtet nach Tieren und Pflanzen suchen, die man gern sehen möchte, da er Plätze, Nistplätze und das Verhalten kennt.
  • Er hilft die Augen zu schulen und die anderen Sinne zu schärfen. Man lernt selbst, Tiere und Pflanzen in den Nationalparks zu entdecken.
  • Er kennt die Orte und Plätze an denen giftige Tiere leben und kann Dich damit vor Bissen und Stichen schützen.
  • Er kennt Land und Leute und kann das Lebensgefühl transportieren.
  • Der Guide hat viele Kontakte und kann diese nutzen, um die Tour noch interessanter zu gestalten.
  • Er gibt viele Hintergrundinformationen zum Naturschutz und kennt die Regeln des Landes.
  • Er hat Kenntnis über das Wetter des Landes und kann vor jedem Ausflug in die Natur die entsprechende Empfehlung für Kleidung geben.
  • Er ist meistens mit hochwertigen Ferngläsern ausgestattet und so sieht man auch Tiere ganz nah, die eigentlich weit entfernt sind.

Hier kommen noch ein paar Impressionen von der Reise zusammengefasst von der lieben Andrea Morgenstern, die mit unserer Gruppe unterwegs war.

Weitere Nationalparks in Costa Rica

Neben dem Tortuguero Nationalpark gibt es in Costa Rica noch 25 weitere Nationalparks, die eine Reise wert sind.

  • Arenal Volcano National Park
  • Barbilla National Park
  • Barra Honda National Park
  • Braulio Carrillo National Park
  • Cahuita National Park
  • Carara National Park
  • Chirripó National Park
  • Cocos Island National Park
  • Corcovado National Park
  • Diria National Park
  • Guanacaste National Park
  • Irazú Volcano National Park
  • Juan Castro Blanco National Park
  • La Amistad International Park
  • La Cangreja National Park
  • Las Baulas National Marine Park
  • Los Quetzales National Park
  • Manuel Antonio National Park
  • Maquenque National Park
  • Palo Verde National Park
  • Piedras Blancas National Park
  • Poás Volcano National Park
  • Rincón de la Vieja Volcano National Park
  • Santa Rosa National Park
  • Tapantí National Park
  • Tenorio Volcano National Park
  • Turrialba Volcano National Park

Tipps für die Reise durch Costa Rica

[instagram-feed type=hashtag hashtag="#b53costarica" num=8 cols=4 showcaption=false]

Hinweis: Die Reise in den Tortuguero Nationalpark Costa Rica erfolgte in Kooperation mit Visit Costa Rica.

Keine Kommentare zu Costa Rica: Pures Leben im Tortuguero Nationalpark

Auf „Wolke 203“ im Kinderhotel Oberjoch

Der heiße Kaffee dampft in der Tasse, Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und rundherum nehme ich bei geschlossenen Augen die gedämpften Geräusche der Umgebung wahr. Irgendwo höre ich Kinderlachen, ein Kellner…

Der heiße Kaffee dampft in der Tasse, Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und rundherum nehme ich bei geschlossenen Augen die gedämpften Geräusche der Umgebung wahr. Irgendwo höre ich Kinderlachen, ein Kellner klappert dezent mit dem Geschirr – Ich öffne meine Augen und bewundere schon wieder das Alpenpanorama vor meiner Nase.  Berge soweit das Auge reicht, ein bisschen Schnee bedeckt die Pisten, dass es noch zum Ski-Fahren reicht. Ich bin am Ziel unseres gemeinsamen Urlaubs mit der Familie im Kinderhotel Oberjoch angekommen.

Ein paar Tage vorher: Anreise ins Kinderhotel

Das Auto ist gepackt und wartet auf den Start. Dicke Skihosen liegen neben Wanderschuhen und Sommerjacken – die perfekte Ausrüstung für das vorhergesagte Wetter im Kinderhotel. Wir hoffen auf etwas Schnee, um Ski zu fahren. Um 2 Uhr nachts startet unsere Fahrt mit dem Range Rover Evoque. Als Eltern zweier quirliger Jungs (3 und 7 Jahre) ist die Nachtfahrt für uns, die entspannte Art zu Reisen. Schlafend verbringen unsere Kinder die ersten fünf Stunden auf dem Rücksitz, während wir auf leeren Autobahnen von Nord- nach Süddeutschland fahren. Einen Stopp legen wir zum Frühstück ein und nach neun Stunden Autofahrt erreichen wir erschöpft aber glücklich unser Ziel: das Kinderhotel Oberjoch im Allgäu.

2016 Kinderhotel Oberjoch Greta Pasemann Anreise

Ankunft im Allgäu für unseren Urlaub im Kinderhotel Oberjoch, Auszeit für die Familie

Aufatmen! Die Pisten im Skigebiet Bad Hindelang & Oberjoch sind noch offen. Überall liegt noch Schnee auf den Hängen. Viele Skifahrer nutzen den Wintersport-Saisonabschluss, um bei strahlendem Sonnenschein die Hänge hinunter zu gleiten. Gleich nach unserer Ankunft dürfen wir das Kinderhotel nutzen. Bis wir die Schlüssel für die Zimmer in Empfang nehmen, genießen wir das frühlingshafte Wetter auf der Sonnenterrasse am Kinderhotel und lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen. Kurzer Snack am Nachmittagsbuffet und unsere Kinder gesellen sich bereits zu den anderen Spielkameraden auf der Terrasse. Fliegenpilz, Klettergerüst und Co. geben den Kindern hier ihren eigenen Raum, während wir Eltern entspannt unseren dampfenden Kaffee genießen.

Geschmackvoll oder alles Käse auf Wolke „203“?

Alles Käse oder was? Eine Käsehöhle mitten in unserer Familiensuite „203“ ist das Highlight unserer Unterkunft. Der zusätzliche Raum für die Kinder, schafft Raum für uns Erwachsene! Jeder hat seinen eigenen Bereich im Zimmer und das sorgt für den nötigen Entspannungsfaktor in unserer Familiensuite im Kinderhotel. Während die „Käsemäuse“ in ihrer Höhle lesen, toben oder einen Gute-Nacht-Filme schauen, sitzen wir ganz entspannt in unserem Bereich, lesen oder unterhalten uns und genießen den Ausblick von der Terrasse. Wer Lust auf Urlaub im Kinderhotel Oberjoch hat, der findet hier passende Angebote.

Esel Emil und andere Abenteuer warten am Kinderhotel

Den Rest unseres Anreisetages nutzen wir dazu, die Umgebung am Familienhotel zu erkunden. Bei herrlichem Sonnenschein geht’s durch den Kletterwald am Kinderhotel entlang. Vom Hexenhaus starten die Jungs, klettern durch den hängenden Tunnel bis zum Baumhaus, balancieren über wackelige Seile bis zur Seilbahn – „Juchu – Gib Anschwung Mama!“. Damit werden sie direkt bis vor den Streichelzoo katapultiert. Mit leuchtenden Augen entdecken unsere beiden Abenteurer den Esel Emil, die Alpakas Puschkin und Picasso, Pferde, Hasen und Ziegen. Der Bachlauf des Nachbargrundstücks am Kinderhotel wird erkundet, hier entstehen in den nächsten Tagen wahre Staudamm-Kunstwerke unserer Kinder. Wer glaubt, das war schon alles? Stockbrot gibt’s zum Abend auch noch! Am Tipi-Zelt mit Marterpfahl finden sich alle Kinder des Kinderhotels ein und grillen gemeinsam an der offenen Lagerfeuerstelle. Ein toller Abschluss für den ersten Tag im Kinderhotel!

