Autor: Elisabeth Konstantinidis

Hangzhou – Zwischen Legenden und Traditionen

China stand schon lange auf meiner Reise-To-Do-Liste. Für viele kein typisches Reiseziel. Doch was treibt jemanden dazu, das Reich der Mitte zu erkunden? In meinem Fall die Neugierde Land und Leute kennenzulernen, landestypische Gegebenheiten zu erkunden und eventuell mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Erstes Ziel meiner Reise – Hangzhou!

China stand schon lange auf meiner Reise-To-Do-Liste. Für viele kein typisches Reiseziel. Doch was treibt jemanden dazu, das Reich der Mitte zu erkunden? In meinem Fall die Neugierde Land und Leute kennenzulernen, landestypische Gegebenheiten zu erkunden und eventuell mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Erstes Ziel meiner Reise – Hangzhou!

Von der Sonne geweckt zu werden entpuppt sich an meinem ersten Morgen in Hangzhou als unmöglich. Der Nebel hängt tief über der Hauptstadt der chinesischen Provinz Zheijang, und verdeckt komplett die Sonne, die es auch mit größter Anstrengung nicht schafft, sich ihren Weg zu bahnen.

Ich schaue hinaus aus meinem Hotelzimmer auf die zahlreichen Dächer und Strassen der pulsierenden Stadt, mit seinen mehr als 9 Millionen Einwohnern. Wie kleine bunte Ameisen bahnen sie sich ihren Weg. Bei der Masse an Menschen, Mofas und Co. müsste man nun einen ohrenbetäubenden Lärm vermuten – doch dem ist nicht so. Die meisten Mofas sind mit einem Elektromotor ausgerüstet. Perfekt für die Geräuschkulisse – gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer und Fußgänger. Besonders in der Nacht. Da kann es schon mal vorkommen, das plötzlich aus dem Nichts ein Mofa an Dir vorbeirast.

Hangzhou liegt knapp 190 km süd-südwestlich von Shanghai und wurde einst von Marco Polo höchstpersönlich als „schönste Stadt der Welt“ bezeichnet. Ob dem wirklich so ist – wir werden sehen. Ich lasse mich überraschen.

Der Westsee

Die wohl berühmteste und beliebteste Sehenswürdigkeit in Hangzhou ist der Westsee. Ein knapp 6 qkm großer See, der an drei Seiten von Hügeln umschlossen ist. Ich entschließe mich dazu, eine Bootstour zu machen. Auch wenn die Bootstour bei Sonnenschein garantiert malerischer gewesen wäre, unterstreicht der heutige Nebel die magische und verwunschene Stimmung des Sees, der schon in der Vergangenheit zahlreiche Dichter und Maler der chinesischen Geschichte inspiriert hat. Eine der wohl berühmtesten Legenden ist die „Legende der weißen Schlange“. Der Westsee gehört seit 2011 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Grüne Idylle außerhalb des Großstadttrubels

Entlang des Sees gibt es zahlreiche Gärten, Pagoden und Tempel. So z.B. den Lingyin Tempel, ein zen-buddihistischer Tempel. Im 10Jhr. erbaut wurde die Anlage aufgrund von Plünderungen mehr als 16 mal neu aufgebaut. Das heutige Gebäude ist eine moderne Restauration der späteren Qing-Architektur. Wer den Tempel betreten möchte, muss zuerst an den Feilai Feng Grotten vorbei.

Mehr als 400 in Stein gemeißelte oder zum Teil aufgestellte Skulpturen sind hier inmitten der wunderbaren Natur zu finden. Ein überwältigender Anblick. Der Duft von Weihrauch und Räucherstäbchen kommt uns entgegen. Menschenmassen bahnen sich ihren Weg durch die einzelnen Tempelgebäude. Ein Ort an dem sich die Menschen gerne zurückziehen, um zu beten und Kraft zu tanken. Grüne Idylle außerhalb des Großstadttrubels.

Drachenbaumtee aus Hangzhou

Ein weiteres Highlight in Hangzhou, und besonders für Teeliebhaber ein Muss, der Ausflug zu den wohl berühmtesten Teeplantagen Chinas. Die Meixu Teeplantage im Meijiawu Hangzhou beherbergt den berühmtesten grünen Tee, den Drachenbaumtee, den China zu bieten hat. Wer mag, kann den Arbeitern auf den Feldern zusehen, wie sie sorgfältig nur die obersten drei Blättchen für die weitere Verarbeitung abschneiden. Eine präzise und zeitintensive Arbeit.

XiXi Wetland Park – auf den Spuren der chinesischen Geschichte

Wer sich noch intensiver mit der Geschichte von Hangzhou befassen möchte,und die wunderbare Natur erleben will, sollte auf jeden Fall den Xixi Wetland Park, den ersten und einzigen Feuchtgebiet-Park in China besuchen. Hier kann man inmitten eines ca. 11,5 Quadratkilometer großen Geländes z.B. eine Bootstour auf den insgesamt 6 durch den Park fließenden Flüssen machen, vorbei an historischen Gebäuden und Sehenswürdigkeiten. Fernab vom Großstadttrubel.

Farbenfrohes Hangzhou

Nach so viel Kultur und Natur entschließe ich mich, abends durch Hangzhou zu schlendern. Wie vermutet scheinen die großen Städte in China niemals zu schlafen. Die Innenstadt ist hell erleuchtet. Egal ob durch die bunten Lichtinstallationen die die großen Wolkenkratzer schmücken oder durch die zusätzlichen Lichter, die entlang der Strassen, im Park oder auch auf den Schiffen in den buntesten Farben schillern.

Egal wohin man schaut, tummeln sich die Menschen auf den Strassen oder in den Parks. Meist für einen kleinen Plausch mit Freunden oder auch zum allabendlichen Tanz auf dem Vorplatz. In China keine seltene Begebenheit. Abends kommen die Menschen aus ihren zum Teil kleinen Wohnungen heraus um die verbleibenden abendlichen Stunden zu genießen. Tai-Chi im Park, entweder allein oder mit Freunden, ein kleiner Spaziergang durch die Parkanlage oder gar ein Shoppingtrip durch die zahlreichen Geschäfte. Hangzhou pulsiert, egal ob bei Tag oder Nacht.

Video über die Reise nach Hangzhou

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

 

Keine Kommentare zu Hangzhou – Zwischen Legenden und Traditionen

Die Gärten von Suzhou

Unzählige Wasserstrassen, verwinkelte kleine Gassen, farbenfrohe Seide und blühende Gärten so weit das Auge reicht. Das würde ich wohl sagen, wenn man mich nach der Kurzfassung meiner Eindrücke aus Suzhou fragen würde. Für all diejenigen, die lieber die Langfassung lesen möchte – Voilá!

Unzählige Wasserstrassen, verwinkelte kleine Gassen, farbenfrohe Seide und blühende Gärten so weit das Auge reicht. Das würde ich wohl sagen, wenn man mich nach der Kurzfassung meiner Eindrücke aus Suzhou fragen würde. Für all diejenigen, die lieber die Langfassung lesen möchten – Voilá! Die Gärten von Suzhou.

Venedig des Ostens

Suzhou oder wie die Chinesen selbst sagen „Venedig des Ostens“, ist eine von zahlreichen Kanälen durchzogene Stadt. Kleine Gondeln ziehen auf den verschlungenen Wasserwegen entlang der kleinen Häuser. Hier und da kann man einen kleinen Blick in das Innere der Häuser erhaschen.

Neben den vielen Wasserwegen ist Suzhou für seine Gartenbaukunst berühmt. So ist es eigentlich unumgänglich den ein oder anderen Garten auch mal ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.

Garten des Bescheidenen Beamten

Der wohl Schönste ist der Garten des Bescheidenen Beamten. Dieser, ca. 50.000 Quadratmeter große Garten, gehörte dem im Jahr 1513 aus dem Dienst des Kaisers entlassenen Beamten Wang. Eine verworrene Geschichte. Heutzutage kann man diesen und fünf weitere klassische Gärten, die seit 1997 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, in Suzhou besuchen. Die Gärten gleichen einem Labyrinth, die Wege sind verwinkelt und geheimnisvoll. Ein architektonisches Meisterwerk, das perfekt mit der umliegenden Natur verschmilzt. Ein Ort, an dem man locker einen kompletten Tag verbringen kann.

