Autor: Gabriele Küster

Weit weg von allem – Stopover in Finnland

Mit dem Rad eine Runde durch die Schären drehen, Nordlichter jagen in Lappland oder sich durch die Gourmettempel Helsinkis schlemmen: Die vielen Gesichter Finnlands zu erkunden ist jetzt noch einfacher….

Mit dem Rad eine Runde durch die Schären drehen, Nordlichter jagen in Lappland oder sich durch die Gourmettempel Helsinkis schlemmen: Die vielen Gesichter Finnlands zu erkunden ist jetzt noch einfacher. Finnair hat in Zusammenarbeit mit den staatlichen und regionalen Tourismusbehörden Stopover-Programme aufgelegt, die vor allem Langstreckenreisende aus und in Richtung Asien zu einem Aufenthalt im Land der 1000 Seen animieren sollen.

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Nur für Hartgesottene: Eisbaden. (Foto: visitturku)

Bäume, nichts als Bäume und dazwischen hin und wieder ein buntes Holzhaus an einer grünen Wiese: Schon bei der zweistündigen Fahrt von Helsinki zum südwestlichsten Zipfel Finnlands verlangsamt sich der Herzschlag. Kein Stau, keine Raser und Drängler fordern Aufmerksamkeit, die menschenleere Landschaft breitet ihre Arme aus und ummantelt den Ankömmling mit ihrer Ruhe und Gelassenheit. Was es heißt, Platz zu haben, war bislang nur eine Zahl im Kopf: 5,4 Millionen Menschen verteilen sich in Finnland auf eine Fläche, die nur unwesentlich kleiner als Deutschland ist. Und die meisten von ihnen haben wir gerade in Helsinki hinter uns gelassen.

Stopover ohne Aufpreis in Finnland

Der zweitägige Ausflug von der finnischen Hauptstadt Richtung Baltisches Meer nach Turku und Naantali gehört zu den Stopover-Programmen, die Finnair zusammen mit den Tourismusorganisationen des Landes aufgelegt hat, um Finnland als Urlaubsziel zu promoten. Die Idee: Passagiere, die mit Finnair über Helsinki zu anderen Destinationen reisen, sollen ohne Aufpreis einen Aufenthalt in Finnland einlegen können. Pakete reichen vom fünfstündigen Rundgang durch die Hauptstadt bis zur fünftägigen Reise ganz in den Norden, nach Lappland.

Die älteste Stadt: Naantali

Geschichte, Kultur, Wellness, Outdoor-Aktivitäten und reichlich gutes Essen vereint die bedeutendste Urlaubsregion Finnlands im Süden. Naantali, die älteste Stadt des Landes, ist um ein mittelalterliches Kloster gewachsen. Es entwickelte sich erst zum Wallfahrtsort, Mitte des 19. Jahrhunderts entstand um eine Heilquelle ein noch heute beliebter Kurort. Naantali ist auch als die Sonnenstadt Finnlands bekannt.

Die Sonne ist beim Spaziergang durch die Altstadt allerdings dicken Wolken gewichen, aus denen hin und wieder ein Schauer niedergeht. Kein Mensch wagt sich aus den hübschen, in Naturfarben gestrichenen 200 Jahre alten Holzhäusern im Hafenviertel.

Stopover Finnland - Gabriele Kuester (1 von 22)

Der Schiffbau hat große Tradition in Finnland. Die deutsche Meyer Werft baut hier heute ihre Ozeanriesen. (Foto: Turku Stadt)

Sommerresidenz des Präsidenten

Das Wasser ist allgegenwärtig und der Schiffbau hat eine lange Tradition in dieser Region. Die deutsche Meyer Werft baut hier Kreuzfahrtschiffe und ist mit ihren Großprojekten ein wichtiger Arbeitgeber. Ansonsten sind die meisten Menschen in Dienstleitungs- und Technologiebetrieben oder im Tourismus beschäftigt. Die Arbeitslosenquote liegt etwa bei zehn Prozent.