„Pizza & Pommes“ – Ski fahren ist Programm

In diesem Jahr sind wir mit unserem Winterurlaub im Kinderhotel spät dran. Jetzt Anfang April neigt sich die Saison dem Ende zu. Wir haben Glück und die Lifte sind noch offen und deshalb nutzen wir gleich die ersten Tage des Urlaubs zum Skilaufen. Wer weiß, wie lange die Pisten noch befahrbar sind. Skier, Helm und Schuhe leihen wir im Kinderhotel und fahren morgens direkt nach dem Frühstück mit dem Shuttlebus los. Das Kinderhotel ist nur fünf Minuten vom Schneekinderland entfernt. „Pizza, Pizza, Pizza!“ „Pommes, Pommes!“ – Schneepflug und Parallelstellung klappen noch. Unser Großer steht nach dem ersten Tag schon wieder so sicher auf den Brettern, wie bei seiner letzten Abfahrt im Februar 2015. Der Kleine unternimmt seinen ersten ernsthaften Versuch. Nachdem er im letzten Jahr seinen Unmut laut schreiend kundgetan hatte, findet er nun richtig Gefallen am Ski-Fahren. Alles zu seiner Zeit!

Frühlingserwachen und Kinderbetreuung im Familienhotel

„Mama, können wir hier wohnen bleiben!“ „Wir läuten den Frühling ein!“ – ein dezentes Schreiben auf unserem Frühstückstisch im Kinderhotel erklärt uns am dritten Tag, dass die Skilifte schließen werden. Nun ist die Skisaison vorbei. Schade einerseits, andererseits nutzen wir ab sofort die vielfältigen Angebote und die Kinderbetreuung im Familienhotel.

Kinderbetreuung wird hier gelebt: Unsere Kinder feiern Piraten- und Indianerfeste, essen mit andern Kindern am Mittags-Buffet, basteln, spielen, turnen, klettern, tanzen, proben für Theateraufführungen oder schauen sich Vorstellungen im Theater an. Mal ploppt überraschend vor dem herrlichen Alpenpanorama am Kinderhotel einfach eine Hüpfburg in Form einer Eisenbahn auf, mal wird ein Schatz gesucht. Kein Wunder, dass unser großer Sohn uns fragt: „Mama, können wir hier wohnen bleiben?“.

Schon morgens um 8.30 sitzen unsere Jungs zappelnd am Frühstückstisch und warten sehnsüchtig auf „Smileyne“. „Mamaaaa, wie lange noch?“ Das Maskottchen dreht jetzt seine Runde durch das Kinderhotel und sammelt alle Kinder für den Smileytanz ein. Der Tag in der Betreuung startet. Das Programm der Kinderbetreuung ist auf unterschiedliche Altersklassen ausgerichtet. Vom Säugling bis zum Teenager findet jedes Kind passende Angebote. Bis um 21.30 Uhr dürfen die Kinder im Kinderhotel die Betreuung nutzen. Unser siebenjähriger Sohn ist stolz, dass er mit unserer Erlaubnis den Abenteurerclub alleine besucht und sich mit eigener Zimmerkarte selbständig im Kinderhotel bewegen darf. Der Kleine ist fest im Miniclub angemeldet und wird von uns zu vereinbarten Zeiten abgeholt.

Highlight im Kinderhotel: Rasante Wasserrutsche

Eingekuschelt in die Gute-Laune-Bademäntel vom Kinderhotel schlurfen wir zu viert mit unseren Badeschlappen durch die Gänge bis zum Spaßbad mit Wasserrutsche. Tür auf, die wohlige Wärme umfängt uns. Jetzt ist Zeit für die Familie in der Badelandschaft! Mit leuchtenden Augen entdeckt unser Dreijähriger den separaten Kinderpool mit großem Traktor, Schweinen, Kühen, Gänsen – Bauernhof-Atmosphäre. Stundenlang wird hier geplanscht und gerutscht. Nebenan hören wir: Gelächter und Quieken! Unter dem donnernden Rauschen der rasanten Wasserrutsche rutscht ein Kind nach dem anderen nach unten, nur um danach gleich wieder mit dem Riesenreifen nach oben an den Start zu laufen.

In einem ganz anderen Licht zeigt sich die Sauna- und Badewelt in den Abendstunden. Wir Eltern nutzen die kinderfreien Zeiten und genießen die Panorama-Sauna und den dampfenden Außenpool mit Blick auf die Alpen. Der atemberaubende Blick auf die traumhafte Bergwelt des Allgäus verschlägt mir immer wieder die Sprache. Gewaltig, beeindruckend und immer anders.

[toggle title=”Anfahrt”]Sie fahren mit dem Auto die Autobahn A7 bis zur Abfahrt Oy-Mittelberg. Folgen Sie dann der B 309 bis zur Abzweigung Nesselwang. Fahren Sie geradeaus weiter auf die B 310. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 20 km.

Am Ortseingang von Oberjoch fahren Sie geradeaus weiter auf der Bundesstraße bis Sie links eine kleine Tankstelle sehen. Biegen Sie hier rechts ab. Mit der Bahn fahren Sie bis Sonthofen und anschließend mit dem Bus nach Bad Hindelang / Oberjoch weiter. Mit dem Taxi fahren Sie ca. 15 Minuten bis zum Oberjoch. Mit dem Flugzeug können Sie bis zum Flughafen Memmingen anreisen (ca. eine Stunde vom Oberjoch entfernt, alternativ München, Stuttgart ca. 2 Stunden).[/toggle]

[toggle title=”Unterkunft”]Das Kinderhotel Oberjoch ist ein kinderfreundliches Hotel, das auf 1.200 m Höhe liegt – in Deutschlands höchstem Bergdorf. Es bietet eine Kombination von breitem kulinarischem Angebot, umfangreichen Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie Spielmöglichkeiten und Kinderbetreuung. Alle Einrichtungen des Familienhotels sind auf Kinder abgestimmt – zum Beispiel der Sportbereich, der ein separates Kinderhallenbad bietet. Wer das Kinderhotel bereits kennt, der findet in dem nur ein Stunde entfernten Schwersternhotel Alpenrose in Österreich Entspannung vom Alltag. Auch hier ist das gesamte Hotel auf Kinder eingestellt. [/toggle]

[toggle title=”Skigebiet”]Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt. Es erwarten Sie 9 Lifte, 33 km präparierte Skipisten sowie das Schneekinderland auf über 20.000 qm. Der Skipass und das Schneekinderland sind gratis mit der Bad Hindelang PLUS Card.[/toggle]

Weitere Artikel vom Kinderhotel Oberjoch und Hotel Alpenrose

Kinderhotel Oberjoch: Eine Schneefahrt die ist Lustig
Hotel Alpenrose: Von entspannten Ski-Minis und Alpakas

 

Ein herzlicher Dank für die Einladung geht an das Kinderhotel Oberjoch.

