Reiseblog BREITENGRAD53 – Die schönste Art zu reisen http://www.breitengrad53.de Reiseblog mit interessanten Reiseberichten / Reportagen / Videos Sun, 29 May 2016 15:29:04 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.5.2 http://bilder.breitengrad53.de/wp-content/uploads/2015/02/B53_klein_1000px-RL-54d7b862v1_site_icon-80x80.png Reiseblog BREITENGRAD53 – Die schönste Art zu reisen http://www.breitengrad53.de 32 32 Kreta: 7 Tage für nur 149€ inkl. Flug, Hotel und Frühstück http://www.breitengrad53.de/kreta-7-tage-fuer-nur-149e-inkl-flug-und-fruehstueck/19490 Fri, 27 May 2016 09:45:38 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19490 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

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Reiseblog BREITENGRAD53 - Ostküste von Kreta

Ostküste von Kreta. (Fotos: Honza Klein)

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Ab in die Sonne und zwar schnell! Bei dem Wetter, das derzeit in den meisten Teilen von Deutschland herrscht, kommt ltur.com mit einem sensationellen Angebot um die Ecke: Kreta in der Agäis heißt Euer neues Urlaubsziel, denn die Insel hat mehr zu bieten als nur Sommer, Sonne und Sonnenschein. Und das alles für nur 149€ pro Person inkl. Flug, Hotel und Frühstück. Die Insel im Mittelmeer ist für Naturliebhaber, Badeurlauber oder Kulturfreunden interessant, denn zahlreiche historische Stätten laden zum Kennenlernen und zur Erholung ein. Wer auf Nummer sicher gehen will, der bucht zum Urlaub gleich einen Mietwagen dazu, dann liegt einer erholsamen und enstspannten Auszeit nichts mehr im Weg.

Die Unterkunft: Hotel Ostria

Das Ostria hat bei Holidaycheck 88% positive Bewertungen bekommen und kann jetzt auf ltur.com mit Frühstück und Flügen für nur 149€ pro Person (7 Tage) bei einer Reise zu zweit gebucht werden.

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Urlaub auf Teneriffa - Liane Ehlers-024

Wal- und Delfin-Watching auf Teneriffa. (Fotos: Liane Ehlers)

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Für 150€ geht’s für 7 Tage nach Taneriffa, inklusive Flug ab Hamburg!!!!  Schnäppchenjäger und Sonnenanbeter aufgepasst. Wer schnell ist, der kann für nur 150€ pro Person auf die Kanaren fliegen. Sonne garantiert! Wer Zeit hat und Sonne, Strand und Urlaubsfeeling braucht, der kann schon mal seine Koffer packen und vom Urlaub auf Teneriffa träumen. Ziel ist das 3 Sterne-Hotel Be Smart Florida Plaza Apartamentos.

Teneriffa gehört nach wie vor zu den beliebtesten Urlausbzielen der Deutschen. Traumhafte Landschaften und tolle Strände erwarten Euch auf den Kanaren. Das Hotel befindet sich im wunderschönen Ort Puerto de la Cruz. Wollt Ihr mehr über Teneriffa wissen, dann schaut Euch auf unserem Reiseblog um. Teneriffa ist immer eine Reise wert.

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Mein Schiff 5 wird von Lena Meyer-Landrut getauft http://www.breitengrad53.de/lena-meyer-landrut-tauft-mein-schiff-5/19460 Mon, 23 May 2016 09:22:22 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19460 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

KREUZFAHRT-NEWS – 23.05.2016 – Einfach das machen, worauf sie Lust hat – das ist Lena Meyer-Landruts Motto. Der Erfolg gibt ihr Recht: Seit ihrem Durchbruch beim Eurovision Song Contest 2010 singt sich die Hannoveranerin in die Herzen ihrer Fans. Dass sie jetzt auch Lust hat, die Mein Schiff 5 zu taufen, freut TUI Cruises CEO Wybcke Meier sehr: „Lena begeistert

Mein Schiff 5 wird von Lena Meyer-Landrut getauft
Pressemitteilung

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Lena Meyer-Landrut tauft Mein Schiff 5

Lena Meyer-Landrut tauft Mein Schiff 5 (Photo by Franziska Krug/Getty Images)

KREUZFAHRT-NEWS – 23.05.2016 – Einfach das machen, worauf sie Lust hat – das ist Lena Meyer-Landruts Motto. Der Erfolg gibt ihr Recht: Seit ihrem Durchbruch beim Eurovision Song Contest 2010 singt sich die Hannoveranerin in die Herzen ihrer Fans. Dass sie jetzt auch Lust hat, die Mein Schiff 5 zu taufen, freut TUI Cruises CEO Wybcke Meier sehr: „Lena begeistert mit ihrer natürlich, frischen Art Menschen jeden Alters – so wie unsere Flotte unsere Gäste. Für uns ist sie die ideale Taufpatin für unser neuestes Wohlfühlschiff.“ Am 15. Juli 2016 wird Lena Meyer-Landrut vor Lübeck-Travemünde die obligatorische Champagnerflasche am Bug der Mein Schiff 5 zum Zerschellen bringen. Ein außergewöhnlicher Moment für die junge Sängerin: „Es ist total aufregend und spannend die Mein Schiff 5 taufen zu dürfen. So etwas habe ich noch nie gemacht und mache es wahrscheinlich auch nur einmal im Leben. Ich kann den Tag der Taufe kaum erwarten.“

Mein Schiff 5 – Wassertaufe und Beachparty in Travemünde

Am 15. Juli 2016 wird die Mein Schiff 5 im Rahmen einer glanzvollen Zeremonie vor Lübeck-Travemünde getauft. Kurz vor der Travemünder Woche erwartet Feriengäste und Bewohner der Region also bereits ein großes Highlight. Gegen 21:00 Uhr wird die Mein Schiff 5 in der Lübecker Bucht einlaufen und in all ihrer Pracht und Größe vom Strand aus zu bewundern sein. Mit einer Länge von fast 300 Metern ist die Mein Schiff 5 das größte Passagierschiff, das jemals in die Travemündung eingelaufen ist. Nach einem spektakulären Drehmanöver in der Siechenbucht wird das Schiff um 22:30 Uhr auf seiner Taufposition vor dem Hauptstrand aufstoppen. Der Taufakt wird an Land auf großen Leinwänden übertragen, so dass auch hier die Zuschauer „live“ mit dabei sein können. An der Strandpromenade bieten Gastronomiestände den Besuchern ein kulinarisches Angebot. Gekrönt wird der Abend um circa 23:00 Uhr durch ein großes Feuerwerk. Alle Informationen zur Taufe der Mein Schiff 5 und vieles mehr finden Interessierte unter www.tuicruises.com/taufe.

Aktuell liegt die Mein Schiff 5 noch an der Ausrüstungspier in der Meyer Turku Oy Werft in Finnland. Während letzte Hand an Innen- und Außenbereiche angelegt wird, beginnt schon in Kürze die Einarbeitung der zukünftigen Besatzung in Turku. Am 21. Juni 2016 wird das Schiff planmäßig ausgeliefert, am 29. Juni 2016 starten die ersten Testfahrten. Nach der Taufe geht die Mein Schiff 5 dann vom 16. bis 24. Juli 2016 ins Baltikum: Ab/bis Kiel steuert sie die Ostseehäfen Tallinn, St. Petersburg, Helsinki und Stockholm an und es gibt noch freie Kabinen. Die Jungfernfahrt inklusive Premium Alles Inklusive kostet ab 2.289 Euro pro Person in einer Balkonkabine bei Doppelbelegung.

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Mein Schiff 5 wird von Lena Meyer-Landrut getauft
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Hoch hinaus in Surfers Paradise http://www.breitengrad53.de/surfers-paradise-queensland-australien/19417 Wed, 18 May 2016 12:29:24 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19417 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Ich habe einen fantastischen Überblick vom 20. Stock meines Hotelzimmers in Surfers Paradise in Australien. Links und rechts Küste soweit das Auge reicht. Vor mir schaut gerade die Sonne über den Horizont. Wellen laufen lautstark und mit viel Schaum auf den beigen Sandstrand auf. In der Ferne versucht ein Surfer sein Board mit schnellen Armbewegungen auf Geschwindigkeit zu bringen, um

Hoch hinaus in Surfers Paradise
Jörg Pasemann

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Ich habe einen fantastischen Überblick vom 20. Stock meines Hotelzimmers in Surfers Paradise in Australien. Links und rechts Küste soweit das Auge reicht. Vor mir schaut gerade die Sonne über den Horizont. Wellen laufen lautstark und mit viel Schaum auf den beigen Sandstrand auf. In der Ferne versucht ein Surfer sein Board mit schnellen Armbewegungen auf Geschwindigkeit zu bringen, um mit einem kurzen Satz aufs Brett zu springen und die perfekte Welle zu surfen.

Eine geglückte Morning Session an einem Strand, den man in dieser Form eher selten irgendwo anders auf der Welt finden wird.  Es ist aber auch der Strand von Surfers Paradise, dem lebendigen Ort mit einer beeindruckenden Skyline und sehr vielen Möglichkeiten, seine Zeit nicht auf einem Surfbrett oder am Strand zu verbringen.

Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (13 von 21)

Surfers Paradise bietet Gegensätze, wie kaum eine andere Stadt auf dieser Welt. Auf der einen Seite der Straße findet man tatsächlich ein Paradies: Klares, türkises Wasser mit den Wellen, die Surfer brauchen, um glücklich zu sein. Ein breiter, beiger Strand mit Sand, der sich durch die Fußzehen drängt und dabei quietscht, weil er so fein ist. Sonnenaufgänge und Sonnenuntergänge, die Gänsehaut produzieren, weil sie so schön sind. Und natürlich gibt es Sonne im Überfluss. Wer dem Ort einst den Namen gab, der muss genau dieses Paradies vorgefunden haben.

Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (3 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (4 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (7 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (6 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (5 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (8 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (2 von 21) Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (1 von 21)

Ein Deutscher baute das erste Hotel in Surfers Paradise

Ausgerechnet ein Deutscher hat 1889 damit angefangen, auf der anderen Seite das erste Hotel zu eröffnen. Johann Meyer baute in Elston, wie der Ort früher hieß, das „Main Beach Hotel“. Durch den späteren Ausbau verschiedener Brücken und Straßen kamen immer mehr Touristen und Investoren nach Elston, und so wurde aus dem einstigen Paradies ein lebendiger Ort, der seit 1933 den Namen Surfers Paradise trägt.

Und so gilt die Stadt an der Gold Coast heute als Australiens heimliche Hauptstadt der Unterhaltung. Und das nicht ohne Grund: Zahlreiche Attraktionen sind in den letzten Jahren in der Stadt entstanden, die neben dem eher langweiligen Treiben am paradiesischem Strand auf der einen Straßenseite für Abwechslung auf der anderen Seite sorgen. Von dem quirligen Nachtleben ganz zu schweigen. Viele Backpacker machen auf der Durchreise gerne halt in Surfers Paradise, um nach dem anstrengendem  Work & Travel endlich mal wieder die Sau rauszulassen.

Atemberaubender Ausblick aus 270 Metern Höhe

Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (11 von 21)

Sicherlich das markanteste Gebäude an der Gold Coast ist der Q1 Tower, der erst 2005 gebaut wurde. Es handelt sich hierbei um eines der höchsten Wohngebäude der Welt, das gleichzeitig mit den schnellsten Aufzügen Australiens ausgestattet ist. Mit 9 Metern pro Sekunde schrauben sich die zehn Aufzüge bis ans obere Ende des Gebäudes. Wer lieber zu Fuß geht, kann sich auf 1.330 Treppen freuen, um die 230 Meter bis zur 78. Etage zu erklimmen. Dort befindet sich ein Café und eine Lounge, von der man einen fantastischen Ausblick hat.

Wer es noch höher mag, der muss die letzten 40 Meter ohnehin zu Fuß gehen: Abgesichert mit professioneller Kletterausrüstung, einem speziellen Anzug sowie zwei Gurten, die bis zu 5 Tonnen aushalten. „Skypoint Climb“ heißt das Abenteuer und verspricht neben jeder Menge Adrenalin einen atemberaubenden Ausblick aus 270 Metern Höhe über Surfers Paradise und die gesamte Gold Coast.

I belive i can fly – Abheben mit iFly

Ein weiteres Highlight in Surfers Paradise heißt „iFly“. Es handelt sich dabei um Indoor Skydiving, quasi Fallschirmspringen ohne Fallschirm. In einer Art gläsernem Tunnel wird ein bis zu 286 km/h schneller Luftstrom erzeugt, mit dem ein realer Fallschirmsprung simuliert werden kann. Doch bevor man sich in den Schwebezustand begibt, bedarf es einiger Vorbereitung. So wird einem zuerst erklärt, mit welcher Körperhaltung man als Anfänger in den Tunnel kommen sollte: Kinn nach oben, Arme nach vorne ausgebreitet, Knie leicht angezogen. Wer mit Unterstützung der „Fluglehrer“ tatsächlich zum Schweben kommt, kann sich auf ein unglaubliches Gefühl freuen. Gesteuert wird mit den Händen, vor uns zurück geht’s mit den Beinen. Als Kleidung dient ein Overall, ein Helm inklusive Ohrstöpseln und eine Schutzbrille, die die Augen vor dem starken Wind schützt.

Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (1 von 1)-2 Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (15 von 21)

Wer die horizontale Lage ein Meter über dem Boden geschafft hat, der durchlebt ein Wechselbad der Gefühle: Konzentriert, möglichst nicht gegen die Tunnelwände zu stoßen und glücklich. Immerhin hat man nicht nur das Gefühl, dass man fliegt. Man fliegt tatsächlich. Ohne Hilfsmittel. Nur mit der Luft, die einem brutal ins Gesicht bläst. Nach einer Minute ist der Zauber vorbei und man lechzt danach, möglichst schnell wieder dieses Fluggefühl zu bekommen. Großartig.

Gold Coast - Surfers Paradise - Australien - Joerg Pasemann (10 von 21)

(c) all Images by Joerg Pasemann

Instagram #b53goldcoast – Alle Bilder auf Instagram

Hinweis: Der Autor wurde von Tourism Australia auf diese Reise eingeladen!

Hoch hinaus in Surfers Paradise
Jörg Pasemann

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Im Test: Sicher surfen im Urlaub mit SecureLine http://www.breitengrad53.de/avast-secureline-sicher-surfen-im-urlaub/19405 Sat, 14 May 2016 19:46:07 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19405 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

WLAN-Hotspots sind praktisch. In vielen Orten gibt es inzwischen kostenloses WLAN und die Anzahl wächst ständig. Im Zeitalter von Smartphone, Tablet und Notebook ist kostenloses WLAN für viele Mensch so wichtig, wie das Blut in den Adern. Aber mit der Zunahme der freien Zugänge ins Internet wächst auch die Kriminalität in dem Bereich. Ausspähen von Daten wie zum Beispiel Konto-

Im Test: Sicher surfen im Urlaub mit SecureLine
Jörg Pasemann

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WLAN-Hotspots sind praktisch. In vielen Orten gibt es inzwischen kostenloses WLAN und die Anzahl wächst ständig. Im Zeitalter von Smartphone, Tablet und Notebook ist kostenloses WLAN für viele Mensch so wichtig, wie das Blut in den Adern. Aber mit der Zunahme der freien Zugänge ins Internet wächst auch die Kriminalität in dem Bereich. Ausspähen von Daten wie zum Beispiel Konto- und Kreditkartendaten oder anderen persönlichen Informationen gehören längst zur Tagesordnung. Praktisch wäre da ein System, das die Daten schützt. Wir haben ein Programm für Euch getestet: avast! SecureLine.

Reiseblog. Avast Secure Line im Test

Sicher surfen im Urlaub? Wir haben die Software avast! SecureLine VPN getestet.

avast! SecureLine VPN ist eine Software, die eine zuverlässige Verschlüsselung über Datentunnel ermöglicht und so die Daten vor ungeschütztem Zugriff schützt. Dazu nutzt das Unternehmen eigene Server, die zum Teil in Deutschland stehen.

Sicher vor Angriffen durch Hacker

Die Software nutzt zur Verschlüsselung das SSL-Protokoll sowie Sicherheitszertifikate, damit sind auch Aktivitäten bei der Bank, Log-ins und VoIP-Anrufe geschützt. Gleichzeitig wird durch die Anonymisierung der IP-Adresse das Ausspionieren der Verbindung deutlich erschwert. Damit ist der Nutzer vor Angriffen von Hackern im Internet gesichert und bewegt sich gleichzeitig fast unsichtbar im Netz.

Avast greift mit dem VPN-Service auf insgesamt 13 Server in der ganzen Welt zu und baut so für die Nutzer von SecureLine private Netzwerke auf. Ein weiteres Highlight für User, die viel auf Reisen sind: Durch die Auswahl eines internationalen Server-Standorts können auch Webseiten oder Funktionen möglich (z.B. Maxdome), die außerhalb von Deutschland gesperrt sind.

Einfache Installation auf dem PC

Reiseblog. Avast Secure Line im Test

Die Installation der Software ist selbsterklärend und relativ einfach. Man kann sich aussuchen, ob das Programm automatisch bei einem unverschlüsseltem WLAN eine VPN-Verbindung herstellt oder ob das manuell gemacht werden soll.

Die Software lässt sich ganz einfach herunterladen und installieren. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet und einfach und intuitiv zu bedienen. Mit einem Klick auf die Verbindungstaste ist die sichere Verbindung hergestellt. Sobald der User in einem unsicheren Netzwerk surft, baut SecureLine automatisch einen Tunnel auf, mit dem der User dann gesichert surfen kann. Man kann das Programm auch manuell starten und den Serverstandort auswählen, den man haben möchte. Steht der Server in Deutschland, so ist die Surf-Geschwindigkeit kaum beeinträchtigt. Steht der Server im Ausland, so kann es zu leichten aber akzeptablen Verzögerungen kommen.

Auch Versionen für Android und iPhone erhältich

Reiseblog. Avast Secure Line im Test - Sicher Surfen im Urlaub

Sicher surfen im Urlaub – Das Symbol zeigt an, dass das Programm einen sicheren Kanal aufgebaut hat.

Um den heutigen Anforderungen gerecht zu werden, gibt es auch Versionen von Avast SecureLine VPN , die für Smartphones und Tablets geeignet sind. Da immer mehr Menschen mit dem Smartphone ins Internet gehen, ist es mindestens genauso wichtig, dass auch Internetverbindungen über mobile Geräte verschlüsselt werden können. Mit dem Paket von Avast ist sichergestellt, dass jegliche Kommunikation im Internet verschlüsselt ist, vor allem in öffentlichen WLAN-Netzwerken. Zusätzlich werden Gespräche via Voice over IP verschlüsselt und sensible Daten wie Logins, E-Mails vor Angriffen durch Hacker geschützt sind.

Sicher surfen im Urlaub – Der Praxistest

Avast SecureLine VPN zeigt sich im Praxistest sehr unkompliziert. Auf meiner Reise in Australien konnte ich das System problemlos anwenden. Der ausgewählte Server in Melbourne ragiert schnell, Verzögerungen sind kaum zu merken. Auch Webseiten wie Maxdome, die ausserhalb von Deutschland nicht genutzt werden können, laufen ruckelfrei und sind – wie zuhause – normal zu benutzen. Ist mein Notebook in einem offenen WLAN eingebuch, baut das Programm selbstständig eine sichere Verbindung auf.

Fazit: Wertvoll für Vielreisende

Avast! SecureLine VPN ist eine gute und schnelle Lösung, wenn es um sicheres Surfen im Internet geht. Gerade für Vielreisende ist neben dem Sicherheitsaspekt auch die Auswahl unterschiedlicher Server wichtig, die damit in der ganzen Welt auf Inhalte zugreifen können, die vom Anbieter auf Deutschland beschränkt wurden. Neben den Versionen für Windows- und Mac-PC ist Programm auch als App für Android oder iOS verfügbar.