Heimat der Seide

Suzhou gilt als das Zentrum der Seidenproduktion in China. Unter anderem wurden die meisten hochwertigen Seidentexturen für die kaiserliche Familie in Suzhou hergestellt. Wer Seide liebt, muss unbedingt einen Besuch im Suzhou Seidenmuseum einplanen. Auf mehr als 10.000 qkm kann man hier alles über die Seideproduktion und die dazugehörige Geschichte erfahren. Das 1991 eröffnete Museum zeigt eindrucksvoll die einzelnen Schritte, von der Seidenraupen-Aufzucht bis hin zur Seidenweberei.

Wenn man Glück hat, kann man auch einen kleinen Blick in die Webzimmer erhaschen. Mit ruhiger Hand sitzen hier die Damen, umringt von Seidenfäden in den schönsten Farben, an wahren Kunstwerken.

Der Tigerhügel von Suzhou

Ein weiteres Highlight und auf jeden Fall ein Besuch wert ist der Tigerhügel mit dem angrenzenden Yunyan Tempel im Nordwesten der Altstadt von Suzhou. Der Tigerhügel ist eine Fundgrube für Kulturinteressierte. Zahlreiche Tempel, Klöster und Ahnentempel sind auf dem Gelände verstreut und geben eindrucksvoll einen Blick auf die mehr als 2500 Jahre alte Geschichte der Stadt wieder.

Die siebengeschossige Pagode des Yunyan Tempels ragt knapp 50 Meter in die Höhe, wobei sie leicht zur Seite gekippt aussieht. Beeindruckend und doch ein wenig Angst einflößend. Angrenzend an die Pagode kann man durch einen wunderbaren Garten mit zahlreichen Bonsai Bäumen spazieren. Manch einer davon ist ein Vermögen wert und wird von den Bonsai Gärtnern mit viel Liebe gepflegt. Mein Fazit: Suzhou hat mich mehr als begeistert. Eine wunderbare Stadt mit einer Fülle an Kultur und Natur.

Die Gärten von Suzhou im Video

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

Keine Kommentare zu Die Gärten von Suzhou

Gemeinsam in Richtung Zukunft

Es ist schon dunkel, als ich nach insgesamt 10 Stunden Flug in meiner Zieldestination ankomme. Das Flugzeug landet und wir steigen aus. Schwüle, warme Luft schlägt mir entgegen. Palmen ragen in die Höhe. Ein Hauch von Karibik empfängt mich. Wir steigen in den Bus, der uns auf direktem Weg ins Hotel bringt. Beim Blick aus dem Fenster ist die Dunkelheit allgegenwärtig. Nichts ist zu sehen, außer die Lichtkegel des Busses, die so eben die Straße beleuchten. Es gleicht einem Blick durch ein Schlüsselloch. Nur ein Bruchteil ist sichtbar.

Es ist schon dunkel, als ich nach insgesamt 10 Stunden Flug in meiner Zieldestination ankomme. Das Flugzeug landet und wir steigen aus. Schwüle, warme Luft schlägt mir entgegen. Palmen ragen in die Höhe. Ein Hauch von Karibik empfängt mich. Wir steigen in den Bus, der uns auf direktem Weg ins Hotel bringt. Beim Blick aus dem Fenster ist die Dunkelheit allgegenwärtig. Nichts ist zu sehen, außer die Lichtkegel des Busses, die so eben die Straße beleuchten. Es gleicht einem Blick durch ein Schlüsselloch. Nur ein Bruchteil ist sichtbar. Charakteristisch für die Dominikanische Republik, denn genau hier, dem Paradies für viele Touristen, ist auf den ersten Blick nicht alles sichtbar. Der funkelnde Tourismus birgt leider auch Schattenseiten, die nicht jeder sieht oder eventuell auch nicht sehen möchte. Ein bedrückendes Gefühl überkommt mich….

Meine Nacht war kurz. Ich ziehe die Vorhänge meines Hotelzimmers auf und erblicke einen traumhaften Sonnenaufgang. Ein unwirkliches Farbenspiel erstrahlt am Himmel. Die Luft ist angenehm warm. Vor meinem Zimmer wird gerade der Pool für den bevorstehenden Tag gesäubert. Die Anlage wirkt perfekt und enthält alles, was sich ein Tourist nur wünschen kann. Mehrere Pools, zahlreiche themenspezifische Restaurants, Action, Spa und natürlich die wunderschönen Strände für die die Dominikanische Republik so berühmt ist. Und das alles All-inklusive. Was will man mehr.

Für mich stehen während dieser Reise jedoch nicht die Annehmlichkeiten des Resorts auf dem Plan. Ich werde in den kommenden Tagen hinter die Kulissen blicken. Ein Blick hinter die Hotelmauern werfen, Menschen und Land kennenlernen. Was ich bis dato noch nicht weiß – Eine Achterbahn der Gefühle liegt vor mir.

Voller Tatendrang in Richtung Zukunft

Als ich Lucia Francisca zum ersten Mal treffe, begegne ich einer strahlenden, jungen Frau. Ihr Lachen ist ansteckend. Ihre Augen funkeln vor Begeisterung. Ihr Auftreten selbstbewusst und sicher. Manch einer würde bei dieser Beschreibung von einer gestandenen Frau ausgehen. Falsch gedacht. Lucia ist gerade mal 17 Jahre alt. Ein Teen, mit großen Träumen und Wünschen. Doch eins unterscheidet sie von den vielen Teens, die ich kenne. Lucia ist alleinerziehend und wohnt in einer Umgebung, die sich manch deutscher Tourist wahrlich schwer vorstellen kann, geschweige denn nie zu Gesicht bekommen wird. Doch dazu später.

Lucia vor einem der vielen Wettbüros, die es hier auf der Insel gibt. Wenn Sie die Möglichkeit nicht erhalten hätte, an der Academy von TUI Care Foundation und Plan International teilzunehmen, hätte Sie wohl hier unter enorm gefährlichen Bedingungen arbeiten müssen. Raub und Mord sind an der Tagesordnung. (Fotos: Elisabeth Konstantinidis)

Lucia ist eine von insgesamt 50 Jugendlichen, im Alter von 17-24, die aktuell die Möglichkeit erhalten ihr Leben rundweg zu verändern. Es positiv und nachhaltig zu bestimmen. Grund dafür ist ein von der TUI Care Foundation und Plan International ins Leben gerufenes Ausbildungsprogramm, die TUI Academy. Dank dieser Initiative erhalten in den kommenden drei Jahren insgesamt 150 benachteiligte junge Frauen und Männer die Möglichkeit, eine einjährige Ausbildung in der Touristik zu absolvieren. Über die beruflichen Qualifikationen hinaus behandelt das Programm auch Themen wie sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte sowie geschlechterspezifische Fragen, Arbeitsschutz und Finanzmanagement. Vielleicht denken nun Einige – 150 Jugendliche? Ein Tropfen auf dem heißen Stein! Nein, denn was diese Organisation neben der Unterstützung dieser 150 Jugendlichen vermag, ist schier mit einem positiven Lauffeuer zu vergleichen.

Vor uns stehen die ersten 50 motivierten Jugendliche dieser Academy. Sie strahlen soviel Kraft und Energie aus, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Heute wird der offizielle Start ihrer Ausbildung eingeläutet. Feierlich und unter Beobachtung zahlreicher Journalisten und ansässiger Bürger. Ein einzigartiger Moment. Gemeinsam halten sie sich an den Händen und signalisieren so ihre Dynamik und ihren Drang nach Veränderung. Gemeinsam in Richtung Zukunft. Genau das wollen sie.