Keine Kommentare zu Auf „Wolke 203“ im Kinderhotel Oberjoch

On “Cloud 203” at the Kinderhotel Oberjoch

There`s hot coffee in my mug, shafts of sunlight are tickling my face and with my eyes closed I notice the muted sounds of my surroundings. Somewhere I can hear…

There`s hot coffee in my mug, shafts of sunlight are tickling my face and with my eyes closed I notice the muted sounds of my surroundings. Somewhere I can hear children’s laughter, a waiter discreetly clangs with plates – I open my eyes and once again I admire the panorama of the alps right under my nose. Mountains as far as the eye can reach; the slopes are lightly covered with snow, enough to go skiing. I’ve reached the destination of our holiday with the family at the Kinderhotel Oberjoch.

A few days before: The journey to the Children’s’ Hotel

The car is packed and ready to start. Thick ski pants lay next to trekking shoes and summer jackets – the perfect equipment according to the weather forecast at the Children’s Hotel. We hope for some snow to go skiing. At 2 a.m. at night, our family starts its journey with the Range Rover Evoque. As parents of two lively boys (3 and 7 years old), a night-drive is the laid-back way to travel. Our kids spend the first five hours sleeping in the backseat, while we drive on empty freeways from the north to the south of Germany. We take a break for breakfast and after nine hours of driving we arrive exhausted but happy at our destination: the Children’s Hotel in the Allgäu.

2016 Kinderhotel Oberjoch Greta Pasemann Anreise

Arrival in Allgäu for our holiday in Kinderhotel Oberjoch, out for the family

Arrival in the Allgäu for our holiday at the Children’s Hotel Oberjoch, time-out for the family, a gasp of relief. The slopes of the ski region Bas Hindelang & Oberjoch are still open. There is snow everywhere on the hillsides. Many skiers use the end of the winter sport season to ski down the slopes with radiant sunshine. After our arrival, we can immediately use the Children’s hotel. Until we receive the keys for our rooms, we enjoy the spring-like weather on the Children’s Hotel’s sun terrace and let the sun shine onto our noses. A little snack from the afternoon-buffet and our children join the other playmates on the terrace. The mushroom, a climbing frame and many other things provide a space for the children while the parents can enjoy their hot coffee stress-free.

Good taste or nonsense on cloud “203”?

Is this cheese? A cave of cheese right in the middle of our family suite “203” is the highlight in our accommodation. The extra space for the kids creates space for us adults! Everyone has their own private space in the room and that provides the necessary relax-factor in our family suite at the Children’s Hotel. While the “cheese mice” are reading in their cave, are romping around or a watching a good night movie, we can sit down relaxed in our area, read, chat and enjoy the view from our terrace. Who is in the mood for a holiday in the Children’s Hotel Oberjoch, can find suitable offers here.

Emil the donkey and other adventures await you

We used the rest of our arrival day to explore the surroundings of the Children’s Hotel. With glorious sunshine, we go all the way through the climbing forest along the Children’s Hotel. The boys start at the witch’s house, climb through the hanging tunnel to the treehouse and balance across the shaky ropes to the ropeway. “yiipppeee, mum, push me!” They get catapulted directly to the petting zoo. With sparkling eyes, our adventurers spot Emil the donkey, Puschkin and Picasso the alpacas, horses, rabbits and goats. They discover the little stream on the neighbouring property of the Children’s Hotel; here they will build artistic dams in the next days. Who thinks that’s all? There’s even bread on a stick in the evening! Near the tipi with the stake, the children come together and have a barbecue on the campfire. A great end for our first day at the Children’s Hotel!

“Pizza & fries” – Skiing is on the schedule

This year we were late for our winter holiday in the Children’s Hotel. Now, in the beginning of April the season is nearly over. We are lucky, that the ski lifts are still open and so we even use the very first days of our holiday to go skiing. Who knows how long the slopes will be accessible. We rent skis, helmets and shoes at the Children’s Hotel and take the shuttlebus in the morning directly after breakfast. The Children’s Hotel is only five minutes away from the Kids-Snow-Land. “Pizza, pizza, pizza!” “Fries, fries, fries!” – Snowplough and parallel position are still working. Our big one is getting confident on his skis, just like on his last downhill in February of 2015. The little one is making his first serious attempts. After he announced his displeasure by screaming loudly last year, this time he had fun. All in good time!

Spring awakening and childcare at the Family Hotel

„Mum, can we stay here?!” “We are welcoming spring!” – on the third day a discreet letter explains to us that the ski lifts will be closed. Now the skiing season is over. On the one hand, it’s a pity, on the other one we can enjoy the various offers and the child care at the Family Hotel.

They live for childcare: Our kids celebrate pirates’ and Indians’ parties, eat with the other kids on the lunch-buffet, do handicrafts, play, do gymnastics, climb, dance and rehearse a play or watch plays in the theatre. One day there suddenly appears a bouncy castle in the shape of a train in front of the magnificent panorama of the Alps at the Children’s Hotel, another day they go on a treasure hunt. It’s no wonder that our son asked us if we could stay here.

Early in the morning (at 8.30 am) our boys can’t sit still at breakfast because they are longingly waiting for “Smileyne”. “Muummm, how much longer?” Now the mascot is on his beat to gather all the kids for the “Smiley Dance”. The day at childcare is starting. There are different programmes for all ages. From babies to teenagers, everyone finds suitable offers. Our 7-year-old son is proud that he is allowed (with our permission) to go alone to the adventurer’s club and that he can move around independently in the Children’s Hotel with his own room-card. The little one signed up for the Miniclub and we pick him up at an arranged time.

The highlight at the Children’s Hotel: The rapid waterslide

Wrapped into fluffy Feel-Good-Bathrobes we four shuffle with our bathing slippers through the corridors to the Fun-Pool-Area with the waterslide. As we open the door, a pleasant warmth is welcoming us. Now it’s time for the family in the bathing area. With sparkling eyes, our 3-year-old discovers the separate kids’ pool with the big tractor, the pigs, the cows and the geese – farm-atmosphere. We splash around and play on the slide for hours. From next-door, we hear laughter and squeaking. The waterslides roars tremendously and one child after another slides down the waterslide just to run back up to the start with the enormous tire.

The sauna and bathing area presents itself in another light in the evening hours. We parents enjoy the childfree time, the panoramic sauna and the steaming outdoor pool with the view on the Alps. The gorgeous view on the wonderful alpine world of the Allgäu takes my breath away time and time again. Majestic, impressive, and always a little different.

[toggle title=”Location”]By car, you drive down the Autobahn A7 to the exit Oy-Mittelberg. Follow the B 309 to the exit Nesseöwang. Drive straight ahead to the B 310. Follow the course of the road for 20 km. At the entrance to the town Oberjoch drive straight ahead on the Bundestraße (B) until you see a little gas station on the left. Turn right. If you are travelling by train, you have to get out at Sonthofen and take the bus to Hindelang / Oberjoch. It takes you 15 min. by Taxi to arrive at Oberjoch. By plane, you arrive at Memmingen (ca. 1 hour away from Oberjoch, alternatively you arrive at München, Stuttgart ca. 2 hours).[/toggle]
[toggle title=”Accommodation”]The Kinderhotel Oberjoch is a child friendly hotel that is located at 1.200 m – in Germany’s highest mountain village. It provides a combination of a vast culinary offer, sport and wellness facilities, playing opportunities and childcare. All facilities of the Children’s Hotel are adapted for children – for instance the sport area that offers a separated indoor swimming pool for kids. For the ones who already know the Children’s Hotel, 1 hour away there’s the sister hotel Alpenrose in Austria that offers relaxation from your daily routine. This hotel is adapted for kids too. [/toggle]
[toggle title=”Ski region”]The German Ski Association elected the ski region Oberjoch the best family-ski-region of the Alps. There are 9 ski lifts, 33 km of slopes and the Kids-Snow-Land on more than 20.000 sqm. The lift pass and the Kids-Snow-Land are free for the owners of the Bad Hindelang PLUS Card.[/toggle]

