Kategorie: Seychellen

Seychellen – Traumziele erreichen mit einer Fernreise, mit Reisen nach Europa und in alle Welt. Immer noch nicht sicher, wohin der nächste Urlaub gehen soll? Im Reisemagazin breitengrad53.de gibt’s die besten Urlaubstipps und Reportagen über Traumreisen, Kreuzfahrten und Urlaubsziele. Die besten Angebote gibt’s hier…

Abtauchen mit der Sea Star

Es ist heiß, windig und sehr wellig. Für viele Gäste auf der Cat Cocos-Fähre von Praslin nach Mahé zu wellig. Zwischen lachenden Einheimischen mit Bier in der Hand und Asiaten mit grünen Gesichtern und Spucktüten lasse ich mir die Gischt ins Gesicht spritzen und genieße die Seeluft und das salzige Wasser auf meinem Gesicht. Die nächsten Tage sind wir auf der Sea Star, einem Segelschiff von Silhouette Cruises mit Platz für knapp 20 Personen. Da ist es gut, seefest zu sein.

Es ist heiß, windig und sehr wellig. Für viele Gäste auf der Cat Cocos-Fähre von Praslin nach Mahé zu wellig. Zwischen lachenden Einheimischen mit Bier in der Hand, gibt es einige Gäste mit grünen Gesichtern und Spucktüten in der Hand. Ich lasse mir die Gischt ins Gesicht spritzen und genieße die Seeluft und das salzige Wasser auf meiner Haut. Die nächsten Tage sind wir auf der Sea Star, einem Segelschiff von Silhouette Cruises mit Platz für knapp 20 Personen. Da ist es gut, seefest zu sein.

Treffpunkt ist der Inter Island Quay im Hafen von Victoria, der Hauptstadt von Mahé. Die vier Schiffe der kleinen Reederei sind vom Terminal der Fähre gut zu sehen und in nur fünf Minuten zu Fuß zu erreichen. Am Pier herrscht reges Treiben, denn drei Schiffe laufen heute aus. Unser Schiff ist die Sea Star, eine 40 Meter lange Yacht mit drei Masten und fünf Bermuda Segeln. Das Schiff verfügt über neun Gästekabinen. Im Inneren des Segelschiffs befindet sich eine Bar sowie ein Raum, der bei schlechtem Wetter fürs Essen genutzt wird. Alles voll klimatisiert. Am Achterdeck befindet sich eine Sitzecke, die überdacht ist. Hier findet das Bordleben statt.

Das Motto dieser Segeltour ist Tauchen

Das Motto dieser Segeltour ist Tauchen, denn von den 14 Gästen haben zwölf ein Tauchpaket gebucht. Zehn davon kommen aus St. Petersburg. Eine russische Tauchgruppe, die – wie sich später herausstellt – schon an vielen Plätzen der Welt getaucht sind. An Bord befinden sich deshalb auch zwei Tauchlehrer, die die Gruppen bei den Tauchgängen begleiten. Neben den russischen Gästen ist noch ein französisches Paar an Bord, die ebenfalls zum Tauchen auf die Seychellen gekommen ist. Ein Glück, das wir auch Taucher sind und für einige Tauchgänge unter Wasser gehen werden. Die Seychellen sind ein großartiges Tauchrevier mit einer Unterwasserwelt aus Granitfelsen, Korallen und jeder Menge bunter Fische. Wir haben während unserer Tauchgänge sogar Haie, Rochen und Schildkröten gesehen.

Nach dem die Sea Star beladen ist und alle Gäste an Bord sind, geht’s auch schon los. Gegen Nachmittag verlässt das Schiff den Hafen von Victoria und nimmt Kurs auf unseren ersten Liegeplatz. Nur knapp eine Stunde dauert die Tour, bis der junge Kapitän Chihep aus Kairo den Anker fallen lässt. Wir sind immer noch in Sichtweite von Mahé, der größten Insel der Seychellen. Die Tauchlehrer nutzen die Zeit, um das Equipment fertig zu machen. Nur wenig später verschwindet die erste Gruppe im Wasser. Ein Anblick, den uns die gesamte Tour begleiten wird, denn bis zu drei Tauchgänge am Tag müssen absolviert werden. Da bleibt für die Truppe aus St. Petersburg nur wenig Zeit zur Erholung. Aber das ist für die Taucher, die zwischen 30 und 55 Jahre alt sind, auch nicht das Ziel dieser Reise.