Bittere Realität – Ein Blick ins wahre Leben

Jeder für sich hat in der Vergangenheit Schlimmes erlebt: Vergewaltigung, Missbrauch, Gewalt. Alltag für viele Jugendliche in der Dominikanischen Republik, die weltweit die dritthöchste Rate an Teenagerschwangerschaften bei Mädchen zwischen 12 und 13 Jahren zählt – mehr als die Hälfte der Geburten entfällt auf Mädchen unter 15 Jahren. Viele der in Armut lebenden Kinder haben kaum oder keine Gelegenheit die Schule zu besuchen, oft weil ihnen wegen des illegalen Aufenthaltes (Haitianer) die Schule verwehrt bleibt oder es einfach an Geld fehlt. Die Arbeitslosigkeit liegt durchschnittlich bei 15 Prozent. Bei Frauen hingegen liegt sie bei 29 Prozent und bei Jugendlichen bei rund 27 Prozent.

Die meisten Kinder gehen schon in jungen Jahren einer „Arbeit“ nach – Autoscheiben oder Schuhe putzen, Waren verkaufen oder auf den Strassen betteln. Viele Mädchen werden schon in jungen Jahren zum Sex gezwungen. Die meisten, die einen Job haben, arbeiten für sehr niedrige Löhne, haben kaum eine Perspektive. Der Teufelskreis zwischen Armut und Verzweiflung ist in stetem Gange und scheint nicht stillzustehen. Gemeinsam mit PLAN International will die TUI Care Foundation genau diesen Teufelskreis durchbrechen und den Jugendlichen eine neue Perspektive geben sowie Lösungen für Themen wie Ausbeutung und Arbeitslosigkeit schaffen. Ein langer steiniger Weg. Doch der Anfang ist gemacht.

Die 50 Jugendlichen, die sich zum Teil erst innerhalb der Academy kennengelernt haben, sind bereit ihren Weg in eine bessere Zukunft zu gehen. Auch Lucia. Sie sitzt stolz neben mir. Wir kommen ins Gespräch. Anfänglich stelle ich zögernd meine Fragen. Es folgen Antworten, die mich teils sprachlos, teils glücklich stimmen. Ehrliche Worte, die wachrütteln.

„Mein Glück kann ich eigentlich kaum in Worte fassen“, so Lucia. „Ich bin zutiefst dankbar und voller Vorfreude. Ich habe nun die Möglichkeit mir und meinem Kind eine Perspektive zu bieten. Eine neue Richtung einzuschlagen“, strahlt sie mich an und ihre Augen funkeln. „Allein die vergangenen ersten Wochen der Academy haben mich verändert. Mir Kraft und Optimismus verliehen, mir die Möglichkeit gegeben mein Leben zu reflektieren und zu entscheiden, welcher Weg für mich und meinen Sohn der bessere ist“.

Lucia wird nachdenklich. Eine bedrückende Stille erfüllt den Moment. Ich merke, wie sie versucht die richtigen Worte zu finden. Es fällt ihr schwer. Ihre Augen füllen sich mit Tränen, die sie krampfhaft versucht zurückzuhalten. Ich nehme ihre Hand und schaue ihr in die Augen. Sie lächelt mich an. „Manchmal habe ich Angst aufzuwachen und zu merken, das dies alles nur ein Traum war. Ich möchte nicht mehr zurück, zurück in mein altes Leben. Ich will nur noch tun, was für mich und meine Familie das Beste ist. Auch wenn es Tag für Tag ein enormer Kraftakt ist. Ich kenne Mädchen in meinem Alter, die Angst haben diesen Schritt zu gehen. Angst vor der Gewalt ihrer Männer, der Abstoßung ihrer Familie. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir hier sind und die Möglichkeit erhalten, unser Leben in neue Bahnen zu lenken. Der Alltag in der Dominikanischen Republik sieht leider anders aus.“ Sie holt tief Luft. Ihre Anspannung ist spürbar. „Viele Familien wollen nicht das ihre Kinder selbst bestimmen. Sie kennen es nicht anders. Dafür kann man ihnen keinen Vorwurf machen. Wichtig ist nun, ihnen aufzuzeigen, dass ihre Kinder ein anderes Leben erfahren können. Ein Leben in dem Gewalt, Missbrauch und Rücksichtslosigkeit keine Rolle mehr spielen.“

“Easy Life” – ein makabres Wortspiel

Während unseres Gesprächs fällt immer wieder ein Begriff: „Easy Life“. Mir wird nicht ganz klar, was sie damit meint. Ich frage nach und erschrecke bei der folgenden Erklärung. „Easy Life“ ist das Motto vieler Frauen und Mädchen hier in der Dominikanischen Republik. Sich und ihren Körper zu verkaufen, um sich und ihren Familien ein Überleben zu garantieren. Genau das bedeutet das „einfache Leben“. Meine Fassungslosigkeit ist mir ins Gesicht geschrieben. Ich bin erschüttert über diese Denkweise und die Art, wie viele Jugendliche hier auf der Insel damit umgehen. „Ich will den meisten Mädchen oder Müttern keine Vorwürfe machen“, versucht Lucia mich beruhigen.

„Meist kennen Sie es nicht anders. In jungen Jahren werden Sie zum Teil schon von ihren Eltern oder Müttern mit in die Bars genommen. Dort werden sie aufgefordert, für die Touristen zu tanzen, sie zu unterhalten. Doch was vielleicht viele Touristen als lustig und gar amüsant empfinden, wird von einer anderen Gruppe leider komplett ausgenutzt, sogar herbeigesehnt. In den dunklen Gassen der Insel, hinter verborgenen Türen folgen dann für diese Kinder Momente, die kein Kind erleben sollte“. Ich halte weiterhin Lucia´s Hand und kämpfe nun selbst mit den Tränen. Ich bin selbst Mutter. Fassungslosigkeit und Ohnmacht mischen sich mit Wut. Ich schaue Lucia an und höre ihr weiter zu. Auch wenn es weh tut.

„Die Eltern verkaufen ihre Kinder an potentielle Kunden.”

„Die Eltern verkaufen ihre Kinder an potentielle Kunden. Hier wird das, wie sie selbst sagen, „einfache“ Geld gemacht …. Jedoch zu einem enorm hohen Preis. Der Verlust der Kindheit, Verlust der eigenen Bestimmung und einem Leben in einem Hamsterrad, aus dem kaum ein Ausweg führt. Falsche Informationen, falsche Lebensweisen überschatten das Leben vieler Kinder. Dabei könnte es doch anders verlaufen“ so Lucia. „Ich möchte mit meiner Teilnahme an der TUI Academy nicht nur mir helfen, sondern auch vielen Mädchen ein positives Beispiel sein. Ihnen Mut machen, sich endlich für sich selbst einzusetzen und ihr Leben in die Hand zu nehmen. Wir können, wenn wir wollen. Es gibt Menschen in unmittelbarer Umgebung, die uns genau bei diesen Schritten helfen. Das war mir vorher auch nicht bewusst, doch diese Menschen sind da. Wenn ich allein durch meinen Weg viele andere Mädchen in meiner Umgebung dazu animieren kann selbst für sich aktiv zu werden – vielleicht kann dann eine Veränderung der Denkweise stattfinden“, lächelt Lucia und drückt meine Hand.

Ich versuche, ihren Gedanken und Äußerungen zu folgen. Jetzt verstehe ich, warum das für diese 50 Jugendliche der richtige Schritt in die richtige Richtung ist. Wenn nur jeder der Teilnehmer so viel Kraft und Stärke zeigt, wie Lucia, dann wird der Funken garantiert auf die mehr als insgesamt 150 Jugendliche überspringen. Mut und Kraft, genau das brauchen die Jugendlichen hier in der Dominikanischen Republik. Organisationen wie die TUI Care und Plan International sind dabei vor Ort, um zu unterstützen und zu lenken.