Other articles on the Children’s Hotel Oberjoch and the Hotel Alpenrose

Kinderhotel Oberjoch: Eine Schneefahrt die ist Lustig
Hotel Alpenrose: Von entspannten Ski-Minis und Alpakas

Info: A big thank-you for the invite to the Kinderhotel Oberjoch

Keine Kommentare zu On “Cloud 203” at the Kinderhotel Oberjoch

Agios Georgios Pagi – kristallklares Wasser

Mit kräftigen Zügen schwimme ich durch das türkise Wasser – kristallklar und angenehm warm umschließt mich an diesem Morgen das Meer in unserer Bucht. Am heutigen Morgen konnte ich nicht…

Mit kräftigen Zügen schwimme ich durch das türkise Wasser – kristallklar und angenehm warm umschließt mich an diesem Morgen das Meer in unserer Bucht. Am heutigen Morgen konnte ich nicht anders, als ein einfach mein Handtuch zu schnappen um sofort ins erfrischende Nass zu springen. Am endlosen Sandstrand der Bucht Agios Georgios Pagi suche ich vergebens nach Menschenansammlungen oder den üblichen Anzeichen von Massentourismus. Dieser erste Tag auf der Insel Korfu lädt mich zu einer entspannten Urlaubswoche ein.

Die Grüne Insel Korfu

Nicht ohne Grund ist Korfu auch als grüne Insel bekannt. Durch das mediterran ausgeglichene Klima entdecke ich auf Korfu eine vielfältige Pflanzenwelt. Der Geruch von Zypressen steigt mir in die Nase und auch Olivenbäume sind hier allgegenwärtig. Rund um die Bucht finde ich kleine Zypressen und Olivenhaine mit jahrhundertealten Bäumen. Die Inhaberin unserer Lieblingstaverne erzählt mir, dass über die Hälfte der Insel mit Olivenbäumen bepflanzt ist – Olivenöl ist eines der wichtigsten Produkte, das von der Insel stammt und sich weltweit großer Beliebtheit erfreut. Auch Orchideen sind hier zuhause und gedeihen das gesamte Jahr.

Traumstrand Agios Georgios Pagi

Bucht von Agios Georgias Pagi

Bucht von Agios Georgias Pagi

Unsere traumhafte Bucht liegt im Nordwesten der Insel Korfu. Umschlossen von zwei Hügeln liegt sie direkt am Mittelmeer. Die europäische Umweltbehörde hat das Wasser in der Bucht Agios Georgios Pagi für seine perfekte Wasserqualität ausgezeichnet. Wenn das so ist, dann kann ja nichts mehr schief gehen, denke ich mir und entdecke bei einem Spaziergang am drei-kilometer-langen Sandstrand die Umgebung. Hier kann ich Tauch-, Segel- oder Paragliding-Kurse buchen. Auch Mountainbikes könnte ich hier leihen – vielleicht später. Ich lege mich mit meinem Buch unter eines der Schirmchen an der Bucht und genieße einen herrlichen Vormittag am Strand. Zur Mittagszeit gönne ich mir ein Glas Weinschorle in der Beachlounge direkt am Strand.

Agios Georgios wurde 2010 in die neu gegründete Großgemeinde Korfu integriert. Hier leben etwa fünftausend Menschen, die in erster Linie vom Tourismus und der Landwirtschaft leben. In den Supermärkten der Umgebung finden wir leckerste Lebensmittel – biologischer Anbau wird hier groß geschrieben. Für das erste Abendessen hole ich aus dem Supermarkt um die Ecke unseres kleinen Appartements frisches Obst und Gemüse, Schinken, einen leckeren Wein und natürlich Oliven. Wir machen uns auf unserem Balkon gemütlich und genießen den Sonnenuntergang bei entspannten Gesprächen und einem leckeren Essen.

Haus Vistonia in Agios Georgias Pari

Unsere Unterkunft direkt am Meer

“kafé ellinikó” im kleinen Ort Makrades

Gestärkt und erholt wollen wir in den nächsten Tagen die Umgebung erkunden. In näherer Entfernung ist das Honigtal zu erreichen und die beiden kleinen Dörfer Afionas und Makrades stehen auf unserem Ausflugsplan. Wir bummeln durch die Gassen der beiden Städtchen und genießen das Nichtstun in einem kleinen Cafés bei griechischem Mokka dem „kafé ellinikó“. Hier lernen wir, dass wir bei griechischem Kaffee gleich den gewünschten Süßegrad mit angeben müssen. Das Wasser wird hier zusammen mit dem Kaffeepulver und dem Zucker aufgekocht. Abends finden wir uns in einer der vielen netten Tavernen ein und essen köstliches „bekri mezé“, einen typischen Schweinegulasch und Sardellen „marídes“. Daran komme ich nie vorbei.

Beim Urlaub im Ferienappartement findet jeder seine individuelle Freiheit. Entweder wird selbst gekocht oder man nutzt die vielfältigen Angebote der Umgebung. Ohne Stress und Hektik des Alltags kann man sich einfach treiben lassen. Schöne Unterkünfte gibt es hier: Ferienwohnung Korfu.

© alle Bilder: Spyridon Konstantis

Keine Kommentare zu Agios Georgios Pagi – kristallklares Wasser

Südafrika – farbenfroh, traditionell, abenteuerlich

Bunt und abwechslungsreich, farbenfroh und lebenslustig, das sind die Begriffe die ich mit Südafrika verbinde. Vom Nervenkitzel den man auf der Spur der wilden Tieren erlebt, über die gut gelaunten…

Bunt und abwechslungsreich, farbenfroh und lebenslustig, das sind die Begriffe die ich mit Südafrika verbinde. Vom Nervenkitzel den man auf der Spur der wilden Tieren erlebt, über die gut gelaunten Menschen und die bunte Vielfalt der traditionellen und einheimischen Kunst. Ob Kapstadt, Johannesburg, Kruger Nationalpark oder Cape-Town – jedes Jahr reisen etwa 8-9 Mio. Touristen nach Südafrika. Das Land der Kontraste bietet nicht kulturelle Unterschiede und auch die „größten“ Tiere dieser Welt sind in Südafrika zuhause.

Big Five in freier Wildbahn erleben

Hier in Südafrika hat man die Chance die Big Five in freier Wildbahn zu erleben. Bei der Auswahl der fünf „großen“ Tiere spielte nicht ausschließlich die Körpergröße der Tiere eine Rolle, sondern in erster Linie die Schwierigkeiten und Herausforderungen bei der Jagd auf sie. Mit einem erfahrenen Ranger und einer Portion Glück begegnen einem auf der Safari Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden draußen in der Savanne von Südafrika.

Aber auch ein Tauchgang in Capetown zu den weißen Haien oder die Beobachtung der Wale von Juni bis November sind Ausflüge, die den Aufenthalt in Südafrika unvergesslich machen. Der Abenteuertourismus nimmt hierzulande im Vergleich zum Rest der Welt eine wichtige Rolle ein. Die Südafrikaner verbringen, so wie auch die Australier mehr Zeit draußen in der freien Natur als wir in Deutschland. Kein Wunder bei den einzigartigen Tieren, Landschaften und unvergesslichen Lichtverhältnissen.