Kreolisches Essen aus einer winzigen Küche

Anders als bei uns und den beiden Franzosen, die „nur“ acht Tauchgänge in der Woche gebucht haben. Wir nutzen die Liegezeiten, um uns auf das Sonnendeck am Bug zu legen und um zu entspannen. Der Koch, der in einer winzigen Küche für das Essen an Bord sorgt, zeigt uns den großen Jobfish, den es am Abend zu essen gibt. Da dieser noch gefroren ist, hängt der Fisch an einer langen Leine im warmen Meerwasser, um aufzutauen. Kreolische Küche begleitet und die gesamte Woche. Dazu gibt es Obst und zum Kaffee Kekse. Inzwischen sind die Taucher zurück an Bord und berichten über das, was sie unter Wasser gesehen haben. Gegen 18:30 Uhr wird die Schiffsglocke geläutet. Das Zeichen an Bord, dass das Essen angerichtet ist.

Die erste Nacht in der Kabine ist ruhig. Das Schiff liegt still in der Bucht auf dem Wasser. Nur das Holz knarrt recht laut, wenn jemand über den Flur geht. Um 6:30 Uhr wache ich von dem Knarren auf. Die Tauchgruppe macht sich für den ersten Tauchgang fertig. Um 7 Uhr, so die Info vom Tauchlehrer, geht’s in die beiden Beiboote zum ersten Tauchspot. Ich stehe mit auf uns schaue mir das Treiben an Bord an, genehmige mir derweil einen Kaffee, der im Reisepreis enthalten ist. Alle weiteren Getränke (außer Wasser und Tee) müssen bezahlt werden. Frühstück gibt’s, wenn die Gruppe vom Tauchen zurück ist.

Nachdem das morgendliche Ritual an Bord beendet ist, lichtet der Kapitän den Anker und nimmt Kurs auf die Insel Praslin. Die Überfahrt dauert etwa vier Stunden und wird, nach Aussage der Crew, sehr wellig werden. Zu meiner Freude setzt der Kapitän ein großes Segel. Es wird leider das einzige Mal auf der gesamten Tour sein, auf der gesegelt wird.

Nachts liegen wir vor Anker bei Praslin

Am späten Nachmittag erreichen wir unseren Liegeplatz, an dem wir die Nacht ankern werden. Es ist eine Bucht der Insel Praslin, in der wir auch die kommenden Nächte verbringen werden. Die Wetterlage, so der Kapitän, lässt keine andere Möglichkeit zu. Wir und auch die anderen Gäste, hätten gerne auch mal andere Buchten der fantastischen Inselwelt gesehen. Nachdem der Anker im Wasser ist, kommen die Taucher wieder zum Zug. Inzwischen ist sowas wie Routine zu spüren. Neben den drei bisherigen Tauchgängen der letzten Stunden folgen noch zehn weitere in den nächsten Tagen.

Der nächste Tag bringt uns auf die Insel Curieuse, eine weitgehend unbewohnte Insel, auf der eine Aufzuchtstation für Riesenschildkröten zu finden ist. Die Sea Star ankert auf der anderen Seite der Insel, so dass wir einen ausgedehnten Spaziergang durch die Mangrovenwälder der Insel machen können. Curieuse ist neben Praslin die einzige Insel, auf der die Seychellenpalme Coco de Mer endemisch beheimatet ist. Am größten Strand der Insel befindet sich auch das Haus der ehemaligen Leprastration. Die Insel diente im 19. Jahrhundert auch als Aussätzigenlager für Leprakranke.

Das Paradies heißt Grande Soeur

Morgens geht’s weiter in Richtung Grande Soeur und Petite Soeur. Die beiden Schwesterinseln sind unbewohnt und die Insel darf auch nur zu bestimmten Zeiten betreten werden. Hier sieht es aus, wie im Paradies. Weißer Strandsand, Palmen und kaum Menschen. Traumhaft! Wie für die meisten Inseln, muss man für das Betreten eine Gebühr bezahlen. Die Marine Conservation Fee beträgt etwa 182 Euro und beinhaltet auch die Gebühren der Nationalreservate der Seychellen sowie die Eintrittsgelder und Anlandungsgebühren. Am Nachmittag lichtet Kapitän Chihep den Anker und nimmt Kurs auf Coco Island, eine kleine Granitinsel, die eine fantastische Unterwasserwelt bietet.