Ein Produkttest bei BREITENGRAD53
Wir testen alle Produkte nach bestem Wissen und Gewissen. Sollte uns das Produkt gefallen, so schreiben wir auch darüber. Auch wenn es nicht gefällt, wird das im Produkttest erwähnt, da sonst solche Tests aus unserer Sicht keinen Sinn machen. Dabei ist es vollkommen egal, ob für den Test ein Honorar gezahlt wurde oder der Redaktion das Testobjekt kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Wollen auch Sie ein Produkt von BREITENGRAD53 testen lassen? Dann nutzen Sie bitte unser Kontaktformular.

Im Test: Sicher surfen im Urlaub mit SecureLine
Jörg Pasemann

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The Orange Experience 2016 http://www.breitengrad53.de/orange-experience-2016/19359 Fri, 06 May 2016 10:00:21 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19359 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Stell Dir vor: Du hast Geburtstag und freust Dich auf einen entspannten Tag mit Freunden und Familie. Doch dann: ein Fernsehteam steht vor Dir und überrascht Dich an Deinem Geburtstag mit der wohl außergewöhnlichsten Geschichte, die Dir je an Deinem Geburtstag passiert ist. Du bist eingeladen und fliegst nach Amsterdam: The Orange Experience 2016 ist das Stichwort! Du triffst Dich

The Orange Experience 2016
Greta Pasemann

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Stell Dir vor: Du hast Geburtstag und freust Dich auf einen entspannten Tag mit Freunden und Familie. Doch dann: ein Fernsehteam steht vor Dir und überrascht Dich an Deinem Geburtstag mit der wohl außergewöhnlichsten Geschichte, die Dir je an Deinem Geburtstag passiert ist. Du bist eingeladen und fliegst nach Amsterdam: The Orange Experience 2016 ist das Stichwort! Du triffst Dich mit Menschen von überall auf der Welt – aus Beijing, London, Rio de Janiero und San Francisco. Und warum? Es ist Konigsdag in den Niederlanden und eins habt Ihr alle gemeinsam. Ihr seid alle am 27. April geboren und habt alle zusammen mit dem König der Holländer Geburtstag.
Ausgedacht haben sich diese außergewöhnliche Überraschung die kreativen Köpfe von KLM Royal Dutch Airlines und Heinecken. Die – Orange Experience – ging 2016 in die nächste Runde und es wurden weltweit elf Geburtstagskinder überrascht.

Hier gibt`s das Video zur Orange Experience 2016

Konigsdag Niederlande Amsterdam

Am 27. April feiert ganz Holland einen ganz besonderen Tag. Es ist Konigsdag – der Geburtstag des Königs Wilhelm Alexander. Landesweit kleiden sich die Niederländer orange, in der Farbe des Königshauses Oranien. Im gesamten Land wird gefeiert was das Zeug hält. Volksfeste, Konzerte, überall treten Bands auf und die Menschen tanzen auf den Straßen. Flohmärkte gibt`s am Konigsdag auch überall, denn heute sind alle Einnahmen steuerfrei. In Amsterdam findet an diesem Tag im Vondelpark ein riesiger Flomarkt unterm freien Himmel statt – Trödel und Kunst kann hier überall erworben werden. Viele Boote mit feiernden Menschen sind an dem Tag unterwegs und am Abend finden überall große Feste mit bekannten DJs statt.

The Orange Experience 2016

Genau die ausgelassene Stimmung, die diesen Tag ausmacht, haben die elf glücklichen Geburtstagskinder miterlebt. Die Orange Experience Überraschung ist KLM Royal Dutch Airlines und Heineken gelungen. Vom offiziellen Fotoshooting in der Sommerresidenz des Königshauses: Palais Soestdijk und einem Crash-Kurs über die Königs-Familie ging es für die Geburtstagskinder direkt auf das „Orange Experience Boat“. Zusammen wurde dann der neu renovierte A’DAM Tower angesteuert. In schwindelerregender Höhe, mit einem phantastischen Blick über Amsterdam ging so für alle Geburtstagskinder eine der außergewöhnlichsten Geburtstagsüberraschungen bei Musik des Top DJs Martin Garrix zu Ende.

© Bilder, Video KLM Royal Dutch Airlines und Heinecken

The Orange Experience 2016
Greta Pasemann

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Auf den Spuren der Römer http://www.breitengrad53.de/norwegian-epic/19228 Sat, 30 Apr 2016 15:34:36 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19228 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Norwegian Epic – Der Gedanke, dass ich mit 4.099 weiteren Kreuzfahrtgästen von Barcelona über Neapel nach Rom fahren, lies mich kurz nachdenklich werden. Die Kleinstadt, in der ich groß geworden bin, hat rund 7.000 Einwohner. Knapp zwei Drittel davon würden also auf das Schiff passen! Ich war gespannt auf den dicken Pott der Norwegian Cruise Line (NCL) und bin am

Auf den Spuren der Römer
Jörg Pasemann

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Norwegian Epic – Der Gedanke, dass ich mit 4.099 weiteren Kreuzfahrtgästen von Barcelona über Neapel nach Rom fahren, lies mich kurz nachdenklich werden. Die Kleinstadt, in der ich groß geworden bin, hat rund 7.000 Einwohner. Knapp zwei Drittel davon würden also auf das Schiff passen! Ich war gespannt auf den dicken Pott der Norwegian Cruise Line (NCL) und bin am Ende der Tour doch recht entspannt von Bord gegangen.

Im Hafen von Barcelona herrschte reges Treiben, denn neben der Norwegian Epic lagen noch fünf weitere Kreuzfahrtschiffe im Hafen. Auf den ersten Blick ist die Epic kein besonders schönes Schiff. Es scheint eher so, als hätten die Konstrukteure bei der Planung einen Teil vergessen, der dann einfach als Quadrat oben auf den Bug aufgesetzt wurde. Das genau dieses Quadrat der exklusive Teil „The Haven“ ist, ist wahrscheinlich die Ironie des Schicksals, doch dazu später mehr.

Kreuzfahrten - Norwegian Cruise Line - NCL - Norwegian Epic

Die Norwegian Epic. (Foto: NCL)

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Barcelona ist auf dieser Mittelmeertour ein Ein- und Ausstiegshafen, und so hatte die Crew alle Hände voll zu tun, um die neuen Gäste einzuchecken und das Gepäck auf Schiff zu bringen. Wer erst einmal an Bord war, der konnte schon die „Bordluft“ schnuppern und die spanische Sonne genießen. NCL verspricht unter dem Motto „Feel Free“ ein besonderes Kreuzfahrterlebnis. Keine Kleiderordnung, keine festen Essenzeiten, keine reservierten Tische (außer bei Reservierungen in den Themenrestaurants) und – nur für deutsche Gäste – kein Stress mit der Auswahl der Getränke. Mit dem exklusiven „Premium All Inclusive“ sind alle Getränke bis 15 US$ und das sonst obligatorische Trinkgeld für die Crew inkludiert.

Drei Wasserrutschen an Bord der Norwegian Epic

Was auf den ersten Blick auch auffällt: Die Reederei hat viele Ideen umgesetzt, um die Gäste während des Aufenthalts an Bord zu beschäftigen. Auf der Epic befinden sich ein Aqua Park mit drei Wasserrutschen, Fitnesscenter, Außen-Whirlpools, eine Kletter- und Abseilwand, Bowlingbahnen, Kid’s Centre, Teen Disco und ein riesiger Casino-Bereich.

Vom Entertainmentprogramm, das abends in den verschiedenen Bars und in den Theatern aufgeführt wird, können sich viele Etablissements auf dem Festland eine Scheibe von abschneiden. Vor allem das „Cirque Dreams® & Dinner“ würde von mir das Prädikat „Weltklasse“ erhalten. Keine Animateure, die tagsüber die Gäste bespaßen, müssen sich auf der Epic auch um das Entertainment abends kümmern. Hier treten Weltklasse-Artisten auf, die 90 Minuten lang für so viel Spannung sorgen, dass die Gäste fast das Essen vergessen. Das Ganze findet in einer Art rundem Zelt statt, in dem in der Mitte die Artisten Ihre Kunsttücke zeigen. „Pomp Duck and Circumstance“ und „Cirque du Soleil“ lassen grüßen und die Show auf der Norwegian Epic spielt da in der gleichen Liga mit.

Kreuzfahrt - Norwegian Epic - Burn the Floor

Burn the Floor – Ein unterhaltsamer Abend im Theater der Norwegian Epic. (Foto: Norwegian Epic)

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EEin Highlight an Bord ist die Eisbar auf Deck 7 des Schiffes. Zwar bekommt man vor Eintritt in die Bar, die komplett aus Eis gebaut wurde, ein wärmendes Cape und Handschuhe, doch kaum jemand hält es bei minus 11 Grad länger als 15 Minuten dort aus. Gerade genug Zeit, um zwei frisch gemixte Cocktails zu schlürfen. Wem es gar langweilig ist, der kann auf dem TV in der Eisbar dem Sportprogramm folgen oder sich andere warme Gedanken machen.

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Wer auf improvisierte Musik steht, der kann mehrfach in der Woche in die Bar „Headliners“ gehen und sich „Howl at the Moon“ anhören. Zwei Klaviere duellieren sich, begleitet von einem Schlagzeuger, zu den verschiedensten Rockklassikern der 70er Jahre bis hin zum Hip Hop. Die Zuschauer können auf kleinen Zetteln ihre Wünsche weitergeben und die Musiker interpretieren diese in ihrer besonderen Art und Weise. Ein Musikspektakel der besonderen Art.

„The Haven“ – VIP-Feeling auf der Norwegian Epic

Mit dem Bereich „The Haven“ auf der Norwegian Epic befindet sich ein Schiff-im-Schiff-Komplex an Bord, der exklusiv für die Gäste reserviert ist und die damit VIP-Feeling an Bord genießen. Andere Passagiere haben keinen Zugang zu dem Bereich, der über einen eigenen Pool, Whirlpool, Fitnessbereich, verschiedenste Essbereiche und den Service vom Courtyard Butler verfügt. Die Suiten und Villen von „The Haven“ gibt es in unterschiedlichster Größe und Art und alle verfügen über einen Balkon.  Wer auf der Epic Ruhe sucht und dafür gerne etwas tiefer ins Portemonnaie greift, der ist im „The Haven“ sicherlich gut aufgehoben.