Nachhaltigkeit gewinnt in Südafrika an Bedeutung

Inzwischen setzen einige Projekte in Südafrika vermehrt den Fokus auf den umweltschonenden und nachhaltigen Tourismus. Beispielsweise das Madikwe Game Reserve, eines der größten Wildreservate in Südafrika, hat sich auf Natur- und Tierschutz spezialisiert. Durch die Integration der Gemeinden vor Ort werden Arbeitsplätze geschaffen und so die lokale Bevölkerung gestärkt. Das zugehörige Thakadu River Camp und die Buffalo Ridge Lodge gehören dabei zu hundert Prozent den lokalen Gemeinden.

Mehr als nur Gast sein

Knysna Living Local bieten den Touristen in Südafrika die Chance für ein paar Tage inmitten der Einheimischen zu verbringen und so komplett in deren Kultur einzutauchen. Am Lagerfeuer teilt man neben den Geschichten das Essen mit den Gastgebern und lernt was es bedeutet die begrenzten Ressourcen mit anderen zu teilen: „Ubuntu“ heißt „Menschlichkeit“ und ist die Lebenseinstellung, die man als Tourist aus Südafrika wieder mit nach Hause nimmt.

© Bilder, Video South African Tourism (Südafrika Tourismus)

 

Koop

Keine Kommentare zu Südafrika – farbenfroh, traditionell, abenteuerlich

Die dampfende Molli von Bad Doberan

Mein Hintern brennt, die Beine sind schwer und werden zunehmend schwerer. Während mein Mann guter Dinge dynamisch in die Pedale tritt, komme ich nur langsam voran. Trotzdem ernte ICH von…

Mein Hintern brennt, die Beine sind schwer und werden zunehmend schwerer. Während mein Mann guter Dinge dynamisch in die Pedale tritt, komme ich nur langsam voran. Trotzdem ernte ICH von den mir entgegenkommenden Radfahrern anerkennende Blicke und Kommentare. Ein Pärchen fragt mich direkt. „Und das geht, mit dem Radanhänger auf diesem holprigen Pfad?“ Na klar geht das, denke ich und nicke freundlich.

Mir fehlt die Puste für ein Gespräch. Wir sind als Familie zu viert auf dem Ostseeradwanderweg unterwegs, entlang der Steilküste zwischen Heiligendamm und Kühlungsborn. Während mein Mann und unser großer Junior trällernd durch die Landschaft radeln, ziehe ich den kleinen Junior im Fahrradanhänger hinter mir her.

Ganz spontan sind wir hergekommen. Die Sehnsucht nach meiner Heimat Mecklenburg, den Kindheitserinnerungen und auch der Wunsch nach ein wenig Ruhe hat uns einmal mehr hergelockt. Ein kleines Appartement ist in Heiligendamm schnell gefunden, so dass wir problemlos unseren 4-tägigen Kurzurlaub an der Ostsee von Kiel aus antreten – mit Fahrrädern im Gepäck.

Eine Perlenkette aus vergangenen Zeiten

Von unserer Unterkunft in Heiligendamm ist der Strand nicht weit entfernt, so dass wir die Zeit für viele kleine Spaziergänge nutzen können. Wir schlendern entlang des Grand Hotels, das durch den G8-Gipfel zu neuem Ruhm gekommen ist. Daneben reiht sich die trostlos aussehende „Perlenkette“ aus sechs alten Villen auf, die seit Jahren zu Luxusappartements ausgebaut werden sollen. Manche sagen, dass die Häuser gespenstisch wirken und den Ort verschandeln. Ich empfinde sie eher als ruhende Monumente vergangener Zeiten. Der europäische Hochadel und die russische Zarenfamilie logierten hier einst. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Gebäude Heiligendamms als Sanatorium und Erholungsstätte sowie als Kinderferienlager genutzt. Einerseits schade, dass sie noch nicht zu neuem Glanz gefunden haben. Andererseits gefällt mir die Vorstellung, dass diese Promenade nicht so perfekt ist, wie viele andere Abschnitte entlang der mecklenburgischen Ostseeküste.

Kühlungsborn – Touristenmagnet der Ostseeküste

Sehr ansehnlich hingegen ist der Kurort Kühlungsborn. Hier hat sich in den Jahren nach der deutschen Wende viel getan. Mit unseren Rädern haben wir uns auf den Weg nach Kühlungsborn gemacht und entdecken tolle Spielplätze in Strandnähe, eine gut ausgebaute Promenade mit vielfältigen Möglichkeiten zum Essen oder Shoppen und nicht zu vergessen, den herrlich breiten Sandstrand auf dem regelmäßig Beachvolleyball-Meisterschaften ausgetragen werden.

Die „Molli“ – unsere Rettung

Nach dem langen Tag auf den Beinen verlässt uns allerdings die Lust unseren Heimweg nach Heiligendamm mit dem Rad anzutreten. Wir suchen eine Haltestation und setzen uns in die dampfende “Molli”. Die Schmalspurbahn, die bereits seit 1886 Bad Doberan, Kühlungsborn und Heiligendamm verbindet, verströmt ihren eigenen Charme. Auch hier spüre ich den Geist vergangener Zeiten. Mit voller Kraft und trotzdem ganz gemächlich dampfen wir zurück in unseren Urlaubsort. Nicht nur den Kindern gefällt das.

201510 Heiligendamm-0721

Die Molli beendet unseren Fahrradausflug auf ihre besondere Art und Weise. © Bilder der Reise von Greta Pasemann

Keine Kommentare zu Die dampfende Molli von Bad Doberan

Traumstrände mitten im Atlantik

Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im…

Die kanarischen Inseln vor der afrikanischen Küste sind ganzjährig ein beliebtes Ziel für Urlauber auf der Suche nach Erholung. Besonders entspannt gibt sich die Insel Fuerteventura, deren endlose Sandstrände Im Norden und im Süden Karibikträume, mitten im Atlantik, wahr werden lassen – nur vier Stunden Flug von Deutschland entfernt.

Paradiesische Zeiten, jedes Mal anders

Jede der sieben Kanarischen Inseln ist auf ihrer Art besonders: Gran Canaria und Teneriffa locken mit umfangreichem Nightlife und touristischen Attraktionen, Lanzarote mit der unwirklichen Mondlandschaft im Nationalpark Timanfaya und die Inseln La Palma, La Gomera und El Hierro mit Natürlichkeit und Stille. Wer jedoch endlose Sandstrände und Karibikfeeling sucht, ist auf Fuerteventura genau richtig. Die sanfte Ostküste ist allgemein ruhiger und zum Baden und Surfen ideal geeignet, während die windige Westküste mit hohen Wellen und starken Strömungen für lange Wanderungen oder für Surfausflüge inmitten der herrlichen Natur zu empfehlen ist.