TUI Academy – Mehr als nur Theorie

Am Nachmittag erfahren wir mehr über die Organisation und die Jugendlichen. Denn neben der Ausbildung zum Barkeeper, Koch oder Hausmädchen innerhalb der Blue Diamond Resorts, erhalten die Teilnehmer zusätzliche Unterrichtseinheiten, unter anderem in der Stärkung sozialer, wirtschaftlicher und persönlicher Handlungskompetenzen – genauer gesagt – „Life Skills“. Wir fahren hinaus, raus aus der Hotelanlage, hinein ins wahre Leben der Dominikanischen Republik. Nach knapp 45 Minuten Fahrt erreichen wir eine Kirchengemeinde. Hier finden unter anderem einige von der TUI Academy organisierten Unterrichtseinheiten statt.

In der ersten Stunde wird heute das Bild der Frau in der heutigen Gesellschaft ausgearbeitet. Dazu sollen die Teilnehmer aus mehreren Zeitungen markante Bilder, Überschriften und Berichte herausschneiden, die das Bild der Frau in der Dominikanischen Republik widerspiegeln. Die Jugendlichen gehen sofort ans Werk. Ein durch und durch eingespieltes Team. Jeder weiß was er tun muss, um innerhalb der Kürze der Zeit eine erfolgreiche Gruppenarbeit zu garantieren. Ich beobachte das bunte Treiben von der Ferne und frage mich insgeheim, ob 50 deutsche Jugendliche es genauso diszipliniert machen würden? Ich verdränge die Antwort.

Nach nur 15 Minuten haben die Jugendlichen nicht nur zwei Plakate erstellt, auch der Raum ist von allen Papierschnipseln und Zeitungen befreit. Glanzleistung. Die Lehrerin bittet die Jugendlichen ihre Plakate zu erläutern. Es werden Bilder von jungen Müttern sichtbar, Vergewaltigungsmeldungen, Raub, Mord aber auch Frauen in hohen Positionen werden gezeigt. Zwei Welten, zwischen denen die Jugendlichen schweben. Mit starker Stimme werden die Meinungen der einzelnen Jugendlichen laut. Ihre Zukunft liegt nicht auf dem negativem Plakat. Das wissen sie und genau dafür sind sie hier.

Reale Situationen im Rollenspiel

Als Nächstes wird ein Rollenspiel vorbereitet. Die Situation: „Du hast die Möglichkeit erhalten, Teil dieser Academy zu sein – Wie erzählst Du es deiner Familie?” Es bilden sich mehrere Gruppen. Verschiedene Situationen werden ausgearbeitet. Insgesamt haben die Jugendlichen gerade mal zehn Minuten Zeit, sich Gedanken zu machen. Die erste Situation zeigt, wie ein Mädchen zu ihrer Mutter geht. Die Mutter passt in dem Moment auf die Kinder ihres eigenen Kindes auf. Keine Fiktion – Realität für viele der Mädchen, die sich hier in diesem Raum aufhalten. Was nun folgt, ist kein auswendig gelernter Dialog. Es ist ein Streitgespräch zwischen Mutter und Tochter, in dem genau das klar wird, was mir Lucia heute Vormittag versucht hat zu schildern. Die Mutter versteht diese Möglichkeit nicht und will ihre Tochter daran hindern, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Immer wieder muss ich mir vor Augen halten, dass dies kein plumpes Theaterstück ist, sondern echte Konversationen, die hier tagtäglich stattfinden.

Ein weiteres Rollenspiel zeigt die Situation zwischen Mann und Frau. Und was hier noch deutlicher wird – das Mädchen, das hier den Mann darstellt, hat keine Hemmungen davor ihre Stimme zu erheben. Geschrei erfüllt den Raum. Laut und deutlich macht sie ihrer „Frau“ klar, nicht an dieser Academy teilzunehmen. Für uns Außenstehende eine bittere Lektion und weitaus mehr als eine Unterrichtseinheit. Uns werden gerade Stück für Stück die Augen geöffnet. Denn genau das ist die Realität. Ein harter Kampf ums Überleben, um die Möglichkeit sein eigenes Leben in die eigene Hand zu nehmen. Damit sind diese Jugendlichen jeden Tag aufs neue konfrontiert. Am Ende des Rollenspiels erhebt sich die Frau gegenüber ihrem Mann. Sie vertritt ihre Ansicht und verlässt ihn. Uns wird klar – dies ist keine Wunschvorstellung. Auch wenn die hier gezeigten Situationen hinter verschlossenen Türen deutlich mehr Emotionen aufzeigen, gibt es sie, die Frauen, die kraftvoll auftreten und aus dem Hamsterrad von Gewalt, Unterdrückung und Fremdbestimmung ausbrechen. Genau diese Frauen sind hier in diesem Raum. Sie haben es geschafft.

Besuch der Gemeinde “Kosovo”

Der Nachmittag vergeht wie im Flug. Ich verlasse den Unterricht mit einem gemischten Gefühl. Eventuell auch mit ein wenig Angst. Denn als Nächstes dürfen wir einige Mädchen in ihre Gemeinde, in ihr Haus begleiten. Eine Premiere und nicht selbstverständlich. Doch die Jugendlichen wollen uns die ungeschminkte Wahrheit zeigen. Wir fahren mit dem Bus entlang der Strassen. Plötzlich biegen wir in eine Seitenstrasse. Diese ist von Schlaglöchern übersät. An den Strassenrändern häuft sich der Müll. Ein gewöhnungsbedürftiger Anblick. Wir erreichen die Gemeinde. Mehr als 3.500 Menschen wohnen aktuell hier. Der „Bürgermeister“ erwartet uns. Wir sind angemeldet. Es wird nicht empfohlen, sich allein in solche Teile des Insel zu begeben. Gewalt und Überfälle sind an der Tagesordnung. Der Klos in meinem Hals wird immer größer.

Was ich in der kommenden Stunde erlebe, zerreißt mich innerlich. Was ich in der kommenden Stunde erlebe, zerreißt mich innerlich. Kaum in der Lage ein Wort zu sprechen, gehe ich mit der Gruppe durch die von Müll übersäten Strassen. Kleine Kinder laufen ohne Schuhe, zum Teil mit Wunden an den Füßen, über den Müll. Sie schauen uns schüchtern jedoch neugierig an. Laute Musik dröhnt aus mehreren Richtungen. Man sieht Männer, die in Gruppen vor den Bars sitzen. Auf der anderen Seite waschen die Frauen die Wäsche und verstecken sich zum Teil hinter Vorhängen und Türen.

Neugierige Blicke verfolgen uns und vor allem die Jugendlichen, die an der Academy teilnehmen. Sie sind deutlich zu erkennen, denn sie tragen alle das Shirt der Organisation sowie ihren rosa Rucksack, den sie von der Organisation erhalten haben. Ich beobachte wie einige Mädchen aus ihren Barraken herauskommen, um zu erfahren, wer hier entlangläuft. Ein interessantes Bild bietet sich mir. Vor mir die Mädchen, die Teil der Academy sind. Sie gehen hoch erhobenen Hauptes entlang der Häuser, entlang der neugierigen Menschen. Es ist ihr Moment, der genau jetzt schreit: „Seht her – ich nehme mein Leben in die Hand! Ich bin stark und werde es schaffen“.

Eine schier unendliche Kraft strömt von diesen Mädchen aus. Ein wunderbarer Moment inmitten dieses Elends. Wir gehen weiter und besuchen noch zwei weitere Mädchen in ihrem Heim. Ungewollt überkommt mich ein Gefühl der Scham. Es fällt schwer sich alles anzuschauen. Man ertappt sich dabei, wegschauen zu wollen, die Augen davor zu verschließen. Doch genau das wäre nun falsch. Es ist ihr Zuhause. Ihr Heim. Liebevoll mit ihren Möglichkeiten eingerichtet.

