Kategorie: Malediven

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Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte

Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.

Jeder Blick ist ein Blick auf eine Postkarte. Jeder Schritt ist ein Schritt durchs Paradies. Das Wasser sieht aus, als hätte jemand einen Tuschkasten genommen und vermischt, so unglaublich schön ist die Farbe. Die Malediven erfüllen irgendwie alle Klischees, die ein Urlaubsparadies so erfüllen kann.

Urlaub auf den Malediven

Am zwei Kilometer langen Sandstrand vom Atmosphere Kanifushi Malediven sind nur Gäste des Resort. Ungestörte Erholung ist bei einem Urlaub auf den Malediven garantiert. (Fotos: Jörg Baldin)

Ein Urlaub auf den Malediven ist auf jeden Fall etwas Besonderes. Schon beim Anflug auf Malé, der Hauptstadt der Malediven, sieht man warum: Überall sind kleine Inselgruppen zu sehen, die wie Bojen auf der Wasseroberfläche schwimmen. Über 1.190 Inseln zählen zu den Malediven, die etwa 450 Kilometer südwestlich im Indischen Ozean liegen.

Mein Ziel dieser Reise ist eine Insel im Lhaviyani-Atoll, die erst seit einigen Jahren bewohnbar ist: Kanifushi. Dort liegt das neue Hotel „Atmosphere Kanifushi Maledives“, das erst am 15. Dezember 2013 eröffnet wurde. Über drei Jahre hat es gedauert, um aus der unbewohnten Insel ein 5-Sterne-Resort zu machen.

Der Transfer von Malé nach Kanifushi findet mit einem Wasserflugzeug statt. In knapp 35 Minuten Flugzeit landet man im 133 Kilometer entfernten Kanifushi und hat aus der Luft einen hervorragenden Blick auf die vielen Atolle der Malediven. Und auf die unbeschreiblichen glitzernden türkisfarbenen Farben der Lagunen.

Erst mal gelandet steigt man aus dem Flieger ins Paradies. 26 bis 30 Grad Luft- und ähnliche Wassertemperaturen, gemischt mit frischer Seeluft, glänzendem, weißen Strandsand und jeder Menge Gastfreundlichkeit machen es einem leicht, die Malediven von der ersten Sekunde an zu mögen.

Sonnenuntergang Kanifushi

Sehr schöner Blick beim Sunset Cruising. Rechts ist die Insel Kanifushi zu sehen.

Hier wird das Dhoni noch mit dem Fuß gesteuert

Gleich am ersten Tag geht’s raus mit dem Schiff zum Sunset Cruising. Die Schiffe, sogenannte Dhoni, sind etwas gewöhnungsbedürftig. Hier gibt’s kein Steuerrad, hier hängt das Steuer noch am Heck des Schiffes und gesteuert wird mit dem Fuß. Kein Scherz! Allerdings kann man sich ganz oben auf das Dach legen, muss nur bei starkem Wellengang darauf achten, nicht vom schaukelnden Boot ins Wasser zu rollen. Die Reeling dort ist nicht mehr als 20 Zentimeter hoch.

Besonders der Ausflug auf die Picknickinsel Dhidhdhoo wird sich in mein Gedächtnis brennen. Nicht weil die Anreise mit dem Dhoni aufgrund des hohen Wellengangs sehr abenteuerlich war und alle Passagiere die letzten 30 Meter schwimmen mussten, sondern weil das Picknick auf einer Art Floß vom Schiff an Land transportiert wurde. Genauso wie die Gäste, die nicht schwimmen konnten. Aber auch die Insel selbst war sehr sehenswert, im positiven und im negativen Sinn. Auf der einen Seite gab es dort wirklich paradiesische Blickwinkel. Aber, und das kann ich hier auch leider nicht verschweigen, gab es auf dieser unbewohnten Insel Berge von abgeschwemmten Plastikmüll. Leider ist Müll ein großes Problem der Malediven.

Strand Picknick Dhidhdhoo

Solche Motive gibt es auf der unbewohnten Picknickinsel Dhidhdhoo zu sehen.

Transport Picknick Dhidhdhoo

Atemberaubende Transporttechnik von Picknickutensilien und Gepäck der Passagiere. Trotz starkem Wellengang ist nur ein Rucksack ins Wasser gefallen.