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Norwegian Epic - Kreuzfahrt - Top Angebot - Mittelmeer


Ein Küchenbereich für 4.100 Gäste

Mit 23 Restaurants steht auch die Küche täglich vor großen Herausforderungen. Vom eleganten Abendessen über Buffets bis zu Live-Cooking-Stationen – es gibt viele Möglichkeiten an Bord zu Essen. Vor allem die exklusiven Spezialitätenrestaurants (gegen Aufpreis) bieten eine erstaunliche Qualität. Eine riesige Herausforderung für die Küche, die auf dem Schiff einen großen Bereich einnimmt. Alle 23 Restaurants werden aus einem einzigen Bereich bedient, in dem nahezu den ganzen Tag hektisches Treiben herrscht und der eine eigene Bäckerei und Konditorei enthält.

Singles reisen nicht lange alleine

Für Alleinreisende hat die Norwegian Epic einen besonderen Bereich eingerichtet, der auch nur von Gästen, die in den innenliegenden Studios wohnen, betreten werden kann. Es gibt eine eigene Lounge mit kleiner Bar und mit Schwarzem Brett, in dem sich die Passagiere eintragen können, um den richtigen Partner für das Theater, fürs Essen oder für die Disco zu finden.

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Erster und einziger Landausflug – Neapel

Der erste Hafen auf dieser kurzen Kreuzfahrt ist Neapel. Die Norwegian Epic erreicht den Hafen der drittgrößten Stadt in Italien in den frühen Morgenstunden. Während die meisten Gäste um diese Zeit noch schlafen, genießen die Frühaufsteher einen wunderschönen Sonnenaufgang über Neapel. Die Hauptstadt von Kampanien bietet jede Menge Kultur, Restaurants und Shoppingläden (Tipp: Via Toledo). Ich entscheide mich bei meinem einzigen Landausflug dieser kurzen Reise für eine Tour nach Pompeji. Die einstige Stadt am Golf von Neapel wurde am 24. August 79 von einem Vulkanausbruch des Vesuvs vollständig von der Lava vergraben und damit gut konserviert.

Erst im 16. Jahrhundert wurde aus der damaligen Legende Realität, als zufällig einige Münzen und Marmorstücke gefunden wurden. Dennoch dauerte es bis ins 18. Jahrhundert, bis man mit den ursprünglichen Ausgrabungen und damit der Freilegung der Stadt begonnen hat. Heute sind etwa vier Fünftel des damaligen Stadtgebiets von der Lava befreit worden. Freunde der Archäologie kommen hier voll auf ihre Kosten, denn in Pompeji wimmelt es nur so von Ruinen. Rund drei Millionen Besucher kommen jährlich in die Stadt, in der derzeit viele Gebäude restauriert werden. Regen, Wind und Sonne haben offensichtlich den Ruinen in den letzten Jahrzehnten stark zugesetzt.

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Wer noch Zeit hat, der sollte eine typische Pizzeria in Neapel aufsuchen, denn die heutige Variante mit Tomatensauce und Käse stammt vermutlich aus der Stadt. Nirgendwo auf der Welt schmeckt die Pizza Napoletana so, wie hier in Italien.

Zurück vom Landausflug und von Pompeji heißt es gegen 18 Uhr schon wieder Abschied nehmen. Die Norwegian Epic nimmt Kurs auf den Hafen von Rom, der Civitavecchia heißt und etwa eine Stunde vom Flughafen entfernt liegt.

Schiffsfakten
  • Passagiere (Doppelbelegung): 4.100
  • BRZ: 155.873
  • Länge: 329,49 m
  • Breite: 40,54 m
  • Maschinen: Dieselmotoren
  • Reisegeschwindigkeit: 24 Knoten
  • Besatzung: 1.753

Info: We thank Norwegian Cruise Line for the kind invitation!

Auf den Spuren der Römer
Jörg Pasemann

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Hinab in die Unterwelt der Maya http://www.breitengrad53.de/rio-secreto-mexiko/19204 Wed, 27 Apr 2016 12:10:25 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19204 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Treffpunkt 8 Uhr. „Ausgeschlafen? Gut gefrühstückt?“, will Reiseleiterin Anja von den Mitgliedern der kleinen Gruppe von abenteuerbereiten Touristen wissen, die sich pünktlich am Hoteleingang eingefunden hat. „Na klar“, kommt es wie aus einem Munde zurück. Alle freuen sich auf einen Tag, der verspricht, etwas anders zu verlaufen. Ein bisschen sportlich soll es werden, hoffentlich spannend und auch ein wenig mystisch.

Hinab in die Unterwelt der Maya
Brigitte Geiselhart

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Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Treffpunkt 8 Uhr. „Ausgeschlafen? Gut gefrühstückt?“, will Reiseleiterin Anja von den Mitgliedern der kleinen Gruppe von abenteuerbereiten Touristen wissen, die sich pünktlich am Hoteleingang eingefunden hat. „Na klar“, kommt es wie aus einem Munde zurück. Alle freuen sich auf einen Tag, der verspricht, etwas anders zu verlaufen. Ein bisschen sportlich soll es werden, hoffentlich spannend und auch ein wenig mystisch. Und ein Tag, an dem die Sonne ausnahmsweise mal nicht die Hauptrolle spielen wird. Ein Urlaub an der mexikanischen Karibikküste muss sich schließlich nicht nur auf das Relaxen an den Traumküsten von Playa del Carmen und das Eintauchen in die auch in den Wintermonaten nie unter 25 Grad sinkenden Meeresfluten beschränken.

Reiseblog - Mexiko - Rio Secreto - Brigitte Geiselhart-3

Das Ziel heißt „Rio Secreto“. Der geheime Fluss also, der bis 2007 der Öffentlichkeit verschlossen war. Zunächst aber gilt es während einer knapp halbstündigen Fahrt im Kleinbus auf der Küstenstraße Riviera Maya, die Nase ein wenig in den Wind zu halten und die Aussicht auf Felder und üppige Vegetation zu genießen. Anja erzählt derweil davon, dass es sich beim Rio Secreto um sogenannte „Cenoten“, mit Wasser gefüllte Höhlen handelt, die in der Regel von professionellen Tauchern erkundet werden, und Teil eines riesigen Netzes ist, das aus insgesamt 580 Kilometern unterirdischer Flüsse besteht. Ein Naturphänomen, das große Bedeutung für die Kultur der Maya hatte. Hört sich schon mal sehr aufregend an.

Einfahrt ins Naturreservat. Auf unwegsamem Gelände geht es etwa sieben Kilometer durch den dschungelhaften Mangrovenwald. „Ihr seht unglaublich viele Orchideen und unzählige Schmetterlinge. Man darf aber auch nicht vergessen, dass in diesem Areal auch große Raubkatzen wie Jaguar und Puma leben, Tapire, Brüll- und Klammeraffen – und 48 verschiedene Schlangenarten. Gerade im Frühjahr, wenn das Laub noch am Boden liegt, ist es sehr gefährlich, hier durchzulaufen“, erzählt Anja ohne mit der Wimper zu zucken. Gut zu wissen. Das Zusammentreffen mit der „Zigarettenschlange“, nach deren Biss man im dümmsten Fall nur noch eine Zigarettenlänge zu leben habe, erspart man sich doch gerne.

Erst duschen, dann rein in den Rio Secreto

Jetzt aber raus aus dem Bus und rein in die Neoprenanzüge. Aber vorher erstmal duschen. Makeup, Sonnencremes und die Überreste von Mückensprays sind im Rio Secreto aus nachvollziehbaren Gründen nämlich unerwünscht. Die siebenköpfige Gruppe wird von Guide Nico schon erwartet. Ein Münchner, der auf der Halbinsel Yucatan seinen beruflichen Traum zu leben scheint. Spezielle Schuhe, ein Helm mit Stirnlampe, eine Schwimmweste – o.k. Aber außerdem noch ein stabiler Stock? Ist hier jemand fußkrank? Muss das wirklich sein? „Den braucht ihr, um auf dem unebenen und nassen Gelände den nötigen Halt zu haben, aber auch dafür, um die Wassertiefe für den nächsten Schritt abschätzen zu können“, sagt Nico. Verstanden. Ein kleiner Fußmarsch. Komisch, aber nach den vorhin von Anja gehörten mahnenden Worten ist der Blick wie selbstverständlich auf den Boden gerichtet. „Übrigens habe ich den schönsten Beruf der Welt“, kommt Nico währenddessen ein wenig ins Schwärmen. „Wenn man die Natur, das Ökosystem und ganz besonders das unterirdische Labyrinth, das ihr gleich durchwandern dürft, liebt, dann ist man hier genau an der richtigen Adresse.“

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Dann ist der Eingang erreicht. Nochmals kurze Einweisung in die Gerätschaften und auf das, was man erwarten darf. Das Berühren der jahrtausendealten Stalagmiten und Stalaktiten ist in jedem Fall verboten. „Ihr seid auch gut beraten, immer in meiner Nähe zu bleiben. In diesem Labyrinth mit seinen vielen Verästelungen hat der ungeübte Besucher trotz einiger Markierungen keine Chance, sich allein zurecht zu finden“, erklärt Nico und fügt augenzwinkernd hinzu: „Ich habe auf dieser Tour zwar noch nie jemand verloren – aber man weiß ja nie.“ Also Augen auf und auch auf den Schutz der Gruppe vertrauen.