Dünenlandschaft trifft Traumstrände im Norden

Wunderschön sind die Traumstrände des Nordens um den Urlaubsort Corralejo: Östlich des Stadtzentrum zieht sich die Dünenlandschaft kilometerlang gen Süden und bietet jedem einen Rückzugsort in überwältigender Stille. Anders als der durchgängige flache Sandstrand von Jandia im Süden der Insel wird der Strand von Corralejo immer wieder von Lavarücken durchzogen und bildet so eine natürliche Unterteilung mit vielfältiger Vegetation. Die einzelnen Strandabschnitte teilen Sonnenanbeter, Surfer, Kite-Surfer, Taucher und FKK-Anhänger unter sich auf. Corralejo ist die erste Wahl für alle Urlauber, die abends gerne noch einmal zu einem Shoppingbummel, kalten Drinks und zum Tanzen die Hotelanlage verlassen möchten, denn im Ortszentrum dauert die Party bis spät in die Nacht hinein.

Die Karibik Europas: Jandia Playa

Besonders paradiesisch gibt sich der Süden von Fuerteventura mit den langen Sandstränden auf der Halbinsel Jandia. Zwar sind auch hier in den letzten Jahren verschiedene Urlaubsorte und weitläufige Resorts entstanden, doch meist genügt ein kleiner Spaziergang durch den weißen feinen Sand, um Ruhe und Einsamkeit zu finden. Schließlich erstreckt sich der Sandstrand hier über sagenhafte 21 Kilometer Länge von Morro Jable im äußersten Süden bis zur Costa Calma im Norden. Aktivurlauber nutzen die Strecke gerne zu langen Spaziergängen oder zum Joggen. Empfehlenswert ist der lange Strand auch für Surfer, die hier von steifen atlantischen Brisen und sehr viel Platz profitieren.

201505 Fuerte-0293

Ideales Revier für Kiteurfer

Entlang der 21 Kilometer langen Küste gibt es einige sehenswerte Strände: Costa Calma, Esquinzo Playa, Mal Nombre, El Salmo und Sotavento. Ein echter Geheimtipp ist dazu der Strand von Confete auf der nördlichen Seite der Jandia-Halbinsel. Aufgrund des meist hohen Wellengangs und der starken Winde ist das Baden hier nicht empfehlenswert, doch der breite menschenleere Strand, hinter dem die Berge des Naturparks Jandia aufragen, verströmt eine ganz besondere Atmosphäre. Kein Wunder, dass sich hier auch das größte Mysterium von Fuerteventura verbirgt, die Villa Winter, die der Deutsche Gustav Winter 1937 aus nie geklärten Gründen in der Einöde errichten ließ. Gerüchte fabulieren von einem U-Boot-Stützpunkt für Hitlers Marine.

[mappress mapid=”66″]

Titelbild: © istock.com/Antagain, Galeriebilder: © Greta Pasemann
Koop

1 Kommentar zu Traumstrände mitten im Atlantik

Islay – Wilde Landschaft, kernige Menschen

Islay ist eine wunderschöne, vor Schottland vorgelagerte Insel und ein echtes Highlight jeder Schottlandreise. Kernige Menschen trifft man hier am rauen Meer und das Klima ist überraschend mild. Der vorbeifließende…

Islay ist eine wunderschöne, vor Schottland vorgelagerte Insel und ein echtes Highlight jeder Schottlandreise. Kernige Menschen trifft man hier am rauen Meer und das Klima ist überraschend mild. Der vorbeifließende Golfstrom beeinflusst die Temperaturen und so gibt es kaum Tage im Jahr mit Minusgraden. Neben grünen und felsigen Landschaften, Highland-Rindern, Schafen und der endlosen Weite des Meeres, hat die schottische Hebriden-Insel noch etwas ganz Besonderes zu bieten: außergewöhnlich erdigen und torfigen Whisky.

Immer mehr Touristen reisen inzwischen gezielt auf die Insel Islay, um eine der acht Destillerien zu besuchen. Tendenz steigend. Neben der Landwirtschaft sind inzwischen die Produktion von Whisky und der damit verbundene Tourismus eine sehr wichtige Einnahmequelle für die Menschen vor Ort geworden. Whiskykenner schätzen den eigenwilligen und torfigen Malt, der hier seinen Ursprung hat.

In der Nähe der Hafenstadt Port Ellen befindet sich eine der Destillerien, die Laphroaig-Destillerie. Der Name „Laphroaig“ kommt vermutlich aus dem Gälischen und bedeutet „Senke an der breiten Bucht“. Hier steht sie, die Destillerie – an einer kleinen, naturbelassenen Bucht direkt am Atlantik. Die Brüder Alexander und Donald Johnston gründeten die Firma im Jahr 1815. Danach befand sich die Laphroaig Destillerie 139 Jahre im Familienbesitz bis Ian Hunter die Firma 1954 seiner Sekretärin Bessie Williamson hinterließ. Heute gehört die Destillerie der japanischen Firma Suntory.

200 Jahre Tradition feiern ihr Jubiläum

Die authentischen Menschen und die natürlichen Einflüsse, insbesondere der handgestochene Torf, der Insel Islay machen den Laphroaig zu einem unverwechselbaren Whisky mit authentischem Charakter. Laphroaig blickt heute auf eine 200 Jahre alte Tradition zurück und feiert in diesem Jahr sein Jubiläum. Von Anfang an wurde in der Destillerie sehr viel Wert darauf gelegt, dass dieser außergewöhnliche Whisky seinem Ursprung treu bleibt. So wird auch heute noch für die Herstellung des Laphroaig gemälzte Gerste über einem Torffeuer getrocknet. Dieser unverwechselbare Rauch des Torfes, den es nur hier gibt, verleiht dem Whisky seine besondere Note.

Geschmäcker sind verschieden

Der Geschmack des Whiskys ist so vielschichtig, dass sich die Geister oft daran scheiden. Einige schmecken Teer heraus, andere das Salz des Meeres und wieder andere erinnert der Geschmack an dunkle gesalzene Schokolade. Bei mir löst das Geschmackserlebnis sofort Erinnerungen an die Lagerfeuer meiner Kindheit aus. In der Destillerie selbst wird der Laphroaig als „sehr torfig und rauchig und mit einem Beigeschmack von Meer und etwas Süße“ beschrieben. Nicht ohne Grund wurde der Laphroaig im Jahre 1994 zum Hoflieferanten des Prince of Whales ernannt. Seitdem findet man auf jedem Etikett die Abbildung der majestätisch walisischen Helmzier.

Zum 200 jährigen Jubiäum hat Laphroaig eine große Geschmacksumfrage gestartet. Habt Ihr den Whisky schon probiert? Wie hat er Euch geschmeckt? Sagt Eure Meinung und teilt Sie mit anderen Whisky-Testern oder benutzt einfach den Hashtag #OpinionsWelcome und teilt Eure ganz persönliche Meinung mit Menschen überall auf der Welt. In freundlicher Kooperation mit Laphroaig.

 

Bilder und Video © Laphroaig

Keine Kommentare zu Islay – Wilde Landschaft, kernige Menschen

Badebuchten & Töpferkunst auf Mallorca

Wir sind noch mittendrin, in unserem Familienabenteuer: “Fincaurlaub auf Mallorca”. Für zwei Wochen sind wir nun hier mit Freunden und Kindern. Da wir nicht die klassischen Badeurlauber sind, nutzen wir…

Wir sind noch mittendrin, in unserem Familienabenteuer: “Fincaurlaub auf Mallorca”. Für zwei Wochen sind wir nun hier mit Freunden und Kindern. Da wir nicht die klassischen Badeurlauber sind, nutzen wir jeden zweiten Tag, um mit unserem Mietwagen die Insel zu erkunden. Ein bischen Kultur ist für uns genauso wichtig, wie das Planschen im Meer oder am Pool. Trotzdem belohnen wir uns und die Kinder am Ende unserer spannenden Tagesausflüge, zum Beispiel nach Sineu oder Felenitx, mit einem Bad an den Stränden von Mallorca. Auf das Gleichgewicht kommt es an.

