Aruba: Wieder einer dieser Morgen, der nie enden soll
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Ich stehe kurz nach Sonnenaufgang an einem wunderschönen Morgen barfuß im weißen Sand. Unglaublich schöne Farben leuchten mir ins Gesicht.  Es ist einer dieser Morgen, der niemals enden soll. Ich bin auf der karibischen Insel Aruba und träume vom Paradies, von Sonne und von badewannenwarmen, türkisfarbenem Wasser. Für einen Moment ist der Traum real geworden.

„Bonbini“ heißt „Willkommen“

Strand auf Aruba„Bonbini“ ruft uns Jonathan Boekhoudt, unser Guide für die nächsten Tage, am Flughafen von Aruba zu. Auf Papiamento heißt das „Willkommen“. Die offizielle Sprache der Insel ist eine Mischung aus Holländisch, Spanisch, Portugiesisch und noch einigen anderen afrikanischen und südamerikanischen Sprachen. Neben Papiamento ist auch Holländisch eine offizielle Sprache von Aruba, schließlich gehört die Insel seit 1636 zum Königreich der Niederlande.

Wer jetzt allerdings denkt, die Insel steht voller Wohnwagen und alle laufen mit orangefarbenem Hemd oder Holzbotten durch die Straßen liegt vollkommen falsch. Zwar hört man an vielen Ecken durchaus die Sprache unserer Nachbarn, dennoch ist Aruba eine Insel mit einem ganz eigenen Charakter. Aruba hat so viel mit Holland zu tun, wie ein Fahrrad mit einem Fußball. Zu groß ist der Einfluss der vielen verschiedenen Einwohnern. Offiziell spricht man von 79 unterschiedlichen Nationen, die auf Aruba derzeit leben. Sichtbar wird diese Multikulti vor allem in der Haupstadt Oranjestad. Die Stadt ist wegen ihrer einzigartiken Architektur bekannt, die einen holländisch-karibischen Flair verbreitet. Überall sieht man bunte und reich verzierte Gebäude.

Urlaub auf ArubaJonathan ist auf Aruba geboren. Er kennt jede Ecke aus dem Effeff. Stolz zeigt er uns die wunderbaren Strände der Insel, die immer wieder von den Urlaubern zu den besten Stränden der Welt gewählt werden.

Allen voran der Eagle Beach, ein Traum eines weißen Strandes mit dem wohl berühmtesten Motiv der Insel: Zwei landestypische Fofoti-Bäume, die vom starken Passatwind wie frisiert aussehen. Erholung und Baden sind somit die typischen Beschäftigungen der Urlauber, die die Insel in der Karibik besuchen. Und sonst?

Es gibt unzählige Möglichkeiten auf Aruba aktiv zu sein

Es gibt unzählige Möglichkeiten auf Aruba aktiv zu sein. Golfen, Wandern, Klettern und vor allem jede Menge Wassersport sind auf der Insel möglich. Ich bin mit einem großen Katamaran aufs Meer gefahren, um gleich drei Schnorchel-Punkte zu testen. Rund um Aruba gibt es unzählige solcher Spots, bei denen sich es wirklich lohnt Brille, Schnorchel und Flossen anzuziehen und durchs 25 Grad warme Wasser zu gleiten. Die Unterwasserwelt ist voll von farbenfrohen Fischen und einigen Schiffswracks, die auch für Taucher richtig interessant sein können.

Reiseblog BREITENGRAD53 Een biertje in Aruba 6So liegt die Pedernales, ein gesunkener Tanker, in elf Metern Tiefe vor der Küste. Der Tanker ist von einem deutschem U-Boot im 2. Weltkrieg versenkt worden. Aber auch das Wrack der „SS California“ liegt vor Aruba. Es ist ein Schiff mit makabrer Geschichte und ähnlichem Ende. Die „SS California“ überhörte 1912 die Hilferufe der „RMS Titanic“ und sank ein paar Jahre später selbst. Viele Wracks sind vom Ufer aus erreichbar. Einfacher ist es natürlich mit einem Schiff. So sind auch wir mit dem riesigen Katamaran an einem der Wracks geankert und ins Wasser gesprungen.

Wer lieber auf als unter dem Wasser ist, für den empfiehlt sich die niederländische Antilleninsel als Surf, Kitesurf oder Paragliding-Paradies. Der stete Passatwind sorgt für das notwendige Lüftchen.

Sonnenuntergang auf Aruba

Carribean Sea Jazzfestival auf Aruba

Wenn’s dunkel wird, wacht Aruba auf.

Wenn’s dunkel wird, wacht Aruba auf. Jonathan lädt uns zum Essen ein und zeigt zwei wirklich sehenswerteste Orte. Wo sonst als in der Karibik kann man hochwertige Küche barfuß am Strand und in kurzärmligen Hemden genießen? Oder gar Haute cuisine in einem Restaurant auf Holzstelzen auf dem Meer erleben? Alles ist möglich auf dieser Insel.

Einmal im Jahr findet das „Carribean Sea Jazz Festival“ auf der Insel statt, bei dem hochkarätige Musiker auftreten und Jazzklänge mit karibischer Musik vermischen. In diesem Jahr startete der Eröffnungstag leider mit Starkregen und Gewitter. Während die Arubianer den seltenen warmen Regen genießen und einfach ungestört weiter zu den karibischen Klängen tanzten, suchte ich Schutz unter einem Zelt und staunte über die tollen Blitze über der Karibik. Schließlich müssen die 60 Zentimeter Regen, die durchschnittlich pro Jahr auf dieser Insel fallen, ja irgendwann kommen. Im Jahr 2013 war es am 4. Oktober um 21:43 Uhr. Da schüttelte selbst Jonathan ungläubig den Kopf, schaute kurz in den Himmel und tanzte weiter. Auch das ist Aruba…

Infos zur Reise

Unterkunft

Klein aber fein ist das Hotel „The Mill„, unmittelbar an einer holländischen Windmühle gelegen und etwa zehn Minuten vom Strand entfernt. Die Zimmer sind super, ansonsten ist das Hotel eher einfach. Wer es etwas etwas komfortabler, größer und idealerweise mit direktem Golfplatz und Meer vor der Tür haben möchte, kann sich im Hotel „Divi Resorts“ einquartieren.

Essen

Aruba bietet traumhafte Plätze fürs Abendessen. Getestet und für gut befunden: „Passion's on the Beach“ – Hochwertige Küche, die barfuß am Strand des Eagle Beachs in angemessener Atmosphäre gegessen werden kann. Fast noch besser fand ich das „Pincho's Grill and Bar“ – Ein Restaurant auf dem Wasser. Tolle Küche, noch bessere Atmosphäre.

Anreise

KLM fliegt täglich von Amsterdam nach Aruba.


Hinweis in eigener Sache: Die Reise für diesen Beitrag wurde zum Teil unterstützt von Veranstaltern, Hotels, Fluglinien und/oder Tourismus-Agenturen. Wir legen sehr großen Wert auf eine unabhängige und neutrale Berichterstattung, daher sind die Meinungen, Eindrücke und Erfahrungen der jeweiligen Autoren ihre eigenen.
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Jörg Baldin
Jörg Baldinhttps://www.baldin.eu/
Jörg Baldin ist der Gründer und Chefredakteur von breitengrad53.de. 2011 hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und dieses Reisemagazin zum ersten Mal online gestellt. Jörg ist als Weltenbummler überall in der Welt zu Hause und liebt die Natur, das Meer und schöne Sonnenuntergänge am Strand.

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