Ohne Helmlampen geht bald nichts mehr

Es geht abwärts. Es geht in die Unterwelt der Maya. Ein stufenartiger Abstieg und schnell befindet man sich rund zehn Meter unter der Erde. Der Untergrund ist zunächst trocken, später leicht matschig. Dann steht man im Wasser – erst knöchel-, dann knietief. Das Oberlicht wird spärlicher, verschwindet ganz. Ohne Helmlampen geht bald gar nichts mehr. Ein wenig innehalten tut gut. Kein Blick ist wie der andere. Unbeschreiblich schöne Tropfsteinformen von oben oder von unten. Eine bizarre unterirdische Felsenlandschaft. Fossilien an den Wänden zeugen von einer Geschichte, die in vielem noch unerforscht ist. Übergänge von einer Höhle in die andere. Schmale Pfade. Es gilt, jeden Schritt bewusst zu setzen. „Vorsicht, nicht den Kopf anstoßen.“ Auch Kratzer an Armen und Beinen kann man sich hier leicht holen. Nach oben, nach unten, kreuz und quer. Jetzt reicht das Wasser bis zu den Schultern. Schwimmen im kristallklaren, etwa 24 Grad warmen Wasser, das stark kalkhaltig ist und sich dennoch auf der Haut angenehm weich anfühlt. Ein phantastisches, sinnliches Erlebnis.

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Mal sind die Durchgänge schmal, mal sehr niedrig, mal ist gebücktes Gehen angesagt, mal klettern, mal durchs Wasser waten. Der anfangs fast verschmähte Stock leistet jetzt gute Dienste. An Felsenwänden erkennt man schlafende Fledermäuse und sieht ein paar kleine Fische, auch so etwas wie Glühwürmchen. Andere Menschen? Fehlanzeige. Jetzt machen alle ihre Stirnlampen aus. Eine unglaubliche Stille und eine mystische Dunkelheit, die man so noch nicht erlebt hat. Verharren und sich bewusstwerden, dass man sich an heiligen, unantastbaren Orten befindet. Nur ein paar Minuten und doch Momente für die Ewigkeit, so scheint es.

Gut zwei Stunden sind vorbei. Fast zu schnell. Rund zwei Kilometer sind durchwandert und durchschwommen. Rückkehr ins Irdische und Oberirdische, Rückkehr zum Licht der Sonne. Ein Ausflug, der alles gehalten hat, was man sich versprechen durfte. Mehr als das. Er wird nachwirken, versprochen.

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Rio Secreto
Der „Rio Secreto“ umfasst das größte Unterwasser-Flusssystem auf der Halbinsel Yucatan. Es wurde mit dem „World Travel Award“ – dem „Oscar“ der Tourismusindustrie – ausgezeichnet. Es handelt sich hierbei um ein Naturphänomen, das im Laufe der Jahrtausende gewachsen ist und große Bedeutung für die Kultur der Maya hatte. Tägliche Führungen – auch in deutscher Sprache – in kleinen Gruppen. Anfahrt über Playa del Carmen, etwa sechs Kilometer auf dem Highway 307, der Küstenstraße Riviera Maya, entlang. Direktflüge nach Cancun ab mehreren deutschen Flughäfen möglich.

Hinweis: Wir danken dem Reiseveranstalter Alltours für die freundliche Einladung!

 

Hinab in die Unterwelt der Maya
Brigitte Geiselhart

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Sex macht Spass, …aber viel Mühe http://www.breitengrad53.de/sex-macht-spass-viel-muehe/19156 Sat, 23 Apr 2016 15:44:23 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19156 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

BUCHREZENSION – Das Buch „Sex macht Spaß, aber viel Mühe“ der drei Autoren Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin ist unterhaltsam und informativ zugleich. Sie möchten ein Verständnis vermitteln für die sexuellen Kräfte, die offen und verdeckt auf uns einwirken – gewollt und genossen oder auch unerwünscht, dann aber meist umso beharrlicher. Die Autoren empfehlen die Beschäftigung mit unserer

Sex macht Spass, …aber viel Mühe
Bettina Louise Haase

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Sex macht Spass - Bettina Louise HaaseBUCHREZENSION – Das Buch „Sex macht Spaß, aber viel Mühe“ der drei Autoren Steffen Münzberg, Susanne Thiele und Vladimir Kochergin ist unterhaltsam und informativ zugleich. Sie möchten ein Verständnis vermitteln für die sexuellen Kräfte, die offen und verdeckt auf uns einwirken – gewollt und genossen oder auch unerwünscht, dann aber meist umso beharrlicher.

Die Autoren empfehlen die Beschäftigung mit unserer evolutionären Sexualgeschichte. In jedem von uns steckt ein bisschen Gorilla, ein bisschen Schimpanse und ein bisschen Bonobo. Wenn wir verstehen, wie unser Gehirn von verschiedenen Fortpflanzungsstrategien geprägt wurde, dann sind wir entspannter und souveräner im Umgang mit dem Partner und uns selbst.

Das Buch beginnt mit einer Evolutionsgeschichte der Fortpflanzung. Anschaulich und kurzweilig erklären uns die drei Autoren die Evolutionsgeschichte der Sexualität und beantworten dabei Fragen wie: Warum vermehren sich Blattläuse jungfräulich, Elefanten aber nicht? Wäre unser Leben ohne Sex nicht wesentlich angenehmer.

Es geht weiter mit all den verschiedenen Dingen, die potentielle Sexualpartner attraktiv machen, dann durch die Soziobiologie – Balzarena und Harem – weiter bis zu solchen Themen wie dem Betrag der Sexualität an der Entstehung der Musik. Besonders interessant ist der letzte Teil, in dem zuerst die sexuellen Gepflogenheiten der Primaten betrachtet werden, um daraus Schlüsse über die menschliche Entwicklungsgeschichte zu ziehen. Die drei Autoren stellen Überlegungen zur Rolle der Sexualität in der Geschichte an und zeigen, wie wir mit dem Wissen um unser evolutionäres Erbe unsere Sexualität befriedigender gestalten können. Die Ideen, wie Wissen um unsere Evolution zur Verbesserung der Gesellschaft und zur Überwindung des Patriarchats genutzt werden kann, sind leider nur kurz dargestellt.

Kernpunkt der Ideen für Verbesserung der Gesellschaft ist für Steffen Münzberg das sexuelle Matriarchat. Eine gleichberechtigte Gesellschaft ohne Patriachat kann nur erreicht werden, wenn alle Verfügungsmacht über die Sexualität bei den Frauen liegt. Dazu muss die Gesellschaft so geformt sein, dass das Bestreben von Männern, Verfügbarkeit über Frauen zu besitzen, keinen Erfolg haben darf.

Besitz und Macht wird abgeschafft

Der Besitz von Frauen als Möglichkeit zum Zugang von Sex ist eine evolutionär funktionierende, für Frauen aber unangenehme Lösung. „In vorlandwirtschaftlichen Verhältnissen“, so erklärt Münzberg, „hatte der Häuptling begrenzte Macht. Als Handwerk und Landwirtschaft aufkamen, änderte sich das radikal. Mit dem Besitz gab es ganz neue Machtmittel und es begann das Patriarchat.“
Für Münzberg gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten zur Überwindung des Patriarchats: erstens: Besitz und Macht wird abgeschafft. Dann gibt keine Mittel mehr, mit denen Männer den Frauen ihren Willen aufzwingen können. Die Abschaffung von Besitz hätte derzeit schwerwiegende wirtschaftliche Folgen, kommt also noch nicht in Frage.

Die zweite Variante zur Überwindung des Patriarchats orientiert sich an den Bonobos. Interessanterweise haben Schimpansen und Bonobos, obwohl sie genetisch sehr eng miteinander verwandt sind und auch in sehr ähnlichen Lebensräumen leben, sehr verschiedene Sozialstrukturen und verschiedene sexuelle Gepflogenheiten. Bei Schimpansen herrscht brutales Patriarchat, die Bonobos leben in bedeutend friedlicherem Matriarchat. Was hat diesen Unterschied verursacht? Es ist der Umgang mit der Sexualität. Weibchen haben durch Schwangerschaft und Kinderpflege viel größeren Aufwand bei der Vermehrung. Weil Weibchen nur eine eng begrenzte Zahl an Nachkommen haben können, sind sie der knappere, der begehrtere Sexualpartner. Sie sind das umworbene Geschlecht. Männer müssen sich viel Mühe geben, von Frauen erwählt zu werden. Bei einigen Arten haben die Weibchen die Männchen gegeneinander kämpfen lassen und den Größten und Stärksten gewählt. Irgendwann waren diese Männchen dann so stark und groß, dass sie den Weibchen ihren Willen aufzwingen konnten. So ist dies bei den Gorillas geschehen und auch bei den Schimpansen. Bei den Schimpansen schafft das allerdings nicht ein Schimpanse allein, sondern die Clique aus Brüdern und Neffen, die in einer Gruppe zusammen leben.

Buchautoren Steffen Münzberg und Susanne Thiele

Buchautoren Steffen Münzberg und Susanne Thiele. (Foto: Haase)

Beim Kampf der Männer untereinander und bei der Unterdrückung der Weibchen geht es immer um den Zugang zum knappen Gut Sex.
Wenn sich in einer Schimpansengruppe ein neues Männchen an die Spitze gekämpft hat, bringt es erst einmal alle Neugeborenen um, um die Weibchen schnell wieder in den fruchtbaren Status zu bekommen. Schlaue Schimpansenweibchen paaren sich zur Sicherheit schon mal mit möglichen Nachfolgern des Alphamännchens, um den Mord an ihrem Kind im Falle eines Machtwechsels zu verhindern. Die Bonoboweibchen haben diese Methode, Männchen weniger mörderisch zu machen weiterentwickelt und haben mit viel Sex die Männchen entmachtet. Die Weibchen haben mit allen Männchen Sex. Dadurch brauchen die Männchen nicht mehr gegeneinander kämpfen und dabei ihre Gesundheit gefährden. Wenn die Männchen ausreichend Futter und Sex haben sind sie friedfertige Zeitgenossen. In den Bonobogruppen haben die Weibchen das Sagen, weil alle Männchen sexuell befriedigt sind. Die Bonoboweibchen betreiben trotzdem noch Sexualauswahl, das heißt, sie entscheiden immer noch, wer der Vater ihrer Kinder wird. Die einen kommen an den fruchtbaren Tagen dran, die anderen an den anderen. Bei den Bonobos ist die Fruchtbarkeit – wie bei den Menschen – für die anderen nicht erkennbar

Eine gewaltlose, für Frauen angenehme Gesellschaft lässt sich seiner Meinung nach nur erreichen, wenn Frauen mit dem sehr knappen Gut Sex relativ freizügig umgehen, so dass es sich für Männer nicht mehr lohnt , brutal sein. Seine Idealgesellschaft existiert bei den Bonobos: Sex ist frei zugänglich: Alle Männer haben mehr oder minder Sex, es lohnt sich nicht mehr, die Gesundheit dafür zu riskieren, oder sich benachteiligt zu fühlen. Die Frauen haben aber geheime Mittel, trotzdem an ihren fruchtbaren Tagen Sex mit dem Lieblingsmann zu haben. Die weiblichen Bonobos tragen die Entscheidungsgewalt. Damit wird alles friedlicher.