Wenn es nach den Tourismusbetrieben der Region geht, könnte das ganze Jahr über ein wenig mehr Betrieb sein. Denn die Hochsaison ist allzu kurz. Vor der Mittsommerwende, wenn die Nacht in diesen Breitengraden zum Tag wird, verwandelt sich der beschauliche 19.000-Seelen-Ort für ein paar Wochen in eine lebendige Hafenstadt. Der Präsident verlagert dann den Regierungssitz in seine Sommerresidenz in Naantali. Segelboote tummeln sich in der Bucht, bevor sie zu ihren Törns durch das Reich der rund 25.000 Inseln aufbrechen, die Finnland und Schweden lose verbinden. Dann kommt Leben in die  Gassen der wunderhübschen historischen City.

Mumins sind Kult

Die meisten asiatischen Besucher haben ein anderes Ziel:  die Muminwelt auf der Kailo-Insel – ein Freizeitpark, in dem sich alles um die Zeichenfiguren dreht, die von der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfunden wurden. Wie groß der Hype um die freundlichen, runden Mitglieder der Muminfamie ist, zeigt sich auch im Hotel. Dort ist ein Teil der Zimmer mit den Kultfiguren dekoriert.

Stopover Finnland - Gabriele Kuester (19 von 22)Die Besucher aus dem Osten sind im Kommen: Während die Zahl der russischen Urlauber in Finnland wegen der Ukraine-Krise in den vergangenen Jahren rückläufig war, ist die Zahl der Übernachtungen asiatischer Touristen von 400.000 im Jahr 2010 auf 730.000 im Jahr 2015 gestiegen. Zum Vergleich: Die Deutschen, bislang nach den Finnen selbst, den Schweden und Briten der viertstärkste Quellmarkt, schlugen im vergangenen Jahr mit rund 550.000 Übernachtungen zu Buche.

Eine Sauna darf nicht fehlen

Sie könnten aber vor allem in der Nebensaison für Wachstum sorgen: „Weit weg vom allem“ sein zu wollen sei im Trend, sagt Stadtführerin Olga vom regionalen Fremdenverkehrsbüro. Die Finnen selbst sind da selbst ganz vorne dabei. Während der Ortskern vor allem von älteren Menschen bevölkert wird, leben die meisten Familien mit Kindern in den freistehenden Häusern der Umgebung, weil sie so mehr Platz und Nähe zur Natur haben. Und im Sommer zieht es auch aus den umliegenden Orten viele Menschen in die 4600 Sommercottages von Naantali. „Die sind oft ganz einfach und ohne Strom“, erzählt Olga. Nur eine Sauna darf in der Regel nicht fehlen. Statistisch gesehen kommt in Finnland fast auf jeden zweiten Bürger ein Schwitzhaus: Das Saunieren ist oft schon ab dem Babyalter fester Bestandteil der finnischen Lebensart.

Auch die Haut entspannt

Heute ist die finnische Spa-Kultur ein Pluspunkt für den Ganzjahrestourismus. Die hat sich natürlich auch im Wellness-Angebot der Hotels niedergeschlagen. Nach dem Relaxen im badewannenwarmen Whirlpool verordne ich der vom Winter gestressten Haut eine Verjüngungskur. Während Elsa mit wunderbar geschickten Händen ein Fluid in meine Haut einarbeitet, lerne ich, dass auch empfindliche Typen keine Angst vor Peelings haben müssen.  Mit enzymatischen Produkten geht´s ganz ohne Rubbeln und rote Stellen nach der Behandlung. Das Ergebnis ist zumindest für eine Weile ein frischerer Teint und ein wunderbar entspanntes Hautgefühl.

Kneipenkultur in Turku

Die richtige Vorbereitung für das Abendprogramm in Turku! Die etwa 20 Autominuten entfernte sechstgrößte Stadt Finnlands (128.000 Einwohner) lockt mit witzigen Kneipen, viele sind in alten  Gebäuden untergebracht. „Ich gehe in die Apotheke“ ist in einheimischen Familien offenbar ein geflügeltes Wort. Die Bierbrauerei Koulu entpuppt sich als ehemalige Schule, in der die alten Pulte noch als Tische dienen. Hier stellt ein Familienbetrieb mit viel Leidenschaft und nach deutschen Reinheitsgebot verschiedene Sorten her.

Apropos Bier: Alkoholische Getränke gehören zu den hoch besteuerten Luxusgütern in Finnland. So kann ein Glas Wein oder Bier gut und gerne sieben Euro kosten. Ansonsten sind die Preise in den Restaurants mit denen in deutschen Städten vergleichbar. Wo auch immer Urlauber hinkommen, werden sie in aller Regel sehr freundlich und auf Englisch bedient – außer jemand spricht Finnisch oder die zweite offizielle Amtssprache Schwedisch.