So abwechslungsreich wie die Mallorca, sind auch die Badebuchten der Insel. Am breiten, gesichtslosen Strand von Palma haben wir viel Platz und tummeln uns im 28 Grad warmen Meer, der „Kinderstrand“ in Alcúdia präsentiert sich flach aber leider stinkend. Vor Es Trenc stehen wir auf einer sehr schmalen Straße im Stau, um dann zu erfahren, dass es wegen giftiger Algen nicht möglich ist, zu baden und die Buchten beim „Cala Mondragó“ sind wirklich wunderschön – dies wissen jetzt zur Hauptreisezeit auch tausende andere Touristen. Uns Erwachsenen gefällt es an der Westküste in Estellences am besten. Völlig entspannt lässt es sich hier sehr gut aushalten.

Bummeln: Von Töpferkunst und Touri-Allerlei

Bei unseren Shopping-Ausflügen finden wir schnell den Unterschied zwischen Geheimtipp und touristischen Märkten heraus. Der vielgepriesene Mittwochsmarkt in Sineu stellt sich für uns eher als Enttäuschung heraus. Hier reihen sich fliegende Händler aneinander, die alle ähnliche Ware feilbieten. Strandkleidung, Leder und Schmuck, nur vereinzelt gibt es Stände mit echten mallorquinischen Waren. Es schieben sich so viele Menschen durch die Gänge, dass uns zum Ende die Kraft und die Geduld fehlt noch den bekannten Tiermarkt zu besuchen. Deutlich entspannter bummeln wir auf dem kleineren Samstagsmarkt in Felanitx. Wir schauen dem Geflügel-Händler beim feilschen zu und genießen das bunte Treiben. Hier finden wir auch ein nettes kleines Café und in der Markthalle in der Nähe der Kirche Sant Miquel und kaufen bei den einheimischen Händlern, Oliven, Fleisch und Gemüse. Wenige Touristen verirren sich in die Halle.

Noch besser einkaufen lässt es sich in den Markthallen „Mercat de`Olivar“ von Palma. Frischer Fisch, Meeresfrüchte, Obst und Gemüse, Käse und Fleisch werden in allen Variationen angeboten. Das bunte Treiben macht gute Laune, hier kaufen auch die Mallorquiner ihren Fisch und treffen sich zum Tapasessen in der „Bar de Peixe“ am Ende der Halle.

Am vorletzten Tag unserer Reise machen wir uns gezielt auf den Weg zu einer der acht „Ollerias“ in Portol. Hier werden die typischen mallorquinischen Keramikgefäße und Geschirr hergestellt. Vom Verkaufsraum gelangt man direkt in die Werkstätten und kann den mallorquinischen Arbeitern beim Töpfern über die Schulter schauen.

Keramik in Portòl

Keramikgefäße in einer Olleria in Portòl

 

Mich bei so vielen tollen und kunstvoll verzierten Gefäßen zu entscheiden, fällt mir schwer. Ich schwanke zwischen Tassen, Schüsseln und wunderhübsch bemalten Tellerchen. Der gutgelaunte Verkäufer überzeugt mich schließlich davon, dass es schade wäre etwas nicht zu nehmen. Der kleine Rabatt tut sein Übriges. Ich nehme einfach alles mit, in der Hoffnung, dass ich nicht nicht zusätzliches Übergepäck im Flieger zahlen muss.

Glücklich und vollbeladen mit Tellern und Schüsseln mache ich mich auf den Weg zum Auto. Mein Mann wartet schon seit einigen Minuten hier. Während ich meine Beute verstaue, klingt der Song unseres Urlaubs einmal mehr vom Band. Helge Schneider trällert gutgelaunt „Sommer Sonne Kaktus“. Wir und die Kinder singen kichernd mit.

 

Zum ersten Teil der Reise: “Fincaurlaub auf Mallorca”

Ich empfehle jedem sich für die Zeit auf Mallorca einen Mietwagen zu buchen. Gerade, wenn man sich für Land und Leute interessiert oder Fincaurlaub plant, dann ist man damit flexibel und muss sich im Urlaub nicht einschränken. Für unseren zweiwöchigen Finca-Urlaub hat uns Goldcar unterstützt und uns einen Mietwagen zur Verfügung gestellt. Problemlos haben wir diesen direkt nach der Ankunft um 21.30 Uhr am Flughafen von Palma am Goldcar-Schalter in Empfang genommen und konnten damit sofort die Anreise zur Finca antreten. Auch die Abwicklung bei der Abreise war vollkommen entspannt. Wagen ausladen und Schlüssel in den Briefkasten in der Garage stecken. Fertig! 

 

1 Kommentar zu Badebuchten & Töpferkunst auf Mallorca

Finca Urlaub auf Mallorca

Wir sitzen an einem riesigen massiven Holztisch, tropische Pflanzen umgeben uns und die Stacheln der Kakteen zeichnen sich im Gegenlicht ab. Um uns herum gibt es nur wohlige Wärme und…

Wir sitzen an einem riesigen massiven Holztisch, tropische Pflanzen umgeben uns und die Stacheln der Kakteen zeichnen sich im Gegenlicht ab. Um uns herum gibt es nur wohlige Wärme und Urlaubsstimmung. Endlich sind wir da in unserem Sommerurlaub 2015 – vier Erwachsene und vier Kinder. Während wir zur Feier des Tages eine Flasche Weißwein öffnen, erkunden die Kids das 7.000 qm große Anwesen unserer Finca auf Mallorca. Im Hintergrund läuft der Song unseres Urlaubs “Sommer-Sonne-Kaktus” von Helge Schneider. Gute Laune braucht nicht mehr.

Nur 25 Minuten von Palma entfernt liegt unsere Finca “Ses Tanques” in Algaida, mittendrin zwischen den Einheimischen. Das Anwesen erstreckt sich über einige hundert Meter und ist von einer Steinmauer umgeben. Die Kinder erkunden bereits seit zwei Stunden den Garten und finden heraus, wie Mandeln aussehen, wenn sie noch am Baum hängen und knacken diese stundenlang mit einem Hammer. Wir pflücken Weintrauben und Feigen frisch vom Strauch und aus den reifen Limetten bereiten wir leckere Limonade zu.

Während unserer zwei Urlaubswochen pendeln wir zwischen dem erfrischenden Pool und der Hängematte unter dem schattenspendenden Weinrebendach hin und her. Unterbrochen werden unsere entspannten Tage nur durch unsere Ausflüge zu den verschiedenen Regionen der Insel. Wir sind froh, dass wir für die zwei Wochen einen Mietwagen haben. So können wir flexibel die gesamte Insel erkunden.

Beeindruckendes Weltkulturerbe auf Mallorca: Serra de Tramuntana

Zwei Tagesreisen unternehmen wir entlang der „Serra de Tramuntana“. Völlig zu Recht gehört diese Küste zum Weltkulturerbe. Während unserer Fahrt durch die Serpentinen bleiben wir an Kulissen stehen, die uns den Atem rauben. Dieser Teil Mallorcas ist so beeindruckend, dass ich jedem einen Besuch ans Herz lege. Wir starten unsere Etappe in Andratx und fahren auf der Küstenstraße in Richtung Banyalbufar. Weite Schluchten öffnen sich vor uns und hinter jeder Kurve warten neue Bilder. Wunderschön und gewaltig. In der kleinen Bucht von Estellences entdecken wir ein kleines Restaurant direkt über dem türkisblauen Wasser. Kleine Bootsschuppen sind in den Fels gebaut und nur wenige Menschen nehmen den schmalen kurvenreichen Weg hierher auf sich.