Muell Picknick Dhidhdhoo

Die Kehrseite der Zivilisation: Tonnen von angeschwemmtem Müll liegen überall verteilt auf der unbewohnten Insel Dhidhdhoo.

Was kann man sonst noch machen auf den Malediven? Schlafen, sonnen, essen, sich erholen oder tauchen. Die Inselgruppe zählt zu den beliebtesten Tauchspots der Welt und auch ich habe dort nach vielen Jahren mein Tauchcomeback gewagt. Je nach Wind- und Wellenlage gibt es in der Nähe von Kanifushi einige Riffe, die sich sehr gut zum Tauchen eignen. Oder eine Fahrt mit dem Dhoni auf eine der Nachbarinseln. Hier gibt’s einige Souvenirläden zu sehen, aber man bekommt auch einen kleinen Einblick, wie die Einheimischen auf den Inseln leben, die nicht komplett vom Tourismus belegt sind.

LKW Insel Malediven

Hier hätte der deutsche TÜV längst den Zeigefinger gehoben: Ein LKW, der auf den Malediven noch seinen Dienst verrichtet.

Wasserstation_Insel Malediven

Trinkwasser ist auf den Malediven ein knappes Gut. Hier sitzt ein Einwohner an Trinkwassertanks und füllt leere Plastikflaschen auf.

Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Malediven – Umweltschutz zum Erhalt der Korallenriffe

Makko Ibrahim Waheed geht es besser. Der Patient trägt zwar noch einen Verband, nimmt aber schon wieder feste Nahrung zu sich. Kleine Fischstückchen. Der grau gefiederte Tölpel ist vor fünf…

Makko Ibrahim Waheed geht es besser. Der Patient trägt zwar noch einen Verband, nimmt aber schon wieder feste Nahrung zu sich. Kleine Fischstückchen. Der grau gefiederte Tölpel ist vor fünf Tagen auf der Malediven-Insel Baros gestrandet. Im wahrsten Sinne des Wortes. Verena Wiesbauer, Meeresbiologin auf dem 300 x 350 Meter kleinem  Eiland im Nord-Malé-Atoll, hat den am Flügel verletzten Seevogel am Strand gefunden und verarztet. Seither wird er vom Marina-Team des Fünf-Sterne Luxus-Resorts gepflegt und gefüttert. Makko Ibrahim Waheed – die Mitarbeiter des Resorts haben ihm diesen Namen gegeben – ist nicht der einzige tierische Patient auf Baros: Auch ein Fischreiher mit nur einem Fuß befindet sich in der Krankenstation des Tauchcenters.

Aus dem Flugzeug sehen die Inseln aus wie Perlen.Die beiden Verletzten sind wahrlich im Paradies gestrandet: Baros gehört zu den schönsten der insgesamt 1.196 Inseln, die auf 26 Atollen mit Korallenriffen verteilt sind und zur islamischen Republik Malediven gehören. Etwa 220 von ihnen sind von Einheimischen bewohnt, 108 als Resorts für den Tourismus ausgewiesen. Aus dem Flugzeug sehen diese Kleinode im Indischen Ozean aus wie Perlen, ausgestreut auf einem türkis-blauen Teppich.

30 Bungalows auf Stelzen erwarten uns

Wir landen morgens um 7 Uhr auf dem Malé International Airport. Ein Motorboot bringt uns in 25 Minuten auf die kleine Ferieninsel. 1996 wurden die ersten 16 Bungalows auf Stelzen in die Lagune gebaut, 2005 wurde ihre Zahl auf 30 erhöht, 15 davon mit eigenem Pool. Hinzu kommen 45 luxuriöse Villen auf der Insel, alle am Strand. Auf höchstens 150 Gäste kommen 300 Resort-Mitarbeiter. Seit 2014 lockt ein 85 Quadratmeter großer Infinity-Süßwasserpool auf dem Deck des Lime-Restaurants. So beeindruckend er auch ist – die schönsten Plätze der Malediven liegen unter Wasser. Um sie zu entdecken, tauchen wir ab – mit Flossen, Brille und Schnorchel ein, zwei Meter tief. Was wir sehen sind Korallen und Schwämme, Rochen, Drücker-, Pipe- und Doktorfische im grünen Wasser der Lagune, Haie, Tintenfische und Muränen im tiefblauen Meer davor. 13 Wasserschildkröten leben rund um die Insel, jede fotografiert, vermessen und namentlich – von „Goofy“ bis „Sandy“ – registriert. Als Resort-Manager Shuhan seinen 30. Geburtstag feierte, durfte er einer der sanftmütigen Reptilien einen Namen geben. Der Formel I-Fan taufte sie „Schumi“.