Stopover Finnland - Gabriele Kuester (9 von 22)

In einer ehemaligen Schule ist heute eine Bierbrauerei untergebracht.

Essen gut, Urlaub gut

Nach Umfragen der finnischen Tourismusbehörden ist gutes Essen für die Mehrheit der Touristen eines der wichtigsten Merkmale eines gelungenen Urlaubs. Das Fremdenverkehrsamt von Turku hat sich daraufhin mit den Gastronomen der Stadt an einen Tisch gesetzt und einen Foodwalk kreiert: Für 44 Euro kann man in fünf von zehn ausgewählten Cafés, Kneipen und Restaurants Station machen und überall eine bestimmte Speise probieren.

Einen wunderbaren Einblick in die Esskultur der Finnen bietet auch ein Rundgang durch die alte Markthalle von Turku: Hier ein Häppchen Lachs mit viel Dill, Brot mit Fischpastete oder Krabben, frittierte Sardellen, dort ein Stück Blaubeerkuchen, … Und zwischendurch ein kleines Schwätzchen mit dem Fischhändler. Ganz entspannt, versteht sich. Ist ja Finnland.

Hinweis: Die Autorin wurde von Finnair auf diese Reise eingeladen.

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Mit Glamour und Liegesitzen nach Finnland

Das Wachstumspotenzial kommt aus dem Osten. Hongkong, China, Korea, Japan, … Nicht nur die Betreiber des neuen Istanbuler Mega-Flughafens, auch Finnair und der vergleichsweise kleine Helsinki-Airport rechnen sich gute Chancen…

Das Wachstumspotenzial kommt aus dem Osten. Hongkong, China, Korea, Japan, … Nicht nur die Betreiber des neuen Istanbuler Mega-Flughafens, auch Finnair und der vergleichsweise kleine Helsinki-Airport rechnen sich gute Chancen aus, vom wachsenden Passagieraufkommen aus und in die asiatischen Länder zu profitieren. “Schließlich sind wir für Asien der nächstgelegene europäische Airport”, betont Juha Järvinen, Chief Commercial Officer bei Finnair. Die Airline befinde sich in einem langsamen, aber stetigen Steigflug: 2015 hat sie über 10 Millionen Passagiere befördert. Sie fliegt 70 Städte in Europa an, 17 in Asien und drei in den USA. In Deutschland bedient Finnair vier Destinationen: Berlin, Düsseldorf,  Frankfurt, Hamburg und München.

Businessclass ist Flagship-Produkt bei Finnair

Die Einführung des Airbus A350 sei für Finnair der Schlüssel zum Wachstum und für mehr Kundenzufriedenheit: Ende September hat die teilstaatliche Airline als erster europäischer Betreiber ihren ersten Airbus A350-900 übernommen. Inzwischen sind vier A350 auf Asien-Routen im Einsatz, Ende dieses Jahres werden sieben Maschinen in Gebrauch sein. Und 2023 sollen dann alle der 19 bestellten Airbus-Zweistrahler ausgeliefert sein und die kleinere A340 ersetzt haben.

Die A350 punktet durch:

  • eine bessere Treibstoffeffizienz
  • mehr Platz für Passagiere und Fracht. Das macht sich im Passagierraum durch mehr Beinfreiheit und in der Businessklasse durch komfortable Einzelsitze mit Beinauflagen bemerkbar
  • ein verbessertes Belüftungssystem sorge für spürbar bessere Luftqualität: „Der Passagierauch nach einem langen Flug weniger müde“, verspricht Järvinen.

„Wir bringen Glamour zurück in die Businessklasse“,  sagte Järvinen bei einer Pressekonferenz in Helsinki. Die Marketing-Strategen der Airline setzen auf die großen Trends dieser Zeit: Food, Design und ein regionaler Touch sollen den Flug mit Finnair zum unverwechselbaren Erlebnis machen – unter dem Slogan „being nordic“. Dazu hat die Fluggesellschaft finnische und asiatische Starköche an Bord geholt: Auf den Flügen von Helsinki Richtung Asien gibt es jetzt Menüs von finnischen Top-Köchen wie Sasu Laukkonen, Chef des Restaurants Chef & Sommelier in Helsinki. Die Businesspassagiere, die von Osten einfliegen, werden mit Kreationen des aus dem chinesischen TV bekannten Taiwanesen Steven Liu verwöhnt.