Dieses Modell würde Münzberg auch gerne auf die menschliche Gesellschaft übertragen: Frauen hätten dann die völlig Freiheit über ihre Sexualität, denn ihnen wird überlassen, wann sie wo und mit wie vielen Männern schlafen. Dadurch ist es für Männer nicht mehr attraktiv, sich mit Gewalt Frauen zu erkämpfen oder mit viel Aufwand zu erkaufen, sondern sich mit anderen Mitteln attraktiv zu machen, zum Beispiel als guter Sportler, als guter Künstler, Erfinder, Unternehmer und als braver Papa. Frauen müssen dazu so selbständig, unabhängig und abgesichert sein, dass sie zu keiner Zeit auf Männer angewiesen sind. Nur so behalten sie ihre Wahlfreiheit.

„Wir müssen von einer Gesellschaft, wo Sex durch Brutalität ermöglicht wird, zu einer Gesellschaft kommen, wo Männer mit dem kreativen Pfauenschwanz wedeln müssen, statt mit Besitz und Gewalt an Sex zu kommen“, sagt Steffen Münzberg.


Sex macht Spaß, aber viel Mühe

Eine Entdeckungsreise zur schönsten Sache der Welt

Autoren: Steffen Münzberg, Susanne Thiele, Vladimir Kochergin

ca. 256 Seiten; Orell Füssli Verlag

ISBN 978-3-280-05557-1

€ [D] 14,95

Sex macht Spass, …aber viel Mühe
Bettina Louise Haase

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Auf „Wolke 203“ im Kinderhotel Oberjoch http://www.breitengrad53.de/urlaub-kinderhotel-oberjoch/19051 Wed, 13 Apr 2016 10:51:11 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19051 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Der heiße Kaffee dampft in der Tasse, Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und rundherum nehme ich bei geschlossenen Augen die gedämpften Geräusche der Umgebung wahr. Irgendwo höre ich Kinderlachen, ein Kellner klappert dezent mit dem Geschirr – Ich öffne meine Augen und bewundere schon wieder das Alpenpanorama vor meiner Nase.  Berge soweit das Auge reicht, ein bisschen Schnee bedeckt die Pisten,

Auf „Wolke 203“ im Kinderhotel Oberjoch
Greta Pasemann

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Der heiße Kaffee dampft in der Tasse, Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und rundherum nehme ich bei geschlossenen Augen die gedämpften Geräusche der Umgebung wahr. Irgendwo höre ich Kinderlachen, ein Kellner klappert dezent mit dem Geschirr – Ich öffne meine Augen und bewundere schon wieder das Alpenpanorama vor meiner Nase.  Berge soweit das Auge reicht, ein bisschen Schnee bedeckt die Pisten, dass es noch zum Ski-Fahren reicht. Ich bin am Ziel unseres gemeinsamen Urlaubs mit der Familie im Kinderhotel Oberjoch angekommen.

Ein paar Tage vorher: Anreise ins Kinderhotel

Das Auto ist gepackt und wartet auf den Start. Dicke Skihosen liegen neben Wanderschuhen und Sommerjacken – die perfekte Ausrüstung für das vorhergesagte Wetter im Kinderhotel. Wir hoffen auf etwas Schnee, um Ski zu fahren. Um 2 Uhr nachts startet unsere Fahrt mit dem Range Rover Evoque. Als Eltern zweier quirliger Jungs (3 und 7 Jahre) ist die Nachtfahrt für uns, die entspannte Art zu Reisen. Schlafend verbringen unsere Kinder die ersten fünf Stunden auf dem Rücksitz, während wir auf leeren Autobahnen von Nord- nach Süddeutschland fahren. Einen Stopp legen wir zum Frühstück ein und nach neun Stunden Autofahrt erreichen wir erschöpft aber glücklich unser Ziel: das Kinderhotel Oberjoch im Allgäu.

2016 Kinderhotel Oberjoch Greta Pasemann Anreise

Ankunft im Allgäu für unseren Urlaub im Kinderhotel Oberjoch, Auszeit für die Familie

Aufatmen! Die Pisten im Skigebiet Bad Hindelang & Oberjoch sind noch offen. Überall liegt noch Schnee auf den Hängen. Viele Skifahrer nutzen den Wintersport-Saisonabschluss, um bei strahlendem Sonnenschein die Hänge hinunter zu gleiten. Gleich nach unserer Ankunft dürfen wir das Kinderhotel nutzen. Bis wir die Schlüssel für die Zimmer in Empfang nehmen, genießen wir das frühlingshafte Wetter auf der Sonnenterrasse am Kinderhotel und lassen uns die Sonne auf die Nase scheinen. Kurzer Snack am Nachmittagsbuffet und unsere Kinder gesellen sich bereits zu den anderen Spielkameraden auf der Terrasse. Fliegenpilz, Klettergerüst und Co. geben den Kindern hier ihren eigenen Raum, während wir Eltern entspannt unseren dampfenden Kaffee genießen.

2016 Kinderhotel Oberjoch Skigebiet 2016 Kinderhotel Oberjoch Greta Pasemann Eingangsbereich 2016 Kinderhotel Oberjoch Koffer Greta Pasemann

Geschmackvoll oder alles Käse auf Wolke „203“?

Alles Käse oder was? Eine Käsehöhle mitten in unserer Familiensuite „203“ ist das Highlight unserer Unterkunft. Der zusätzliche Raum für die Kinder, schafft Raum für uns Erwachsene! Jeder hat seinen eigenen Bereich im Zimmer und das sorgt für den nötigen Entspannungsfaktor in unserer Familiensuite im Kinderhotel. Während die „Käsemäuse“ in ihrer Höhle lesen, toben oder einen Gute-Nacht-Filme schauen, sitzen wir ganz entspannt in unserem Bereich, lesen oder unterhalten uns und genießen den Ausblick von der Terrasse. Wer Lust auf Urlaub im Kinderhotel Oberjoch hat, der findet hier passende Angebote.

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Esel Emil und andere Abenteuer warten am Kinderhotel

Den Rest unseres Anreisetages nutzen wir dazu, die Umgebung am Familienhotel zu erkunden. Bei herrlichem Sonnenschein geht’s durch den Kletterwald am Kinderhotel entlang. Vom Hexenhaus starten die Jungs, klettern durch den hängenden Tunnel bis zum Baumhaus, balancieren über wackelige Seile bis zur Seilbahn – „Juchu – Gib Anschwung Mama!“. Damit werden sie direkt bis vor den Streichelzoo katapultiert. Mit leuchtenden Augen entdecken unsere beiden Abenteurer den Esel Emil, die Alpakas Puschkin und Picasso, Pferde, Hasen und Ziegen. Der Bachlauf des Nachbargrundstücks am Kinderhotel wird erkundet, hier entstehen in den nächsten Tagen wahre Staudamm-Kunstwerke unserer Kinder. Wer glaubt, das war schon alles? Stockbrot gibt’s zum Abend auch noch! Am Tipi-Zelt mit Marterpfahl finden sich alle Kinder des Kinderhotels ein und grillen gemeinsam an der offenen Lagerfeuerstelle. Ein toller Abschluss für den ersten Tag im Kinderhotel!

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„Pizza & Pommes“ – Ski fahren ist Programm

In diesem Jahr sind wir mit unserem Winterurlaub im Kinderhotel spät dran. Jetzt Anfang April neigt sich die Saison dem Ende zu. Wir haben Glück und die Lifte sind noch offen und deshalb nutzen wir gleich die ersten Tage des Urlaubs zum Skilaufen. Wer weiß, wie lange die Pisten noch befahrbar sind. Skier, Helm und Schuhe leihen wir im Kinderhotel und fahren morgens direkt nach dem Frühstück mit dem Shuttlebus los. Das Kinderhotel ist nur fünf Minuten vom Schneekinderland entfernt. „Pizza, Pizza, Pizza!“ „Pommes, Pommes!“ – Schneepflug und Parallelstellung klappen noch. Unser Großer steht nach dem ersten Tag schon wieder so sicher auf den Brettern, wie bei seiner letzten Abfahrt im Februar 2015. Der Kleine unternimmt seinen ersten ernsthaften Versuch. Nachdem er im letzten Jahr seinen Unmut laut schreiend kundgetan hatte, findet er nun richtig Gefallen am Ski-Fahren. Alles zu seiner Zeit!

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Frühlingserwachen und Kinderbetreuung im Familienhotel

„Mama, können wir hier wohnen bleiben!“

„Wir läuten den Frühling ein!“ – ein dezentes Schreiben auf unserem Frühstückstisch im Kinderhotel erklärt uns am dritten Tag, dass die Skilifte schließen werden. Nun ist die Skisaison vorbei. Schade einerseits, andererseits nutzen wir ab sofort die vielfältigen Angebote und die Kinderbetreuung im Familienhotel.

Kinderbetreuung wird hier gelebt: Unsere Kinder feiern Piraten- und Indianerfeste, essen mit andern Kindern am Mittags-Buffet, basteln, spielen, turnen, klettern, tanzen, proben für Theateraufführungen oder schauen sich Vorstellungen im Theater an. Mal ploppt überraschend vor dem herrlichen Alpenpanorama am Kinderhotel einfach eine Hüpfburg in Form einer Eisenbahn auf, mal wird ein Schatz gesucht. Kein Wunder, dass unser großer Sohn uns fragt: „Mama, können wir hier wohnen bleiben?“.