Unterwasser Malediven

Die herrlich, bunte Unterwasserwelt ist die Hauptattraktion der Malediven.

Nicht alles ist ungefährlich: In den Gewässern vor den Inseln lebt beispielsweise die berüchtigte Kegelschnecke „Conus geographus, auch „Zigaretten-Schnecke“ genannt, nicht, weil nach einem Stich von ihr die Haut brennen würde, sondern weil sie so giftig ist, dass einem gestochenen Menschen angeblich nur noch eine Zigarettenlänge Zeit zum Leben bleibt. Tatsächlich sind es etwa fünf Stunden, die einem noch bleiben. Na, denn …. Wir fotografieren die etwa 10 Zentimeter lange, sandfarbende Schnecke während einer Nacht-Schnorchel-Exkursion aus sicherer Entfernung.

1,2 Millionen Urlauber besuchen die Malediven pro Jahr

Rund 1,2 Millionen Urlauber besuchten im vergangenen Jahr die Malediven. Fast alle Gäste kamen der faszinierenden Unterwasserwelt wegen. Sie ist die Existenzgrundlage des 340.000-Einwohner-Volkes. Shuhan: „Der Tourismus ist mit Abstand der größte Wirtschaftszweig der Malediven. Er trägt rund 30 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt, erbringt mehr als 60 Prozent der Deviseneinnahmen, 90 Prozent der Steuer- und Zolleinnahmen.“ Die Regierenden sind sich dessen bewusst, haben Umweltschutz und Nachhaltigkeit auf ihre Fahnen geschrieben. 2009 gingen dreizehn Kabinettsmitglieder in Taucheranzügen und mit wasserfesten Stiften ausgestattet vor der Insel Girifushi 30 Minuten unter Wasser, um Publicity-trächtig eine Resolution zu unterschrieben, in der sie die internationale Staatengemeinschaft auffordern, den CO2-Ausstoß baldmöglichst zu verringern.

Malediven Urlaub

Auf dem „Piano-Deck“ können Gäste mitten im Atoll ein Frühstück zu zweit machen.

Weniger spektakulär, dafür aber konkreter ist die Arbeit, die Umweltschützer auf vielen der maledivischen Inseln verrichten. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf den Korallenriffen, die zu den artenreichsten, aber auch empfindlichsten Ökosystemen der Erde gehören. In den gleichmäßig warmen (27 bis 31 Grad), klaren und lichtdurchfluteten Gewässern der Tropen produzieren die winzigen Organismen Unmengen von Kalk. Bis Ende der 1990er Jahre hat dieses System auch ohne menschliche Hilfe funktioniert. Dann erhöhte sich die Wassertemperatur in den Malediven durch die warme Meeresströmung El Niño auf mehr als 33 Grad. Erst bleichten die Korallen aus, danach verhungerten viele, zerbrachen und wurden an Land gespült. 80 bis 90 Prozent aller Bänke wurden damals geschädigt. 2010 kam es erneut zu einer, glücklicherweise aber nur kurzen Erwärmung des Wassers. Die meisten Korallen überlebten.

Korallen Malediven

Abgebrochene, aber noch lebende Korallen werden auf ein Eisengestellt gebunden und wieder ins Meer gesetzt. Die Korallen erholen sich, wachsen an und vermehren sich.

Die Umweltschützer, vornehmlich Biologen, zeigen den Touristen bei Schnorchel- und Tauchgängen gesunde und geschädigte Korallenbänke und ermuntern sie, abgebrochene Korallen neu anzupflanzen. Wir machen das auch. Verena Wiesbauer schleppt ein kleines Eisengerüst an den Strand. Mit einem Kabelbinder zurren wir Teile von Acropora hyacinthus, Pocillopora und verwandten Korallenarten fest an die Konstruktion, die wie eine Mini-Pyramide aussieht. „Ganz stramm“, rät Verena, „sonst verletzen sich die Korallen durch den Wasserdruck und können nicht am Gerüst anwachsen”. Wir entwickeln bei der Arbeit tatsächlich ein Bewusstsein für die Gefährdung der fragilen Unterwasserwelt. Gegen eine Spende können Baros-Urlauber eine Patenschaft für transplantierte Korallen übernehmen. Auch auf anderen Inseln und Atollen der Malediven gibt es solche Engagements – auf Kuda Huraa, Haa Alifu und Vihamanafushi beispielsweise.