Für das grüne Gewissen

Wie wichtig die Asiaten für Finnair sind, zeigt sich auch an der Auswahl der Gerichte:  So wurden vegetarische Gerichte durch asiatische ersetzt, weil die der Klientel aus dem Osten besser schmecken.

Finnair-Gabi Kuester-04

Das Menü in der Businessclass kommt vom Starkoch.

Für nordisches Flair soll auf allen Flügen der Blaubeersaft sorgen, der anstelle von Orangensaft ganz oben auf dem Serviertisch des Bordpersonals zum Ausschank bereit steht. Die gehaltvollere Variante ist der „Signaturedrink“ von Finnair „Bluesky“ mit Blaubeerenlikör und französischem Champagner. Das grüne Bewusstsein der Fluggäste wird beim Dessert befruchtet: Für das handwerklich hergestellte Eis der Marke Jymy wird Milch vom finnischen Biobauernhof verwendet. Denn „being nordic“ soll wohl auch heißen: Hier im Norden ist die Welt noch in Ordnung.

Stopover in Helsinki

Auf dem Weg von oder aus den europäischen Metropolen besticht das Drehkreuz Helsinki durch kurze Wege und schnelle Anschlüsse. Wenn es nach den Kooperationspartnern der halbstaatlichen Airline geht, dann können die Zwischenstopps auch gerne etwas länger ausfallen: Die Hauptstadt und die Tourismusregionen des Landes sollen durch spezielle Stopover-Pakete promotet werden.

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Nackte Begeisterung im Salzkammergut

Wer das Singspiel „Im weißen Rössl“ im Ohr hat und den Namen Wolfgangsee hört, denkt wahrscheinlich unweigerlich an Kanzlerurlaube und Kaffeefahrten angegrauter Herrschaften auf Ausflugsdampfern. Was soll’s – die Haare…

Wer das Singspiel „Im weißen Rössl“ im Ohr hat und den Namen Wolfgangsee hört, denkt wahrscheinlich unweigerlich an Kanzlerurlaube und Kaffeefahrten angegrauter Herrschaften auf Ausflugsdampfern. Was soll’s – die Haare sind eh schon lang getüncht – und auch ich bin bei meinem Ausflug ins Salzkammergut endlich angekommen bei den Österreich-Fans.

Als Wahl-Mallorquinerin und großer Fan aller Balearen-Inseln bin ich an nacktes Fleisch ja gewöhnt – wahrscheinlich habt ihr die jüngsten „Schluss-mit-lustig“-Schlagzeilen über „Malle“ mitbekommen. Palmas Stadtväter haben dort per Dekret mehr Sittsamkeit im Straßenbild verordnet. Sprich: Die Urlauber sind angehalten, die City „ordentlich“ bekleidet und nicht mehr nur mit freiem Oberkörper oder im Bikini zu besuchen. An den Stränden herrscht dagegen Toleranz: Wer will kann an den Playas ungeniert die Hüllen fallen lassen, ohne Ärger erwarten zu müssen. In der Regel tummeln sich die Nackedeis aber geballt an bestimmten Strandabschnitten oder entlegeneren Küstenstreifen.

Vom Schafberg 1100 Meter ins Tal: Zur Belohnung gibt´s zittrige Knie und Wadenmuskelkater.

Vom Schafberg 1.100 Meter ins Tal: Zur Belohnung gibt´s zittrige Knie und Wadenmuskelkater.

Bequemer geht es mit der Schafbergbahn

Bequemer geht es mit der Schafbergbahn.

Splitterfasernackt auf 1.100 Höhenmetern

Meine jüngste Begegnung mit der Lust an der Entblößung hat mich aber doch einigermaßen überrascht – bei einer Wanderung im Salzkammergut vom Gipfel des Schafbergs hinab zum Wolfgangsee ist mir auf dem Abstieg – 1.100 Höhenmeter in drei Stunden bescherten ziemlich zittrige Beine – nur ein einziger Mensch begegnet, und der war bis auf Rucksack und Wanderschuhe splitterfasernackt. Er stiefelt gemächlich und mit einem freundlichen „Grüß Gott“ auf den Lippen über einen kleinen Klettersteig hinauf, während ich etwas peinlich berührt an der Engstelle warte und nicht so richtig weiß, wo hinschauen. Auf den Anblick seines schwingenden Schwengels hätte ich ehrlich gesagt auch gerne verzichtet. Ich werde doch nicht prüde sein? Und wundere mich jedenfalls: Bei vielleicht 13, 14 Grad fühle ich mich in einer leichten Jacke komfortabel. Dem guten Mann muss doch kalt sein!