Die Reise führt uns ebenfalls in den zauberhaften Ort Valldemossa. In diesem wunderschönen Bergdorf verbrachte bereits Chopin sechs Wochen des Winters 1838/39. Zusammen mit hunderten anderen Menschen begeben wir uns in den kleinen Gassen auf Spurensuche. Am Ende unserer zweitägigen Tour besuchen wir Sóller und finden hier eine sehr schöne Badebucht am Hafen, die von Touristen nicht zu überlaufen ist. Während wir baden, fahren die historischen Straßenbahnen zwischen Sóller und dem Hafen hin und her, direkt an der Strandpromenade entlang. Unsere Kids sind begeistert.

Zum zweiten Teil der Reise: “Badebuchten und Töpferkunst auf Mallorca”

Keine Kommentare zu Finca Urlaub auf Mallorca

Die Welle, die einen Namen trägt

Der Wind ist stürmisch und die Wellen drücken ununterbrochen an Land. Ich paddle den Wellenbergen entgegen, um nach draußen zu kommen. Dorthin wo die Wellen brechen zur perfekten Position ins…

Der Wind ist stürmisch und die Wellen drücken ununterbrochen an Land. Ich paddle den Wellenbergen entgegen, um nach draußen zu kommen. Dorthin wo die Wellen brechen zur perfekten Position ins Lineup. Sobald ich eine Welle überwinde, bläst mir der Wind die Gischt in meinen Nacken. Es gibt nur mich, mein Board und den Atlantik. Pure Natur. Ich bin lebendig. Glücksgefühle breiten sich aus. Ich wundere mich, dass das Surf-Rezept bei mir immer wieder aufgeht. Tiefe Zufriedenheit in mir macht sich breit.

Surfen auf Fuerteventura

Surfen am Nachmittag in El Cotillo auf Fuerteventura

Perfekte Bedingungen am Spot „El Cotillo“

Zusammen mit acht anderen Gleichgesinnten habe ich mich nachmittags auf den Weg zum Surfen gemacht. Von unserer Unterkunft in Corralejo auf Fuerteventura sind wir mit dem Surfbus über eine Offroadpiste zu den Stränden der Nordküste gestartet. Wir sind die „Intermediates“ unseres Surfcamps: alles Surfer, die bereits erste Erfahrungen mit dem Wellenreiten gemacht haben. Im anderen Bus sitzen unsere Surfbeginner. Zusammen suchen wir den richtigen Spot für unsere Surfsession und bleiben letztlich am Spot „El Cotillo“. Wir sind nicht die Ersten an diesem Nachmittag und genießen den Blick auf die Küste und die Surfer, die sich bereits im Wasser tummeln. Felsen aus Lavagestein umranden die Sandstrände und bilden die perfekte Kulisse für einen tollen Surftag. Die Wellen schlagen kraftvoll an die Felsen. Für unsere Sicherheit erklärt uns unser italienisch stämmiger Surflehrer Gabri bis ins Detail die Bedingungen vor Ort. Gala und Daniel, die spanischen Surflehrer, kümmern sich um die Beginner. Die Drei wissen genau wo die Strömungen verlaufen, wo Felsen unter Wasser sind und wo die „best position“ für den „takeoff“ ist. Immer wieder fragen sie „do you understand this?“ Alle nicken brav. Soweit die Theorie, es geht an die Umsetzung. Nach den Dehnübungen und Aufwärmspielen am Strand können wir es nicht erwarten mit den Boards ins Wasser zu kommen. “Ich taufe Dich auf den Namen: Andreas!”Heute ist einer von uns in besonderer Mission hier: Andreas. Er ist bereits seit 14 Tagen im Camp und hat sich über die letzten zehn Surflessons vom absoluten Anfänger zum Intermediate-Surfer verbessert. Seinen Aufenthalt auf Fuerteventura möchte er an seinem letzten Tag nun abschließend krönen. „Wenigstens eine grüne Welle möchte ich surfen und zur Belohnung bekommt sie meinen Namen“, berichtet er freudestrahlend. Voller Enthusiasmus springt er hoch und demonstriert uns: „Hiermit taufe ich Dich auf den Namen: ANDREAS!“. Wir amüsieren uns und witzeln darüber, dass dies ja ein kurzes Vergnügen wird. Umso mehr freuen wir uns, als er es im Wasser tatsächlich schafft, seine Welle zu surfen. Wir jubeln. Er grinst breit. Surfen verbindet uns alle.

Französische Törtchen mitten im nirgendwo

Auf dem Rückweg ins Surfcamp, als Gabri vor einem unscheinbaren Haus irgendwo im nirgendwo anhält, ahnen wir nicht, welche Leckereien hier auf uns warten. In der kleinen französischen „Pasteleria El Goloso de Lajaresbekommen wir neben dem typischen „Café con Leche“ eine erlesene Auswahl an feinsten Törtchen und Gebäckstücken. Von der Dachterrasse mit urigen Möbeln aus Baumstämmen genieße ich nun – nach zweieinhalb Stunden Surfen – mit nassen Haaren den Blick über die Landschaft der Insel und kann mich ganz in Ruhe der Geschmacksexplosion hingeben – Praline-Mousse-au-Chocolat mit einem überraschenden Crisp-Erlebnis. Hm. Ein echter Geheimtipp. Das sollte sich niemand entgehen lassen. Augen schließen und genießen.

Surfhouse, Essen, Feiern

Zwischen den Surfsessions treffen sich alle Gruppen – vom Beginner zum Intermediate – im Surfcamp in Corralejo. Unsere Surflehrer Gabri plant die nächsten Tage. Die Erlebnisse des Tages werden ausgetauscht, essen gekocht oder einfach nur entspannt. An manchen Tagen reißt jemand die Musik auf und lässt alle Mitbewohner an seinem Musikgeschmack teilhaben. Andere Tage plätschern bei ruhigen Gesprächen, Gitarrenmusik oder einer Runde Tischtennis gemächlich dahin. Einige reisen alleine, andere sind mit Freunden da. Wie unterschiedlich die Leute im Camp auch sind, eins verbindet alle, sie wollen surfen lernen oder sich verbessern. Man lernt immer wieder neue Leute kennen und kleine Gruppe finden sich zusammen, um gemeinsam die Insel zu erkunden, essen zu gehen oder abends die Clubs unsicher zu machen.

Oft haben diejenigen, die schon länger im Camp sind, gute Tipps und so lerne ich in Corralejo zwei tolle spanische Restaurants kennen. In der Tapasbar „Casa Domingo“ verbringe ich nette Stunden bei „Boquerones Fritos“ (Frittierte Sardellen) und Weißwein zwischen Spaniern, die hier zum Mittag einkehren. Am Abend gehen wir Campbewohner mehr als einmal ins „Avendia“. Die Familie Ruiz bietet hier die echte spanische Küche an. Neben leckeren Fischgerichten gibt es auch Paella zum moderaten Preis. Unbedingt probieren!