Nach nur einer Stunde geht es zurück zum Bus. Die Stimmung ist gedrückt. Jeder verarbeitet das Gesehene und die Momente des Tages. Als wir im Hotel ankommen, gehe ich direkt hinauf auf mein Zimmer. Und als ob sich ein Band gelöst hätte, laufen mir die Tränen nur so hinunter: Aus Wut, aus Fassungslosigkeit aber auch aus Glück. Eine Mischung, die ich noch lange mit mir trage. Stets mit der Gewissheit, dass genau hier der Schritt in die richtige Richtung gesetzt wurde. Hier wird nicht nur oberflächlich geholfen. Die Hilfe greift tiefer. Die TUI Academy, die von der TUI Care Foundation und Plan International ins Leben gerufen wurde, wird dank der tatkräftigen Unterstützung vor Ort nicht nur das Leben der 150 Jugendlichen verändern. Ganze Familien werden von den Veränderungen profitieren und hoffentlich weitere Familien auf den richtigen Weg bringen. Ich bin dankbar für die Erfahrungen der vergangenen Tage und hoffe durch die Erzählung meiner Eindrücke einige Menschen aufgerüttelt zu haben. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle Lucia und all den wundervollen Menschen, die mir durch ihr Vertrauen einen Einblick in ihr Leben und ihre Gedanken ermöglicht haben.

Ein Paradies hat meist zwei Seiten. Es ist stets wichtig wachsam zu sein und die Menschen, die vor Ort leben nicht aus den Augen zu verlieren. Genau das macht die TUI und greift mit der TUI CARE Foundation genau diese Themen auf. Eine Arbeit, die es auch in Zukunft lohnt, unterstützt zu werden.

Über die TUI CARE Foundation

Die TUI Care Foundation unterstützt und initiiert Partnerschaften und Projekte, die neue Chancen für jungen Menschen schaffen und einen Beitrag zur positiven Entwicklung von Urlaubszielen weltweit leisten. Sie baut dabei auf die positive Kraft des Tourismus. Die Foundation fördert Bildung und Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen, den Schutz von Natur und Umwelt sowie nachhaltigen Tourismus in Urlaubsgebieten weltweit. Dabei verbindet sie Urlauber für den guten Zweck. Die TUI Care Foundation wirkt global und agiert local – sie baut tragfähige Partnerschaften mit lokalen und internationalen Organisationen, um einen sinnvollen und nachhaltigen Beitrag zu leisten. Die gemeinnützige Stiftung steht für Transparenz und den effizienten Einsatz finanzieller Mittel. Deshalb gehen 100% der Spenden an Partner und Projekte. Alle Verwaltungskosten der Stiftung übernimmt die TUI. Die TUI Care Foundation wurde im Jahr 2011 von TUI gegründet, dem weltweit führenden Tourismusunternehmen. Sie hat ihren Sitz in den Niederlanden, dem Herzen Europas.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung.

Keine Kommentare zu Gemeinsam in Richtung Zukunft

Auf die Steine, fertig, los!

Bunte Steine, wohin man schaut und mittendrin zahlreiche glückliche Gesichter. Gar nicht so schwer zu erraten, wo wir uns hier befinden. Das Legoland in Günzburg, knapp 120 Kilometer vor München, ist seit nunmehr 15 Jahren das Highlight aller LEGO Fans. Egal ob groß oder klein.

Bunte Steine, wohin man schaut und mittendrin zahlreiche glückliche Gesichter. Gar nicht so schwer zu erraten, wo wir uns hier befinden. Das Legoland in Günzburg, knapp 120 Kilometer vor München, ist seit nunmehr 15 Jahren das Highlight aller LEGO Fans. Egal ob groß oder klein.

In den vergangenen Jahren hat sich der ursprüngliche Themenpark zu einer eigenen Urlaubsdestination gemausert. Neben den zahlreichen Tagesgästen nimmt die Zahl der Kurzurlauber kontinulierlich von Jahr zu Jahr zu. Auf genau diesen Trend hat LEGOLAND Deutschland reagiert und mit dem LEGOLAND Feriendorf eine eigene wunderbare Welt in unmittelbarer Nähe des Themenparks geschaffen. Vor knapp 4 Jahren haben wir das Legoland samt Feriendorf für uns entdeckt. Seitdem vergeht kein Jahr, in dem wir uns nicht ins bunte Getümmel werfen und wild drauflos bauen.

Legoland Deutschland

 

Langeweile? Hier existiert dieses Wort nicht. Action und Spaß sind rund um die Uhr garantiert. Egal ob im Park oder im angrenzenden Feriendorf.

Die Spannung im Auto steigt auf den letzten Kilometern. Kurz vor der Auffahrt ins Legoland ragt ein riesengroßer Legostein in den Himmel und weist uns den Weg ins bunte Paradies.
Ich blicke in meinen Rückspiegel und beobachte die Kids auf der Rückbank. Leuchtende Kinderaugen, rote Wangen. Freudestrahlend werden die Pläne der nächsten Tage durchgesprochen. „Sollen wir zuerst zur Kartbahn, oder doch lieber zum Hochseilgarten?“

Entscheidungen hier zu treffen fällt den Kids sichtlich schwer. Die Auswahl der Aktivitäten ist nämlich riesig.

Wir fahren auf den Parkplatz. Die Sonne strahlt mit den Kids um die Wette. Eine perfekte Ausgangssituation für die kommenden 3 Tage. Der Check-In schnell und unproblematisch.

Gut zu wissen: Buchbar sind nur Übernachtung mit Frühstück. Wer Abends im Feriendorf essen möchte und eventuell Lust auf ein großes und vor allem vielseitiges Buffet hat und zudem sparen möchte, sollte seinen Tisch im Dschungel Buffet Restaurant schon vor der Ankunft reservieren. Einfach per Telefon. Die Uhrzeit ist dann vor Ort flexibel wählbar. Wer sich nämlich schon im Vorfeld entscheidet spart bis zu 50 % des Kinderpreises.

Wer doch lieber Á la Carte essen möchte, kann sich im Restaurant „Zur Tafelrunde“ innerhalb der Königsburg oder im Steak House Restaurant verwöhnen lassen.

Schlafen wie ein Ritter oder doch lieber wie ein Cowboy?

Allein der Blick auf die Karte zeigt – das Feriendorf gleicht fast einer kleinen Stadt. Noch vor 5 Jahren hätte niemand davon geträumt, dass nun täglich mehr als 2000 Gäste im Feriendorf übernachten können.

Die Königsburg ist mit 68 Familienzimmern auf drei Stockwerken die größte der drei Burgen. Die Drachenburg verfügt, wie auch die Ritterburg, über 34 LEGO thematisierte Zimmer. Alle Burgzimmer haben getrennte Schlafräume mit ei­nem King­Size Bett für die Eltern und einem Stockbett für die Kinder sowie ein Bade­zimmer. Beson­ders majestätisch ist das Nächtigen in ei­nem der zwölf größeren Königszimmer der Königsburg für bis zu fünf Personen. Für das leibliche Wohl der Burggäste sor­gen im Erdgeschoss der Königsburg das Restaurant „Zur Tafelrunde“ mit Terrasse sowie die Bar „Zur Burgschänke“. Angrenzend an die Burg gibt es einen Spielplatz.

Wie bei den Burgen orientiert sich auch die Gestaltung der 72 Themenhäuser mit je zwei Familienzimmern an den Abenteuer­welten des Parks und lässt Kinderträume wahr werden: schlafen wie ein Pirat, ein Rennfahrer oder ein Schatzsucher. Alle 4­Bett­Zimmer bestehen aus zwei getrennten Schlafräumen mit Doppel­ und Stockbett.Die Zimmer sind alle mit viel Liebe zum Detail und natürlich mit der Extra-Portion Lego ausgestattet. Hier strahlen nicht nur Kinderaugen. In jeder Ecke versteckt sich ein weiteres Lego Element das perfekt zur Umgebung passt. Die 6 ­Bett­ Angebote haben einen offenen Wohnraum mit Doppel­ und Stockbett sowie zwei weitere Einzelbetten auf einer Zwi­schenebene. Einige Zimmer sind mit Durchgangstüren verbunden und kön­nen so von maximal acht Personen genutzt werden. Barrierefreie Zimmer stehen den Gästen auch zur Verfügung.

Doch nicht nur die Themenhäuser sind ein absoluter Hingucker. Egal wohin man schaut über all wimmelt es nur von Spielmöglichkeiten. Insgesamt 18 individuell an den Themen orientierte Spielplätze wie z.b. eine Go-Kartbahn, Kletterpyramiden, Holzschiffe, Rutschen sowie einen im Herzen des Dorfes angesiedelten Hochseilgarten, sind im Feriendorf verteilt. Wer mag kann auch gegen eine Leihgebühr eine Partie Minigolf spielen oder abends eine Runde Bowlen. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf.