Nicht nur unter Wasser, auch auf den Inseln wird viel für den Umweltschutz getan, zum Beispiel energiesparende Systeme für Hotel-Wäschereien oder Abwasseraufbereitungsanlagen installiert. Verena: „In einigen anderen Urlaubsregionen wird so etwas nur fürs Marketing gemacht, wir auf den Malediven tun es, um unsere direkte Umwelt zu erhalten.“

Zum Sonnenuntergang verlassen wir mit einem Fischerboot unser Atoll. Jetzt ist die beste Zeit, um mit einer Handangel einen Seebarsch und einen Barrakuda aus dem Wasser zu ziehen. Eine Stunde später liegen die zwei Fische, vom Resort-Chefkoch nach creolischer Art zubereitet vor uns auf den Tellern. Nie haben wir besser gegessen … .

[toggle title=”An- und Abreise”]Von Deutschland aus fliegen mehr als ein Dutzend Gesellschaften nach Malé, darunter Singapore Airlines, Etihad Airways und Quatar Airways und Emirates – alle mit einen Zwischenstopp. Wer clever bucht, kann auf diese Weise – beispielsweise mit Emirates – Dubai einen Kurzbesuch abstatten. So haben wir es gemacht. Zurück sind wir mit Condor direkt nach Frankfurt geflogen. Das rate ich niemanden! Der Service auf den Condor-Maschinen ist schlecht, das Essen miserabel. So ein Menü wäre selbst einer Billigflug-Gesellschaft unwürdig. Auch in den Online-Foren wimmelt es von verheerender Kritik an der Ferienfluggesellschaf auf der Route Deutschland-Malediven. Fazit: Urlaub auf den Malediven – immer wieder, mit Condor – nie wieder![/toggle]

Das …

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Mein Tauch-Comeback auf den Malediven

Wann war ich das letzte Mal richtig tauchen? Das ist schon eine Ewigkeit her und wo, wenn nicht auf den Malediven, sollte man sein Tauchcomeback starten? Gesagt, getan! Rauf aufs Boot, rein in die Klamotten und ab ins Wasser…

Wann war ich das letzte Mal richtig tauchen? Das ist schon eine Ewigkeit her und wo, wenn nicht auf den Malediven, sollte man sein Tauchcomeback starten? Gesagt, getan! Rauf aufs Boot, rein in die Klamotten und ab ins Wasser…

Tauchen auf den Malediven_9

Mein Tauch-Comeback auf den Malediven. Gleich geht’s los…

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es wirklich her ist, als ich das letzte Mal die Unterwasserwelt eroberte. Meinen PADI-Tauchschein habe ich schon 1998 bei Armin Lutz in Neukirchen gemacht. Ganz vorschriftsmäßig mit Kursen, Tauchgängen im See und in der Ostsee. Trotzdem hatte ich ein mulmiges Gefühl, nach so vielen Jahren wieder den Neoprenanzug und das Jacket überzuziehen und ins Wasser zu springen. Allerdings kann ich mich noch sehr gut an das Gefühl erinnern, als ich das erste Mal unter Wasser atmen sollte. Doch Tauchen ist fast wie Fahrrad fahren. Offensichtlich verlernt man das nicht so schnell.

Thomas von “Dive & Sail” war mein Tauchlehrer hier im Atmosphere Kanifushi. Er erklärte mir nochmal die Begriffe und zeigte mir, wie das Jacket und die Sauerstoffflasche präpariert wird. So langsam kamen dabei meine Erinnerungen scheibchenweise wieder zurück.

Der Sprung vom Boot ins 28 Grad warme Wasser fiel selbst mir ziemlich leicht und so hieß es, Luft aus dem Jacket und runter ins türkisfarbene Wasser. Die ersten Minuten hatte ich damit zu tun, meine Kamera einzustellen und verpasste doch tatsächlich den kleinen Hai, der um uns herumschwamm. Blöd… Ansonsten ist das Schweben im Wasser einfach nur toll. Wie in der Schwerelosigkeit gleitet man in absoluter Ruhe durchs Meer und beobachtet die Unterwasserwelt.