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Schon morgens um 8.30 sitzen unsere Jungs zappelnd am Frühstückstisch und warten sehnsüchtig auf „Smileyne“. „Mamaaaa, wie lange noch?“ Das Maskottchen dreht jetzt seine Runde durch das Kinderhotel und sammelt alle Kinder für den Smileytanz ein. Der Tag in der Betreuung startet. Das Programm der Kinderbetreuung ist auf unterschiedliche Altersklassen ausgerichtet. Vom Säugling bis zum Teenager findet jedes Kind passende Angebote. Bis um 21.30 Uhr dürfen die Kinder im Kinderhotel die Betreuung nutzen. Unser siebenjähriger Sohn ist stolz, dass er mit unserer Erlaubnis den Abenteurerclub alleine besucht und sich mit eigener Zimmerkarte selbständig im Kinderhotel bewegen darf. Der Kleine ist fest im Miniclub angemeldet und wird von uns zu vereinbarten Zeiten abgeholt.

Highlight im Kinderhotel: Rasante Wasserrutsche

Eingekuschelt in die Gute-Laune-Bademäntel vom Kinderhotel schlurfen wir zu viert mit unseren Badeschlappen durch die Gänge bis zum Spaßbad mit Wasserrutsche. Tür auf, die wohlige Wärme umfängt uns. Jetzt ist Zeit für die Familie in der Badelandschaft! Mit leuchtenden Augen entdeckt unser Dreijähriger den separaten Kinderpool mit großem Traktor, Schweinen, Kühen, Gänsen – Bauernhof-Atmosphäre. Stundenlang wird hier geplanscht und gerutscht. Nebenan hören wir: Gelächter und Quieken! Unter dem donnernden Rauschen der rasanten Wasserrutsche rutscht ein Kind nach dem anderen nach unten, nur um danach gleich wieder mit dem Riesenreifen nach oben an den Start zu laufen.

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In einem ganz anderen Licht zeigt sich die Sauna- und Badewelt in den Abendstunden. Wir Eltern nutzen die kinderfreien Zeiten und genießen die Panorama-Sauna und den dampfenden Außenpool mit Blick auf die Alpen. Der atemberaubende Blick auf die traumhafte Bergwelt des Allgäus verschlägt mir immer wieder die Sprache. Gewaltig, beeindruckend und immer anders.

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Anfahrt
Sie fahren mit dem Auto die Autobahn A7 bis zur Abfahrt Oy-Mittelberg. Folgen Sie dann der B 309 bis zur Abzweigung Nesselwang. Fahren Sie geradeaus weiter auf die B 310. Folgen Sie dem Straßenverlauf für ca. 20 km.

Am Ortseingang von Oberjoch fahren Sie geradeaus weiter auf der Bundesstraße bis Sie links eine kleine Tankstelle sehen. Biegen Sie hier rechts ab. Mit der Bahn fahren Sie bis Sonthofen und anschließend mit dem Bus nach Bad Hindelang / Oberjoch weiter. Mit dem Taxi fahren Sie ca. 15 Minuten bis zum Oberjoch. Mit dem Flugzeug können Sie bis zum Flughafen Memmingen anreisen (ca. eine Stunde vom Oberjoch entfernt, alternativ München, Stuttgart ca. 2 Stunden).

Unterkunft
Das Kinderhotel Oberjoch ist ein kinderfreundliches Hotel, das auf 1.200 m Höhe liegt – in Deutschlands höchstem Bergdorf. Es bietet eine Kombination von breitem kulinarischem Angebot, umfangreichen Sport- und Wellnesseinrichtungen sowie Spielmöglichkeiten und Kinderbetreuung. Alle Einrichtungen des Familienhotels sind auf Kinder abgestimmt – zum Beispiel der Sportbereich, der ein separates Kinderhallenbad bietet. Wer das Kinderhotel bereits kennt, der findet in dem nur ein Stunde entfernten Schwersternhotel Alpenrose in Österreich Entspannung vom Alltag. Auch hier ist das gesamte Hotel auf Kinder eingestellt.
Skigebiet
Der Deutsche Skiverband hat das Skigebiet Oberjoch zum besten Familien-Skigebiet der Alpen gekürt. Es erwarten Sie 9 Lifte, 33 km präparierte Skipisten sowie das Schneekinderland auf über 20.000 qm. Der Skipass und das Schneekinderland sind gratis mit der Bad Hindelang PLUS Card.

Weitere Artikel vom Kinderhotel Oberjoch und Hotel Alpenrose

Kinderhotel Oberjoch: Eine Schneefahrt die ist Lustig
Hotel Alpenrose: Von entspannten Ski-Minis und Alpakas

 

Ein herzlicher Dank für die Einladung geht an das Kinderhotel Oberjoch.

Auf „Wolke 203“ im Kinderhotel Oberjoch
Greta Pasemann

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Weit weg von allem – Stopover in Finnland http://www.breitengrad53.de/finnland-stopover/19026 Tue, 12 Apr 2016 10:45:12 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19026 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Mit dem Rad eine Runde durch die Schären drehen, Nordlichter jagen in Lappland oder sich durch die Gourmettempel Helsinkis schlemmen: Die vielen Gesichter Finnlands zu erkunden ist jetzt noch einfacher. Finnair hat in Zusammenarbeit mit den staatlichen und regionalen Tourismusbehörden Stopover-Programme aufgelegt, die vor allem Langstreckenreisende aus und in Richtung Asien zu einem Aufenthalt im Land der 1000 Seen animieren

Weit weg von allem – Stopover in Finnland
Gabriele Küster

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Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Mit dem Rad eine Runde durch die Schären drehen, Nordlichter jagen in Lappland oder sich durch die Gourmettempel Helsinkis schlemmen: Die vielen Gesichter Finnlands zu erkunden ist jetzt noch einfacher. Finnair hat in Zusammenarbeit mit den staatlichen und regionalen Tourismusbehörden Stopover-Programme aufgelegt, die vor allem Langstreckenreisende aus und in Richtung Asien zu einem Aufenthalt im Land der 1000 Seen animieren sollen.

Stopover Finnland - Gabriele Kuester (5 von 22)

Nur für Hartgesottene: Eisbaden. (Foto: visitturku)

Bäume, nichts als Bäume und dazwischen hin und wieder ein buntes Holzhaus an einer grünen Wiese: Schon bei der zweistündigen Fahrt von Helsinki zum südwestlichsten Zipfel Finnlands verlangsamt sich der Herzschlag. Kein Stau, keine Raser und Drängler fordern Aufmerksamkeit, die menschenleere Landschaft breitet ihre Arme aus und ummantelt den Ankömmling mit ihrer Ruhe und Gelassenheit. Was es heißt, Platz zu haben, war bislang nur eine Zahl im Kopf: 5,4 Millionen Menschen verteilen sich in Finnland auf eine Fläche, die nur unwesentlich kleiner als Deutschland ist. Und die meisten von ihnen haben wir gerade in Helsinki hinter uns gelassen.

Stopover Finnland - Gabriele Kuester (3 von 22) Stopover Finnland - Gabriele Kuester (2 von 22)

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Stopover ohne Aufpreis in Finnland

Der zweitägige Ausflug von der finnischen Hauptstadt Richtung Baltisches Meer nach Turku und Naantali gehört zu den Stopover-Programmen, die Finnair zusammen mit den Tourismusorganisationen des Landes aufgelegt hat, um Finnland als Urlaubsziel zu promoten. Die Idee: Passagiere, die mit Finnair über Helsinki zu anderen Destinationen reisen, sollen ohne Aufpreis einen Aufenthalt in Finnland einlegen können. Pakete reichen vom fünfstündigen Rundgang durch die Hauptstadt bis zur fünftägigen Reise ganz in den Norden, nach Lappland.

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Die älteste Stadt: Naantali

Geschichte, Kultur, Wellness, Outdoor-Aktivitäten und reichlich gutes Essen vereint die bedeutendste Urlaubsregion Finnlands im Süden. Naantali, die älteste Stadt des Landes, ist um ein mittelalterliches Kloster gewachsen. Es entwickelte sich erst zum Wallfahrtsort, Mitte des 19. Jahrhunderts entstand um eine Heilquelle ein noch heute beliebter Kurort. Naantali ist auch als die Sonnenstadt Finnlands bekannt.

Die Sonne ist beim Spaziergang durch die Altstadt allerdings dicken Wolken gewichen, aus denen hin und wieder ein Schauer niedergeht. Kein Mensch wagt sich aus den hübschen, in Naturfarben gestrichenen 200 Jahre alten Holzhäusern im Hafenviertel.

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Der Schiffbau hat große Tradition in Finnland. Die deutsche Meyer Werft baut hier heute ihre Ozeanriesen. (Foto: Turku Stadt)

Sommerresidenz des Präsidenten

Das Wasser ist allgegenwärtig und der Schiffbau hat eine lange Tradition in dieser Region. Die deutsche Meyer Werft baut hier Kreuzfahrtschiffe und ist mit ihren Großprojekten ein wichtiger Arbeitgeber. Ansonsten sind die meisten Menschen in Dienstleitungs- und Technologiebetrieben oder im Tourismus beschäftigt. Die Arbeitslosenquote liegt etwa bei zehn Prozent.

Wenn es nach den Tourismusbetrieben der Region geht, könnte das ganze Jahr über ein wenig mehr Betrieb sein. Denn die Hochsaison ist allzu kurz. Vor der Mittsommerwende, wenn die Nacht in diesen Breitengraden zum Tag wird, verwandelt sich der beschauliche 19.000-Seelen-Ort für ein paar Wochen in eine lebendige Hafenstadt. Der Präsident verlagert dann den Regierungssitz in seine Sommerresidenz in Naantali. Segelboote tummeln sich in der Bucht, bevor sie zu ihren Törns durch das Reich der rund 25.000 Inseln aufbrechen, die Finnland und Schweden lose verbinden. Dann kommt Leben in die  Gassen der wunderhübschen historischen City.

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Mumins sind Kult

Die meisten asiatischen Besucher haben ein anderes Ziel:  die Muminwelt auf der Kailo-Insel – ein Freizeitpark, in dem sich alles um die Zeichenfiguren dreht, die von der finnlandschwedischen Schriftstellerin Tove Jansson erfunden wurden. Wie groß der Hype um die freundlichen, runden Mitglieder der Muminfamie ist, zeigt sich auch im Hotel. Dort ist ein Teil der Zimmer mit den Kultfiguren dekoriert.