Coco de Mer mit Zertifikat für 350€

Den vorletzten Tag verbringen wir vormittags auf der Insel Aride, einem Naturreservat, das über mehr Vogelarten verfügt, als jede andere Insel der Seychellen. Hier gibt es fünf endemische Vogelarten und drei Arten mit der weltweit größten Population. Nachmittags geht’s zurück zur Insel Praslin. Unser Ziel ist das berühmte „Vallee de Mai“, das von der UNSECO zum Weltnaturerbe ernannt worden ist. Hier ist die riesige Kokosnuss Coco de Mer heimisch und der Black Parrot, der nur auf dieser Insel vorkommt. Bei einer Führung durch den Nationalpark erfahren wir, dass die Kokosnuss über 35 Jahre braucht, um Früchte zu tragen und dass diese Pflanzen nur hier und auf der Insel Curieuse wachsen. Versuche, die Kokosnuss auf anderen Inseln anzupflanzen sind gescheitert. Und so dürfen diese großen Nüsse auch nur mit Zertifikat außer Landes gebracht werden. Wer die Coco de Mer als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, muss tief in die Tasche greifen. Rund 350€ kostet ein Exemplar mit Zertifikat.

Zurück in unserer nächtlichen Bucht bei Praslin findet heute ein Nachttauchgang statt. Für viele Taucher ein besonderes Erlebnis, denn nachts sind oftmals andere Fische zu sehen. Und so werden die Taucher mit Taschenlampen ausgestattet und mit den Booten zum Tauchplatz gebracht. „Tiefer als acht Meter geht’s nicht“, berichtet einer der beiden Tauchlehrer. Leider, so die Taucher später, war die Sicht nicht gut und so wurden nur wenige Fische gesichtet.

Den letzten Tag verbringen wir auf La Dique

Der letzte Tag steht ganz im Zeichen der Insel La Dique, eine der schönsten Inseln der Seychellen. Die Sea Star ankert weit weg vom Ufer und die Boote bringen uns an Land. Hier gibt es den Anse Source d’Argent, einer der meist fotografierten Strände der Welt. Er bietet durch die eindrucksvollen Granitformationen einen atemberaubenden Anblick. Da wir vor der Tour ein paar Tage auf der Insel verbracht haben, entscheiden wir uns zusammen mit dem französischen Paar per Taxi an den Strand Anse Marron zu fahren.

Von La Dique geht es direkt zurück nach Mahé. Diesmal ist die lange Überfahrt nicht so wellig und wir verbringen die letzte Nacht an Bord im Ste. Anne Marine Park ehe es am nächsten Morgen gegen halb neun am Inter Isand Quai wieder von Bord geht.

Weitere Infos zur Tauchreise mit Silhouette Cruises

Silhouette Cruises, gegründet 1997, bietet Kreuzfahrten auf zwei modernen und zwei historischen Segelschiffen (Baujahre 1915/1920) durch die Inselwelt der Seychellen an. Die Kombination aus der Romantik von Kreuzfahrten unter Segeln sowie der Vielfalt aus Natur und Kultur der Inselgruppe der Seychellen sorgt für einen gleichermaßen entspannten als auch abwechslungsreichen Urlaub. Die Routen und die Atmosphäre an Bord der modernen »Sea Star« und »Sea Bird« sowie auf den historischen Seglern »Sea Shell« und »Sea Pearl« sprechen verschiedene Zielgruppen gleichermaßen an. Weitere Infos gibts unter http://www.seychelles-cruises.com/

Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

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Inseln mit Ausblick im Land der “Coco de Mer”

Es wackelt. Sehr sogar. Das Boot rollt auf den Wellen und deshalb haben sich die meisten Passagiere irgendwo sicheren Halt gesucht. Die Fahrt dauert knapp 40 Minuten und das ältere,…

Es wackelt. Sehr sogar. Das Boot rollt auf den Wellen und deshalb haben sich die meisten Passagiere irgendwo sicheren Halt gesucht. Die Fahrt dauert knapp 40 Minuten und das ältere, weiße Boot, das überall chinesische Schriftzüge hat und ganz offensichtlich vorher auf chinesischen Gewässern unterwegs war, pflügt durch die Wellen. Unser Ziel ist die Insel Silhouette Island. Eine der Inseln mit Ausblick im Land der “Coco de Mer”. Hier gibt es jede Menge Natur, zwei Dörfer, eine Lodge und ein Hotel.

Silhouette ist die drittgrößte Insel (20 qkm) der Seychellen und liegt nordwestlich von Mahé, der Hauptinsel der Seychellen, von wo aus unser Boot gestartet ist. Die Insel ist wenig erschlossen, es gibt dort keine Straßen oder Autos. Lediglich die Fahrzeuge des Hotels fahren innerhalb der Hotelanlage, die das Gepäck der Gäste zu den unterschiedlichsten Unterkünften bringen. Der Mont Plaisir ist der höchste Berg der Insel, der immerhin 752 Meter hoch ist. Auf Silhouette Island leben etwa 150 Einwohner in zwei Dörfern. Eins davon ist La Passe, der Hauptort der Insel an der Nordostküste.