Tauchen auf den Malediven_2

Thomas von “Dive & Sail” beim Briefing der Taucher.

Das Riff, an dem wir getaucht sind, war spektakulär. Von rund 10 Metern Tiefe ging es steil bergab auf knapp 50 Meter. Der Anblick war super. Wir sind an der Riffkante bis auf 20 Meter runter getaucht. Viele Fische waren zu sehen. Sogar ein Manta-Rochen schwamm an uns vorbei. Nach 37 Minuten hieß es dann leider wieder: Daumen hoch. Unter Wasser bedeutet das: Wir tauchen auf. Nach einem 3-minütigem Zwischenstopp bei 5 Metern Wassertiefe musste ich das Jacket voll Luft blasen und wie eine Boje trieb ich wieder an die Wasseroberfläche. Mein Comeback war gelungen und die Lust zum Tauchen wieder entdeckt. Danke Malediven…

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Hinweis: Die Reise erfolgte auf Einladung

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Koffer unter den Arm geklemmt und ab auf die Malediven

Regen, Schnee, minus 11 Grad – Deutschland hat mir den Abschied nicht schwer gemacht. Vor allem nicht, wenn das Ziel die Malediven sind. Also Koffer unter den Arm geklemmt, rein…

Regen, Schnee, minus 11 Grad – Deutschland hat mir den Abschied nicht schwer gemacht. Vor allem nicht, wenn das Ziel die Malediven sind. Also Koffer unter den Arm geklemmt, rein in den Zug und ab nach Frankfurt. Eine 27-stündige Reise liegt vor mir.

Ich muss ja ehrlich zugeben, das größte Abenteuer auf solchen Reisen ist sehr oft die Anreise zum Flughafen. Vor allem, wenn man mit der Deutschen Bahn dorthin fährt. Wer mehr als zwei Mal umsteigen muss, hat in den meisten Fällen schon verloren, es sei denn, man hat genug Zeit eingeplant. Und so werden – wie bei mir – aus zwölf Flugstunden und fünf Stunden Bahnfahrt in Summe schnell mal 27 Stunden. Wartezeit natürlich mit eingerechnet.

Wassertaxi Malediven

Mit diesem Wasserflugzeug geht’s von Male in 45 Minuten nach Kanifushi.

Die Maldiven haben mich mit offenen Armen empfangen: Strahlend, mit Wärme in der Luft und mit einem roten Wasserflugzeug. Die Insel Kanifushi, auf der mein Hotel Amosphere Kanifuhi Malediven liegt, ist 133 km von Male entfernt. Von der Hauptstadt der Malediven kommt man per Wasserflugzeug auf die einzelnen Inseln. Der Terminal von Trans Maldivian Airways wirkt dabei wie ein kleiner Ameisenhaufen, denn hier geht es zu, wie an einem Taxistand: Motoren dröhnen, die Flugzeuge schwirren auf dem Wasser hin und her, Menschen steigen aus und wieder ein, Maschinen starten und landen auf dem Wasser. Der Flug dauert knapp 45 Minuten (mit einer Zwischenlandung) und bietet einen atemberaubenden Blick auf die vielen kleinen Inseln der Malediven.

Inselgruppe der Malediven

Während des Fluges mit dem Wassertaxi hat man einen tollen Blick über einige Inseln der Malediven.

Kanifushi aus der Luft

Die Insel Kanifushi aus der Luft.

Sonnenuntergang Wasserflugzeug

Die Sonne geht schon unter, als ich nach 27 Stunden mein Ziel erreicht habe.

Als die Maschine auf dem indischen Ozean aufsetzt und zum Steg des Hotels schwimmt, bin ich fast genau 27 Stunden unterwegs. Die Insel ist – von oben gesehen – nicht sehr groß und beherbergt auch nur das eine Hotel. Ein paar schöne Tage liegen vor mir, da bin ich mir jetzt schon ganz sicher. Warum? Seht selbst…

Blick aus dem Haus Atmosphere Kanifushi

So einen Ausblick findet man selten. Mein Blick aufs Wasser aus meinem Haus.