Stopover Finnland - Gabriele Kuester (19 von 22)Die Besucher aus dem Osten sind im Kommen: Während die Zahl der russischen Urlauber in Finnland wegen der Ukraine-Krise in den vergangenen Jahren rückläufig war, ist die Zahl der Übernachtungen asiatischer Touristen von 400.000 im Jahr 2010 auf 730.000 im Jahr 2015 gestiegen. Zum Vergleich: Die Deutschen, bislang nach den Finnen selbst, den Schweden und Briten der viertstärkste Quellmarkt, schlugen im vergangenen Jahr mit rund 550.000 Übernachtungen zu Buche.

Eine Sauna darf nicht fehlen

Sie könnten aber vor allem in der Nebensaison für Wachstum sorgen: „Weit weg vom allem“ sein zu wollen sei im Trend, sagt Stadtführerin Olga vom regionalen Fremdenverkehrsbüro. Die Finnen selbst sind da selbst ganz vorne dabei. Während der Ortskern vor allem von älteren Menschen bevölkert wird, leben die meisten Familien mit Kindern in den freistehenden Häusern der Umgebung, weil sie so mehr Platz und Nähe zur Natur haben. Und im Sommer zieht es auch aus den umliegenden Orten viele Menschen in die 4600 Sommercottages von Naantali. „Die sind oft ganz einfach und ohne Strom“, erzählt Olga. Nur eine Sauna darf in der Regel nicht fehlen. Statistisch gesehen kommt in Finnland fast auf jeden zweiten Bürger ein Schwitzhaus: Das Saunieren ist oft schon ab dem Babyalter fester Bestandteil der finnischen Lebensart.

Auch die Haut entspannt

Heute ist die finnische Spa-Kultur ein Pluspunkt für den Ganzjahrestourismus. Die hat sich natürlich auch im Wellness-Angebot der Hotels niedergeschlagen. Nach dem Relaxen im badewannenwarmen Whirlpool verordne ich der vom Winter gestressten Haut eine Verjüngungskur. Während Elsa mit wunderbar geschickten Händen ein Fluid in meine Haut einarbeitet, lerne ich, dass auch empfindliche Typen keine Angst vor Peelings haben müssen.  Mit enzymatischen Produkten geht´s ganz ohne Rubbeln und rote Stellen nach der Behandlung. Das Ergebnis ist zumindest für eine Weile ein frischerer Teint und ein wunderbar entspanntes Hautgefühl.

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Kneipenkultur in Turku

Die richtige Vorbereitung für das Abendprogramm in Turku! Die etwa 20 Autominuten entfernte sechstgrößte Stadt Finnlands (128.000 Einwohner) lockt mit witzigen Kneipen, viele sind in alten  Gebäuden untergebracht. „Ich gehe in die Apotheke“ ist in einheimischen Familien offenbar ein geflügeltes Wort. Die Bierbrauerei Koulu entpuppt sich als ehemalige Schule, in der die alten Pulte noch als Tische dienen. Hier stellt ein Familienbetrieb mit viel Leidenschaft und nach deutschen Reinheitsgebot verschiedene Sorten her.

Apropos Bier: Alkoholische Getränke gehören zu den hoch besteuerten Luxusgütern in Finnland. So kann ein Glas Wein oder Bier gut und gerne sieben Euro kosten. Ansonsten sind die Preise in den Restaurants mit denen in deutschen Städten vergleichbar. Wo auch immer Urlauber hinkommen, werden sie in aller Regel sehr freundlich und auf Englisch bedient – außer jemand spricht Finnisch oder die zweite offizielle Amtssprache Schwedisch.

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In einer ehemaligen Schule ist heute eine Bierbrauerei untergebracht.

Essen gut, Urlaub gut

Nach Umfragen der finnischen Tourismusbehörden ist gutes Essen für die Mehrheit der Touristen eines der wichtigsten Merkmale eines gelungenen Urlaubs. Das Fremdenverkehrsamt von Turku hat sich daraufhin mit den Gastronomen der Stadt an einen Tisch gesetzt und einen Foodwalk kreiert: Für 44 Euro kann man in fünf von zehn ausgewählten Cafés, Kneipen und Restaurants Station machen und überall eine bestimmte Speise probieren.

Einen wunderbaren Einblick in die Esskultur der Finnen bietet auch ein Rundgang durch die alte Markthalle von Turku: Hier ein Häppchen Lachs mit viel Dill, Brot mit Fischpastete oder Krabben, frittierte Sardellen, dort ein Stück Blaubeerkuchen, … Und zwischendurch ein kleines Schwätzchen mit dem Fischhändler. Ganz entspannt, versteht sich. Ist ja Finnland.

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Hinweis: Die Autorin wurde von Finnair auf diese Reise eingeladen.

Weit weg von allem – Stopover in Finnland
Gabriele Küster

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Mit Glamour und Liegesitzen nach Finnland http://www.breitengrad53.de/finnair-businessclass/19011 Mon, 11 Apr 2016 07:57:23 +0000 http://www.breitengrad53.de/?p=19011 Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Das Wachstumspotenzial kommt aus dem Osten. Hongkong, China, Korea, Japan, … Nicht nur die Betreiber des neuen Istanbuler Mega-Flughafens, auch Finnair und der vergleichsweise kleine Helsinki-Airport rechnen sich gute Chancen aus, vom wachsenden Passagieraufkommen aus und in die asiatischen Länder zu profitieren. “Schließlich sind wir für Asien der nächstgelegene europäische Airport”, betont Juha Järvinen, Chief Commercial Officer bei Finnair. Die

Mit Glamour und Liegesitzen nach Finnland
Gabriele Küster

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Reiseblog BREITENGRAD53 - Die schönste Art zu reisen

Das Wachstumspotenzial kommt aus dem Osten. Hongkong, China, Korea, Japan, … Nicht nur die Betreiber des neuen Istanbuler Mega-Flughafens, auch Finnair und der vergleichsweise kleine Helsinki-Airport rechnen sich gute Chancen aus, vom wachsenden Passagieraufkommen aus und in die asiatischen Länder zu profitieren. “Schließlich sind wir für Asien der nächstgelegene europäische Airport”, betont Juha Järvinen, Chief Commercial Officer bei Finnair. Die Airline befinde sich in einem langsamen, aber stetigen Steigflug: 2015 hat sie über 10 Millionen Passagiere befördert. Sie fliegt 70 Städte in Europa an, 17 in Asien und drei in den USA. In Deutschland bedient Finnair vier Destinationen: Berlin, Düsseldorf,  Frankfurt, Hamburg und München.

Businessclass ist Flagship-Produkt bei Finnair

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Die Einführung des Airbus A350 sei für Finnair der Schlüssel zum Wachstum und für mehr Kundenzufriedenheit: Ende September hat die teilstaatliche Airline als erster europäischer Betreiber ihren ersten Airbus A350-900 übernommen. Inzwischen sind vier A350 auf Asien-Routen im Einsatz, Ende dieses Jahres werden sieben Maschinen in Gebrauch sein. Und 2023 sollen dann alle der 19 bestellten Airbus-Zweistrahler ausgeliefert sein und die kleinere A340 ersetzt haben.

Die A350 punktet durch:

  • eine bessere Treibstoffeffizienz
  • mehr Platz für Passagiere und Fracht. Das macht sich im Passagierraum durch mehr Beinfreiheit und in der Businessklasse durch komfortable Einzelsitze mit Beinauflagen bemerkbar
  • ein verbessertes Belüftungssystem sorge für spürbar bessere Luftqualität: „Der Passagierauch nach einem langen Flug weniger müde“, verspricht Järvinen.

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„Wir bringen Glamour zurück in die Businessklasse“,  sagte Järvinen bei einer Pressekonferenz in Helsinki. Die Marketing-Strategen der Airline setzen auf die großen Trends dieser Zeit: Food, Design und ein regionaler Touch sollen den Flug mit Finnair zum unverwechselbaren Erlebnis machen – unter dem Slogan „being nordic“. Dazu hat die Fluggesellschaft finnische und asiatische Starköche an Bord geholt: Auf den Flügen von Helsinki Richtung Asien gibt es jetzt Menüs von finnischen Top-Köchen wie Sasu Laukkonen, Chef des Restaurants Chef & Sommelier in Helsinki. Die Businesspassagiere, die von Osten einfliegen, werden mit Kreationen des aus dem chinesischen TV bekannten Taiwanesen Steven Liu verwöhnt.

Für das grüne Gewissen

Wie wichtig die Asiaten für Finnair sind, zeigt sich auch an der Auswahl der Gerichte:  So wurden vegetarische Gerichte durch asiatische ersetzt, weil die der Klientel aus dem Osten besser schmecken.

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Das Menü in der Businessclass kommt vom Starkoch.

Für nordisches Flair soll auf allen Flügen der Blaubeersaft sorgen, der anstelle von Orangensaft ganz oben auf dem Serviertisch des Bordpersonals zum Ausschank bereit steht. Die gehaltvollere Variante ist der „Signaturedrink“ von Finnair „Bluesky“ mit Blaubeerenlikör und französischem Champagner. Das grüne Bewusstsein der Fluggäste wird beim Dessert befruchtet: Für das handwerklich hergestellte Eis der Marke Jymy wird Milch vom finnischen Biobauernhof verwendet. Denn „being nordic“ soll wohl auch heißen: Hier im Norden ist die Welt noch in Ordnung.

Stopover in Helsinki

Auf dem Weg von oder aus den europäischen Metropolen besticht das Drehkreuz Helsinki durch kurze Wege und schnelle Anschlüsse. Wenn es nach den Kooperationspartnern der halbstaatlichen Airline geht, dann können die Zwischenstopps auch gerne etwas länger ausfallen: Die Hauptstadt und die Tourismusregionen des Landes sollen durch spezielle Stopover-Pakete promotet werden.

Mit Glamour und Liegesitzen nach Finnland
Gabriele Küster

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