Villen mit Strandpanorama oder eigenem Pool im Garten

Dort legt unser Boot an. Einige der Hotel-Mitarbeiter des „Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa“ haben sich am Steg versammelt und winken uns zur Begrüßung zu. Das weiße Boot, das zur Hilton-Hotelgruppe gehört, und nur zweimal am Tag die Insel an- und abfährt, ist mit etwa 20 neuen Gästen belegt. Nach der offiziellen Begrüßung werden die Urlauber zu den Bungalows des Hotels gefahren, die entweder in unmittelbarer Lage direkt am Strand oder in zweiter Reihe liegen. Die am Strand haben das Wasser direkt vor der Terrasse, die anderen einen eigenen Pool hinten im „Garten“, mit Blick auf den angrenzenden Urwald.

Hotel wird mehrmals im Jahr komplett von Hochzeitsgästen gebucht

Wer hier Urlaub macht, der sucht Ruhe und Erholung. Wanderer kommen gerne auf die Insel, die zu 93 Prozent geschützte Natur und viele Wanderwege enthält. Oder Hochzeitsreisende, denn die Seychellen sind immer noch sehr beliebt bei Honeymoonern. Auch wenn die Hochzeit sehr teuer werden kann. Allerdings spielt Geld bei den meisten Gästen auf Silhouette Island keine Rolle. Mehrfach im Jahr wird das komplette Hotel, immerhin 111 Villen gehören zu dem Ressort, für mehrere Tage komplett von Hochzeitsgesellschaften gemietet.

Auf Silhouette Island findet man vor allem Ruhe

Wer nicht heiratet und nicht wandern will, der sucht Erholung auf dieser Insel. Und davon gibt es auf Silhouette Island ausreichend zu finden. Entweder am Strand oder beim Wandern. Mehr ruhende Aktivitäten gibt’s hier nicht. Auch kaum aktive Dinge, die man als Urlauber machen kann. Tauchen wäre so eine Möglichkeit. Die Unterwasserwelt um Silhouette Island ist sehenswert. Die großen, glatten Vulkanberge gehen bis auf den Meeresgrund und bilden ein atemberaubendes Unterwasserpanaroma. Bunte Fische und Wasser mit Badewannentemperatur inklusive.

Spa-Bereich im Urwald

Sehenswert ist der Spa Bereich des Hotels, der in die Natur integriert worden ist. Die Behandlungsräume für Massagen wurden um das Vulkangestein in den Urwald der Inseln herum gebaut, und so sind in einigen Häusern schwarze Felsen zu finden.

Zurück nach Mahé geht’s mit dem Helikopter. Die zweite Möglichkeit, die Insel zu erreichen. In nur 15 Minuten fliegt der Hubschrauber von La Passe zum Flughafen von Mahé und eröffnet den Insassen einen tollen Blick über Silhouette Island und die angrenzenden Inseln. Von dort aus steigen wir in den „Otter“ von Air Seychelles. Dieses kleine zweimotorige Propellerflugzeug bietet Platz für 19 Passagiere und fliegt bis zu 40 Mal zwischen Mahé und Praslin, der zweitgrößten Insel der Seychellen hin und her. Die Flugdauer beträgt etwa 20 Minuten, bei denen man den beiden Piloten der Maschine über die Schulter schauen kann. Türen zum Cockpit gibt’s beim „Otter“ nicht.

„Coco de Mer“ gibt’s nur auf Praslin und Curieuse

Praslin ist vor allem durch das Wahrzeichen der Seychellen, der „Coco de Mer“, bekannt. Die Seychellenpalme gibt es nur auf Praslin und der Insel Curieuse. Im Naturschutzgebiet “Vallée de Mai”, das 1983 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt worden ist, kann man diese seltene Palmenart besichtigen und auch einige Vogelarten sehen, die ebenfalls nur auf den Seychellen zu finden sind. Vom Samen bis zur reifen Frucht braucht diese seltene Art 35 Jahre. Die Ausfuhr der „Coco de Mer“ ist verboten. Wer die riesigen Nüsse mit nach Hause nehmen will, muss tief in die Tasche greifen. Für umgerechnet knapp 400 Euro bekommt man eine Nuss im Handel und ein Zertifikat, ohne dass die Ausreise der „Coco de Mer“ nicht erlaubt ist.