Blick ins Haus Atmosphere Kanifushi

Meine Liege, meine Terrasse, meine Palme.

Strand auf Kanifushi

Hier werde ich mich wohl die nächste Zeit aufhalten. Der Strand von Kanifushi in der Morgensonne. Weit und breit ist nur das Paradies zu sehen.

Weitere Texte über meine Reise auf die Malediven

Zwei Kilometer Sandstrand gehören mir

Hinweis: Ich wurde von Atmosphere Kanifushi Maledives und Hasselkuss PR auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank!

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Zwei Kilometer Sandstrand gehören mir

Wenn man seine Augen schließt, um vom Paradies zu träumen, was genau sieht man? Sonne, weißen Sandstrand, eine blühende tropische Landschaft, glitzerndes türkisfarbenes Wasser? Vielleicht noch ein Schiff am Horizont…

Wenn man seine Augen schließt, um vom Paradies zu träumen, was genau sieht man? Sonne, weißen Sandstrand, eine blühende tropische Landschaft, glitzerndes türkisfarbenes Wasser? Vielleicht noch ein Schiff am Horizont und einen leckeren Cocktail, den man in der Hand hält. Ich will diesem Traum auf den Grund gehen und fliege deshalb in den nächsten Tagen auf die Malediven. Da soll es genau das alles geben. Zwei Kilometer Sandstrand für mich (fast) alleine…

Blick aus dem Zimmer

So sieht der Blick aus dem Zimmer aus. Terrassentür auf und rein ins Wasser.

Die Malediven sind für mich bisher ein vollkommen unbeschriebenes Blatt. Der Inselstaat liegt im Indischen Ozean, knapp 450 Kilometer südwestlich von Indien. Über 1.100 Inseln gibt es dort, von denen allerdings nur 200 bewohnt sind. Auf 100 dieser kleinen Inseln befinden sich Hotels für Touristen. Und auf einer dieser Insel werde ich wohnen.

Mein Hotel, das „Atmosphere Kanifushi Maledives“ hat offiziell erst am 15. Dezember 2013 geöffnet. Es liegt im Lhaviyani-Atoll und bietet zwei Kilometer weißen Strandsand. Erreicht werden kann diese Insel nur mit einem Schiff oder mit einem Wassertaxi, also einem Wasserflugzeug. Cool, denn damit wollte ich auch schon immer einmal fliegen.

Im Gepäck habe ich auch meine Tauch- und Schnorchelausrüstung , denn die Inseln dort sind absolute Tauch-Hot-Spots. Unzählige Korallenriffe machen die Welt der Malediven unter Wasser bunt und abwechslungsreich. Diese Korallenstöcke sind die Heimat von den buntesten und schönsten Fischarten: Kaiser-, Doktor- oder auch Papageifische tummeln sich dort, genauso wie Haie, Barrakudas oder Mantas. Ich freue mich sehr, dass ich mir endlich mal wieder die Unterwasserwelt anschauen kann und habe vorsorglich meine Unterwasserkameraausrüstung im Koffer.

Atmosphere Kanifushi Maledives: Blick von der Liege

Traumhafter Blick von der Liege auf den Pool und auf den Indischen Ozean.

Was passiert sonst noch so während meines Aufenthaltes? Ich werde Angeln. „Sunset Fishing“ nennt man das, und ich bin auch darauf total gespannt. Ob meine Angelerlebnisse in der Ostsee oder in Dänemark vergleichbar sind? In Australien habe ich ja auch viel geangelt aber nichts gefangen. Ich hoffe, auf den Malediven wird das anders sein…

Ansonsten lasse ich die Zeit dort mal einfach auf mich zukommen. Und vielleicht fällt ja auch so etwas wie „Ruhe“ und „Zeit“ ab. Ein bisschen Erholung kann auch nicht schaden. Dafür ist das Resort schließlich ja auch da..

Diese Insel ist die Heimat des Atmosphere Kanifushi Resort.

Diese Insel ist die Heimat des Atmosphere Kanifushi Resort.

 Hinweis: Ich wurde von Atmosphere Kanifushi Maledives und Hasselkuss PR auf diese Reise eingeladen. Vielen Dank!

Fotos: Atmosphere Kanifuhsi Maledives

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