Lust auf Campen? Kein Problem. Insgesamt 175 Stellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen und Zelte stehen den Besuchern zu Verfügung. Eine absolute Besonderheit – die Campingfässer für bis zu 4 Personen.

Aktuell wird wieder fleißig gebaut. Eine neue Unterkunft entsteht im Feriendorf. Piraten Island. Die neue Übernachtungsmöglichkeit im Piraten-Design verfügt über 142 Zimmer im LEGO Look und bietet Platz für bis zu 594 Gäste.

Legoland Deutschland

Pirate Island – Foto: Legoland Deutschland

Nachdem wir die Sachen im Zimmer verstaut haben, machen wir uns auf direktem Weg ins Legoland. Knapp 10 Minuten Fußweg vom Feriendorf entfernt kann der Spaß auch schon starten.

In den vergangenen 15 Jahren hat sich innerhalb des LEGOLAND Deutschland Resort einiges getan. Aktuell umfasst der Park 55 Attraktionen in insgesamt 9 Themenbereichen. Fantastische Modelle aus mehr als 56 Millionen LEGO Steinen, Achterbahnspaß, Shows, 4D-Kino und vieles mehr bereiten Familien mit Kindern im Alter von zwei bis zwölf Jahren ein einmaliges Erlebnis.

Die Themenwelten im Legoland Deutschland

Miniland

Legoland Deutschland

Das Miniland befindet sich unmittelbar am Eingang des Themenparks. Aus über 25 Millionen LEGO Steinen entstand hier eine eigene kleine Welt. Faszinierende Städte und Landschaften Europas wurden dabei im Maßstab 1:20 originalgetreu nachgebaut. Wer genau hinschaut, entdeckt überall zahlreiche kleine und vor allem interessante, auf die jeweiligen Modelle abgestimmte, Details. Zudem gibt es die Möglichkeit per Knopfdruck einigen Modellen Leben einzuhauchen. Zeit verliert hier absolut an Bedeutung. Schnell läuft man Gefahr sich in den kleinen, perfekt inszenierten Welten zu verlieren.

LEGO City

In der LEGO City können kleine und große Gäste eine Runde mit einem LEGO Boot fahren oder gar ihren eigenen LEGO Führerschein machen. Zudem kann man in der LEGO Fabrik einen Blick hinter die Kulissen werfen und zuschauen, wie die kleinen bunten Steine überhaupt gefertigt werden.

Land der Ritter

Angrenzend an die LEGO City kann man in das Land der Ritter eintauchen. Egal ob als Turnierkämpfer auf den flinken LEGO Pferden oder im Feuerdrachen durchs Schloss rasen. Hier werden kleine Ritter und Burgfräulein Träume real.

Legoland Deutschland

Imagination

Hier sind die Kleinen die Hauptakteure. Zahlreiche Duplo Attraktionen sowie ein HIPP Baby Service bieten den Eltern sowie den jüngsten LEGO Fans eine tolle Möglichkeit zum Spielen und Verschnaufen.

Land der Abenteuer

Sich einmal wie Indiana Jones in die Tiefen eines Wasserfalls stürzen oder bei einer Kanu Expedition gefährlichen Tieren begegnen. All das ist im Land der Abenteurer möglich. Kleine Helden ganz groß.

Reich der Pharaonen

Hier erwachen Mumien zum Leben und Pyramiden enthüllen ihre Schätze. Wer sich auf eine rasante und vor allem actiongeladene Fahrt durch die Zeit der Mumien und Pharaonen begeben möchte, sollte die Tempel X-pedition nicht verpassen.

Lego X-treme

In diesem Themenbereich wird es wild und nass. Neben der rasanten Project X Achterbahn spielt das Element Wasser eine bedeutende Rolle. Unter anderem erwartet die Besucher ein Wasserspielplatz, der rasante Wellenreiter sowie das Legoland „Atlantis by Sea Life. Zudem gibt es eine eigene Nintendo Zone mit zahlreichen Nintendo-Neuheiten sowie die Lego Studios, wo spannende eigenes für das Legoland kreierte 4D Abenteuer präsentiert werden.

Land der Piraten

Einmal ein Pirat sein und mit einem riesigen Schiff über die Wellen reiten. Das kann man mühelos in der Piratenschule. Zudem erwarten die kleinen Piraten viele weitere Spielmöglichkeiten.

Seit dem 01.April.2017 gibt es eine weitere neue Themenwelt innerhalb des Parks. Die LEGO NINJAGO World – ein interaktiver 4D-Fahrspaß inmitten eines knapp 7000 Quadratmeter großen Themenbereichs.

Im Stil einer asiatischen Klosteranlage können hier kleine Ninja Krieger ihre Fähigkeiten austesten und neue Kampftechniken erlernen. Nach dem Fahrspaß geht es entweder rauf auf die Kletterwand oder zum Reaktionstraining. Eben wie ein richtiger Ninja.

Nach insgesamt 3 Tagen und 2 Nächten steht erneut für uns fest – Wir kommen wieder. Das Legoland Deutschland in Günzburg verzaubert jede Generation. Egal ob Jung oder Alt. Zudem gibt es jedes Jahr zahlreiche neue Attraktionen und Events, die einen Besuch lohnenswert machen. Innerhalb dieser Saison finden noch bis September tolle Aktionen statt. Zudem gibt es in diesem Jahr viele tolle und zum Teil stark vergünstigte Geburtstagsangebote im Bereich der Feriendorf-Unterkünfte. Auch beim Kauf von Tageskarten kann man im Vorfeld sparen.

Also – Auf die Steine, fertig, los 🙂

Keine Kommentare zu Auf die Steine, fertig, los!

Sharm el Sheik – Urlaub in der “Bucht des Scheichs”

Draußen regnet es und die grauen Wolken türmen sich vor meinem Fenster zu skurrilen Skulpturen. Sollen sie ruhig. Ich sitze gemütlich an meinem Fensterplatz im Flugzeug und warte auf den Start in ein Land voller Kultur, Geschichte und wunderbarer Natur.

Draußen regnet es und die grauen Wolken türmen sich vor meinem Fenster zu skurrilen Skulpturen. Sollen sie ruhig. Ich sitze gemütlich an meinem Fensterplatz im Flugzeug und warte auf den Start in ein Land voller Kultur, Geschichte und wunderbarer Natur.

In den vergangenen Jahren hat Ägypten harte Zeiten erlebt. Meldungen über Terror und Gewalt waren regelmäßig an der Tagesordnung und ließen das Land ins künstliche Koma fallen. Leerstehende Hotels und Restaurants, zahlreiche Arbeitslose und ein ungewollter Stillstand waren das Ergebnis.

Nun 2 Jahre nach dem Flugzeugabsturz einer russischen Maschine, scheint Ägypten so langsam wieder aus dem künstlichen Koma zu erwachen. Airlines wie Germania Air oder auch Lufthansa schaffen endlich wieder neue Direktverbindungen. Die Nachfrage steigt und die Neugierde bei den Touristen auch.

Paradies für Taucher und Sonnenanbeter

Sharm el Sheik, übersetzt „Die Bucht des Scheichs“, liegt südlich des Sinai-Hochlandes am Roten Meer und erstreckt sich in Nord-Süd-Richtung am Küstenstreifen zwischen dem Golf von Sues und dem Golf von Akaba. Einst ein kleines Fischerdorf entdeckte man erst vor rund 30 Jahren den enormen Wert im Tourismus und schon bald wurde aus dem kleinen unscheinbaren Dörfchen ein reines Touristenmekka aus zahlreichen Hotelanlagen, Restaurants, Bars und Vergnügungsmeilen.