Mit dem Rad zum meistfotografierten Strand der Welt

Praslin ist gleichzeitig das Tor zur Nachbarinsel La Dique. Ohne Zweifel einer der schönsten Inseln der Seychellen. Sie ist die kleinste bewohnte Hauptinsel und mit dem Helikopter oder mit der Fähre von Praslin zu erreichen. Wer auf La Dique ist, sollte sich ein Fahrrad mieten und die Insel erkunden. Vom Hafen aus führen zwei Wege um die Insel. Wer den rechten Weg wählt, kommt über den Park „L’Union Estate“ zum Strand „Anse Source d’Argent“, der mit seinen Granitformationen als der meistfotografierte Strand der Welt gilt. Wer auf den Seychellen ist, sollte einen Besuch an diesem Strand unbedingt einplanen. Allerdings ist der Besuch nicht kostenlos, da für den Park ein Eintritt von 100 Rupien pro Peron / Tag genommen wird.

Der linke Weg führt über einen kleinen Hügel zu weiteren Traumstränden der Insel. Mit dem Fahrrad kann man entspannt den Weg an der Küste entlang fahren, der fantastische Blicke auf das Meer und die Insel bietet. Nach etwa 20 Minuten hört der befestigte Weg auf. Von hier aus geht’s nur über große Felsbrocken am Strand entlang oder durch den Urwald weiter. Wer den Strandweg wählt, sollte auf die Flut aufpassen, die auf La Dique sehr schnell kommt. Ab einem gewissen Wasserstand ist der Weg versperrt und der Rückweg nahezu unmöglich.

Erstflug mit Air Seychelles nach Düsseldorf

Zurück geht’s wieder per Fähre nach Praslin und per „Otter“ nach Mahé. Der Rückflug am späten Abend nach Düsseldorf ist diesmal ein ganz besonderer Flug. Zum ersten Mal fliegt eine Maschine von Air Seychelles direkt nach Deutschland und verkürzt damit die Anreise von Düsseldorf nach Mahé auf rund zehn Stunden Flugzeit. Air Seychelles bietet auf dem Flug ein passables Preis- / Leistungsverhältnis. Für große Menschen bieten die älteren Airbus A330-200 ausreichend Platz in der Economy-Class.


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Meinung

Chefredakteur auf BREITENGRAD53 Joerg PasemannDie Seychellen, für viele das Traumziel für einen unvergesslichen Urlaub. Doch, wer hier Urlaub machen möchte, der muss tief in die Tasche greifen. Alles, was man hier kaufen, buchen, mieten, essen oder trinken kann, ist teuer. Punkt. Und es ist nicht immer das Beste, das man für viel Geld bekommt. Der Service ist nicht der, den man von anderen Urlaubsdestinationen kennt und auch die Freundlichkeit einiger Seychelloise lässt manchmal zu wünschen übrig. Doch auf den Seychellen findet man eine Natur, die oftmals einzigartig auf der Welt ist. Traumhafte Inseln, zauberhafte Strände und atemberaubende Granitfels- oder Vulkangesteins-Kombinationen, die ein Besuch auf den Seychellen mehr als empfehlenswert macht.
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Weitere Informationen zum Urlaub auf den Seychellen

Anreise
Air Seychelles fliegt zwei Mal pro Woche von Düsseldorf nach Mahe. Die Flüge auf die Seychellen starten in Düsseldorf montags und freitags jeweils um 19:55 Uhr. Die Flugdauer beträgt rund zehn Stunden. Als Fluggerät wird ein Airbus 330-200 eingesetzt, der 254 Passagieren, darunter 18 in der Business Class, Platz bietet. Die Rückflüge starten donnerstags und sonntags jeweils um 21:55 Uhr und dauern ebenfalls rund zehn Stunden. Weitere Infos unter https://www.airseychelles.com/de

Unterkunft
Es gibt zahlreiche Hotels auf der Hauptinsel Mahé sowie einige Hotels auf den kleineren Inseln. Die Hilton-Hotelgruppe bietet mit dem “Hilton Seychelles Northolme Resort & Spa” ein Hotel der Luxusklasse auf der Hauptinsel Mahé an. Einige Villen haben einen eigenen Infinitypool mit Blick aufs Meer. Das “Hilton Hilton Seychelles Labriz Resort & Spa” befindet sich auf Silhouette Island. Weitere Informationen zu den Übernachtungsmöglichkeiten von Hilton gibt’s auf http://www.hiltonhotels.de/. Wer nicht so tief in die Tasche greifen will, der kann sich in eines der zahlreichen Guesthouses mieten, die es auf fast allen bewohnten Inseln auf den Seychellen gibt. Hier beginnt in den meisten Fällen der Preis pro Nacht zwischen 80 und 100€.


Hinweis: Die Reise fand auf Einladung statt.

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