Nackte Wanderer kühlen langsamer aus

Doch anscheinend weit gefehlt. Wie ich später in einem GEO-Interview mit einem FKK-Anhänger nachgelese, schwitzt man als Nacktwanderer angeblich weniger und man kühlt auch weniger schnell aus: Der Körper reguliere sich selbst bei jeder Witterung, wird der Nudist dort zitiert. Auch das Naturerlebnis soll noch einmal eine andere Qualität bekommen, wenn aber auch gar nichts zwischen Haut und Wald und Wasser steht. Wer neugierig geworden ist, kann ja mal bei nacktwandern.de reinschauen. Dort gibt es Tipps und Angebote zu organisierten Nacktwandertouren in der Gruppe.

Doch zum Ort des Geschehens: Der Ausflug auf den 1.783 Meter hohen Schafberg gehört zu den vielen Attraktionen, die die Berg- und Seenlandschaft des Salzkammerguts bietet. Keine Lust auf Wandern? Kein Problem: Eine rote Zahnradbahn windet sich bis zum Gipfel, während die Landschaft immer karger und spektakulärer wird. Der Panoramablick auf schneebedeckte Berggipfel, Fuschlsee, Mondsee und Wolfgangsee wird immer wieder von Nebelschwaden verdeckt. Doch so rasant wie die Wolken aufziehen, sind sie auch schon wieder verschwunden.

Nebelschwaden verhüllen den Gipfel des Schafbergs

Nebelschwaden verhüllen den Gipfel des Schafbergs.

In der Salzburger Region hat man es geschafft, Natur und Landschaft ohne schlimme architektonische Sünden touristisch zu erschließen. Die Infrastruktur für Wanderer und Radfahrer ist perfekt, die an Hotellerie und Gastronomie sowieso. Radler sollten ein bisschen Kondition mitbringen – oder ein E-Bike. Man kann zwar weite Strecken entlang der Seen zurücklegen, doch interessanter wird´s, wenn hin und wieder ein Hügel überwunden wird ins nächste Tal. Ein Muss an Regentagen ist für Urlauber ist der Besuch eines Salzbergwerks, etwa nach Hallstatt, wo man mit Bahn und auf Rutschen tief in den Berg und die Geheimnisse der Salzgewinnung eintaucht.

8. Zur Abwechslung mal in den Berg: Mit der Rutsche geht es in Salzbergwerk Hallstatt.

Zur Abwechslung mal in den Berg: Mit der Rutsche geht es in Salzbergwerk Hallstatt.

Zu Tradition und Trachten gesellen sich in der Salzburger Region Fashion und Design wie mit der gläsernen Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee oder dem berühmten Feinschmeckertempel „Ikarus“ im „Hangar 7“ beim Airport, wo die besten Köche aus aller Welt jeweils für einen Monat ihre Küche auftischen. Kulinarische Höhenflüge garantiert!

Trachten und Tradition meets Fashion und Design. Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee.

Trachten und Tradition meets Fashion und Design. Red-Bull-Zentrale am Fuschlsee.

Noch ein Tipp für Sparfüchse: Das Hotel habe ich auf Ebay gebucht. Unter Kurzreisen werden dort Hotelgutscheine versteigert oder zum Sofortkauf angeboten. Mit ein wenig Geduld tun sich dort echte Schnäppchen auf. Vier Nächte inklusive Halbpension im idyllisch gelegenen Vier-Sterne-Landhotel Alte Post in Faistenau haben wir für 270 Euro (2 Personen) ergattert. Zimmer, Wellnessbereich und Essen absolut in Ordnung! Wir kommen wieder…

Da sag ich auch: Auf Wiedersehen am Schafberg.

Da sag ich auch: Auf Wiedersehen am Schafberg.

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www.salzkammergut.at

www.schafbergbahn.at

www.salzwelten.at

www.hangar-7.com

www.nacktwandern.de

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2 Kommentare zu Nackte Begeisterung im Salzkammergut

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