Bedingt durch die wunderbare Wasserqualität und die zahlreichen Korallenriffe, ist das Tauchgebiet rund um Sharm el Sheik zudem weltberühmt. Genau das war es was Klaus Reinhard, gebürtiger Augsburger und leidenschaftlicher Taucher, vor mehr als 17 Jahren in seinen Bann gezogen hat. Eher zufällig und ohne einen Hintergedanken begegnete er damals Sharm el Sheik und seiner Unterwasserwelt. Damals noch als deutscher Tauchlehrer der eigentlich nur einen Open Water Dive Kurs in Sharm mit 2 deutschen Touristen beenden sollte. Es folgten mehrere Jahre als Tauchlehrer vor Ort, in denen er mehr als ein Mal seinen Rückflug nach Deutschland verschob.

Die Liebe zum Wasser und der vor Ort antreffenden, atemberaubenden Unterwasserwelt ließen Klaus nicht los und so setzte er alles daran, seinen Traum von einer eigenen Tauchschule hier in Sharm el Sheik umzusetzen. 2007, nach zahlreichen nervenzehrenden Verhandlungen und Momenten war es dann endlich soweit. In einem ehemaligen Beduinendorf in der Sharks Bay entstand der Sunshine Divers Club. Eine deutsche Tauchbasis und Tauchschule mit integrierten Gästezimmern direkt am eigenen Hausriff. Manch einer würde wohl von Schicksal sprechen, besonders nach der Begegnung mit seiner heutigen Frau Mary, die er – wie soll es anders sein – während ihres Tauchurlaubs in Sharm kennen und lieben lernte. Seitdem sind nun 10 Jahre vergangen.

Als ich Mary und Klaus zum ersten Mal sah, sprang auch bei mir direkt der Funke rüber. Eine herzliche Atmosphäre, schon fast familiär begegnet jedem Gast innerhalb des Sunshine Divers Club. Eine kleine eigene Welt inmitten dieser wunderbaren Landschaft, in der alles möglich erscheint. Warum ich das so hervorhebe. Mary und Klaus haben es tatsächlich geschafft, meine Angst vor den für mich eher Furcht einflösenden Tiefen des Meeres zu nehmen. Wer mich kennt weiß – Schwimmen im Meer „Nein, Danke“ – und dann auch noch Tauchen! OMG!

Doch was in den Stunden bei Mary und Klaus passierte ist, ist wahrlich nicht in Worte zu fassen. Selten habe ich mich so gut aufgehoben gefühlt. Kompetentes Personal, professionelles Equipment und vor allem die warmherzige Art der Crew ließen all meine Sorgen schwinden. Plötzlich stand ich im Neoprenanzug mitten im Wasser und war kurz davor meinen ersten Tauchgang zu absolvieren. Eine Art Schnuppertauchgang. Ich kann es nicht anders beschrieben doch meine Angst war wie weggefegt. Ich nahm die Hand meines Tauchlehrers Shazly, der schon seit Beginn der Gründung dieser Tauchschule Klaus mit Rat und Tat zur Seite steht, und wir stiegen hinab in die Tiefen des Roten Meeres. Was dann folgte, war unwirklich, atemberaubend, eigentlich gar nicht in Worte zu fassen. Ich glitt ruhig und schwerelos hinab und durfte diese einzigartige Unterwasserwelt aus nächster Nähe betrachten.

Genau da wurde mir klar, warum Ägypten als Paradies für Taucher gilt. Schillernde Farben, eine Vielzahl bunter Fische sowie die einzigartige Korallenwelt machen jeden Taucher sprachlos. Egal ob Anfänger oder Profi. Für mich war es, dank Mary und Klaus, eine wunderbare Premiere innerhalb meines Ägyptenaufenthalts, die ich garantiert nicht so schnell vergessen werde. Danke dafür 🙂

Kultur und Religion hautnah erleben

Pyramiden, Pharaonen, die Anfänge der heutigen Religionen….dies sind nur einige Begriffe die einem direkt in den Sinn kommen wenn man an Ägypten denkt. Das alte Ägypten war eine der größten und mächtigsten Kulturen der Antike und fasziniert noch heute zahlreiche Touristen aus aller Welt.

Besonders die Geschehnisse rund um das Katharinenkloster am Berg Sinai gelten als historische und religiöse Schlüsselstelle des Christentums.

Als ich mich früh am Morgen gemeinsam mit 4 weiteren Gästen auf den Weg landeinwärts mache ist mir noch nicht bewusst wie sehr mich diese Fahrt, diese Eindrücke fesseln würden.

Die Fahrt durch das Land gleicht einer Mondexkursion. Felsformationen in unterschiedlichsten Größen und Farben türmen sich vor uns und entlang unserer Fahrbahn auf. Hier und da ein Sicherheitsposten inmitten der kargen Wüstenlandschaft. Unwirklich und nicht greifbar.

Plötzlich bleiben wir stehen. Der Reiseführer gibt uns ein Zeichen auszusteigen. Gemeinsam stehen wir auf der leeren Strasse und blicken hinab in ein tiefes Tal. „Genau vor Ihnen liegt das Tal, durch das Moses mit dem Volk Israel gewandert ist“ erklärt uns unser Reiseführer.

Ich blicke hinab und ein leichter Schauer durchfährt mich. Um uns herum absolute Stille. Ein warmer Wind umhüllt mich. Egal ob religiös oder nicht, solche Momente sind eher eine Seltenheit und genau das ist mir in diesem Moment bewusst. Wir bleiben mehrere Minuten an diesem Ort und lassen, jeder für sich die Eindrücke auf uns wirken

Nach einer weiteren Fahrt und zahlreichen Securitystops gelangen wir an den Fuß des Berg Sinai. Vom Parkplatz aus muss man noch einige Minuten zu Fuß zum Katharinenkloster gehen, bis man vor dem Gebäude steht.

Von den gegenüberliegenden Felsen aus wirkt es, als ob das Gebäude ein Teil des Berges wäre. Ton in Ton, imposant und ehrfürchtig, ein Fort inmitten der Landschaft. An diesem Tag ist nicht viel Betrieb. Genug Zeit sich diesen Ort mit all seinen Facetten in aller Ruhe anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Ehrfürchtig schreite ich durch die schmalen Gassen des Klosters, vorbei an dem brennenden Dornenbusch, den zahlreichen religiösen Details.

Gut zu wissen: Im Kloster befindet sich eine der ältesten und umfangreichsten Klosterbibliotheken der christlichen Geschichte. Mehr als 6000 Handschriften aus allen Ländern der Welt. Zudem sind mehr als 2000 Ikonen, die teilweise aus dem 8. und 9. Jahrhundert stammen, im Inneren der Gewölbe aufgestellt.

Nach knapp 1 Stunden kehren wir zurück zu unserem Auto und machen uns auf in Richtung Sharm el Sheik. Während der Fahrt ist es absolut ruhig. Zuviel Eindrücke, Emotionen, die verdaut werden müssen. Ich bin zutiefst dankbar für diesen Moment, für diese Begegnung.

Das Royal Savoy – eine luxuriöse Oase

Das Royal Savoy, eines von insgesamt 4 Hotels der Savoy Group, und nur für Erwachsene vorbehalten, empfängt mich. Mein erster Eindruck – elegant und stilvoll.  Ich betrete mein Zimmer. Geräumig und lichtdurchflutet. Auf knapp 45 qm gibt es hier alles, was das Herz höher schlagen lässt. Ein großes Badezimmer mit Dusche und Badewanne, ein doppelt so großer Schlafraum und ein wunderbar bequemes Bett. Nicht zu vergessen der große Kleiderschrank:)  Schnell verstaue ich meine Sachen und mache mich auf das Hotel sowie die komplette Anlage ein wenig genauer zu inspizieren.

Entlang einer kunstvoll drapierten Blumenpracht gehe ich direkt zum Strand, genauer gesagt dem White Knight Beach, der in einer geschützten Bucht liegt und nur den Gästen der Savoy Gruppe vorbehalten ist.  Vor mir erstreckt sich eine wunderbare Kulisse. Bars, Restaurants sowie zahlreiche Liegeflächen verschmelzen perfekt mit der hier befindlichen Natur. Ein Meer aus bunten Blumen umrahmt diesen Anblick.  Elegante Statuen, wie ich erfahre eigens von den Inhabern der Savoy Hotels ausgesucht, säumen den Wegesrand und werden schnell zu beliebten Fotomotiven. Ein Tag am Meer….hier lässt er sich perfekt aushalten.

Ich gehe weiter und komme nach nur wenigen Minuten in den direkt angrenzenden Bereich des Savoy Hotels. Das Savoy ist mit seinen 414 Zimmern und Suiten auf mehr als 200.000 Quadratmetern das größte Hotel der Savoy Group. Auf verschiedenen Ebenen gibt es hier neben einem gemütlichen Spa mit Fitnessbereich, Einkaufsmöglichkeiten zahlreiche Bars sowie Themenrestaurants.

Gut zu wissen – Wer mag, kann während seines Aufenthalts zwischen den klassischen Verpflegungsprogrammen wie Frühstück, Halbpension oder Vollpension wählen. Wer jedoch den ultimativen Genuss und einen wirklichen unvergesslichen Aufenthalt genießen möchte, sollte sich für das Ultra All inclusive Angebot entscheiden. Mit diesem Service kann man nicht nur die Speisen und Getränke innerhalb der Hotelanlage genießen, sondern auch zahlreiche Restaurants, Bars sowie Aktivitäten im angrenzenden Soho Square kostenfrei nutzen. Insgesamt 17 Bars, 10 Restaurants sowie eine Indoor-Eisbahn, ein Bowling Center sowie zahlreiche Shops sorgen hier für die perfekte Abwechslung.

Wer bei der Vielzahl an kulinarischen Highlights Gefahr läuft den Überblick zu verlieren – hier meine persönlichen 3 Highlights!

Das Tirana ist das Hauptrestaurant des Savoy Hotels und unter anderem auch den Gästen der Royal Savoy Hotels zugänglich. Hier erwartet Sie ein umfangreiches und vor allem sehr leckeres Buffett, das garantiert jeden Gast anspricht. Egal ob Fisch, Fleisch, Gemüse, Salat oder Süßspeisen. Hier kommt jeder auf seinen Geschmack 🙂

Seafood Island – Das Fischrestaurant liegt in unmittelbarer Nähe des Strandes und bietet seinen Gästen neben exquisiten Speisen einen wunderbaren Blick über den White Knight Beach.

Teppanyaki – Hier werden die Köstlichkeiten frisch vor den Augen der Gästen zubereitet und serviert. Ein fabelhafter Genuss für Auge und Gaumen.

Nach 7 Tagen fällt es mir wahrlich schwer diesen wunderbaren Ort zu verlassen. Der exquisite Service sowie die Warmherzigkeit der kompletten Besatzung ist einzigartig. Das Royal Savoy ist ein wunderbarer Ausgangsort für den perfekten Urlaub in Ägypten.

[alert style=”grey”]

Meinung

autorin-auf-breitengrad53-elisabeth-konstantinidisIch möchte die aktuelle politische Situation innerhalb dieses Landes nicht runterspielen. Das wäre falsch. Nichtsdestotrotz ist es mir ein tiefes Bedürfnis, die Schönheit dieses Landes und vor allem die Warmherzigkeit der Menschen, die ich während meines Aufenthalts erleben durfte, zu präsentieren. Ägypten ist ein Land voller Facetten. Ein Ort, an dem nicht nur Taucherträume wahr werden, ein Ort, an dem Gäste eine besondere und vor allem ehrliche Wertschätzung erfahren und ihren Urlaub in vollen Zügen genießen können. Genau das trifft auf meine Begegnungen in und rund Sharm el Sheik zu.

[/alert]

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

Keine Kommentare zu Sharm el Sheik – Urlaub in der “Bucht des Scheichs”

Fantasiewelt inmitten von Mexikos Regenwald

Wer durch Mexiko reist und entlang des kleinen aber unscheinbaren Örtchens Xilitla fährt, sollte unbedingt einen kleinen Stopp einbauen. Grund dafür ist eine Attraktion, die eigentlich nicht in Worte zu…

Wer durch Mexiko reist und entlang des kleinen aber unscheinbaren Örtchens Xilitla fährt, sollte unbedingt einen kleinen Stopp einbauen. Grund dafür ist eine Attraktion, die eigentlich nicht in Worte zu fassen ist. Der Skulpturenpark von Edward James.

Las Pozas – eine Traumwelt inmitten von Mexikos Regenwald

Nur diejenigen die jemals in Las Pozas waren können mir zustimmen. Einzigartig, atemberaubend und unbeschreiblich. Das sind die Worte, die man im Nachhinein für diesen Ort nutzen wird. Es ist ein Ort, eine Traumwelt fernab von jeder Realität.

Umgeben von mystischen Symbolen und Zeichen inmitten einer einzigartigen Natur. Eigentlich eine kleine Traumwelt, in die es sich lohnt abzutauchen. Einen konkreten Weg gibt es hier nicht, auch wenn die einzelnen Treppen einen Weg vorgeben, suchen sich die Besucher ihren individuellen Weg. Und es wird der Richtige sein. Das garantiere ich Ihnen.

Egal ob sie bis an die Spitze der Türme klettern oder den Weg am Rande der Wasserfälle nutzen – sie allein geben den Weg vor. Inspiriert von der Umgebung und den Geräuschen der Natur stellt sich schon nach kurzer Zeit ein unglaublich besänftigtes Gefühl ein.

Der Künstler Edward James und seine Vision

Edward James hat hier ein kleines Paradies geschaffen. Er, der einzige Sohn von Evelyn Sorbes, einer prominenten schottischen Dame, war ein britischer Multimillionär, Kunstsammler und Landschaftskünstler. Er galt als Exzentriker. In der Zeit von 1964 bis 1984 errichtete er im mexikanischen Regenwald sein Lebenswerk „Las Pozas“ dass jedoch nie fertiggestellt werden konnte. Nach seinem Tod am 2.Dezember 1984 schienen die Arbeiten stillzustehen. Zurückgeblieben ist ein einzigartiges Kunstwerk. Werke die aus einer anderen Welt stammen könnten. Treppen die in den Himmel ragen, Skulpturen, die vom Regenwald überwucherten sind sowie unwirklich aussehende Betonstrukturen.

Der Garten Eden Mexikos

Umgeben von der tropischen Natur wirken die Skulpturen im ersten Moment wie ein verwunschener Garten Eden. Die Idee einen Skulpturenpark im mexikanischen Regenwald, knapp 5 km von Xilitla zu errichten kam Edward James, nachdem seine dortige Orchideenzucht 1962 einer Frostperiode zum Opfer fiel. Er beschäftiggte insgesamt mehrere hundert Männer, sowie mehrere Millionen Dollar um seinen Traum zu realisieren.

Er wollte seinen Blumen ein Denkmal setzen und sie als Betonskulpturen für die Ewigkeit festhalten. Der surrealistische Park ist teilweise von den Bildern Max Ernsts, dem auch ein Bauwerk gewidmet ist, sowie von Antoni Gaudi inspiriert.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

Keine Kommentare zu Fantasiewelt inmitten von Mexikos Regenwald

Bunt und schrill auf hoher See

Bunt, schrill und extrem… mit exakt diesen Gedanken mache ich mich auf nach Palma de Mallorca. Von hier aus startet die erste offizielle deutsche Rainbow Cruise mit dem Ziel das…

Bunt, schrill und extrem… mit exakt diesen Gedanken mache ich mich auf nach Palma de Mallorca. Von hier aus startet die erste offizielle deutsche Rainbow Cruise mit dem Ziel das Mittelmeer in den kommenden Tagen so richtig aufzuwühlen. Flaggen in schillernden Farben geben den Kurs der nächsten Tage an und an der Bar stehen die gekühlten Prosecco und Champagnerflaschen in Massen bereit. Und als ob nicht schon genug Magie über Palma liegen würde, schillert ein bunter Regenbogen über der Mein Schiff 2. Ein perfekter Start für eine der wohl skurrilsten Kreuzfahrten.